Der aktuelle U17-Trainer Lukas Beruda bleibt der Viktoria auch in der nächsten Saison als Trainer erhalten. Sein Vertrag wurde verlängert – er übernimmt ab der Spielzeit 2017/2018 die U19 und begleitet damit viele seiner aktuellen Spieler in die höhere Altersklasse.
Die U17 führte er mit zuletzt sieben Punkten aus drei Partien auf einen Nicht-Abstiegsplatz.
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Lukas Beruda bleibt bei Viktoria
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U19 bleibt Tabellenletzter – U17 mit überragendem Punktgewinn
U19 mit Niederlage in DüsseldorfFür unsere U19 wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner. Am gestrigen Sonntag musste sie gegen Fortuna Düsseldorf zwei späte Gegentreffer hinnehmen und verbleibt somit am Tabellenende. Bis zur Halbzeit war im Paul-Janes-Stadion noch alles offen, dann trafen Karlo Igor Majic (72.) und Nico Werner (83.) und besiegelten die Niederlage unserer Jungs. Dennoch sind es bis zum rettenden Ufer, auf dem Rot-Weiss Essen momentan steht, nur fünf Punkte. Mit jeder weiteren Niederlage wird die Aufholjagd jedoch immer schwieriger, weshalb weitere Zähler dringend benötigt werden. Das nächste Spiel findet aber erst am 02.04.17, also in knapp zwei Wochen statt, dann kommt Tabellenführer Schalke 04 ins Aggerstadion.
U17 trotzt dem BVB
Für die U17 läuft es momentan dagegen richtig gut. In den letzten beiden Wochen konnten die Konkurrenten aus Hennef und Mönchengladbach distanziert werden und man verließ durch die Siege die Abstiegsränge. Am Samstag war dann der große BVB zu Gast in Höhenberg. Das Hinspiel verloren die Jung-Viktorianer mit 0:9, die Vorzeichen waren also schon von Beginn an geklärt. Doch was die Mannschaft von Lukas Beruda zeigte, war fantastisch. Schon nach 22 Minuten erzielte Pascal Leon von Matthey das 1:0-Führungstor und auch danach spielte die Mannschaft wie aus einem Guss. Sie kreierte sich weitere große Torchancen, die allerdings nicht genutzt werden konnten. Im 2. Durchgang kam der BVB dann durch Ramzi Ferjani (70.) zum Ausgleich, der gleichzeitig auch das Endergebnis darstellen sollte.
Trainer Beruda war nach Schlusspfiff dennoch stolz auf sein Team: „Es war von der ersten bis zur letzten Minute eine tolle Leistung meiner Truppe und ein super Spiel. Jeder war für den anderen da, wir haben gefightet und trotzdem guten Fußball gespielt. Ich kann kaum einen Spieler als „Man of the Match“ herausnehmen, es haben alle super gemacht. Wir im Trainerteam sagen sogar, dass wir eher zwei Punkte verloren als einen gewonnen haben, weil ein Sieg wirklich möglich gewesen wäre. Auch die Zuschauer waren voll da und haben uns angefeuert.“
Der Punktgewinn beim Favoriten kann die U17 also im Hinblick auf den Abstiegskampf in den kommenden Wochen weiter beflügeln. Wie die U19 hat sie jedoch erst einmal eine Woche spielfrei, bevor es dann am 01.04. auswärts nach Bielefeld geht. -
Die Alemannia als Spielverderber
Unsere Viktoria verliert 1:2 (0:0) gegen Alemannia Aachen und kassiert so die erste Heimniederlage seit Anfang Oktober. Den Führungstreffer von Fatih Candan (76.) kontern die Aachener durch Daniel Hammel (83.) und Mergim Fejzullahu (90.).Für den gelb-gesperrten Sascha Eichmeier feierte der lang verletzte Florian Heister sein Comeback auf der Außenverteidigerposition. Ansonsten gab es in der Startformation wenig Überraschungen. Nach den beiden Niederlagen der Konkurrenz am Wochenende wäre ein Sieg für die Antwerpen-Elf Gold wert gewesen, um die Tabellenführung weiter auszubauen.
