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  • Gegnercheck: Auf- gegen Absteiger

    Gegnercheck: Auf- gegen Absteiger

    Nach dem 1:1-Unentschieden beim SV Meppen geht es für Drittliga-Aufsteiger Viktoria Köln schon am Freitag zu Hause gegen den 1. FC Magdeburg weiter. Beim Auswärtsspiel am Montag kehrte Torhüter Daniel Mesenhöler in die Startelf der Höhenberger zurück. Dieser kennt die Magdeburger noch gut. In der letzten Saison spielte er mit dem MSV Duisburg in der 2. Liga gegen die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt.

    Die aktuelle Lage:

    Derzeit befindet sich Zweitliga-Absteiger Magdeburg mit 16 Punkten auf dem elften Tabellenplatz der 3. Liga. Zwar hat die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt bislang nur zwei Niederlagen hinnehmen müssen, sie konnte aber in den ersten zwölf Spielen auch nur dreimal gewinnen. Mit sieben Unentschieden ist der FCM der Remis-König der 3. Liga. Zuletzt musste das Team von Cheftrainer Stefan Krämer allerdings eine 0:1-Niederlage gegen den F.C. Hansa Rostock hinnehmen.

    Die personelle Situation:

    Die Magdeburger haben sich für diese Saison mit insgesamt 14 neuen Spielern verstärkt. Mit Brian Koglin (vom FC St. Pauli) und Dustin Bomheuer (aus Duisburg) konnten sie starke Innenverteidiger nach Sachsen-Anhalt lotsen. Letzterer wird dem 1. FC Magdeburg am Freitag aufgrund von Knieproblemen fehlen. Nicht dabei sind wohl auch Alexander Brunst (Blinddarmoperation), Mario Kvesic (Fußverletzung) sowie Linksverteidiger Timo Perthel. Fehlen werden natürlich auch die vielen Abgänge, die Magdeburg vor Saisonbeginn verkraften musste. Dazu gehören beispielsweise so namhafte Spieler wie Aleksandar Ignjovski (Holstein Kiel), Felix Lohkemper (1. FC Nürnberg) und Marius Bülter (Union Berlin).

    Spieler im Fokus – Dominik Ernst:

    Der diesjährige Neuzugang der Magdeburger, Dominik Ernst, ist in Köln kein Unbekannter: Denn bis zum Sommer spielte er noch beim Viktoria-Stadtrivalen Fortuna Köln auf der linken Rheinseite. Dort konnte er in der Vergangenheit 66 Spiele in der 3. Liga absolvieren. In der laufenden Saison kommt er bislang auf elf Einsätze für den 1. FC Magdeburg. Zwar musste er am vergangenen Wochenende aufgrund der fünften gelben Karte von der Tribüne aus zuschauen, aber gegen Viktoria Köln ist er wieder im Kader. Der rechte Verteidiger sorgte in dieser Saison schon für fünf Torvorlagen und zeigt damit, dass er eine wichtiger Rolle beim FCM einnimmt.

    Der Trainer:

    Seit Anfang der laufenden Drittliga-Saison coacht Stefan Krämer den Zweitliga-Absteiger aus Magdeburg. Bis zum Januar dieses Jahres trainierte der 52-Jährige noch den KFC Uerdingen, bei dem er nach nur 21 Spielen trotz guter Ergebnisse in der 3. Liga den Hut nehmen musste. Als Spieler selbst stand er damals für den FV Bad Honnef und den FV Rheinbrohl auf dem Platz.

    Bisherige Bilanz:

    0:0 – denn noch nie standen sich beide Teams in einem Meisterschafts- oder Pokalspiel gegenüber.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie am Freitag ist um 19:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über Facebook, Instagram, Twitter und YouTube auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind auch die Hörer von Radio Viktoria. Das Vereinsradio der Höhenberger ist über den Webplayer auf der Homepage der Viktoria zu empfangen.

    Viktoria – Das V steht für Vussball! Eintrittskarten für das Viktoria-Heimspiel gegen Magdeburg sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Dotchev: „Wir müssen uns steigern“

    Am Freitag misst sich Viktoria Köln im Sportpark Höhenberg mit dem 1. FC Magdeburg. Pavel Dotchev, der Cheftrainer der Höhenberger, stellte am Mittwoch bei der Heimspiel-Pressekonferenz klar, über welche Qualität das Team aus Sachsen-Anhalt verfügt.

