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  • U17 und U19 gewinnen am 11.11. souverän

    Ungefährdet gewonnen haben unsere Jugendmannschaften am vergangenen Wochenende. Die U19 von Trainer Jürgen Kohler siegte souverän mit 6:0 in Troisdorf, während sich unsere U17 zuhause gegen Pesch mit 3:0 durchsetzte. Am 11.11. gab es also für unsere Viktoria nicht nur den Start in eine neue Session zu feiern. 

    Pünktlich um kurz nach Elf begann auch das Spiel unserer U19 bei den Sportfreunden Troisdorf. Torlos blieb es nach dem Anpfiff nicht lange, da Mademann schon nach wenigen Momenten zum 1:0 traf (3.) und so den Weg zum Erfolg ebnete. Dmytrenko erhöhte danach gleich dreifach und stellte souverän auf 4:0 (20., 48. & 61.). Später legte auch Bilgic mit einem Doppelpack zum 6:0 nach (69. & 87.).

    Jürgen Kohler war mit der Leistung seiner Mannschaft natürlich sehr zufrieden: „Wir haben uns auf der frühen Führung nicht ausgeruht und gut nachgelegt. Die Jungs sind momentan gierig auf Tore. Das machen sie richtig gut.“ Mit drei Punkten im Gepäck ging es zurück nach Höhenberg. Am kommenden Samstag trifft die Mannschaft von Jürgen Kohler ab 11 Uhr zuhause auf Hertha Walheim: „Wir müssen auch dort mit einer guten Leistung beweisen, dass das keine Eintagsfliege war“, forderte Kohler. 

    Durch den Sieg haben die Viktorianer den Abstand an der Tabellenspitze um einen Zähler auf vier Punkte ausgebaut. Zeitgleich hat auch Vlad Dmytrenko mit seinem Dreierpack die Führung in der Torjäger-Liste übernommen. 

     

    U17 mit souveränem 3:0-Sieg

    Auch bei unserer U17 lief es am Sonntag rund: Gegen den FC Pesch holte die Mannschaft von Coach Marian Wilhelm einen verdienten 3:0-Erfolg: „Die Jungs haben das sehr gut gemacht, super gespielt und souverän gewonnen“, lobte er seine Schützlinge nach dem Spiel. 

    Schon in der ersten Hälfte kam die Viktoria auf die Siegerstraße und entschied das Duell eigentlich schon in den ersten 40 Minuten: Ein Doppelpack von Yasin Pala (17. & 40.) und ein Treffer von Benjamin Hemcke (30.) stellten schon vor dem Seitenwechsel auf den späteren Endstand von 3:0. 

    Marian Wilhelm freute sich: „In Führung haben wir das dann auch sehr gut gespielt. Man kann schon sagen, dass wir das sicher nach Hause gebracht haben.“ Allerdings dauern die Personalsorgen bei der U17 weiter an. Daher waren erneut drei Viktorianer aus der U16 gegen Pesch dabei. Yasin Pala war einer von ihnen. Mit seinem Doppelpack machte er sich am Sonntag sogar selbst zum Matchwinner. „Natürlich sind wir sehr dankbar, dass wir von den anderen Mannschaften des Vereins so gut unterstützt werden“, merkte Wilhelm an. „Es macht uns alle dann auch mächtig stolz, dass wir bei der Viktoria auf allen Ebenen so gute Spieler haben, die sofort Fuß fassen können.“

    Jetzt geht der Blick sofort wieder nach vorne: In der kommenden Woche wartet auch für die U17 mit Hertha Walheim die nächste harte Nuss. Wilhelm ist gewarnt: „Sie haben sich gegen Fortuna Köln zuletzt durch eine gute taktische Leistung einen Punkt erkämpft. Das wird sicher sehr schwer in Walheim.“ Das Spiel beginnt am kommenden Samstag um 16 Uhr. 

  • Unentschieden zum Hinrundenabschluss

    Zum Abschluss der Hinrunde hat unsere Viktoria in einem intensiven Spiel bei der U23 von Borussia Mönchengladbach einen Punkt gewonnen. Bei teilweise strömendem Regen im Grenzlandstadion endete das Duell mit 1:1 unentschieden. Derflinger sorgte im zweiten Durchgang für den verdienten Ausgleich. 

