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  • Lewerenz wieder im Mannschaftstraining

    Steven Lewerenz ist zurück im Mannschaftstraining. Vor einem Monat hatte sich der 29-Jährige im rechten Bein einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen. Jetzt ist er wieder voll belastbar.

    „Die Verletzung hatte ich mir im Training zugezogen“, berichtet er. „Das war schon eine größere Einblutung, die unsere Ärzte diagnostiziert hatten. Ich habe aber im Anschluss eine gute Reha absolviert und gut trainiert. Deswegen kann ich jetzt wieder auf dem Platz stehen.“

    Lewerenz, der sich seit seinem Wechsel im Winter nach Höhenberg schon viermal als Torschütze auszeichnete, kann somit wieder regulär mit der Mannschaft trainieren. „Es gab einen letzten Test, um zu schauen, ob alles wieder in Ordnung ist. Und das ist es“, so Lewerenz.

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  • Wilhelm übernimmt die U 19, Grund die U 17

    Der Nachwuchsbereich von Viktoria Köln stellt sich für die kommende Saison neu auf. Nachdem vor Kurzem bereits Christoph John (Sportlicher Leiter) und Yannik Hohmann (Organisatorischer Leiter) als neue NLZ-Doppelspitze präsentiert wurden, stehen jetzt zwei weitere Personalien fest: Marian Wilhelm wird Trainer der U 19 von Viktoria Köln, Martin Grund übernimmt den Cheftrainerposten bei der U 17.

    Wilhelm ist seit drei Jahren Inhaber der Trainer A-Lizenz und bestens mit der Viktoria-DNA vertraut. Seit über zehn Jahren ist er in Höhenberg tätig. Zuletzt agierte er als Cheftrainer der U 17. „Ich bin dankbar für das Vertrauen, das der Verein in mich setzt“, sagt der 31-Jährige. „Es ist schon etwas Besonderes, die Nachfolge von Jürgen Kohler anzutreten. Aber ich kenne die Jahrgänge, um die es zukünftig geht, sehr gut.“

    Viktoria-Sportvorstand Franz Wunderlich ergänzt: „Wir haben uns bewusst für eine aufstrebende Persönlichkeit aus den eigenen Reihen entschieden. Marian Wilhelm ist seit vielen Jahren für uns tätig und hat sich kontinuierlich weiterentwickelt. Er ist Viktorianer durch und durch. Er kennt die Abläufe im Verein, die Spieler, unsere Philosophie und besitzt das nötige Herzblut für diese Position.“

    Wilhelm wird seinen Posten bei der U 17 an Martin Grund übergeben. Dieser agierte zuletzt bei den A-Junioren als Co-Trainer von Jürgen Kohler. Der 30-Jährige, der gerade sein sportwissenschaftliches Studium (Studiengang Sport und Leistung) abgeschlossen hat und die Trainer A-Lizenz besitzt, freut sich auf das neue Amt. „Es war immer mein Ziel, in eine Cheftrainerposition hineinzuwachsen“, so Grund.

    „In Abstimmung mit der bisherigen und neuen NLZ-Leitung sind wir für die U 17 auf der Suche nach einem Trainer aus den eigenen Reihen gewesen, der unseren sportlichen Vorstellungen entspricht“, berichtet Franz Wunderlich. „Martin Grund hat unter der Regie von Jürgen Kohler und Roland Koch viel gelernt. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um ihm eine Perspektive als Cheftrainer einer Mannschaft zu geben.“

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  • Nachwuchs nimmt Training zum Teil wieder auf

    Die Corona-Pandemie hatte in den letzten Wochen den Fußball fest im Griff. Seit dem 13. März ruhte der Trainingsbetrieb im Nachwuchsbereich von Viktoria Köln. Zum damaligen Zeitpunkt war die Situation sehr undurchsichtig, zum Schutz der Gesundheit war dieser Schritt unvermeidbar. In der Zwischenzeit hat sich die Lage etwas entspannt. Aufgrund der disziplinierten Lebensweise erlaubt die Politik, in kleinen Schritten in den Alltag zurückzukehren. Seit dem 7. Mai betrifft dies auch den Breitensport. Unter Einhaltung strengster hygienischer Auflagen ist ein reduziertes Fußballtraining in Kleingruppen wieder möglich.

