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  • 4:0-Sieg in Mondorf von Verletzung überschattet

    4:0-Sieg in Mondorf von Verletzung überschattet

    Pflicht erfüllt, aber den Abend „bitterbös“ bezahlt, wie es Cheftrainer Olaf Janßen nach Abpfiff formulierte: Viktoria Köln siegte im Bitburger-Pokal beim TuS Mondorf souverän mit 4:0 und steht in der 2. Runde.

    Janßen, der als Viktoria-Coach im Wettbewerb des FVM weiter ungeschlagen ist, schonte beim von EX-FC-Profi Stephan Engels geführten Landesligisten angesichts der anstehenden Aufgaben in der Liga gegen 1860 München (Samstag, 14 Uhr, hier Tickets kaufen) und kommenden Mittwoch im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt (ausverkauft) zahlreiche Stammkräfte. So bildeten Jonah Sticker, Moritz Fritz und David Kubatta die Dreierkette. Im zentralen Mittelfeld durfte Florian Engelhardt ran, vor ihm sollten Suheyel Najar, Donny Bogicevic, Seokju Hong und André Becker die Tore besorgen.

    Und so kam es dann auch: Becker brach gegen die tapfer verteidigenden Gastgeber in der 21. Minute den Bann, Bogicevic und Hong sorgten noch in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse.

    Nach der Pause gab es vor einem weiteren Treffer zunächst eine wohl bittere Knieverletzung: Bryan Henning, einer von vier Neuen in Halbzeit zwei, musste den Kunstrasen bereits nach weniger als einer Viertelstunde schon wieder verlassen und dabei gestützt werden. Eine genaue Diagnose liegt noch nicht vor.

    Luca de Meester, ebenfalls in der Pause gekommen, sorgte dann mit einem sehenswerten Solo und feinem Heber für das 4:0, das bereits den Endstand bedeutete.

    „Rein sportlich bin ich zufrieden, die Jungs haben von der ersten minute an konzentriert gearbeitet. Bei einem Landesligisten die nächste Runde zu erreichen, kann man ja auch erwarten “, sagt Janßen nach Abpfiff. „Aber die Verletzung von Bryan Henning sieht wirklich nicht gut aus, ich fürchte, das Spiel müssen wir bitterbös bezahlen.“

    Viktoria Köln: Ben Voll – Jonah Sticker, Moritz Fritz, David Kubatta – Patrick Koronkiewicz, Flo Engelhardt (46. Bryan Henning, 59. Stefano Russo), Niklas May (46. Simon Handle) – Suheyel Najar, Donny Bogicevic (46. Luca de Meester) – Seokju Hong, André Becker (46. Valdrin Mustafa)

    Tore: 0:1 André Becker (21.), 0:2 Donny Bogicevic (29.), 0:3 Seokju Hong (33.), 0:4 Luca de Meester (67.)

    Zuschauer: 538

    Schiedsrichter: Nico Fuchs

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  • 2:3 – Janßen hadert mit Fehlern bei Spektakel in Lübeck

    2:3 – Janßen hadert mit Fehlern bei Spektakel in Lübeck

    Rückschlag an der Lohmühle: Beim VfB Lübeck kassierte Viktoria Köln nach zuletzt neun Punkten aus fünf ungeschlagen Spielen die erste Niederlage seit dem 16. September (1:2 in Dortmund), verlor beim Aufsteiger 2:3. Und das trotz eines zwischenzeitlich gedrehten 0:2-Halbzeitrückstands.

    „Wir haben in der ersten Halbzeit und letztlich insgesamt über 90 Minuten zu viele Fehlet gemacht“, haderte Cheftrainer Olaf Janßen. „In der Halbzeit hat es gerappelt, das war dann klasse, wie die Mannschaft reagiert hat. Aber dann haben wir den Gegner wieder ein bisschen eingeladen. Statt selbst den Ball zu halten, haben wir ihm immer wieder ein großes Feld gegeben. Letztlich war der Sieg für Lübeck verdient, die Zuschauer haben natürlich ein Spektakel erlebt.“

    VfB-Trainer Lukas Pfeiffer hingegen, der seit acht Spielen auf diesen Sieg warten musste, durfte durchatmen: „Ich bin froh, dass wir die Kuh vom Eis haben.“

    Während in Travemünde und der Lübecker Altstadt das Hochwasser die Anwohner beschäftigte, konnte an der Lohmühle regulär Fußball gespielt werden, Sturm und Regen hatten sich über Nacht wie erwartet wieder beruhigt. Die genesenen Ben Voll und Michael Schultz kehrten auf Kölner Seite in die Abwehr zurück, Neuzugang Valdrin Mustafa durfte erstmals von Beginn an stürmen.

    Den ersten Abschluss setzte Luca Marseiler von der Strafraumgrenze links am Tor vorbei (10.), auf der Gegenseite rauschte Robin Velascos Schuss am rechten Pfosten vorbei. Während Marseiler bei seinem zweiten Versuch Pech hatte, dass der Ball an die Latte klatschte (19.), traf Velasco dann nach Vorlage von Marius Hauptmann zum 1:0 für die Gastgeber. Als die Viktoria sich noch schüttelte, hätte Pascal Breier, erneut nach Vorlage Hauptmanns, um ein Haar auf 2:0 erhöht, bugsierte die Kugel aber übers Tor (22.). 

