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  • Viktoria feiert Weltkindertag mit Ticket- und Trikot-Aktion

    Viktoria feiert Weltkindertag mit Ticket- und Trikot-Aktion

    Viktoria Köln möchte den heutigen Weltkindertag (20. September) nutzen, um die Aufmerksamkeit auf Kinderrechte und die Bedürfnisse von Kindern zu lenken. 145 Staaten feiern den Internationalen Weltkindertag, der im Jahr 1954 von den Vereinten Nationen erstmals offiziell installiert wurde und seitdem von UNICEF verantwortet und ausgereichtet wird.

    Zu den definierten Zielen des Weltkindertags zählen der Einsatz zur Stärkung der Rechte von Kindern und die Förderung der Freundschaft von Kindern und Jugendlichen weltweit. Kinder sollen durch Aktionen gewürdigt und geehrt werden – aber gleichzeitig soll der Tag auf die Probleme von Kindern in dieser Welt hinweisen. Etwa die Missachtung von Kinderrechten oder die politische Mitbestimmung von Kindern rücken dann in den Fokus.

    Zum diesjährigen Motto „Jedes Kind braucht eine Zukunft!“ heißt es auf der Homepage des Deutschen Kinderhilfwerks: „Das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland fordern mit diesem Motto ein stärkeres politisches Engagement für eine gerechte und lebenswerte Zukunft junger Menschen. Zur Halbzeit bei der Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung appellieren die beiden Organisationen, das globale Versprechen einzuhalten, kein Kind zurückzulassen.“

    Auch die Viktoria möchte die Kinder in Köln und Umgebung feiern. In der Viktoria-Vamilie haben Kinder und Jugendliche über das ganze Jahr einen hohen Stellenwert. Die Trainer:innen und Mitarbeitenden unserer Vussballschule und unseres Nachwuchsleistungszentrums geben jeden Tag alles für die Vussballer von morgen. An diesem besonderen Tag wollen wir unseren kleinsten Fans, die wie die Großen unsere Viktoria unterstützen, zum Weltkindertag gratulieren und haben besondere Aktionen im Ticket- und Fanshop vorbereitet. Vom 20. – 23. September gibt es in beiden Shops vergünstigte Angebote.

    Ticket-Aktion

    Im Familienblock, sowie auf Schüler und Kindertickets im Sitz- und Stehplatzbereich gibt es ab heute vergünstige Tickets.

    Familienblock: Erwachsene 10€ statt 15€, Kinder 2€ statt 5€

    Sitzplatz: Schüler 10€ statt 15€, Kinder (7-14 Jahre) 8€ statt 12€

    Stehplatz: Schüler 5€ statt 8€, Kinder (7-14 Jahre) 2€ statt 5€

    Den Vorteilspreis findet ihr online für die Spiele gegen den MSV Duisburg, FC Ingolstadt und Erzgebirge Aue, sowie an der Tageskasse zum Spiel gegen Duisburg. Zu den Tickets: https://viktoria1904.reservix.de/

    Fanshop-Aktion

    Alle Kindertrikots sind im Onlineshop und im Fanshop im Sportpark Höhenberg anstatt für 54,90 Euro für nur 39,00 Euro erhältlich

    Hier geht’s direkt zu unseren kinder-Trikots.

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  • 1:2 in der Roten Erde – Janßen vermisst die letzte Gier

    1:2 in der Roten Erde – Janßen vermisst die letzte Gier

    Die Rückfahrt aus Dortmund ist eine der kürzeren in der 3. Liga für Viktoria Köln, doch diesmal würde sie „schmerzhaft“ werden, wie es Cheftrainer Olaf Janßen nach dem 1:2 beim BVB II formulierte.

    Nach dem vierten Spiel in Folge ohne Sieg ist der gute Start erstmal dahin, nun gelte es, „sich zu schütteln“ und wieder an die 100 Prozent zu kommen, die Janßen in der Roten Erde vermisste: „Es waren 90 heute, nicht 100. Die letzte Gier hat gefehlt. Da muss jetzt jeder bei sich anfangen, woran das gelegen hat.“

    Mit Simon Handle für den Verletzten Donny Bogicevic in der Startelf hätte Janßen um ein Haar schon in der 3. Minute das sprichwörtlich Goldene Händchen bewiesen, doch Handle konnte die scharfe Hereingabe von Niklas May nicht verwerten.

