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  • Viktoria Köln verpflichtet U 20-Nationalspieler Jamil Siebert

    Viktoria Köln verpflichtet U 20-Nationalspieler Jamil Siebert

    Viktoria Köln verpflichtet U 20-Nationalspieler Jamil Siebert (19). Der 1,93 Meter große Innenverteidiger kommt auf Leihbasis von Zweitligist Fortuna Düsseldorf und hat einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben. Siebert spielte zunächst beim Düsseldorfer SC 99, wechselte schon als Achtjähriger zur Fortuna, wo er sich über alle Jugendteams bis zu den Profis hocharbeitete, für die er zwei Zweitligaspiele bestritt (Saison 2020/2021).

    In der laufenden Saison wurde Siebert zunächst von einer Schambeinentzündung gestoppt, absolvierte dann zunächst elf Spiele für Fortuna Düsseldorf II in der Regionalliga West, debütierte im November für die deutsche U20 und stand Mitte Januar gegen Werder Bremen erstmals wieder im Zweitligakader.

    Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter der Viktoria: „Jamil Siebert ist ein schneller, kopfballstarker und zweikampfstarker Innenverteidiger, der zudem über ein hervorragendes Aufbauspiel verfügt. Wir sind überzeugt, dass er uns in der Rückrunde verstärken wird.“

    Jamil Siebert: „Mein Berater hat im Winter ein paar Angebote bekommen. Ich hatte hier gute Gespräche mit Trainer Olaf Janßen und Marcus Steegmann, weshalb ich mich für die Viktoria entschieden habe. Als erste Profi-Station nach Fortuna Düsseldorf ist das eine tolle Herausforderung, ich habe viel vor mit der Viktoria. Ich hoffe auf eine gute Zeit und kann kaum erwarten, morgen mit meinem neuen Team zu trainieren.“

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  • Für Trainer Wilhelm: U 19 schlägt Düsseldorf mit 2:1

    Für Trainer Wilhelm: U 19 schlägt Düsseldorf mit 2:1

    Unsere U 19 startet mit einem Sieg in das Jahr 2022! Mit 2:1 (1:0) besiegten die Höhenberger Fortuna Düsseldorf. Knapp 100 Zuschauer sahen im Paul-Janes-Stadion Ilhan Altuntas kurz vor der Pause die Führung erzielen (39.), bevor die Gastgeber nach Wiederanpfiff durch Ephraim Kalonji ausglichen (46.). Das Siegtor für die drei wichtigen Punkte in der A-Junioren Bundsliga West erzielte Elvin Jashari (53.).

    Ausgangslage: Seit Ende November ruhte der Ball in der A-Junioren Bundesliga West. Da es am letzten Spieltag einige Gegentreffer für Fortuna sowie Viktoria gab (Düsseldorf verlor 1:9 gegen Dortmund, Viktoria unterlag mit 1:5 dem Stadtrivalen 1. FC Köln), hatten beide Teams aus dem unteren Mittelfeld genug Zeit, um ihr Spiel zu analysieren und zu verbessern.

    Personal: Youssef Amyn, Benjamin Hemcke, Tim Schirmer und Seokju Hong wurden zu den Profis hochgezogen, die zeitgleich im Sportpark Höhenberg den TSV 1860 München empfingen. U 19-Coach Marian Wilhelm musste auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Zuerst gab er die Teamansprache im Paul-Janes-Stadion in Düsseldorf, dann musste er schnell nach Köln und als Übergangstrainer der Profis zusammen mit Cheftrainer Olaf Janßen von der Seitenlinie alles geben. Dass er einen Tag zuvor Vater geworden war, viel da fast hinten runter. So übernahm Co-Trainer Dean Woodburn bei dem A-Jugendspiel die Leitung.

    Spielverlauf: Starker Wind und strahlende Sonne empfingen die beiden Teams auf dem Rasen und die Viktoria setzte direkt ein erstes Zeichen: Bereits nach 60 Sekunden war es Luca de Meester, der den ersten Schuss auf das gegnerische Tor abgab. Die mit viel Körpereinsatz spielenden Hausherren brauchten bis zur 12. Minute, um ihrerseits das erste Mal gefährlich zu werden. Ein Freistoß vom linken Strafraumeck senkte sich im letzten Moment unter die Latte – doch Viktoria-Schlussmann Jakob Brambach war zur Stelle und faustete das Leder einhändig über den Querbalken.

