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  • Tag 3 in Oberstaufen: Fliegen lernen mit Georg, dem Gnadenlosen

    Tag 3 in Oberstaufen: Fliegen lernen mit Georg, dem Gnadenlosen

    Wo sind die Grenzen der Belastbarkeit in der von Olaf Janßen (55) ausgerufenen „Woche der Leiden“? An Tag drei des Trainingslagers in Oberstaufen dürfte manch einer zumindest ganz nah dran gewesen sein. Fliegen, liegen und siegen im Allgäu – es war einiges geboten unter der bayrischen Sonne.

    Auf die tägliche Aktivierungs- und Stabilisierungseinheit um Acht in der Früh folgten im Vormittagstraining viele knackige Läufe und Antrittsintensive Spielformen, die es den Höhenberger Jungs durchaus abverlangten.

    „Da gehe ich so mit“, meinte Viktoria-Rückkehrer Lars Dietz nach dem Mittagessen angesprochen auf die Woche der Leiden, „wir haben jetzt täglich immer drei Trainingseinheiten. Ich glaube, das ist für keinen so leicht zu verpacken, aber das ist leider die Pflicht, da muss man mal durchgehen in der Vorbereitung. Ich hoffe, dass es dann am Ende auch Früchte trägt.“

    Die ersten kleinen Früchtchen gab es bereits am Nachmittag, als sich die Feldspieler in regenerativen Spielformen einigermaßen erholen durften ­– schließlich steht schon Mittwoch (18 Uhr) mit dem Testspiel gegen den Schweizer Meister FC Zürich in St. Margrethen ein echter Härtetest auf dem Programm.

    Noch einmal richtig zur Sache ging es hingegen auch am Nachmittag für die Torhüter. Torwart-Trainer Georg Koch (50), in Vussballkreisen auch bekannt als „Georg, der Gnadenlose“ oder „Schleifer-Schorsch“, wählte für seine Einheit die Sprunggrube der Oberstaufener Sportanlage. Im tiefen Sand mussten sich Elias Bördner (20), Neuzugang Ben Voll (21) und Kevin Rauhut (32) immer wieder abdrücken um zu fliegen – und durften erst am Ende einfach mal kurz liegen.

    Siegen wollten hingegen die drei Teams im „Entspannungs-Parcour“, wo unter anderem beim gemeinsamen Ballhochhalten auf Strecke oder im Lattenschießen Punkte vergeben wurden, der Gewinner wurde schließlich im Stechen per Zielschuss an die Stange ermittelt. Daniel Buballa, Christoph Greger, Lars Dietz, Seokju Hong, Youssef Amyn, Patrick Sontheimer und Kevin Lankford feierten ihren „Triumph“ ausgelassen beim Siegerfoto.

    Wie der Sieger im Testspiel in St. Margrethen heißt, lest hier am Mittwochabend in Folge vier unseres Tagebuchs.

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  • Ein Tag für das Gemeinwohl: Die Viktoria-Vamilie packt an!

    Ein Tag für das Gemeinwohl: Die Viktoria-Vamilie packt an!

    Ein Gartenhaus bauen. Eine Vogelvoliere mit Schliff und neuer Farbe aufhübschen. Pflanzen umtopfen, Rasen mähen. Die Viktoria-Vamilie packt an. Für jene, die dies nicht mehr selber leisten können.

    Was gibt es besseres als Menschen und Organisationen zu helfen, die Gutes tun und Hilfe gut gebrauchen können? Nichts, dachte sich die Geschäftsstelle von Viktoria Köln. Und so stattete sie den Sozial-Betrieben-Köln in Riehl einen Besuch ab, vollendete einige Projekte und hatte zu guter Letzt noch ein Präsent dabei!

    Einen Scheck über 2.500 Euro überreichte Viktoria-Geschäftsführer Eric Bock an Ines Simons vom SBK im Garten des Café Cultura. Zur Verfügung gestellt wurde die Spende bei den Viktoria-Golf-Open powered by Wintec Autoglas im Mai dieses Jahres. Dort wurde das Geld für eben jenen Zweck gesammelt, Markus Buchcik, Mitglied der Geschäftsleitung von Wintec Autoglas GmbH, verdoppelte und rundete auf 2.500 Euro auf.

