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  • „Mentalität und Leidenschaft” – Viktoria verpflichtet Kevin Pytlik

    „Mentalität und Leidenschaft” – Viktoria verpflichtet Kevin Pytlik

    Viktoria Köln setzt die Personalplanungen für die kommende Saison fort und hat sich die Dienste von Kevin Pytlik (26) gesichert. Der Verteidiger kommt von Regionalligist Wuppertaler SV und wird die Abwehr zur Saison 2024/25 verstärken.  

    Stephan Küsters, Sportlicher Leiter Viktoria Köln: „Kevin Pytlik hat trotz seinen schon 26 Jahren noch Potenzial. Ich kenne ihn bereits aus Wuppertaler Zeiten, dort war er absoluter Leistungsträger. Ich bin froh, dass wir ihm mit Viktoria Köln nochmal die Chance geben können, sich in der 3. Liga zu beweisen. Er wird Elemente in die Mannschaft bringen, die wir so bisher noch nicht haben. Deshalb ist es ein spannender Transfer, der absolut Sinn macht.” 

    Der 26-Jährige stand seit 2016 für den Wuppertaler SV 160-mal auf dem Rasen, verbrachte zwischenzeitlich eine Saison bei den Sportfreunden Lotte (2018/19). Seine letzten 3 Jugendjahre trug Pytlik das Trikot des VfL Bochum (2013-16), bevor es für den gebürtigen Wuppertaler zurück zu seinem Heimatverein ging. Dort startete der künftige Viktorianer als Mannschaftskapitän in die Saison. 

    Kevin Pytlik: „Ich habe mich sehr über das Interesse von Viktoria gefreut. Ich bin heiß darauf, die Mannschaft und das Umfeld kennenzulernen. Die Qualität ist in der 3. Liga nochmal ein gutes Stück höher als in der Regionalliga. Da gilt es, sich anzupassen und selbst nochmal weiterzuentwickeln.” 

    Was Pytlik mitbringen kann? „Mentalität und Leidenschaft. Ich gebe immer 100% für meine Mannschaft. Da soll es aber nicht bei Worten bleiben, ich will genau das auf dem Platz beweisen”, so der Abwehrspieler weiter.   

    Der 26-Jährige freut sich auch auf die besondere Lage in der Domstadt: „Köln ist eine Großstadt, die viele Möglichkeiten bietet. Höhenberg liegt dabei im ruhigen Grünen. Deshalb passt das Gesamtpaket.” 

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  • Das letzte Heimspiel-Highlight 2023/24 steht vor der Tür!

    Das letzte Heimspiel-Highlight 2023/24 steht vor der Tür!

    Am Samstag (14 Uhr) kommt es zum letzten Heimspiel der laufenden Saison, mit dem SSV Jahn Regensburg kommt nochmal ein echtes Top-Team in den Sportpark Höhenberg. Schon das Duell in der Hinrunde hatte reichlich Spektakel zu bieten.  

    Jonah Sticker war damals der Name, der für Furore sorgte. In der Eiseskälte von Regensburg traf der Viktoria-Youngster Anfang Dezember in der 8. Minute der Nachspielzeit zum mehr als verdienten 1:1-Ausgleich. Zu diesem Zeitpunkt war der Jahn in der Liga das absolute Maß aller Dinge, beendete die Hinrunde auf Rang 1 mit 9 Zählern Vorsprung auf den designierten 3.Liga-Meister Ulm.  

    Nun musste die Mannschaft von Joe Enochs einen bitteren Rückschlag im Aufstiegsrennen hinnehmen. 1:3 verloren die Bayern beim SC Freiburg II, verloren damit den 2. Tabellenrang und haben die direkte Rückkehr in die 2. Bundesliga nicht mehr in der eigenen Hand.  