    Die Viktoria spielte stets aktiv und angriffslustig, doch nach einer halben Stunde nahmen die Düsseldorfer Chancen überhand: Zuerst verfehlte ein Freistoß den langen Pfosten um Haaresbreite (31.), dann versuchten die Gastgeber eine Freistoßvariante, welche Brambach aber ebenfalls nicht überwand (34.). In der 36. Spielminute verlor Viktoria im Aufbauspiel den Ball und Düsseldorf tauchte gefährlich vor dem Kölner Kasten auf – doch erneut behielt Brambach die Oberhand. Auf der anderen Seite des Spielfelds kam Viktoria zu einem Einwurf, den zwar die Düsseldorfer Abwehr ergattern konnte, doch ein Verteidiger rutschte innerhalb des Strafraums weg und traf den Ball klar mit der Hand – Elfmeter! Ilhan Altuntas schnappte sich ohne zu zögern die Kugel, lief an und schweißte das Spielgerät unhaltbar ins rechte Dreiangel (39.)! Mit der verdienten Pausenführung ging es in die Kabine.

    In der Halbzeitansprache erinnerte Co-Trainer Woodburn seine Jungs daran, dass sie heute für ihren abwesenden Trainer alles geben mussten. Dieser hatte sich die erste Halbzeit live vom Videoanalysten am Telefon kommentieren lassen, während er zum Sportpark Höhenberg unterwegs war. Vielleicht waren die Kölner deshalb etwas zu forsch, denn kurz nach Wiederanpfiff unterlief ihnen ein gravierender Fehler. Ausgerechnet Torhüter Brambach spielte Fortuna-Stürmer Ephraim Kalonji den Ball am Strafraum in die Füße, sodass dieser sich gemütlich die Kugel zurechtlegen konnte. Von halb links schoss er ins lange Eck, der Ball klatschte an den Pfosten und fiel von dort aus hinter die Torlinie – Ausgleich (46.)!

    Die Viktoria schüttelte sich einmal und besann sich dann wieder auf ihr Spiel. Und Brambach konnte seinen Fehler ausbügeln: Nachdem ein Angriff der Gastgeber letztendlich bei ihm gelandet war, schoss der Torhüter den Ball hoch und weit hinter die Mittellinie. Elvin Jashari und Luca de Meester waren gestartet, doch standen zwei Innenverteidiger der Fortuna besser zum Ball. Unglücklich behinderten sich beide gegenseitig, sodass der Kopfball von Jashari aufgenommen werden konnte – und auf und davon war der Kölner Stürmer! Im Eins-gegen-eins gegen F95-Torwart Kaylen Reitmaier behielt er die Nerven und haute den Ball zum 2:1 in die Maschen (53.)!

    In der Folge entwickelte sich ein Auswärtsspiel, wie man es schon gegen Paderborn gesehen hatte: Ein Spiel auf Messers Schneide, welches in jede Richtung gehen konnte. So zeichnete sich Brambach einmal mehr sich als klasse Rückhalt aus (65.), im Gegenzug entstand ein ähnlicher Viktoria-Konter wie beim 2:1, doch Ben Hompesch verfehlte das Tor (66.). Die letzte große Chance des Gegners ergab sich in der 73. Minute, als Kalonji erneut in den Strafraum eindrang. Doch am Elfmeterpunkt setzte David Kubatta zur alles entscheidenden Grätsche an. Entweder Angriff vereitelt oder Strafstoß – doch das lange Bein des Verteidigers stibitzte dem Stürmer den Ball. Gefahr gebannt!

    In den letzten Minuten häuften sich die Chancen für die Viktoria, doch am Endstand änderte dies nichts mehr. Mit 2:1 gewinnen die Höhenberger gegen Fortuna Düsseldorf und schieben sich somit am Wuppertaler SV vorbei auf Platz 8. Am 6. Februar geht es für unsere U 19 weiter, dann kommt Alemannia Aachen in die Domstadt (Anpfiff: 14 Uhr).

    Stimme zum Spiel: „Düsseldorf hat eine unheimliche Qualität“, sagte Co-Trainer Dean Woodburn nach dem Abpfiff, „aber wie sich die Jungs heute in alles reingeschmissen und mit Mann und Maus alles verteidigt haben, war eine reife Leistung!“

    Aufstellung Viktoria Köln: Jakob Brambach – Oualid Mhamdi, David Kubatta, Ilhan Altuntas, Florian Engelhardt (90. Rexhep Ajdari) – Ben Hompesch (85. Brandon Kanzi), Murat Aydin (61. Fabrizio Fili), Joel Vieting, Salvatore Giambra – Luca de Meester (77. Mika Durczok), Elvin Jashari

    Tore: 0:1 Ilhan Altuntas (HE, 39.), 1:1 Ephraim Kalonji (46.), 1:2 Elvin Jashari (53.)

