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  • Letzter Test gegen den KFC Uerdingen

    Auf Viktoria Köln wartet am 12. September der letzte Härtetest vor dem Ligastart. Dann treffen die Höhenberger um 14 Uhr in einem Heimspiel auf den KFC Uerdingen.

    Die Krefelder sind ebenfalls in Deutschlands dritthöchster Spielklasse vertreten, die letzten beiden Aufeinandertreffen verliefen auf Augenhöhe. Im Dezember musste sich die Viktoria in der 3. Liga knapp mit 0:1 geschlagen geben. Am letzten Spieltag der Saison 2019/2020 gab es ein 1:1-Unentschieden.

    „Kurz vor Saisonbeginn ist das ein richtig starker Gegner für uns. Dann werden wir sehen, wo wir leistungstechnisch stehen. Es ist gut möglich, dass ein großer Teil der Stammelf aufläuft, die für den ersten Spieltag vorgesehen ist. Aber der Test ist auch für jeden nochmal eine prima Gelegenheit, sich zu empfehlen“, so Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Rechtsrheinischen.

    Vorab gibt es am Dienstag kommender Woche um 19.00 Uhr noch ein Vorbereitungsspiel beim FC Germania Mülheim. Der für diesen Sonntag geplante Test beim 1. FC Düren entfällt hingegen.

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  • Spieler des Monats August gesucht!

    Seit Jahresbeginn wählen die Fans von Viktoria Köln ihren Spieler des Monats. Im Juli setzte sich Alexander Höck gegen die Konkurrenz durch, jetzt steht die Wahl für den August an.

    In den letzten Wochen standen einige Testspiele an, dabei machten vor allem die folgenden vier Spieler auf sich aufmerksam:

    – Albert Bunjaku (der 36-Jährige erzielte gegen den SV Empor Berlin einen Hattrick und traf gegen den 1. FC Köln II)

    – Lucas Cueto (erzielte einen Dreierpack gegen den Bonner SC)

    – Sebastian Mielitz (hielt gegen den SV Empor Berlin einen Elfmeter und zeigte hervorragende Paraden gegen Dortmund II)

    – Jeremias Lorch (mit ansprechenden Leistungen gegen Hertha BSC und den 1. FC Köln II)

    Die Abstimmung findet auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln statt. Die Stimmabgabe erfolgt mit den jeweiligen Emojis, die auf den Spielerbildern zu sehen sind. Diese können natürlich durch Kommentare ergänzt werden. Die Wahl läuft bis zum 9. September, 9.00 Uhr. Zur Facebook-Seite von Viktoria Köln kommen Sie hier!

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  • Risse sei dank: Viktoria holt 1:1 bei PSV Eindhoven!

    Risse sei dank: Viktoria holt 1:1 bei PSV Eindhoven!

    Im Testspiel in den Niederlanden trennten sich Viktoria Köln und Gastgeber PSV Eindhoven nach 90 unterhaltsamen Minuten leistungsgerecht 1:1.

    Viktoria startete mit Sebastian Mielitz zwischen den Pfosten, davor positionierte Trainer Pavel Dotchev eine Viererkette mit Sead Hajrović und Maximilian Rossmann in der Innenverteidigung, außen spielten wie im letzten Testspiel gegen FC Wegberg-Beeck Fabian Holthaus und Patrick Koronkiewicz. Vor der Abwehr wurden Neuzugang Jeremias Lorch und Kai Klefisch aufgestellt, komplettiert wurde das Mittelfeld durch Lucas Cueto auf der linken, Kevin Holzweiler auf der rechten Seite und René Klingenburg in zentraler Position. Im Sturm begann Timmy Thiele.

    Auf der gegnerischen Seite stellte Trainer Roger Schmidt mit Lars Unnerstall, Timo Baumgartl und Philipp Max drei ehemalige Bundesligaspieler auf.

    Bei bestem Fußballwetter erwischten die Hausherren den besseren Start, bereits in der dritten Minute war es nach einem schnellen Angriff der Niederländer allein Sebastian Mielitz zu verdanken, dass bei Viktoria die Null hinten hielt.

