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  • U17 unterliegt knapp, U19 behauptet Spitzenposition

    Beim Nachwuchs von Alemannia Aachen musste sich unsere U17 leider am vergangenen Wochenende geschlagen geben. Mit 1:2 unterlagen die Jungs von Trainer Marian Wilhelm bei der Alemannia. Trotz guter erster Halbzeit landeten am Ende leider keine Zähler im Gepäck der Viktorianer. 

    „Wir hatten die besseren Spielanteile und waren im ersten Durchgang dominant“, lobte Coach Wilhelm seine Mannschaft nach dem Spiel. „Leider gingen wir nicht mit einer Führung in die Kabine. Das kann man uns vielleicht vorhalten.“ Aber nach dem Seitenwechsel belohnte sich die Viktoria dann doch: Über eine Ecke kam sie durch Krasniqi zur verdienten Auswärtsführung (44.). 

    Diese hielt aber leider nicht lange, da die Aachener deutlich besser ins Spiel kamen und zudem auch von den Viktorianern eingeladen wurden. In der entscheidenden Phase der Partie leitete ein Ballverlust den Alemannia-Ausgleich ein und Nießen vollendete zum 1:1 (50.). Beinahe hätte das Team von Trainer Marian Wilhelm direkt antworten können, doch die große Doppelchance brachte das Leder nicht im Kasten unter. So kam es leider, wie es kommen musste und Aachen legte mit dem Rückenwind des Ausgleichs nach: Aus 30 Metern versenkte Sopo die Kugel unhaltbar im Netz der Viktoria. (52.)

    Sein Sonntagsschuss warf unsere Jugendmannschaft aus der Bahn. Nun in Rückstand musste sie sich erstmal wieder sammeln, fand aber nicht mehr wirklich in die Partie zurück. „Leider geht das Ergebnis am Ende auch wohl so in Ordnung“, gab Trainer Marian Wilhelm zu. „Das muss man leider eingestehen. Auch wenn wir über das ganze Spiel gesehen vielleicht doch die etwas bessere Mannschaft waren.“

    Durch diese Niederlage ist das Team wieder auf den sechsten Tabellenplatz abgerutscht. Am kommenden Sonntag (11 Uhr) kann sofort geantwortet werden. Mit dem FC Pesch reist das Tabellenschlusslicht nach Höhenberg.   

     

    U19 bleibt Spitzenreiter

    Auch unsere U19 brauchte nach gutem Start ins Spiel etwas, um gegen den SC West zu Toren zu kommen, aber dann fielen sie reichlich. Mit 4:0 behauptete die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler die Tabellenführung der Mittelrheinliga. „Wir haben erst sehr viel liegengelassen“, bedauerte Kohler. „Aber am Ende war es dann doch ein Pflichtsieg. Das haben die Jungs sehr gut gemacht.“

    Erst in der zweiten Hälfte landete das Leder im Netz. Dmytrenko erzielte wenige Minuten nach dem Seitenwechsel die Viktoria-Führung (48.). „Nach diesem Treffer haben wir das Spiel klar dominiert“, berichtete Jürgen Kohler nach Abpfiff. „Da können wir auch mit der Art und Weise dieses Sieges zufrieden sein.“

    Durch einen Treffer von Varnas (56.), Dmytrenkos zweites Tor (67.) und Bilgics Schlusspunkt (74.) endete die Partie gegen den SC West schließlich mit 4:0. Kohler freute sich:„Die Jungs spielen sich die Tore so heraus, wie wir das immer im Training üben. Sie nehmen die Trainingserfolge in die Spiele mit und belohnen sich!“

    Nach sieben Spielen steht unsere U19 mit 19 von 21 möglichen Punkten an der Spitze der Liga. Der Nachwuchs aus Lindenthal-Hohenlind ist ihnen allerdings dicht auf den Fersen. Für die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler geht es am kommenden Sonntag (11:15 Uhr) in Troisdorf wieder um Punkte. 

