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  • Viktoria Köln verpflichtet Torwart Ben Voll

    Viktoria Köln verpflichtet Torwart Ben Voll

    Ben Voll (21) kehrt zurück zu Viktoria Köln. Der 1,95 Meter große Torwart, der von 2015 bis 2018 in Höhenberg in der U17 und U19 ausgebildet wurde, kehrt von Zweitligist Hansa Rostock zurück auf die Schäl Sick. Nach einem Jahr in der U19 bei Alemannia Aachen war der gebürtige Bergisch Gladbacher 2019 an die Ostsee gewechselt.

    „Wir freuen uns sehr, einen so jungen, tollen Torwart zur Viktoria geholt zu haben“, erklärt Cheftrainer Olaf Janßen: „Ben verkörpert eins zu eins unsere DNA. Er ist einer, der bei uns in der Jugend gespielt hat und ausgebildet wurde. Er hat sich in den letzten Jahren prächtig entwickelt. Wir glauben, dass Ben Voll mit seinen Fähigkeiten sehr gut zu unserem Spiel passt und freuen uns, dass er ab der neuen Saison bei uns am Start ist.“

    Ben Voll: „Ich bin Hansa Rostock sehr dankbar für die Chance, im Profi-Vussball Fuß zu fassen und mich entwickeln zu können. Jetzt freue ich mich riesig auf die neue Aufgabe bei einem Verein, bei dem ich schon drei sehr gute Jahre hatte. Ich hoffe, dass ich bei der Viktoria den nächsten Schritt gehen kann.“

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  • 2:0! Gerettet! Viktoria macht Muttertag zum Vussballtag

    2:0! Gerettet! Viktoria macht Muttertag zum Vussballtag

    Olaf Janßen hatte auf einen „historischen Tag in der Geschichte von Viktoria Köln“ gehofft. Und unser Cheftrainer durfte ihn beim letzten Heimspiel der Saison gemeinsam mit seinem Team und den Kölnern unter den insgesamt 8.382 Fans (Rekordbesuch/sicherheitsbedingt ausverkauft) im Sportpark Höhenberg erleben. Mit einem 2:0-Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern ist es vollbracht. Rettung am Muttertag. Unsere Höhenberger Jungs spielen auch in der kommenden Saison in der 3. Liga!

    Und dafür griff Janßen tief in die Trickkiste. In der Teamsitzung erzählte er seinen Spielern die Geschichte vom legendären 5:1-Heimsieg mit Eintracht Frankfurt gegen eben jenen 1. FC Kaiserslautern am letzten Spieltag der Saison 1998/99, mit dem sich die Hessen damals sensationell den Klassenerhalt in der Bundesliga doch noch sicherten – durch das nötige Tor zum 5:1 von Jan Age Fjörtoft in der 89. Minute. Diese Geschichte schilderte Janßen seinen Profis in allen Facetten: „Ich habe ihnen gesagt, dass es darum geht, einen Moment zu schaffen, den wir nie wieder vergessen werden.“

    Wie dies gelang? Janßens Team war von Beginn an gut in der Partie, ließ die Gäste, deren Fans zahlreich und lautstark vertreten waren, auf dem Rasen nicht zur Entfaltung kommen. In der 10. Minute hatte David Philipp die erste dicke Chance, traf aber nach tollem Pass von Jeremias Lorch nur das Außennetz.

    Doch in der 26. Minute passierte es dann: Marcel Risse trat eine scharfe Ecke, Moritz Fritz erwischte den perfekten Kopfball und der Ball schlug zum 1:0 im Netz der Pfälzer ein. Der Aufstiegsaspirant, der mit einem Sieg noch einmal auf den Direktaufstieg hätte hoffen dürfen, aber nun in die Relegation gegen Dynamo Dresden muss, war angeschlagen.

    Und die Viktoria legte nach. Federico Palacios (28.) hatte das 2:0 auf dem Fuß, zielte aber nach starker Vorarbeit von Patrick Koronkiewicz zu hoch. Zehn Minuten später belohnte sich Viktoria endgültig für die starke erste Halbzeit: Risse sah Philipp, der halblinks im Strafraum viel Platz hatte und der schoss an Matheo Raab vorbei ins kurze Eck zum 2:0.

    Diesen Zwei-Tore-Vorsprung verteidigte die Viktoria nach der Pause mit allem, was nötig war. „Einer der besten Momente dieses Spiels war die gefühlte Sechsfachchance der Lauterer Mitte der zweiten Halbzeit, als wir uns immer wieder dazwischen geschmissen haben“, erklärte Janßen. Gegen Terrence Boyd musste dabei sogar die Latte retten, den Nachschuss von Kenny Prince Redondo parierte Moritz Nicolas großartig.

    Am Ende standen die Null und der Klassenerhalt in einer steinigen Saison. Doch auch der dicke Brocken Kaiserslautern wurde aus dem Weg geräumt. Der Muttertag wurde in Höhenberg zum Vussballtag. Ein Tag, den die Viktoriafans so schnell nicht vergessen werden.

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Patrick Koronkiewicz, Jeremias Lorch (46. Jamil Siebert), Christoph Greger, Daniel Buballa (78. Maximilian Rossmann) – Moritz Fritz – Marcel Risse, Patrick Sontheimer, Federico Palacios (66. Lenn Jastremski), Simon Handle – David Philipp (69. Youssef Amyn)

    Tore: 1:0 Moritz Fritz (26.), 2:0 David Philipp (38.)

