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  • Trainerteam verlässt Viktoria

    Am heutigen Dienstagabend wurde der Wechsel unseres bisherigen Cheftrainers  Marco Antwerpen zum SC Preußen Münster offiziell vollzogen. Gemeinsam mit seinem Co-Trainer Kurtulus Öztürk wird der 46-jährige Fußballlehrer die Geschicke des Drittligisten übernehmen. Über Ablösemodalitäten wurden keine offiziellen Angaben gemacht.
    Wie schon gestern bekanntgegeben, übernimmt Roland Koch, Leiter des Nachwuchsleitungszentrums, die vakante Stelle, stand heute schon beim Training auf dem Platz und wird auch gegen Alemannia Aachen am Samstag auf dem Trainerstuhl sitzen.

    Antwerpen war zur Saison 2016/2017 von Rot Weiss Ahlen in die Domstadt gewechselt und holte mit der Mannschaft gleich in der ersten Saison den Meistertitel – scheiterte in der Relegation allerdings am FC Carl Zeiss Jena. Auch in der aktuellen Spielzeit läuft es für die Viktorianer gut, nach neunzehn Spieltagen steht das Team um Kapitän Mike Wunderlich vor dem KFC Uerdingen auf dem 1. Tabellenplatz.

  • Freistellung des Trainergespanns

    Aufgrund der Gespräche zwischen unserem bisherigen Cheftrainer Marco Antwerpen und Preußen Münster wird das Trainerteam um Antwerpen und seinen Co-Trainer Kurtulus Öztürk mit sofortiger Wirkung freigestellt. Herr Roland Koch (Leiter des Nachwuchsleistungszentrums) übernimmt ab sofort das Training.

  • Spielausfall gegen Wiedenbrück

    Aufgrund des anhaltenden Schneefalls und des unbespielbaren Platzes fällt die für heute angesetzte Partie gegen den SC Wiedenbrück aus!

    Ein Nachholttermin ist noch nicht bekannt, wir halten Euch auf dem Laufenden!

  • Wiedenbrück wartet im letzten Heimspiel des Jahres

    Mit beeindruckenden zehn Siegen und zwei Unentschieden aus den vergangenen zwölf Pflichtspielen geht unsere Viktoria selbstbewusst in das letzte Heimspiel des Jahres. Dort wartet am Samstag der Tabellendritte SC Wiedenbrück, der bislang eine wirklich starke Saison spielt und kein einfacher Gegner wird.

    Der Verein
    Wiedenbrück liegt im Norden von NRW zwischen Münster und Bielefeld. Der SC Wiedenbrück ist im Jahre 2000 durch die Fusion der beiden Vereine DJK Wiedenbrück und Westfalia Wiedenbrück entstanden. Durch zwei aufeinanderfolgende Aufstiege 2008/2009 und 2009/2010 spielt Wiedenbrück bereits in der achten aufeinander folgenden Saison in der Regionalliga West. So weit oben wie die Mannschaft in diesem Jahr steht (3. Platz), konnten sie noch nie eine Saison beenden. Die bisher beste Platzierung erzielte man 2012/2013 mit dem 9. Platz.

    Das Personal
    Im Sommer holte Wiedenbrück 12 neue Spieler – darunter drei aus der eigenen Jugend. Alle Transfers gingen ablösefrei über die Bühne. Kapitän der Mannschaft ist der 25-jährige Innenverteidiger Julian Wolff. Gemeinsam mit Torwart Hölscher (26) und Außenverteidiger Büyüksakarya (22) bildet er das Gerüst für die starke Defensive (21 Gegentore). Im Mittelfeld dirigieren die Routiniers Daniel Brinkmann (142 2. Liga Spiele) und Oliver Zech, der bereits seit 2012 über 150 Regionalligaspiele für die Wiedenbrücker absolviert hat. In der Offensive sorgen die beiden Neuzugänge Viktor Maier vom FC Emmen und Aygün Yildirim von RW Ahlen für Furore. Beide konnten in der bisherigen Spielzeit bereits sieben Treffer erzielen.
    Maier wird aber ebenso wie Timm Golley auf unserer Seite am Samstag aufgrund der fünften gelben Karte im Aufgebot fehlen.