  • Unentschieden im letzten Hinrunden-Heimspiel

    Mit einem 2:2-Remis im letzten Hinrunden-Heimspiel hat sich unsere Viktoria die „Herbstmeisterschaft“ gesichert. Vom SV Straelen trennten sich die Viktorianer nach 2:0-Führung leider nur unentschieden. Lang und Holzweiler hatten zwischenzeitlich für die kurze Beruhigung gesorgt. Unterm Strich war das Ergebnis allerdings gerecht. 

    Schon in den ersten Momenten der Partie wurde klar, dass es ein offenes und temporeiches Spiel in beide Richtungen geben würde: Abdelkarims Freistoß prallte von der Mauer direkt vor die Füße von Simoes Ribeiro, der völlig frei am Elfmeterpunkt auftauchte. Patzler sprang aus seinem Kasten und parierte grandios (5.). Die Viktoria machte das auf der anderen Seite des Feldes deutlich besser, als Derflinger eine Ecke von rechts in den Sechzehner schlug. Baumgärtel verlängerte sie per Kopf, Lang hielt seine Hacke in die Flugbahn des Balles und machte so sein erstes Saisontor. Aufgrund von Personalsorgen war gegen Straelen er von außen in die Abwehrzentrale gewechselt und steuerte sofort ein Tor bei (12.).

    Sekunden später klingelte es erneut: Holzweiler wurde in die Gasse geschickt und schloss sofort ab. Sein sensationeller Heber von der Strafraumkante landete unhaltbar im oberen rechten Winkel (13.). Mit dem 2:0 im Rücken spielte es sich deutlich besser und die Viktoria wollte daher weiter erhöhen. Gottschling scheiterte nach schönem Lauf über links aber an Keeper Kompalla (19.) und auch Kreyer konnte ihn wenig später nicht überwinden. Derflingers Nachschuss aus spitzem Winkel knallte dann noch zu allem Überfluss an den Pfosten (20.). 

    Straelen kommt zurück

    Innerhalb weniger Minuten schien die Viktoria auf der Siegerstraße zu sein. Aber es kam leider anders: Die Gäste vom Niederrhein verließen sich wieder auf ihre Offensivqualitäten, die sie in der Anfangsphase schon gefährlich vor den Kasten der Viktoria gebracht hatten. So vollendete Terada schließlich mit etwas Glück über den Innenpfosten zum 1:2-Anschlusstreffer (32.)

    In der zweiten Hälfte nahm das Tempo etwas ab, da unsere Viktoria die Kontrolle über das Spielgerät übernahm. Straelen stand tief und lauerte auf Konter. Angriffe der Gäste fanden zwar nicht häufig statt, waren dann aber brandgefährlich und brachten schließlich auch erneut Erfolg: Flanke von rechts und Terada nickte zum Ausgleich und seinem Doppelpack ein (54.) Auch nach dem 2:2 fokussierte sich der Aufsteiger auf seine Konterstärke und wurde fast dafür belohnt. Doch Kluft scheiterte erneut an einem starken Patzler (57.). 

    Viktoria mit guten Chancen, aber ohne Erfolg

    Trotz sehr tief stehender Gäste hatten die Viktorianer noch einige Torchancen: Holzweiler verzog aus der Distanz haarscharf (64.), Bunjaku scheiterte an Kompalla (71.) und Derflinger setzte das Leder ebenfalls minimal drüber (73.). Zählbares brachte keine dieser Chancen. So erging es auch dem eingewechselten Wimmer, der einen Eckball aus sechs Metern knapp über die Latte köpfte. (81.) Es war der schließlich der Schlusspunkt einer guten Regionalliga-Begegnung, bei der sich am Ende beide Teams die Punkte teilen mussten. Unterm Strich ist das 2:2-Unentschieden verdient, aber nach früher 2:0-Führung schmerzt das Ergebnis dennoch. In der kommenden Woche geht es nach Mönchengladbach, wo die nächste harte Aufgabe auf unsere Viktoria wartet. 

    Viktoria – Das V steht für Vussball

     

    Tore: 

    1:0 Steffen Lang (12.)

    2:0 Kevin Holzweiler (13.)

    2:1 Shun Terada (32.)

    2:2 Shun Terada (54.)