    Von 2017-23 war der SSV Teil des Unterhauses, beendete die erste Saison gar als Fünfter. Der aktuelle Coach Joe Enochs reiht sich ein in eine prominente Liste von Trainern, die beim Jahn das Sagen hatten: Heiko Herrlich (2016-17), Michael Köllner (2009-12), Markus Weinzierl (2008-12), Mario Basler (2004-05) und Aki Schmidt (1968-70, 1973-75, 1990-92 sowie 1993/94) sind nur ein paar der prominenten Namen.  

    Jüngere Vergangenheit in Höhenberg hat zudem ein Spieler aus dem aktuellen SSV-Kader: Valdrin Mustafa kam im vergangenen Sommer aus Elversberg zu Viktoria Köln, stand unter anderem bei den DFB-Pokal-Spielen gegen Bremen (3:2) und Frankfurt (0:2) auf dem Platz, traf im Mittelrheinpokal gegen den FC Pesch doppelt. Im Januar ging es für den 26-jährigen Kosovaren nach Regensburg. 

    Seine alten Teamkollegen stehen nun vor ihrem letzten Heimspiel 2023/24. Und das gegen das letzte von vier Schwergewichten, zuletzt standen Dynamo Dresden (2:0), Münster (3:5) und Meister Ulm (0:2) auf dem Plan. Nach vielen Heimspiel-Highlights in dieser Spielzeit soll nun das letzte folgen. Wir freuen uns auf Euer Kommen! 

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  • 0:2 in Ulm – Viktoria gratuliert Ulm zum Aufstieg

    0:2 in Ulm – Viktoria gratuliert Ulm zum Aufstieg

    Zum Partycrasher wurde die Viktoria-Elf an diesem Samstag nicht, Gastgeber Ulm gewinnt mit 2:0 und besiegelt damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Gegen den frischgebackenen 3.Liga-Meister hielt die Viktoria-Elf bis zur Halbzeit ein 0:0, dann trafen Scienza (59., Elfmeter) und Brandt (64.) und schießen den SSV eine Liga nach oben. 

    Vor dem Spiel: Mit einer Serie von 15 Ligaspielen ohne Niederlage gingen die Ulmer in die Partie. Viktoria unterdessen, den Klassenerhalt bereits 2 Wochen zuvor perfektgemacht, verlor zuletzt daheim 3:5 gegen Preußen Münster.

    Veränderungen: Christoph Greger rückte für Michael Schultz in die Startelf, Thomas Idel bekam zudem auf dem offensiven Flügel die Chance von Beginn an.

    Verlauf des Spiels: Nach Abpfiff versammelte sich das Donaustadion auf dem Spielfeld, feierte den SSV Ulm und den Aufstieg in Liga 2. Die Spatzen gaben von Beginn an alles dafür, genau diese Bilder nach Abpfiff sehen zu dürfen. Nach nicht mal 120 Sekunden scheiterte Chessa im Ulmer Trikot am starken Ben Voll (2.). Kurz darauf war es SSV-Top-Scorer Leonardo Scienza, der aus kurzer Distanz an Voll verzweifelte (7.). Noch in Halbzeit 1 sorgten Chessa (25.), Strompf (31.) und Brandt (43.) für weitere SSV-Chancen.

    Beide Teams kamen unverändert aus der Pause, die Ulmer blieben spielbestimmend. Olaf Janßen reagierte, brachte Vize-Kapitän Michael Schultz sowie die Youngster Said El Mala und Jonah Sticker (57.). Doch es schien eine Frage der Zeit, bis die Ulmer in Führung gehen sollten. Ihre größte Chance nutzten sie kurz darauf, als Scienza einen Foulelfmeter links unten verwandelte (59.). Voll war in der richtigen Ecke, konnte den Treffer aber diesmal nicht verhindern.

    Auch kurz darauf war der Kölner Schlussmann machtlos, aus elf Metern traf der Ulmer Brandt nach Zuspiel von Scienza (64.). Es sollte der letzte Treffer der Partie sein. Said El Mala kam Sekunden vor Abpfiff noch zu einer Riesenchance, doch Ulm-Keeper Ortag war zur Stelle (89.).