    Zuschauer: 100

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  • Wie bitter! 0:1 – und das Lazarett wächst und wächst

    Wie bitter! 0:1 – und das Lazarett wächst und wächst

    Bitterer Sonntag für die Viktoria: Nicht nur, dass unsere Höhenberger Jungs beim 0:1 gegen 1860 München die erste Niederlage des Jahres kassierten, sondern auch die Zahl der Ausfälle wächst und wächst.

    Musste Trainer Olaf Janßen im Vergleich zum Mannheim-Spiel bereits Torwart Moritz Nicolas – für ihn spielte Elias Bördner – sowie Patrick Koronkiewicz und Lenn Jastremski verletzungsbedingt sowie Kai Klefisch krankheitsbedingt ersetzen, so wuchs das Lazarett früh in der Partie weiter. Jeremias Lorch musste bereits in der 11. Minute angeschlagen vom Feld, für ihn kam Youssef Amyn. In der 87. Minute sah Niklas May Gelb-Rot, ist somit fürs Auswärtsspiel in Freiburg am Freitagabend (19 Uhr) gesperrt. Und auch David Philipp, der zuletzt mit drei Joker-Toren stach, nachdem er bereits in der Hinrunde lange ausgefallen war, muss erneut pausieren.

    „Ich habe noch 12 Spieler“, zählte Janßen nach dem Spiel durch, zeigte sich aber sofort kämpferisch: „Die Haltung, die ich sehe, macht mir Mut, dass wir unser Ziel Klassenerhalt schaffen. Wir haben uns bewusst für den Weg mit diesen Jungs entschieden, und den ziehen wir gnadenlos durch. Die Art und Weise, wie sie das alles annehmen und heute wieder gespielt haben, war klasse. Es ist eine geile Herausforderung, mit diesen Jungs zu arbeiten.“

    Da die U 19 am Sonntagmorgen im wichtigen Spiel bei Fortuna Düsseldorf ran musste – und dieses 2:1 gewann – konnte Janßen nicht mal den Spieltagskader komplett besetzen, sodass Timmy Thiele nach langer Pause und nur fünf Trainingstagen überraschend dabei war und sogar eingewechselt wurde (64. für Hong). „Bis Timmy wirklich wieder so weit ist, dauert es aber noch drei, vier oder auch fünf Wochen“, erklärte Janßen.

    Trotz aller Widrigkeiten agierte die Viktoria feldüberlegen, hätte durch einen Volleyschuss von May oder Patrick Sontheimer, der sich durchtanke und an Marco Hiller scheiterte, sogar führen können. Ein unglücklicher, etwas zu kurz geratener Ball von Bördner führte zum vermeidbaren Gegentreffer, den Marcel Bär nach feinem Steckpass von Keanu Staude (39.) markierte.

    Viktoria stemmte sich in der zweiten Halbzeit mit allem, was noch möglich war, gegen die Niederlage, konnte diese aber nicht mehr verhindern. So fuhren die Corona-geplagten Löwen, die ebenfalls stark ersatzgeschwächt angereist waren, als glückliche Sieger zurück an die Isar.

    Unsere Aufstellung: Elias Bördner – Florian Heister, Maximalian Rossmann, Christoph Greger, Daniel Buballa (46. David Philipp) – Jeremias Lorch (11. Youssef Amyn), Patrick Sontheimer, Marcel Risse, Niklas May – Seokju Hong (64. Timmy Thiele), Simon Handle

    Tore: 0:1 (Marcel Bär, 39.)

    Zuschauer: 750

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Daniel Buballa (28.), Youssef Amyn (57.), Niklas May (73.), Maximilian Rossmann (83.)

    1860 München: Semi Belkahia (37.)

    Gelb-Rote Karte:

    Viktoria Köln: Niklas May (87.)