    Zuschauer: 929

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Maier, Lang, Baumgärtel – Saghiri (70. Wimmer), Backszat (83. Klefisch) – Holzweiler, Derflinger, Gottschling (61. Bunjaku) – Kreyer 

    SV Straelen

    Kompalla – Erat, Lachheb, Ellguth, Stevens – Kluft (74. Schikowski), Weggen, Simoes Ribeiro, Abdelkarim (88. Abrosimov) – Jafari, Terada (78. Sitter)

     

  • Letztes Heimspiel der Hinrunde – SV Straelen zu Gast

    Nach dem Erfolg im Mittelrheinpokal greift unsere Viktoria schon am Samstag wieder in der Liga an. Ab 14 Uhr begrüßen wir den SV Straelen in unserem Sportpark. Mit einem Punktgewinn würde sich die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner am vorletzten Spieltag der Hinrunde den Herbstmeistertitel sichern. Aber ein Unentschieden ist nicht das Ziel unserer Viktorianer. 

    Auch der Aufsteiger vom Niederrhein will Punkte in Höhenberg sammeln. Straelen hat den Weg in den Sportpark angetreten, um die gute Leistung aus der Vorwoche wieder zu bestätigen: Gegen die U23 von Borussia Dortmund holte die Mannschaft von Trainer Markus John einen Punkt. Kurz vor der Pause ging der SV mit 1:0 in Führung, musste dann aber im zweiten Durchgang den 1:1-Ausgleich einstecken. So blieb es bis zum Abpfiff. Damit haben sie zwar nun schon drei Spiele lang nicht mehr gewonnen, landeten aber dennoch einen großen Erfolg. Das soll sich aus Sicht des Tabellenzehnten nun in Höhenberg wiederholen. 

    Auf fremdem Platz ist Straelen in dieser Saison allerdings bislang kaum etwas gelungen: In der Auswärtstabelle stehen nur drei Mannschaften schlechter da. Die Viktoria hingegen ist zuhause eine Macht: Alle sieben bisherigen Liga-Heimspiele wurden gewonnen. Die Vorzeichen sprechen also eine eigene Sprache. 

    Doch im Sport ist bekanntlich alles möglich. Unsere Viktorianer kommen nach dem 3:1-Auswärtssieg im Pokal gegen Bessenich aus einer englischen Woche und hatten am vergangenen Liga-Spieltag auch eine harte Aufgabe zu lösen: Das intensive Spiel in Verl konnte zum Glück knapp mit 3:2 gewonnen werden. Aber die Frage lautet: Wie viele Körner haben die Höhenberger in der letzten Woche auf den Plätzen gelassen? Mit eurer Unterstützung auf den Rängen können wir gemeinsam die Weichen für den achten Heimsieg in dieser Saison stellen. 

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

     

  • 3:1-Erfolg gegen Bessenich – Viktoria eine Runde weiter

    Das Hauptziel ist geschafft: Die nächste Runde ist erreicht! Mit 3:1 setzte sich unsere Viktoria am Mittwochabend bei Rhenania Bessenich durch, hatte beim Kreisligisten aus Zülpich aber etwas Mühe. Durch Tore von Shala, Kreyer und ein Bessenicher Eigentor wurde es dennoch ein souveräner Auswärtssieg.

    Auf dem Kunstrasen in Zülpich wurde die Viktoria schnell ihrer Favoritenrolle gerecht, als Shala nach schönem Lauf über die rechte Seite das 1:0 erzielte (8.). Mit der Führung im Rücken wollten die Viktorianer nachlegen, liefen aber in einen eiskalten Konter der Gastgeber, den Smajli zum Ausgleich vollendete (19.). Danach hatte die Viktoria zwar weiter mehr vom Spiel, fand jedoch gegen die kompakt und tief stehende Defensive der Rhenania kein Durchkommen. So ging es beim Stand von 1:1 in die Pause. 