    Zuschauer: 8.382 (ausverkauft)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Federico Palacios (59.)

    1. FC Kaiserslautern: Boris Tomiak (16.), Terrence Boyd (55.)

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  • Niemals geht man so ganz

    Niemals geht man so ganz

    Zwei Jungs, die das rote V in ihrem Herzen haben, werden die Schäl Sick zum Saisonende verlassen. Während Alexander Höck (20) vom Rhein an die Weser in die U 23 von Werder Bremen wechselt, geht es für Kai Klefisch (22) in die 2. Bundesliga zum SC Paderborn. Wir haben mit beiden Spielern über ihre Zeit in Höhenberg gesprochen, die Gespräche wurden vor Kais Verletzung geführt.

    Wie ich zur Viktoria kam

    Kai Klefisch: „Ich kam 2014 von Bayer Leverkusen aus der U 15 in die U 17 der Viktoria. Damals hat es in Leverkusen nicht mehr so gepasst aus Sicht der Trainer, weil man dort mit ein Jahr älteren Jugendlichen in einer Mannschaft spielt, es gibt dort keine U 16. Meine Statur und das Gesamtpaket haben aus Sicht der Trainer nicht gepasst, sie hätten mir keine Spielzeit versprechen können, und das wollte ich damals nicht. Das Wichtigste ist, dass man spielt in diesem Alter. Mein Bruder war damals hier bei der Viktoria, von daher kannte ich auch schon den Trainer, und dann war das naheliegend gewesen, dass es hierhin geht, weil es auch B-Junioren-Bundesliga war in dem Moment.“

    Alexander Höck: „Ich kam zur U 16. Ich bin damals bei Bayer Leverkusen aussortiert worden. Als junger Mensch, wenn man so lange in einem Nachwuchsleistungszentrum gespielt hat, war das erst mal ein schwieriger Schritt für mich, weil die Viktoria damals noch kein NLZ hatte. Aber ich wurde vom Christopher Gonska, der jetzt nicht mehr hier ist, super empfangen, er hatte auch schon meinen Bruder trainiert. Ich habe mich tatsächlich von der ersten Sekunde an wohlgefühlt, weswegen es dann ja auch so eine lange Zeit geworden ist. Ich war direkt voll da und konnte die DNA, weil es ja auch mein Heimatverein ist, direkt voll annehmen. So sind daraus diese schönen, langen Jahre geworden.“

    Mein schönster Moment

    Kai: „Ich kann mich noch gut erinnern an die U 19, mein letztes Jahr in der Jugend, da haben wir den Mittelrheinpokal gewonnen. Im Finale haben wir Leverkusen geschlagen, das war dann auch so ein bisschen die Retourkutsche zum Ende meiner Zeit als Jugendspieler, das war schon einer der schönsten Momente. Die Aufstiege mit den U-Mannschaften waren natürlich auch immer besonders.  Im Seniorenbereich ist irgendwie alles ein Highlight, wenn man hier spielen darf. Gleich im ersten Jahr sind wir aufgestiegen, das war sicherlich ein Jahr, das mich sehr weit nach vorne gebracht hat. Aber jede Saison in der 3. Liga für sich war dann auch ein Highlight.“

    Höcki: „Das war mit Abstand mein Profi-Debüt, bei dem ich auch gleich meinen ersten Profi-Treffer erzielt habe (am 1. Juli 2020 beim 5:1 gegen Würzburg/d.Red.). Das kann man tatsächlich gar nicht in Worte fassen, was da ein einem vorgeht. Wenn du eingewechselt wirst und du denkst, dass du drei, vier Minuten in der Dritten Liga mal reinschnuppern kannst, und dann ist nach zwei Minuten der Ball in der Kiste – das ist ein unglaublicher Moment gewesen, den werde ich auch nie in meinem Leben vergessen. Allein schon die Möglichkeit vom Verein bekommen zu haben, hier diese ersten Schritte zu gehen, das war schon etwas ganz Großes für mich. Dass es dann gleich im ersten Spiel so passiert, das war dann mit Abstand der schönste Moment.“

    ###Hier Bildergallerie einfügen###

    Mein bitterster Moment

    Kai: „Meine bittersten Momente waren wohl in der Jugend die Abstiege. Wie sind immer aufgestiegen und dann in der Bundesliga wieder abgestiegen. Das waren sicher die bittersten Momente. Im Seniorenbereich kann ich jetzt eigentlich keinen großen bitteren Moment nennen, außer die Niederlage gegen Hennef in der ersten Pokalrunde 2019. Das war die einzige Saison, in der wir nicht in den DFB-Pokal eingezogen sind. Das war bitter, aber sonst war jede Saison top.“