Keine Tore in Hälfte eins
Die erste Gelegenheit hatte allerdings die Alemannia, aber Philipp Kühn parierte gegen den Schuss von Jay Mickels stark. Die klasse Tat schien die Viktoria nun zu beflügeln, denn sie entwickelte im Anschluss durchaus ein optisches Übergewicht. Die damit einhergehenden Chancen konnten sich sehen lassen, brachten aber keinen Erfolg. Timm Golley zwang den Aachener Keeper mit einem Flachschuss zu einem starken Reflex, bei der anschließenden Ecke drosch Felix Backszat den Ball über das Gehäuse. Kurz darauf verpasste Fatih Candan die Führung, als er dem herausstürmenden Mark Depta nach einem langen Ball an den Fuß schoss (24.). Auch der Schiedsrichter war zunächst nicht auf der Seite der Viktoria, denn nach einem Schubser gegen Patrick Koronkiewicz an der Strafraumgrenze blieb die Pfeife stumm (37.). Auch ein Seitfallzieher von Felix Backszat (39.) flog über das Netz.
Große Chancen von Seiten der Gäste gab es keine mehr, so dass es mit dem Unentschieden in den Kabinengang ging.Candan trifft, Ernüchterung in den Schlussminuten
Im 2. Durchgang war die Viktoria weiterhin die bessere Mannschaft und drängte die Aachener Defensive immer weiter in Richtung eigenes Tor. Dennoch waren die Bemühungen weiterhin nicht vom Glück gekrönt, Backszats Direktabnahme nach einer verunglückten Abwehraktion landete erneut über dem Kasten. In Minute 69 hatte die Viktoria dann die größte Chance des bisherigen Spiels: Florian Heister packte aus knapp 25 Metern einen starken Schlenzer aus, aber Depta kratzte den Ball sensationell aus dem unteren Eck. Den Nachschuss hämmerte Backszat an die Querlatte. Davon ließ sich die Mannschaft allerdings nicht beirren und spielte weiterhin schnurstracks nach vorne. Der gerade erst eingewechselte David Jansen wurde von Mike Wunderlich in Szene gesetzt, legte die Kugel quer und Fatih Candan konnte zur verdienten Führung einschieben. Alemannia Aachen gab jedoch nicht auf und kam durch einen Kopfball des ebenfalls eingewechselten Daniel Hammel zum Ausgleich. Die Viktoria wollte anschließend noch den Sieg, aber vernachlässigte dabei die Defensive ein wenig. Denn nach einem Freistoß wurde aus einer abgeblockten Flanke in der Nachspielzeit der Konter, der zum 1:2 aus Kölner Sicht führte. Plötzlich liefen zwei Aachener alleine auf Philipp Kühn zu, der dann keine Chance mehr hatte und das Gegentor durch Mergim Fejzullahu hinnehmen musste. Kurz darauf war Schluss und die erste Heimniederlage seit Oktober besiegelt.Natürlich schmerzt das 1:2 für den Moment, aber dennoch bleibt die nach Spieltag 25 Tabellenführer. Am nächsten Samstag geht die Reise dann zum absoluten Spitzenspiel nach Dortmund. Wie gewohnt wird um 14:00 angepfiffen.
Vik, Vik, Viktoria!————————
FC Viktoria Köln
Kühn – Koronkiewicz, Lanius, Reiche, Heister- Backszat, Lejan – Golley (64. Holzweiler), Wunderlich, Candan (81.Gottschling)- Kreyer (75. Jansen)Alemannia Aachen
Depta – Winter, Pluntke (80. Hammel), Löhden, Propheter, Ernst (80. Fejzullahu)– Staffeldt, Kühnel – Gödde, Mickels, Mohammad (73. Mohr)Tore
1:0 Candan (76.)
1:1 Hammel (83.)
1:2 Fejzullahu (90.)
