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  • Die Alemannia als Spielverderber


    Unsere Viktoria verliert 1:2 (0:0) gegen Alemannia Aachen und kassiert so die erste Heimniederlage seit Anfang Oktober. Den Führungstreffer von Fatih Candan (76.) kontern die Aachener durch Daniel Hammel (83.) und Mergim Fejzullahu (90.).

    Für den gelb-gesperrten Sascha Eichmeier feierte der lang verletzte Florian Heister sein Comeback auf der Außenverteidigerposition. Ansonsten gab es in der Startformation wenig Überraschungen. Nach den beiden Niederlagen der Konkurrenz am Wochenende wäre ein Sieg für die Antwerpen-Elf Gold wert gewesen, um die Tabellenführung weiter auszubauen.

    Keine Tore in Hälfte eins
    Die erste Gelegenheit hatte allerdings die Alemannia, aber Philipp Kühn parierte gegen den Schuss von Jay Mickels stark. Die klasse Tat schien die Viktoria nun zu beflügeln, denn sie entwickelte im Anschluss durchaus ein optisches Übergewicht. Die damit einhergehenden Chancen konnten sich sehen lassen, brachten aber keinen Erfolg. Timm Golley zwang den Aachener Keeper mit einem Flachschuss zu einem starken Reflex, bei der anschließenden Ecke drosch Felix Backszat den Ball über das Gehäuse. Kurz darauf verpasste Fatih Candan die Führung, als er dem herausstürmenden Mark Depta nach einem langen Ball an den Fuß schoss (24.). Auch der Schiedsrichter war zunächst nicht auf der Seite der Viktoria, denn nach einem Schubser gegen Patrick Koronkiewicz an der Strafraumgrenze blieb die Pfeife stumm (37.). Auch ein Seitfallzieher von Felix Backszat (39.) flog über das Netz.
    Große Chancen von Seiten der Gäste gab es keine mehr, so dass es mit dem Unentschieden in den Kabinengang ging.

    Candan trifft, Ernüchterung in den Schlussminuten
    Im 2. Durchgang war die Viktoria weiterhin die bessere Mannschaft und drängte die Aachener Defensive immer weiter in Richtung eigenes Tor. Dennoch waren die Bemühungen weiterhin nicht vom Glück gekrönt, Backszats Direktabnahme nach einer verunglückten Abwehraktion landete erneut über dem Kasten. In Minute 69 hatte die Viktoria dann die größte Chance des bisherigen Spiels: Florian Heister packte aus knapp 25 Metern einen starken Schlenzer aus, aber Depta kratzte den Ball sensationell aus dem unteren Eck. Den Nachschuss hämmerte Backszat an die Querlatte. Davon ließ sich die Mannschaft allerdings nicht beirren und spielte weiterhin schnurstracks nach vorne. Der gerade erst eingewechselte David Jansen wurde von Mike Wunderlich in Szene gesetzt, legte die Kugel quer und Fatih Candan konnte zur verdienten Führung einschieben. Alemannia Aachen gab jedoch nicht auf und kam durch einen Kopfball des ebenfalls eingewechselten Daniel Hammel zum Ausgleich. Die Viktoria wollte anschließend noch den Sieg, aber vernachlässigte dabei die Defensive ein wenig. Denn nach einem Freistoß wurde aus einer abgeblockten Flanke in der Nachspielzeit der Konter, der zum 1:2 aus Kölner Sicht führte. Plötzlich liefen zwei Aachener alleine auf Philipp Kühn zu, der dann keine Chance mehr hatte und das Gegentor durch Mergim Fejzullahu hinnehmen musste. Kurz darauf war Schluss und die erste Heimniederlage seit Oktober besiegelt.

    Natürlich schmerzt das 1:2 für den Moment, aber dennoch bleibt die nach Spieltag 25 Tabellenführer. Am nächsten Samstag geht die Reise dann zum absoluten Spitzenspiel nach Dortmund. Wie gewohnt wird um 14:00 angepfiffen.
    Vik, Vik, Viktoria!

