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  • 3:2! David Philipp nach Pokal-Wahnsinn auf dem Weg ins Sportstudio

    3:2! David Philipp nach Pokal-Wahnsinn auf dem Weg ins Sportstudio

    Pokal-Wahnsinn in Höhenberg: Unsere Jungs kommen gegen Bundesligist Werder Bremen zweimal zurück und gewinnen durch ein Tor von Donny Bogicevic mit dem letzten Ballkontakt der Partie in der 4. Minute der Nachspielzeit mit 3:2.

    Die Sportpark-Party konnte steigen, zu „Nie mehr Fastelovend“ von Querbeat wurde auf dem Rasen ausgelassen getanzt, auf den Tribünen feierten die Fans, zumindest die der Viktoria.

    Als Amos Pieper in der 11. Minute den durchbrechenden Luca Marseiler nur per Notbremse stoppen konnte, deutete sich an, dass dieser Samstagnachmittag historisch werden könnte. Doch auch in Unterzahl zeigte Werder hier und da natürlich immer wieder seine Klasse und ging auch tatsächlich zweimal in Führung. Und wie anders als Marvin Ducksch (43.) und Niclas Füllkrug (77./Foulelfmeter) hätten wohl die Torschützen heißen können.

    Aber auf Viktoria-Seite hatte sich ein Ex-Werderaner gegen seinen alten Klub ganz viel vorgenommen – und brachte es auch mit einer fantastischen Leistung auf den Platz: David Philipp (72./79.) schnürte innerhalb von sieben Minuten einen Doppelpack, glich zweimal den Rückstand aus – und bekam nach der Partie von Sky-Reporter Uli Potofski die Trophäe zum „Man of the Match“ überreicht.

    Und auch beim ZDF hatte man natürlich gesehen, was sich in Höhenberg abgespielt hat: Und so war Philipp am Samstagabend auf dem Weg nach Mainz, wo er als Überraschungsgast der ersten Runde live im Sportstudio auftrat.  

    Auch Trainer Olaf Janßen war nach dem Pokal-Krimi mit Happy-End vor 8343 Fans im ausverkauften Sportpark natürlich rundum glücklich. „Mit dem Tor in der letzten Aktion kannst Du nicht ernsthaft rechnen, aber die Art und Weise wie wir gespielt haben, war einfach top. Das späte Tor war dann das Sahnehäubchen auf der Torte.“

    Noch auf dem Rasen im Spielerkreis gab Janßen das Party-Kommando. In der kommenden Woche gilt der Fokus dann wieder der 3. Liga, wo es kommenden Samstag zum 1. FC Saarbrücken geht. Die 2. Runde des DFB-Pokals wird erst am 1. Oktober ausgelost.

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  • Viktoria-Pokalhistorie: Erst Bayern, dann Werder – gab’s schonmal!

    Viktoria-Pokalhistorie: Erst Bayern, dann Werder – gab’s schonmal!

    Viktoria Köln kann in seiner Geschichte auf eine lange Pokalhistorie schauen: Kämpfe gegen den BVB, ein Erstrunden-Kracher gegen Werder Bremen oder das jüngste Highlight gegen den FC Bayern München – wir wollen mit Euch vor dem Erstrundenspiel gegen Bremen auf die letzten Jahrzehnte schauen! 

    Als man den BVB ins Entscheidungsspiel schickte 

    Erstmals dabei war Viktoria Köln im DFB-Pokal 1934, dort schied man gegen die SpVgg Fürth aus. Doch es war das Jahr 1974/75, als Viktoria Köln deutschlandweit für Furore sorgte. Und das nicht nur, weil man die Stuttgarter Kickers (4:0), den TSF Usingen (6:1) und Eintracht Braunschweig (2:1) aus dem Pokal kegelte – denn im Achtelfinale kam Borussia Dortmund in den Sportpark Höhenberg. Schwarzgelb kam auf der Schäl Sick zunächst auch nach Verlängerung nicht über ein 0:0 hinaus, sodass es ins Entscheidungsspiel ging. Dort gewann der Favorit aus dem Ruhrpott dann im damals neugebauten Westfalenstadion mit 3:0.  