    Der Trainer
    Seit dieser Saison ist Björn Mehnert Trainer des SC Wiedenbrück. Der 41-Jährige war zuvor fünf Jahre lang Trainer von Westfalia Rhynern und schaffte letzte Saison den Aufstieg in die Regionalliga. Bis auf seine Zeit in Rhynern ist Mehnert als Trainer ein unbeschriebenes Blatt. Mittlerweile scheint der A-Lizenz-Inhaber hervorragend bei seinem neuen Verein angekommen zu sein. In seiner aktiven Zeit als Spieler kam er auf 126 Regionalligaspiele und sogar drei Bundesligaeinsätze für Borussia Dortmund.

    Die aktuelle Saison
    Der SC Wiedenbrück startete eher bescheiden in die Spielzeit 17/18. Aus den ersten 5 Spielen gab es nur einen Sieg, dazu kamen noch zwei Unentschieden und zwei Niederlagen – das entsprach zu dem Zeitpunkt dem 12. Tabellenplatz. In den folgenden fünf Spielen gewannen die Wiedenbrücker allerdings vier Spiele – darunter in Essen und gegen Oberhausen – einzig gegen Wegberg-Beeck setzte es eine überraschend deutliche 3:0-Niederlage. Trotzdem kletterte Wiedenbrück auf den 6. Rang. Aus den letzten acht Partien konnte unser kommender Gegner weitere vier Duelle gewinnen – u.a. 4:0 in Gladbach. Allerdings musste man auch eine deutliche Niederlage gegen Dortmund II einstecken (0:4) und auch gegen den Aufstiegskonkurrenten Uerdingen verlor man knapp mit 1:2.
    Mit 31 Punkten aus 18 Spielen steht Wiedenbrück insgesamt auf einem für ihre Verhältnisse überragenden 3. Tabellenplatz, acht Punkte hinter unserer Viktoria. Allerdings hat der SCW noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.

    Die letzten Aufeinandertreffen
    In den bislang elf Duellen gegen Wiedenbrück konnte unsere Viktoria sieben Siege bei drei Niederlagen feiern.
    Im Hinspiel setzte sich unsere Mannschaft deutlich mit 3:1 (2:1) durch. Nach der frühen Führung durch Mike Wunderlich (7.) glich der SCW durch Kapitän Julian Wolff (12.) aus. Kurz vor der Pause war dann Kemal Rüzgar zur Stelle, der das 2:1 erzielte. Im zweiten Durchgang machte Wunderlich mit seinem zweiten Treffer alles klar (79.).
    Ein solches Ergebnis würden wir uns auch am Samstag wünschen, um damit einen gebührenden Heimspielausklang des Jahres 2017 zu feiern!

    Vik, Vik, Viktoria!

  • U19 mit unnötiger Niederlage – U17 holt wichtigen Dreier

    U17 feiert wichtigen Erfolg

    Unsere U17 fuhr am Sonntag einen extrem wichtigen Sieg ein, der das Team weg von den Abstiegsrängen auf Rang 9 katapultierte. Fortuna Düsseldorf wurde im Sportpark Höhenberg verdientermaßen mit 3:2 (1:0) geschlagen! Auf dem völlig vereisten Kunstrasenplatz erwischte die Viktoria einen Start nach Maß, denn Charalampos Amanatidis erzielte schon nach 12 Minuten die Führung. Nur drei Minuten später holte sich ein Gäste-Verteidiger Carl-Wermann nach einer Notbremse die rote Karte ab. Aus der Überzahl konnte die Mannschaft von Inka Grings aber zunächst noch keinen Profit schlagen, so dass es mit 1:0 in die Pause ging. Nach dem Wiederanpfiff glich Düsseldorf zwar durch Timus Enes aus (46.), die Viktoria kam aber mit einem Doppelschlag von Miran Agirbas (50.) und Terence Okoeguale (57.) zurück und brachte sich so auf die Siegerstraße. Der Treffer zum 3:2 von Burak Yesilay (59.) änderte zwar noch etwas am Ergebnis, nicht mehr aber an der Tatsache, dass die Punkte in Höhenberg blieben.