    Weiter geht es für Olaf Janßen und seine Mannschaft am Samstag daheim gegen den aktuellen Tabellenzweiten Jahn Regensburg (14 Uhr).

    Viktoria-Aufstellung: Ben Voll – Sidny Lopes Cabral, Lars Dietz, Christoph Greger, Niklas May – Jeremias Lorch, Florian Engelhardt – Luca Marseiler, Simon Handle, Thomas Idel – André Becker

    Tore: 1:0 Leonardo Scienza (58., Elfmeter), 2:0 Max Brandt (64.)

    Gelbe Karten: 
     

    Ulm: Rösch
     

    Viktoria: Sidny Lopes Cabral,

    Zuschauer:innen: 17.756

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  • Schiavo, Idel und Lohr übernehmen Cheftrainer-Posten bei A- und B-Junioren

    Schiavo, Idel und Lohr übernehmen Cheftrainer-Posten bei A- und B-Junioren

    Viktoria Köln hat im NLZ wichtige Personalentscheidungen getroffen: Pietro Schiavo (bis dato U17-Cheftrainer) übernimmt zur neuen Saison die U19, sein Nachfolger als U17-Cheftrainer wird der bisherige U19-Co-Trainer Dominik Idel. Sebastian Lohr bleibt auch 2024/25 verantwortlich für die Höhenberger U16.

    Christoph John, Sportlicher Leiter NLZ: „Wir sind unserer Leitlinie gefolgt auch Trainer zu entwickeln. Wir vertrauen ihnen, weil wir davon überzeugt sind, dass sie die Aufgaben meistern werden. Pietro Schiavo hat in der U17-Bundesliga bereits Spieler sehr gut entwickelt. Gleiches gilt für Dominik Idel, der seine Qualitäten in der U19 unter Beweis gestellt hat. Deshalb erhält er als U17-Cheftrainer eine neue Aufgabe. Dazu ist Sebastian Lohr ein Trainer, der bereits seit Jahren tolle Arbeit im NLZ leistet.“

    Bereits seit 2016 ist Pietro Schiavo Teil von Viktoria Köln. 2023 führte der 30-Jährige die U16 aus der Bezirksliga in die Mittelrheinliga, übernahm kurz vor Saisonende interimsweise die U17-Mannschaft und schaffte mit ihr den Aufstieg in die Bundesliga. Nach einem Jahr als U17-Cheftrainer freut er sich nun auf die neue Aufgabe:

    „Ich bin dem Verein sehr dankbar, mir den nächsten Schritt in meiner Karriere zu ermöglichen und freue mich riesig auf die neue Herausforderung mit der Mannschaft. Ich spüre seit Jahren ein großes Vertrauen im Verein und das ist mir sehr wichtig für die alltägliche Arbeit. Viktoria Köln bietet das perfekte Umfeld sowohl für junge talentierte Spieler, wie auch für Trainer und Mitarbeiter, sich zu entwickeln.“

    Schiavo tritt damit die Nachfolge von Marian Wilhelm an, der als Co-Trainer zur Ersten Mannschaft stößt. Wilhelms bisheriger Co-Trainer wiederum tritt die Nachfolge Schiavos in der U17 an. „Ich bin dem Verein sehr dankbar für das Vertrauen und freue mich extrem auf die neue Aufgabe. Meine erste Saison bei der Viktoria war super und ich bin glücklich weiterhin Teil davon zu sein“, so Idel, der vor seiner Zeit auf der Schäl Sick bereits beim TSV Meerbusch Verantwortung als Cheftrainer der A- und B-Junioren trug.