    Die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner begann direkt druckvoll und übernahm die Spielkontrolle. Doch leider fand der Ball nicht den Weg ins Netz. Es sollte das große Problem der Viktoria bleiben: Gute und schnelle Spielzüge bis an die Strafraumkante, doch dann kein Erfolg. So scheiterten Kreyer per Kopf am Keeper (8.) und Holzweiler nach frechem Ballgewinn an der fehlenden Höhe des Tores. (9.) Auch Wimmer aus der Distanz fand das Ziel nicht. (16.) 

    Lange war die Viktoria-Abwehr gar nicht beschäftigt, wurde dann aber leider auf dem falschen Fuß erwischt: Ein flaches Anspiel von Keeper Patzler brachte dessen Vorderleute in Bedrängnis, was schließlich den unglücklichen Ballverlust erzwang. Herzog nutzte das aus und traf mit dem ersten Torschuss der Borussia zum Führungstreffer. (29.)

    Weiter offensiv nach Rückstand

    Aber unsere Viktoria steckte den Kopf nicht in den Sand, sondern machte dort weiter, wo sie unterbrochen wurde. Beinahe endlich mit Erfolg, als Kreyer wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff einen Freistoß im Strafraum um etwa eine Schuhgröße verpasste. (30.) Kurz vor dem Seitenwechsel war er nach tollem Angriff der Viktorianer zwar am Ball, setzte diesen aber minimal am Tor vorbei. (42.) Mit viel Pech und Pausenrückstand ging es in die Kabine. 

    Auch nach dem Seitenwechsel das alte Bild: Die Viktoria rannte an, bekam das Leder aber weiter nicht in das Netz. So vergab Bunjaku nach wenige Augenblicken eine gute Chance. (47.) Es entwickelte sich eine echte Drangphase der Gäste, die die Borussia immer wieder zu Ungenauigkeiten zwang. Profitieren konnte die Viktoria – anders als die Hausherren – von den Fehlern des Gegners allerdings nicht. Als Schlussmann Nicolas einen Freistoß nach vorne abprallen ließ, war beispielsweise kein Viktorianer zum Abstauber vor Ort. (54.)

    Endlich klingelte es!

    In der 64. Minute belohnten sich die Gäste endlich für ihre harte Arbeit: Derflinger flankte einen Freistoß aus dem rechten Mittelfeld in das Gewühl vor das Tor. Der Ball wurde länger und länger, setzte auf und landete im Netz. Der verdiente Ausgleich! Doch die Viktoria wollte mehr und erhöhte weiter den Druck. 

    Unterstützt wurde sie dabei auch von den Gladbachern, die sich selbst schwächten. Der bereits verwarnte Egbo sah nach einer Rudelbildung die Gelb-Rote Karte. (70.) In Überzahl lief das Leder noch besser und schnürte die Borussia am eigenen Strafraum fest. Aber es blieb dabei: Es fehlte das Glück. Lang verzog nach schöner Ablage in den Rückraum aus 20 Metern minimal (72.) und Kreyer wurde nach schneller Drehung in letzter Sekunde abgeblockt. (79.)

    Fast 20 Minuten lang war es nur noch ein Spiel auf ein Tor. Jedoch hätte die Viktoria beinahe mit leeren Händen abreisen müssen, als Mönchengladbach tief in der Nachspielzeit einen gefährlichen Konter fuhr. Im direkten Duell mit Makridis parierte Patzler aber glänzend. Dadurch nahmen unsere Viktorianer einen hochverdienten Zähler nach Höhenberg mit und behaupteten den Vorsprung in der Tabelle. 

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

     

    Tore: 

    1:0 Aaron Philipp Herzog (29.)

    1:1 Christian Derflinger (64.)

    Zuschauer: 380

    Borussia Mönchengladbach 

    Nicolas – Egbo, Lieder, Doucouré (76. Richter), Poulsen (46. Beyer) – Herzog, Benes, Bennetts (80. Steinkötter) – Kraus, Müsel, Makridis

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Maier, Willers, Lang – Saghiri, Wimmer – Holzweiler, Bunjaku (77. Gottschling), Derflinger – Kreyer

  • Abschluss der Hinrunde: Auswärts nach Mönchengladbach

    Gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach erwartet unsere Viktoria am kommenden Wochenende eine weitere schwere Aufgabe. Nach anfänglichen Strauchlern ist der Nachwuchs der „Fohlenelf“ mittlerweile auf einem aufsteigenden Ast und kämpft sich immer weiter nach oben. 