    Doch neben der finanziellen Unterstützung halfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Viktoria Köln am Vormittag bei Handwerksarbeiten im Außenbereich. Dabei sollte eine Vogelvoliere geschliffen und gestrichen sowie eine neue Gartengerätehütte aufgebaut werden. Auch für das Auge wurde etwas getan: bienenfreundliche Pflanzen galt es umzutopfen und damit den Eingangsbereich neu zu bepflanzen, sowie eine freie Fläche, die mit Olivenbäumen, einer Palme und einem Blumenbeet als Viktoria-V aufgehübscht wurde.

    Danach hat die Viktoria noch für das leibliche Wohl der Bewohnerinnen und Bewohner gesorgt, etwa 40 Personen wurden mit Kaffee und Kuchen versorgt. Zudem gab es persönlichen Austausch mit den Viktorianern.

    Ines Simons, Tagesstrukturierender Dienst SBK: Ich möchte mich von ganzem Herzen für die Hilfe bedanken! Wir konnten sowohl die Manpower bei den Handwerksarbeiten als auch die finanzielle Unterstützung sehr gut gebrauchen. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner haben sich natürlich auch über die leckere Kuchenspende und die netten Gespräche sehr gefreut!

    Lisa Schiepan, CSR-Beauftragte Viktoria Köln: „Der Tag bei den Sozial-Betrieben Köln hat gezeigt, dass die in unseren Verträgen verankerte Gemeinwohlklausel nicht nur sehr sinnvoll und wertvoll ist, sondern auch für eine Menge Spaß sorgen kann. Es war uns allen eine große Freude, mit anzupacken und das Team von Frau Simons tatkräftig zu unterstützen. Der persönliche Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern im Anschluss bei Kaffee und Kuchen war sehr herzlich.“

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  • Neuer PremiumPlus Partner: Hoenen Leasing wird Teil der Viktoria-Vamilie!

    Neuer PremiumPlus Partner: Hoenen Leasing wird Teil der Viktoria-Vamilie!

    Viktoria Köln weitet sein Partnernetzwerk aus und begrüßt Hoenen Leasing in der Viktoria-Vamilie. Das Kölner Unternehmen um Stefan Hoenen unterstützt Kundinnen und Kunden bei Leasing- und Finanzierungsfragen.

    Eric Bock, Geschäftsführer Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH: „Ich freue mich sehr, Hoenen Leasing in unsere Vamilie aufnehmen zu dürfen. In den Gesprächen wurde uns schnell klar, dass Stefan Hoenen und sein Unternehmen zu unserer DNA passen und beide Seiten von der Zusammenarbeit profitieren werden.“

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  • Tag 2 in Oberstaufen: Paco pfeift auf die Leiden

    Tag 2 in Oberstaufen: Paco pfeift auf die Leiden

    Patrick Koronkiewicz (31) schlendert am späten Nachmittag in Oberstaufen pfeifend vom Trainingsplatz in Richtung Teamhotel. Ziemlich gut gelaunt, der Mann. Drei Trainingseinheiten hat er an diesem Montag in den Beinen, die erste bereits um acht Uhr in der Früh. Doch Paco pfeift.

    Moment mal! Hatte Cheftrainer Olaf Janßen nicht die „Woche der Leiden“ ausgerufen? Hat er. Doch Paco pfeift auf die Leiden und erfreut sich seiner Gesundheit „Solange du fit bist, ist das alles zu ertragen“, erklärt das Viktoria-Urgestein. „Natürlich trainieren wir hart in den ersten Wochen, aber das gehört nun mal zum Vussball.“

    Soll heißen: Lieber gesund auf dem Platz mit Ball schwitzen als verletzt in der Reha an den Kraftgeräten. Nach der morgentlichen Aktivierungseinheit mit Athletikcoach Florian Braband baute Janßen heute in beiden Einheiten viele Spielformen mit Ball ein, auch so lässt sich schließlich Fitness aufbauen.