    Vier Jahre später, 1978, schaffte Viktoria es wieder in die zweite DFB-Pokalrunde. 4:1 gewann man in der ersten Runde gegen den ASV Burglengenfeld, gegen den SV Südwest Ludwigshafen war danach allerdings Schluss (2:4). 

    Erst gegen die Bayern dann gegen Werder – das gab’s schonmal 

    Im Folgejahr war der Verein von der Schäl Sick erneut in der 2. Hauptrunde vertreten. Erst der Sieg gegen Zweitliga-Konkurrent TeBe Berlin (1:0), dann das große Los: Die Bayern kommen nach Höhenberg! Mit 3:1 gewannen die Münchener um Trainer Pal Csernai, die Tore erzielten Dieter Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Wolfgang Dremmler. Bernd Ochmann verkürzte für Viktoria zwischenzeitlich auf 1:2. Im Sportpark Höhenberg standen für den SC Viktoria unter anderem Jürgen Jendrossek und Bernd Hermes auf dem Feld, Trainer war Ernst-Günter Habig.  

    Im Folgejahr dann war der SV Werder Bremen Gegner in der 1. Runde – eine Parallele zu diesem Jahr. Ob uns wieder so ein torreiches Spektakel bevorsteht? Damals jedenfalls gab es im Weserstadion einen 6:3-Sieg (n.V.) für Bremen zu bestaunen. Zunächst gingen die Gastgeber durch Treffer von Benno Möhlmann und Erwin Kostedde in Führung, die Viktoria-Tore von Eckhard Fischer und Matthias Brücken schickten die Partie in die Verlängerung. Dort traf dann Norbert Meier doppelt, zudem trug sich Uwe Reinders in die Torschützenliste ein und Benno Möhlmann traf zum 6:3-Endstand – der Treffer von Jürgen Jendrossek war letztlich zu wenig.  

    1991/92 ging es für Viktoria Köln dann nochmal ins Achtelfinale. Den SV Blau-Weiß 69 (2:0) sowie Waldhof Mannheim (1:0) räumte man aus dem Weg, dann kamen die Stuttgarter Kickers. Der 2022 im Alter von 51 Jahren viel zu früh verstorbene Frank Klemmer glich vier Minuten vor Schluss für Viktoria zum 1:1 aus, somit ging es gegen die Kickers in die Verlängerung. Matthias Imhof entschied mit dem 2:1 dann endgültig die Begegnung.  

    Erstrunden-Sieg gegen Union und 50.000 gegen Bayern 

    Springen wir bei all der Nostalgie nun in die Zeit der „neuen” Viktoria. 2014 war man erstmals wieder dabei, 2:4 hieß es am Ende in der ersten Runde gegen Hertha BSC. Im Folgejahr dann wieder ein Hauptstadtklub, diesmal kam Union nach Höhenberg. Zwar gingen die Gäste durch einen Treffer von Collin Quaner in Führung, doch ein Doppelschlag von Mike Wunderlich und Jules Reimerink besiegelte den überraschenden Sieg des damaligen Regionalligisten Viktoria Köln. In Runde zwei war Bayer Leverkusen dann eine Nummer zu groß (0:6). 

    Seitdem wartet man in Höhenberg auf einen Sieg im DFB-Pokal, auch wenn es gegen Nürnberg (6:7 n.E.), RB Leipzig (1:3) und die TSG Hoffenheim (2:3 n.V.) eng wurde. Im letzten Jahr dann das große Los: Der FC Bayern kam wieder zur 1. Runde nach Köln! Es ging rüber nach Müngersdorf, 50.000 Zuschauende waren im RheinEnergieSTADION dabei. Nun also kommt Werder Bremen nach Höhenberg. Auch wenn das Spiel bereits ausverkauft ist, könnt Ihr mit dabei sein: 

    Das Vussballradio Schäl Sick geht ab 15:20 Uhr LIVE und kostenlos auf Sendung, bei Sky könnt Ihr die Partie zudem im Einzelspiel (Sky Sport 5) sowie in der Konferenz (Sky Sport 1) LIVE verfolgen! 

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  • Gegnercheck Werder Bremen: Mehr Gemeinsamkeiten als man denkt

    Gegnercheck Werder Bremen: Mehr Gemeinsamkeiten als man denkt

    Es ist angerichtet: Am Samstag (15:30 Uhr) trifft Viktoria Köln im DFB-Pokal vor ausverkauftem Haus auf Werder Bremen. Wir haben uns im Vorfeld den Kader um Niclas Füllkrug und Naby Keita, die gemeinsame Geschichte beider Vereine sowie den Sommer am der Weser angeschaut.               