Zuschauer
1678 -
U19 vor wichtigem Spiel – U17 mit Rückenwind gegen Favoriten
U19 will rote Laterne abgeben
Beim Debüt von Özkan Turp in der vergangenen Woche konnte die U19 leider keine Punkte holen und rutschte auf den letzten Tabellenplatz ab. Deshalb ist das Aufeinandertreffen mit Fortuna Düsseldorf am Sonntag umso wichtiger. Die Jungs aus der Landeshauptstadt stehen auf dem ersten Nichtabstiegsrang und somit nur fünf Punkte von unserer Viktoria entfernt. Unter der Woche holte sich die U19 durch einen 5:1-Sieg gegen den SC West neues Selbstvertrauen und möchte nun auch gegen Fortuna punkten.
Um 12:00 wird das Spiel angepfiffen.U17 gegen BVB
Die beiden vergangenen Erfolge gegen den FC Hennef und den 1. FC Mönchengladbach waren für die U17 unserer Viktoria Gold wert. Nicht nur, dass sie jetzt ganze sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge hat, sondern sie kann auch mit großem Selbstvertrauen in die Partie gegen Borussia Dortmund am morgigen Samstag (11:00) gehen.
Der BVB ist eine absolute Spitzenmannschaft und steht auf Rang zwei der B-Junioren-Bundesliga. Seit Ende Oktober hat die Mannschaft von Sebastian Geppert kein Spiel mehr verloren, in diesem Jahr bei schon vier Spielen noch nicht einmal ein Gegentor bekommen. Gegen so einen starken Gegner freuen sich die Jungs auf viele Zuschauer.
Auch dadurch, dass die 1. Mannschaft erst am Sonntag spielt möchten wir euch noch einmal motivieren, die U17 am Samstag gegen den BVB lautstark im Sportpark Höhenberg zu unterstützen. -
Alemannia Aachen zu Gast im Sportpark
Am heutigen Sonntag kommt ein echter Traditionsverein auf die Schäl Sick: der ehemalige Uefa-Cup Teilnehmer und Ex-Bundesligist Alemannia Aachen. Seit 2013 spielt er nun in der Regionalliga West und, so scheint es momentan auszusehen, muss sich große Sorgen um die Zukunft machen.
Sportlich läuft es für die Alemannia eigentlich ganz gut. Sie steht mit Rang vier direkt hinter der Spitzengruppe sehr passabel da und hat einen Kader voller guter, junger Spieler. Dennoch sorgt die vage finanzielle Situation immer wieder für große Sorgen. Noch immer ist nicht bekannt, wie es in der nächsten Saison für die Aachener weitergeht. Trainer Fuat Kilic wird aufgrund der unklaren Situation seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern, viele Spielerverträge laufen ebenfalls aus und ein Investor, der eine starke Mannschaft für die Spielzeit 17/18 möglich machen könnte, ist immer noch nicht gefunden.
Und trotzdem kommen im Schnitt mehr als 6500 Menschen zu den Heimspielen in den Tivoli, viele davon werden auch heute ihre Mannschaft in Höhenberg anfeuern. Da gilt es für die Viktoria-Fans natürlich dagegenzuhalten.
Seit der Winterpause haben die Aachener aus vier Spielen sieben Punkte geholt, mussten dabei allerdings auch eine 4:0-Klatsche gegen Bonn und ein 1:1 gegen den Tabellenletzten Sprockhövel hinnehmen. Für unsere Viktoria wird es, trotz der starken momentanen Form, natürlich dennoch eine schwere Aufgabe.
Das Hinspiel beider Mannschaften gewannen die Kölner durch ein Tor von Kapitän Mike Wunderlich mit 1:0. Lange musste dabei der Vorsprung nach der roten Karte gegen David Jansen in Unterzahl verteidigt werden, aber letztendlich konnten die drei Punkte mit in die Heimat genommen werden.
Wir freuen uns also auf ein spannendes Spiel mit hoffentlich erfolgreichem Ausgang.
Vik, Vik, Viktoria! -
Was macht eigentlich… (17.03.2017)
… Rita Boenig?
Ihr wolltet immer schon einmal hinter die Kulissen Eures Lieblingsvereins blicken? Hier kommt unsere neue Rubrik „Was macht eigentlich …?“. Ab sofort stellen wir Euch in jeder Ausgabe von „Der Viktorianer“ die Mitarbeiter vor, die hinter den Kulissen von Viktoria arbeiten – und die Ihr nicht so viel zu Gesicht bekommt wie unsere Spieler.