    „Die Mannschaft aus Magdeburg ist für mich ein Aufstiegsaspirant. Natürlich ist beim FCM noch nicht alles hundertprozentig gelaufen und es gibt auch Gründe dafür – zum Beispiel die vielen neuen Spieler, die sich erst einmal finden müssen“, so Dotchev. „Aber welches Potenzial und welche Wucht dahinterstecken – auch mit ihren Fans – und wieviel Qualität sie in der Mannschaft haben, damit ist Magdeburg zu Recht ein Favorit auf den Aufstieg. Deswegen erwartet uns ein sehr schweres Spiel am Freitag. Denn Magdeburg gehört trotz der Tabellenkonstellation zu den Spitzenmannschaften der Liga. So eine Leistung wie in Meppen in der ersten Halbzeit dürfen wir uns zu Hause deshalb nicht erlauben.“

    Damit sprach der 54-Jährige unter anderem die Passivität in der ersten Hälfte und in der Schlussphase des Meppen-Spiels an. „Magdeburg würde uns, wenn wir so spielen, dafür bestrafen. Das darf nicht noch einmal vorkommen. Wir müssen uns steigern und zu Hause endlich mal wieder gewinnen.“

    Die komplette Pressekonferenz sehen Sie im offiziellen YouTube-Kanal des FC Viktoria Köln 1904.

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    Eintrittskarten für das Viktoria-Heimspiel gegen Magdeburg sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Kurzes Verschnaufen und dann Magdeburg

    Am 25. Oktober trifft Viktoria Köln im Sportpark Höhenberg auf den 1. FC Magdeburg. Anpfiff der Partie ist im 19.00 Uhr. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt haben die größere Verschnaufpause vor der Partie. Denn der FCM spielte bereits am Samstag, während der Drittliga-Aufsteiger aus Höhenberg erst am Montagabend beim SV Meppen antrat.

    Allerdings unterlag Magdeburg im Heimspiel gegen den F.C. Hansa Rostock mit 0:1 (0:1). Damit rutschte das Team in der Drittliga-Tabelle auf den elften Rang ab. Und das ist durchaus überraschend, schließlich galt das Team aus der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts vor der Saison als klarer Kandidat für den Aufstieg.

    „In der 3. Liga gewinnt meistens die Mannschaft, die in Führung geht“, sagte FCM-Coach Stefan Krämer nach dem Spiel. „Dann kriegen wir, ähnlich wie gegen Duisburg, mit der ersten Aktion des Gegners einen Gegentreffer. Das ist der Mannschaft dann bis zur Halbzeit in den Klamotten hängengeblieben. Dann sind wir nicht so gut reingekommen in die zweite Halbzeit. Und hinten heraus haben uns ein bisschen die Mittel gefehlt.“

    Für die Viktoria lief es beim 1:1 in Meppen etwas besser. Allerdings war auch Pavel Dotchev mit der Leistung seines Teams nicht durchweg zufrieden. „Man musste kein Fachmann sein, um heute zu erkennen, dass wir einen glücklichen Punkt aus Meppen entführt haben. Wir haben sehr lethargisch angefangen. Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen und zu wenig Emotionen entwickelt“, so der Viktoria-Cheftrainer nach dem Spiel kritisch.

    Dazu komme das Problem, dass die Viktoria frühe Gegentore kassiere. Dotchev: „Nach dem Seitenwechsel hatten wir dann aber eine gute Phase. Die Mannschaft hat mehr Emotionen gezeigt. Das Spiel war offen. Das 1:1 war dann psychologisch sehr wichtig. Aber danach haben wir angefangen, das Spiel zu verwalten. Wir hätten bis zum Schluss aktiv bleiben müssen. Dann hätten wir vielleicht die Chance gehabt, heute zu gewinnen. Aber das wäre des Guten zu viel gewesen.“

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  • Bernard Kyere im Interview

    Für Bernard Kyere begann die aktuelle Saison unglücklich. Bereits im zweiten Saisonspiel gegen den Chemnitzer FC zog sich der Neuzugang einen Adduktoren-Abriss im rechten Oberschenkel zu. Aktuell schindet sich der Innenverteidiger für sein Comeback. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um mit dem 24-Jährigen über den aktuellen Stand seiner Verletzung zu sprechen.