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  • Gegnercheck: 1860 reist nach Höhenberg

    Gegnercheck: 1860 reist nach Höhenberg

    Zum Ende des Jahres 2021 bestimmte die Trennung von Sascha Mölders die Schlagzeilen bei 1860 München. Im Anschluss bewiesen die Löwen zunächst, dass sie auch ohne den Kult-Stürmer ordentlich brüllen können. Auf ein 2:0 bei Borussia Dortmund II folgte ein 3:0 bei den Würzburger Kickers zum Jahresabschluss. Im ersten Punktspiel des neuen Jahres konnte das Team von Trainer Michael Köllner nach 0:2-Rückstand durch drei Standard-Treffer noch 3:2 gegen Wehen-Wiesbaden gewinnen, im Pokal unterlagen die Sechziger nur knapp mit 0:1 Zweitligist Karlsruher SC. Dann wurden die Münchner von Corona gestoppt – nach zwei Spielabsagen empfängt Viktoria nun am 24. Spieltag (Anpfiff Sonntag, 13 Uhr) eine kleine „Wundertüte“ in Höhenberg.

    Die Hinrunde

    Nach dem zwischenzeitlichen Tiefpunkt bei der 2:5-Heimpleite gegen Magdeburg am 18. Spieltag, die im Nachgang schließlich auch zur Trennung von Mölders und dessen Wechsel zur SG Sonnenhof Großaspach führte, konnten sich die Löwen rasch wieder aus der Gefahrenzone ins sichere Mittelfeld absetzen. Und selbst der Blick zu den Aufstiegsplätzen war – wie für so viele Teams in der engen Liga – nicht mehr wirklich weit.

    Der Kapitän

    Waschechter Bayer: Stefan Lex spielte bislang nur für Klubs aus dem größten Bundesland der Republik. Dabei agierte der gebürtige Erdinger in allen Ligen von eins bis fünf und kann mit 32 Jahren auf eine turbulente Karriere blicken, die noch lange nicht vorbei ist. Seit dem 19. Spieltag trägt er die Kapitänsbinde, die zuvor an Sascha Mölders Bizeps spannte. Seitdem hat der Offensivspieler bis zur Zwangspause der Löwen zwei Tore geschossen und drei vorbereitet.

    Der Goalgetter

    Marcel Bär liegt offenbar die kalte Jahreszeit. Der 29-Jährige, der im Sommer von Eintracht Braunschweig in die Hauptstadt des Freistaats wechselte, schoss bereits acht Treffer – fünf davon seit November. Dabei wird Bär nicht nur im Sturm eingesetzt, sondern kann auch im offensiven Mittelfeld oder über die Flügel seine Torgefahr unter Beweis stellen.   

    Der Trainer

    Seit über zwei Jahren ist Michael Köllner der Löwen-Dompteur, fast jedes zweite Pflichtspiel gewann er mit den Himmelblauen. Der 52-Jährige, der in der letzten Saison zum Trainer der 3. Liga gewählt wurde, coachte bisher ausschließlich bei bayrischen Vereinen: sei es in seinem Heimartort Fuchsmühl, Hof, Nürnberg, Regensburg oder Fürth.

    Bisherige Bilanz

    Fünfmal stand Viktoria den Löwen in der 3. Liga gegenüber, konnte dabei seine beiden Heimspiele gewinnen (2:0 im Juni 2020, 2:1 im Dezember 2020). In München gab es zwei Niederlagen und ein Remis womit die Gesamtbilanz ausgeglichen ist. Torverhältnis aus Kölner Sicht: 7:9.

    Die Partie in den Medien

    Anpfiff des Drittligaspiels ist Sonntag um 13 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie wird live und in voller Länge ab 12:45 Uhr auf Magenta Sport zu sehen sein. Dazu werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle (FacebookInstagramYoutube und Twitter) auf dem Laufenden gehalten. Zudem kann wieder live bei unserem Vussballradio Schäl Sick mitgefiebert werden, das auch im Stadion via Funkempfänger (gibt es gegen Pfand im Bistro) angeboten wird.

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  • Heimspiel gegen die Löwen schon ausverkauft

    Heimspiel gegen die Löwen schon ausverkauft

    Traumstart ins Vussballjahr 2022: Dem 5:2-Heimsieg gegen den SC Verl folgte das 1:0 bei Aufstiegsanwärter Waldhof Mannheim – und nun kommt am Sonntag (30. Januar, 13 Uhr) mit den Münchner Löwen von 1860 ein großer Traditionsklub in den Sportpark Höhenberg.