    Am letzten Spieltag der Hinrunde trifft unsere Viktoria auf den aktuellen Tabellenfünften. Die Mönchengladbacher stellten zuletzt unter Beweis, dass sie gegen andere Spitzenmannschaften sehr gute Leistungen auf den Platz bringen und die Punkte erobern können. Gegen Aachen siegte die Mannschaft von Trainer Arie van Lent mit 2:1 und legte später mit einem 2:0 gegen die U23 von Borussia Dortmund nach. Durch die Siege gegen zwei Top-Teams gehen die Borussen am Samstag mit großem Rückenwind in ihr Heimspiel gegen unsere Viktoria. 

    Auch in der vergangenen Saison sind die Viktorianer am letzten Spieltag der Hinrunde nach Rheydt gereist und traten auch am 10. November bei der Borussia an. Wir hoffen, dass wieder die drei Punkte den Weg in den Bus der Viktoria finden. Beim letzten Besuch im Grenzlandstadion sorgte Tobias Willers per Kopf für den 1:0-Auswärtssieg. Da unser Abwehrmann nach Gelbsperre wieder spielberechtigt ist, ist auch hier eine Wiederholung möglich. 

    Während die Borussia in der Regionalliga die Auswärtstabelle anführt, hängt sie zuhause bislang etwas hinter den Erwartungen zurück: Nach schon drei Heim-Niederlagen steht der Fohlen-Nachwuchs momentan nur auf Rang Zehn der Heimtabelle. Uns steht am kommenden Samstag sicherlich ein spannendes Spiel zwischen zwei guten Mannschaften bevor. Los geht es um 14 Uhr!

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • U17 unterliegt knapp, U19 behauptet Spitzenposition

    Beim Nachwuchs von Alemannia Aachen musste sich unsere U17 leider am vergangenen Wochenende geschlagen geben. Mit 1:2 unterlagen die Jungs von Trainer Marian Wilhelm bei der Alemannia. Trotz guter erster Halbzeit landeten am Ende leider keine Zähler im Gepäck der Viktorianer. 

    „Wir hatten die besseren Spielanteile und waren im ersten Durchgang dominant“, lobte Coach Wilhelm seine Mannschaft nach dem Spiel. „Leider gingen wir nicht mit einer Führung in die Kabine. Das kann man uns vielleicht vorhalten.“ Aber nach dem Seitenwechsel belohnte sich die Viktoria dann doch: Über eine Ecke kam sie durch Krasniqi zur verdienten Auswärtsführung (44.). 

    Diese hielt aber leider nicht lange, da die Aachener deutlich besser ins Spiel kamen und zudem auch von den Viktorianern eingeladen wurden. In der entscheidenden Phase der Partie leitete ein Ballverlust den Alemannia-Ausgleich ein und Nießen vollendete zum 1:1 (50.). Beinahe hätte das Team von Trainer Marian Wilhelm direkt antworten können, doch die große Doppelchance brachte das Leder nicht im Kasten unter. So kam es leider, wie es kommen musste und Aachen legte mit dem Rückenwind des Ausgleichs nach: Aus 30 Metern versenkte Sopo die Kugel unhaltbar im Netz der Viktoria. (52.)

    Sein Sonntagsschuss warf unsere Jugendmannschaft aus der Bahn. Nun in Rückstand musste sie sich erstmal wieder sammeln, fand aber nicht mehr wirklich in die Partie zurück. „Leider geht das Ergebnis am Ende auch wohl so in Ordnung“, gab Trainer Marian Wilhelm zu. „Das muss man leider eingestehen. Auch wenn wir über das ganze Spiel gesehen vielleicht doch die etwas bessere Mannschaft waren.“

    Durch diese Niederlage ist das Team wieder auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht. Am kommenden Sonntag (11 Uhr) kann sofort geantwortet werden. Mit dem FC Pesch reist das Tabellenschlusslicht nach Höhenberg.   

     

    U19 bleibt Spitzenreiter

    Auch unsere U19 brauchte nach gutem Start ins Spiel etwas, um gegen den SC West zu Toren zu kommen, aber dann fielen sie reichlich. Mit 4:0 behauptete die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler die Tabellenführung der Mittelrheinliga. „Wir haben erst sehr viel liegengelassen“, bedauerte Kohler. „Aber am Ende war es dann doch ein Pflichtsieg. Das haben die Jungs sehr gut gemacht.“

    Erst in der zweiten Hälfte landete das Leder im Netz. Dmytrenko erzielte wenige Minuten nach dem Seitenwechsel die Viktoria-Führung (48.). „Nach diesem Treffer haben wir das Spiel klar dominiert“, berichtete Jürgen Kohler nach Abpfiff. „Da können wir auch mit der Art und Weise dieses Sieges zufrieden sein.“