Wie bist du zur Viktoria gekommen?
Ich bin über meinen Sohn Stefan zur Viktoria gekommen, der ein Jahr bei der Viktoria seine Erfahrungen sammeln durfte. Daraufhin ging ich ging immer öfter zu den Spielen der 1. Mannschaft und war sofort infiziert von diesem Team. Ich erlebte den Aufstieg in die Regionalliga West hautnah mit und man fragte mich ob ich Lust hätte den Fanartikelverkauf für die Fans auf den Stehplätzen zu übernehmen. Seitdem wird das Fanbüdchen von mir geleitet.Was machst du am Spieltag?
Am Heimspieltag bin ich selbst ab circa 11:00 Uhr vor Ort und bereite den Wagen für den Spieltag vor, damit beim Stadioneinlass um 12:30 Uhr alles vorbereitet ist. Anschließend betreue ich vor dem Spiel, in der Halbzeit und auch nach dem Abpfiff das Fanbüdchen und verkaufe alles, was das Viktoria-Herz begehrt. Die Schals und auch unser jeweiliger Fanartikel des Monats sind immer besonders begehrt. Bei den Auswärtsspielen unterstütze ich unseren Pressesprecher Moritz, indem wir zusammen die Spiele von der Pressetribüne beobachten und ich ihn anschließend bei den Interviews mit den Spielern filme.Die Auswärtstouren sind generell immer eine tolle Erfahrung und machen riesigen Spaß – mit Moritz und unserem Fotografen Peter singen wir uns meistens schon auf der Hinfahrt mit der Viktoria-Hymne warm.Was machst du, wenn die Viktoria nicht spielt?
Wenn die Viktoria nicht spielt, habe ich ja noch einen Hauptberuf beim TÜV Rheinland, der mich täglich stark vereinnahmt. Die Viktoria ist für mich dann der perfekte Ausgleich zum stressigen Alltag. An Aufgaben für den Verein ist in der Woche selbst relativ wenig zu tun – ich ordere lediglich neue Artikel für mein Fanbüdchen in der Viktoria-Geschäftsstelle, das klappt immer reibungslos.Was macht dir am meisten Spaß?
Am schönsten ist das Gefühl, wenn einer der Jungs den Ball einnetzt, zu unserer Fantruppe läuft und vor ihnen niederkniet. Da bekomme ich jedes Mal eine Gänsehaut. Ich finde es super, wie die Fans manchmal das ganze Spiel über trommeln, singen und klatschen und die Mannschaft anfeuern.Was wolltest du den Fans schon immer einmal sagen?
Dass ich es großartig finde, wie sie die Mannschaft unterstützen, immer und immer wieder.Welchen Viktoria-Mitarbeiter sollen wir in der nächsten Ausgabe des Stadionmagazins vorstellen und fragen: „Was macht eigentlich …?“. Schreibt uns eure Vorschläge bei Facebook oder sprecht uns an.
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Bergische Daune sorgt für angenehmen Schlaf
Jürgen Ott gewinnt Bettdecke aus "Bergischer Daune" unseres Partners Betten Sauer.Betten Sauer – einer unser langjährigen Partner – engagiert sich vor allem in der Jugendarbeit unserer Viktoria. Geschäftsführer Michael Gouram ist oft auch selber bei Heimspielen zu Gast und verfolgt die Aktiväten des Vereins aufmerksam.
Generell liegt Betten Sauer lokales Engagement sehr am Herzen – auch was den eigenen Bettenhandel angeht.
Seit einigen Monaten arbeitet Deutschlands ältestes Bettenfachgeschäft so zum Beispiel mit der Familie Trimborn aus Schiefelbusch zusammen. Diese betreibt ein eigenes Bauerngut mit vielen verschiedenen Tieren und einen eigenen Hofladen mit allerlei Leckereien.