    Am kommenden Sonntag möchte die Mannschaft nun weiter punkten, dann ist sie bei der SG Unterrath zu Gast, die trotz eines drohenden Abstiegs dem Meisterschaftskandidaten Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende ein 2:2 abringen konnten. Um 11:00 wird in Unterrath angepfiffen!

    U19 mit unnötiger Niederlage
    Unsere U19 musste am Samstag ihrer personellen Situation Tribut zollen und verlor gegen Jugendsport Wenau mit 3:2 (1:1). Mit gerade einmal elf fitten Spielern, der Rest war angeschlagen oder überhaupt nicht spielfähig, waren die Ausgangsbedingungen für die Viktoria denkbar ungünstig. Das zeigte sich dann auch im Spielverlauf, denn Jannik Schlömer (15., 54.) brachte Wenau gleich zweimal in Führung. Die U19 kam zwar zweimal durch Maik Marquardt (27.) und Hendrik Hebbeker (66.) zurück, verlor aber am Ende doch, da Baris Aslan (87.) kurz vor Schluss den Siegtreffer für sein Team erzielte.

    Trainer Lukas Beruda: „Die Niederlage hat sich in der Woche durch schlechte Trainingsleistungen und viele Verletzte angedeutet. Wir haben nur vier Torchancen zugelassen, aber der Gegner war eiskalt vor dem Tor – und wir haben unsere Chancen nicht genutzt. Dafür haben wir dann in Form der unnötigen Niederlage die Quittung bekommen.“
    Durch die Pleite ist die Viktoria zwar immer noch Tabellenerster, der engste Verfolger Alemannia Aachen ist aber nun schon punktgleich. Deshalb soll am Sonntag wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt werden – um 11:00 steht das Duell mit dem Tabellenfünften aus Bonn auf dem Programm!

  • Handle schießt Viktoria zum Sieg

    Im Aufeinandertreffen der beiden offensivstärksten Mannschaften der Regionalliga West kann sich unsere Viktoria gegen den SV Rödinghausen knapp mit 1:0 durchsetzen. Den einzigen Treffer des Abends erzielt Simon Handle in der 40. Spielminute.

    Am 19. Spieltag der Regionalliga West traf unsere Viktoria auf den SV Rödinghausen. Nach der 2:3-Niederlage im Hinspiel galt es für die Mannschaft etwas gutzumachen – und natürlich im Fernduell mit dem KFC Uerdingen die Tabellenführung zu verteidigen. Nach seinem Achillessehnenriss feierte Sascha Eichmeier sein Startelf-Comeback in der Liga.

    Handle zur Führung
    Von den beiden stärksten Offensivreihen der Liga sah man in den ersten Minuten wenig und den Kontrahenten war der Respekt vor dem jeweiligen Gegner anzusehen. Erst in der 18. Spielminute wurde es das erste Mal brandgefährlich. Nach einer Kopfballablage von Timm Golley schloss Felix Backszat aus der Drehung ab, doch ein Verteidiger und der Torwart der Rödinghausener konnten gemeinschaftlich klären. In der Folge flachte das Spiel wieder ab – bis zur 32. Spielminute: Nach einem überragenden Flugball von Eichmeier über die Abwehrkette von kam Golley links im Strafraum frei zum Abschluss, aber der Gästekeeper Niclas Heimann reagierte glänzend. Kurz darauf hatte dann auch Rödinghausen den ersten Abschluss – der Schuss aus der 2. Reihe segelte allerdings meilenweit am Tor vorbei. In der 40. Spielminute nutzte die Viktoria die optische Feldüberlegenheit dann endlich aus. Ein Schuss von Kapitän Mike Wunderlich knallte an den linken Innenpfosten und prallte ins Feld zurück, wo Simon Handle mühelos zum 1:0 und seinem 7. Saisontor einschieben konnte.