    Nach dem Seitenwechsel behielt unsere Viktoria weiter den Fuß auf dem Gaspedal, musste allerdings lange auf die erlösenden Treffer warten. Auch weil Baumgärtel an einer guten Tat von Keeper Armutci scheiterte (58.). So war es erst Kreyers Schuss aus halblinker Position, der das verdiente 2:1 bescherte (72.). Weitere Sicherheit brachte zudem das wenig später folgende Eigentor von Dubbelfeld, der eine scharfe Koronkiewicz-Flanke zum 3:1 im eigenen Kasten versenkte (78.)

    Glanzvoll war der Auftritt in der ersten Pokalrunde sicherlich nicht. Unsere Viktoria steht nach dem dennoch verdienten Erfolg über Bessenich aber in der nächsten Runde des Mittelrheinpokals. Nun können sich die Viktorianer wieder auf die Liga konzentrieren. Dort wartet am kommenden Samstag der SV Straelen. 

    Vik! Vik! Viktoria!

     

    Viktoria Köln

    Depta – Shala, Fraundörfer, Willers, Wallenborn (46. Saghiri) – Dembele (46. Holzweiler), Klefisch, Baumgärtel, Gottschling, Derflinger (67. Koronkiewicz) – Kreyer 

    Zuschauer: 350

    Tore: 

    0:1 Hajdar Shala (8.)

    1:1 Ahmet Smajli (19.)

    1:2 Sven Kreyer (72.)

    1:3 Aaron Dubbelfeld (78. Eigentor)

  • Pokalauftakt gegen Bessenich

    Die Mission „Titelverteidigung“ beginnt! Unsere Viktoria greift jetzt endlich in die Pokalwettbewerbe ein. Am Mittwochabend fährt die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner nach Zülpich und trifft dort in der ersten Runde des FVM-Pokals auf den SV Rhenania Bessenich aus der Kreisliga A. 

    Bessenich hat sich als Dritter des Kreispokals Euskirchen für die Teilnahme an der ersten Pokalrunde des Mittelrheinpokals qualifiziert. Nachdem man im Halbfinale gegen den späteren Pokalsieger von Schwarz-Weiß Nierfeld unterlag, musste die Rhenania das wichtige Spiel um Platz Drei gewinnen. Das schaffte sie mit einem 4:0-Erfolg über den TSV Feytal eindrucksvoll. Nun wartet die Viktoria!

    Unsere Höhenberger reisen mit einer breiten Brust in nach Zülpich. Als Titelverteidiger des Mittelrheinpokals wollen sie auch in diesem Jahr beweisen, dass wieder mit ihr zu rechnen ist. In der heimischen Regionalliga hat es die Mannschaft schon gezeigt und ist nach sechs Siegen in Serie Spitzenreiter. 

    Für Bessenich hingegen läuft es vor ihrem großen Tag gegen die Viktoria nicht rund: Nur Platz Neun steht für das Team von Trainer Wolfgang Prieß zu Buche. Die knappe 0:1-Niederlage beim TB-SV Füssenich-Geich am vergangenen Wochenende hat die Lage zudem nicht weiter verbessert. Vielleicht können sie die Motivation aus der Begegnung mit der Viktoria auch in die eigene Liga mitnehmen. 

    Das Duell ist für einen aus dem Viktoria-Team besonders wichtig: Unser Betreuer und Zeugwart Marcello Volk tritt in seiner Freizeit bei Rhenania Bessenich vor den Ball. „Es ist natürlich ein echtes Highlight für mich“, freut er sich vor dem Spiel. „Auch für den Verein ist das was ganz Besonderes. Wahrscheinlich ist es das größte Spiel der Vereinsgeschichte für Rhenania Bessenich!“ Natürlich ist die Viktoria gegen den Kreisligisten der große Favorit in diesem Spiel. Volk tippt: „Im Pokal gibt es zwar immer Überraschungen, aber hier sehe ich das nicht. Die Viktoria hat im Sommer im DFB-Pokal gespielt und dort will sie wieder hin. Keiner wird das Spiel in Zülpich auf die leichte Schulter nehmen.“ Aber auch seinem Heimatklub wünscht er für Mittwoch alles Gute: „Ich hoffe auf viele Zuschauer beim Spiel. Außerdem wünsche ich mir für Bessenich, dass es nicht zweistellig wird und dass sie vielleicht sogar einen Ehrentreffer schießen.“

    Am Mittwoch findet das Pokalspiel nicht auf dem Heimatplatz der Rhenania, sondern auf dem Kunstrasenplatz an der Blayer Straße in Zülpich statt. Anstoß ist um 19:30 Uhr. 