    Und nur weitere drei Minuten später lag die Viktoria zurück: Julian Hettwer war nach Ole Pohlmanns Pass auf und davon, scheiterte zwar zunächst an Ben Voll, lief aber direkt in den Abpraller, so dass der Ball den Weg über die Linie fand.

    Ähnlich der Ausgleich: Patrick Koronkiewicz scheiterte vom Elfmeterpunkt – Patrick Göbel hatte Luca Marseiler nur noch per Foul stoppen können – zunächst an BVB-Torwart Marcel Lotka, konnte aber den Abpraller zum 1:1 verwerten (14.).

    Hektisch wurde es, als Paul-Philipp Besong sich frei auf dem Weg zum Tor den Ball zu weit vorlegte und mit gestrecktem Bein gegen Ben Voll einstieg. Nach einer kurzen Rangelei sahen neben Besong auch Falko Michel und auf Kölner Seite Michael Schultz Gelb.

    In Halbzeit zwei dauerte es erneut keine sechs Minuten, bis die Gastgeber trafen. Und es war ein Foulelfmeter, der an fast exakt derselben Stelle verursacht wurde wie der in der ersten Halbzeit. Schiri Felix Prigan ahndete Moritz Fritz‘ Einsatz gegen Besong mit einem Strafstoß, den Pohlmann unhaltbar für Voll, obwohl der die Ecke ahnte, verwandelte.

    Zum erneuten Ausgleich sollte es trotz aller Bemühungen und zahlreicher Wechsel nicht mehr reichen, am nächsten dran war Suheyel Najar, dessen abgefälschte Hereingabe zur gefährlichen Bogenlampe wurde, aber doch von Lotka zur Ecke geklärt werden konnte.

    Viktoria Köln: Ben Voll – Michael Schultz (90. Luca de Meester), Moritz Fritz (63. Jeremias Lorch), Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz, Stefano Russo, Bryan Henning (77. André Becker), Niklas May (77. Jonah Sticker) – Simon Handle (63. Suheyel Najar) – David Philipp, Luca Marseiler

    Tore: 1:0 Julian Hettwer (6.), 1:1 Patrick Koronkiewicz (14.).

    Zuschauer: 817

    Schiedsrichter: Felix Prigan

    Gelbe Karten

    Dortmund: Paul-Philipp Besong, Falko Michel, Abdoulaye Kamara, Hendry Blank

    Köln: Michael Schultz, David Philipp

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  • Gegnercheck: BVB sucht in neuer alter Heimat nach neuer alter Form

    Gegnercheck: BVB sucht in neuer alter Heimat nach neuer alter Form

    Schwarzgelb empfängt Schwarz-rot – für die Mannschaft von Olaf Janßen geht es am Samstag (14:00 Uhr) im Stadion Rote Erde gegen Borussia Dortmund II. Beide Teams warten seit drei Spielen auf einen Dreier. „Ich hoffe dass der Knoten am Wochenende platzt“, so Janßen in der Coaching-Zone vor der Partie. Wir haben die Borussia für Euch wie gewohnt genauer unter die Lupe genommen.

    Saisonstart: Den Beginn der neuen Spielzeit hat man sich in Westfalen wohl anders vorgestellt – das gilt nicht nur für die BVB-Mannschaft in der Bundesliga, sondern auch für die U23 in der 3. Liga. Nur ein Sieg und ein Tor stehen für die Mannschaft von Jan Zimmermann auf dem Konto. Zuletzt gab es zwei 0:2-Niederlagen gegen Dynamo Dresden und den 1. FC Saarbrücken sowie eine Nullnummer in Regensburg.

    Transfers: Sicherlich ist der nicht perfekte Start auch auf die Sommer-Abgänge zurückzuführen: Mit Nnamdi Collins (19/Frankfurt) Marco Pasalic (22/HNK Rijeka), Göktan Gürpüz (20/Trabzonspor), Niklas Dams (33/Wuppertaler SV), Can Özkan (23/Bielefeld) und Leihgabe Justin Njinmah (22/Werder Bremen) kann Coach Zimmermann auf einige Leistungsträger nicht mehr zurückgreifen. Verstärkt hat Schwarzgelb sich hingegen unter anderem mit Julian Hettwer (20/MSV Duisburg), Ayman Azhil (22/Leverkusen), Justin Butler (22/Ingolstadt) und Rückkehrer Paul-Philipp Besong (22/Nürnberg). Ebenfalls aus Nürnberg kam der wohl im wahrsten Sinne des Wortes „namhafteste“ Zugang – Jermain Nischalke (20) hatte schon bei der Verkündung Kult-Status.