    Defensive hält Stand
    Mit Beginn der 2. Halbzeit wirkten die Gäste aus Rödinghausen wacher und hatten direkt eine gute Freistoßposition vom rechten Straufraumeck, die allerdings nichts einbrachte. In der 52. Minute wagte Heimann im Tor der Gäste ein leichtsinniges Dribbling mit anschließendem Fehlpass, aber der Weitschuss von Wunderlich wurde vom Rödinghausener Kapitän Daniel Flottmann, dem ehemaligen Fortunen, regelwidrig mit der Hand abgewehrt. Er sah dafür folgerichtig die gelbe Karte, auch wenn die Diskussionen groß waren, ob es nicht auch einen Platzverweis dafür hätte geben können. Im Anschluss boten sich beiden Teams in der Offensive gute Gelegenheiten. Erst parierte Heimann glänzend aus kurzer Distanz gegen Wunderlich, dann schafften Koray Kacinoglu und Simon Engelmann es auf der anderen Seite nicht, die Kugel zum Ausgleich im Tor unterzubringen. Ersterer scheiterte an einer Rettungstat von Eichmeier auf der Linie, Engelmann legte die Kugel knapp am Viktoria-Kasten vorbei (60.). Die Rödinghausener erhöhten nun den Druck und kamen in der 63. Minute durch Marius Bülter zur nächsten Großchance, dessen Schuss knapp am rechten Torpfosten vorbeiflog. In der Schlussphase übernahm die Viktoria dann wieder das Kommando, aber Timm Golley verpasste das entscheidende 2:0 gleich zweimal (70., 80.). Wer mit einem Schlussspurt der Gäste gerechnet hatte, wurde eines Besseren belehrt, denn die Defensive der Gastgeber ließ nichts mehr zu und holte sich so einen wichtigen Dreier um Kampf um die Tabellenführung.
    Die wurde zwar verteidigt, allerdings kam der KFC Uerdingen im Parallelspiel ebenfalls zu einem späten Sieg (2:1 gegen Bonn) und bleibt so weiterhin punktgleich. In der kommenden Woche steht erneut ein Heimspiel auf dem Programm, dann ist der starke SC Wiedenbrück zu Gast im Sportpark.

    Vik, Vik, Viktoria!
    FC Viktoria Köln
    Patzler – Eichmaier Lanius, Willers, Reiche – Nottbeck, Backszat (72. Lohmar) – Handle, Wunderlich, Holzweiler (75. Koronkiewicz) – Golley (85. Brasnic)
    SV Rödinghausen
    Heimann, Langemann, Hippe, Flottmann, Kunze (84. Schlottke) – Möllering, Kalkan, Kacinoglu, Latkowski – Engelmann (84. März), Bülter
    Tore
    1:0 – Simon Handle (40.)

    Zuschauer
    624

  • Noch etwas gutzumachen!

    Noch etwas gutzumachen!

    Am morgigen Freitagabend trifft unsere Viktoria unter Flutlicht auf den SV Rödinghausen. Angesichts der Pleite im Hinspiel will das Team von Marco Antwerpen die direkte Bilanz aufbessern – und dazu natürlich die Tabellenführung verteidigen!