    Höcki: „Eventuell dieser jetzt. Der Abschied ist immer schwer, das muss ich schon sagen. Ich bin schon ein bisschen traurig, dass es letztendlich nicht weiter geht, weil ich dem Verein viel gegeben habe, und der Verein hat mir sehr viel gegeben. Und besonders bitter war natürlich meine schwere Verletzung, das war eine bittere Geschichte mit dem Kreuzbandriss im Sommer 2020. Aber der Verein und alle Beteiligten haben mich hervorragend unterstützt und da wieder rausgeholt. Davon abgesehen habe ich hier fast nur schöne Momente erlebt, auch die schlimmen Momente hatten etwas Spezielles, was einen wieder weitergebracht hat. Ich suche jetzt eine neue Herausforderung und mehr Spielpraxis. Ich bin seit 15 Jahren im Vussball unterwegs hier im Westen, hier kennt mich auch schon jeder, da ist es vielleicht ein guter Zeitpunkt. Und ganz ehrlich: Ob sich die Wege noch mal kreuzen? Sehr gerne! Mal schauen was passiert.“

    Was ich mir für meine Zukunft erhoffe

    Kai: „Ich hoffe natürlich, in der zweiten Liga erst mal Fuß zu fassen, meine Spiele zu machen, mich weiter zu entwickeln, persönlich wie vussballerisch. Das große Ziel ist dann irgendwann mal die Bundesliga. Aber das geht natürlich nur Schritt für Schritt. Jetzt steht erst mal die zweite Liga an, und da versuche ich, alles zu geben. Wo die Reise dann am Ende hingeht, wird man sehen. Ich freue mich auf die Zeit, werde aber auf jeden Fall gute Erinnerungen an die Zeit hier bei der Viktoria haben.“

    Höcki: „Zunächst mal Spielpraxis, klar. Langfristig möchte ich einfach das Beste aus meinen Möglichkeiten machen. Ich werde hart an mir abreiten, um mich in jeglicher Hinsicht weiterzuentwickeln. Ich glaube, ich habe noch viel zu tun in meinem vussballerischen Leben, habe vielleicht meine Möglichkeiten noch nicht ganz ausgeschöpft. Ich möchte durch diese Spielpraxis wieder in einen gewissen Rhythmus kommen und mir selber auch zeigen, dass ich nicht nur mit meinen eigenen Teamkollegen gut spielen kann, sondern auch gegen fremde Mannschaften. (lacht)“

    Was ich Viktoria für die Zukunft wünsche

    Kai: „Nur das Beste auf jeden Fall! Vielleicht ist es ja irgendwann mal so weit, dass man noch mal eine Liga hochkommt, das wäre natürlich überragend. Ich wünsche dem Klub wirklich nur das Beste, ich wurde hier erwachsen sozusagen, ich bin als Junge gekommen und gehe als Mann. Ich habe hier alles miterlebt, das war schon eine lange Zeit jetzt. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich werde die Zeit hier vermissen, aber ich weiß auch, dass hier so ein gutes Umfeld herrscht, und dass hier so gute Arbeit geleistet wird, dass es auf jeden Fall in den nächsten Jahren weiter erfolgreich laufen wird.“

    Höcki: „Erst mal wünsche ich mir, dass wir die Saison jetzt gut zu Ende und das Ganze zügig über die Bühne bringen. Das hat sich die Mannschaft einfach verdient, nachdem ihr so viele Steine in den Weg gelegt wurden. Ansonsten wünsche ich der Viktoria natürlich, dass sie sich weiter festigt. Ich wünsche dem Verein nur das Beste, denn der Verein hat mir auch nur das Beste gegeben. Ich hoffe ja wie gesagt, dass sich die Wege eventuell noch mal kreuzen – aber natürlich nicht in der Regionalliga! (lacht)“

    Diesen Viktoria-Spieler würde ich gerne mit zu meinem neuen Team nehmen

    Kai: „Ei, ei, ei, das ist schwierig, es gibt viele gute hier. (lacht und überlegt) Dann würde ich sagen, Rossi (Maximilian Rossmann/d.Red.). Wir machen viel gemeinsam außerhalb des Vussballs, gehen zum Beispiel gemeinsam Boxen. Das ist als zweite Belastung ein top Training. Wenn wir jetzt so weit auseinander wohnen werden, wird das nicht mehr so einfach zu machen sein. Da wäre es schon schön, ihn einfach mit ins neue Team zu nehmen.“

    Höcki: „Kai Klefisch, aber ich glaube nicht, dass Kai gerade an eine U23 denkt. Im Endeffekt habe ich mich mit allen hier gut verstanden und hätte mit allen gerne weitergespielt und weiter an der Viktoria-Geschichte geschrieben. Kai ist obendrein ein herausragender Vussballer.“

    Gegen diesen Gegner würde ich Viktoria gerne mal im Sportpark Höhenberg als Zuschauer anfeuern

    Kai: „Wenn es für die Viktoria in den nächsten Jahren richtig geil laufen sollte, würde ich gerne mal gegen den FC Bayern München vorbeischauen – aber vielleicht klappt da ja auch mal im DFB-Pokal.“

    Höcki: „Gegen den FC im DFB-Pokal! Das wäre cool, und es ist ja auch möglich. Ich hoffe und glaube, dass wir den Bitburger-Pokal hierbehalten werden. Und wer weiß, vielleicht ist die Glücksfee ja mal mit uns. Natürlich wären Dortmund oder Bayern auch unglaublich attraktiv, aber ein Stadtderby im Sportpark wäre bestimmt etwas Besonderes. Da würde ich auf jeden Fall kommen, wenn es mein Spielplan in Bremen irgendwie zulassen würde.“