    Durch einen Treffer von Varnas (56.), Dmytrenkos zweites Tor (67.) und Bilgics Schlusspunkt (74.) endete die Partie gegen den SC West schließlich mit 4:0. Kohler freute sich:„Die Jungs spielen sich die Tore so heraus, wie wir das immer im Training üben. Sie nehmen die Trainingserfolge in die Spiele mit und belohnen sich!“

    Nach sieben Spielen steht unsere U19 mit 19 von 21 möglichen Punkten an der Spitze der Liga. Der Nachwuchs aus Lindenthal-Hohenlind ist ihnen allerdings dicht auf den Fersen. Für die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler geht es am kommenden Sonntag (11:15 Uhr) in Troisdorf wieder um Punkte. 

  • Unentschieden im letzten Hinrunden-Heimspiel

    Mit einem 2:2-Remis im letzten Hinrunden-Heimspiel hat sich unsere Viktoria die „Herbstmeisterschaft“ gesichert. Vom SV Straelen trennten sich die Viktorianer nach 2:0-Führung leider nur unentschieden. Lang und Holzweiler hatten zwischenzeitlich für die kurze Beruhigung gesorgt. Unterm Strich war das Ergebnis allerdings gerecht. 

    Schon in den ersten Momenten der Partie wurde klar, dass es ein offenes und temporeiches Spiel in beide Richtungen geben würde: Abdelkarims Freistoß prallte von der Mauer direkt vor die Füße von Simoes Ribeiro, der völlig frei am Elfmeterpunkt auftauchte. Patzler sprang aus seinem Kasten und parierte grandios (5.). Die Viktoria machte das auf der anderen Seite des Feldes deutlich besser, als Derflinger eine Ecke von rechts in den Sechzehner schlug. Baumgärtel verlängerte sie per Kopf, Lang hielt seine Hacke in die Flugbahn des Balles und machte so sein erstes Saisontor. Aufgrund von Personalsorgen war gegen Straelen er von außen in die Abwehrzentrale gewechselt und steuerte sofort ein Tor bei (12.).

    Sekunden später klingelte es erneut: Holzweiler wurde in die Gasse geschickt und schloss sofort ab. Sein sensationeller Heber von der Strafraumkante landete unhaltbar im oberen rechten Winkel (13.). Mit dem 2:0 im Rücken spielte es sich deutlich besser und die Viktoria wollte daher weiter erhöhen. Gottschling scheiterte nach schönem Lauf über links aber an Keeper Kompalla (19.) und auch Kreyer konnte ihn wenig später nicht überwinden. Derflingers Nachschuss aus spitzem Winkel knallte dann noch zu allem Überfluss an den Pfosten (20.). 

    Straelen kommt zurück

    Innerhalb weniger Minuten schien die Viktoria auf der Siegerstraße zu sein. Aber es kam leider anders: Die Gäste vom Niederrhein verließen sich wieder auf ihre Offensivqualitäten, die sie in der Anfangsphase schon gefährlich vor den Kasten der Viktoria gebracht hatten. So vollendete Terada schließlich mit etwas Glück über den Innenpfosten zum 1:2-Anschlusstreffer (32.)

    In der zweiten Hälfte nahm das Tempo etwas ab, da unsere Viktoria die Kontrolle über das Spielgerät übernahm. Straelen stand tief und lauerte auf Konter. Angriffe der Gäste fanden zwar nicht häufig statt, waren dann aber brandgefährlich und brachten schließlich auch erneut Erfolg: Flanke von rechts und Terada nickte zum Ausgleich und seinem Doppelpack ein (54.) Auch nach dem 2:2 fokussierte sich der Aufsteiger auf seine Konterstärke und wurde fast dafür belohnt. Doch Kluft scheiterte erneut an einem starken Patzler (57.). 

    Viktoria mit guten Chancen, aber ohne Erfolg

    Trotz sehr tief stehender Gäste hatten die Viktorianer noch einige Torchancen: Holzweiler verzog aus der Distanz haarscharf (64.), Bunjaku scheiterte an Kompalla (71.) und Derflinger setzte das Leder ebenfalls minimal drüber (73.). Zählbares brachte keine dieser Chancen. So erging es auch dem eingewechselten Wimmer, der einen Eckball aus sechs Metern knapp über die Latte köpfte. (81.) Es war der schließlich der Schlusspunkt einer guten Regionalliga-Begegnung, bei der sich am Ende beide Teams die Punkte teilen mussten. Unterm Strich ist das 2:2-Unentschieden verdient, aber nach früher 2:0-Führung schmerzt das Ergebnis dennoch. In der kommenden Woche geht es nach Mönchengladbach, wo die nächste harte Aufgabe auf unsere Viktoria wartet. 