    Der Tabellensiebte aus Rödinghausen ist nach einem starken Saisonstart inzwischen ein wenig in der Tabelle zurückgefallen und steht aktuell nur noch auf Rang 7! In den letzten drei Regionalliga-Spielen wurde nur beim 3:3 gegen Verl gepunktet, die anderen beiden Partien gegen Mönchengladbach und Wiedenbrück wurden jeweils 0:2 verloren! Vielleicht trifft unsere Viktoria also genau im richtigen Moment auf den spielstarken SV, denn leicht wird es heute auf keinen Fall! Das zeigte sich schon im Hinspiel im August, als man trotz einer Führung am Ende mit leeren Händen und einer 2:3-Niederlage wieder nach Köln zurückreisen mussten. Damals erzielten Kemal Rüzgar und Andre Wallenborn die Tore für die Höhenberger.
    An der Seitenlinie steht seit Beginn der letzten Saison der Niederländer Alfred Nijhuis, der vorher für Heracles Almelo als Co-Trainer und Scout arbeitete. Die letzte Saison beendete der SV Rödinghausen auf einem soliden 10. Rang, will aber auch aufgrund tatkräftiger Sponsoren den Blick langsam aber sicher nach oben richten, was in der aktuellen Spielzeit bisher auch durchaus gelungen ist.
    Wir sind aber guter Dinge, dass die Viktorianer am Freitag alles abrufen werden, um die Punkte im Sportpark zu behalten, um damit im Fernduell mit dem KFC Uerdingen auch weiterhin von der Tabellenspitze grüßen zu können!
    Zudem gibt es in unserem Fanshop am Freitag einige neue Angebote!
    Bei einem Kauf unseres Hoodies (39,90€) gibt es nur im Dezember unser Sitzkissen gratis dazu! Außerdem bieten unser Viktoria-Kalender (19,90€) und unser Viktoria-Jahresplaner (4,90€) vollen Durchblick für das Jahr 2018 und beim Kauf einer Tasse (5€) ist ein Getränk, beispielsweise unser leckerer Glühwein, inklusive!
    Wir freuen uns auf das Duell unter Flutlicht und auf lautstarke Unterstützung von den Rängen!
    Vik, Vik, Viktoria!

  • U17 holt Punkt gegen Gladbach

    U17 holt Punkt gegen Gladbach

    Unsere U17 konnte am vergangenen Samstag durch eine gute Teamleistung einen Punkt gegen Borussia Mönchengladbach einfahren. Nachdem Nils Friebe für die Gäste zunächst die Führung erzielt hatte (17.), glich Miran Agirbas in der Schlussphase (73.) aus. Zudem war es ebenfalls erfreulich, dass Hoffnungsträger Thierno Ballo nach langer Verletzungspause sein Comeback geben konnte.
    „Es war ein hochverdientes Unentschieden. Wir haben Gladbach kaum Möglichkeiten zur Entfaltung gegeben und uns über die gesamte Spielzeit mit Herz und Leidenschaft präsentiert. Auf dieser starken Performance können wir aufbauen“, konstatierte auch Trainerin Inka Grings.
    Das soll – wenn möglich – am besten direkt am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf gelingen. Der Tabellenachte hat fünf Punkte mehr auf dem Konto als die Viktoria, konnte aber in den vergangenen fünf Spielen nur einen Sieg holen! Wir drücken der Mannschaft die Daumen und hoffen, dass die Punkte in Höhenberg bleiben!

  • Torfestival beim SC Brühl

    Gegen einen gut mitspielenden SC Brühl erleben die Zuschauer im Schlossparkstadion ein echtes Torfestival – mit glücklichem Ausgang für unsere Viktoria. Beim 7:3 (2:0) ist Marc Brasnic mit drei Treffern Mann des Tages.

    Dass Trainer Marco Antwerpen die Partie sehr ernst nahm, konnten die Zuschauer schon an der Aufstellung der Viktoria festmachen, denn Mike Wunderlich ging als Kapitän voran und sollte seine Mannschaft ins Viertelfinale schießen.
    Der erste Durchgang lief im Gegensatz zur zweiten Hälfte noch langsam an, auch bedingt durch den noch großen Respekt des SC gegenüber der zwei Klassen höher spielenden Viktoria. So kombinierte unsere Mannschaft gut durch die eigenen Reihen und ließ Ball und Gegner laufen. So fielen folgerichtig auch die Tore: Marc Brasnic, heute im Sturmzentrum aufgeboten, verwandelte eine Hereingabe von Sascha Eichmeier zur Führung. Zehn Minuten später köpfte Abwehrchef Tobias Willers einen langen Freistoß ins Netz.
    Nach gut 25 Minuten wurden die Gastgeber dann etwas mutiger, konnten sich gegen die gut stehende Defensive der Viktoria aber kaum Gelegenheiten herausspielen. So ging es mit dem verdienten 2:0 in die Pause.