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    FC Viktoria Köln
    Kühn – Koronkiewicz, Lanius, Reiche, Heister-  Backszat, Lejan – Golley (64. Holzweiler), Wunderlich, Candan (81.Gottschling)- Kreyer (75. Jansen)

    Alemannia Aachen
    Depta – Winter, Pluntke (80. Hammel), Löhden, Propheter, Ernst (80. Fejzullahu)– Staffeldt, Kühnel – Gödde, Mickels, Mohammad (73. Mohr)

    Tore
    1:0 Candan (76.)
    1:1 Hammel (83.)
    1:2 Fejzullahu (90.)
    Zuschauer
    1678

  • Alemannia Aachen zu Gast im Sportpark

    Am heutigen Sonntag kommt ein echter Traditionsverein auf die Schäl Sick: der ehemalige Uefa-Cup Teilnehmer und Ex-Bundesligist Alemannia Aachen. Seit 2013 spielt er nun in der Regionalliga West und, so scheint es momentan auszusehen, muss sich große Sorgen um die Zukunft machen.

    Sportlich läuft es für die Alemannia eigentlich ganz gut. Sie steht mit Rang vier direkt hinter der Spitzengruppe sehr passabel da und hat einen Kader voller guter, junger Spieler. Dennoch sorgt die vage finanzielle Situation immer wieder für große Sorgen. Noch immer ist nicht bekannt, wie es in der nächsten Saison für die Aachener weitergeht. Trainer Fuat Kilic wird aufgrund der unklaren Situation seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern, viele Spielerverträge laufen ebenfalls aus und ein Investor, der eine starke Mannschaft für die Spielzeit 17/18 möglich machen könnte, ist immer noch nicht gefunden.
    Und trotzdem kommen im Schnitt mehr als 6500 Menschen zu den Heimspielen in den Tivoli, viele davon werden auch heute ihre Mannschaft in Höhenberg anfeuern. Da gilt es für die Viktoria-Fans natürlich dagegenzuhalten.
    Seit der Winterpause haben die Aachener aus vier Spielen sieben Punkte geholt, mussten dabei allerdings auch eine 4:0-Klatsche gegen Bonn und ein 1:1 gegen den Tabellenletzten Sprockhövel hinnehmen. Für unsere Viktoria wird es, trotz der starken momentanen Form, natürlich dennoch eine schwere Aufgabe.
    Das Hinspiel beider Mannschaften gewannen die Kölner durch ein Tor von Kapitän Mike Wunderlich mit 1:0. Lange musste dabei der Vorsprung nach der roten Karte gegen David Jansen in Unterzahl verteidigt werden, aber letztendlich konnten die drei Punkte mit in die Heimat genommen werden.
    Wir freuen uns also auf ein spannendes Spiel mit hoffentlich erfolgreichem Ausgang.
    Vik, Vik, Viktoria!

  • U19 vor wichtigem Spiel – U17 mit Rückenwind gegen Favoriten

    U19 will rote Laterne abgeben
    Beim Debüt von Özkan Turp in der vergangenen Woche konnte die U19 leider keine Punkte holen und rutschte auf den letzten Tabellenplatz ab. Deshalb ist das Aufeinandertreffen mit Fortuna Düsseldorf am Sonntag umso wichtiger. Die Jungs aus der Landeshauptstadt stehen auf dem ersten Nichtabstiegsrang und somit nur fünf Punkte von unserer Viktoria entfernt. Unter der Woche holte sich die U19 durch einen 5:1-Sieg gegen den SC West neues Selbstvertrauen und möchte nun auch gegen Fortuna punkten.
    Um 12:00 wird das Spiel angepfiffen.