    Mein kölsches Lieblingslied

    Kai: „‚Wolkeplatz‘ von Miljö.“

    Höcki: „Da gibt es zu viele (lacht). Ich nenne jetzt einfach mal drei: ‚En unserem Veedel‘ von den Bläck Fööss, ‚Liebe deine Stadt‘ von Mo-Torres, Cat Ballou  und Lukas Podolski, obwohl der ja nur einen Satz sagt, finde ich gut. Und ‚Et jitt kei Wood‘ von Cat Ballou. Es gibt noch viele mehr, aber diese drei beschreiben die Stadt schon sehr gut. Wenn man hier aufgewachsen ist, dann kann man die Texte sehr gut nachvollziehen.“

    Meine kölsche Lieblingsspeise

    Kai: „Himmel un Äd“

    Höcki: „Flönz ist nicht mein Ding. Aber Halven Hahn oder ein Metthappen mit Zwiebeln sind schon lecker.“

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  • Gegnercheck: Ein Wiedersehen mit ungleichen Vorzeichen

    Gegnercheck: Ein Wiedersehen mit ungleichen Vorzeichen

    Mit komplett unterschiedlichen Vorzeichen treten Viktoria Köln und der 1. FC Kaiserslautern am Sonntag im Sportpark Höhenberg an: Während es für unsere Höhenberger Jungs am vorletzten Spieltag um wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt geht, wollten die Roten Teufel wieder in die 2. Bundesliga. Doch wie die Situation der Gäste genau aussieht und auf welche Personalien man ein Auge mehr werfen sollte, zeigen wir euch.

    Bisherige Saison: Vor dem 37. Spieltag in Liga drei steht Lautern mit einem Punkt Rückstand hinter Braunschweig auf Platz drei. Das war nach den ersten Saisonspielen kaum zu erahnen: Den ersten Erfolg der Saison feierten die Pfälzer am vierten Spieltag gegen 1860 München (3:0), nachdem man unter anderem mit 0:4 bei Viktoria Berlin unterging. Die Wende für den FCK kam im November mit dem 2:0-Derbysieg bei Saarbrücken, der den Startschuss für 13 Spiele ohne Niederlage sein sollte. Seit dem 25. Spieltag ist der ehemalige Bundesligist ununterbrochen unter den Top drei zu finden. Das änderte sich auch nicht mit den beiden jüngsten Niederlagen in Wiesbaden (1:2) und gegen Borussia Dortmund II (1:3). Dennoch haben die Lauterer den direkten Aufstieg nicht mehr in eigener Hand, ein eigener Sieg oder ein Punktverlust von 1860 würde aber zumindest den Relegationsrang sichern. Gegner dort wäre die SG Dynamo Dresden.

    Der Trainer: Marco Antwerpen wird wohl keine Probleme haben, sich im Sportpark Höhenberg zurechtzufinden. Von Juli 2017 bis Dezember 2018 war er Chefcoach der Viktoria in der Regionalliga, bevor es für den in Unna geborenen Spielleiter in die 3. Liga zu Preußen Münster ging. Nach zwei durchaus erfolgreichen Jahren (Platz 10 und 8) durfte der heute 50-Jährige über die Station Eintracht Braunschweig die Würzburger Kickers in der 2. Bundesliga trainieren. Nach einem Punkt aus fünf Partien war Schluss, deutlich erfolgreicher ist er seit Februar 2021 auf dem Betzenberg. Nach dem Klassenerhalt im letzten Jahr könnte der frühere Mittelstürmer nun die lang ersehnte Rückkehr in Liga zwei schaffen.

    Der Kapitän: Die Kapitänsbinde der Lauterer wechselte in dieser Saison von Jean Zimmers Arm zu Hendrick Zuck. Der 31-Jährige kam 2018 aus Braunschweig zurück zum FCK, nachdem er bereits von 2010 bis 2013 am Betzenberg aktiv war. Eine Waffe Zucks ist seine Vielseitigkeit: Der Linksfuß ist eigentlich auf den Außenbahnen heimisch, hat in seiner Karriere aber schon auf der Acht, der Zehn und sogar im Mittelsturm ausgeholfen. Erfahren ist der 1,76m-Mann auch noch, neben 108 Drittliga- und 106 Zweitligaeinsätzen stehen in Zucks Lebenslauf zwei Bundesligaspiele für den SC Freiburg.

    Der Top-Scorer: Die meisten Torbeteiligungen beim FCK hat nicht etwa ein Offensivmann, sondern der Rechtsverteidiger: Philipp Hercher kommt bisher auf sechs Treffer und zehn Assists in dieser Saison, beim Hinspielerfolg im Fritz-Walter-Stadion (4:0) traf der 26-Jährige einmal und legte eine weitere Bude auf. Bester Torschütze der Roten Teufel ist der gebürtige Bayer allerdings nicht, diesen Titel kann man Stand jetzt Terrence Boyd verleihen. Achtmal netzte der Winterneuzugang für Lautern ein, dank seiner zusätzlichen sieben Treffer in der Hinserie für Halle steht er ligaweit auf Platz sieben der besten Torjäger.