    Sebastian Lohr übernahm im vergangenen Jahr die U16-Mannschaft, bleibt nach einem starken Jahr auf seinem Posten und freut sich auf besondere Wiedersehen in der neuen Spielzeit: „Für das Vertrauen kann ich mich nur bedanken und freue mich sehr, dass ich nun schon in mein 9. Jahr bei der Viktoria gehe“, so Lohr. „Genauso freut es mich, dass ich mit vielen Jungs, die ich in der letzten Saison noch in der U14 hatte, ab Sommer dann in der U16 wieder zusammenarbeiten darf!“

    Abschließend freut sich Christoph John auf die weitere Zusammenarbeit: „Damit haben wir drei kompetente Trainer aus dem eigenen Stall, welche unsere „Viktoria DNA“ besitzen und diese unseren Spielern weitervermitteln können.“

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  • Gegnercheck: Ulmer Spatzen pfeifen “Aufstieg” von den Dächern

    Gegnercheck: Ulmer Spatzen pfeifen “Aufstieg” von den Dächern

    Mission Partycrasher – wenn am Samstag Viktoria Köln zu Gast ist, kann der SSV Ulm den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt machen. Die Mannschaft von Olaf Janßen trifft dabei auf eine Mannschaft der Superlative, wir haben uns den aktuellen Tabellenführer genauer angeschaut.  

    Top-Scorer: Ein Brasilianer tanzt sich an der Donau ins Schaufenster, Leo Scienza ist mit 8 Toren und 12 Assists Top-Scorer des SSV und wird in Medienberichten bereits mit einem Bundesliga-Wechsel in Verbindung gebracht. Gleich viele Treffer auf dem Konto haben in der laufenden Saison Teamkollegen Felix Higl und Dennis Chessa. Zudem hat Ulm die wenigsten Gegentore der Liga kassiert (35), Christian Ortag hielt seinen Kasten so oft sauber wie kein anderer 3.Liga-Keeper (15-mal). 

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    Der Trainer: Seit 2021 im Amt, kann er mit dem SSV scheinbar unmögliches möglich machen: Thomas Wörle (42) ist bereits Aufstiegscoach der Ulmer und kann das Kunststück gleich nochmal wiederholen. 2010 übernahm Wörle als 28-jähriger Trainer das Frauen-Team des FC Bayern München und formte dieses von einer Studentinnen-Mannschaft zum DFB-Pokal-Sieger und Bundesliga-Meister. 2019 verließ der gebürtige Schwabe die bayrische Landeshauptstadt und heuerte 2021 schließlich bei den Spatzen an. 

    Historie: Es war der 15. Oktober 1999, als der erste Profi-Klub Deutschlands eine Blindenreportage anbot: Bayer Leverkusen beim Spiel gegen den SSV Ulm (4:1). Es war das einjährige Intermezzo des SSV in der Bundesliga, es folgte 2002 der Absturz in die vierte Liga. Nach vielen Jahren in den Ober- und Regionalligen schafften die Spatzen im Sommer den Aufstieg in die 3. Liga. Die kommende Partie wird übrigens wieder von einem Blindenradio übertragen, das Vussballradio Schäl Sick ist ab 13:50 Uhr LIVE aus Ulm auf Sendung! 

    Gegründet: 5. Mai 1970 
     

    In der 3. Liga seit: 2023 
     

    Größter Erfolg: Bundesliga-Teilnahme 1999/00 
     

    Rekordspieler (aktiv): Johannes Reichert (402) 

    Partie in den Medien: 
     

    TV: Magenta Sport geht ab 13:45 Uhr LIVE auf Sendung.     
     

    Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 13:50 Uhr mit Christian und Daniel On Air!     
     

    Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.  

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  • Überischtlicher, schneller, interaktiver: Unser neuer Online-Shop ist da!

    Überischtlicher, schneller, interaktiver: Unser neuer Online-Shop ist da!

    Online shoppen leichtgemacht: Wir haben unseren Shop überarbeitet, ab heute könnt Ihr wieder fleißig zuschlagen! Die benutzerfreundliche Anwendung ermöglicht es Euch, schneller und gezielter Eure Lieblinksartikel und Angebote zu sichern. Und dazu haben wir einige Angebote für Euch:

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  • Podiumsdiskussion „Profifußball versus Realwirtschaft” im Sportpark Höhenberg

    Podiumsdiskussion „Profifußball versus Realwirtschaft” im Sportpark Höhenberg

    Am 24. April 2024 luden die PSD Bank West eG und die Kanzlei Gercke Wollschläger PartG mbB zur prominent besetzten Podiumsdiskussion zum aktuell bewegenden Thema „Profifußball versus Realwirtschaft – Vermarktung um jeden Preis?“ im Sportpark Höhenberg ein. 