    Trainer: Trainer Jan Zimmermann (43) hielt den BVB im letzten Jahr souverän in der 3. Liga. Im Februar übernahm der gebürtige Hannoveraner von Christian Preußer (39), zuvor war er in der 2. Bundesliga bei Hannover 96 (07 bis 11/2021) sowie beim TSV Havelse (12/2018 bis 06/2021) als Coach aktiv.

    Stadion: 1926 wurde das Stadion Rote Erde erstmals eröffnet. Von 1937 bis 1974 trug die Erste Mannschaft von Borussia Dortmund hier ihre Heimspiele aus, bis unmittelbar angrenzend für die WM in Deutschland das Westfalenstadion, heute SIGNAL IDUNA Park, gebaut wurde. In der vergangenen Spielzeit musste die BVB-Reserve aufgrund der Umbauarbeiten unter anderem nach Wuppertal und Oberhausen umziehen, nun aber dürfen sowohl die U23 als auch die Frauenmannschaft des BVB wieder in der Roten Erde antreten.

    Begegnungen: Viktoria Köln ist wohl nicht unbedingt der Lieblingsgegner der Borussen. Die Rote Erde verließen die Schäl-Sick-Jungs noch nie ohne Punkt, generell gewann die U23 des BVB von 12 Partien bisher nur zwei. In der vergangenen Saison gab es eine Punkteteilung in Höhenberg (1:1) sowie einen Viktoria-Sieg in Wuppertal (2:0). Zu Regionalliga-Zeiten gab es vier Duelle im Schatten des SIGNAL-IDUNA-Parks, zweimal gewannen unsere Jungs. Top-Torschütze des Duells ist übrigens immer noch Felix Backszat mit vier Treffern.

    Historie: Die BVB-Reserve spielte von 1988 an in der Oberliga, 1998 gelang der Aufstieg in die Regionalliga, damals dritthöchste Spielklasse. Die Abstiege 2001 und 2005 wurden jeweils mit dem direkten Wiederaufstieg korrigiert. 2015 ging es erneut runter in die Regionalliga, aus der man sich im vorletzten Sommer wieder nach oben verabschiedete. Als Tabellenneunter durfte man die Saison 2021/22 als durchaus erfolgreich ansehen.  

    Tickets + Fanbus: Tickets für die Partie findet Ihr hier, alle Infos zum Fanbus haben wir Euch hier bereitgestellt.

    Partie in den Medien: MagentaSport geht ab 13:45 Uhr LIVE auf Sendung. 
    Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 13:50 Uhr mit Besnik und Daniel On Air! 
    Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden. 

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  • VdV-Schulung bei Viktoria: Sag NEIN zu Doping und Spielmanipulation

    VdV-Schulung bei Viktoria: Sag NEIN zu Doping und Spielmanipulation

    Sag NEIN zu Doping, sag NEIN zu Spielmanipulation – in der Länderspielpause versammelten sich die Viktoria-Profis im Sportpark Höhenberg zur jährlichen Schulung der Vereinigung der Vertragsfußballspieler e.V. (VdV).

    VdV-Teambetreuer Alexander Voigt (45) informierte zunächst über laut der geltenden Doping-Regeln verbotene Substanzen und Methoden. Was ist generell verboten, was ist im Rahmen des Wettkampfs verboten, was ist wann erlaubt, was muss gemeldet werden, wie läuft die Kontrolle ab – nicht jeder Profi im jungen Viktoria-Kader wurde bereits für eine solche ausgelost. Grundsätzliche Empfehlung: Fußballer und Sportler generell sollten sich bei der Einnahme von Medikamenten an der NADA-App orientieren und bei Kontrollen alles, was sie eingenommen haben melden – damit können sie im Zweifelsfall einer positiven probe zumindest erklären, warum sie es genommen haben bzw nehmen mussten.