    Viktoria suchte bis zur Pause vergeblich nach einer Antwort – und kassierte dann doch den zweiten Gegentreffer: Christoph Greger hatte Breier nach Ansicht von Schiri Felix Prigan elfmeterreif gehalten, Tarik Gözüsirin verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:0 (44.).

    Janßen reagierte mit einem Doppelwechsel, Simon Handle und André Becker sollten helfen, das Spiel zu drehen. Doch es war zunächst Stefano Russo (50.), der die Höhenberger Jungs mit einem sehenswerten Strahl aus 20 Metern schnell zurück ins Spiel schoss. Und nur wenige später fruchtete Janßens Wechsel, Becker traf nach sehenswerter Kombination über Marseiler und Mustafa aus der Drehung zum 2:2 (56.).

    Viktoria setzte nach, hatte durch Niklas May prompt den nächsten Abschluss, der aber knapp zur Ecke abgefälscht wurde. Die Partie entwickelte sich im Anschluss wieder ausgeglichener, für die Gastgeber hatte der eingewechselte Jan-Marc Schneider das 3:2 auf dem Fuß, setzte seine Direktabnahme aber zu hoch an. In der Schlussphase zielte Schneider dann leider besser und ließ die VfB-Fans jubeln.

    Viktoria muss sich schütteln, nächsten Samstag geht es mit dem Heimspiel gegen 1860 München (Tickets hier erhältlich) weiter.

    Viktoria Köln: Ben Voll – Michael Schultz, Jeremias Lorch, Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz (46. Simon Handle), Stefano Russo (85. Moritz Fritz), Bryan Henning (46. André Becker), Niklas May – Donny Bogicevic, Valdrin Mustafa (68. Seokju Hong), Luca Marseiler (85. Suheyel Najar)

    Tore: 1:0 Robin Velasco (21.), 2:0 Tarik Gözüsirin (44./Foulelfmeter), 2:1 Stefano Russo (50.), André Becker (56.), 3:2 Jan -Marc Schneider (84.)

    Zuschauer: 4.047

    Schiedsrichter: Felix Prigan

    Gelbe Karten

    Lübeck: Pascal Breier, Mirko Boland, Tarik Gözüsirin, Manuel Pulido, Tommy Grupe

    Köln: Christoph Greger, Luca Marseiler, 

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  • Landes-Pokal terminiert: Mittwoch geht’s nach Mondorf!

    Landes-Pokal terminiert: Mittwoch geht’s nach Mondorf!

    Auch im Landespokal geht es wieder los: Nach dem Sieg im Bitburger-Pokalfinale gegen den 1. FC Düren (2:0), der den Einzug in den DFB-Pokal gesichert hat, geht es nun in der ersten Runde gegen den TuS Mondorf. Die Partie findet am Mittwoch (25.10.) um 19 Uhr im Sportpark Niederkassel Süd statt. 

    Tickets für die Partie erhaltet Ihr an der Abendkasse in Mondorf. Ein Vollzahler-Stehplatz kostet 12€ (ermäßigt 6€).
    An folgenden Vorverkaufsstellen zahlt Ihr nur 10€ (5€ ermäßigt):
    – EP-Röhrig, Provinzialstraße 88-90, 53859 Niederkassel
    – Vereinsheim TuS Mondorf Südstraße 99 in 53859 Niederkassel

    Da wir an diesem Abend keine Übertragung unseres Vussballradio Schäl Sicks ermöglichen können, bieten wir allen Fans von zu Hause aus einen Liveticker über unseren X-Kanal (ehemals Twitter) an – ihr braucht dazu keinen eigenen X-Account!

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  • Gegnercheck Lübeck: Wie stürmisch wird es an der Lohmühle?

    Gegnercheck Lübeck: Wie stürmisch wird es an der Lohmühle?

    Sturmwarnung in Lübeck! Am Freitag galt Hochwassergefahr für die Altstadt und Travemünde, doch der Rasen im Stadion an der Lohmühle sollte am Samstag ab 14 Uhr bespielbar sein. Es könnte trotzdem ungemütlich werden für unsere Viktoria, die beim VfB antritt. Cheftrainer Olaf Janßen erwartet einen unangenehmen Gegner, der nach acht sieglosen Spielen „unbedingt diesen Bock umstoßen will“ – wir haben uns den VfB für euch mal angeschaut. 

    Saisonstart/letztes Spiel: Der Aufsteiger kam mit einem Sieg und drei Remis aus den ersten vier Spielen gut in die Saison, sorgte dabei vor allem mit dem 2:1-Auswärtssieg bei 1860 München am dritten Spieltag für Aufsehen. Doch es sollte der bis dato einzige Dreier bleiben. In den letzten acht Spielen ergatterte der VfB noch vier Unentschieden, verlor vier Mal, zuletzt 0:1 gegen Freiburg II und 1:2 in Regensburg. Beim Zweitligaabsteiger zeigten die Norddeutschen eine gute erste Halbzeit, gerieten aber zum Ende eben dieser mit gleich zwei Gegentoren durch Dominik Kother (41.) und Oscar Schönfelder (45.+3) in Rückstand. Nach dem schnellen Anschlusstreffer durch Robin Velasco nur 25 Sekunden nach Wiederanpfiff entwickelte sich eine hitzige zweite Halbzeit, in der es Karten regnete, aber kein Treffer mehr fiel. Am Ende standen zwölf Gelbe Karten im Spielbericht, dazu eine Ampelkarte gegen den Regensburger Louis Breunig sowie glatt Rot gegen für Lübecker Rechtsverteidiger Leon Sommer (Notbremse), der damit gegen die Viktoria gesperrt zuschauen muss.

