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  • Wiedersehen mit dem TuS Erndtebrück

    Nach einjähriger Abstinenz kehrte der TuS Erndtebrück durch die Meisterschaft in der Oberliga Westfalen vor dieser Spielzeit in die Regionalliga West zurück. Vor zwei Jahren war das Team von Florian Schnorrenberg als Tabellensiebzehnter abgestiegen. Nun ist der Verein aus dem östlichen NRW zurück in der vierthöchsten Spielklasse und trifft am Samstag auf unsere Viktoria. Wir haben den Gegner mal genauer unter die Lupe genommen. 

    Der Trainer
    Florian Schnorrenberg ist eine absolute Konstante in Erndtebrück. Seit 2007 arbeitet der 40-Jährige für den TuS. Seit 2013/2014 steht er fest als Trainer der 1. Mannschaft an der Seitenlinie. Im März bekam er von Reinhard Grindel sein Fußballlehrer-Zertifikat überreicht. Unsere Viktoria möchte er morgen vor allem mit kompaktem Verteidigen ärgern. „Klar ist, dass wir relativ wenig Ballbesitz haben werden. Deshalb müssen wir schauen, dass wir so häufig wie möglich für Entlastung sorgen können. Dazu gehört auch, läuferisch an das Limit zu gehen.“ 

    Die letzte Saison
    Die Erndtebrücker konnten im letzten Jahr mit der Meisterschaft in der Oberliga Westfalen den direkten Wiederaufstieg klar machen, zudem stieg auch der Tabellenzweite Westfalia Rhynern in die Regionalliga auf. Drei Punkte trennten beide Teams in der Endabrechnung, ganze fünf Zähler Vorsprung hatte der TuS auf die Hammer SpvG auf Platz drei.  Mit einem Torverhältnis von 73:34 und insgesamt 19 Siegen war der Aufstieg damit mehr als verdient.

    Das Personal
    V
    on den Spielern, die den Wiederaufstieg möglich gemacht hatten, stehen allerdings gar nicht mehr so viele im jetzigen Regionalliga-Kader. Viele regionalligaerfahrene Neuzugänge  stärken die Mannschaft jetzt, die sich in dieser Konstellation aber auch erst einmal zusammenfinden muss. Mit Mehdi Reichert wechselte zudem auch ein bekanntes Gesicht zu unserem kommenden Gegner, der 20-jährige Mittelfeldmann kam bislang aber nicht zu Einsatzminuten in der Liga. Die Personalsituation vor dem morgigen Spiel beurteilt Trainer Schnorrenberg so: „Köln muss ich voraussichtlich auf Mannschaftskapitän Tim Treude verzichten. Gerade Tim ist ein außergewöhnlich wichtiger Spieler für uns. Gerade seine Erfahrung aus der 3. Liga fehlt uns auf dem Platz. Für Hedon Selishta, der über muskuläre Probleme klagt, wird es voraussichtlich auch noch nicht reichen.“

    Die aktuelle Saison
    Bislang läuft die Saison für den Aufsteiger nicht besonders gut. Dennoch musste die Mannschaft in vier Spieltagen erst eine Niederlage einstecken und rangiert mit drei Punkten momentan auf Platz 14. An den ersten drei Terminen wurde zwar gepunktet, allerdings nur durch Unentschieden.  Von der SG Wattenscheid und dem Mitaufsteiger Westfalia Rhynern trennte sich die Mannschaft jeweils 2:2, dann endete die Partie beim SC Verl 1:1. Am vergangenen Wochenende gab es dann beim 0:3 gegen den SV Rödinghausen die erste Saisonniederlage. Zudem setzte es trotz einer couragierten Leistung auch eine 0:3-Pleite gegen Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal, die die meisten Erndtebrücker aber wohl schon einkalkuliert hatten. Immerhin wurde die 1. Runde im Pokal souverän überstanden, gegen den Bezirksligisten SC Dorstfeld gewann man klar mit 8:0.

    Wir freuen uns schon auf das Aufeinandertreffen, um 14:00 Uhr wird angepfiffen. Unsere Stadiontore öffnen um 12:30 Uhr! Bis morgen – Vik, Vik, Viktoria!