    Die Viagra-Frage, die natürlich nur „für einen guten Freund“ gestellt wurde, beantworte Ex-FC-Profi Voigt mit einem Hinweis, den vielleicht nicht nur Profi-Sportler „beherzigen“ sollten: „Ich würde abraten, das schlägt auf Herz.“ Auf der Dopingliste steht das Potenzmittel derzeit übrigens nicht. Forschungsstudien der WADA, ob mit der Einnahme ein Vorteil in der Lungenkapazität auf großer Höhe zu erzielen ist, laufen noch.

    Voigts Kollegin Kerstin Neumann informierte anschließend über den richtigen Umgang mit Spielmanipulation beziehungsweise „Anfragen“ diesbezüglich. Auch hier hat die Meldepflicht absolute Priorität, denn auch wer „nur“ Kenntnis von einer möglichen Spielmanipulation hat, diese aber nicht meldet, gilt im Fall der Fälle als Mittäter, auch wenn er nicht aktiv in die Manipulation involviert war.

    Auch nicht zu unterschätze: Schon allein die Weitervergabe von Informationen bezüglich der Aufstellung oder verletzungsbedingter Ausfälle ist strafbar, was Neumann am Beispiel von Premier-League-Profi Ivan Toney (27) verdeutlichte. Dem Brentford-Stürmer wurde 2022 in 232 Fällen Spielmanipulation vorgeworfen, unter anderem ein Bruch der FA-Regel E8. Diese verbietet Fußballern Wetten auf Spiele sowie die Weitergabe von Informationen als Grundlage auf Wetten.

    Einmal jährlich führt die VdV seit 2019 diese Schulungen bei allen Drittligisten durch. Die Botschaft ist klar. Ein klares NEIN zu Spielmanipulation und Doping!

    Unseren Artikel zur Schulung 2022 findet ihr hier.

    Die Verbotsliste der Nationalen Anti Doping Agentur NADA findet ihr hier.

    Hier geht’s zur Spielergewerkschaft VdV.

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  • „Papa, jetzt ist Schluss!“ Luca holt Mike Wunderlich vom Platz

    „Papa, jetzt ist Schluss!“ Luca holt Mike Wunderlich vom Platz

    2628 Menschen auf der Haupttribüne im Sportpark Höhenberg erheben sich und applaudieren frenetisch. Es sind die letzten Ovationen für den Fußballspieler Mike Wunderlich (37), der in der 70. Spielminute um 19.29 Uhr den Rasen seines geliebten Wohnzimmers verlässt. Den „Befehl“ dazu hat sein Sohn Luca übers Stadion-Mikrofon gegeben: „Papa, jetzt ist Schluss“.

    Aus und vorbei. Das war es endgültig mit der Spielerkarriere. Zum Abschied wird Mike noch einmal gebührend gefeiert. Von Kölnern, von Lauterern. Doch die Musik ist natürlich kölsch. Tommi von AnnenMayKantereit sorgt für bewegende Momente in Höhenberg, die letzten großen Emotionen im Fußballerleben des Mike Wunderlich, der jetzt endgültig Geschäftsmann und Trainer ist, nachdem er sich bei den Fans beider Klubs bedankt hat.

    Sein 630. Spiel war sein letztes – aber das erste in dem er das Trikot beider Mannschaften trug. Das des 1. FC Kaiserslautern, mit dem er 2022 in die 2. Liga aufgestiegen war. Der schönste Moment in seiner Laufbahn, wie Wunderlich wiederholt erklärte. Und natürlich das des FC Viktoria Köln, seines geliebten Klubs auf der Schäl Sick, für den zuvor in 347 Spielen 194 Tore und 96 Assists erzielte.

    Mike startete für die Gäste, kehrte nach der Pause im Viktoria-Dress auf den Rasen zurück, ehe Sohn Luca eingriff und den Rest der Partie mit dem Papa und Opa Franz von der Seitenlinie verfolgte.  