    Vik! Vik! Viktoria!

  • U19 lässt erste Punkte liegen, U17 souverän

    Die Herbstferien sind vorbei, also standen für unseren Nachwuchs die nächsten Punktspiele an. Dabei ließ unsere U19 beim 1:1 in Hennef am Samstag erstmals in dieser Saison Zähler liegen. Die U17 brachte tags drauf mit einem 3:0 gegen Lindenthal-Hohenlind eine weitere gute Leistung auf den Rasen.  

    Beim Tabellenzweiten aus Hennef brauchte unsere Viktoria einige Zeit, um in das Spiel zu finden. Der Spitzenreiter aus Höhenberg hatte im ersten Durchgang ein paar Anlaufschwierigkeiten. „Das war unnötig! Und dann gehen wir auch noch durch einen – aus meiner Sicht – unberechtigten Elfmeter in Rückstand“, ärgerte sich Trainer Jürgen Kohler. Ickenroth verwandelte vom Punkt zum 1:0 für Hennef (33.). 

    Nach dem Seitenwechsel hatte unsere Viktoria das Spiel aber über weite Strecken im Griff und war die bessere Mannschaft. Nur der Ausgleich wollte trotz vieler Chancen nicht fallen: Mehrfach parierte Hennefs Keeper Kitsikoudis blendend und wurde dann auch zweimal vom Pfosten gerettet. Auch ein Treffer der Viktoria fand später von Seiten des Schiedsrichtergespanns keine Anerkennung. „Das lief alles sehr unglücklich für uns“, bedauerte Kohler. „Es wäre deutlich mehr drin gewesen, hätte auch der Torhüter nicht so gut gehalten. Das muss man auch mal so deutlich sagen!“ Die Suche nach dem verdienten Ausgleich wurde nach einem unnötigen Platzverweis in der 80. Spielminute noch erschwert, führte später allerdings dennoch zum Ziel. Ickenroth, Hennefs Kapitän und Torschütze zum 1:0, brachte das Leder erneut über die Linie. Nun allerdings zum 1:1-Ausgleichstreffer unserer Viktoria (84.). 

    So erarbeitete sich die Mannschaft von Coach Jürgen Kohler doch noch den verdienten Punkt. „Das Spiel hat leider wieder unser Kernproblem offenbart: Viele Torchancen, aber wir machen daraus zu wenig“, gab Kohler zu. „Es war aber wieder ein Hinweis, wo wir noch dran arbeiten müssen.“ Mit dem Punktgewinn in Hennef hat unsere U19 nun 16 Punkte auf dem Konto und führt weiterhin die Mittelrheinliga an. 

     

    U17 kehrt erfolgreich aus den Ferien zurück

     

    Mit 3:0 hat unsere U17 am vergangenen Wochenende zuhause gegen die Borussia Lindenthal-Hohenlind gewonnen. Damit ist die Mannschaft von Trainer Marian Wilhelm bis auf den dritten Platz der Mittelrheinliga geklettert und scheint auf einem guten Weg zu sein. „Es war eine ordentliche Leistung von uns. Wir waren defensiv sehr fleißig und offensiv gut dabei“, lobte Wilhelm seine Jungs nach dem Spiel. 

    Schon nach 13 Minuten klingelte es zum ersten Mal, als Niuschan Aref Akhar einen schönen Angriff der Viktorianer vollendete. „Die tolle Kombination hat den Jungs viel Sicherheit gegeben“, erklärte Trainer Marian Wilhelm. Auch beim 2:0 von Paul Weist kurz nach dem Seitenwechsel (43.) und dem 3:0 durch Vitantonio Argento (62.) sah unsere U17 spielerisch gut aus. 