    Vorbereitung: Für Werder ist das Pokalspiel am Samstag der Pflichtspiel-Auftakt 2023/24. In der Sommer-Vorbereitung verbrachten die Bremer ihr Trainingslager erneut im Zillertal, zudem gewann das Team von Ole Werner unter anderem gegen den FC Toulouse (5:2). Am vergangenen Samstag setzte es im siebten Testspiel die erste Niederlage gegen Racing Straßburg (1:2).  

    Top-Transfers: Es war vielleicht DIE Überraschung des Bundesliga-Transfer-Sommers, als Werder die Verpflichtung von Naby Keita (28) bekanntgab. Der Mittelfeldspieler kommt vom FC Liverpool und kennt die Bundesliga noch aus Leipziger Zeiten. Über Keita hinaus hat sich Grün-Weiß auch mit Dawid Kownacki (26/Düsseldorf) verstärkt, aus der 3.Liga kommen die beiden Stürmer Justin Njinmah (22/BVB II) und Nick Woltemade (21/Elversberg) nach Leihe zurück. Noch in der laufenden Woche gab der Verein den Transfer von Mittelfeldspieler Senne Lynen (24/Saint-Gilloise) bekannt.  

    Erfolgstrainer: „Man merkt Ole an, dass er sich in Bremen wohlfühlt und sich absolut mit Werder identifiziert” – mit diesen Worten kommentierte Clemens Fritz (42/Leiter Scouting & Profifußball Werder Bremen) die Vertragsverlängerung mit Ole Werner (35) im Juni. Im November übernahm der gebürtige Schleswig-Holsteiner die Mannschaft, stieg in die Bundesliga auf und führte Werder auf einen souveränen 13. Platz in der Vorsaison. Als Kind des Nordens war Werner zuvor bei Holstein Kiel tätig, von 2019 bis 2021 war er Cheftrainer beim Zweitligisten. 

    Personal: Viel wird an der Weser derzeit über den Kader gesprochen, der mit den jüngsten Transfers nach und nach Konturen annimmt. Im Tor stehen Stammkeeper Jiri Pavlenka (31) und Michael Zetterer (28) bereit, in der Innenverteidigung scheinen Amos Pieper (25) und Niklas Stark (28) gesetzt. Im 3-4-3 erweist sich durch die Ausfälle von Mitchell Weiser (29) und Felix Agu (23) die rechte Schiene vakant, während in der Mittelfeldzentrale wegen des Ausfalls von Keita mit dem Dänen Jens Stage (26) zu rechnen ist. Die “hässlichen Vögel”, wie sich das Sturm-Duo um Marvin Ducksch (29) und Nationalstürmer Niclas Füllkrug (30) nennt, dürfte die Hauptaufgabe für die Viktoria-Verteidigung werden.  

    Seitenwechsel: Jetzt haben wir viel auf Werder Bremen geschaut, gucken wir uns aber nun mal an, welche Spieler bereits beide Trikots getragen haben: Im aktuellen Viktoria-Kader befindet sich mit David Philipp ein Ex-Werderaner (2014-20), bei der U23 der Grün Weißen steht mit Alexander Höck ein Viktoria-Eigengewächs (2017-22) unter Vertrag. Zudem haben Timmy Thiele und Sebastian Mielitz (beide 2020-22 bei Viktoria) mit der Raute auf der Brust gespielt (2010/11 bzw. 2005-14). Auch Nico Pellatz (2014-17 bei Viktoria/2007-09 bei Werder), Jannik Löhden (2013-15 Viktoria/2010/11 Werder), Matthias Hönerbach (1996-05 Viktoria/2005-13 Werder), Heiko Scholz (2011/12 Viktoria/1995/98 Werder) sowie Hans-Jürgen Offermans (1980/81 Viktoria, 1979/80 Werder) kennen beide Seiten.  

    Bisherige Begegnungen: Insgesamt dreimal trafen beide Teams in der Geschichte aufeinander, alle drei Partien stammen aus der Spielzeit 1980/81: In der ersten DFB-Pokal-Runde gewann Werder nach Verlängerung furios 6:3, in der 2. Bundesliga Nord siegte Werder am 5. Spieltag im Sportpark Höhenberg 2:1, im Weserstadion gab es am 41. Spieltag ein torloses Remis.  