    U17 gegen BVB
    Die beiden vergangenen Erfolge gegen den FC Hennef und den 1. FC Mönchengladbach waren für die U17 unserer Viktoria Gold wert. Nicht nur, dass sie jetzt ganze sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge hat, sondern sie kann auch mit großem Selbstvertrauen in die Partie gegen Borussia Dortmund am morgigen Samstag (11:00) gehen.
    Der BVB ist eine absolute Spitzenmannschaft und steht auf Rang zwei der B-Junioren-Bundesliga. Seit Ende Oktober hat die Mannschaft von Sebastian Geppert kein Spiel mehr verloren, in diesem Jahr bei schon vier Spielen noch nicht einmal ein Gegentor bekommen. Gegen so einen starken Gegner freuen sich die Jungs auf viele Zuschauer.
    Auch dadurch, dass die 1. Mannschaft erst am Sonntag spielt möchten wir euch noch einmal motivieren, die U17 am Samstag gegen den BVB lautstark im Sportpark Höhenberg zu unterstützen.

  • Jansen schießt Viktoria eine Runde weiter

    Im Viertelfinale des Bitburger-Pokals löst Viktoria Köln durch ein 2:1 beim TSC Euskirchen als letztes Team das Ticket für die Vorschlussrunde. Dort warten bei der morgigen Auslosung der Stadtrivale Fortuna Köln, der Bonner SC und der TV Herkenrath. David Jansen ist mit seinen beiden Toren der Matchwinner, zwischenzeitlich gleicht Thomas Leßenich für die Gastgeber aus.

    Für Trainer Marco Antwerpen war die Zielsetzung vor dem heutigen Duell mit dem Mittelrheinligisten klar – das Halbfinale sollte ohne Wenn und Aber erreicht werden. Dennoch tauschte er im Gegensatz zum Sieg gegen den SC Verl ordentlich durch, aus der Startformation blieb lediglich die Viererkette Eichmeier, Lanius, Brzenska und Koronkiewicz übrig.  
    Die erste Chance im Spiel hatten allerdings die Gastgeber, als Jean-Pierre Schilling mit einer Direktabnahme an Alex Monath scheiterte (9.). Kurz darauf waren die Zuschauer im gut gefüllten Erftstadion erbost, denn der Schiedsrichter zeigte zum Unmut der TSC-Fans auf den Elfmeterpunkt. Marcel Gottschling war im Laufen zu Fall gebracht worden, den fälligen Strafstoß verwandelte David Jansen cool links unten. Tim Jerat hätte erneut nur drei Minuten später schon für eine Art Vorentscheidung sorgen können, scheiterte aber an Joseph Grieshop im Tor.
    Ihrerseits entwickelten die Gastgeber zumindest im 1. Durchgang hin und wieder Gefahr. Eine gute Gelegenheit führte dann zum überraschenden Ausgleich (19.). Nach einem Befreiungsschlag landete der Ball über zwei Zwischenstationen bei Thomas Leßenich, der nicht zögerte und die Kugel direkt ins linke untere Eck drosch. Der Mittelfeldmann hatte auch beim letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften im Achtelfinale des letztjährigen Pokals das zwischenzeitliche 1:1 erzielt. Bis auf einen Kopfball von Dominik Lanius, den Grieshop bei einer Ecke parieren musste, kam die Viktoria dann bis zum Halbzeitpfiff bei tiefem Rasen nicht mehr zu großen Gelegenheiten.

    Satter Linksschuss zur Entscheidung
    Den zweiten Durchgang gestalteten die Höhenberger wesentlich dominanter als noch die ersten 45 Minuten und drängten Euskirchen immer tiefer in die eigene Hälfte. Auch offensiv fanden die Gastgeber eigentlich kaum noch statt und entwickelten keine klare Chance mehr. Der entscheidende Treffer zum Weiterkommen wollte aber zunächst trotzdem nicht fallen. Immer wieder rannten sich die Viktoria-Akteure in der vielbeinigen Abwehr fest und brachte den Ball nicht im Kasten unter. In Minute 69 sorgte Torjäger Jansen dann mit seinem zweiten Tor am Abend für die Erleichterung. Einen Pass von Marcel Gottschling nahm er an der Strafraumkante an und versenkte das Leder mit einem starken Schuss in der rechten Ecke.
    Abwehrroutinier Markus Brzenska scheiterte drei Zeigerumdrehungen später per Kopf am starken Torwart Grieshop. Bis zum Schluss drängte die Viktoria auf die endgültige Entscheidung, aber ein dritter Treffer wollte nicht mehr fallen. Doch im Pokal zählt eben nur das Weiterkommen, weshalb die Viktoria mit dem knappen Sieg und dem Ticket für die nächste Runde durchaus zufrieden sein kann.