    Trotz der Pause in den Ferien hat sich die Personallage in der U17 leider nicht entspannen können. Noch immer fehlen dem Team einige Leistungsträger. Doch Trainer Marian Wilhelm betonte: „Die Jungs finden sich allmählich. Sie waren in den letzten Wochen gut drauf!“

  • Sponsorenmesse am Dienstag

    Am Dienstagabend findet im VIP-Zelt des Sportparks unsere Sponsorenmesse statt. Dabei stellen sich rund 25 Unternehmen aus allen Branchen vor. Los geht es ab 16 Uhr. 

    Bei der Sponsorenmesse geht es darum, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Verbindungen auszuweiten. Dafür hat die Viktoria im VIP-Zelt eine angenehme Atmosphäre geschaffen. Erwartet werden die Fans der Viktoria, unsere Partner und Sponsoren, die Spieler der ersten Mannschaft und weitere Überraschungsgäste. 

  • Hitziges Spiel in Verl – Viktoria nimmt drei Punkte mit

    Es war ein kalter Freitagabend in Ostwestfalen, aber ein unfassbar hitziges Spiel auf dem Rasen in Verl. An dessen Ende nahm die Viktoria mit einem 3:2-Sieg aber drei Punkte mit heim. Wunderlich machte bei seinem Startelf-Comeback zwei Tore, bevor Derflinger nach dem Seitenwechsel den dritten Treffer der Viktoria markierte. Verls erneutes Aufbäumen kam in der Nachspielzeit zu spät. 

    Unsere Viktoria kam gegen den SC Verl direkt gut in das Spiel und hatte sofort gute Aktionen. Schon nach elf Minuten wurde eine davon zur Führung genutzt, als Wunderlich ein Abpraller vor die Füße fiel und er sehenswert aus 25 Metern per Schlenzer die rechte Torseite fand (11.). Mit der Führung im Rücken erhöhte die Viktoria weiter den Druck und wurde dafür belohnt: Wunderlich wurde im Strafraum gefoult, bekam den Elfmeter und führte auch selber aus. Oben links schlug das Leder zum 2:0 ein (24.)

    Aber auch die Hausherren nahmen ordentlich am Duell teil und spielten guten Fußball. Das führte fast im Gegenzug zum Anschlusstreffer, als Schröder einen Handelfmeter rechts halbhoch versenkte. Patzler im Kasten war zwar noch dran, konnte den Schuss aber nicht abwehren. (27.) So ging eine unterm Strich offene und gute Partie beim Stand von 2:1 in die Pause. 

    Derflinger legt direkt nach

    Nach dem Seitenwechsel knüpfte die Viktoria spielerisch dort an, wo sie im ersten Durchgang aufgehört hatte. Zudem traf sie auch erneut: Wunderlich schickte Kreyer mit einem starken Heber in den Sechzehner, wo unser Stürmer allerdings am Keeper scheiterte. Aus ganz spitzem Winkel versuchte er erneut sein Glück, bediente dadurch aber Derflinger, der trocken zur Vorentscheidung einnetzte (53.).

    Nun verlagerten sich die zuvor sportlichen Duelle aber in den nicht-sportlichen und sogar unsportlichen Bereich. Nach einem von vielen Fouls kam es schließlich zu einer Rudelbildung in der Verl-Hälfte, an dessen Ende unser Kapitän mit einer Roten Karte den Gang in die Kabine antreten musste. Er hatte sich zu einem Kopfstoß gegen Acquistapace hinreißen lassen (60.).

    Viktoria ein Mann weniger

    In Unterzahl verlagerte sich das Spielgeschehen immer weiter in die Hälfte der Viktoria. Angriffswelle nach Angriffswelle rollte auf den Gäste-Kasten, wurde aber beherzt abgewehrt. Mit vereinten Kräften hielten die Viktorianer die Ostwestfalen vom Tor weg. Aber mit starken Kombinationen durchbrach Verl dennoch manchmal die Abwehrreihe der Höhenberger. Dann war an Patzler allerdings Endstation: So rettete unser Schlussmann gegen Langemann aus kurzer Distanz und wehrte auch den nächsten Versuch Sekunden später glänzend ab. (70.). 