Besonders interessant für Betten Sauer ist allerdings ihr Daunenhandel mit der "Bergischen Daune". Diese hat, wie Michael Gouram betont, bei Betten Sauer die Rolle einer "Limited Edition": " Was weg ist, ist weg. Wer zu spät kommt und dann noch "Bergische Daune" wünscht, muss bis November 2017 warten."
Noch gibt es im Geschäft in Brück noch die begehrten Produkte aus dem Bergischen, einem Ausflug ins Reich des Schlafes steht also nichts mehr im Wege.Ein glücklicher Besitzer ist Jürgen Ott (siehe Foto mit Michael Gouram), der sich durch ein von Betten Sauer durchgeführtes Gewinnspiel über eine kuschelige Daunendecke mit 100% Daunen von Bauerngut Schiefelbusch freuen durfte.
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Jansen schießt Viktoria eine Runde weiter
Im Viertelfinale des Bitburger-Pokals löst Viktoria Köln durch ein 2:1 beim TSC Euskirchen als letztes Team das Ticket für die Vorschlussrunde. Dort warten bei der morgigen Auslosung der Stadtrivale Fortuna Köln, der Bonner SC und der TV Herkenrath. David Jansen ist mit seinen beiden Toren der Matchwinner, zwischenzeitlich gleicht Thomas Leßenich für die Gastgeber aus.
Für Trainer Marco Antwerpen war die Zielsetzung vor dem heutigen Duell mit dem Mittelrheinligisten klar – das Halbfinale sollte ohne Wenn und Aber erreicht werden. Dennoch tauschte er im Gegensatz zum Sieg gegen den SC Verl ordentlich durch, aus der Startformation blieb lediglich die Viererkette Eichmeier, Lanius, Brzenska und Koronkiewicz übrig.
Die erste Chance im Spiel hatten allerdings die Gastgeber, als Jean-Pierre Schilling mit einer Direktabnahme an Alex Monath scheiterte (9.). Kurz darauf waren die Zuschauer im gut gefüllten Erftstadion erbost, denn der Schiedsrichter zeigte zum Unmut der TSC-Fans auf den Elfmeterpunkt. Marcel Gottschling war im Laufen zu Fall gebracht worden, den fälligen Strafstoß verwandelte David Jansen cool links unten. Tim Jerat hätte erneut nur drei Minuten später schon für eine Art Vorentscheidung sorgen können, scheiterte aber an Joseph Grieshop im Tor.
Ihrerseits entwickelten die Gastgeber zumindest im 1. Durchgang hin und wieder Gefahr. Eine gute Gelegenheit führte dann zum überraschenden Ausgleich (19.). Nach einem Befreiungsschlag landete der Ball über zwei Zwischenstationen bei Thomas Leßenich, der nicht zögerte und die Kugel direkt ins linke untere Eck drosch. Der Mittelfeldmann hatte auch beim letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften im Achtelfinale des letztjährigen Pokals das zwischenzeitliche 1:1 erzielt. Bis auf einen Kopfball von Dominik Lanius, den Grieshop bei einer Ecke parieren musste, kam die Viktoria dann bis zum Halbzeitpfiff bei tiefem Rasen nicht mehr zu großen Gelegenheiten.Satter Linksschuss zur Entscheidung
Den zweiten Durchgang gestalteten die Höhenberger wesentlich dominanter als noch die ersten 45 Minuten und drängten Euskirchen immer tiefer in die eigene Hälfte. Auch offensiv fanden die Gastgeber eigentlich kaum noch statt und entwickelten keine klare Chance mehr. Der entscheidende Treffer zum Weiterkommen wollte aber zunächst trotzdem nicht fallen. Immer wieder rannten sich die Viktoria-Akteure in der vielbeinigen Abwehr fest und brachte den Ball nicht im Kasten unter. In Minute 69 sorgte Torjäger Jansen dann mit seinem zweiten Tor am Abend für die Erleichterung. Einen Pass von Marcel Gottschling nahm er an der Strafraumkante an und versenkte das Leder mit einem starken Schuss in der rechten Ecke.