    In der letzten Saison wurde Rechtsverteidiger Koronkiewicz, der bereits seit 2014 auf der Schäl Sick spielt, durch einen Adduktorenabriss und in der Folge eine weitere Muskelverletzung gleich zweimal ausgebremst, kam auf lediglich neun Drittliga-Einsätze und konnte dem Team erst im Saisonendspurt wieder richtig helfen.

    Diesmal möchte Paco gerne einer der vielen Jungs sein, die nach Wunsch des Trainers „die Vorbereitung hoffentlich unverletzt durchziehen können“. Wer möchte da widersprechen?

    Schon Dienstag stehen drei weitere Einheiten auf dem Oberstaufen-Plan, ehe am Mittwoch der Testspiel-Knaller gegen den Schweizer Meister FC Zürich in St. Margrethen ansteht. Ob Janßens Kicker weiter gut gelaunt pfeifend durch die Woche der leiden kommen, lest ihr hier auch morgen in Teil drei unseres Tagebuchs.

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  • Viktoria und Autohaus Kierdorf verlängern Partnerschaft

    Viktoria und Autohaus Kierdorf verlängern Partnerschaft

    Ein Premium-Partner bleibt Teil der Viktoria-Vamilie! Das Autohaus Kierdorf und der Drittligist haben ihre Zusammenarbeit verlängert. Doch nicht nur das: Am Autohaus hat Geschäftsführer Eric Bock die Schlüssel für einen neuen Ford Transit von Kierdorf entgegengenommen.

    Eric Bock, Geschäftsführer Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH: „Wir freuen uns sehr, dass mit dem Autohaus Kierdorf ein verlässlicher Partner Teil unserer Viktoria-Vamilie bleibt. Die Übergabe des Fahrzeugs zeigt, wie gut unsere Zusammenarbeit funktioniert. Wir können uns glücklich schätzen, einen solchen Partner an unserer Seite zu behalten!“

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  • Oberstaufen: Die Woche der Leiden — Tag 1

    Oberstaufen: Die Woche der Leiden — Tag 1

    Um 7.40 Uhr in der Früh war am Sonntag Treffpunkt zur „Woche der Leiden“ für den Kader der Viktoria: Vom Kölner Hauptbahnhof ging es Co2-schonend mit dem ICE nach Ulm, von dort mit dem Bus weiter ins schöne Allgäu, wo der Höhenberger Tross gegen 14 Uhr sein Teamhotel in Oberstaufen erreichte.

    Im von Kult-Stürmer Karl-Heinz Riedle (56) geführten Aktiv-Hotel „evviva“ und auf der fußläufig gelegenen Sportanlage will Chefcoach Olaf Janßen (55) diese Woche die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison legen. Nach dem Mittagessen und einem kurzen Nickerchen stand bereits am Nachmittag die erste Einheit mit dem aus Mannheim zur Viktoria gekommenen Athletikcoach Florian Braband (32) an.

    Ehe es zum wohlverdienten Abendessen ging, stimmte Janßen sein Team noch einmal auf die Woche ein. „Ein ganz wichtiger Baustein für eine Mannschaft ist die Fitness“, erklärte er am Abend. „Ich glaube, wenn wir zum oberen Drittel gehören in Sachen Fitness, dann haben wir schon sehr viel gewonnen. Genau das ist unser Ziel, dass uns läuferisch und vom Einsatz her wenige Mannschaften was können. Um das zu erreichen, muss man halt eine Menge investieren in das Spiel. Das tun wir.“

    Damit rief er die „Woche der Leiden“ aus: „Das ist klar aufgrund der Trainingsumfänge, der -Einheiten und -Intensitäten. Das gehört einfach dazu.“