    Zum Abschied waren viele frühere Mitspieler, Trainer und Weggefährte gekommen. FCK-Coach Dirk Schuster, Geschäftsführer Thomas Hengen und Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen erinnerten sich vor Anpfiff im Interview an den Spieler Wunderlich, in der Halbzeit sprachen die ehemaligen Viktoria-Trainer Heiko Scholz, Patrick Glöckner und Pavel Dotchev. Einstimmiger Tenor: „Großartiger Fußballer, herausragender Mensch.“

    Das Spiel endete übrigens 1:2. Luca Marseiler (10.) brachte Viktoria in Führung, Terence Boyd (45.) und Daniel Hanslik (60.) trafen für den Zweitligisten aus der Pfalz. Doch das war nebensächlich. Mit Mike Wunderlich verabschiedet die Viktoria ihr Gesicht des letzten Jahrzehnts. Am Freitagabend gab es einen würdigen Abschied. Im VIP-Bereich wurde Wunderlich nach der Partie von beiden Teams, mit einigen Reden und zahlreichen Videobotschaften dann endgültig verabschiedet. Rund 300 Gäste feierten bis weit in die Nacht.

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  • Viktoria vs FCK: Mike Wunderlich trägt beide Trikots

    Viktoria vs FCK: Mike Wunderlich trägt beide Trikots

    347 Spiele im Viktoria-Trikot, 194 Tore, 96 Assists – Mike Wunderlich (37) war seit 2011 das Gesicht des FC Viktoria Köln 1904. Im Sommer hat er seine aktive Karriere beendet. Die Viktoria-Vamilie nutzt die Liga-Pause, um ihre Vereins-Ikone gebührend zu verabschieden.  

    Am Freitag, 8. September, wird der Rekordspieler ein letztes Mal im Sportpark Höhenberg das Viktoria-Trikot tragen. Um 18 Uhr wird sein Abschiedsspiel angepfiffen – und wer sonst als der 1. FC Kaiserslautern käme wohl dafür als „Gegner“ in Frage? Jener Traditionsklub aus der Pfalz, mit dem er 2022 in die 2. Liga aufgestiegen war. Der schönste Moment in seiner Laufbahn, wie Wunderlich, der inzwischen als Trainer der SV Bergisch Gladbach mit drei Siegen aus vier Spielen in die Mittelrheinliga-Saison gestartet ist, wiederholt erklärte.

    Dem Anlass entsprechend wird Mike Wunderlich am Freitag noch einmal beide Trikots tragen, in der ersten Halbzeit das des 1. FC Kaiserslautern, nach der Pause das der Viktoria, in dem er seine Karriere beendet hat. 

    In der Pfalz hatte Wunderlich mit 14 Scorerpunkten (sieben Tore, sieben Assists) maßgeblichen Anteil an der Rückkehr der Roten Teufel ins Bundesliga-Unterhaus und wurde beim FCK auch aufgrund seiner Führungsstärke in kürzester Zeit zum Fan-Liebling und Kult-Spieler. Auch in die Zweitligasaison startete er mit vier Treffern in den ersten acht Spielen stark, doch als seine Einsatzzeiten dann zusehends weniger wurden, entschied er sich zum Winterwechsel und damit zur erneuten Rückkehr zu seiner geliebten Viktoria: „Ich wollte nicht die letzte Saison meiner Karriere auf der Bank verbringen.“

    Dann doch lieber zurück in die Heimat in sein geliebtes Umfeld. „Ich habe hier angefangen, da hieß es noch Preußen Köln, und hier war ein Ascheplatz, wo nun der Kunstrasen ist“, erinnerte sich Mike im Interview mit dem EXPRESS. „Dann die Zeit nach Frankfurt, als die Viktoria und vor allem Franz-Josef Wernze mir unglaublich geholfen haben. Deshalb bin ich auch hiergeblieben, nach den verpassten Aufstiegen. Weil ich ihm dankbar war und mithelfen wollte, seinen Traum von der 3. Liga zu realisieren. Herr Wernze wurde gerne angefeindet und als reiner Geldgeber gesehen, aber was er hier auch abseits der ersten Mannschaft für Jugend und Infrastruktur geleistet hat, wird gerne übersehen.“