Abwehrroutinier Markus Brzenska scheiterte drei Zeigerumdrehungen später per Kopf am starken Torwart Grieshop. Bis zum Schluss drängte die Viktoria auf die endgültige Entscheidung, aber ein dritter Treffer wollte nicht mehr fallen. Doch im Pokal zählt eben nur das Weiterkommen, weshalb die Viktoria mit dem knappen Sieg und dem Ticket für die nächste Runde durchaus zufrieden sein kann.Dort wartet bei der morgigen Auslosung (19:00) unter anderem auch der Stadtrivale Fortuna Köln. Man darf gespannt sein, auf wen die Mannschaft von Marco Antwerpen im Halbfinale treffen wird. Am Sonntag kehrt sie dann zurück in den Regionalliga-Alltag, die Alemannia aus Aachen kommt in den Sportpark Höhenberg.
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TSC Euskirchen
Grieshop – Foukis, Saar, Felka, Golz – Winkler, Wiedenau (67. Uhlemann) – Leßenich, Hoose (85. Georgiadis), Schilling – EngelFC Viktoria Köln
Kühn – Eichmeier, Lanius, Brzenska, Koronkiewicz – Schwarz (58. Backszat), Nottbeck (81. Fiore) – Holzweiler, Jerat, Gottschling – JansenTore
0:1 – David Jansen (11.)
1:1 – Thomas Leßenich (19.)
1:2 – David Jansen (69.)Spielbericht: Moritz Fiege
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Pokalduell gegen Euskirchen
Morgen tritt unsere Viktoria um 18:30 im Viertelfinale des Bitburger-Pokals gegen den Mittelrheinligisten TSC Euskirchen an. Auf dem Papier an sich eine klare Sache, ein klassisches Duell zwischen David und Goliath.
Doch noch vor gar nicht allzu langer Zeit gab es diese Spielpaarung schon einmal, nämlich im Achtelfinale des letztjährigen Pokalwettbewerbs. Damals ging die Viktoria durch einen direkten Freistoß aus über 30 Metern in Führung, musste allerdings im 2. Durchgang den Ausgleich durch Thomas Leßenich hinnehmen. In der Nachspielzeit sorgte Edwin Schwarz dann für die Erlösung und verhinderte die Verlängerung.
So knapp und spannend soll es möglichst morgen nicht werden, doch auch Kapitän Mike Wunderlich betont die schwierige Aufgabe: „Wir möchten natürlich ins Halbfinale kommen. Ich glaube wir haben letztes Jahr gesehen, wie schwer es dort ist und haben erst in der Nachspielzeit das Siegtor gemacht. Wir sollten gewarnt sein, Euskirchen ist nicht umsonst ins Viertelfinale gekommen. Wir gehen das genauso an wie ein Meisterschaftsspiel und wollen den nächsten Sieg einfahren.“
Der TSC hat sich mit einem 6:1 gegen den SV Rott (Bezirksliga) und einem 4:1 gegen den SC Brühl (Landesliga) für das Viertelfinale qualifiziert und will nun die Sensation schaffen.
Dass das gegen die Viktoria, die sich in einer hervorragenden Verfassung befindet, ein sehr schweres Unterfangen wird, ist dem Underdog jedoch bewusst. In der Mittelrheinliga stehen die Euskirchener mit Rang neun im gesicherten Mittelfeld und müssen sich keine Sorgen um den Abstieg machen
Unsere Viktoria dagegen hat vor zwei Spieltagen die Tabellenführung übernommen und möchte mit sich mit dem Halbfinaleinzug zusätzlichen Rückenwind für die Partie am Sonntag gegen Alemannia Aachen (14:00) holen.Um 18:30 wird das Spiel im Erftstadion morgen angepfiffen, wir freuen uns über jeden Viktorianer der die Reise auf sich nimmt und die Mannschaft anfeuert.
Vik, Vik, Viktoria! -
Fanbrief der Polizei Köln: FC Viktoria Köln – Alemannia Aachen
Am Sonntag, 19.03.2017, um 14:00 Uhr, findet die Begegnung zwischen Viktoria Köln und der Mannschaft von Alemannia Aachen im Höhenberger Sportpark statt.