    Viktoria – Das V steht für Vussball

     

    Tore: 

    1:0 Steffen Lang (12.)

    2:0 Kevin Holzweiler (13.)

    2:1 Shun Terada (32.)

    2:2 Shun Terada (54.)

    Zuschauer: 929

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Maier, Lang, Baumgärtel – Saghiri (70. Wimmer), Backszat (83. Klefisch) – Holzweiler, Derflinger, Gottschling (61. Bunjaku) – Kreyer 

    SV Straelen

    Kompalla – Erat, Lachheb, Ellguth, Stevens – Kluft (74. Schikowski), Weggen, Simoes Ribeiro, Abdelkarim (88. Abrosimov) – Jafari, Terada (78. Sitter)

     

  • Letztes Heimspiel der Hinrunde – SV Straelen zu Gast

    Nach dem Erfolg im Mittelrheinpokal greift unsere Viktoria schon am Samstag wieder in der Liga an. Ab 14 Uhr begrüßen wir den SV Straelen in unserem Sportpark. Mit einem Punktgewinn würde sich die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner am vorletzten Spieltag der Hinrunde den Herbstmeistertitel sichern. Aber ein Unentschieden ist nicht das Ziel unserer Viktorianer. 

    Auch der Aufsteiger vom Niederrhein will Punkte in Höhenberg sammeln. Straelen hat den Weg in den Sportpark angetreten, um die gute Leistung aus der Vorwoche wieder zu bestätigen: Gegen die U23 von Borussia Dortmund holte die Mannschaft von Trainer Markus John einen Punkt. Kurz vor der Pause ging der SV mit 1:0 in Führung, musste dann aber im zweiten Durchgang den 1:1-Ausgleich einstecken. So blieb es bis zum Abpfiff. Damit haben sie zwar nun schon drei Spiele lang nicht mehr gewonnen, landeten aber dennoch einen großen Erfolg. Das soll sich aus Sicht des Tabellenzehnten nun in Höhenberg wiederholen. 

    Auf fremdem Platz ist Straelen in dieser Saison allerdings bislang kaum etwas gelungen: In der Auswärtstabelle stehen nur drei Mannschaften schlechter da. Die Viktoria hingegen ist zuhause eine Macht: Alle sieben bisherigen Liga-Heimspiele wurden gewonnen. Die Vorzeichen sprechen also eine eigene Sprache. 

    Doch im Sport ist bekanntlich alles möglich. Unsere Viktorianer kommen nach dem 3:1-Auswärtssieg im Pokal gegen Bessenich aus einer englischen Woche und hatten am vergangenen Liga-Spieltag auch eine harte Aufgabe zu lösen: Das intensive Spiel in Verl konnte zum Glück knapp mit 3:2 gewonnen werden. Aber die Frage lautet: Wie viele Körner haben die Höhenberger in der letzten Woche auf den Plätzen gelassen? Mit eurer Unterstützung auf den Rängen können wir gemeinsam die Weichen für den achten Heimsieg in dieser Saison stellen. 

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

     

  • 3:1-Erfolg gegen Bessenich – Viktoria eine Runde weiter

    Das Hauptziel ist geschafft: Die nächste Runde ist erreicht! Mit 3:1 setzte sich unsere Viktoria am Mittwochabend bei Rhenania Bessenich durch, hatte beim Kreisligisten aus Zülpich aber etwas Mühe. Durch Tore von Shala, Kreyer und ein Bessenicher Eigentor wurde es dennoch ein souveräner Auswärtssieg.

    Auf dem Kunstrasen in Zülpich wurde die Viktoria schnell ihrer Favoritenrolle gerecht, als Shala nach schönem Lauf über die rechte Seite das 1:0 erzielte (8.). Mit der Führung im Rücken wollten die Viktorianer nachlegen, liefen aber in einen eiskalten Konter der Gastgeber, den Smajli zum Ausgleich vollendete (19.). Danach hatte die Viktoria zwar weiter mehr vom Spiel, fand jedoch gegen die kompakt und tief stehende Defensive der Rhenania kein Durchkommen. So ging es beim Stand von 1:1 in die Pause. 