    Das Abwehrbollwerk: Nicht nur vorne hat der FCK richtig Qualität aufzuweisen – das Markenzeichen in dieser Spielzeit ist die Defensive. Lediglich 25-mal musste Matheo Raab hinter sich greifen – Ligabestwert! Der 23-Jährige ist der Breakout-Star in der Pfalz, seit dem 38. Spieltag der letzten Saison setzt Marco Antwerpen auf den Schlussmann. Was sich auszahlt: kein anderer Keeper in der 3. Liga hat mehr weiße Westen als der gebürtige Hesse (16).

    Die Rückkehrer: Höhenberg bis Betzenberg – diese Route dürfte nicht nur Trainer Antwerpen schonmal in sein Navi eingetragen haben. Den gleichen Weg machten im vergangenen Sommer sowohl René Klingenburg als auch Mike Wunderlich. Während „Klinge“ zuletzt als Innenverteidiger in der Dreierkette aushalf, glänzt Wunderlich mit alten Qualitäten: der Viktoria-Rekordspieler ist mit je sieben Treffern wie Assists zweitbester Scorer des FCK und verpasste lediglich eine Partie in dieser Saison gelbgesperrt. Ebenfalls eine Vergangenheit in der wahren Stadt mit K hat Hikmet Ciftci, der bis 2019 in der Jungend des 1. FC Köln kickte.

    Die bisherige Bilanz: Für unsere Viktoria wird es Zeit für eine Premiere: in den bisherigen fünf Begegnungen gewann dreimal der FCK, die anderen beiden Partien endeten Remis. Außerdem fallen in der Regel viele Tore: Außer beim 0:0 der vergangenen Hinrunde fielen immer mindestens drei Buden (2:4, 0:3, 3:3 und 0:4 aus Kölner-Sicht).

    Die Vereinshistorie: Die Geschichte des 1. FC Kaiserslautern wurde maßgeblich in der Bundesliga geschrieben. 1963 war Lautern Gründungsmitglied der obersten deutschen Spielklasse, die sie erst 1996 verließ. Und das nur um etwas Einzigartiges zu schaffen, das sich in den Köpfen der Fußballfans einbrennen sollte: 1998 wurde man mit Trainer Otto Rehhagel als bis dato einziger Aufsteiger direkt deutscher Meister. Nachdem die Rotel Teufel zwischen 2012 und 2018 in der 2. Bundesliga kickten, ist die 3. Liga an den Betzenberg gezogen. Dort spielen sie ihre bisher erfolgreichste Spielzeit.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 14:00 Uhr auf der Schäl Sick. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.
    Und für jeden, der Vussball lieber hört als sieht oder liest, für den geht unser 
    Vussballradio Schäl Sick ab 13:55 Uhr mit Klaus und Daniel an den Mikrofonen live auf Sendung.

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  • Bitburger-Pokalfinale: Vorverkauf startet Dienstag

    Bitburger-Pokalfinale: Vorverkauf startet Dienstag

    Im Finale des Bitburger-Pokals des Fußball-Verbandes Mittelrhein trifft Viktoria Köln am Samstag, 21. Mai 2022 auf Fortuna Köln. Anpfiff ist um 16.15 Uhr im Sportpark Höhenberg.

    Der Vorverkauf für das Pokalfinale startet am Dienstag, 10. Mai 2022, um 15 Uhr für Print@home. Auf der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg können Tickets ab Freitag, 13. Mai, um 14 Uhr, erworben werden.

    Tickets im Vorverkauf kosten zwischen 13 Euro (Stehplatz, ermäßigt 8 Euro) und 27 Euro (Sitzplatz Tribüne, ermäßigt 18 Euro) und sind sowohl online (Print@Home) als auch vor Ort erhältlich. Alle Tickets gelten als Fahrausweis im VRS-Netz (2. Klasse).

    So läuft der Vorverkauf für Fans von Viktoria Köln

    • Print@home: Sitz- und Stehplatztickets für Viktoria-Blöcke sind ab Dienstag, 10. Mai 2022, um 15 Uhr online unter https://tickets.fvm.de/tickets/viktoria erhältlich.
    • VVK-Stelle: Zudem sind Sitz- und Stehplatztickets für Viktoria-Blöcke ab Freitag, 13. Mai 2022, um 14 Uhr auch in der Geschäftsstelle am Stadion Höhenberg erworben werden.
      • Öffnungszeiten der Geschäftsstelle vor dem Finale:
        • Montag – Freitag 14 -17 Uhr
    • Alle Tickets gelten als Fahrausweis im VRS-Netz (2. Klasse)
    • Ende des Vorverkaufs:
      • Online/Print@Home für Sitzplatztickets: Dienstag, 17. Mai 2022, 11 Uhr.
      • Online/Print@Home für Stehplatzkarten: bis Spielbeginn möglich.
    • Tickets (Sitz- und Stehplatz) in der Viktoria-Geschäftsstelle: VVK-Ende am Mittwoch, 18. Mai 2022, 17 Uhr

    Neutrale Zuschauerblöcke

    • Tickets für neutrale Zuschauerblöcke (ausschließlich Sitzplatz) sind online unter https://tickets.fvm.de erhältlich.
    • Ende des Vorverkaufs:
      • Online/Print@Home für Sitzplatztickets: Dienstag, 17. Mai 2022, 11 Uhr.
      • Online/Print@Home für Stehplatzkarten: bis Spielbeginn möglich

    Rollstuhlfahrer*innen

    Rollstuhlfahrer*innen erhalten ihre Tickets bei den Vorverkaufsstellen ihrer Vereine oder online (Preis: 10 Euro inklusive Begleitperson).