  • Marc Brasnic wird Viktorianer

    Am letzten Tag der Transferperiode hat der FC Viktoria Köln noch einmal zugeschlagen. Nach der Verpflichtung von Simon Handle am Dienstag unterschrieb am heutigen Donnerstag Marc Brasnic von Bayer Leverkusen seinen Vertrag bei den Rechtsrheinischen. Der 20-jährige Stürmer, der in Aachen geboren wurde, besitzt neben der deutschen auch die kroatische Staatsbürgerschaft und durchlief seit 2007 mehrere Jugendmannschaften der Leverkusener. 2015 unterschrieb er für die Werkself seinen ersten Profivertrag. Besonders in der Saison 2014/2015 machte Brasnic mit 27 Treffern in 26 Spielen in der A-Jugend-Bundesliga auf sich aufmerksam – zudem gelangen ihm dort auch fünf Treffer in der Gruppenphase der UEFA Youth League.
    Zum Wechsel in den Seniorenbereich wurde der Youngster an den SC Paderborn ausgeliehen, für den er sieben Mal in der 2. Bundesliga zum Einsatz kam. Für die zweite Mannschaft des SC blitzte sein Tor-Riecher dagegen wieder auf: In 13 Partien machte er acht Buden und gab zudem noch fünf Vorlagen.

    In der letzten Saison wurde Brasnic von Bayer an den Stadtrivalen Fortuna Köln ausgeliehen und erzielte in elf Spielen (3. Liga + Mittelrheinpokal) zwei Tore. Nun schnürt der Angreifer seine Schuhe bei der Viktoria und wird künftig mit der Rückennummer 11 auf Torejagd gehen.

    Stephan Küsters freut sich über den neuen Spieler: „Marc passt perfekt in unser Profil, da wir auf junge Spieler setzen wollen. Er möchte sich bei uns wieder ins Rampenlicht spielen, nachdem er in der letzten Zeit eine eher unglückliche Zeit mit den beiden Ausleihen hatte. Diese Chance möchten wir ihm bieten. Er kann uns mit seiner enormen Torgefährlichkeit und seiner Ausstrahlung im Strafraum definitiv weiterhelfen."

  • Simon Handle kommt zur Viktoria

    Heute konnte die Viktoria-Führung mit der Ausleihe des 24-jährigen Simon Handle von Erzgebirge Aue einen weiteren Neuzugang vermelden. Der quirlige Außenbahnspieler war zuletzt an die SV Elversberg ausgeliehen, für die er in der Rückrunde in dreizehn Spielen in der Regionalliga und in einer Partie der verlorenen Aufstiegsrelegation gegen Unterhaching auf dem Platz stand. Im Dress von Erzgebirge Aue hat der gebürtig aus Trostberg stammende Handle drei Einsätze in der 2. und 24 Einsätze in der 3. Bundesliga vorzuweisen. Die meiste Zeit seiner bisherigen Karriere verbrachte er allerdings in unserem Nachbarland Österreich, in dem er nach der Ausbildung bei RB Salzburg zum SV Grödig wechselte und dort sogar in der Qualifikation zur Europa League seine Qualitäten zeigen konnte. 
    Nun soll Handle, der heute ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, unserer Viktoria nun helfen, eine erfolgreiche Saison zu spielen!

    Auch Stephan Küsters, Sportlicher Leiter, äußerte sich sehr positiv zum neuen Mann: „Simon ist ein Spieler der von seinem Alter und seiner Position sehr gut in unser Profil passt. Er bringt eine hohe Schnelligkeit mit, die er auf der Außenbahn einsetzen kann – das hat uns in unseren bisherigen Spielen noch ein wenig gefehlt. Wir sind sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat!“

    Wir wünschen Simon viel Erfolg und freuen uns über die Neuverpflichtung!