Sehr geehrte Fußballfreunde,
genau wie Sie wünschen wir uns einen friedlichen und spannenden Verlauf dieses Heimspiels von Viktoria Köln. Hierzu können Sie durch Ihr Verhalten beitragen. Seien Sie gute Gastgeber oder Gäste und begegnen Sie den Anhängern der anderen Mannschaft mit Respekt und Freundlichkeit. Der Wettkampf soll von den Mannschaften auf sportliche Weise auf dem Rasen und nicht von den Fans ausgetragen werden.
Unser Auftrag und Ziel ist es, die sicheren Rahmenbedingungen des Spiels mit professioneller Neutralität zu gewährleisten und die Sicherheit aller Beteiligten und Besucher sicherzustellen. Hierzu differenzieren wir zwischen friedlichen Fans und Gewalt suchenden bzw. gewalttätigen Personen, nicht aber nach deren Vereinszugehörigkeit. Respektieren Sie die Fans der anderen Mannschaften und unterlassen Sie Provokationen, welche Ausschreitungen nach sich ziehen könnten. Sie leisten damit einen erheblichen Beitrag zur Sicherheit im und um das Stadion sowie im gesamten Stadtgebiet von Köln. Wer den Fußball benutzt, um Gewalt und Aggressionen zu schüren, gegen den wird die Polizei entschlossen und konsequent vorgehen. Begangene Straftaten werden ausnahmslos zur Anzeige gebracht und Strafverfahren eingeleitet. Wer anderen das Erlebnis Fußball vermiesen will, erhält von uns die „Rote Karte“!
Zu dieser Partie möchten wir Ihnen als Polizei nachfolgende Informationen und Hinweise geben:
Verhalten von Zuschauern
Jeder einzelne Besucher ist ein wichtiger und positiver Bestandteil der Sicherheit, nehmen Sie ihre Teil-verantwortung aktiv wahr. Sie helfen damit den Fußballsport auch langfristig für möglichst viele Menschen attraktiv zu erhalten. Das Sicherheitskonzept für Veranstaltungen im Stadion ist zwischen allen Netzwerkpartnern eng abgestimmt.Beachten Sie die Stadionordnung sowie die aktuellen Anweisungen von Ordnungsdienst und Polizei. Übersteigen Sie keine Zäune sowie Absperrungen und beachten Sie die Blocktrennungen.
Wenn Sie diese Sicherheitsvorkehrungen nicht beachten, gefährden Sie persönlich die Sicherheit und zwingen die Ordnungskräfte zum Handeln.
Rassismus und Fremdenfeindlichkeit von Fußballfans im Stadion
Gemeinsam mit den Fans stellen sich der Verein und die Polizei aktiv gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.Wir freuen uns gemeinsam mit den Heimfans über jeden Gastfan, der durch sein Auftreten und Verhalten im Sinne der Sache einen aktiven Beitrag gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit leistet! Als Fußballfan hier genau hinzuschauen und klar Stellung zu beziehen, ist und bleibt unverzichtbar.
Wenn Sie diese Grundregeln der gegenseitigen Toleranz und Akzeptanz nicht beachten, werden wir dies konsequent verfolgen, da rassistisch/fremdenfeindlich motivierte Straftaten polizeiliches Einschreiten nach sich ziehen.
Verwendung von Pyrotechnik
Die Verwendung von Pyrotechnik bei öffentlichen Veranstaltungen ist gesetzlich verboten. Sowohl die Politik als auch der DFB und die DFL haben dem Einsatz von Pyrotechnik in den Stadien auch zukünftig eine klare Absage erteilt.Wir bitten alle Fans eindringlich, als verantwortungsbewusste Gäste im Stadion und im Stadtgebiet auf die Verwendung von Pyrotechnik zu verzichten. Nehmen Sie unmittelbar verbal Einfluss auf die Personen in Ihrer Nachbarschaft, die sich nicht an diese Vorgaben halten. Helfen Sie so, die Gesundheit und das Leben von Anderen zu schützen. Durch das Abbrennen von Pyrotechnik können schwerste Verletzung in der Form von Verbrennungen oder Knalltraumata verursacht werden.