    Lange Erfolgsgeschichte: Die Vereinshistorie von Werder Bremen vorzustellen, würde selbstredend zu lange dauern. Deshalb schauen wir auf die wichtigsten Ereignisse: Seit 1963 spielten die Hanseaten mit Ausnahme der Spielzeiten 1980/81 und 2021/22 immer in der Bundesliga, wurde 1964/65, 1987/88, 1992/93 sowie in der Double-Saison 2003/04 Deutscher Meister. Darüber hinaus gewannen die Werderaner 1992 den Europapokal der Pokalsieger, erreichten 2008/09 das UEFA-Cup-Finale und durften 1961, 1991, 1994, 1999, 2004 und 2009 den DFB-Pokal in die Luft strecken. 

    Partie in den Medien:  

    Radio: Vussballradio Schäl Sick ab 15:20 Uhr LIVE und kostenlos mit Jakob, Klaus und Besnik 
    TV: ab 15:15 Uhr in der Konferenz (Sky Sport Mix, Sky Sport Top Event und Sky Sport 1) sowie in der Einzelspielfunktion (Sky Sport 5)  
    Social Media: Facebook, Instagram, Twitter, YouTube 

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  • Kaden Amaniampong auf Leihbasis zu Hessen Kassel

    Kaden Amaniampong auf Leihbasis zu Hessen Kassel

    Kaden Amaniampong (19) wechselt auf Leihbasis zu Hessen Kassel. Der Verteidiger soll in der laufenden Saison beim Regionalligisten Spielpraxis sammeln. „Für Kadens Weiterentwicklung ist es wichtig, dass er auf dem Platz steht und Wettkampfpraxis sammelt”, erklärt Stephan Küsters (51), Sportlicher Leiter Viktoria Köln, den Schritt.

    „Hessen Kassel ist ein ambitionierter Klub, das wird Kaden in seiner Entwicklung sicherlich guttun”, so Küsters weiter. „Wir bleiben, insbesondere über unseren Übergangstrainer Dean Woodburn, mit dem Verein in der ständigen Kommunikation, um unseren Spieler gemeinsam bestmöglich weiterzuentwickeln. Das Leihgeschäft ist das Vernünftigste für alle Seiten.”

    Der 19-Jährige hat in der vergangenen Saison als Abwehrboss maßgeblich zum souveränen Bundesliga-Klassenerhalt der Viktoria-U19 beigetragen und im Sommer seinen Profivertrag auf der Schäl Sick unterschrieben. In Nordhessen soll Amaniampong nun die nötige Spielpraxis erhalten, um sich bestmöglich weiterzuentwickeln.

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  • „Perfekt!“ Viktoria feiert erstmals Startsieg in der 3.Liga

    „Perfekt!“ Viktoria feiert erstmals Startsieg in der 3.Liga

    „Perfekt. Besser könnte es nicht sein.“ Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen brachte seine Gefühlslage, angesprochen auf den ersten Drittliga-Startsieg der Vereinsgeschichte, mit wenigen Worten auf den Punkt. 3:1 gegen den erwartet stark aufspielenden SC Verl, und das ohne „echten“ Sturm – da kann es wohl tatsächlich nicht besser laufen zum Auftakt.  

    Mit André Becker, Valdrin Mustafa und Seokju Hong fielen gleich drei nominelle Mittelstürmer verletzungsbedingt aus. So agierte David Philipp an vorderster Front, unterstützt von Luca Marseiler und Donny Bogicevic. Neben Bogicevic standen in der Mittelfeldzentrale mit Bryan Henning und Stefano Russo zwei weitere Neuzugänge in der Startelf.

    Trotz der vor allem in der Offensive durchaus heftigen Personalprobleme, auch Luca de Meester und standen nicht zur Verfügung, zeigte sich Janßen vor der Partie im Interview mit MagentaSport „frohen Mutes“ aufgrund der Vorbereitung, wo „vieles schon sehr gut ausgesehen“ habe.