    Herr Kyere, gleich im zweiten Saisonspiel haben Sie sich einen Adduktoren-Abriss zugezogen. Wie ging es in den Wochen danach weiter?

    Bernard Kyere: „Nach der Diagnose wurde ich gefragt, ob die Verletzung konserativ oder mittels einer Operation behandelt werden soll. Ich habe mich nach ausführlicher Beratung für die OP entschieden. Das ging recht schnell. Nach vier Wochen konnte ich ohne Krücken gehen und durfte in der Physiotherapie die Belastung steigern. Ich konnte aber natürlich noch nicht alles machen, sondern in erster Linie nur mit dem Oberkörper arbeiten. Nach sechs Wochen durfte ich dann mit Dehnungen beginnen. Dann wurde nach und nach geschaut, was möglich ist. Mitte Oktober war ich erstmals wieder auf dem Platz und habe mit Läufen und der Ballarbeit begonnen.“

    Nach der Verletzung konnte man von einer zehn- bis zwölfwöchigen Pause ausgehen. Können die Viktoria-Fans auf eine Rückkehr in den nächsten Wochen hoffen?

    Kyere: „Das ist auf jeden Fall der Plan. Ich möchte in den nächsten Wochen so richtig wieder ins Mannschafttraining einsteigen. Das soll in spätestens drei Wochen der Fall sein.“

    Wie schwer fällt es Ihnen, die Spiele der Mannschaft aktuell von der Tribüne aus zu verfolgen?

    Kyere: „Ich denke, das ist als Sportler immer schwer. Wenn man selbst nicht helfen und nicht seinen Beitrag zum Erfolg leisten kann, tut das schon ein bisschen weh. Aber ich kann mir die Spiele unserer Mannschaft trotzdem gut anschauen, denn wir spielen einen guten und attraktiven Fußball.“

    Die Viktoria spielt bisher eine respektable Saison. Wie schätzen Sie die Leistungen Ihrer Teamkollegen ein?

    Kyere: „Ich finde es schon enorm, was die Mannschaft zeigt. Gerade bei unseren Siegen kann man ja sagen, dass wir die Spiele sehr verdient und nicht mit Glück gewonnen haben. Wir haben einige Gegner dominiert und dann zu Recht gewonnen. Ich sehe jeden Tag, wie motiviert die Mannschaft ist. Sie ist mental gut drauf und wird ganz sicher noch für die eine oder andere positive Überraschung sorgen.“

    Was glauben Sie: Welche Rolle kann Viktoria Köln in dieser Spielzeit in der 3. Liga spielen?

    Kyere: „Wir wollen auf jeden Fall so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern. Wenn ich sehe, welche Qualität wir besitzen, sollte das aber kein Problem sein. Alles andere kann man sehen, wenn wir genügend Punkte gesammelt haben.“

    Am 25. Oktober ist der 1. FC Magdeburg in Höhenberg zu Gast. Wie schätzen Sie die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt ein?

    Kyere: „Ich kenne ja ein paar Jungs aus dem Team. Mit Dominik Ernst, Leon Bell Bell und Manfred Osei Kwadwo habe ich schon in einer Mannschaft gespielt. Ich finde, Magdeburg agiert mit einer guten Grundordnung. Als Absteiger aus der 2. Liga bringt die Mannschaft eine Menge Qualität mit. Ich denke aber, wir müssen uns trotzdem nicht vor dem FCM verstecken.“

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

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  • Spiel live bei Magenta Sport und Radio Viktoria

    Heute Abend steht für Viktoria Köln das Auswärtsspiel beim SV Meppen auf dem Programm. Wer nicht live vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit, sich das Spiel bei Magenta Sport anzuschauen. Die Sendung beginnt um 18.45 Uhr. Moderator ist Cedric Pick, der zu Beginn der Übertragung Marcus Steegmann, den Sportlichen Leiter der Viktoria, vor der Kamera begrüßen wird. Kommentator der Partie ist Gari Paubandt.