    Tageskasse

    Am Spieltag ist die Tageskasse ab 14.15 Uhr geöffnet. Tickets an der Tageskasse kosten zwischen 15 Euro (Stehplatz, ermäßigt 10 Euro) und 30 Euro (Sitzplatz Tribüne, ermäßigt 20 Euro). Alle Informationen finden Interessierte auch hierzu unter www.fvm.de.

    Parken

    Der Besitz eines gültigen Tickets berechtigt nicht automatisch zum Parken auf den gekennzeichneten Parkflächen im Umlauf des Stadions.

    Veranstalter des Bitburger-Pokalfinals 2022 ist der Fußball-Verband Mittelrhein.

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  • Verletztenreport präsentiert von Nomi-Wundversorgung: Kai Klefisch schwer verletzt

    Verletztenreport präsentiert von Nomi-Wundversorgung: Kai Klefisch schwer verletzt

    Kai Klefisch hat sich kurz vor Saisonende schwer verletzt. Unser Mittelfeldspieler, der zur kommenden Spielzeit zum Zweitligisten SC Paderborn wechselt, wird mit einer Knöchelverletzung mehrere Monate ausfallen.

    „Wir bedauern natürlich sehr, dass dies zum jetzigen Zeitpunkt der Saison passiert, das ist sehr, sehr bitter, in aller erster Linie natürlich für Kai“, erklärt Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen. „Die ganzen Jahre, die er hier war, hat er immer alles für den Verein und die Mannschaft gegeben. Wir sind gedanklich bei ihm, werden auch für Ihn alles dafür tun, dass wir unser Ziel Klassenerhalt erreichen. Wir wünschen Kai jetzt eine gute Operation und vollständige Genesung. Die Viktoria wird ihm weiter zur Seite stehen.“

    Kai Klefisch: „Ich kann der Mannschaft jetzt leider nicht mehr auf dem Platz helfen. Aber ich werde zu 1000 Prozent hinter den Jungs stehen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam unsere Ziele erreichen.“

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  • Fanbrief der Polizei Köln

    Fanbrief der Polizei Köln

    Am kommenden Sonntag, 8. Mai (14 Uhr) gastiert der 1. FC Kaiserslautern im Sportpark Höhenberg. Viktoria Köln erwartet zum letzten Heimspiel der Drittligasaison einen Rekordbesuch, auch aufgrund der zahlreich anreisenden Gäste-Fans. Die Polizei Köln hat die Sicherheit aller Beteiligten und damit auch der Besucherinnen und Besuchern zu gewährleisten. Anbei ein Schreiben der Polizei mit allen relevanten Informationen und Hinweisen. Dieses können Sie hier lesen.

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  • Der Spieler des Monats April wird gesucht!

    Der Spieler des Monats April wird gesucht!

    Der Mai ist gekommen – somit ist es an der Zeit, den Spieler des Monats April zu küren. Und diese Aufgabe gehört natürlich euch, den Viktoria-Fans!

    Nach den Niederlagen gegen Dortmund II (0:2) und Magdeburg (2:4) blieb das Team von Olaf Janßen zuletzt dreimal ungeschlagen. Höhepunkt war der 8:0-Halbfinalsieg in Spich, das den Höhenbergern das Endspiel im Bitburger-Pokal im eigenen Stadion ermöglicht.

    Wie gewohnt könnt ihr aus vier Viktoria-Spielern wählen, welcher euer Spieler des Monats April ist. Diesmal stehen zur Abstimmung:

    • Jeremias Lorch: Der Mann mit der Nummer vier half im vergangenen Monat meist in der Innenverteidigung aus und war dennoch Top-Scorer der Viktoria: In Magdeburg legte er ein Tor auf und traf selbst zum 2:4-Endstand, in Halle erzielte der 26-Jährige das wichtige Führungstor beim 1:1-Remis.
    • Moritz Nicolas: Der Keeper bewies auch im April, dass er ein sicherer Rückhalt für seine Mannschaft ist. Der Kicker-Notenbeste Viktorianer dieser Saison (2,98) sicherte beim Heimspiel gegen den SV Meppen mit tollen Paraden einen wichtigen Punkt und war folgerichtig der Held des Spieltags.
    • Kai Klefisch: Er erhielt die gleiche Auszeichnung nach dem 1:1 beim Halleschen FC. Der Mittelfeldmotor bewies seine Qualitäten auch im vergangenen Monat, steuerte in Halle einen Assist bei und absolvierte alle April-Spiele über die volle Distanz.
    • Christoph Greger: In der Liga nur sieben Minuten weniger als Klefisch auf der Uhr, zeigte sich der gebürtige Münchener wie gewohnt als Kämpfer und Konstante in der Abwehrkette – kein anderer Verteidiger spielte bei jedem Ligaspiel in der Abwehrkette von Olaf Janßen.

    Die Abstimmung findet auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln statt. Die Wahl läuft bis 10. Mai um 9:00 Uhr. Die Stimme der Viktoria-Anhänger wird durch die jeweiligen Emojis (welche den Spielern zugeordnet sind) gezählt.