    Doch die Gäste zeigten sich wie von Janßen erwartet äußerst aggressiv im Pressing, bereiteten den Höhenberger Jungs Probleme und gingen nicht unverdient in Führung: Marcel Bengers Steckpass fand Nicolad Sessa, der frei auf Ben Voll zulief, den Torwart umkurvte und zum 0:1 einschob (28,).

    Doch Viktoria zeigte sich wie schon so häufig in der Vorsaison mental stark und schlug noch vor Pause zurück: Paco Koronkiewicz fand Niklas May, an dessen Geschoss von halblinks brachte Torwart Luca Unbehaun zwar eine Hand, doch David Philipp setzte energisch nach und traf zum 1:1 (35.).

    „Taktisch von beiden Mannschaften extrem hohes Niveau“ attestierte Stephan Küsters, Sportlicher Leiter der Viktoria, im Halbzeit-Interview und sprach bezüglich des Rückstands vom „Hallo wach“.

    „Ich glaube nicht, dass eine Mannschaft aufmachen wird und einfach mal drauflos spielt. Ich denke, wer in Führung geht, hat große Chancen, dass Spiel zu gewinnen“, prognostizierte Küsters für den zweiten Abschnitt.

    Mit Wiederanpfiff setzte heftiger Regen ein, und Ben Voll, über dessen Stellungsspiel beim 0:1 diskutiert wurde, verhinderte mit einem Monster-Reflex gegen Maximilian Wolfram (49.) den erneuten Rückstand.

    Und neun Minuten später zeigte Donny Bogicevic mit einem Traumtor in seinem ersten Drittligapflichtspiel, warum Viktoria ihn aus Steinbach geholt hat: Gleich drei Gegenspieler düpierte er an der Strafraumgrenze und schlenzte den Ball mit links ins lange Eck – das 2:1 (58.).

    Und es kam noch besser: Koronkiewicz zielte in der 72. Minute ähnlich genau wie Bogicevic, auch sein Ball, mit rechts geschossen, schlug am langen linken Pfosten ein, es stand 3:1.

    Gäste-Coach Alexander Ende musste mit einem Dreifach-Wechsel alles auf eine Karte setzen – prompt verfehlte der auf Kölner Seite eingewechselte Simon Handle nur knapp die endgültige Entscheidung.

    Viktoria Köln: Ben Voll – Michael Schultz, Moritz Fritz, Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz, Stefano Russo, Bryan Henning, Niklas May – Donny Bogicevic (89. Jeremias Lorch), Luca Marseiler (67. Simon Handle) – David Philipp (79. Suheyel Najar)

    Tore: 0:1 Nicolas Sessa (28.), 1:1 David Philipp (35.), 3:1 Patrick Koronkiewicz (73.)

    Zuschauer:innen: 2.370

    Schiedsrichter: Mario Hildenbrand 

    Gelbe Karten: 

    Köln: Niklas May, Stefano Russo

    Verl: Mael Corboz, Patrick Kammerbauer, Hendrik Mittelstädt

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  • Moritz Fritz im interview: „Jetzt stehe ich noch mehr in der Verantwortung“

    Moritz Fritz im interview: „Jetzt stehe ich noch mehr in der Verantwortung“

    Am Tag vor dem Saisonauftakt haben wir mit Moritz Fritz gesprochen. Der neue Kapitän spricht im Interview unter anderem über den Gegner SC Verl, seine Rolle im Team sowie das Trainingslager im eigenen zu Hause.  

    Moritz, wie groß ist die Vorfreude auf den Ligastart am Samstag gegen den SC Verl? 

    Moritz Fritz: „Die Vorbereitung war natürlich sehr intensiv. Wir haben sehr viel im konditionellen und auch im taktischen Bereich gearbeitet. Jeder aus dem Team hat sehr gut mitgezogen. Dass nun endlich der Ligastart bevorsteht, ist umso schöner.“ 

    Du bist von der Mannschaft zum neuen Kapitän gewählt worden. Was für eine Bedeutung hat dies für dich? 

    Moritz: „Für mich ist es eine große Auszeichnung, von der Mannschaft zum Kapitän gewählt worden zu sein. Das bedeutet mir viel und zeigt, wie viel Vertrauen die Mannschaft in mich hat. Es wird etwas Besonderes sein, erstmalig als Kapitän der Viktoria aufzulaufen.“  

    Was hat sich dadurch für dich geändert? Du hast ja schon in der Vergangenheit viel Verantwortung übernommen. 