    Die Fans auf der Schäl Sick sind heiß auf den nächsten Auftritt der Viktoria. Auf der Geschäftsstelle stapeln sich die Ticketanfragen. Doch in Pandemiezeiten müssen wir viele Anhänger diesmal leider enttäuschen: Das aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung des Landes NRW zugelassene Kontingent von 750 Karten ist bereits vier Tage vor der Partie vergriffen, die Plätze gingen an Dauerkarteninhaber und Mitglieder. Dieses Spiel hätte sicherlich mehr als 750 Zuschauer verdient.

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  • 1:0-Sieg! „Brummschädel“ Philipp knackt den Waldhof-Fluch

    1:0-Sieg! „Brummschädel“ Philipp knackt den Waldhof-Fluch

    Immer jünger, immer härter, immer besser? Was für ein Auftritt unserer Höhenburger Jungs im Carl-Benz-Stadion! Als Schiedsrichter Dr. Max Burda die Partie abpfiff, brachen die Emotionen aus Viktoria-Trainer Olaf Janßen heraus, der wie wild vor Freude auf den Platz stürmte, um mit seinen Spielern und dem Trainerstab den 1:0-Auswärtssieg zu feiern. Es war der erste Sieg überhaupt in der 3. Liga gegen Waldhof Mannheim.

    „Ich war einfach glücklich und stolz auf meine Jungs, wie sie das hier gemacht haben“, erklärte er wenige Minuten später, als die Anspannung etwas nachließ, immer noch glücklich. Und Jungs ist hier wirklich das Stichwort. Schon gegen Verl (5:2) schickte Janßen ein Team mit einem Durchschnittsalter von nur 22,4 Jahren auf den Platz, und nun ersetzte noch Patrick Sontheimer (23) den drei Jahre älteren Maximilian Rossmann (Kniebeschwerden).

    Doch es kam noch viel, viel dicker in einer vogelwilden ersten Halbzeit mit insgesamt fünf Gelben Karten. Patrick Koronkiewicz verletzte sich bei einer Flanke ohne Gegnereinwirkung, Lenn Jastremski musste wenige Minuten nach einem Foul von Marco Höger vom Platz, und dann wurde auch noch um Marcel Risse gezittert, dem Niklas-Wilson Sommer auf den Fuß gestiegen war. Doch der Kapitän konnte weiter machen.

    Da war bereits David Philipp im Spiel, der für Jastremski gekommen war und sich sofort in der ersten Szene bei einem Zusammenprall mit Alexander Rossipal am Kopf verletzt hatte. Mit „Turban“ wurde Philipp zum Mann des Spiels, nach der Pause versenkte er die erste Chance eiskalt, setzte sich gegen Rossipal durch und traf präzise rechts unten ins rechte Eck.

    In der 37. Minute eingewechselt, in der 46. Minute das goldene Tor des Abends erzielt, doch schon in der 73. Minute ging nichts mehr bei Philipp, der über Sehschwierigkeiten klagte und mit Verdacht auf leichte Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste. Für ihn kam mit U 19-Nationalspieler Youssef Amin ein weiterer Youngster und sorgte für die ein oder anderer Entlastung.

    Der entscheidende Konter zum 2:0 wollte nicht gelingen, doch das war am Ende egal, weil unsere Höhenberger Jungs die von Janßen im Vorfeld erahnte „Schlacht“ unnachahmlich nach Hause fighteten. „Die Reise geht weiter“, sagte Janßen sichtlich glücklich, während Siegtorschütze Philipp über seinen „Brummschädel“ klagte, dabei aber lachen konnte.

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Daniel Buballa (45. Niklas May), Christoph Greger, Jeremias Lorch, Patrick Koronkiewicz (29. Florian Heister) – Patrick Sontheimer, Kai Klefisch – Simon Handle, Marcel Risse – Lenn Jastremski (38. David Philipp, 74. Youssef Amyn), Seokju Hong

    Tore: 0:1 David Philipp (46.)

    Zuschauer: 500

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Kai Klefisch (43.)

    Waldhof Mannheim: Adrien Lebeau (16.), Marcel Costly (23.), Marco Höger (32.), Niklas Sommer (45.), Gerrit Gohlke (89.)

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  • Gegnercheck: Knackt Viktoria die Waldhof-Serie?

    Gegnercheck: Knackt Viktoria die Waldhof-Serie?