    Erst in der fünfminütigen Nachspielzeit wurde Patzler erneut überwunden. Müller fasste sich ein Herz und nagelte den Ball aus 22 Metern unhaltbar oben rechts in den Winkel (90.+3). Das Traumtor kam glücklicherweise zu spät, da kurz danach endlich abgepfiffen wurde und die drei Punkte somit auf das Konto der Viktoria wanderten. Die Viktoria geht mit großem Rückenwind in das nächste Heimspiel gegen den SV Straelen. 

    Vik! Vik! Viktoria!

     

    SC Verl

    Klante – Ekalle (ab 74. Sewing), Schröder (ab 79. Maier), Acquistapace, Mikic – Kurzen, Müller, Schallenberg, Langemann – Liehr (ab 65. Brosowiski), Haeder

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Maier, Willers, Lang – Saghiri, Wimmer (ab 59. Backszat) – Holzweiler, Wunderlich, Derflinger (ab 81. Baumgärtel) – Kreyer (ab 88. Bunjaku)

    Zuschauer: 823

    Tore: 

    0:1 Mike Wunderlich (11.)

    0:2 Mike Wunderlich (24. FE)

    1:2 Jannik Schröder (27. HE)

    1:3 Christian Derflinger (53.)

    2:3 Bastian Müller (90.+3)

     

     

    Spielbericht von Lukas Elkemann

  • Am Freitag geht es nach Verl

    Eine Woche nach dem 1:0-Heimsieg gegen den SV Lippstadt will unsere Viktoria am Freitagabend wieder nachlegen. Beim SC Verl wartet gleich die nächste große Herausforderung auf die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner. Schließlich haben die Ostwestfalen am vergangenen Spieltag die Tabellenzweiten von Borussia Dortmund mit 2:1 bezwungen. 

    Durch den Erfolg bei der U23 des BVB ist der SC Verl auf Platz Elf der Regionalliga geklettert und hofft nun auf einen kleinen Zwischenspurt, um wieder oben anzugreifen. Nach einen eindrucksvollen Saisonstart mit neun Spielen ohne Niederlage, lief es für den SC nach dem 0:2 gegen Bonn am zehnten Spieltag nicht mehr wirklich rund. Der Sieg gegen Dortmund könnte die Mannschaft von Trainer Guerino Capretti genau zur richtigen Zeit gekommen sein. 

    In Verl trat unsere Viktorianer aber meist gut auf. Bei den sechs Auswärtsfahrten nach Ostwestfalen gingen die Höhenberger noch nicht unterlegen vom Feld. Vier Spiele wurden gewonnen und nur zwei endeten unentschieden. Darunter war auch die Begegnung in der vergangenen Saison. Nach Willers‘ Führungstreffer kurz nach dem Seitenwechsel glichen die Hausherren durch Choroba in der 90. Minute zum 1:1 aus. Insgesamt musste die Viktoria erst eine Niederlage gegen Verl einstecken: 2013 verlor sie ein Heimspiel mit 1:2, als sie erst in der 89. Minute den entscheidenden Gegentreffer kassierte. 

    Am Freitag muss unsere Viktoria also wie immer über die ganze Spielzeit wachsam sein, wenn sie die drei Zähler einsacken und mit nach Höhenberg nehmen möchte. Mit dabei wird aller Wahrscheinlichkeit nach auch wieder unser Kapitän Mike Wunderlich sein, der zuletzt unter der Woche im Testspiel gegen Monheim (6:0) eine Halbzeit lang Spielpraxis sammeln konnte und nach langer Verletzungspause auf einem sehr guten Weg ist. 

    Das Duell in Verl beginnt am Freitag um 19 Uhr. Wir freuen uns über alle, die unsere Viktoria in Ostwestfalen unterstützen werden!

    Vik! Vik! Viktoria!

  • Sieg im Topspiel gegen Lippstadt

    Es stand „Topspiel“ drauf und es war auch Topspiel drin. Am Freitagabend hat unsere Viktoria gegen den Tabellendritten vom SV Lippstadt in einem hochklassigen Regionalliga-Spiel knapp mit 1:0 gewonnen und damit weitere wichtige Punkte an der Tabellenspitze geholt. Der Joker-Treffer des eingewechselten Saghiri machte am Ende den Unterschied. Zudem freuen wir uns über die Rückkehr von Kapitän Mike Wunderlich, der nach monatelanger Verletzungspause nun endlich wieder auf dem Rasen stand. 