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  • 1:1 in Halle! Jetzt Rettung daheim?

    1:1 in Halle! Jetzt Rettung daheim?

    Kein Sieger in Halle. Das 1:1-Unentschieden zwischen dem HFC und unserer Viktoria hilft den Gastgebern aufgrund des besseren Torverhältnisses wohl ein wenig mehr als unseren Höhenbergern Jungs, doch beide Teams haben noch einen weiteren Schritt zum Klassenerhalt zu gehen.

    „Gefühlt 20 bis 25 Minuten hatten wir das Spiel gut im Griff, aber mit enormem Aufwand. Dann haben wir immer weniger Zugriff bekommen“, analysierte Chefcoach Olaf Janßen die Partie, „in der zweiten Halbzeit wurden meine Jungs immer müder, aber sie haben ihr Herz auf dem Platz gelassen. Am Ende können wir mit dem Punkt sehr gut leben, weil Halle noch eine Hundertprozentige hatte.“

    Zum Start war zunächst Moritz Nicolas im Kölner Kasten gefordert: Beim Freistoß von Michael Eberwein streckte sich unser Torwart prächtig und kratzte den Ball aus dem Winkel zur Ecke (5.). Doch die Viktoria antwortete prompt.

    Zunächst mit einem starken Konter-Solo von David Philipp, dessen Abschluss Daniel Mesenhöler im HFC-Tor aber noch nicht vor größere Probleme stellte (6.). Doch kurz darauf war er geschlagen: Kapitän Marcel Risse chippte einen Freistoß auf Kai Klefisch, der per Kopf quer legte auf Jeremias Lorch – und gegen dessen platzierten Kopfball aus kurzer Distanz war Mesenhöler chancenlos. Die Viktoria führte mit 1:0 (8.).

    Die Gastgeber brauchten ein paar Minuten, um sich zu schütteln, fanden aber einen Weg zurück ins Spiel. In der 33. Minute traf Marcel Titsch-Rivero nach Flanke von Niklas Kreuzer per Kopf zum 1:1.

    Nach der Pause blieb die Partie hochintensiv, aber eher chancenarm. Risse prüfte Mesenhöler aus spitzem Winkel (54.), auf der Gegenseite hatte Niklas Landgraf das vermeintlich sichere 2:1 auf dem Fuß, traf die scharfe Hereingabe von Julian-Maurice Derstroff aber nicht richtig.

    So blieb es trotz eines leidenschaftlichen Kampfes beim 1:1-Unentschieden. Kommenden Sonntag kommt der 1. FC Kaiserslautern, dann wollen unsere Höhenberger Jungs die Rettung daheim perfekt machen.

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Christoph Greger, Jeremias Lorch (26. Moritz Fritz), Jamil Siebert – Simon Handle, Patrick Sontheimer, Kai Klefisch, Marcel Risse (65. Luca Marseiler), Florian Heister (46. Patrick Koronkiewicz) – Lenn Jastremski (46. Seokju Hong), David Philipp (79. Federico Palacios)

    Tore: 0:1 Jeremias Lorch (8.), 1:1 Marcel Titsch Rivero (33.)

    Zuschauer: 5.772

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Lenn Jastremski (4.), Marcel Risse (45.), Christoph Greger (49.)

    Hallescher FC: Marcel Titsch Rivero (8.), Niklas Kreuzer (55.), Tom Zimmerschied (66.)

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  • Gegnercheck: Viktoria zu Gast bei „kölschen“ Hallensern

    Gegnercheck: Viktoria zu Gast bei „kölschen“ Hallensern

    Sollte unsere Viktoria den 2:0-Hinspielerfolg vom 28. November (Doppeltorschütze war Luca Marseiler) am morgigen Samstag im Auswärtsspiel beim Halleschen FC wiederholen können, wäre der Klassenerhalt eingetütet – unabhängig davon, wie das Freitagsspiel zwischen Viktoria Berlin und dem 1. FC Saarbrücken endet. „Alles in der eigenen Hand zu haben, das haben wir uns hart erarbeitet, und darauf sind wir zunächst mal stolz“, sagt Cheftrainer Olaf Janßen, „wohlwissend, dass der letzte Schritt der wichtigste ist, und den müssen wir natürlich noch gehen.“ Doch auch die mit uns punktgleichen Gastgeber wollen natürlich mit einem Dreier endgültig die Ziellinie erreichen. Wir stellen den Halleschen FC vor.

    Bisherige Saison: Der HFC startete äußerst stabil, verlor von den ersten acht Spielen nur das gegen Aufstiegsanwärter Eintracht Braunschweig. Die Auswärtsniederlage in Mannheim beantworteten die Hallenser mit einem 3:2-Sieg im Sachsen-Anhalt-Derby gegen den inzwischen als Aufsteiger und Meister feststehenden 1. FC Magdeburg. Auch nach dem 2:1-Sieg gegen den MSV Duisburg am 14. Spieltag lagen die Hallenser noch in unmittelbarer Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Doch dann zeigte die Kurve nach unten. Von den verbleibenden sechs Spielen bis Weihnachten konnte der HFC keines mehr gewinnen, es setzte fünf Niederlagen, darunter jene im Sportpark Höhenberg.  