    Der 23. Spieltag führt Viktoria am Dienstagabend ins Carl-Benz-Stadion von Waldhof Mannheim (Anpfiff 19 Uhr). Beide Teams konnten am Wochenende Siege einfahren, wobei die Viktoria sich mit einem 5:2-Erfolg gegen den SC Verl beeindruckend aus der Winterpause zurückmeldete. Doch nun wartet ein Aufstiegsanwärter und die Anhänger der Höhenberger Jungs werden die Gastgeber aus Baden-Württemberg kaum unterschätzen. Denn in der 3. Liga konnte die Viktoria noch nie einen Sieg gegen die Waldhof-Buben einfahren.

    Die Hinrunde

    Als Tabellenachter beendete der SV Waldhof Mannheim die vergangene Saison, lag 19 Punkte hinter dem Relegationsrang. Dementsprechend überraschend war es, als Geschäftsführer Markus Kompp vor Saisonbeginn als Ziel bis 2023 angab, „voll aus der Krise heraus die zweite Liga angreifen“ zu wollen. Bisher wird dieser Kurs gehalten: Die Buben beendeten die Hinrunde auf dem Relegationsplatz.

    Der Kapitän

    Marcel Seegert ist nicht wegzudenken aus der Startelf. Der 27-Jährige kam bereits 2014 von seinem Ausbildungsverein 1. FSV Mainz 05, zwischendurch spielte der Innenverteidiger zwei Spielzeiten beim Zweitligisten SV Sandhausen. Mit Waldhof gewann er 2016 und 2019 die Regionalliga Südwest, mit der letzten Meisterschaft konnten die Schwarz-Blauen auch den Aufstieg in die 3. Liga feiern. Anscheinend fühlt der Kapitän sich bei den Buben wohl, denn diese Woche verlängerte er vorzeitig seinen Vertrag.

    Der Top-Scorer

    Dominik Martinovic ist der Gefahrenherd des SVW: Bereits zehn Treffer erzielte der gebürtige Stuttgarter mit kroatischen Wurzeln, fünf weitere bereitete er vor. Kurios daran ist, dass er sein letztes Tor im November schoss (ein Doppelpack gegen 1860 München). Doch die Anhänger der Viktoria sollten sich nicht zu früh freuen: Beim Hinspiel im Sportpark Höhenberg schoss der 24-Jährige nicht nur die 1:0-Führung, sondern legte Marc Schnatterer auch das 2:0 auf. 

    Der Trainer

    Patrick Glöckner ist ein alter Bekannter der Viktoria – und von unserem Coach Olaf Janßen. Der Trainer von Waldhof Mannheim stand mit Janßen bereits 2017 beim FC St. Pauli an der Seitenlinie, später wechselte das Duo auf die Schäl Sick. Nachdem das Kapitel Viktoria bei Glöckner zu einem Ende kam, ging es für den gebürtigen Bonner zuerst nach Chemnitz, bevor er 2020 nach Mannheim wechselte. Bisher konnte Glöckner durchaus überzeugen: Von 72 Spielen gewann seine Mannschaft 33.

    Bisherige Bilanz

    Fünfmal stand Viktoria bereits den Buben in der 3. Liga gegenüber, noch nie sprang dabei ein Sieg für die Höhenberger heraus. Im Hinspiel führte Waldhof zur Halbzeit bereits mit 3:0, Viktoria kam in der zweiten Hälfte besser ins Spiel, doch konnte das Ruder nicht mehr rumreißen und verlor mit 2:3.

    Die Partie in den Medien

    Anpfiff des Drittligaspiels ist um 19 Uhr im Carl-Benz-Stadion. Die Partie wird live und in voller Länge ab 18:45 Uhr auf Magenta Sport zu sehen sein. Dazu werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle (FacebookInstagramYoutube und Twitter) auf dem Laufenden gehalten. Zudem wird es einen Liveticker auf unserer Website geben, der euch ab 18:30 Uhr mit den wichtigen Infos zum Spiel versorgen wird.

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  • Janßen vor Mannheim: „Wir erwarten den Gegner mit voller Wucht“

    Janßen vor Mannheim: „Wir erwarten den Gegner mit voller Wucht“

    Nach dem Heimsieg ist vor dem Auswärtsspiel: Schon am Dienstag muss die Viktoria in Mannheim beim SV Waldhof ran (Anpfiff: 19.00 Uhr, im Liveticker auf viktoria1904.de). Die Buben aus Mannheim haben das letzte Heimspiel verloren und müssen somit gegen unsere Höhenberger Jungs punkten, um die Nähe zu den Aufstiegsrängen zu wahren. Für unseren Coach Olaf Janßen ist es das erste Pflichtspiel im Jahr 2022, bei welchem er wieder an der Seitenlinie stehen darf. Im „Vorspiel“ (hier anschauen) verriet Janßen uns, dass er sich aber auch noch auf weitere Dinge am Dienstagabend freut.