    Massig Tore auf beiden Seiten
    In der 2. Halbzeit zeigten die Akteure beider Mannschaften ein wahres Fußballfest. Zunächst sah es nach den beiden Treffern kurz nach Wiederanpfiff danach aus, als wäre der Sieg der Viktoria nur noch Formsache. Erst traf Brasnic nach schönem Einsatz zum 3:0, nur kurz darauf umkurvte Kapitän Wunderlich Keeper Nolden und stellte auf 4:0. Der Außenseiter steckte aber nicht auf, sondern kam durch ihren Kapitän Lukas Rösch zum Anschluss. Er setzte sich nach einem langen Ball links durch und schob aus spitzem Winkel ein. Beinahe im direkten Gegenzug schnürte Brasnic dann mit einem starken Abschluss in den Knick den Dreierpack und sorgte für Beruhigung bei den mitgereisten Viktoria-Fans. Trotz des klaren Vorsprungs gaben sich die Brühler aber nicht auf und kamen doch noch einmal zurück – und das sogar doppelt. Erst erzielte Rösch seinen zweiten Treffer des Abends, nur zwei Zeigerumdrehungen darauf schweißte Janek Wrede einen Freistoß direkt in die Maschen. Auf einmal stand es also nur noch 3:5 – war hier etwa doch noch etwas möglich für den SC? Die Gastgeber gingen im Anschluss volles Risiko und wurden trotz großer Moral in den Schlussminuten noch dafür bestraft. Mike Wunderlich nach einem Solo und Simon Handle kurz vor dem Ende sorgten am Ende für den aus Viktoria-Sicht versöhnlichen Spielstand in diesem ausgewöhnlichen Fußballspiel.

    Nach dem Viertelfinaleinzug wartet am kommenden Freitag wieder der Regionalliga-Alltag auf unsere Viktoria! Dann kommt der SV Rödinghausen in den Sportpark und aufmerksame Viktorianer wissen, dass es dort aus der Hinrunde noch einiges gutzumachen gibt!
    Vik, Vik, Viktoria!

    SC Brühl
    Nolden, Eberhardt, Rösch, Wrede, Reichardt, Notz, Wilking (82. Beleyi), Major, Kraemer, Halm (54. Kwaku Dossou), Winnersbach (63. Langhans)

    FC Viktoria Köln
    Sowade – Eichmeier, Goralski, Willers, Koronkiewicz – Nottbeck (55. Junglas), Lohmar (66. Fiore) – Handle, Wunderlich, Holzweiler (55. Saghiri) – Brasnic

    Tore
    0:1 – Marc Brasnic (8.)
    0:2 – Tobias Willers (17.)
    0:3 – Marc Brasnic (47.)
    0:4 – Mike Wunderlich (52.)
    1:4 – Lukas Rösch (57.)
    1:5 – Marc Brasnic (59.)
    2:5 – Lukas Rösch (68.)
    3:5 – Janek Wrede (70.)
    3:6 – Mike Wunderlich (85.)
    3:7 – Simon Handle (89.)

  • Zielvorgabe: Viertelfinale

    Am Samstag (15:00 Uhr) trifft unsere Viktoria in der 2. Runde des Bitburger-Pokals auf den SC Brühl, der aktuell in der Landesliga spielt. Das Duell findet auf einem kleinen Kunstrasenplatz statt, der aber besonders bei den aktuellen Witterungsbedingungen fast besser sein sollte, als ein umgepflügter Naturrasen.

    Bei der Erstrundenpartie gegen Bergisch Gladbach, die erst vor anderthalb Wochen stattfand, tat sich unsere Viktoria durchaus schwer. Der mutige Mittelrheinligist hielt stark mit und hätte trotz der knappen 1:0-Niederlage durchaus einen Treffer verdient gehabt. Aus unserer Sicht traf glücklicherweise Marc Brasnic zur erlösenden Führung, nachdem Keeper Peter Stümer einen Schuss von rechts nach vorne abprallen ließ.
    Schon in Gladbach gab Trainer Marco Antwerpen einigen Viktorianern Spielpraxis, die in der bisherigen Saison noch nicht so viel Zeit auf dem Platz standen – das ist angesichts des klaren Favoritenstatus auch am Samstag zu erwarten, wenn auch nicht so extrem wie in der 1. Runde. Klar ist, dass Florian Sowade erneut im Tor stehen wird.