    Gegen das frühe Stören des 24-fachen niederländischen Meisters taten sich die Jungs aus Höhenberg anfangs schwer, konnten aber auch Nadelstiche setzen, wie zum Beispiel durch einen Chip von Klingenburg in der sechsten Spielminute. Doch PSV Eindhoven bestimmte das Spielgeschehen über weite Teile der ersten Halbzeit und konnte nur im Verbund davon abgehalten werden, ein Tor zu erzielen.

    In einem größtenteils fairen Spiel musste Jeremias Lorch nach einer halben Stunde angeschlagen aus dem Spiel genommen werden. Für ihn kam André Dej. Kurz darauf hatte Viktoria die beste Chance der ersten 45 Minuten: Nach guter Vorarbeit von Lucas Cueto verpasste Timmy Thiele mit seinem Ball das Tor nur knapp.

    Zur Pause hin erhöhten die Niederländer noch einmal das Tempo. Nachdem in der 41. Minute gleich zweimal ein Schuss in letzter Sekunde geblockt werden konnte, erzielten die Gastgeber in der 43. Minute das 1:0 nach einer Ecke. Der flach hereingegebene Ball flog im zick zack durch den Strafraum und wurde etwas glücklich vom Verteidiger Nick Viergever eingeschoben.

    Mit diesem ernüchternden Ergebnis ging es aus Viktoria-Sicht in die Kabine, Coach Pavel Dotchev wechselte in der Halbzeit kräftig durch. So kam auch Marcel Risse in der zweiten Hälfte zum Einsatz, der in der 47. Minute gleich für die Szene des Spiels verantwortlich war: Nach Foulspiel, gut 20 Meter vor dem Tor der Eindhovener, trat Risse einen mustergültigen Freistoß gekonnt unter die Latte. Da Unnerstall zur Pause in der Kabine geblieben war, konnte Ersatzmann Joeren Zoet nur dem Ball hinterher sehen.

    Danach spielten die Jungs aus Höhenberg auf, doch auch PSV tauchte immer wieder gefährlich vor dem Tor der Viktoria auf. Neue Einwechslungen wie Enes Tubluk sorgten für weiteres Feuer in der Offensive, zudem erwies sich Mielitz ein ums andere Mal als sicherer Rückhalt.

    Doch hätte sich Viktoria fast noch um das verdiente Unentschieden gebracht, denn Ungereimtheiten im Aufbauspiel führten teilweise zu gefährlichen Situationen in der eigenen Hälfte, wie in der 74. Minute, als nach Ballverlust ein Schuss vom PSV Eindhoven an den Pfosten klatschte. Insgesamt war die zweite Hälfte eine reife Leistung von der Viktoria, die das Unentschieden verdient mit nach Hause nehmen konnte. Pavel Dotchev gab sich vor der Abreise zufrieden: „Das war ein sehr intensives Spiel für uns mit viel Tempo.“

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Fabian Holthaus (65. Luca Stellwagen), Sead Hajrović, Maximilian Rossmann (46. Dominik Lanius, Patrick Koronkiewicz (46. Marcel Gottschling – Jeremias Lorch (37. André Dej), Kai Klefisch (76. Niklas May) – Lucas Cueto (Enes Tubluk, 66.), René Klingenburg (46. Marcel Risse), Kevin Holzeweiler (Albert Bunjaku, 52.) – Timmy Thiele (Michael Seaton, 65.)

    Tore: 1:0 Nick Viergever (43.), 1:1 Marcel Risse (47.)

    Gelbe Karten:

    PSV Eindhoven: –

    Viktoria Köln: Maximilian Rossmann (32.), Dominik Lanius (79.)

    Zuschauer:

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  • Koch wird Scout und Übergangstrainer im NLZ

    Viktoria Köln hat sich die Unterstützung von Georg Koch im Bereich Torwart-Scouting und -Training gesichert. Der ehemalige Bundesliga-Torhüter (unter anderem Arminia Bielefeld, Fortuna Düsseldorf, 1. FC Kaiserslautern und MSV Duisburg) freut sich auf die neue Herausforderung.