    Olaf Janßen über …

    Vorfreude: „Gegen den SC Verl durfte ich nicht an der Seitenlinie stehen. Oben in der Kanzel zu sitzen und den Jungs aus der Ferne zuzusehen, war sehr gewöhnungsbedürftig. Doch weder bei der Mannschaft noch bei mir schmälerte es die Vorfreude auf das erste Drittligaspiel des Jahres. Jetzt kommt das erste Spiel, bei dem ich wieder an der Seitenlinie stehen darf, und darauf freue ich mich natürlich. Ebenso freue ich mich, meinen Kollegen und jahrelangen Co-Trainer Patrick Glöckner wiederzusehen.“

    Verfassung des Gegners: „Dafür muss man nur auf die Tabelle gucken. Mannheim ist mitten im Aufstiegskampf. Die Mannschaft ist gut besetzt im Angriff mit Dominik Martinovic und Pascal Sohm, den wahrscheinlich besten Stürmern der Liga in dieser Konstellation. Mit Joseph Boyamba und Anton Donkor kommen sie zudem über die Flügel mit extremem Tempo. Und dann gibt es auch noch den Ex-Bundesligaspieler Marco Höger auf der Sechs.

    Das ist eine Topmannschaft, die von ihrem Offensivspiel lebt. Wie wir im Hinspiel erfahren mussten, ist ihr Umschaltspiel auch eine große Stärke Mannheims. Aber: Wir haben uns vorbereitet und gehen jedes Spiel an, als wäre es das letzte. Das haben wir gegen Verl gemacht und das erwarte ich auch gegen Mannheim. Wir werden versuchen, unser Spiel gegen einen hoch anlaufenden Gegner auf den Platz zu bringen. Da müssen wir mutig sein, aber ich bin frohen Mutes und voller Vorfreude, dass unsere Mannschaft das morgen gegen eine Top-Mannschaft zeigen wird.

    Varianten: „Wir sind keine Mannschaft, die sich hinten reinstellt und dann sagt: ‚Vorne hilft der liebe Gott.‘ Wir wollen den Ball haben, wir wollen das Spiel bestimmen. Und wenn der Gegner den Ball hat, dann wollen wir ihn stören. In der letzten Partie sind drei Treffer von uns nach Ballgewinn entstanden. Das ist auch Teil unserer DNA, dass der Gegner aggressiv angelaufen wird. Die Mannheimer haben ihr letztes Heimspiel verloren. Deshalb werden wir den Gegner mit voller Wucht erwarten.“

    Vorhersage: „Wenn wir es schaffen, mutig zu sein und unser Spiel auf den Platz zu bringen, wird es eine Schlacht, wo beide Teams um den Sieg kämpfen werden. Schauen wir mal, was morgen dabei rauskommt.“

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  • Torparty nach der Pause! 5:2 gegen Verl

    Torparty nach der Pause! 5:2 gegen Verl

    Diese Party brauchte Anlaufzeit, doch als Seokju Hong den Ball in der zweiten Minute der Nachspielzeit sehenswert zum 5:2-Endstand ins Gästegehäuse schlenzte, durfte sie endgültig steigen. Schiedsrichter Marc Philipp Eckermann pfiff nicht mehr an, der enorm wichtige Sieg zum Start ins neue Vussballjahr war eingefahren.

    Fünf Viktoria-Tore bekamen die 750 Fans im Sportpark in der zweiten Halbzeit zu sehen, und damit mehr als in den letzten fünf Pflichtspielen vor der Winterpause. Dabei begann die Partie alles andere als wie gewünscht….

    Wenn der Gegner SC Verl heiß, geistert natürlich das Wort vom Sechspunktespiel durch Höhenberg. Und die Gäste aus Ostwestfalen schienen zunächst bereiter für den Sixpack, startetet mit viel Druck und gingen nach einem Kölner Ballverlust im Mittelfeld früh in Führung: Cyrill Akono veredelte die Vorlage von Lukas Petkov zum 0:1 (8.). Es brauchte eine vergebene Großchance zum 0:2 durch Akono und fast eine halbe Stunde, bis die Viktoria sich allmählich aus dem Sog zog. Hong traf nach einer Flanke von Kapitän Marcel Risse per Kopf nur die Latte, das hätte schon der Ausgleich sein können. Das Spiel begann nun allmählich in die richtige Richtung zu laufen.