  • Punktgewinn für U17

    Gegen den VFL Bochum konnte unsere U17 am Samstag einen hochverdienten Punkt einfahren und verhinderte so den Fall in die Abstiegszone.
    Im heimischen Sportpark Höhenberg zeigte die Mannschaft von Trainerin Inka Grings über 80 Minuten ein gutes Spiel und hätte womöglich auch einen Dreier einfahren können. Das blieb der jungen Mannschaft allerdings verwehrt. Grings urteilte nach dem Spiel: „Wir haben über die gesamte Spielzeit viel Kampf, Herz und Leidenschaft gezeigt und uns diesen Punkt wirklich verdient. Es war im Gegensatz zu den letzten Wochen eine deutliche Leistungssteigerung.“

    Am kommenden Sonntag geht es für die Jungs dann erneut mit einem Heimspiel weiter, um 13:00 Uhr ist der bislang noch punktlose Hombrucher SV zu Gast  auf der Schäl Sick. „Mir ist wichtig, dass die Mannschaft eine sehr positive Entwicklung genommen hat und Woche für Woche besser spielt. Deshalb gehen wir mit viel Selbstvertrauen in die Partie“, urteilte die 38-jährige Fußballlehrerin.

  • U17 mit Heimspiel im Stadion

    Heute um 13:00 Uhr tritt unsere U17 auf dem Rasen im Sportpark Höhenberg gegen den VfL Bochum 1848 an und will am 4. Spieltag endlich den ersten Dreier einfahren!

    Die Bochumer sind bislang noch punktlos in dieser Saison, das soll laut Trainerin Inka Grings auch so bleiben! Nach einer starken Trainingswoche sind die Jungs bis in die Haarspitzen motiviert, da ist der Spielort nur noch die Kirsche oben auf dem Kuchen!

    Die Mannschaft freut sich natürlich unglaublich über Unterstützung von den Rängen, Anfeuern und Mitfiebern ausdrücklich erlaubt!

    Vik, Vik, Viktoria!

  • Niederlage bei RWO

    Gegen Rot-Weiß Oberhausen unterliegt unsere Viktoria unglücklich mit 1:0 (0:0). Trotz großer Spielanteile fehlt vorne die nötige Durchschlagskraft, das einzige Gegentor ist in der Entstehung extrem bitter.

    Keine Tore zur Pause
    Trainer Marco Antwerpen vertraute im traditionsreichen Niederrheinstadion der gleichen Startelf wie beim 4:2-Sieg gegen Aachen in der vergangenen Woche. Gleich zu Beginn ging es hoch her, schon nach drei Minuten lief Kemal Rüzgar nach einem Fehler im Aufbauspiel alleine auf Keeper Robin Udegbe zu. Der parierte aber außerhalb seines eigenen Strafraums stark und verhinderte die Führung. Im direkten Gegenzug kamen auch die Kleeblätter zur ersten Chance, aber auch unser Keeper Sebastian Patzler hielt gut gegen Enes Topal. Anschließend beruhigte sich die Partie zunehmend, ohne dass eines der beiden Teams großartige Chancen hatte. Zweimal hielt Udegbe noch gegen Abschlüsse von Timm Golley, die allerdings beide nicht sehr platziert waren. Damit ging es torlos in die Pause. Oberhausen hatte die erste Halbzeit also gegentorlos überstanden, mit meist 11 Mann hinter dem Ball allerdings auch aus einer sehr defensiven Grundordnung heraus.

    Unglücklicher Gegentreffer
    Die 2. Hälfte begann ohne Wechsel und auch das Bild auf dem Platz änderte sich kaum. Viktoria mit vielen Spielanteilen und bis zum Strafraum gefälligen Kombinationen fehlte der nötige Zug vor dem Tor und Oberhausen verteidigte mit Mann und Maus. Die größte Chance hatte Innenverteidiger Dominik Lanius, der nach Flanke von Kevin Holzweiler am Tor vorbeiköpfte. Als die Gastgeber sich schon längst über den Punkt gefreut hätten kam es wie es kommen musste, denn sie gingen in der 80. Minute in Führung. Die Entstehung des Tores war aus Viktoria-Sicht allerdings ziemlich unglücklich. Andre Wallenborn rutschte die Kugel 35 Meter vor dem Tor ab und entwickelte sich zu einer Bogenlampe für Torwart Patzler. Der bekam zwar noch seine Fingerspitzen ran, den Einschlag konnte er aber nicht mehr verhindern. Im Anschluss drängte die Mannschaft auf den Ausgleich, ein Tor wollte aber leider nicht mehr fallen. Jetzt heißt es Kopf hoch und wieder aufrappeln, in der nächsten Woche können wieder drei Punkte geholt werden! Dann ist der Aufsteiger TuS Erndtebrück bei uns im Sportpark zu Gast!