    „Mein Auftrag ist es, junge Torhüter zu suchen, im Nachwuchsleistungszentrum auszubilden und einen Übergang zu den Profis zu schaffen“, so Koch. „Das ist eine Aufgabe, die mir sehr liegt, die ich während meiner Trainerkarriere häufig gemacht habe.“

    Christoph John, der Sportliche Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, sieht Koch als Vervollständigung des Trainerstabs: „Georg ist ein Mann der Praxis, ein Bundesligatorhüter, der auch Erfahrungen in Europa gesammelt hat. Wir haben viele junge Trainer, die von der Sporthochschule kommen und eher einen sportwissenschaftlichen Background haben – er komplettiert somit unser Mosaik.“

    In den kommenden Tagen wird Georg Koch mit den Torwarttrainern des NLZ die derzeitige Torhütersituation analysieren. Der 48-Jährige blickt der neuen Tätigkeit zuversichtlich entgegen: „Man sieht, dass hier etwas Großes entsteht und ich freue mich riesig darauf, ein Teil davon zu sein.“ 

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  • Testspiel am Donnerstag: PSV empfängt Viktoria!

    Für Viktoria Köln geht es am Donnerstag in die Niederlande. PSV Eindhoven, der 24-fache Meister der Eredivisie, empfängt die Jungs von der Schäl Sick zu einem Testspiel um 15 Uhr.

    „Es ist klasse, dass wir nach der Absage des Testspiels gegen Schalke 04 so schnell einen adäquaten Ersatz mit internationalem Format bekommen haben“, sagte am Dienstag Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter der Viktoria.

    Während der rechtsrheinische Verein nach zuletzt drei sieglosen Partien unter anderem auf Alexander Höck (Kreuzbandriss) und Dario De Vita (Muskelbündelriss) verzichten muss, läuft die Vorbereitung bei den Hausherren bislang gut: Drei der sechs Testspiele gewannen die Niederländer ohne Gegentor, zuletzt gegen Hertha BSC mit 4:0.

    Somit können sich Risse und Co. auf einen anspruchsvollen Gegner und ein paar bekannte Gesichter aus der Bundesliga einstellen: Neben dem kürzlichen vom FC Augsburg gekommenen Philipp Max spielen bereits Lars Unnerstall (Schalke 04, Fortuna Düsseldorf), Bruma (RB Leipzig) und Timo Baumgartl (VfB Stuttgart) im Trikot der Rood-Witten (Rot-Weißen).

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  • Neues und Aktuelles aus dem Verein

    Hier sind wieder ein paar interessante Kurznachrichten rund um Viktoria Köln.

    U 17: Nächstes Testspiel, nächster Sieg. Eine Woche vor dem Start der B-Junioren-Mittelrheinrheinliga bezwang Viktorias U 17 die SF Troisdorf 05 mit 5:0. Fabio Schmidt (3.), Kian Assadollahi (6.) und Oshomah Ichue (26.) schossen eine 3:0-Halbzeitführung heraus. Kurz nach dem Seitenwechsel war es wieder Ichue, der das Ergebnis weiter in die Höhe schraubte (53.). Calvin Mockschan sorgte für den Endstand (78.).

    Geschäftsstelle: Bis zum 30. September gelten eingeschränkte Öffnungszeiten für die Geschäftsstelle von Viktoria Köln im Sportpark Höhenberg. Von dienstags bis freitags, 15 bis 18 Uhr, ist es möglich, sich vor Ort mit Fanartikeln einzudecken oder Dauerkarten zu erwerben. Außerdem können bei Viktoria-Mitarbeiter Patrick Elert Mitgliedsanträge gestellt werden. Ab dem 1. Oktober ist die Geschäftsstelle dann an den oben genannten Tagen zusätzlich von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

    U 19: Mit 3:1 schlug A-Junioren-Bundesliga-Vertreter Viktoria Köln die erste Herrenmannschaft des SC Rheinbach am Wochenende. Gegen den Landesligisten stand es zur Halbzeit noch 0:0. Im zweiten Durchgang gerieten die Höhenberger zunächst in Rückstand, drehten aber in der Folge das Spiel. „Wir als Trainerteam sind mit den Jungs sehr zufrieden. Nach dem Gegentreffer hat die Mannschaft eine gute Mentalität gezeigt. Wir haben einfach weiter aufs Tor gespielt, uns nicht unterkriegen lassen. Aktuell sind wir auf einem guten Stand. Mir hat gefallen, dass wir das gesamte Spiel über ein hohes Tempo gehen konnten“, resümierte Cheftrainer Marian Wilhelm. Für die Rechtsrheinischen trafen Marten Imping, Joel Vieting und Yasin Pala.