    Nach dem Seitenwechsel behielt unsere Viktoria weiter den Fuß auf dem Gaspedal, musste allerdings lange auf die erlösenden Treffer warten. Auch weil Baumgärtel an einer guten Tat von Keeper Armutci scheiterte (58.). So war es erst Kreyers Schuss aus halblinker Position, der das verdiente 2:1 bescherte (72.). Weitere Sicherheit brachte zudem das wenig später folgende Eigentor von Dubbelfeld, der eine scharfe Koronkiewicz-Flanke zum 3:1 im eigenen Kasten versenkte (78.)

    Glanzvoll war der Auftritt in der ersten Pokalrunde sicherlich nicht. Unsere Viktoria steht nach dem dennoch verdienten Erfolg über Bessenich aber in der nächsten Runde des Mittelrheinpokals. Nun können sich die Viktorianer wieder auf die Liga konzentrieren. Dort wartet am kommenden Samstag der SV Straelen. 

    Vik! Vik! Viktoria!

     

    Viktoria Köln

    Depta – Shala, Fraundörfer, Willers, Wallenborn (46. Saghiri) – Dembele (46. Holzweiler), Klefisch, Baumgärtel, Gottschling, Derflinger (67. Koronkiewicz) – Kreyer 

    Zuschauer: 350

    Tore: 

    0:1 Hajdar Shala (8.)

    1:1 Ahmet Smajli (19.)

    1:2 Sven Kreyer (72.)

    1:3 Aaron Dubbelfeld (78. Eigentor)

  • Pokalauftakt gegen Bessenich

    Die Mission „Titelverteidigung“ beginnt! Unsere Viktoria greift jetzt endlich in die Pokalwettbewerbe ein. Am Mittwochabend fährt die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner nach Zülpich und trifft dort in der ersten Runde des FVM-Pokals auf den SV Rhenania Bessenich aus der Kreisliga A. 

    Bessenich hat sich als Dritter des Kreispokals Euskirchen für die Teilnahme an der ersten Pokalrunde des Mittelrheinpokals qualifiziert. Nachdem man im Halbfinale gegen den späteren Pokalsieger von Schwarz-Weiß Nierfeld unterlag, musste die Rhenania das wichtige Spiel um Platz Drei gewinnen. Das schaffte sie mit einem 4:0-Erfolg über den TSV Feytal eindrucksvoll. Nun wartet die Viktoria!

    Unsere Höhenberger reisen mit einer breiten Brust in nach Zülpich. Als Titelverteidiger des Mittelrheinpokals wollen sie auch in diesem Jahr beweisen, dass wieder mit ihr zu rechnen ist. In der heimischen Regionalliga hat es die Mannschaft schon gezeigt und ist nach sechs Siegen in Serie Spitzenreiter. 

    Für Bessenich hingegen läuft es vor ihrem großen Tag gegen die Viktoria nicht rund: Nur Platz Neun steht für das Team von Trainer Wolfgang Prieß zu Buche. Die knappe 0:1-Niederlage beim TB-SV Füssenich-Geich am vergangenen Wochenende hat die Lage zudem nicht weiter verbessert. Vielleicht können sie die Motivation aus der Begegnung mit der Viktoria auch in die eigene Liga mitnehmen. 

    Das Duell ist für einen aus dem Viktoria-Team besonders wichtig: Unser Betreuer und Zeugwart Marcello Volk tritt in seiner Freizeit bei Rhenania Bessenich vor den Ball. „Es ist natürlich ein echtes Highlight für mich“, freut er sich vor dem Spiel. „Auch für den Verein ist das was ganz Besonderes. Wahrscheinlich ist es das größte Spiel der Vereinsgeschichte für Rhenania Bessenich!“ Natürlich ist die Viktoria gegen den Kreisligisten der große Favorit in diesem Spiel. Volk tippt: „Im Pokal gibt es zwar immer Überraschungen, aber hier sehe ich das nicht. Die Viktoria hat im Sommer im DFB-Pokal gespielt und dort will sie wieder hin. Keiner wird das Spiel in Zülpich auf die leichte Schulter nehmen.“ Aber auch seinem Heimatklub wünscht er für Mittwoch alles Gute: „Ich hoffe auf viele Zuschauer beim Spiel. Außerdem wünsche ich mir für Bessenich, dass es nicht zweistellig wird und dass sie vielleicht sogar einen Ehrentreffer schießen.“

    Am Mittwoch findet das Pokalspiel nicht auf dem Heimatplatz der Rhenania, sondern auf dem Kunstrasenplatz an der Blayer Straße in Zülpich statt. Anstoß ist um 19:30 Uhr. 