    Dort wartet bei der morgigen Auslosung (19:00) unter anderem auch der Stadtrivale Fortuna Köln. Man darf gespannt sein, auf wen die Mannschaft von Marco Antwerpen im Halbfinale treffen wird. Am Sonntag kehrt sie dann zurück in den Regionalliga-Alltag, die Alemannia aus Aachen kommt in den Sportpark Höhenberg.

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    TSC Euskirchen
    Grieshop – Foukis, Saar, Felka, Golz – Winkler, Wiedenau (67. Uhlemann) – Leßenich, Hoose (85. Georgiadis), Schilling – Engel

    FC Viktoria Köln
    Kühn – Eichmeier, Lanius, Brzenska, Koronkiewicz – Schwarz (58. Backszat), Nottbeck (81. Fiore) – Holzweiler, Jerat, Gottschling – Jansen

    Tore
    0:1 – David Jansen (11.)
    1:1 – Thomas Leßenich (19.)
    1:2 – David Jansen (69.)

    Spielbericht: Moritz Fiege

  • Pokalduell gegen Euskirchen

    Morgen tritt unsere Viktoria um 18:30 im Viertelfinale des Bitburger-Pokals gegen den Mittelrheinligisten TSC Euskirchen an. Auf dem Papier an sich eine klare Sache, ein klassisches Duell zwischen David und Goliath.
    Doch noch vor gar nicht allzu langer Zeit gab es diese Spielpaarung schon einmal, nämlich im Achtelfinale des letztjährigen Pokalwettbewerbs. Damals ging die Viktoria durch einen direkten Freistoß aus über 30 Metern in Führung, musste allerdings im 2. Durchgang den Ausgleich durch Thomas Leßenich hinnehmen. In der Nachspielzeit sorgte Edwin Schwarz dann für die Erlösung und verhinderte die Verlängerung.
    So knapp und spannend soll es möglichst morgen nicht werden, doch auch Kapitän Mike Wunderlich betont die schwierige Aufgabe: „Wir möchten natürlich ins Halbfinale kommen. Ich glaube wir haben letztes Jahr gesehen, wie schwer es dort ist und haben erst in der Nachspielzeit das Siegtor gemacht. Wir sollten gewarnt sein, Euskirchen ist nicht umsonst ins Viertelfinale gekommen. Wir gehen das genauso an wie ein Meisterschaftsspiel und wollen den nächsten Sieg einfahren.“
    Der TSC hat sich mit einem 6:1 gegen den SV Rott (Bezirksliga) und einem 4:1 gegen den SC Brühl (Landesliga) für das Viertelfinale qualifiziert und will nun die Sensation schaffen.
    Dass das gegen die Viktoria, die sich in einer hervorragenden Verfassung befindet, ein sehr schweres Unterfangen wird, ist dem Underdog jedoch bewusst. In der Mittelrheinliga stehen die Euskirchener mit Rang neun im gesicherten Mittelfeld und müssen sich keine Sorgen um den Abstieg machen
    Unsere Viktoria dagegen hat vor zwei Spieltagen die Tabellenführung übernommen und möchte mit sich mit dem Halbfinaleinzug zusätzlichen Rückenwind für die Partie am Sonntag gegen Alemannia Aachen (14:00) holen.

    Um 18:30 wird das Spiel im Erftstadion morgen angepfiffen, wir freuen uns über jeden Viktorianer der die Reise auf sich nimmt und die Mannschaft anfeuert.
    Vik, Vik, Viktoria!