    Moritz: „Ich habe in der Vergangenheit schon probiert, als Führungsspieler für Viktoria Verantwortung zu übernehmen und vorneweg zu gehen. Jetzt stehe ich noch mehr in der Verantwortung, und dessen bin ich mir auch bewusst. Ich möchte noch mehr vorneweg gehen. Ich möchte meine Mitspieler mitziehen und einfach vorweg marschieren. 

    Das diesjährige Trainingslager habt ihr in Köln verbracht, auf heimischen Boden trainiert. War es vielleicht von Vorteil, abends in seinem eigenen Bett zu schlafen? 

    Moritz: „Ich denke schon, dass die Jungs sich gefreut haben, zu Hause im eigenen Umfeld und auch im eigenen Bett zu übernachten. Vor allem glaube ich aber, dass die Trainingsmöglichkeiten mit den zwei super Rasenplätzen ein riesiger Vorteil sind, um unter perfekten Bedingungen zu trainieren. Jeder kennt die Abläufe bei uns am Trainingsgelände. Die Infrastruktur verbessert sich stetig, und deswegen konnten wir eine gute Vorbereitung absolvieren und bestens trainieren.  

    Wie hast du die Vorbereitung wahrgenommen? Wie ist die Mannschaft drauf? 

    Moritz: „Wie bereits angesprochen, wir haben sehr intensiv gearbeitet. Sowohl im taktischen als auch konditionellen Bereich. Die Mannschaft hat sehr fokussiert und konzentriert mitgezogen. Wir hatten trotzdem sehr viel Spaß, und man merkt, dass der Teamgeist aus der letzten Saison weiterhin vorherrscht und ein wichtiger Teil für uns ist, das muss auch so sein. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, da die Mannschaft wirklich gut gearbeitet hat.  

    Welchen Eindruck hast du von den Neuzugängen? 

    Moritz: „Dass der Teamgeist weiterhin so gut ist, da haben auch die Neuzugänge ihren Anteil dran. Die Jungs sind charakterlich alle einwandfrei und passen perfekt in unser Team. Der ein oder andere hat selbst schon gesagt, dass es sich anfühlt, als wären sie schon länger dabei und nicht neu dazugekommen. Ich glaube, das sagt viel aus. Wir haben sie gut aufgenommen und die Neuen haben sich sehr gut integriert.  Auch sportlich geben sie dem Team viel mit und sind mit ihren individuellen Stärken eine Bereicherung für uns. Sie geben der Mannschaft nochmal mehr Qualität. Es stand kein großer Umbruch an, und deswegen können wir uns sicherlich auch durch einen großen Teamgeist auszeichnen.  

    Am Samstag geht es dann endlich wieder los. Was erwartest du für ein Spiel gegen den SC Verl?   

    Moritz: „Erstmal freue ich mich, dass wir endlich mal ein Heimspiel haben am ersten Spieltag. Es wird eine schwierige Aufgabe gegen Verl. Sie sind inzwischen ein gestandener Drittligist, der sich vor allem dadurch auszeichnet, dass sie eine spielerisch starke Mannschaft haben und sehr viel Wert auf Ballbesitz legen. Wie gesagt, es wird ein schwieriges Spiel. Aber ich denke, wenn wir das abrufen, was wir uns schon in der Vorbereitung erarbeitet haben, und auf das Level kommen, das wir spielen können, dann werden wir alle Chancen haben, zu gewinnen. Wir wollen zu Hause direkt zu Beginn die ersten drei Punkte einfahren.“ 

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  • VVK-Start: Essen, Duisburg und Bielefeld im Verkauf

    VVK-Start: Essen, Duisburg und Bielefeld im Verkauf

    Der 3. Liga-Spielplan hat uns zum Start der Saison 2023/24 gleich vier Heimspiele gegen NRW-Gegner geschenkt – der SC Verl, Rot-Weiss Essen, Arminia Bielefeld und der MSV Duisburg haben die Ehre, die ersten Liga-Gäste der neuen Spielzeit im Sportpark Höhenberg zu sein. Die Tickets für die Partien könnt Ihr Euch ab sofort sichern. 