    Vik! Vik! Viktoria!

  • U19 lässt erste Punkte liegen, U17 souverän

    Die Herbstferien sind vorbei, also standen für unseren Nachwuchs die nächsten Punktspiele an. Dabei ließ unsere U19 beim 1:1 in Hennef am Samstag erstmals in dieser Saison Zähler liegen. Die U17 brachte tags drauf mit einem 3:0 gegen Lindenthal-Hohenlind eine weitere gute Leistung auf den Rasen.  

    Beim Tabellenzweiten aus Hennef brauchte unsere Viktoria einige Zeit, um in das Spiel zu finden. Der Spitzenreiter aus Höhenberg hatte im ersten Durchgang ein paar Anlaufschwierigkeiten. „Das war unnötig! Und dann gehen wir auch noch durch einen – aus meiner Sicht – unberechtigten Elfmeter in Rückstand“, ärgerte sich Trainer Jürgen Kohler. Ickenroth verwandelte vom Punkt zum 1:0 für Hennef (33.). 

    Nach dem Seitenwechsel hatte unsere Viktoria das Spiel aber über weite Strecken im Griff und war die bessere Mannschaft. Nur der Ausgleich wollte trotz vieler Chancen nicht fallen: Mehrfach parierte Hennefs Keeper Kitsikoudis blendend und wurde dann auch zweimal vom Pfosten gerettet. Auch ein Treffer der Viktoria fand später von Seiten des Schiedsrichtergespanns keine Anerkennung. „Das lief alles sehr unglücklich für uns“, bedauerte Kohler. „Es wäre deutlich mehr drin gewesen, hätte auch der Torhüter nicht so gut gehalten. Das muss man auch mal so deutlich sagen!“ Die Suche nach dem verdienten Ausgleich wurde nach einem unnötigen Platzverweis in der 80. Spielminute noch erschwert, führte später allerdings dennoch zum Ziel. Ickenroth, Hennefs Kapitän und Torschütze zum 1:0, brachte das Leder erneut über die Linie. Nun allerdings zum 1:1-Ausgleichstreffer unserer Viktoria (84.). 

    So erarbeitete sich die Mannschaft von Coach Jürgen Kohler doch noch den verdienten Punkt. „Das Spiel hat leider wieder unser Kernproblem offenbart: Viele Torchancen, aber wir machen daraus zu wenig“, gab Kohler zu. „Es war aber wieder ein Hinweis, wo wir noch dran arbeiten müssen.“ Mit dem Punktgewinn in Hennef hat unsere U19 nun 16 Punkte auf dem Konto und führt weiterhin die Mittelrheinliga an. 

     

    U17 kehrt erfolgreich aus den Ferien zurück

     

    Mit 3:0 hat unsere U17 am vergangenen Wochenende zuhause gegen die Borussia Lindenthal-Hohenlind gewonnen. Damit ist die Mannschaft von Trainer Marian Wilhelm bis auf den dritten Platz der Mittelrheinliga geklettert und scheint auf einem guten Weg zu sein. „Es war eine ordentliche Leistung von uns. Wir waren defensiv sehr fleißig und offensiv gut dabei“, lobte Wilhelm seine Jungs nach dem Spiel. 

    Schon nach 13 Minuten klingelte es zum ersten Mal, als Niuschan Aref Akhar einen schönen Angriff der Viktorianer vollendete. „Die tolle Kombination hat den Jungs viel Sicherheit gegeben“, erklärte Trainer Marian Wilhelm. Auch beim 2:0 von Paul Weist kurz nach dem Seitenwechsel (43.) und dem 3:0 durch Vitantonio Argento (62.) sah unsere U17 spielerisch gut aus. 

    Trotz der Pause in den Ferien hat sich die Personallage in der U17 leider nicht entspannen können. Noch immer fehlen dem Team einige Leistungsträger. Doch Trainer Marian Wilhelm betonte: „Die Jungs finden sich allmählich. Sie waren in den letzten Wochen gut drauf!“

  • Hitziges Spiel in Verl – Viktoria nimmt drei Punkte mit

    Es war ein kalter Freitagabend in Ostwestfalen, aber ein unfassbar hitziges Spiel auf dem Rasen in Verl. An dessen Ende nahm die Viktoria mit einem 3:2-Sieg aber drei Punkte mit heim. Wunderlich machte bei seinem Startelf-Comeback zwei Tore, bevor Derflinger nach dem Seitenwechsel den dritten Treffer der Viktoria markierte. Verls erneutes Aufbäumen kam in der Nachspielzeit zu spät. 