Sollten Sie sich nicht an das bestehende Verbot halten und Pyrotechnik mit sich führen oder abbrennen, wird dies eine strafrechtliche Verfolgung durch die Polizei und ein bundesweites Stadionverbot nach sich ziehen.
Beachtung von Stadion- und Bereichsbetretungsverbote
Gegen Personen, die durch gewalttätiges Verhalten bewiesen haben, dass sie kein Interesse an einem ruhigen und friedlichen Verlauf von Fußballspielen haben, kann ein Verein oder der DFB ein bundesweites Stadionverbot aussprechen oder die Polizei ein Bereichsbetretungsverbot verfügen.Diese Personen dürfen sich nicht in Stadionnähe bzw. in beschriebenen Teilen des Stadtgebietes aufhalten.
Wenn Sie ein gegen Sie bestehendes Stadion- oder Bereichsbetretungsverbot nicht beachten, werden der Verein und die Polizei diesen Verstoß in jedem Fall konsequent verfolgen.
Glasverbotszone
Am Veranstaltungstag wird durch die Stadt Köln um den Bereich des Stadion Höhenberg herum eine Glasverbotszone eingerichtet. Das Mitführen von Glasflaschen oder ähnlichem ist in diesem Bereich verboten und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Das Verbot wird durch entsprechende Kontrollstellen überwacht.An-/Abreise Stadion
Der Sportpark Köln-Höhenberg liegt im Kölner Osten in der Grünanlage „Merheimer Heide“. Die Parkplätze des Stadions befinden sich im Bereich Frankfurter Straße/Höhenberger Ring. Weitere Parkmöglichkeiten sind im Verlauf des Höhenberger Rings und des Merheimer Heidewegs vorhanden.Das Stadion ist von allen Parkplätzen fußläufig in wenigen Minuten erreichbar.
Bei der Anreise mit der Deutschen Bahn kann vom Deutzer Bahnhof die Straßenbahnlinie 1 genutzt werden. Der Ausstieg ist an der Haltestelle „Frankfurter Straße“. Von dort aus ist das Stadion ebenfalls fußläufig in wenigen Minuten erreichbar. Am Spieltag wird eine Sonderbahn der Kölner Verkehrsbetriebe vom Bahnhof Deutz zum Stadion eingesetzt. Die Abfahrtszeiten werden zeitnah auf der Homepage beider Vereine bekannt gegeben.
Erreichbarkeit der Polizei am Spieltag
Zur Gewährleistung Ihrer Sicherheit wird die Polizei am Spieltag im Stadion und in dessen Umfeld präsent sein. Wenn es im Verlauf der An-/Abreise oder im Stadion Fragen oder Probleme gibt, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an jeden Polizeibeamten oder an die eingesetzten Ordner des Veranstalters im Stadionbereich.Sollten Sie im Einzelfall keine Polizei in ihrer Nähe sehen, können sie sich telefonisch an die Polizeiwache Kalk unter der Rufnummer 0221/229-4630 wenden.
In dringenden Fällen wählen Sie bitte die 110.
Ordnerdienst des Veranstalters
Im Stadion sowie auf den unmittelbar angrenzenden Flächen, ist in erster Linie der Ordnerdienst von Viktoria Köln für die Gewährleistung der Sicherheit und den reibungslosen Ablauf des Spieles verantwortlich. Hierbei stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ordnerdienstes die allgemeinen Befugnisse des Hausrechtes und die so genannte „Jedermann-Rechte“ zu, das heißt, sie dürfen unter bestimmten Voraussetzungen einzelnen Personen den Zutritt zum Stadion verwehren, sie aus diesem verweisen oder Personen sie nach Straftaten bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.Um einen möglichst reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten, ist den Anweisungen des Ordnerdienstes unbedingt Folge zu leisten.
Helfen auch Sie mit, dass wir sportlich fair, engagiert und respektvoll miteinander umgehen und damit den Spaß am Fußballsport erhalten.
Erteilen Sie Gewalttätern und Gewalttätigkeiten eine klare Absage!
Ihre Polizei Köln, Polizeiinspektion 6