    Wer nicht die Möglichkeit hat, das Spiel auf Magenta Sport zu verfolgen, kann mit Radio Viktoria live dabei sein. Hier werden Elena Schiarizza und Marlon Hammoudeh die Hörer ab 18.45 Uhr live aus der Hänsch-Arena begrüßen. Auch das Kommentatoren-Team der Viktoria hat einen Gesprächspartner eingeladen. Innenverteidiger Tobias Willers, aktuell gesperrt, wird zwischendurch seine Einschätzung zum Spiel abgeben.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die nächsten Heimspiele der Viktoria sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Viktoria punktet in Meppen

    Der FC Viktoria Köln hat beim Auswärtsspiel in Meppen ein 1:1 erkämpft. Vor 6.731 Zuschauern in der Hänsch-Arena dominierte der heimische SVM in der ersten Hälfte deutlich und lag verdient mit 1:0 in Führung. In den zweiten 45 Minuten drehten die Höhenberger auf, sodass der Ausgleich gelang. In einer dramatischen Schlussphase hatte der SV Meppen mehrmals gute Chancen auf den Siegtreffer. Doch es blieb in der hart umkämpften Montags-Partie beim Unentschieden.

    Cheftrainer Pavel Dotchev hatte kurzfristig Personalsorgen. Nach einer Verletzung von Fabian Holthaus setzte er in der Abwehr auf Patrick Koronkiewicz, Dario De Vita, Lars Dietz und Marcel Gottschling. Auf der Sechserposition bot er Mart Ristl und Hamza Saghiri auf. Im Mittelfeld sollten Simon Handle, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler für offensiven Fußball sorgen. Im Sturm war Top-Stürmer Albert Bunjaku dabei. Daniel Mesenhöler hütete das Kölner Tor.

    Meppen, von der Aufstellung her sehr kompakt stehend, begann recht aggressiv. In den ersten Minuten erspielte sich die Mannschaft von Trainer Christian Neidhart ein optisches Übergewicht – jedoch ohne zunächst zu klaren Möglichkeiten zu kommen. In der neunten Minute attackierten die Höhenberger erstmals das Meppener Gehäuse. Bunjaku bekam allerdings sechs Meter vor dem Kasten nicht mehr genug Druck hinter den Ball, sodass die Chance verpuffte.

    In der 11. Minute stand Meppens Steffen Puttkammer nach einem Freistoß der Emsländer plötzlich zentral vor dem Tor frei und schob den Ball mit dem rechten Fuß gekonnt am Mesenhöler vorbei zur 1:0-Führung ins Netz. Nur 60 Sekunden später setzte sich Gottschling gegen mehrere Gegenspieler durch und legte den Ball für Wunderlich auf, der mit seinem Flachschuss aus 18 Metern an Erik Domaschke scheiterte. In der 19. Minute klärte die Meppener Abwehr nach Wunderlich-Freistoß mit vereinten Kräften gegen Bunjaku.

    In der Abwehr – gerade auch bei Standardsituationen – wirkten die Höhenberger weiterhin anfällig. Nach einem Eckball von der rechten Seite scheiterte Thilo Leugers aus kurzer Distanz mit einem Kopfball. Die Kölner konnten sich in der Folge nur selten befreien. Es dauerte bis zur 35. Minute, ehe Bunjaku wieder eine Chance bekam. Doch sein Linksschuss aus 16  Metern wurde von einem Meppener Abwehrbein abgeblockt. Vier Minuten später probierte es Handle von der halblinken Seite, doch sein Rechtsschuss streifte rechts am Tor vorbei. Dann ging es in die Pause.

    Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev schickte seine Startelf ohne Wechsel in die zweiten 45 Minuten. Offensichtlich hatte er die passenden Worte in der Kabine gefunden, denn seine Mannschaft  wirkte jetzt entschlossener. In der 51. Minute passte Holzweiler in den Strafraum auf Wunderlich, der mit seinem Rechtsschuss aus acht Metern an Domaschke scheiterte. Vier Minuten später versuchte es Holzweiler mit einem Linksschuss, doch Meppens Torhüter war erneut zur Stelle.