    Kader: 10 Neuverpflichtungen tätigte der Aufsteiger im Sommer, sechs Spieler wurden abgegeben. Hanno Behrens kehrte von Persija Jakarta (Indonesien) nach Deutschland zurück, wo man den zentralen Mittelfeldspieler vom HSV, Darmstadt 98, dem 1. FC Nürnberg oder Hansa Rostock kennt. Behrens bringt die Erfahrung aus 30 Bundesliga-, 210 Zweitliga- und 67 3.Liga-Einsätzen mit zum Aufsteiger – konnte diese aber in der laufenden Saison aufgrund gesundheitlicher Rückschläge noch gar nicht auf den Platz bringen. Mittelstürmer Cyrill Akono, bereits in der Rückrunde 2021 auf Leihbasis in Lübeck, danach bei Borussia Dortmund II und dem SC Verl unter Vertrag, erzielte bei acht Einsätzen zwei Treffer, fehlte zuletzt aber zweimal mit Rückenproblemen. Rechtsaußen Jan-Marc Schneider (kam ablösefrei aus Zwickau) kam in bislang allen elf Spielen zum Einsatz (zwei Assists). Top-Scorer ist Mittelfeldmann Tarik Gözüsirin mit vier Vorlagen und einem Treffer.

    Wiedersehen: Innenverteidiger Jannik Löhden (34) absolvierte von 2013 bis 2015 47 Pflichtspiele (5 Tore/3 Assists) für die Höhenberger Jungs, ehe es über Aachen, Oberhausen und die Kölner Südstadt 2022 nach Lübeck ging. Beim VfB ist die 2,01-Meter-Abwehrkante neben Mittelstürmer Akono der einzige Spieler, der in der laufenden Saison schon doppelt getroffen hat.

    Trainer: Auch Lukas Pfeiffer kennt sich in Köln aus. Der 32-Jährige entschied sich nach einer begonnenen Pilotenausbildung bei der Lufthansa – „Bei mir reifte die Erkenntnis, dass der Job von außen sehr cool aussieht und tolle Facetten hat, aber nicht mein Traumjob ist“ – für ein Bachelor-Studium an der Deutschen Sporthochschule. Im Rahmen dessen hätte er an einem kurzen Prüfungswochenende die A-Lizenz als Fußball-Trainer erwerben können, wollte dies aber lieber über den regulären, längeren Kurs tun. Der Plan wurde durch die Corona-Pandemie gestoppt. 2020 heuerte Pfeiffer beim VfB als Co-Trainer an, ohne A-Lizenz, und wurde im Sommer 2021 zum Cheftrainer befördert – noch immer ohne A-Lizenz, aber immerhin mit Ausnahmegenehmigung. Die Auflage, die Lizenz schnellstmöglich zu erwerben, konnte er bis zum Aufstieg diesen Sommer nicht erfüllen. Doch braucht er in der 3. Liga nun nicht nur die A-, sondern auch die Pro-Lizenz. Der DFB verhängte zum Saisonstart 7500 Euro Geldstrafe – plus jeweils 2500 Euro für jedes 3. Liga-Spiel, dass Pfeiffer, der aktuell den A-Lehrgang absolviert, ohne Lizenz coacht. So dürften insgesamt bis zum Saisonende über 100.000 Euro fällig werden. „Wenn ich darüber nachdenke, wie viel Geld das auch in Relation zu unserem Etat ist, was der Verein die letzten Jahre durchgemacht hat, dann ist das schon eine große Summe“, sagte Pfeiffer dem NDR. „Das gibt mir aber eine sehr große Wertschätzung und Rückendeckung, dass das getragen wird.“

    Begegnungen: Es ist erst das dritte Duell beider Klubs. In der Saison 2020/2021 gab es zwei Auswärtssiege. Nach einem 0:2 im Sportpark Höhenberg konnte Viktoria das Rückspiel an der Lohmühle durch Tore von Lucas Cueto und Mike Wunderlich mit 2:1 gewinnen, den Lübecker Anschlusstreffer erzielte Akono.

    Historie: Der Verein für Bewegungsspiele wurde 1919 gegründet. Die größten Erfolge feierten die Fußballer des VfB mit dem Erreichen der Bundesliga-Aufstiegsrunde 1968769 und dem Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals 2004, als man sich im Bremer Weserstadion dem SV Werder erst nach Verlängerung mit 2:3 geschlagen geben musste. Der VfB Lübeck spielte zuletzt von 1995 bis 1997 und 2002 bis 2004 in der 2. Bundesliga. In der Regionalliga-Saison 2007/2008 konnte sich der VfB nicht für die neue 3. Liga qualifizieren, stieg 2013 sogar in die fünftklassige Schleswig-Holstein-Liga ab. Nach dem sofortigen Wiederaufstieg gelang 2020 erstmals der Aufstieg in die 3. Liga, in die die Norddeutschen nun im Sommer zurückkehrten.