    Auch in der neuen Spielzeit findet Ihr die Tickets unter www.viktoria-tickets.de, zudem habt Ihr in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (Di.-Fr. 14-17 Uhr) die Möglichkeit, Eure Tickets zu ergattern. Braucht Ihr noch nen Grund warum Ihr auf jeden Fall kommen müsst?

    In der vergangenen Spielzeit sind wir gegen alle Gegner aus Nordrhein-Westfalen ungeschlagen geblieben – 1:1 und 2:0 gegen den BVB II, 1:1 und 2:2 gegen den MSV Duisburg, 4:1 und 1:0 gegen Essen sowie 2:2 und 2:1 gegen den SC Verl. 

    Also: Fackelt nicht lange uns sichert Euch schon JETZT Eure Plätze im Sportpark Höhenberg!

    Hier geht’s direkt in den Ticketshop!

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  • Gegnercheck: Wundertüte Verl mit Kölschen Neuzugängen

    Gegnercheck: Wundertüte Verl mit Kölschen Neuzugängen

    Gegner am ersten Spieltag sind ja bekanntlich meist Wundertüten. Vor allem, wenn neben wichtigen Spielern auch der Trainer den Verein verlässt. Deshalb haben wir für Euch den „neuen” SCV einmal unter die Lupe genommen.  

    Kaderumbruch: 13 Zu- und 15 Abgänge – viel Fluktuation im Verler Kader. Neben Vinko Sapina (RW Essen) und Niclas Thiede (Bochum) hat auch Ex-Viktorianer Luca Stellwagen (vereinslos) den SCV verlassen. Neu sind unter anderem Marcel Benger (Holstein Kiel) und Luca Unbehaun (BVB) sowie Lars Lokotsch, der aus der Kölner Südstadt nach Ostwestfalen wechselte. Mit Mael Corboz und Maximilian Wolfram sind zudem zwei Säulen weiterhin Teil des Teams.  

    Trainerwechsel: Ebenfalls Fortuna-Vergangenheit hat der neue Verl-Coach: Alexander Ende ist seit dem 1. Juli Trainer des Sportclubs und beerbt Michel Kniat (zu Bielefeld gewechselt), der Neu-Coach war zuletzt von Januar bis Juni als Trainer der U19 bei Borussia Mönchengladbach tätig. Zwischen 2020 und 2022 stand der 43-Jährige bei Fortuna Köln an der Seitenlinie, in seiner Jugendzeit war Ende zudem für den SCB Preußen Köln (Vorgängerverein des FC Viktoria) aktiv. Sein letztes Spiel im Sportpark Höhenberg liegt allerdings gar nicht so weit zurück, im Mai 2022 verlor der UEFA-Pro-Lizenzinhaber das Pokalfinale mit Fortuna gegen Viktoria Köln (0:2).  

    Saisonvorbereitung: Ergebnisse solle man in Testspielen nicht überbewerten, sagte Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen vor wenigen Wochen. Schaut man dennoch auf die Resultate der Verler Freundschaftsspiele, kann man einige kleine Achtungsfolge erkennen: 3:2 gegen Gütersloh, 1:1 gegen Havelse, sowie Siege gegen Bundesligist VfL Bochum (3:1), Alemannia Aachen (4:1) sowie Rot-Weiss Essen (1:0).  

    Auftakt-Fluch: Seit ihrem Aufstieg in die 3. Liga haben beide Teams noch keinen Sieg am 1. Spieltag einfahren können. Zuletzt gelang dem FC Viktoria 2018 ein Sieg am 1. Spieltag, dem SCV 2016 – kein anderes Team der Liga wartet so lange darauf, den Auftakt-Fluch zu brechen.

    Bisherige Partien: Seit 2012 trafen beide Teams 20-mal aufeinander – gegen keinen Gegner musste Viktoria in diesem Zeitraum öfter ran. Dabei hat man auf der Schäl Sick bessere Erinnerungen an die Spiele: 11-mal ging Viktoria als Sieger vom Platz, zweimal der SCV und siebenmal spielte man Remis. Zudem scheinen Tore garantiert, keines der 20 Spiele endete torlos. Die vergangene Partie gewann Viktoria daheim 2:1.