    Aber, so der Chefcoach, der selbst als Trainer und auch Spieler so manche Vorbereitung erlebt hat: „Das Schöne ist aus meiner Sicht, dass man eben merkt, dass das eine gewachsene Mannschaft ist. Ganz viele kennen sich seit über einem Jahr. Wir sind durch dick und dünn gegangen, das ist wichtig für eine Mannschaft, dass sie weiß, dass sie solche Widerstände zusammen aushalten kann. Wir haben einfach eine super Stimmung, auch wenn wir hart arbeiten. Ich muss sagen, das macht Spaß als Trainer. Ich hoffe einfach, dass ganz viele von den Jungs die Vorbereitung unverletzt durchziehen können. Dann glaube ich einfach, dass wir ganz anders in die Saison starten können, als wir das im letzten Jahr mussten.“

    Und wo könnte man die Grundlagen besser legen als hier. „Ja, wir hatten eine lange Anreise mit Zug und Bus — aber wir haben es wieder top angetroffen, das Hotel ist klasse“, schwärmte Janßen nach dem Abendessen: „Wir kennen es ja schon vom letzten Jahr, das fühlt sich ein bisschen an wie zu Hause, klein und vamiliär, richtig schön, genau passend für eine Vussballmannschaft.“ Und mit Blick aus dem Fenster: „Das ist natürlich ein Sensationspanorama, das Auge ist ja auch mit, von daher fühlen wir uns pudelwohl und freuen uns auf die Woche.“

    So schön kann Leiden sein. Wie es weitergeht, erfahrt ihr hier morgen in Teil zwei unseres Tagebuchs.

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  • Vier Neue im Einsatz: Lankford mit Doppelpack bei 4:0-Sieg

    Vier Neue im Einsatz: Lankford mit Doppelpack bei 4:0-Sieg

    Vier Tore an Tag fünf: Zum Abschluss der der ersten Trainingswoche gewann die Viktoria ihr erstes Testspiel in der Saisonvorbereitung bei Mittelrheinliga-Aufsteiger TuS Blau-Weiß Königsdorf mit 4:0.

    Cheftrainer Olaf Janßen ließ insgesamt 23 Spieler ran – darunter die Neuzugänge Ben Voll, Lars Dietz, André Becker und Kevin Lankford – wechselte zur Halbzeit die komplette Elf. In Abschnitt eins zeigten die Höhenberger Jungs zwar auch schon gute Ansätze und erspielten sich nach und nach einige Chancen, doch für den Führungstreffer brauchte es auch die Mithilfe der Gastgeber: Nach einem Abstimmungsproblem in der Königsdorfer Defensive musste Federico Palacios den Ball nur noch einschieben, und es stand 1:0 für die Viktoria.

    Nach der Pause brauchte Lankford bei seinem ersten Auftritt im Viktoria-Trikot keine drei Minuten für seinen ersten Treffer: Der erst am Mittwoch verpflichtete Offensivmann traf sehenswert per Kopf (48.). Und Lankford legte sogar noch nach und drückte die Kugel nach einem Kopfball von Moritz Fritz am langen Pfosten zum 4:0-Endstand über die Linie (61.). Das zwischenzeitliche 3:0 hatte Patrick Sontheimer ebenfalls per Kopfball erzielt.

    „Es macht Spaß, so früh in der Saison den Kader recht komplett zusammenzuhaben, wir haben mehr oder weniger da weiter gemacht, wo wir aufgehört haben“, zog Janßen nach 13 Einheiten in fünf Tagen ein erstes positives Zwischenfazit. Fürs Trainingslager in Oberstaufen, das Team reist Sonntag ins Allgäu, kündigt der Chefcoach an: „Die zweite Trainingswoche ist ja häufig die härteste, weil die Spieler die erste schon in den Beinen haben.“ Es dürfte schweißtreibend werden.