    Partie in den Medien

    TV: MagentaSport geht ab 13:45 Uhr LIVE auf Sendung. 
    Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 13:50 Uhr mit Besnik und Hendrik On Air! 
    Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

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  • Schulle als Seegurke? – JULE-Club erneut zu Gast bei Viktoria

    Schulle als Seegurke? – JULE-Club erneut zu Gast bei Viktoria

    Bereits zum vierten Mal war der JULE-Club bei einem Heimspiel von Viktoria zu Gast. Die Jugendlichen der Lebenshilfe Köln e.V. haben im Rahmen des Spiels gegen Erzgebirge Aue (2:2) wie gewohnt eine Führung durch den Sportpark Höhenberg bekommen und haben exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines Viktoria-Heimspiels sammeln dürfen.

    „Sowohl unsere Teilnehmer:innen als auch die Betreuer:innen freuen sich immer, wenn wir zu Viktoria Köln kommen”, so Tabea Dappen von der Lebenshilfe Köln e.V., die als Betreuerin mit vor Ort war. „Es sind immer wieder neue Teilnehmer:innen dabei und es ist immer wieder schön zu sehen, wie viel Spaß alle bei diesem besonderen Fußballerlebnis haben.”

    Als erstes ging es für die 12 Teilnehmenden des JULE-Clubs gemeinsam mit Maskottchen Viktor in die Kabine von Viktoria Köln. Dort erzählte Teammanager Hagen Papst über die Trikots, die Snacks in der Kabine und vieles mehr. Anschließend stand wie gewohnt das Gruppenbild an der Heimbank auf dem Plan, Philipp Rothenmeyer (Leiter Spielbetrieb, Ticketing und Sicherheit) gab interessante Facts zur Spieltagsorganisation mit auf den Weg.

    Danach durften die Jugendlichen einen Blick in die Medienwelt von Viktoria Köln werfen: Zunächst erklärten die Mitarbeitenden der Medienabteilung, was der TV-Compound von Magenta Sport zu bieten hat, bevor es dann im Pressekonferenz-Raum zur ganz besonderen PK für den JULE-Club kam.

    Niemand geringeres als Michael Schultz stellte sich den Fragen der Jugendlichen. Was eine Seegurke, spanische Musik und Rechtswissenschaften damit zu tun haben, erfahrt ihr im folgenden Video:

    Hier die Highlights der Kinder-PK mit Michael Schutz und dem JULE-Club der Lebenshilfe Köln e.V. anschauen

    Nach der PK durften die Teilnehmenden noch ein paar Worte durch das Stadionmikrofon zum Besten geben und sich das ein oder andere Präsent aus dem Fanshop mitnehmen, bevor es zum leckeren Mittagessen im VIP-Zelt ging. Das Spiel samt Führungstreffer und spätem Ausgleich bejubelten die besonderen Besucher dann auf der Haupttribüne.

    „Auch wenn jemand dabei ist, der vorher noch nicht viel Kontakt zum Fußball hatte, ist für jeden eine tolle Erfahrung dabei. Sei es beim Kennenlernen von Viktor, der Pressekonferenz oder Informationen über den Stadionrasen. Einige Teilnehmende wollen sich gar nicht mehr von Viktor verabschieden und gehen lieber mit ihm, als bei der Gruppe zu bleiben.”, so Dappen weiter.

    Lisa Schiepan, Nachhaltigkeit & CSR: „Ich möchte an dieser Stelle das Engagement der Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichen Abteilungen hervorheben, die sich am Spieltag die Zeit nehmen und mit ihren spannenden Fakten und exklusiven Einblicken hinter die Kulissen immer wieder für ein besonderes Stadionerlebnis für den JULE-Club sorgen. Ebenso bedanke ich mich bei unserem Spieler Michael Schultz, der sich viel Zeit bei der PK für unsere Gäste vom JULE-Club genommen hat, was für die Jugendlichen ein besonderes Highlight war.“

    Hintergrund JULE-Club:

    JULE-Club − Freizeitangebote für Menschen mit Behinderung von sechs bis 27 Jahren

    Der JULE-Club ist eine Abteilung der Lebenshilfe Köln und bietet Angebote für die Freizeit und die Ferien. Gemeinsame Unternehmungen und Aktivitäten mit Gleichaltrigen machen Spaß und stärken das Selbstbewusstsein. Es ist uns sehr wichtig, die Teilnehmer*innen so weit wie möglich an der Programmplanung zu beteiligen, um sie in ihrer Selbstständigkeit und Selbstbestimmung zu bestärken.

    Die Ferien- und Freizeitangebote finden in unterschiedlichen Stadtteilen von Köln statt, damit für alle ein wohnortnahes Angebot dabei ist. Einige unserer Freizeitangebote sind inklusiv, das heißt für Kinder mit und ohne Behinderung. Ein besonderes Anliegen ist es, mehr Inklusion bei den Freizeitangeboten zu schaffen.

    https://www.lebenshilfekoeln.de/de/freizeit-cafe/jule-club.php#anchor_b93c2cdc_Programm-und-Anmeldung

    Hintergrund Lebenshilfe Köln e.V.: https://www.lebenshilfekoeln.de/de/

    Die Lebenshilfe Köln wurde 1959 von Eltern gegründet. Ihr Ziel war es, Bildungs- und Betreuungsangebote für ihre Kinder mit geistiger Behinderung schaffen.