    Tickets: Ihr habt nicht nur 3, sondern gleich 4 Möglichkeiten, Euch den Platz im Stadion zu sichern:
    1. Online unter www.viktoria-tickets.de 
    2. In der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (Di.-Fr. 14-17 Uhr) 
    3. An der Tageskasse am Spieltag (ab 12:30 Uhr) 
    4. Als Kombi-Ticket – ab 19€ kriegt Ihr auch noch ein ticket für das Spiel gegen Essen dazu. Hier geht’s direkt zur Aktion!

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  • Starke Generalprobe: May und Becker treffen bei 2:2

    Starke Generalprobe: May und Becker treffen bei 2:2

    Gelungene Generalprobe für unsere Viktoria: Das Team von Cheftrainer Olaf Janßen zeigte am Samstag im Sportpark Höhenberg beim 2:2 gegen den niederländischen Erstligaaufsteiger Almere City eine überaus ansprechende Leistung.

    „Zunächst mal ein Danke schön an Stephan Küsters, dass er diesen Top-Gegner eine Woche vor dem Ligastart für uns organisieren konnte“, zeigte sich Janßen mit den 90 Minuten entsprechen zufrieden: „Es war ein sehr gutes Spiel von uns, in der erste Halbzeit hatte der Gegner gefühlt keine Chance. Nach der Pause waren wir in den ersten Minuten nicht direkt voll da. Nach 60 Minuten haben sie durchgewechselt und waren in der Schlussphase dominant, aber wir haben uns gut dagegengestemmt.“

     Niklas May (3.) und André Becker (12.) nach toller Kombination über Luca Marseiler und May trafen in einer starken Anfangsphase zur frühen 2:0-Führung.

    In Halbzeit zwei kamen die Gäste besser aus der Kabine und zum schnellen Anschlusstreffer durch Thomas Robinet (49.), der einen Abpraller verwertete. Nach dem von Janßen angesprochenen großen Wechsel erzielte Guus Beamont nach einem Freistoß am langen Pfosten den Ausgleich.

    Nach der offiziellen Saisoneröffnung am Sonntag (Sportpark Höhenberg/12 bis 17 Uhr/Eintritt frei) darf die Mannschaft einen freien Montag genießen, ehe Janßen an den Feinheiten für den Saisonstart gegen den SC Verl (Samstag, 5. August, 14 Uhr, Sportpark Höhenberg/hier gibt’s Tickets) arbeiten wird.

    Viktoria Köln: Ben Voll – Michael Schulz, Moritz Fritz (46. Jeremias Lorch), Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz (60 Florian Heister), Stefano Russo (46. David Philipp), Bryan Henning, Niklas May (60. Simon Handle) – Donny Bogicevic, Luca Marseiler (79. Florian Engelhardt) – André Becker

    Tore: 1:0 Niklas May (3.), 2:0 André Becker (12.), 1:2 Thomas Robinet (49.), 2:2 Guus Beaumont (69.).

    Schiedsrichter: Felix Weller

    Zuschauer: 400

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  • Kevin Lankford wechselt auf Leihbasis in die USA

    Kevin Lankford wechselt auf Leihbasis in die USA

    Offensivspieler Kevin Lankford (24) wechselt auf Leihbasis zunächst bis zum Jahresende zum Orange County SC in die USL Championship.

    „Wir möchten uns ausdrücklich bei Kevin Lankford für seinen offenen und jederzeit professionellen Umgang mit der Situation bedanken seit dem Moment, in dem wir ihm erklärt haben, dass die Aussicht auf Spielzeit aktuell bei uns nicht die größte ist“, erklärt Stephan Küsters, Sportlicher Leiter Viktoria Köln. „Diese Spielzeit wird er nun in den USA wieder bekommen. Wir wünschen ihm viel Erfolg, und dann werden wir im Winter schauen, was für alle Seiten das Beste ist.“

    „Die Gespräche waren sehr offen und sehr ehrlich. Wenn Du spürst, dass es sportlich vorerst nicht nach vorne geht, musst Du neue Reize setzen“, erklärt der in Biberach geborene Deutsch-Amerikaner Kevin Lankford. „Dass ich diesen Reiz nun in der Heimat meines Vaters setzen kann, ist natürlich dann eine ganz besondere Geschichte. Ich freue mich auf ein großes Abenteuer und den Soccer in den USA. Und wie Stephan Küsters es sagt: Im Winter werden wir sehen, wie es weiter geht.“

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