    Der Trainer: Der Klub trennte sich zum Jahresende von Florian Schnorrenberg, André Meyer übernahm und bereitete das Team auf die Rückrunde vor. Seine Bilanz nach bislang 14 Drittligaspielen: Vier Siege, fünf Remis, fünf Niederlagen. Der 37-jährige Meyer ist gebürtiger Hallenser, sein Vertrag läuft zunächst bis Juni 2023. „Wir haben einen Trainer verpflichtet, der alle Voraussetzungen für erfolgreiche Arbeit mitbringt und sich Schritt für Schritt weiterentwickelt hat“, erklärte Sportdirektor Ralf Minge, der von Juli 1998 bis Dezember 1999 beim damaligen Zweitligisten Fortuna Köln als Co-Trainer von Toni Schumacher arbeitete. Meyer studierte Sportwissenschaften an der Sporthochschule Köln und erwarb 2014 die Fußballlehrer-Lizenz. Als Trainer und sportlicher Leiter im Nachwuchsbereich sammelte er bei den Bundesligavereinen des 1.FC Köln, Hertha BSC, FC Augsburg und Union Berlin Erfahrungen. Seit 2018 war er Cheftrainer in der Regionalliga, zuletzt beim Berliner AK. Zwischenzeitlich war er auch als Co- und Interimstrainer in der 2.Bundesliga beim FC Erzgebirge Aue tätig.

    Der Kapitän: Jonas Nietfeld ist in der zweiten Saison in Folge der Spielführer des HFC. Der 28-Jährige kam 2019 von Jahn Regensburg. Der Defensiv-Allrounder absolvierte in der laufenden Saison 30 Spiele, musste lediglich Ende Februar bis Mitte März mit Adduktorenbeschwerden pausieren und saß zuletzt beim 0:0 in Dortmund eine Gelbsperre ab.

    Der Top-Scorer: Bester Scorer der Hallenser ist nach dem Winter-Wechsel von Terence Boyd zum 1. FC Kaiserslautern Michael Eberwein (26). Der Stürmer erzielte bereits 13 Tore, bereitete drei Treffer direkt vor.

    Die kölschen Halle-Torhüter: Torwart Daniel Mesenhöler (sechs Saisoneinsätze) spielte in der Saison 2019/2020 für unsere Viktoria und kam damals auf 18 Einsätze. Sein Weg führte ihn über die Niederlande (Heracles Almelo) nach Sachsen-Anhalt. Der 26-Jährige wurde wie auch der gleichaltrige Sven Müller beim 1. FC Köln zum Torwart ausgebildet. Müller (ebenfalls sechs Saisoneinsätze) hatte sich im September einen Verrenkungsbruch des Sprunggelenks zugezogen und saß letzten Samstag beim 0:0 in Dortmund erstmals wieder auf der Bank des HFC. Das von RB Leipzig ausgeliehene Torwart-Talent Tim Schreiber (20 Jahre/23 Saisoneinsätze) fällt derzeit mit einer Meniskusverletzung aus.

    Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen sagt über den Gegner: „Sie haben eine sehr interessante Spieleröffnung, wenige Gegner haben wirklich Zugriff auf ihr Aufbauspiel. Sie spielen sehr variabel mit dem Ball. Ich finde, sie haben den sicherlich schmerzlichen Abgang von Terence Boyd gut kompensiert. Mit Niklas Kreuzer haben sie auf dem Flügel einen extrem gefährlichen Flankengeber. Insgesamt wird es ein Spiel auf Augenhöre, wir werden unsere beste Leistung bringen müssen. Sie werden genau wie wir alles dafür tun, den Klassenerhalt zu sichern, von daher wird das ein Spiel auf Biegen und Brechen.“

    Bisherige Bilanz: Es wartet das sechste Drittliga-Duell beider Klubs, unsere Viktoria führt die Bilanz mit 3:2-Sigeen an, wovon zwei im Sportpark Höhenberg gelangen. In Halle gewannen unsere Höhenberger Jungs am 22. Spieltag der Saison 2019/20 mit 4:3, in der letzten Saison gab es am 13. Spieltag eine 0:2 Niederlage. Das Torverhältnis aus Kölner Sicht lautet nach fünf Duellen 8:7.

    Historie: Der Hallesche FC, bis 1991 Hallescher FC Chemie, wurde am 26. Januar 1966 durch Ausgliederung der Fußballsektion aus dem SC Chemie Halle gegründet. In der Saison 2011/12 gelang dem HFC der Aufstieg in die 3. Liga. Nach einem starken vierten Platz in der Spielzeit 2018/19  folgte im Jahr darauf der Absturz auf Platz 15, mit nur zwei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Im Sommer 2021 landete der Klub im sicheren Mittelfeld auf Platz neun.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr im Leuna-Chemie-Stadion. Für alle, die zu Hause mitfiebern wollen, wird das Spiel zwischen dem Halleschen FC und Viktoria Köln ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden unsere Viktorianer ebenfalls auf dem Laufenden gehalten. Und für jeden, der Vussball lieber hört als sieht oder liest, für den geht unser Vussballradio Schäl Sick ab 13:55 Uhr mit Besnik und Christian an den Mikrofonen live auf Sendung.

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