    In ihrer über 60-jährigen Geschichte hat sich die Lebenshilfe Köln zu einer leistungsstarken Organisation mit vielfältigen Angeboten für Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit Behinderung im gesamten Kölner Stadtgebiet und über 1.000 Mitarbeiter*innen entwickelt.

    Die Selbsthilfe hat einen hohen Stellenwert bei der Lebenshilfe Köln. Heute hat der gemeinnützige Verein über 750 Mitglieder. Zu ihnen zählen immer mehr Menschen mit geistiger Behinderung, die sich aktiv an der Weiterentwicklung der Lebenshilfe Köln beteiligen.

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  • Hochklassiges Remis in Höhenberg: Becker rettet Punkt

    Hochklassiges Remis in Höhenberg: Becker rettet Punkt

    Ein hochklassiges Drittligaspiel im Sportpark Höhenberg zwischen Viktoria Köln und dem FC Erzgebirge, das phasenweise in beide Richtungen hätte kippen können, endet nach dem späten Kölner Ausgleichstreffer durch André Becker (90.+3) mit 2:2.

    „Die Freude überwiegt, wenn Du am Ende das Spiel drehst und in der Nachspielzeit den Ausgleich macht“, erklärte Cheftrainer Olaf Janßen nach dem Abpfiff. „Die Mannschaft hat einfach eine super Mentalität und die auch heute wieder unter Beweis gestellt.“

    Gäste-Coach Pavel Dotchev hatte nach seiner Rückkehr in die alte Wirkungsstätte freilich eine andere Gemütslage: „Vor dem Spiel hätte ich ein 2:2 unterschrieben, aber jetzt fühlt es sich ein bisschen an wie eine Niederlage.“

    Schließlich hatte sein Team lange geführt – und auch den besseren Start in die Partie erwischt. Zwar hatte Stephan Küsters vor der Partie bei MagentaSport noch gehofft, „dass wir das fortsetzen können, was wir in den letzten Wochen gestartet haben“. Der Sportliche Leiter betonte trotz des ein oder anderen liegen gelassenen Punkts: „Wir haben die positiven Dinge mitgenommen.“

    Doch Janßen musste gestern verletzungsbedingt umstellen. Kapitän Moritz Fritz übernahm aufgrund des Ausfalls von Michael Schultz dessen Rolle in der Dreierkette. Vorne musste Janßen David Philipp ersetzen, der vorläufig mit einer Sprunggelenkverletzung ausfällt, dafür kehrte der zuletzt angeschlagene Luca Marseiler zurück.

    Und zunächst mal lief wenig bis gar nichts. Schon in der 5. Minute mussten alle, die es mit der Viktoria halten, kräftig durchpusten, als Aue-Stürmer Marcel Bär vor dem leeren Tor die Gäste-Führung auf dem Schlappen hatte, den Ball aber über die Latte jagte.

    Viktoria tat sich schwer gegen starke Gäste – und brauchte in der 22. Minute erneut Glück: Boris Tashchy kam im Strafraum zum Abschluss, der Ball klatschte an die Unterlatte und zurück ins Feld.

    In der 28. Minute hätte dann Jeremias Lorch für Köln treffen können, doch der Abwehrspieler traf den Ball, der nach Doony Bogicevics Freistoß etwas überraschend vor seinen Füßen landete, nicht voll. Doch die Kölner waren nun besser in der Partie, Bogicevic (37.) kam zum Abschluss, schoss aber übers Tor. Als nach 40 Minuten plötzlich die Torhymne erklang, handelte es sich leider nur um einen technischen Fehler in der Regie – so ging es mit 0:0 in die Pause, nachdem auch Lorch im Fallen und Bogicevic per Kopf den Ball nicht ins Tor bringen konnten.

    Zur zweiten Halbzeit stellte Janßen um, brachte Simon Handle für Paco Koronkiewicz und Valdrin Mustafa für Seokju Hong. Doch die schnelle Führung erzielte ein Startelfspieler: Bryan Hennings Abschluss wurde geblockt und fiel in den Lauf von Marseiler, der eiskalt zum 1:0 einschoss (46.). Nur kurz darauf legte Henning Bogicevic das mögliche 2:0 auf, doch Donny zielte haarscharf links vorbei (48.). Als der Ball durch Handle doch im Tor lag, hatte Vorbereiter Henning leider knapp abseits gestanden.

    Regulär hingegen dann der Ausgleich: Tim Danhof flankte von rechts, der Ball fand durch die nach einem Ballverlust noch unsortierte Kölner Defensive Marvin Stefaniak, der Kevin Rauhut keine Chance ließ (70.). Und es kam noch schlimmer: Danhof, eben noch Vorbereiter, schlenzte den Ball diesmal selbst sehenswert zum 1:2 ins lange Eck (75.).

    Doch Viktoria zeigte die von Janßen attestierte Mentalität, Becker blieb nach Kopfballverlängerung von Marseiler cool und schob zum 2:2-Endstand ein.