    Rund 110 Gäste aus regionaler Wirtschaft und Recht kamen in der VIP-Lounge unserer Heimspielstätte zusammen. Veranstaltungsort und Leitthema der Podiumsdiskussion konnten nicht passender sein, drehte sich an diesem Abend doch alles um den Profifußball, speziell um die immer weitreichendere Einflussnahme von Fußballsponsoren aus der freien Wirtschaft. 

    Mit Andreas Rettig (DFB-Geschäftsführer Sport), Alexander Wehrle (Vorstandsvorsitzender VfB Stuttgart), Prof. Dr. Matthias Jahn (Rechtswissenschaftler) und Dr. Reinhold Ernst (Wirtschaftsanwalt) diskutierten hochrangige Experten aus Profifußball und Rechtswissenschaften das Für und Wider des heutzutage intensiv betriebenen Sportmarketings. Thomas Wagner (Sportmoderator, u. a. MagentaSport) leitete durch die Podiumsdiskussion. 

    So wurde insbesondere die 50+1-Regel kontrovers aus rechtlicher sowie aus sportlicher Sicht diskutiert. Prof. Dr. Björn Gercke (Partner, Gercke Wollschläger PartG mbB) betont: „Wir müssen uns kritisch mit der Frage, ob die heutzutage oft grenzenlose Vermarktung um jeden Preis langfristig für den Vereinsfußball Sinn macht, beschäftigen. Denn: Ist das Sportmarketing für Wirtschaftsunternehmen oft das ideale Instrument, ihre Produkte zielgerichtet zu vermarkten, so stehen auf der anderen Seite die Fußballfans, die sich um die Authentizität, die traditionellen Werte und die sportliche Chancengleichheit ihres Vereins sorgen.“ 

    Auch Andreas Rettig zeigt sich tief überzeugt, dass die 50+1-Regel zu bewahren ist: „Die regulierende 50+1-Regel schafft die so wichtige Balance zwischen authentischer Unterstützung ihres Vereins durch die Fans und die rein wirtschaftlichen Interessen im deutschen Profifußball. Mit Blick auf beide Seiten ist immer entscheidend, dass die Kommerz-Spirale nicht überdreht wird. Ansonsten droht ein negativer Einfluss auf das eigentliche Spiel, bis hin zu einer emotionalen Entfremdung der Fans zu ‚ihrem‘ Verein.“ 

    Sportmoderator Andreas Wagner positioniert sich ebenso klar: „Einer Vermarktung um jeden Preis stehe ich negativ gegenüber, denn die zielgerichtet auf Profit ausgerichtete Haltung einiger Wirtschaftsunternehmen ist mitunter zügellos. Auf europäischer Ebene sorgt dies in der Champions League dafür, dass immer dieselben, von großen Firmen gesponsorte Mannschaften dabei sind und der sportliche Wettbewerb immer weniger wird. Eine Anpassung von geltenden Rahmenbedingungen kann dabei nicht nur auf den deutschen Profifußball beschränkt werden, sondern ist stets europaweit zu diskutieren. Nur durch grenzübergreifende, einheitliche Rahmenbedingungen kann die Basis für unabhängige und faire Wettbewerbe wie die Champions League geschaffen werden.“ 

    René Königshausen (Vorstandsvorsitzender der PSD Bank West eG) lieferte hingegen ein gutes Beispiel dafür, dass der Profifußball bestens mit Belangen der Realwirtschaft harmonieren kann: „Die PSD Bank West eG verknüpft durch ihre nunmehr 13-jährige Kooperation mit ihrem Werbepartner Lukas Podolski den Profifußball mit der Realwirtschaft. Daraus ergaben sich beachtliche Synergieeffekte. Denn die Bank konnte zahlreiche soziale Projekte der Lukas Podolski Stiftung aus erster Hand unterstützen, die sich insbesondere für benachteiligte Kinder und Jugendliche stark machen – ein spürbarer Gewinn für alle Beteiligten!“