    „Ich weiß nicht, ob Verl das hohe Tempo der ersten halben Stunde halten kann“, unkte der Kölner Darts-Star Florian Hempel im Halbzeit-Interview bei MagentaSport. Viktoria begrüßte Hempel vor dem Spiel als neues Ehrenmitglied in der Vamilie, er bekam selbstredend die Mitgliedsnummer 180.

    Und seine Expertise erwies sich als so zielsicher wie seine Pfeile im Ally Pally. In Halbzeit zwei ging die Post ab im Sportpark, und jetzt in die richtige Richtung. Klefisch flankte exakt auf Lorch, dessen Kopfball saß im Eck, 1:1 (49.). Noch schöner der zweite Treffer: Risse spielte scharf in den Strafraum, Jastremski verlängerte wunderbar mit der Hacke, vom Innenpfosten fand der Ball den Weg über die Linie, 2:1 für die Viktoria (56.). Nach elf Minuten der zweiten Halbzeit war das Spiel gedreht.

    Doch es blieb zunächst noch eng. Die Verler steckten nicht auf. Aber Co-Trainer Markus Brzenska, der seinen gesperrten Chef Olaf Janßen an der Seitenlinie vertrat, bewies ein goldenes Händchen, als er in der 71. Minute David Philipp und Youssef Amyn ins Spiel brachte. Philipp sollte das Spiel mit einem Doppelpack entscheiden: Zunächst blieb er nach Pass von Buballa ganz cool und schlenzte den Ball über den herauseilenden Torwart Brüseke zur Vorentscheidung ins Tor (83.), dann setzte er mit Amyn zum Doppelpass an und machte den Deckel drauf (89.). Beim vierten Treffer riss ein Reporter des von Kult-Stimme Tom Bayer unterstützten neuen Vussballradios Schäl Sick vor Freude den Stecker aus der Buchse und legte das Radio kurzfristig lahm.

    Derweil ging die Tor-Party weiter. Nico Ochojski traf noch für die Gäste (90.+1), ehe Hong den Schlusspunkt setzte.

    Was in der Halbzeit passierte, erklärte Brzenska so: „Es bringt ja nichts, sich fertigzumachen. Ich hatte schon gegen Ende der ersten Halbzeit das Gefühl, dass die Jungs versuchen, sich daraus zu ziehen und habe gesagt, sie sollen da weiter machen.“ Und wie unsere Höhenberger Jungs das gemacht haben, das macht Mut für die Rückrunde, die nun mit der englischen Woche voll Fahrt aufnimmt. Dienstag (19 Uhr) wartet das schwere Auswärtsspiel bei Waldhof Mannheim, kommenden Sonntag (13 Uhr) empfangen wir 1860 München.

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas – Paco Koronkiewicz (90., Florian Heister), Maximilian Rossmann, Christoph Greger, Daniel Buballa – Kai Klefisch, Jeremias Lorch (71., Youssef Amyn) – Marcel Risse, Seokju Hong, Simon Handle (80., Benjamin Hemcke) – Lenn Jastremski (71., David Philipp)

    Tore: 0:1 Cyrill Akono (8.), 1:1 Jeremias Lorch (49.), 2:1 Lenn Jastremski (56.), 3:1 David Philipp (83.), 4:1 David Philipp (89.), 4:2 Nico Ochojski (90.+1), 5:2 Seokju Hong (90.+2)

    Zuschauer: 750

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Jeremias Lorch (42.), Chris Greger (69.), David Philipp (82.)

    SC Verl: Cyrill Akono (45.)

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  • FSV Zwickau – Viktoria Köln neu terminiert!

    FSV Zwickau – Viktoria Köln neu terminiert!

    Es hätte das erste Pflichtspiel des Jahres sein sollen, doch Corona machte der Begegnung FSV Zwickau – Viktoria Köln einen Strich durch die Rechnung. Auch zwei weitere Partien mussten am  21. Spieltag Corona-bedingt abgesagt werden. Nun hat der DFB die drei ausstehenden Nachholspiele in der 3. Liga neu angesetzt.

    So rollt der Ball am Dienstag, 8. Februar ab 19.00 Uhr in der GGZ-Arena, wenn der FSV Zwickau unsere Höhenberger empfängt.

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