    Vik, Vik, Viktoria!

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    Rot-Weiß Oberhausen
    Udegbe – Odenthal, Löhden, Nakowitsch, Heber – Fleßers, Ben Balla – Topal, Bauder (83. Scheelen), Reinert (62. Schikowski) – Garcia (90. Lorch)

    FC Viktoria Köln
    Patzler – Koronkiewicz (77. Lang), Lanius, Reiche, Wallenborn – Junglas (86. Goralski), Lohmar – Golley, Wunderlich ©, Holzweiler – Rüzgar (61. Backszat)

    Tore
    1:0 – Daniel Reiche (Et., 80.)

    Zuschauer
    2224

  • Gute Erinnerungen an RWO

    Beim morgigen Auswärtsspiel im Stadion Niederrhein trifft unsere Viktoria auf einen Gegner, mit dem mit Blick auf die letzte Saison reichlich positive Erinnerungen verbunden sind. Wir haben Rot-Weiß Oberhausen mal genauer beleuchtet.

    Der Trainer
    Mit Mike Terranova steht bei RWO ein echtes Vereinsidol an der Seitenlinie. Der 40-Jährige stammt gebürtig aus Bochum-Wattenscheid, ist aber schon seit 2006 in Oberhausen aktiv. In seiner aktiven Karriere spielte er zuvor für Wattenscheid, Gütersloh, Nordhorn und Wuppertal, bevor er den Weg zurück ins Ruhrgebiet und zu RWO fand. In seiner gesamten Zeit als Spieler schoss der Mittelstürmer in 226 Spielen 66 Tore für die Rot-Weißen, davon auch 14 in der 2. Bundesliga. Nach sieben Jahren wechselte er dann in den Trainerstab des Regionalligisten, wo er nach einer kurzzeitigen Station in der Jugend in der letzten Spielzeit nach vier Spieltagen das glücklose Amt des Cheftrainers Andreas Zimmermann übernahm.

    Letztes Jahr
    Die vergangene Spielzeit mit Terranova verlief für die Kleeblätter gemischt. Einer mittelmäßigen Hinrunde mit sieben Siegen, drei Unentschieden und sieben Niederlagen (Platz 8) folgte eine überragende Rückrunde, in der die Mannschaft sogar Platz 1 in der Rückrundentabelle belegte 
    – noch einen Punkt vor unserer Viktoria wohlgemerkt. Zwischenzeitlich gewann die Mannschaft neun Spiele in Folge, bis sie in den Sportpark Höhenberg fuhr und bei der 1:5-Niederlage die Meisterfeier unserer Mannschaft hautnah miterleben durfte. Generell sind die Erinnerungen an die Duelle mit den Oberhausenern in der letzten Saison durchweg positiv. Im Hinspiel trafen Sven Kreyer und Dominik Lanius zum 2:0-Auswärtssieg im Stadion Niederrhein, das Rückspiel wurde wie schon erwähnt zum ausgiebigen Fußballfest!

    Die bisherige Saison
    Die aktuelle Spielzeit lief für den Traditionsclub noch nicht problemlos an. Einem 2:1-Erfolg gegen den Aufsteiger aus Ryhnern folgte zunächst eine 2:0-Pleite gegen die Jungfohlen aus Gladbach und anschließend zwei Unentschieden gegen Verl (1:1) und in Rödinghausen (3:3). Mit fünf Punkten rangiert die Mannschaft damit auf Platz 10. Dafür gab es in der 1. Runde des Niederrheinpokals ein souveränes 7:0 gegen den VSF Amern aus der Landesliga. Eine Stufe höher wartet nun mit dem Bezirksligisten St. Winfried Kray ebenfalls eine lösbare Aufgabe.