    Fanshop: Die Viktoria-Trikots für die neue Saison sind da! Sichert euch jetzt eines der begehrten Jerseys im Viktoria-Onlineshop! Für die Spielzeit 2020/2021 sind das rote Heim-, das weiße Auswärts- und das schwarze Ausweichtrikot ohne Beflockung für nur 59,90 Euro erhältlich.

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  • Verdacht bestätigt: Höck mit Kreuzbandriss

    Schlechte Neuigkeiten für Viktoria Köln: Innenverteidiger Alexander Höck musste am Samstag im Spiel gegen Wegberg-Beeck nach wenigen Spielminuten verletzungsbedingt das Feld verlassen. Wie die heutige Magnetresonanztomographie (MRT) bestätigte, riss beim 18-Jährigen das vordere Kreuzband.

    Am Donnerstag wird Höck operiert. Das Jahr 2020 ist für den Youngster, der erst Ende der letzten Spielzeit sein Drittligadebüt feierte, damit gelaufen. „Es ist natürlich tragisch, wenn sich ein hoffnungsvolles Talent in einem Freundschaftsspiel so schwer verletzt“, sagt Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria.

    Der 39-Jährige fährt fort: „Wir hoffen, dass Alexander so schnell wie möglich zurückkommen kann und vielleicht sogar gestärkt daraus hervorgeht. Die komplette Mannschaft und alle im Verein wünschen Alexander Höck die best- und schnellstmögliche Genesung in dieser für ihn so schwierigen Phase.

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  • Mielitz: „Respekt wird sehr großgeschrieben!“

    Mit Sebastian Mielitz hat die Viktoria einen neuen Keeper. Nach den ersten Wochen der Vorbereitung, dem Trainingslager in Berlin und den ersten Testspielen zieht der Torhüter im Interview ein erstes Zwischenfazit über die bisherige Zeit bei den Rechtsrheinischen.

    Herr Mielitz, Sie sind jetzt die ersten Wochen in Köln. Haben Sie sich schon etwas in der Stadt eingelebt und wie gefällt es Ihnen in Ihrer neuen Heimat?

    Mielitz: Leider wohne ich momentan noch im Hotel. Aber sonst habe ich die Stadt schon ein bisschen kennengelernt. Mein bester Freund ist Ur-Kölner und hat mir auch schon einiges gezeigt. Deswegen habe ich bisher nur positive Erlebnisse in Köln gehabt.

    Aus der ersten Liga in Dänemark geht es für Sie jetzt in Deutschland weiter. Wie kam es zu dem Wechsel? Und welchen Eindruck haben Sie bereits von der Viktoria?

    Mielitz: Der Wechsel hätte letzten Winter schon fast geklappt, deswegen ist der Kontakt nie abgerissen. Die Viktoria ist ein sehr ambitionierter Verein, das Gesamtpaket hat mich überzeugt. Es hat sich alles mit meinen Vorstellungen gedeckt.

    Die ersten Testspiele sowie das Trainingslager in Berlin haben Sie mit Ihrem neuen Team schon absolviert. Wie schätzen Sie die Vorbereitung bisher ein und was ist noch zu verbessern?

    Mielitz: Ich denke, dass es bis jetzt eine sehr gute Vorbereitung war. Wir arbeiten sehr intensiv und der Trainer hat seine genauen Vorstellungen, die er mit uns umsetzen möchte. Ich bin von jedem Mitspieler bisher sehr positiv beeindruckt und freue mich auf die Saison, dass es endlich losgeht!

    Bleiben wir beim Thema Mannschaft: In dieser Saison hat sich einiges im Kader der Viktoria getan, wie schätzen Sie die Mannschaft ein? Was kann mit der Mannschaft möglich sein?

    Mielitz: Wir haben ein sehr anspruchsvolles Startprogramm, auf das wir uns erst einmal voll und ganz fokussieren sollten. Mit positiven Erlebnissen aus diesen Spielen hervorzugehen, wird das Wichtigste sein. Die 3. Liga ist eine sehr spannende und interessante Liga, in der man sich beweisen muss.

    Welche Rolle möchten Sie persönlich bei der Viktoria übernehmen?