    Aufstellung 1. Halbzeit: Ben Voll – Patrick Koronkiewicz, Lars Dietz, Christoph Greger, Benjamin Hemcke, Jeremias Lorch Federico Palacios, Youssef Amyn, Marcel Risse, Luca Marseiler, André Becker 

    2. Halbzeit: Elias Bördner – Florian Heister, Jamil Siebert, David Kubatta, Niklas May, Moritz Fritz, Patrick Sontheimer, Kevin Lankford, David Philipp, Ben Hompesch (ab 78. Luca De Meester), Seokju Hong

    Tore: 0:1 Palacios (23.), 0:2 Lankford (48.), 0:3 Sontheimer (53.), 0:4 Lankford (61.)

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  • Olaf Janßen zeigt sein Fundament

    Olaf Janßen zeigt sein Fundament

    Wir sehen das Fundament der Kölner Viktoria für die neue Drittligasaison: Zahlreiche Leistungsträger des Teams von Chefcoach Olaf Janßen (55) haben rechtzeitig zum Vorbereitungsstart ihre Verträge verlängert. Ebenso zahlreich wurden hoffnungsvolle Talente aus der U19 mit Profiverträgen ausgestattet.

    Im Gegensatz zur vergangenen Saison, als durch die Abgänge von Mike Wunderlich, Michael Schultz und Lucas Cueto sowie die langwierige Verletzung von Timmy Thiele das Gerüst des Teams erschüttert wurde, kann Janßen nun frühzeitig mit dem Stamm der Mannschaft arbeiten und schon im Trainingslager in Oberstaufen ab Sonntag erste Grundlagen für die am 22. Juli startende Saison legen.

    „Hier ist in der letzten Saison gegen alle Widerstände etwas zusammengewachsen, was mir ganz viel Hoffnung für die nächsten Monate macht“, erklärt Janßen. „Ich freue mich ungemein auf die Arbeit mit der Mannschaft in der Vorbereitung und den Saisonstart. Schon die ersten Trainingseinheiten haben mir gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind.“

    Patrick Koronkiewicz (31), Kapitän Marcel Risse (32), Jamil Siebert (20), Jeremias Lorch (26) und Luca Marseiler (25) sowie die Jungprofis Ben Hompesch (19), Florian Engelhardt (19), David Kubatta (18), Luca de Meester (18), Ilhan Altuntas (19) und Benjamin Hemcke (19) nahmen den Cheftrainer fürs Foto in die Mitte – Torwart Elias Bördner (20) verpasste das Shooting wegen eines technischen Defekts seiner Funkuhr um zwei Minuten. Sie alle hatten in den letzten Tagen und Wochen neue Verträge auf der Schäl Sick unterschrieben, so wie im Laufe der Saison auch bereits Moritz Fritz (28) oder Seokju Hong (19).

    Ergänzt und verstärkt mit Neuzugängen wie Kevin Lankford (23), André Becker (25) oder Rückkehrer Lars Dietz (25) steht damit Janßens Gerüst für die neue Spielzeit. Und auch im Trainerteam gibt es neue Gesichter.

    Athletik- und Rehatrainer Florian Braband (32/im Foto rechts) kam von Waldhof Mannheim nach Höhenberg. Teammanager Markus Lützler (48) übernimmt die Aufgaben von Patrick Elert (26), der als Assistent der Geschäftsführung in die Administrative wechselt. Ex-Profi Lützler war viele Jahre als Teambetreuer für die Spielergewerkschaft VdV (Vereinigung der Vertragsfußballspieler) tätig, organisierte unter anderem das VDV-Camp für vertragslose Spieler, betreute auch Profis und Vereine in verschiedenen Ligen. Videoanalyst Kenta Yoshida (26) rückt aus dem NLZ in den Staff des Profiteams und ist damit Nachfolger des in die koreanische Heimat zurückgekehrten Sungu Lee.

    Auch Yoshida verpasste das Foto-Shooting in Höhenberg, was aber nicht an einer defekten Uhr lag – er war schon auf dem Weg nach Brück, um am Trainingsplatz seine Kamera aufzubauen.