    Das Personal
    Vor der Saison zeigte RWO mit den Verpflichtungen von Jannik Löhden und Philipp Gödde von Alemannia Aachen, dass der Verein auch in dieser Saison wieder eine ordentliche Rolle spielen will. Allerdings verließen mit Simon Engelmann (13 Tore), Raphael Steinmetz, Arnold Budimbu (8 Tore) und Güngör Kaya (7 Tore) gleich vier mehrfache Torschützen die Mannschaft. Kapitän ist diese Saison Patrick Bauder, der auch schon gegen Rödinghausen einnetzen konnte.

    Wir sind gespannt, inwieweit die Oberhausener in dieser Saison die genannten Abgänge kompensieren können – klar ist aber, dass jeder den aktuellen Meister schlagen will und sich dafür in jeden Zweikampf werfen wird. Da heißt es dann morgen Abend: dagegenhalten!

    Um 19:30 Uhr wird das Spiel im Stadion Niederrhein angepfiffen! Wir freuen uns über jeden Viktorianer, der unsere Mannschaft unterstützt!
    Vik, Vik, Viktoria!

  • Erreichbarkeit unserer Geschäftsstelle

    Unsere Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg ist ab sofort wieder unter der altbekannten Telefonnummer +49 (0)221 – 995 79 515 zu den Öffnungszeiten Di.-Do. zwischen 15:00 und 18:00 Uhr zu erreichen!
    Wir bitten Sie, die zwischenzeitlichen Probleme, uns telefonisch zu erreichen, zu entschuldigen!
    Vik, Vik, Viktoria!

  • U17 unterliegt BVB

    Gegen Borussia Dortmund musste unsere B-Jugend am Samstag eine deutliche 6:1-Pleite einstecken. Einmal mehr überragender Mann bei den Schwarz-Gelben war der 12-jährige Youssoufa Moukoko, der gegen seine deutlich älteren Kollegen vier Tore erzielte.
    Dabei begann der Torreigen schon in der 1. Minute, in der Moukoko die Führung erzielte. Malte Wengerowski und erneut Moukoko schossen einen 3:0-Vorsprung heraus, bevor die Viktoria durch Kilian Hornbruch verkürzen konnte. Mit dem Pausenpfiff stellte der BVB durch Immanuel-Johannes Pherai den alten Abstand wieder her. Im 2. Durchgang präsentierten sich die Viktorianer besser, mussten aber in den Schlussminuten noch zwei weitere Treffer durch Moukoko hinnehmen.

    Trainerin Inka Grings sah in der Pleite aber nicht nur Negatives: „Aus solchen Spielen können meine Jungs nur lernen. Die Dortmunder haben unglaublich große individuelle Klasse, aber wir haben ihnen die Tore auch teilweise aus individuellen Fehlern geschenkt. Auch wenn es das Ergebnis nicht vermuten lässt, können wir mit der 2. Halbzeit wirklich zufrieden sein. Wir hatten viele Kontergelegenheiten, die wir aber oft zu egoistisch oder nicht zielstrebig genug ausgespielt haben.“
    Zum anstehenden Trainingswoche äußerte sich die Fußballlehrerin so: „Wir werden heute das Spiel gegen den BVB analysieren und dann selbstbewusst in die Woche starten. Ich habe absolutes Vertrauen in die Mannschaft, wir werden unseren Weg gehen und freuen uns sehr auf das kommende Heimspiel gegen Bochum.“
    Das angesprochene Spiel wird am Samstag um 13:00 Uhr angepfiffen – da die 1. Mannschaft ihr Spiel gegen RWO bereits am Freitag austrägt wäre ein Abstecher in Richtung Sportpark Höhenberg also eine super Alternative für den ansonsten viktoriafreien Samstag!

  • Vier Standards für den Heimsieg

    Gegen Alemannia Aachen gewinnt unsere Viktoria auch ihr zweites Heimspiel der Saison, beim 4:2 (2:1) treffen Mike Wunderlich (2x), Manuel Junglas und Dominik Lanius allesamt durch Standardsituationen. Damit übernimmt die Mannschaft vorübergehend Tabellenplatz 2.