    Das Schicksal wollte es, dass eben Mike Wunderlich mit seinem Tor zum 1:1 gegen Borussia Dortmund II im ersten Heimspiel nach dem Tod Wernzes (†74) die Viktoria zu einem neuen Vereinsrekord in der 3. Liga schoss. An jenem Sonntag im Mai lief er nun jubelnd zur Ehrenloge, wo Familie Wernze neben dem Foto des Verstorbenen FJW saß. Wunderlich ballte die Faust in Richtung Familie, dann gen Himmel. Na klar, dieses Tor wollte er dem Big Boss unbedingt schenken: „Wir hatten eine sehr enge Bindung, eine sehr persönliche Beziehung. Ich habe Franz-Josef Wernze viel zu verdanken.“

    Auch bei seinem Abschiedsspiel wird Mike mit seinen Gedanken wohl immer mal wieder bei FJW landen. Doch dieser Abend soll ihm gehören, dem Rekordspieler des FC Viktoria Köln. Viele frühere Mitspieler, Trainer und weitere Weggefährte haben ihr Kommen zugesagt.

    Der Ticketverkauf findet hier online sowie in der Geschäftsstelle im Sportpark Höhenberg (Di. – Fr. 14-17 Uhr) und an den bekannten VVK-Stellen statt.

    Die Abendkasse öffnet.

    — Sitzplätze auf der Haupttribüne kosten 15 Euro (12 € ermäßigt, 10 € Kind/7-14 Jahre).
    — Die äußeren Plätze der Haupttribüne werden als Stehplätze angeboten und kosten 10 Euro (8 € ermäßigt, 5 € Kind).
    — Die Blöcke 1 und 2 sind für Viktoria-Fans vorgesehen, die Blöcke 5 und 6 für Anhänger des FCK.
    — VIP-Tickets kosten 99 Euro

    Mike Wunderlich in Zahlen:
    629 Spiele, 270 Tore, 129 Assists

    Für Viktoria Köln:
    347 Spiele, 194 Tore, 96 Assists

    Für den 1. FC Kaiserslautern:
    56 Spiele, 11 Tore, 9 Assists

    Weitere Stationen: 1. FC Köln II, Rot-Weiss Essen, FSV Frankfurt
    (Quelle: Transfermarkt)

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  • Tickets für alle terminierten Spiele im Vorverkauf

    Tickets für alle terminierten Spiele im Vorverkauf

    Die Länderspielpause in den Profiligen steht für die Viktoria-Vamilie ganz im Zeichen der Verabschiedung von Mike Wunderlich im Rahmen der Partie gegen den 1. FC Kaiserslautern (Freitag, 18 Uhr). In der kommenden Woche geht es fürs Team von Cheftrainer Olaf Janßen dann im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund wieder um Ligapunkte.

    Das Tabelle ist wie erwartet eng, Viktoria liegt mit acht Zählern aus fünf Spielen auf Rang sieben, selbst der Tabellenelfte (Hallescher FC) liegt nur zwei Punkte hinter dem Dritten (Jahn Regenburg/9 Punkte).

    Im Sportpark Höhenberg erwartet die Viktoria im September und Oktober noch den NRW-Nachbarn MSV Duisburg (23.09., 14 Uhr), Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt (03.10., 19 Uhr) sowie die Traditionsklubs Erzgebirge Aue (14.10., 14 Uhr) und 1860 München (27. -29. Oktober).

    Lediglich die Partie gegen die Löwen wurde noch nicht final terminiert, für die anderen genannten Spiele läuft der Vorverkauf. Hier könnt ihr euch im Ticketshop eure Lieblingsplätze sichern. Der Fanshop im Sportpark Höhenberg öffnet wie gewohnt von Dienstag bis Freitag zwischen 14 und 17 Uhr, auch hier und an den bekannten Vorverkaufsstellen bekommt ihr Tickets.

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  • SPieltage 9 bis 12 terminiert: 3x Samstag 14 Uhr!

    SPieltage 9 bis 12 terminiert: 3x Samstag 14 Uhr!

    Der DFB hat soeben die Spieltage 9 bis 12 terminiert, somit steht also der Spielplan bis zum vorletzten Oktober-Wochenende. Dabei tritt das Team von Olaf Janßen dreimal zur Prime-Time am Samstag um 14 Uhr an, in der Englischen Woche geht es am Tag der Deutschen Einheit gegen den FC Ingolstadt. 

    Um 19 Uhr erfolgt der Anpfiff der Partie gegen den FCI im Sportpark Höhenberg, bevor es anschließend am 7. Oktober auswärts zu Waldof Mannheim geht (14 Uhr). In der Folgewoche steht das Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue an (Samstag, 14 Uhr), genau sieben Tage tritt unser Team an der Lübecker Lohmühle an. 