    Die Leitung des Nachwuchsleistungszentrums der Viktoria hat in der letzten Woche in Zusammenarbeit mit den Trainern ein Konzept entwickelt, wie die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs unter Einhaltung der Hygienevorgaben auszusehen hat. Hier hat die Gesundheit von Spielern, Trainern, Mitarbeitern und Eltern oberste Priorität. Das Konzept sieht vor, dass – beginnend mit dem heutigen Tag – zuerst die Mannschaften U 23 bis U 14 auf den Platz zurückkehren. Nach und nach sollen dann auch die Teams der jüngeren Jahrgänge wieder den Trainingsbetrieb aufnehmen. Die NLZ-Leitung wird die Trainingstermine entsprechend an die jeweiligen Trainer und somit auch Spieler kommunizieren.

    Der Zutritt auf das Sportgelände ist allerdings bis auf Weiteres nur den Spielern und Trainern gestattet. Zuschauern und Begleitpersonen ist das Betreten der Sportanlage bislang noch untersagt, um das potenzielle Infektionsrisiko zu minimieren.

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  • VR-Premiere beim Torhütertraining

    Besondere Zeiten erfordern besondere Ideen: Eine solche hatte George Berneanou, der Torwarttrainer von Viktoria Köln. Um anlässlich der Corona-Pandemie eine Alternative zum regulären Training zu schaffen, holte er sich Unterstützung bei der Universität von Belfast. Diese entwickelte eine Virtual Reality Technologie, die es ermöglicht, die Reaktionszeit, -geschwindigkeit und -schnelligkeit zu erfassen.

    Jetzt gab es mit der CleanSheet-Software, die von der Firma INCISIV gestaltet wurde, nach viermonatiger Vorbereitungszeit des Coaches die Viktoria-Premiere. Hieraus lassen sich laut Berneanou wichtige Erkenntnisse gewinnen, mit denen er auch die Fertigkeiten der Viktoria-Keeper in der realen Welt verbessern will. „Diese Art des Trainings ist ein Teil der Zukunft”, glaubt der 35-Jährige.

    Nachdem die Spieler mit Trackern und einer speziellen VR-Brille bestückt wurden, ging es los. „Ich habe meinen Job quasi im virtuellen Raum ausgeübt“, berichtet Keeper Daniel Mesenhöler. „Am Anfang habe ich noch daran gedacht, dass ich in einem Raum stehe. Aber nach einer gewissen Zeit war ich voll im Spielmodus. Das ist eine richtig gute Alternative, mit der man einige Sachen verbessern kann.“

    Anhand der ermittelten Daten gab es vom Torwarttrainer ein direktes Feedback. „Das war eine interessante Erfahrung. Ich glaube, das wird in Zukunft sicher häufiger der Fall sein“, sagt Torhüter André Weis. „Das ist eine andere Form des Trainings. Ich glaube, es ist eine gute Ergänzung zum spezifischen Torwarttraining.“ Und Sebastian Patzler fügt hinzu: „Ich denke, dass man sich so um ein paar Prozentpunkte verbessern kann.“

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  • Warten statt Freude – das letzte Saisonspiel

    Eigentlich hätte Viktoria Köln an diesem Samstag das letzte Spiel der Drittliga-Saison 2019/2020 bestritten. Eigentlich, denn bekanntermaßen machte die Corona-Pandemie den Klubs der 3. Liga und ihren Anhängern einen Strich durch die Rechnung. Der Spielbetrieb ruht seit Mitte März. Und an Partien mit Zuschauern ist aufgrund der behördlichen Verfügungsgrundlagen offenbar nicht zu denken.

    Gegner beim letzten Auswärtsspiel der Saison wäre der KFC Uerdingen gewesen. An die Hinrunden-Partie gegen das Star-Ensemble um Weltmeister Kevin Großkreutz erinnern sich die Höhenberger nur ungern. Im West-Derby erzielte Jean-Manuel Mbom in der 84. Minute den schmeichelhaften 1:0-Siegtreffer für die Krefelder. Zwar drängte die Viktoria in der Schlussphase auf den Ausgleich, allerdings ohne Erfolg.