  • U19 mit Niederlage – U17 ballert sich zum Sieg

    U19 ohne Punkte bei Turp-Debüt
    Beim ersten Spiel der U19 unter der Leitung von Özcan Turp konnten die Jung-Viktorianer leider keine Punkte aus Bielefeld mitnehmen. Schon früh gingen die Gastgeber durch Nick Flock (6.) in Führung und erhöhten noch vor dem Halbzeitpfiff durch einen Doppelpack von Mahboub Nori auf 3:0. In der zweiten Hälfte konnte Mohamed Jaouadi noch das 3:1 erzielen, für mehr reichte es dann leider nicht mehr. Am gestrigen Sonntag gewannen dann auch die direkten Konkurrenten aus Wuppertal und Oberhausen, so dass die Viktoria nun die rote Laterne trägt. Allerdings sind es nur zwei Punkte bis zum rettenden Ufer, das heißt der Klassenerhalt ist natürlich noch möglich


    U17 mit Big Point im Abstiegskampf

    Unsere U17 hat sich dagegen mit einem tollen 4:0-Auswärtssieg gegen den 1. FC Mönchengladbach ordentlich Luft im Kampf um den Verbleib in der B-Jugend-Bundesliga verschafft.

    Trainer Lukas Beruda war nach Abpfiff begeistert von seinem Team: „Es war ein super wichtiger Sieg und von der ersten bis zur letzten Minute eine klasse Mannschaftsleistung.“ In der 1. Halbzeit eröffnete Altrim Pajaziti nach 16 Minuten den Torreigen, Nico Burbach erhöhte durch einen besonders sehenswerten Treffer (39.) zum 2:0-Pausenstand. Auch nach Wiederanpfiff spielte die Viktoria schönen Fußball und kam durch die eingewechselten Pascal Leon von Matthey (64.) und Felix Benedict Neuhäuser (77.) zu weiteren Toren. Für Burbach, Matthey und Neuhäuser war das besonders erfreulich, denn sie erzielten allesamt ihr Debüttor in der Bundesliga. „Es war ein rundum perfektes Wochenende, auch weil Rot-Weiss Essen verloren hat und wir nun sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge haben. Jetzt freuen wir uns auf die kommende Trainingswoche und auf Borussia Dortmund“, sagte Beruda glücklich.

  • Überlegener Sieg mit spannender Schlussphase


    Die Viktoria behält durch einen 2:1-Sieg gegen den SC Verl die Tabellenführung. In einer über die meiste Zeit einseitigen Partie erzielen Felix Backszat (39.) und Mike Wunderlich (60.) die Tore für die Höhenberger, Gianluca Marzullo machte die Schlussphase mit seinem Anschlusstreffer noch einmal spannend (81.)


    Mühe wird kurz vor der Pause belohnt
    Im Vergleich zu den beiden Siegen gegen Essen und Ahlen wechselte Trainer Antwerpen zweimal. Backszat rückte für Saghiri in die Startformation und Brzenska ersetzte den angeschlagenen Reiche. In der umgebauten und modernisierten Sportclub Arena tat sich die Viktoria im 1. Durchgang lange Zeit schwer. Die Gastgeber standen sehr tief und machten die Räume gut eng. Trotz hohem Ballbesitzanteil und meist ansehnlichen Kombinationen sah es lange Zeit danach aus, als ob es mit einem torlosen Unentschieden in die Pause gehen würde. Ein Kopfball von Dominik Lanius ging hauchdünn am Pfosten vorbei, einen gelupften Ball von Timm Golley traf Kapitän Mike Wunderlich nicht richtig, so dass Keeper Brüseke locker parieren konnte.
    In der 39. Minute wurden die Offensivbemühungen dann doch belohnt. Ein Befreiungsschlag aus der Defensive der Verler wurde zum Boomerang und kam postwendend wieder zu Felix Backszat zurück. Der Mittelfeldspieler hob den Ball technisch anspruchsvoll über zwei Verteidiger und drosch den Ball mit links und voller Wucht in die Maschen. Mit dem Ergebnis verabschiedeten sich beide Teams in die Pause.