    Die kommenden Spieltage im Überblick: 

    Fr. 08. September (18 Uhr) – Abschiedsspiel Mike Wunderlich
    Sa. 16. September (14 Uhr) BVB II – Viktoria Köln
    Sa. 23. September (14 Uhr) Viktoria Köln – MSV Duisburg
    Sa. 30. September (14 Uhr) SV Sandhausen – Viktoria Köln
    Di. 03. Oktober (19 Uhr) Viktoria Köln – FC Ingolstadt
    Sa. 07. Oktober (14 Uhr) Waldhof Mannheim – Viktoria Köln
    Sa. 14. Oktober (14 Uhr) Viktoria Köln – FC Erzgebirge Aue
    Sa. 21. Oktober (14 Uhr) VfB Lübeck – Viktoria Köln

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  • Die Jungen machen’s: 4:0-Testspielsieg gegen RWO

    Die Jungen machen’s: 4:0-Testspielsieg gegen RWO

    Nur einen Tag nach dem 3. Liga-Spiel gegen Absteiger Arminia Bielefeld (1:1) stand für Olaf Janßen das nächste Spiel auf dem Plan: Auf dem Trainingsplatz in Brück ging es um 14 Uhr gegen Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen, dank eines Hattricks von Luca de Meester und eines Treffers von Jonah Sticker gewann die aus Profis und U19-Akteuren gemischte Viktoria-Elf mit 4:0.

    De Meesters Comeback nach Maß

    Beim Test setzte Olaf Janßen die Spieler ein, die am Vorabend noch von draußen zugucken mussten und gab einigen U19-Talenten die Chance, mit den Profis zu kicken. Im Tor stand Elias Bördner, seine Vordermänner waren U19-Verteidiger Enno Lang, mit der Kapitänsbinde Jeremias Lorch und David Kubatta. Die Schienen beackerten Jonah Sticker und Florian Heister, im Zentrum agierten Hassan Ali (U19) und Florian Engelhardt. In der Offensive sollten Suheyel Najar, Luca de Meester und André Becker (spielte 45 Minuten gegen Bielefeld) für Gefahr sorgen.

    Und genau das taten sie auch: Nach handgestoppten 10 gespielten Sekunden kam Najar zu seiner ersten Chance, RWO-Keeper Daniel Davari ahnte bereits dass es kein leichter Arbeitstag werden sollte. Und so zappelte keine 120 Sekunden später das Leder erstmals im Netz, Luca de Meester traf aus kurzer Distanz das RWO-Tor (2.). Viktoria blieb spielbestimmend und legte noch vor der Pause nach, erneut traf der zuletzt verletzt ausgefallene Luca de Meester (39.). Doch mit dem 2:0 wollten die Schäl-Sick-Jungs nicht in die Kabinen gehen, Jonah Sticker legte noch vor Halbzeitpfiff nach und traf zum 3:0-Halbzeitstand (41.).

    „Die Jungs hatten richtig Bock auf das Spiel“

    Aus der Pause kam das Viktoria-Team mit zwei Wechseln, U19-Kapitän Kaan Karaduman und Offensivspieler Emirhan Bülbül ersetzten Becker und Ali. Das 4:0 legten unsere Jungs nach, erneut traf Luca de Meester der mit einer starken Partie auf sich aufmerksam machte (51.). Hinzu kamen weitere U19-Akteure, die von Olaf Janßen das Vertrauen und Profi-Luft bekamen: Innenverteidiger Zoumana Keita, Ron Preßler und Said El Mala auf den Außenbahnen sowie Stürmer Malek El Mala kamen ins Spiel, die Kapitänsbinde wanderte zwischenzeitlich zu David Kubatta. Trotz weiterer Chancen blieb es beim 4:0, der nächste Test steht am Freitag gegen den 1. FC Kaiserslautern im Rahmen des Abschiedsspiels von Viktoria-Rekordspieler Mike Wunderlich an.