    Wie das Aufeinandertreffen der Teams heute ausgegangen wäre, lässt sich nicht sagen. Uerdingen belegte bei Unterbrechung der Saison Rang elf, die Viktoria war Zwölfter. Auf alle Fälle hätte man in Köln an diesem Wochenende gerne den Klassenerhalt gefeiert. Über den darf man sich jetzt noch nicht freuen. Denn es ist unklar, wann und ob die Saison weitergeht. Damit bleibt auch offen, ob die Viktoria in der 3. Liga bleibt.

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  • 3. Liga: Wiederaufnahmetermin verschiebt sich

    Der Spielausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat sich am Freitag in seiner Sitzung zur aktuellen Situation in der 3. Liga beraten. Bislang liegt weiterhin keine politische und übergeordnete behördliche Freigabe für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs vor. Aus diesem Grund ist der DFB-Spielausschuss zu dem Ergebnis gekommen, dass der 26. Mai als ursprünglich vorgesehener Termin für den Wiedereinstieg in die laufende Saison nicht mehr zu halten ist.

    In einer Mitteilung des Verbandes heißt es, den Drittligisten soll eine vergleichbar lange Vorbereitungszeit wie den Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga ermöglicht werden. Am grundsätzlichen Vorgehen und der Zielsetzung ändere dies nichts: Gemäß Empfehlung des Ausschusses 3. Liga, dem mehrheitlichen Meinungsbild der beteiligten Klubs und gemäß Beschluss des DFB-Präsidiums vom 11. Mai soll die Spielzeit 2019/2020 fortgesetzt werden, sofern es die politische Beschlusslage erlaubt.

    Möglicherweise werden durch diese Entscheidung auch Spieltage nach dem 30. Juni nötig.

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  • Viktoria trainiert mit dem kompletten Team

    Erstes reguläres Training seit Mitte März bei Viktoria Köln: Nachdem in den letzten Tagen zwei Corona-Tests durchgeführt wurden, konnte die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev am Donnerstag im Sportpark Höhenberg erstmals wieder komplett zusammen trainieren.

    “Alle Spieler auf dem Platz zu haben, ist ein Gefühl, das wir schon vergessen hatten“, flachste Dotchev hinterher. „Das gab es schon lange nicht mehr. Natürlich ist das ein gutes Gefühl für uns alle. Die Jungs sind motiviert, sie haben gut trainiert. Was will man mehr als Trainer?”

    Der 54-Jährige machte aber auch Defizite aus: „Mir ist aufgefallen, dass die Spieler recht schnell abgebaut haben, weil das jetzt wieder eine ganz andere Belastung ist. Weitläufige Spielformen und Intensität – das hat in der letzten Zeit gefehlt. Wir müssen die Zeit nutzen, um das aufzuholen.”

    Sportvorstand Franz Wunderlich freut sich für die Spieler: „Die Jungs sind froh, dass sie wieder ihren Job machen dürfen. Sie haben Spaß, wieder über das ganze Feld Fußball spielen zu können. Wer selber Fußball spielt, der weiß, dass das ein unfassbar gutes Gefühl ist.“

    Allerding weiß er auch um die „Besonderheit“ dieser Situation. „Das ist kein Alltag. Es gibt immer noch so viele Leute, die teilweise in dieser schwierigen Zeit daran gehindert werden, ihren Job auszuüben. Deshalb sollten die Spieler das jetzt viel mehr genießen“, so Wunderlich.

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  • Nachwuchstrainer helfen beim Oranienhof

    Eine schöne Aktion von Viktoria Köln: Die Nachwuchstrainer des Vereins gehen für die Bewohner der Senioren- und Pflegeeinrichtung Oranienhof im Kölner Stadtteil Höhenberg einkaufen.

    Sozialpädagogin und Diplom-Suchttherapeutin Susanne Kutsch freut sich über die Unterstützung: „In Corona-Zeiten ist es so, dass die Bewohner nicht mehr einkaufen gehen sollen – aufgrund der Infektionsgefahr. Wir haben viele Bewohner, die besondere Einzelwünsche haben. Und daher ist das eine große Hilfe.“

    Yannik Hohmann, der Organisatorische Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von Viktoria Köln, erklärt, wie es zu der Idee kam. „Als wir hörten, dass die Bewohner ihre Einkäufe aufgrund der Corona-Pandemie nicht mehr selber erledigen können, haben wir dem Oranienhof unsere Hilfe angeboten.“ Bei der Senioren- und Pflegeeinrichtung war man begeistert.