    Wunderlich erhöht, Marzullo sorgt für Spannung
    Die Gastgeber kamen in Durchgang zwei ein wenig offensiver aus der Kabine und gaben in Form von Marco Kaminski einen ersten Warnschuss ab. Anschließend machten sie sich aber das Leben selber schwer, denn wieder sorgte ein Fehler im Spielaufbau für ein Gegentor. Backszat fing den schwachen Pass ab und spielte zu Sven Kreyer in die Spitze. Der Stoßstürmer behauptete den Ball gut und schickte Wunderlich auf die Reise. Der blieb vor Brüseke, der vor dem Spiel noch die unrühmliche Ehrung des „Kacktor des Monats“ entgegengenommen hatte, cool und erhöhte auf 2:0. Die Messe schien gelesen – vor allem, weil Wunderlich nach einem Konter weiter hätte erhöhen können, dieses Mal aber am Torwart scheiterte.

    Die im ganzen Spiel eigentlich harmlosen Verler witterten ihre Chance und kamen in der 66. Minute zu einer Doppelchance. Erst knallte der Schuss von Strifler aus über 20 Metern an die Querlatte, den Nachschuss konnte der eingewechselte Neuzugang Marzullo nicht verwerten. Dennoch gaben sie sich nicht auf und plötzlich wurde es in der Sportclub Arena doch noch spannend. Marzullo traf in der 80. Minute zunächst Torwart Kühn und verwertete den Nachschuss mit Hilfe der Latte und machte so die Schlussphase zur Zitterpartie. Viele lange Bälle flogen nun auf das neu formierte Innenverteidigerduo Lanius-Brzenska zu, aber die hielten den Viktoria-Kasten dicht und ließen kaum noch etwas zu.
    Nach drei Minuten Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter dann ab und sorgte so für ein erleichtertes Durchatmen bei den mitgereisten Kölner Fans.

    Durch den Erfolg behauptet die Mannschaft die Tabellenführung und vergrößert sogar den Abstand zu Konkurrent Borussia Mönchengladbach II, die zeitgleich trotz 2:0-Führung noch 2:3 in Wattenscheid verloren.

    Bereits am Mittwoch geht es nun für die Viktoria weiter. Das Viertelfinale im Mittelrhein-Pokal steht an, Gegner ist der Mittelrheinligist TSC Euskirchen. Angepfiffen wird dort bereits um 18:30. Das nächste Regionalliga-Spiel bestreiten die Viktorianer dann kommenden Sonntag um 14:00 gegen Alemannia Aachen.

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    SC Verl
    Brüseke – Großeschallau, Kalinowski, Schmidt, Choroba – Kaminski (67. Hecker), Liehr (61. Marzullo), Strifler, Schröder (72. Veselinovic), Schaal – Maier

    FC Viktoria Köln
    Kühn – Eichmeier, Lanius, Brzenska, Koronkiewicz– Backszat, Lejan – Golley (77. Nottbeck), Wunderlich, Candan (68. Gottschling) – Kreyer (74. Jansen)

    Tore
    0:1 – Felix Backszat (39.)
    0:2 – Mike Wunderlich (60.)
    1:2 – Gianluca Marzullo (81.)

    Spielbericht: Moritz Fiege

  • „Sie müssen vom Kopf her wieder frei werden.“


    U23- Trainer Özcan Turp betreut seit dieser Woche auch unsere U19, deren ehemaliger Trainer Manfred Schadt von seinen Aufgaben freigestellt wurde.
    Wir wollten von ihm wissen, wie er die Doppelbelastung aufnimmt und wie er versuchen will, mit den Jungs den Klassenerhalt in der Bundesliga noch zu schaffen.

    Wie kam die Entscheidung, dass du das Amt des U19-Trainers annimmst, zu Stande?

    Es ging alles relativ schnell, nachdem ich auf die geplante Veränderung angesprochen wurde. Ich habe die Anfrage natürlich im Sinne des Vereines angenommen und freue mich nun auf die anstehenden Aufgaben.

    Wie ist es für dich, bis zum Saisonende zwei Mannschaften zu trainieren?