    „Es gab Momente, in denen wir die Partie hätten für uns entscheiden können“, analysierte Janßen: „Wir müssen aber ehrlich sein, Aue hat uns in der ersten Halbzeit mächtig Probleme bereitet, sie haben uns echt gequält.“ Und so ging das Remis dann wohl irgendwie in Ordnung.

    Viktoria Köln: Kevin Rauhut – Jeremias Lorch, Moritz Fritz, Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz (46. Simon Handle), Stefano Russo (88. Luca de Meester), Bryan Henning (79. Suheyel Najar), Niklas May – Donny Bogicevic (79. André Becker), Seokju Hong (46. Valdrin Mustafa), Luca Marseiler 

    Tore: 1:0 Luca Marseiler (46.), 1:1 Marvin Stefaniak (70.), 1:2 Tim Danhof (75.), 2:2 André Becker (90.+3)

    Zuschauer: 4.093

    Schiedsrichter: Mario Hildenbrand 

    Gelbe Karten

    Köln: Niklas May

    Aue: Eric Majetschak

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  • Gegnercheck: Aue mit Dotchev auf dem Weg zurück nach oben?

    Gegnercheck: Aue mit Dotchev auf dem Weg zurück nach oben?

    Der Fünfte empfängt den Vierten: Der FC Erzgebirge Aue kommt mit fünf Saisonsiegen nach Höhenberg, hat damit einen Dreier mehr auf dem Konto als die Viktoria – aber auch einmal häufiger verloren (3/2) als das Team von Olaf Janßen. Nur ein Punkt trennt beide Teams in der Tabelle.

    Saisonstart: Vier Siege und zwei Remis nach sechs Spielen bedeuteten Platz zwei, ehe es drei Pleiten nacheinander setzte (1:2 in Dresden, 0:1 gegen Regensburg, 0:4 in Münster). Mit dem 2:0 gegen Saarbrücken stoppte Aue den kleinen Negativlauf. Nach dem Platzverweis gegen Calogero Rizzuto (58./Gelb-Rot) konnten die Gastgeber in Überzahl durch Treffer von Borys Tashchy (65.) und Sean Seitz (74.) den Heimdreier einfahren.

    Kader: Antonio Jonjic (Wehen Wiesbaden), Sam Schreck (Bielefeld) oder Dimitrij Nazarov (Offenbach) zählen zu den bekannteren unter den zwölf Abgängen. Der Top-Zugang von insgesamt sieben Verpflichtungen im Sommer – dazu wurden drei Spieler aus der eigene U19 „hochgezogen“ – ist Mittelstürmer Marcel Bär (31), der ablösefrei von Ligakonkurrent 1860 München kam und mit drei Toren und zwei Assists bislang bester Scorer ist. Vom 1. FC Köln kam Mittelfeldspieler Joshua Schwirten (aktuell am Sprunggelenk verletzt), der in der letzten Saison 29 Regionalligaspiele für die Geißböcke absolvierte.

    Hier im Video sehen, was Bryan Henning zum Saisonstart der Viktoria und zum Heimspiel gegen Aue sagt

    Trainer: Wiedersehen mit Pavel Dotchev. Der beliebte Deutsch-Bulgare war von Juli 2019 bis Januar 2021 Cheftrainer in Höhenberg und pflegt bis heute ein gutes Verhältnis zu den Viktoria-Verantwortlichen. Von Köln aus ging es zunächst zum MSV Duisburg, ehe Dotchev zum 1. November 2021 in Aue Sportdirektor wurde, zunächst auch als Interimstrainer agierte und Mitte November in Doppelfunktion offiziell den Trainerposten übernahm. Zwar trennten sich nach Saisonende im Sommer 2022 zunächst die Wege, doch schon im Dezember kehrte Dotchev zurück zum FCE, nachdem weder Timo Rost noch Carsten Müller den gewünschten Erfolg brachten.

    Hier im Video sehen, was Olaf Janßen zum Heimspiel gegen Aue sagt

    Begegnungen: Das Duell gab es erst zweimal, natürlich in der letzten Saison. Das Heimspiel konnte Viktoria nach einem Platzverweis gegen Aues Sam Schreck durch Treffer von André Becker, Paco Koronkiewicz und Kevin Lankford 3:0 gewinnen, in Aue gab es ein 1:1.

    Wiedersehen: Für unseren Allrounder Simon Handle (29) war Aue 2015 die erste deutsche Profistation, seit Sommer 2017 kickt er auf der Schäl Sick.

    Historie: Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung gründeten Mitglieder der BSG Wismut am 14. Februar 1990 den FC Wismut Aue. Im Sommer 1992 zog sich die Wismut GmbH aus dem Fußball zurück, der Verein wurde im Zuge einer Neustrukturierung 1993 in FC Erzgebirge Aue umbenannt. 2003 gelang unter Trainer Gerd Schädlich der Aufstieg in die 2. Bundesliga, seitdem absolvierte Aue 16 Spielzeiten im Bundesliga-Unterhaus. Nach dem Abstieg 2008 gelang 2010 der Wiederaufstieg, nach dem erneuten Abstieg 2015 gelang sofort die Rückkehr. 2022 stieg der FCE zum dritten Mal aus der 2. Liga ab.