    „Das haben unsere Jungs top gemacht, sie hatten richtig Bock auf das Spiel“, sagte Cheftrainer Olaf Janßen kurz nach Abpfiff. „Wir haben gegen eine sehr gute Oberhausener Mannschaft gespielt. Mit der Einstellung, der Art und Weise und natürlich dem Ergebnis bin ich hochzufrieden. Alleine wenn man sieht, dass unsere Torschützen mit Luca de Meester und Jonah Sticker zwei Jungs sind, die gerade aus der U19 raus sind, zeigt das unseren Weg. Da kann ich nur positiv nach Hause fahren!“

    Aufstellung Viktoria: Elias Bördner – Enno Lang, Jeremias Lorch (70. Zoumana Keita), David Kubatta – Jonah Sticker, Florian Engelhardt, Hassan Ali (45. Kaan Karaduman), Florian Heister (70. Ron Preßler) – Suheyel Najar (70. Said El Mala), André Becker (45. Emirhan Bülbül), Luca de Meester (70. Malek El Mala)

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  • Später Nackenschlag! Bielefeld entführt einen Punkt aus Höhenberg

    Später Nackenschlag! Bielefeld entführt einen Punkt aus Höhenberg

    Traumtor Patrick Koronkiewicz – doch keine drei Punkte für das Team von Olaf Janßen gegen Bielefeld. „Das war ein richtig geiles Drittliga-Spiel“, resümierte Janßen auf der anschließend die Abschlusspartie des 5. Spieltags. Erstmals ging es für die Viktoria an einem Sonntag um 19:30 Uhr auf den Rasen, 1:1 lautet das Resultat.

    Viktoria früh mit guten Chancen

    Trotz nur einem Punkt aus den vergangenen beiden Spielen gegen Rot-Weiss Essen (0:0) und Unterhaching (1:2) vertraute Janßen auf die gleiche Startformation wie in der Englischen Woche. Schon früh zeigte die Viktoria-Elf, deren Bielefelder Gegner noch vor 16 Monaten in der Bundesliga kickten, ihren Mut: In der 3. Minute kam David Philipp erstmals gefährlich vor das Bielefelder Tor, Niklas Mays Schuss eine halbe Stunde später ging knapp über den Querbalken (33. Minute). Die Schäl-Sick-Jungs blieben spielbestimmend, noch vor der Pause hätte Donny Bogicevic aus knapper Distanz einköpfen müssen (38.).

    Auch nach der Pause blieben die weißgekleideten Gastgeber die bessere Mannschaft, Philipp und Marseiler verpassten die Führung nur knapp (53. & 54.). Dann aber kam Paco: Das Urgestein wartete in seinem 252. Viktoria-Spiel an der rechten Sechzehnerkante, nahm das Leder mit links per Volley und konnte sich anschließend das Knacken des Balles in der langen Ecke anhören – der „Flötenjubel“ nach dem 1:0 durfte natürlich nicht fehlen (58.).

    „Knockout auf dem Fuß“ – Bielefeld eiskalt

    „Wir haben den Knockout auf dem Fuß, im Gegentor fällt das Tor“ – fasste Olaf janßen die letzten fünf Minuten der Partie zusammen. Angesprochen auf die Riesenchance, als Philipp und der eingewechselte Becker gemeinsam auf Bielefeld-Keeper Kersken zuliefen, den Sack aber nicht zumachten – stattdessen traf die Mannschaft von der Alm, der kürzlich verpflichtete Ex-Bundesliga-Spieler Noah Sarenren Bazee rette den Bielefeldern per Kopf einen Punkt (85.).

    Damit geht es für die Höhenberger Jungs auf Platz 7 in die Länderspielpause. Am Freitag steht dann das Abschiedsspiel von Rekordspieler Mike Wunderlich im Sportpark Höhenberg an (18 Uhr), am Folgewochenende geht es zur U23 von Borussia Dortmund (16. September, 14 Uhr)

    Aufstellung Viktoria: Ben Voll – Michael Schultz, Moritz Fritz, Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz, Bryan Henning, Stefano Russo, Niklas May – Donny Bogicevic (46. André Becker), David Philipp, Luca Marseiler (70. Simon Handle)

    Zuschauer:innen: 6.043

    Gelbe Karten: 

    Viktoria: Christoph Greger (72.)

    Bielefeld: Tom Geerkens (35.), Nassim Boujellab (85.), Louis Oppie (88.)

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