    Mielitz: Mit 31 Jahren habe ich natürlich schon einiges erlebt. Deswegen möchte ich eine Führungsperson für die jungen Spieler, aber auch für die gesamte Mannschaft sein. Ich möchte mich mit all meinen Fähigkeiten einbringen, damit wir unsere gemeinsamen Ziele erreichen.

    Sie arbeiten mit George Berneanou als Torwarttrainer und André Weis als Torhüterkollege zusammen. Wie läuft die Zusammenarbeit im Team und wie sieht der Konkurrenzkampf aus?

    Mielitz: Meine Eindrücke sind durchweg positiv. Der Respekt wird sehr großgeschrieben und das ist nicht immer so. Das schätze ich an beiden sehr. Es ist gut, wenn Konkurrenzkampf herrscht, da es jeden Spieler zusätzlich puscht. Ich wünsche uns, dass es so bleibt und dann kann die ganze Mannschaft nur davon profitieren.

    Haben Sie schon über die Zeit nach dem Fußball nachgedacht?

    Mielitz: Ich mache nebenbei noch ein Studium. Das zeigt, dass ich natürlich schon über die Zeit nach dem Fußball nachgedacht habe. Es ist nie verkehrt, sich neben dem Fußball auch mit anderen Dingen zu beschäftigen. Aber ich fühle mich noch fit genug und möchte noch viele gute Jahre im Fußball vor mir haben.

    Sie haben noch zu einer Zeit bei Werder Bremen gespielt, als der Verein noch in der Champions League gespielt hat. Wie bewerten Sie die Entwicklung der Grün-Weißen?

    Mielitz: Ich durfte die „guten“ Jahre als junger Spieler noch mitmachen. Es ist schwierig, mich dazu zu äußern, da ich einfach zu weit weg bin. Sie haben durch die Corona-Krise natürlich auch mit Ausschluss der Fans den zwölften Mann verloren. Ich wünsche Werder natürlich nur das Beste.

    Persönlich durften Sie damals bei Werder ihr Bundesliga- sowie Champions-League-Debüt feiern. Wie blicken Sie auf die Spiele zurück?

    Mielitz: Das sind beides sehr schöne Erlebnisse, die mir niemand mehr nehmen kann! Mein Bundesliga-Debüt war sogar in Köln, gegen den FC. Das war im Dezember 2009. Natürlich blicke ich da sehr gerne drauf zurück.

    Zum Abschluss: Auf welchen Gegner freuen Sie sich am meisten in der kommenden Saison?

    Mielitz: In der 3. Liga sind viele Traditionsvereine. Da gibt es einige Gegner, auf die man sich natürlich sehr freuen kann. Ich treffe auch auf viele ehemalige Weggefährten, wie zum Beispiel Torsten Frings, der jetzt Trainer beim SV Meppen ist. Es verspricht eine interessante Saison zu werden. 

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  • Viktoria gegen Wegberg-Beeck zu ungenau

    Viktoria Köln kassiert die zweite Niederlage der Vorbereitung: Gegen den FC Wegberg-Beeck mussten sich die Höhenberger am Samstagabend mit 1:3 geschlagen geben. Doch es gab auch einen Lichtblick: Neuzugang Timmy Thiele erzielte mit dem Treffer zum 1:1-Halbzeitstand sein erstes Tor im Trikot der Rechtsrheinischen.

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev setzte im Tor auf Testspieler Dominik Schönnenbeck. In der Abwehr spielten Fabian Holthaus, Alexander Höck, Dominik Lanius und Patrick Koronkiewicz. Im Mittelfeld zogen Simon Handle, André Dej, Kai Klefisch und Marcel Risse die Fäden. Albert Bunjaku und Timmy Thiele bildeten das Sturm-Duo der Viktoria.

    Gegen den Regionalliga-Aufsteiger hatte die Viktoria zunächst Mühe, ihren Rhythmus zu finden. In der zwölften Minute gab es dann einen Schock: Youngster Höck musste nach einem Foulspiel im Mittelkreis verletzt vom Platz getragen werden. Für ihn kam Niklas May als linker Verteidiger in die Partie. Holthaus rückte in die Innenverteidigung.