    „Diejenigen, die uns unter die Arme greifen, sind häufig zum ersten Mal überhaupt in so einer Einrichtung“, berichtet Kutsch. „Sie bekommen dadurch auch einen kleinen Einblick, wie es ist, wenn man älter und pflegebedürftig ist und nicht mehr alle Dinge alleine erledigen kann. Gerade für junge Menschen ist das eine wichtige Erfahrung.“

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  • Viktoria Köln kann wieder „regulär“ trainieren

    Aufatmen bei Viktoria Köln: Am Montag sind die komplette Mannschaft, die Trainer und das Funktionsteam zum zweiten Mal auf den Erreger SARS-CoV-2-RNA getestet worden. Auch diesmal konnte keine Corona-Erkrankung festgestellt werden. Damit darf der Drittligist wieder ins reguläre Mannschaftstraining einsteigen.

    „Wir können ins fußballspezifische Mannschaftstraining zurückkehren“, bestätigt Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter bei Viktoria Köln. „Cheftrainer Pavel Dotchev hat mit seinem Team in den letzten Wochen hervorragende Arbeit geleistet. Doch dabei war jegliche Form von Körperkontakt untersagt.“

    Zuletzt wurde in kleinen Gruppen und unter Einhaltung der Abstandsregeln gearbeitet. Das wird sich ab Donnerstag ändern. „Es ist schön, alle gemeinsam auf dem Platz begrüßen zu können“, so Cheftrainer Pavel Dotchev. „Jetzt können wir Spielformen trainieren, taktische Schwerpunkte setzen und Zweikämpfe führen.“

    Trotzdem gilt es, auch zukünftig diverse Hygieneregeln zu beachten. Darüber hinaus findet das Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dotchev: „Es ist möglich, uns eine gewisse ‚Spielpraxis‘ zu erarbeiten. Und die ist notwendig, um bei einer Fortsetzung des Spielbetriebs entsprechend vorbereitet zu sein.“

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  • 3. Liga: Viktoria Ende Mai nach Braunschweig?

    Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat bei seiner Sitzung am Montag die Anpassung des Rahmenterminkalenders für die 3. Liga beschlossen. Die vorgenommenen Änderungen erfolgten laut Verband vorbehaltlich der übergeordneten behördlichen Verfügungslagen und legen die terminlichen Grundlagen für den Fall, dass die Wiederaufnahme des Spielbetriebs durch die Politik und Gesundheitsbehörden kurzfristig ermöglicht wird. Dazu steht der DFB in intensivem Austausch mit der Politik.

    Auf seiner außerordentlichen Sitzung hat sich das DFB-Präsidium erneut für die Fortsetzung des Spielbetriebs in der 3. Liga ausgesprochen. Für die 3. Liga würden sich folgende Eckdaten ergeben: Sollte es die behördliche Verfügungslage erlauben, würde die Saison 2019/2020 frühestens am 26./27. Mai mit einem Wochenspieltag wieder aufgenommen werden. Da es sich dabei um den 28. Spieltag handelt, ist davon auszugehen, dass Viktoria Köln entsprechend bei Eintracht Braunschweig gastieren würde.

    Die restlichen elf Spieltage sollen in Englischen Wochen absolviert werden, sodass die reguläre Drittliga-Saison am 30. Juni zu Ende gehen würde. Die beiden Relegationsspiele zwischen dem Drittplatzierten der 3. Liga und dem Tabellen-16. der 2. Bundesliga würden sich laut der aktuellen Planungen bis 7. Juli anschließen. Terminliche Abweichungen sind allerdings möglich. So ist der 4. Juli auch als potenzieller Nachholspieltag für die 3. Liga hinterlegt. In diesem Fall würde die Relegation erst später stattfinden.

    Peter Frymuth, zuständiger DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, ist optimistisch, dass der Ball in der 3. Liga bald wieder rollen kann. „Ein weiterer Schritt ist gemacht, wir sind vorbereitet. Nun hoffen wir, dass die gesundheitliche Situation und die bevorstehenden Entscheidungen der Politik die baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs auf Grundlage der von DFB und DFL erarbeiteten Hygienekonzepte erlauben“, so der 63-Jährige. Wie schnell dies geschieht und ob sich der Zeitplan somit halten lässt, scheint offen.

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