    Das ist sehr intensiv, wir sind ja auch mit unserer 2. Mannschaft (Bezirksliga) sehr ambitioniert und stehen aktuell auf einem Aufstiegsplatz. Dazu noch die U19 in der Bundesliga, bei der wir sicherlich viel arbeiten müssen, um gewisse Sachen zu ändern und wieder auf die Erfolgsspur zu finden. Alles in allem wird das sicherlich anstrengend, aber ich bin gut organisiert. Ich habe dazu noch eine gute Unterstützung hinter mir und bin zuversichtlich, dass wir das Ruder noch herumreißen können.

    Wie stellst du die Jungs jetzt vor der Partie gegen Arminia Bielefeld ein?

    Wichtig ist, dass ich erst einmal in den Kopf der Jungs komme. Sie müssen vom Kopf her wieder frei werden. Ich will an ihr Selbstbewusstsein appellieren, damit sie wieder an sich glauben – das ist unser primäres Ziel. Dann können sie vom Herz her wieder aufblühen und wieder gelöst Fußball spielen. Das ist der richtige Weg und so können wir vielleicht noch etwas drehen und den Klassenerhalt schaffen.

  • Mission Tabellenführung verteidigen

    Am letzten Spieltag hat unsere Viktoria dank einer kämpferischen eigenen Leistung und den Patzern der Konkurrenz die Tabellenführung erobert. Diese soll nun im Idealfall nicht mehr hergegeben werden, ein erster Schritt dafür wäre am Samstag ein Auswärtssieg beim SC Verl.

    Viktoria voll im Soll
    Eine wahre Last schien von Sven Kreyer abzufallen, als er am letzten Samstag das langersehnte Führungstor gegen Rot Weiss Ahlen gemacht hatte. Die Chance, nach dem Patzer von Borussia Mönchengladbach am Tag zuvor die Tabellenführung zu übernehmen, war einfach zu groß. Nach schönem Steilpass von Kapitän Wunderlich legte er den Ball souverän am Torwart vorbei in die lange Ecke und ließ sich anschließend in der Jubeltraube feiern. Kurz vor dem Ende setzte der Ex-Ahlener Felix Backszat mit dem 3:1 den Schlusspunkt.

    Doch besonders in Erinnerung geblieben ist den Zuschauern etwas Anderes aus der: der Lupfer mit der Hacke von Timm Golley zum zwischenzeitlichen Ausgleich, ein Treffer Marke Tor des Monats.
    Generell kann man sagen, dass die Viktoria mit den beiden Siegen gegen Essen und Ahlen einen guten Start ins Pflichtspieljahr 2017 hingelegt hat und nun mit viel Selbstbewusstsein an die anstehenden Aufgaben gehen kann.

    Kuriose Bekanntheit für Verler Keeper
    Die nächste steht schon am jetzt kommenden Samstag an und heißt SC Verl. Der hatte in Form von Keeper Robin Brüseke vor knapp zwei Wochen für ordentlich Aufsehen gesorgt. Sein Eigentor gegen den Bonner SC (0:1) nach 21 Sekunden (!), bei dem er den Ball nach einer Pirouette mit der Hacke im eigenen Kasten versenkte, wurde sogar bei „Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“ zum „Kacktor des Monats“ gewählt.
    Auch generell läuft beim SC Verl noch nicht alles rund. In den bisherigen vier Partien des neuen Jahres wurden lediglich fünf Punkte eingefahren, drei davon gegen das Tabellenschlusslicht Sprockhövel. Am letzten Spieltag rangen sie jedoch dem guten Aufsteiger aus Wuppertal ein 0:0 ab.
    Beim Blick auf die Gesamtsaison stehen die Ostwestfalen jedoch ganz ordentlich dar: Rang 12 und insgesamt sieben Punkte Vorsprung auf den 1. Abstiegsrang sind kein Grund zur Beunruhigung. Dennoch müssen sich die Vereinsverantwortlichen schon jetzt Gedanken um das Traineramt in der kommenden Saison machen, denn der Vertrag mit dem populären angehenden Fußballlehrer Andreas Golombek wurde nach vier gemeinsamen Jahren nicht verlängert.