    Echte Torgelegenheiten gab es zunächst nicht. Es dauerte bis zur 25. Minute, ehe Handle nach Risse-Flanke von rechts den Ball aus fünf Metern im Netz unterbrachte. Doch Schiedsrichter Robin Braun erkannte auf abseits. 120 Sekunden später hatte dann Wegberg-Beeck eine gute Möglichkeit durch Andre Mandt, er scheiterte aus zwölf Metern.

    In der 32. Minute folgte die Gäste-Führung: Nach einer Linksflanke landete ein Abpraller vor dem Fuß von Jeff-Denis Fehr, der das Leder aus drei Metern zum 0:1 über die Linie beförderte. Nur zwei Minuten später gab es eine Möglichkeit für die Kölner. Thiele versuchte sich aus spitzem Winkel von der rechten Seite. Doch er verfehlte das Gehäuse.

    Die Viktoria riss das Geschehen bis zur Pause an sich. Die Gäste lauerten auf Konter, während das Dotchev-Team den Ballbesitz deutlich forcierte. Die logische Folge: In der 45. Minute fiel doch noch der Ausgleich für die Höhenberger. Thiele setzte sich fein im Strafraum durch und bugsierte das Leder mit einem strammen Rechtsschuss in die Maschen.  

    Nach dem Seitenwechsel wirkten die Gastgeber zunächst befreiter. Risse passte von rechts in den Strafraum auf Handle, der aus der Drehung mit dem rechten Fuß an Stefan Zabel scheiterte (48.). In der 50. Minute zog dann Shpend Hasani mit rechts trocken aus 20 Metern ab, doch sein Versuch ging links neben das Viktoria-Gehäuse.

    Nach 55 Minuten folgte dann ein guter Konter der Gäste. Nach einem langen Ball blieb Schönnenbeck auf der Linie und Lanius war ebenfalls nicht in der Lage, Jan Bach zu stoppen. Der ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte den Ball mit dem linken Fuß zur 2:1-Führung für den FC Wegberg-Beeck im Kölner Kasten.

    In der 58. Minute gab es aus halblinker Position eine Möglichkeit für Risse. Doch sein Freistoß aus 17 Metern ging knapp über das Tor. In der 62. Minute hatte Dej den Ausgleich aus acht Metern auf dem Fuß, doch Zabel lenkte zur Ecke ab. 180 Sekunden später landete ein Freistoß des Mittelfeldspielers mit der Nummer zehn links neben dem Gehäuse.

    In den letzten zwanzig Minuten befreite sich der Regionalliga-Aufsteiger vom Druck der Höhenberger. Klefisch (79.) und Lanius (83.) sorgten zwar jeweils für Gefahr, doch ansonsten agierte die Viktoria in Strafraumnähe zu ungenau. Die Quittung bekamen die Gastgeber in der 84. Minute. Da markierte Yannik Leersmacher mit seinem Treffer den 1:3-Endstand.

    Aufstellung: Dominik Schönnenbeck – Fabian Holthaus, Alexander Höck (12. Niklas May, 80. Sam-Calvin Kisekka), Dominik Lanius, Patrick Koronkiewicz – Simon Handle, André Dej, Kai Klefisch, Marcel Risse (68. Enes Tubluk) – Albert Bunjaku, Timmy Thiele

    Tore: 0:1 Jeff-Denis Fehr (32.), 1:1 Timmy Thiele (45.), 1:2 Jan Bach (55.), 1:3 Yannik Leersmacher (84.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: –

    FC Wegberg-Beeck: –

    Zuschauer:

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  • 0:0 im Test gegen Borussia Dortmund II

    Bei Viktoria Köln ist noch etwas Luft nach oben. Im Testspiel gegen die Bundesliga-Reserve von Borussia Dortmund stand es am Ende 0:0. Die Westfalen wirkten vor allem zu Beginn frischer, befinden sich jedoch auch schon länger in der Vorbereitung als die Höhenberger. Die Regionalliga West startet schließlich schon in der kommenden Woche in die Spielzeit 2020/2021.

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev stellte zunächst Sebastian Mielitz ins Tor. In der Abwehr gab Linksverteidiger Luca Stellwagen sein Debüt. Mit ihm spielten Maximilian Rossmann, Sead Hajrović und Marcel Gottschling in der Viererkette. Die Sechserposition bekleideten René Klingenburg und Jeremias Lorch. Lucas Cueto, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler kamen im offensiveren Mittelfeld zum Zug. Im Sturm durfte Michael Seaton von Beginn an ran.