    Partie in den Medien:
    TV: MagentaSport geht ab 13:45 Uhr LIVE auf Sendung. 
    Radio: Das Vussballradio Schäl Sick ist ab 13:50 Uhr mit Klaus und Daniel On Air! 
    Social Media: Über unsere Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) halten wir Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

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  • Zum Welthundetag: Viktoria unterstützt Tierschutz und verlost Tickets

    Zum Welthundetag: Viktoria unterstützt Tierschutz und verlost Tickets

    Am heutigen 10. Oktober wird der internationale Welthundetag gefeiert. An diesem Tag soll der Hund als längster und treuster Begleiter des Menschen gebührend geehrt werden. In Deutschland leben laut dem Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e. V. rund 10,6 Millionen Hunde in 21 Prozent der Haushalte (hier mehr dazu lesen).

    Des Weiteren sagt der IHV, dass Hunde die körperliche und mentale Gesundheit ihrer Besitzer aktiv unterstützen und verbessern. Sie fördern soziale Interaktionen, beugen Einsamkeit vor, fördern einen aktiven Lebensstil und können dem Menschen Sicherheit vermitteln.

    Hier lesen, warum Hunde dem Menschen gut tun

    Viktoria Köln möchte diesen besonderen Tag nutzen, um auf die kleinen und großen Fellnasen aufmerksam zu machen und den Tierschutz zu unterstützen. Zum Heimspiel gegen den TSV 1860 München am Samstag, 28. Oktober (14 Uhr) wird der Tierschutzverein Pitbull Stafford und Co. Köln e.V. mit einem Infostand im Stadionumlauf vor Ort sein und über sein Engagement informieren und Spenden sammeln.

     „Der Tierschutzverein Pitbull Stafford und Co. Köln e V. wurde 2005 gegründet und hat eine Tierheimanlage in Köln-Ostheim. Er lebt ausschließlich von Spenden und Patenschaften. Der Verein erhält keinerlei Bezuschussung durch die Stadt Köln oder das Land NRW“, betont Martina Konrad vom TS Pitbull, Stafford und Co Köln e.V.

    Der Verein sieht seine Aufgabe vor allem darin, sogenannten „Listenhunden“ ein Übergangszuhause zu bieten, welches ihnen eine neue Zukunft geben kann. Dieser Tierschutzverein möchte die Hunde nicht nur verwahren, sondern sie kennen lernen, verstehen und mit ihnen gemeinsam arbeiten. Dabei wird versucht individuell auf den Hund einzugehen, ihm seine Ängste zu nehmen und ihm auf dem Wege der positiven Bestätigung neue Sicherheit zu geben. Alle Hunde, die beim TS Pitbull, Stafford und Co Köln e.V. noch auf ihren Menschen warten, haben den Wesenstest bestanden oder werden gerade darauf vorbereitet.

    „Die bei uns untergebrachten Hunde, wurden teilweise misshandelt, vernachlässigt, als unliebsames Trennungsüberbleibsel abgeschoben, ausgesetzt, isoliert in einen Zwinger gesperrt, als Statusobjekt missverstanden, im schlimmsten Fall abgerichtet und für illegale Hundekämpfe missbraucht“, erklärt Martina Konrad.

    Weitere Infos zur Unterstützung des TS Pitbull, Stafford und Co Köln e.V.

    Gewinne Tickets fürs Heimspiel gegen Erzgebirge Aue

    Über die gemeinsame Aktion mit dem TS Pitbull, Stafford und Co Köln e.V. hinaus verlosen wir 2 x 2 Haupttribünentickets für unser kommendes Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue am Samstag, 14. Oktober (14 Uhr).

    So könnt ihr gewinnen: Liked unseren Facebook-Post zum Welthundetag und schickt uns in den Kommentaren euer schönstes Foto mit eurem besten Freund auf vier Pfoten. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt.

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  • Freitagabend gegen Dresden, zweimal sonntags auswärts

    Freitagabend gegen Dresden, zweimal sonntags auswärts

    Der DFB hat die Spieltage 13 bis 17 zeitgenau terminiert. Viktoria Köln empfängt Spitzenreiter und Aufstiegsfavorit Dynamo Dresden am Freitag, den 10. November (19 Uhr), also am Abend vor der Eröffnung der neuen Karnevalssession im Sportpark Höhenberg.

    Die Auswärtsspiele in Halle und Münster finden jeweils am Sonntagabend, 19.30 Uhr, zum Abschluss des Spieltags statt. Die Heimspiele gegen 1860 München (14 Uhr) und Aufsteiger SSV Ulm (16.30 Uhr) werden samstags im Sportpark Höhenberg ausgetragen. Tickets für alle terminierten Heimspiele sind ab sofort online und zu den gewohnten Öffnungszeiten (Di. – Fr., 14 – 17 Uhr) im Fanshop im Sportpark Höhenberg erhältlich.