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  • Viktoria Köln verpflichtet  Offensiv-Talent Velasco

    Viktoria Köln verpflichtet Offensiv-Talent Velasco

    Viktoria Köln verpflichtet Offensivspieler Robin Velasco (21). Der 21-Jährige ist derzeit für den VfB Lübeck aktiv und schließt sich im Sommer dem Schäl-Sick-Klub an. Der gebürtige Hamburger ist auf dem Offensiv-Flügel zu Hause, erzielte für Lübeck bis dato 5 Tore in der 3. Liga und will bei Viktoria den nächsten Entwicklungsschritt gehen. 

    „Robin ist ein junger Spieler, der ordentlich 3.Liga-Erfahrung mitbringt”, so Stephan Küsters, Sportlicher Leiter Viktoria Köln. „Seine Dynamik mit Ball, sein Tempo, seine fußballerischen Skills, können unserem Team sehr guttun. Darauf freuen wir uns. Dass Robin auch noch Familie in Köln hat, macht das Ganze zu einer runden Sache.” 

    Der 1,69 Meter große Außenbahnspieler durchlief die deutschen U15-U18-Nationalmannschaften und genoss beim Hamburger SV eine fußballerische Ausbildung auf höchstem Niveau. Beim HSV spielte Velasco etwa in der A- und B-Junioren-Bundesliga sowie für die U23 in der Regionalliga Nord.  

    Robin Velasco: „Ich freue mich darauf, die Mannschaft und die Viktoria-Fans kennenzulernen. Ich werde versuchen meine Eins-zu-eins- und Abschlussqualitäten mit in das Team zu bringen. Meine Oma und mein Onkel wohnen hier, damit ist Köln für mich auch ein Stück weit Familie. Der Sportpark Höhenberg ist ein schönes Stadion mit einem tollen Platz. Ich hab richtig Bock hier zu kicken!”

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  • Valentin Schäfer wird neuer Chefscout   von Viktoria Köln

    Valentin Schäfer wird neuer Chefscout von Viktoria Köln

    Valentin Schäfer (29) verantwortet zur neuen Saison die Bereiche Kaderplanung und Scouting bei Viktoria Köln. Damit setzt der Verein aus Höhenberg auch hier auf die eigene Jugend, seit 3 Jahren ist Schäfer bereits als Chefscout im NLZ und Scout für die Profis tätig.  

    Christoph John, Sportlicher Leiter NLZ: „Valentin hat seit seinem ersten Arbeitstag gezeigt, dass er ein gutes Auge für junge Spieler hat, die zu Viktoria Köln passen. Mit seinem Netzwerk, Fleiß und Know-How hat er für das NLZ viel geleistet und sich verdient, nun bei den Profis den nächsten Schritt zu gehen. Er kennt alle Spieler von der U9 bis zu den Herren in und auswendig. Es gibt kaum einen Spieler, den er nicht kennt. Damit haben wir einen Top Mann auf dieser Position!”  

    Der gebürtige Berliner arbeitet seit 2021 für Viktoria Köln und war zuvor für Fortuna Düsseldorf, sowie den SC West Köln tätig. Nun übernimmt er über die Arbeit im NLZ hinaus die Aufgaben von Timo Röttger, der als Chefscout ausscheidet.   