    Gute Vorzeichen
    Im Hinspiel blieb unsere Viktoria siegreich. Mike Wunderlich schoss in Minute 28 die Führung, Fatih Candan erhöhte im zweiten Durchgang auf 2:0. Das Traumtor von Haralambos Makridis (inzwischen Bor. Mönchengladbach II) in der Nachspielzeit änderte nur noch optisch etwas am Spielstand und die drei Punkte blieben in Höhenberg. Auch eine weitere Statistik spricht für die Viktoria – sie gewann die vergangenen sechs Aufeinandertreffen beider Teams allesamt.

    Die Vorzeichen für einen weiteren Erfolg stehen also nicht schlecht, wir freuen uns über viele Zuschauer, die mit nach Verl fahren und die Mannschaft nach vorne peitschen.
    Vik, Vik, Viktoria!

  • Aussichtsreiche Duelle in Junioren-Bundesligen

    Aussichtsreiche Duelle in Junioren-Bundesligen

    Spiel eins für Özcan Turp bei U19
    In der aktuellen Woche wurde der langjährige U19-Trainer Manfred Schadt von seinen Aufgaben freigestellt und ist damit ab sofort nicht mehr Trainer der Junioren-Bundesliga-Mannschaft. Er war seit 2013 bei der Viktoria aktiv – bis zum Saisonende übernimmt der aktuelle Coach der U23 Özcan Turp sein Amt in Personalunion.
    Der Trainerwechsel wird sicherlich auch die Spieler motivieren, sich nun zu zeigen und sich mit guten Leistungen in den Vordergrund zu spielen. Dass ist bei einem Duell gegen einen direkten Konkurrenten, wie am Samstag gegen Arminia Bielefeld (15:00 Uhr), natürlich umso mehr möglich.
    Das Spiel gegen die Arminen ist für die Jung-Viktorianer auf alle Fälle ein wegweisendes Duell. Bei einem Sieg könnten sie bei einer gleichzeitigen Niederlage der Essener gegen Mönchengladbach die Abstiegsränge verlassen und bis auf einen Zähler an Bielefeld heranrücken. Eine Niederlage würde den Abstand zu den wichtigen Nicht-Abstiegsplätzen weiter vergrößern und den Klassenerhalt damit zunächst in die Ferne rücken lassen.
    Dass die Bielefelder aber keinesfalls einen unschlagbaren Gegner darstellen, ergibt sich bei einem bloßen Blick auf die Statistik. Bisher blieben sie in den vier Spielen seit der Winterpause bei einem Torverhältnis von 3:12 ohne einen einzigen Punkt und werden so nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzen.
    Wir sind gespannt, was Trainer Turp aus den Jungs herausholen kann und hoffen, dass sie Punkte aus Ostwestfalen mitbringen.

    U17 möchte nächsten Sieg landen
    Nachdem die U17 in der letzten Woche einen überzeugenden 3:1-Erfolg gegen den FC Hennef erzielen konnte, möchte sie nun auch am kommenden Wochenende in der Erfolgsspur bleiben. Die Vorzeichen dafür stehen gar nicht schlecht, denn der Gegner ist der Tabellenletzte vom 1. FC Mönchengladbach. Dieser konnte in der laufenden Saison erst magere zwei Pünktchen holen und wären bei einer Niederlage gegen die Viktoria auch rechnerisch schon abgestiegen. Die drei bisherigen Restrundenspiele gingen allesamt verloren, noch nicht einmal ein Tor gelang den Mönchengladbachern dabei (Torverhältnis: 0:13). Auch das Hinspielergebnis spricht für die Viktoria, denn Anfang Oktober gewannen die Jungs auch in der Höhe verdient mit 4:0. Die Vorzeichen für den zweiten Sieg in Serie stehen also gut, dennoch wird Trainer Lukas Beruda dafür sorgen, die Gastgeber am Sonntag (11:00 Uhr) nicht zu unterschätzen.