    Hier geht’s direkt zum Ticketshop

    Die genauen Ansetzungen der Viktoria-Spiele

    13. Spieltag
    Sa., 28.10.2023 14:00 Uhr
    FC Viktoria Köln – TSV 1860 München

    14. Spieltag
    So., 05.11.2023 19:30 Uhr
    Hallescher FC – FC Viktoria Köln

    15. Spieltag
    Fr., 10.11.2023 19:00 Uhr
    FC Viktoria Köln – Dynamo Dresden

    16. Spieltag
    So., 26.11.2023 19:30 Uhr
    SC Preußen Münster – FC Viktoria Köln

    17. Spieltag
    Sa., 02.12.2023 16:30 Uhr
    FC Viktoria Köln – SSV Ulm 1846 Fußball

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  • Punkt des Willens: Philipp rettet 1:1 beim Waldhof

    Punkt des Willens: Philipp rettet 1:1 beim Waldhof

    Ein Punkt des Willens in Mannheim zum Abschluss der Englischen Woche: Lange sah es so aus, als wolle der Ball einfach nicht ins Waldhof-Tor, doch in der 89. Minute landete die Kugel nach einem langen Einwurf im Gewühl irgendwie vor den Füßen von David Philipp, der eiskalt blieb und aus kurzer Distanz zum 1:1-Endstand traf.

    „Ein packendes Spiel von beiden Mannschaften“, so Cheftrainer Olaf Janßen, endete also remis: „Wir waren etwas zu unsauber, Aber wie wir mit dem Rückstand umgegangen sind, das macht mich sehr zufrieden. Wir müssen bei unseren Skills bleiben, nicht die Pille blind nach vorne dreschen, das hat die Mannschaft getan.“

    Für Luca Marseiler, der Freitag mit Knieproblemen das Abschlusstraining abbrechen und in Köln bleiben musste, durfte Seokju Hong in der ansonsten unveränderten Startelf ran. Es entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der Donny Bogicevic (12.) den ersten Abschluss hatte, aber aus der Distanz etwas zu weit nach rechts zielte.

    Die Gastgeber hatten zunächst nicht wirklich Zugriff aufs Spiel, aber dann nach einer missglückten Kölner Klärungsaktion doch die Chance zur Führung durch Kelvin Arase – Christoph Greger konnte dessen Abschluss in höchster Not zur Ecke abfälschen. (15.)

    Die Partie war nun offen, um kurz etwas zu verflachen, ehe die Viktoria wieder am Drücker war. Doch Jalen Hawkins konnte Hong im Strafraum entscheidend stören (31.), wenig später zielte Jeremias Lorch aus halbrechter Position zu hoch (33.). Auf der Gegenseite hingegen verhinderte Viktoria-Keeper Kevin Rauhut mit einem ganz starken Reflex gegen Minos Gouras den Rückstand (41.) und zeigte, dass auf ihn jederzeit Verlass ist. So ging es torlos in die Pause, auch 3:3 Ecken spiegelten die recht ausgeglichenen Kräfteverhältnisse wider.

    In Halbzeit zwei allerdings setzte es den frühen Rückschlag für die Viktoria, als die Gastgeber nach Ballgewinn schnell umschalteten und Jesaja Herrmann (47.) den Ball über Rauhut hinweg zum 1:0 ins Tor chippte. David Philipp (49.) suchte die direkte Antwort, fand seinen Meister aber in Torwart Jan-Christoph Bartels, der seinen Schuss über die Latte lenkte.

    Dann war es die Latte selbst, die dem Ausgleich beim Kopfball von Michael Schultz (54.) im Wege war – den Abpraller setzte der überraschte Bryan Henning übers Tor. Erneut Bartels vereitelte den eigentlich fälligen Ausgleich gegen Bogicevic (60.), der über links in den Strafraum durchgebrochen war.

    Auf der Gegenseite hätte Arase (65.) für die Vorentscheidung sorgen müssen, scheiterte aber am prächtigen Rauhut, der Viktoria im Spiel hielt. Janßen setzte mit einem Dreifach-Wechsel auf volle Offensive, brachte Suheyel Najar, Luca de Meester und Simon Handle in die Partie.

    Viktoria drückte, Koronkiewiczs Schuss wurde geblockt, der Nachschuss von Najar (78.) rauschte am Tor vorbei. Sollte es wirklich nicht sein an diesem Samstag mit einem Treffer? Janßen schickte mit Valdrin Mustafa den nächsten Stürmer auf den Rasen – dann war es Philipp, der den Bann doch noch brach. Nach Einwurf lauerte die Nummer 10 der Viktoria im Strafraum auf das Leder, das an allen Mannheimern vorbei vor die Füße des Offensivmanns rauschte und dank Philipp den Weg ins Tor fand. 

    „Hier muss man erst mal bestehen gegen zwölf Mann im Endeffekt, deshalb bin ich froh, dass wir das Ding noch gezogen haben“, fuhr auch der Ex-Mannheimer Michael Schultz von alter Wirkungsstätte zufrieden nach Hause.

    Aufstellung Viktoria Köln: Kevin Rauhut – Michael Schultz, Jeremias Lorch, Christoph Greger – Patrick Koronkiewicz, Stefano Russo, Bryan Henning (70. Luca de Meester), Niklas May (70. Simon Handle) – Donny Bogicevic (84. Valdrin Mustafa), David Philipp – Seokju Hong (70. Suheyel Najar)

    Tore: 1:0 Jesaja Herrmann (47.), 1:1 David Philipp (89.)

    Zuschauer:innen: 7.156

    Schiedsrichter: Luca Jürgensen

    Gelbe Karten

    Mannheim: Jalen Hawkins, Julian Rieckmann, Fridolin Wagner

    Köln: Michael Schultz, Jeremias Lorch

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