    Unsere Viktoria kam gegen den SC Verl direkt gut in das Spiel und hatte sofort gute Aktionen. Schon nach elf Minuten wurde eine davon zur Führung genutzt, als Wunderlich ein Abpraller vor die Füße fiel und er sehenswert aus 25 Metern per Schlenzer die rechte Torseite fand (11.). Mit der Führung im Rücken erhöhte die Viktoria weiter den Druck und wurde dafür belohnt: Wunderlich wurde im Strafraum gefoult, bekam den Elfmeter und führte auch selber aus. Oben links schlug das Leder zum 2:0 ein (24.)

    Aber auch die Hausherren nahmen ordentlich am Duell teil und spielten guten Fußball. Das führte fast im Gegenzug zum Anschlusstreffer, als Schröder einen Handelfmeter rechts halbhoch versenkte. Patzler im Kasten war zwar noch dran, konnte den Schuss aber nicht abwehren. (27.) So ging eine unterm Strich offene und gute Partie beim Stand von 2:1 in die Pause. 

    Derflinger legt direkt nach

    Nach dem Seitenwechsel knüpfte die Viktoria spielerisch dort an, wo sie im ersten Durchgang aufgehört hatte. Zudem traf sie auch erneut: Wunderlich schickte Kreyer mit einem starken Heber in den Sechzehner, wo unser Stürmer allerdings am Keeper scheiterte. Aus ganz spitzem Winkel versuchte er erneut sein Glück, bediente dadurch aber Derflinger, der trocken zur Vorentscheidung einnetzte (53.).

    Nun verlagerten sich die zuvor sportlichen Duelle aber in den nicht-sportlichen und sogar unsportlichen Bereich. Nach einem von vielen Fouls kam es schließlich zu einer Rudelbildung in der Verl-Hälfte, an dessen Ende unser Kapitän mit einer Roten Karte den Gang in die Kabine antreten musste. Er hatte sich zu einem Kopfstoß gegen Acquistapace hinreißen lassen (60.).

    Viktoria ein Mann weniger

    In Unterzahl verlagerte sich das Spielgeschehen immer weiter in die Hälfte der Viktoria. Angriffswelle nach Angriffswelle rollte auf den Gäste-Kasten, wurde aber beherzt abgewehrt. Mit vereinten Kräften hielten die Viktorianer die Ostwestfalen vom Tor weg. Aber mit starken Kombinationen durchbrach Verl dennoch manchmal die Abwehrreihe der Höhenberger. Dann war an Patzler allerdings Endstation: So rettete unser Schlussmann gegen Langemann aus kurzer Distanz und wehrte auch den nächsten Versuch Sekunden später glänzend ab. (70.). 

    Erst in der fünfminütigen Nachspielzeit wurde Patzler erneut überwunden. Müller fasste sich ein Herz und nagelte den Ball aus 22 Metern unhaltbar oben rechts in den Winkel (90.+3). Das Traumtor kam glücklicherweise zu spät, da kurz danach endlich abgepfiffen wurde und die drei Punkte somit auf das Konto der Viktoria wanderten. Die Viktoria geht mit großem Rückenwind in das nächste Heimspiel gegen den SV Straelen. 

    Vik! Vik! Viktoria!

     

    SC Verl

    Klante – Ekalle (ab 74. Sewing), Schröder (ab 79. Maier), Acquistapace, Mikic – Kurzen, Müller, Schallenberg, Langemann – Liehr (ab 65. Brosowiski), Haeder

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Maier, Willers, Lang – Saghiri, Wimmer (ab 59. Backszat) – Holzweiler, Wunderlich, Derflinger (ab 81. Baumgärtel) – Kreyer (ab 88. Bunjaku)

    Zuschauer: 823

    Tore: 

    0:1 Mike Wunderlich (11.)

    0:2 Mike Wunderlich (24. FE)

    1:2 Jannik Schröder (27. HE)

    1:3 Christian Derflinger (53.)

    2:3 Bastian Müller (90.+3)

     

     

    Spielbericht von Lukas Elkemann