    Nachdem die Brühler 2014/2015 aus der Mittelrheinliga abgestiegen waren, belegten sie in den letzten beiden Jahren jeweils Platz vier in der tieferen Spielklasse. Das könnte auch in dieser Saison möglich sein, denn in der sehr engen Liga belegt die Mannschaft von Trainer Tilman Waegner mit einer ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen, drei Unentschieden und fünf Niederlagen momentan Platz 9 – zwischen Rang vier und Rang elf sind allerdings nur sechs Zähler Unterschied. Am letzten Spieltag wurde eine verlorene geglaubte Partie gegen den SV Schlebusch nach 0:2-Rückstand zur Pause noch in einen 4:2-Sieg umgebogen.
    Im Pokal kann der SC in dieser Saison mit einer makellosen Bilanz aufwarten. Nachdem mit fünf Siegen im Kreispokal Rhein-Erft, abgerundet durch den 1:0-Finalsieg gegen Frechen 20, die Qualifikation für den Bitburger-Pokal geschafft wurde, konnte in der 1. Runde bereits ein kleines Ausrufezeichen gesetzt werden: BW Friesdorf, eine Liga höher in der Mittelrheinliga beheimatet, wurde mit 2:1 geschlagen, die Tore erzielten Martin Notz und Mohamed Aboue-Raja. Auch in der letzten Saison überstand Brühl die 1. Runde, unterlag dann aber dem TSC Euskirchen mit 1:4.

    In jedem Fall ist zu erwarten, dass die Gastgeber alles in die Wagschale werfen werden, um ihr selbst angekündigtes "Wunder gegen Wunderlich" möglich zu machen. Da gilt es für unsere Viktoria dagegenzuhalten, um den Viertelfinaleinzug perfekt zu machen und sich weiteres Selbstvertrauen für die anstehenden Regionalliga-Partien zu holen!

    Das Schlossparkstadion in Brühl bietet aufgrund der Innenstadtanlage keine eigenen Parkplätze. Auf Anraten des SC wollen wir Euch hier über die besten Parkplätze in Stadionnähe informieren:

    Der SC Brühl empfiehlt dabei besonders P1, P3, P4 und P5:

    P 1: Samstags ab 14:00 Uhr gebührenfrei. Dann an P 3 vorbeifahren in Richtung Römerstraße. Am Ende rechts abbiegen. An Kreuzung/Ampel wieder direkt rechts. Linkskurve. Zufahrt direkt nach der Schlaunstraße (also nicht in die Schlaunstraße abbiegen). Fußweg zum Stadion ca. 12 Minuten. Vom Parkplatz über die Schlaunstraße durch Passage auf den Balthasar-Neumann-Platz Richtung Clemens-August-Str. (Amtsgericht).

    P 3: Straße "An der alten Brauerei" durchfahren, dann links in die Clemens-August-Straße. Erste rechts zu den Parkplätzen "Am Amtsgericht". Samstags ab 14:00 Uhr gebührenfrei. Fußweg bis zum Stadion ca. 7 Minuten.

    P 4: Straße "An der alten Brauerei" durchfahren, dann rechts in die Clemens-August-Straße und nach ca. 50 Meter links Zufahrt zum Parkhaus "Am Krankenhaus". Fußweg von dort bis zum Stadion ebenfalls ca. 5 Minuten

    P 5: Bis zum Anfang der Bonnstraße durchfahren, dann links (Uhlstraße), Kreisverkehr erste rechts (Liblarer Straße dann wieder erste rechts (An der alten Brauerei). Dort Zufahrt zu P 5 (Ausgang Fußweg über die Giesler-Galerie direkt auf die Uhlstraße; ca. 5 Minuten vom Parkdeck bis zum Stadion).

     
    Wir freuen uns auf jeden Viktorianer, der unser Team unterstützt!
    Vik, Vik, Viktoria!