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  • Weitere Offensivpower: Viktoria verpflichtet Kevin Lankford

    Weitere Offensivpower: Viktoria verpflichtet Kevin Lankford

    Viktoria Köln hat sich weiter verstärkt und Offensivspieler Kevin Lankford vom SV Wehen Wiesbaden verpflichtet. Der 23-jährige Deutsch-Amerikaner erzielte in der abgelaufenen Saison bei 20 Drittliga-Einsätzen drei Treffer.

    Der ehemalige U20-Nationalspieler der USA bringt von seinen früheren Stationen beim 1. FC Heidenheim und FC St. Pauli die Erfahrung aus 51 Zweitligaspielen mit.

    Cheftrainer Olaf Janßen: „Mit dem Transfer von Kevin Lankford haben wir auch unsere offensiven Außenbahnen geschlossen. Dort haben wir noch einen Spieler gesucht mit einem sehr hohen Tempo und einer gewissen körperlichen Wucht. Beides bringt Kevin mit. Wir sind extrem froh, dass er sich für uns entschieden hat und heißen ihn herzlich willkommen.“

    Kevin Lankford, der am Mittwoch nach erfolgreich absolviertem Medizincheck bereits ins Training mit den neuen Teamkollegen einsteigt: „Die Entscheidung für Viktoria Köln ist mir nicht schwergefallen, nachdem die Verantwortlichen mir ein paar Videos gezeigt haben, wie hier Vussball gedacht wird, wie hier Vussball gespielt wird. Ich denke, ich will genau diesen Vussball spielen. Ich bin Offensivspieler, hier spielt man offensiv, attraktiv und hoffentlich auch erfolgreich ­­– dann hätten wir eine geile Saison.“

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  • DFB-Pokal: Viktoria empfängt die Bayern im Rhein-Energie-Stadion

    DFB-Pokal: Viktoria empfängt die Bayern im Rhein-Energie-Stadion

    Der FC Bayern München kommt. Seit der Auslosung der ersten Runde des DFB-Pokals fiebert die Viktoria-Vamilie dem Knaller entgegen, der für den Drittligisten wohl weit mehr ist als nur ein „Spiel des Jahres“.

    Zuletzt gab es diese Partie in der zweiten Runde der Saison 1979/80: Am 29. September 1979 siegten die Bayern vor 9200 Zuschauern im Sportpark Höhenberg mit 3:1. Die Torschützen hießen damals Karl-Heinz Rummenigge, Dieter Hoeneß und Wolfgang Dremmler, für die Viktoria traf Bernhard Ochmann zum zwischenzeitlichen 1:2.

    Nun hat der DFB die Ansetzungen der ersten Runde der neuen Saison final terminiert: Viktoria Köln empfängt den FC Bayern am Mittwoch, 31. August. Anpfiff der Partie, die frei empfangbar live in der ARD und im Pay-TV von Sky übertragen wird, ist um 20.45 Uhr im Rhein-Energie-Stadion.

    Die Viktoria hat sich nach intensiven Gesprächen mit allen Beteiligten zum Umzug von Höhenberg nach Müngersdorf entschieden. „Ein Free-TV-Spiel in der ARD würde die Infrastruktur im Sportpark Höhenberg einfach überfordern, auch die Pressetribüne wäre für das zu erwartende Medieninteresse schlicht zu klein“, erklärt Geschäftsführer Axel Freisewinkel und führt aus: „Zudem haben wir nach Prüfung allein der internen Ticketanfragen festgestellt, dass wir in Höhenberg kaum unsere Partner, Sponsoren, Mitglieder und Dauerkartenkunden zufriedenstellend bedienen könnten und darüber hinaus viele Menschen verprellen müssten, die seit Jahren mit unserem Verein fiebern. Wir möchten so vielen Menschen wie nur irgend möglich die Chance geben, an diesem hoffentlich großartigen Vussballabend live im Stadion dabei zu sein.“

    Informationen zum Ticket-Vorverkauf werden wir zeitnah auf unseren bekannten Kanälen veröffentlichen. Bis dahin bitten wir, von formlosen Anfragen abzusehen.

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