    Stephan Küsters, Sportlicher Leiter Viktoria Köln: „Wir wollten unseren Staff ein wenig umstrukturieren. Deshalb war es ausdrücklich keine Entscheidung gegen Timo Röttger, sondern für Valentin. Er stellt alle Jugendmannschaften zusammen und kennt unsere Profis sehr gut. Damit deckt er das Gesamtspektrum ab. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Gleichzeitig möchten wir uns ausdrücklich bei Timo für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit bedanken”  

    Valentin Schäfer: „Ich bin in erster Linie dankbar für das Vertrauen und freue mich auf die anstehenden Aufgaben. Mich freut es besonders, hier bei Viktoria Köln den nächsten Schritt zu gehen. Ich identifiziere mich komplett mit dem Verein. Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, Ausbildungsverein zu sein. Das bedeutet sowohl Spielern aus dem eigenen NLZ die Chancen zu geben als auch junge spannende Spieler aus anderen Ligen zu entdecken und zu entwickeln. Abschließend möchte ich mich noch bei Timo für die Zusammenarbeit bedanken. Ich habe ihn in etwas über einem Jahr intensiver Zusammenarbeit neben allen inhaltlichen Themen vor allem menschlich sehr zu schätzen gelernt.”

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  • Das Spektakel geht weiter – diesmal als Partycrasher?

    Das Spektakel geht weiter – diesmal als Partycrasher?

    3, 2, 1… Der Countdown zum Saisonende 2023/24 neigt sich allmählich dem Ende entgegen. Nach dem wahnsinnigen 3:5 am Wochenende gegen den Tabellendritten Preußen Münster geht es am Samstag (14 Uhr) nach Ulm – wo der SSV aus eigener Kraft den Durchmarsch in die 2. Bundesliga perfekt machen kann.

    7 Punkte hat der SSV Ulm 3 Spiele vor Schluss mehr auf dem Konto als Münster. Ohne den Dreier von Preußen am Wochenende übrigens wäre Ulm bereits nach dem Sieg in Freiburg (2:1) aufgestiegen. Doch die Münsteraner, die in Höhenberg lange Probleme hatten mit starken Kölnern, zeigten gerade in der zweiten Halbzeit ihre Qualitäten. Vor allem in der Luft war zu sehen, warum sie im Aufstiegskampf ein Wörtchen mitzureden haben.

    Im Nachhinein scheint auch das torreiche Resultat mit insgesamt 8 Buden wenig überraschend. Schließlich trafen im Sportpark Höhenberg die zwei offensivstärksten Teams aufeinander. Münster (62 Tore) führt die Statistik vor Viktoria Köln (58) und eben dem SSV Ulm (57) an. Steht also das nächste Spektakel an?

    Alle Infos zur Fahrt nach Ulm gibt’s hier!

    Die Ulmer jedenfalls werden es hoffen. Seit bereits 15 Spielen musste die Mannschaft von Thomas Wörl in der 3. Liga keine Niederlage mehr hinnehmen. Zudem können die Ulmer am Mittwoch (17:30 Uhr) gegen Oberligist Großaspach den Einzug in das Landespokal-Finale klarmachen.

    Doch auch Olaf Janßen und seine Jungs wollen die laufende Saison nicht einfach so herschenken. „Wir haben eine Horrorsaison hinter uns“, machte der Viktoria-Coach auf der After-Match-PK zum Spiel gegen Münster klar. „9 Erste-Elf-Spieler sind heute ausgefallen. Das geht bei uns über Wochen und Monate so. […] Wir sind mit vollem Kader in die Saison gegangen. Da hat jeder gesehen, dass wir eine Chance haben oben anzugreifen.“

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    Umso mehr hebt Janßen die Bedeutung seiner Führungsspieler und des Teamgeistes hervor. Trotz der vielen Ausfälle steht der Klassenerhalt bereits frühzeitig fest und auch ein einstelliger Tabellenplatz befindet sich nicht im Bereich des Unmöglichen. Das Restprogramm aber hat es in sich mit der anstehenden Begegnung in Ulm sowie dem letzten Heimspiel der laufenden Spielzeit gegen den Tabellenzweiten aus Regensburg (Tickets).

    Zum Abschluss dann geht es nach Freiburg. Der Countdown also im Endspurt, die Mannschaft von Olaf Janßen motiviert, diese „Horrorsaison“ noch positiv zu beenden. Zur Not als Partycrasher.

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