    Gleich von Beginn an stellte der Aufsteiger aus Ostwestfalen unter Beweis, weshalb er zur Spitzengruppe der Liga gehört. Mit schnellen, genauen und zielstrebigen Angriffen hatten sie sehr große Spielanteile. Der letzte Pass kam allerdings nicht an, sodass es im Strafraum nur selten gefährlich wurde. Das sollte sich über die gesamte Spieldauer ziehen. 

    Viktoria hatte den Gegner erwartet

    Unsere Viktoria war gut auf die aktiven Liga-Neulinge eingestellt und wurde nicht überrascht. Defensiv kompakt stehend, warteten die Hausherren ab und suchten ihre Chancen bei Unachtsamkeiten des Gegners. So auch nach etwa zehn Minuten, als Wimmer von rechts auf Bunjaku flankte und dieser für Kreyer per Kopf ablegte. Die tolle Kombination wurde leider nicht mit dem 1:0 belohnt, da die Kugel haarscharf links vorbeiflog (10.). Auch Derflingers gefühlvoller Schlenzer aus 17 Metern segelte Sekunden später knapp vorbei (11.). Ebenfalls aus der Halbdistanz versuchte es Kreyer kurz danach mit einem strammen Schuss, doch trotz einer ersten Unsicherheit konnte Lippstadts Keeper Balkenhoff im Nachfassen vor der Linie retten (18.).

    Die Gäste hatten mehr Ballbesitz, unsere Viktorianer waren aber unterm Strich vor dem Tor gefährlicher. Doch Willers per Kopf nach einer Ecke (31.) und Bunjaku per Flachschuss aus sehr spitzem Winkel (38.) brachten den Ball nicht im Netz unter. So ging es torlos in die Pause. 

    Nach dem Seitenwechsel trat die Viktoria deutlich spielbestimmender auf und wäre beinahe dafür bestraft worden. Freistehend netzte Kaiser einen schnellen Angriff der Ostwestfalen ein, stand dabei allerdings wohl im Abseits. Der Lippstädter Führungstreffer zählte nicht (51.).

    Joker Saghiri trifft

    Auf der anderen Seite zählte das Tor dann aber: Holzweiler knackte mit einem wunderbaren Flachpass von rechts die Abwehr der Gäste und fand über Umwege den kurz zuvor erst eingewechselten Saghiri. Trocken nagelte der Rückkehrer das Leder in die Maschen zu 1:0-Führung für unsere Viktoria (59.). Der Treffer gab den Hausherren sichtbares Selbstbewusstsein. Fortan lief das Leder auch spielerisch deutlich besser und hätte auch nochmals den Weg in den Kasten finden können, doch die Latte hatte etwas dagegen und "wehrte" Holzweilers Schlenzer ab (62.).

    In der Schlussphase warfen die Gäste wieder alles nach vorne und wollten sich einen Zähler erarbeiten. Gegen die weiterhin kompakte Abwehr und einen erneut aktiven Keeper Sebastian Patzler gelang das aber nicht. Auch die Viktoria schaffte es später nicht mehr, aus den sich nun bietenden Räumen Profit zu schlagen, brachte allerdings die knappe Führung über die Zeit. 

    Vik! Vik! Viktoria!

     

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Maier, Willers, Lang – Wimmer, Backszat (57. Saghiri) – Holzweiler, Bunjaku (75. Wunderlich), Derflinger (83. Baumgärtel) – Kreyer

    SV Lippstadt

    Balkenhoff – Schubert, Langesberg, Lübbers, N. Köhler – Hoffmann, S. Köhler – Holz (74. Maiella), M. Hoffmeier, K. Hoffmeier (65. Andzouana) – Kaiser

    Zuschauer: 1141

    Tor: 1:0 Hamza Saghiri (59.)

     

     

    Spielbericht von: Lukas Elkemann