    Gleich in der ersten Minute prüfte BVB-Akteur Dominik Wanner Viktoria-Keeper Mielitz. Der Schuss ging jedoch genau auf den Mann. In der achten Minute sorgte Wunderlich mit einem Freistoß aus 20 Metern für ein erstes Ausrufezeichen, doch Dortmund-Schlussmann Stefan Drljača hielt ohne Probleme.

    Die Viktoria agierte zu Beginn sehr passiv, überließ dem BVB viel Ballbesitz. Auf der anderen Seite hatten die Höhenberger in der Defensive Probleme, wurden von den gut pressenden Dortmundern zu Fehlern gezwungen. Die Gäste hatten in der 13. und 15. Minute gleich zwei gute Gelegenheiten, doch Dominik Wanner schoss über – und Steffen Tigges knapp neben das Tor.

    Ab der 20. Minute versuchten die Kölner mehr und mehr das Heft des Handelns an sich zu reißen. Gefährlich vor dem Tor wurde es aber nicht, der letzte Pass war stets zu ungenau. Der BVB verteidigte gut, ließ nur sehr wenig zu.

    In der 31. Minute gab es mal wieder eine Gelegenheit. Holzweiler passte auf Wunderlich, der aus 20 Metern aufs rechte Eck zielte. Der Schuss war jedoch zu harmlos, um ernsthaft Gefahr für das Gäste-Gehäuse zu erzeugen. Im Gegenzug kam Florian Krebs für den BVB zu frei zum Kopfball nach Flanke, der Ball ging deutlich am Tor vorbei.

    Dann wurde es turbulent. In der 33. Minute spielte Hajrović einen Fehlpass. Franz Pfanne kam im Strafraum an den Ball, aber Mielitz hielt. Nur eine Minute später wieder ein haarsträubender Abwehrfehler der Höhenberger. Mittelstürmer Tigges lief frei auf Mielitz zu, der überragend parierte. Die Viktoria hatte in dieser Phase großes Glück, nicht zurückzuliegen. In der 42. Minute mal eine Ecke für die Rechtsrheinischen, passend zum Spiel war diese ungefährlich.

    Die Viktoria startete besser in den zweiten Spielabschnitt. In der 50. Minute flankte Cueto aus dem Halbfeld und fand Seaton. Der Jamaikaner köpfte nur knapp vorbei. In der 58. Minute dann die Riesenchance für Philipp Harlass – nach Abstimmungsfehler in der Viktoria-Hintermannschaft. Der Dortmunder schoss aus wenigen Metern weit über das Tor.

    Nach Ecken waren die Westfalen immer mal wieder gefährlich, die klaren Torchancen blieben aber aus. Das plätscherte einige Minuten vor sich hin. Keine der beiden Mannschaften konnte genug Durchschlagskraft entwickeln.

    Dann in der 70. Minute die Riesenchance für Stürmer Seaton. Der Angreifer wurde vom eingewechselten Niklas May in Szene gesetzt, nachdem die Dortmunder Abwehr gepatzt hatte. Viktorias Nummer 9 zielte aber deutlich zu hoch, es passte einfach noch nicht bei den Kölnern. Dennoch war eine deutliche Steigerung zur ersten Hälfte auf Seiten der Höhenberger erkennbar.

    In den letzten 15 Minuten passierte wenig, Fehlpässe und Abstimmungsfehler bestimmten auf beiden Seiten die Partie. Zum Schluss hatte die Viktoria noch einmal mächtig Glück. Sekunden vor dem Abpfiff hatte BVB-Spieler Wanner seine dritte Chance im Spiel. Frei vor André Weis jagte er den Ball über die Querlatte.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz (46. André Weis) – Luca Stellwagen, Sead Hajrović, Maximilian Rossmann, Marcel Gottschling – René Klingenburg (79. Arif Alkan), Jeremias Lorch (52. Niklas May) – Lucas Cueto, Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler – Michael Seaton (76. Enes Tubluk)

    Tore:

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Niklas May (87.), Marcel Gottschling (87.)

    Borussia Dortmund II: –

    Zuschauer:

    Viktoria – das V steht für Vussball!

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