    Fejzullahu kontert Wunderlichs Doppelpack
    Im Gegensatz zur letztem Sieg in Wiedenbrück stellte Marco Antwerpen nur auf einer Position um, Kevin Holzweiler stand für Marco Fiore in der Startelf und es wurde in das gewohnte 4-2-3-1 zurückgekehrt.
    In der Anfangsphase entwickelte sich eine offene Partie, in der sich beide Teams sehr kämpferisch begegneten und Chancen eher Mangelware waren. Nach einer Viertelstunde tauten dann beide Offensivreihen ein wenig auf – erst köpfte Junior Torunarigha über das Kölner Tor, dann ging Kemal Rüzgars abgefälschter Schuss knapp am Tor vorbei. In der 27. Minute war es dann soweit: Andre Wallenborn nahm den Ball mit Tempo in den Strafraum mit und wurde dabei rüde umgerissen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kapitän Mike Wunderlich in gewohnter Manier sicher im rechten Eck. Nur vier Minuten später parierte Keeper Mark Depta einen Schuss von Wunderlich stark, bei einem Freistoß aus über 30 Metern nur kurz danach war er dann machtlos. Wunderlich schlenzte das Leder wunderschön in die Maschen und erzielte sein 4. Saisontor. Doch die Aachener ließen sich nicht hängen und kamen noch vor der Pause zum Anschlusstreffer. Mergim Fejzullahu rutschte in eine Flanke von Tobias Mohr hinein, Keeper Sebastian Patzler war ohne Chance – ebenfalls das 4. Saisontor des Aacheners. Mit dem 2:1 ging es dann in die Kabine.

    Lanius sorgt für die Entscheidung
    Zur Pause kam bei der Viktoria Marco Fiore für Kevin Holzweiler, damit stand dann die gleiche Mannschaft wie in der letzten Woche auf dem Platz. Das änderte aber nichs daran, dass Alexander Heinze nach einer Ecke von Fejzullahu nach oben schraubte und per Kopf den Ausgleich erzielte. Zuvor war bereits ein Schuss der Gäste an den Innenpfosten geklatscht. Wer gedacht hatte, dass die Viktorianer das Spiel so einfach aus der Hand geben, war allerdings auf der falschen Fährte. Freistoß Timm Golley, Kopfball Manuel Junglas – so einfach kann es manchmal sein. Der Neuzugang aus Bielefeld ließ den Ball schön über den Schädel rutschten und überlupfte damit Depta im Aachener Kasten (55.). Dann wurde den Akteuren eine kleine Pause genehmigt, der Grund war ungewöhnlich: Schiri Florian Heien hatte sich an der Wade verletzt und musste von den Viktoria-Ärzten behandelt werden. In den Schlussminuten sorgte dann Innenverteidiger Dominik Lanius (82.) mit dem Kopf für die Entscheidung – natürlich nach einer Standardsituation. Dabei blieb es dann auch, der Sieg spült die Mannschaft vorübergehend auf Rang 2. Bereits am nächsten Freitag geht es auch schon weiter, die Auswärtsfahrt geht zu Rot-Weiß Oberhausen (Anpfiff: 19:30), in zwei Wochen kommt dann die TuS Erndtebrück in den Sportpark Höhenberg.

    Vik, Vik, Viktoria!

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    FC Viktoria Köln
    Patzler – Wallenborn, Reiche, Lanius, Koronkiewicz – Junglas, Lohmar – Golley, Wunderlich (84. Goralski), Holzweiler (46. Fiore) – Rüzgar (62. Backszat)

    Alemannia Aachen
    Depta, Mohr, Fiedler, Heinze Winter – Azaouaghi (62. Mickels), Pütz, Pluntke, Kühnel (75. Yesilova) Torunarigha (88. Nebi), Fejzullahu

    Tore
    1:0 – Mike Wunderlich (27.)
    2:0 – Mike Wunderlich (32.)
    2:1 – Mergim Fejzullahu (38.)
    2:2 – Alexander Heinze (48.)
    3:2
    – Manuel Junglas (55.)
    4:2 – Dominik Lanius (82.)

    Zuschauer
    2683