    Die Gastgeber waren in dieser Phase in erster Linie nach Standardsituationen gefährlich, wie in der 60. Minute: Da musste Handle nach einer Ecke und einem Kopfball vom SV Meppen auf der Linie retten. In der 65. Minute hatte Bunjaku allein vor dem Meppener Kasten die Riesenchance zum Ausgleich. Nur 60 Sekunden später ging Wunderlich von der linken Seite auf das Tor zu und verwandelte den Ball mit dem rechten Fuß zum verdienten Ausgleich – 1:1!

    In der 68. Minute rettete nach Gottschling-Kopfball der Pfosten für Meppen, da wäre die Führung für die Viktoria möglich gewesen. In der 71. Minute landete das runde Leder nach einer Aktion von Holzweiler im Tor der Emsländer, doch Schiedsrichterin Katrin Rafalski hatte zuvor ein Foulspiel gesehen. Sie erkannte den Treffer nicht an – eine Fehlentscheidung. In der 76. Minute hatte dann aber der eingewechselte Julius Düker für den SVM eine gute Kopfballgelegenheit. Doch der Ball ging rechts neben das Tor.

    In der 83. Minute zeigte Mesenhöler eine Glanztat, klärte mit dem linken Fuß gegen den einschussbereiten René Guder. Der SV Meppen hatte danach sogar noch zwei weitere klare Torchancen, nutzte sie aber nicht. So sprach Viktoria-Coach Pavel Dotchev nach der Partie auch von einem „glücklichen Punktgewinn“. Er ergänzte: „Mehr als das wäre heute bei unserer Leistung einfach zu viel des Guten gewesen. Meppen hätte den Sieg eher verdient gehabt.“

    Tore: 1:0 Steffen Puttkammer (11.), 1:1 Mike Wunderlich (66.)

    Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Patrick Koronkiewicz, Dario De Vita, Lars Dietz, Marcel Gottschling – Mart Ristl, Hamza Saghiri (70. Kai Klefisch) – Simon Handle (88. Dominik Lanius), Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (78. Suheyel Najar) – Albert Bunjaku

    Gelbe Karten:

    SV Meppen: Deniz Undav (30.), Steffen Puttkammer (49.)

    FC Viktoria Köln: Lars Dietz (10.), Marcel Gottschling (52.), Hamza Saghiri (62.)

    Zuschauer: 6.731

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  • U 19: Unnötige Niederlage in Bochum

    Der FC Viktoria Köln muss sich in der A-Junioren-Bundesliga dem VfL Bochum geschlagen geben. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler unterlag am Samstag beim Auswärtsspiel mit 1:3 (0:3).

    Die Niederlage war unnötig. Denn die Höhenberger waren in der Anfangsphase die überlegene Mannschaft. Für die Tore war jedoch zunächst Bochum zuständig. In der 21. Minute traf Moritz Römling zur VfL-Führung. In der 33. Minute erhöhte Julian Schmidt auf 2:0 für die Gastgeber. Mit dem Pausenpfiff beförderte Luis Hartwig das runde Leder sogar zum 3:0 über die Linie (45. + 2). Damit lag der FC Viktoria zur Halbzeitpause deutlich zurück.

    Nachdem Selim Ajkic zwei Minuten nach dem Seitenwechsel für den 1:3-Anschlusstreffer gesorgt hatte, keimte bei den Kölnern allerdings Hoffnung auf. Die Mannschaft aus Höhenberg spielte mutig nach vorn, belohnte sich aber nicht. Denn das Team um Kapitän Felix Strauß ließ beste Möglichkeiten aus. Bochum hatte nur noch eine gute Gelegenheit, traf mit einem Freistoß den Pfosten. Insgesamt bestimmten die Kölner aber eindeutig das Spielgeschehen.

    „Wir haben uns heute selbst geschlagen haben“, ärgerte sich Weltmeister Jürgen Kohler hinterher. „Wir haben einfache Fehler gemacht und einfache Gegentore bekommen. Dafür sind wir bestraft worden. Es ist dann natürlich schwer, den Rückstand aufzuholen. Die Mannschaft hat sich gegen die Niederlage gestemmt und in der zweiten Halbzeit einen guten Charakter gezeigt. Aber wir müssen einfach besser verteidigen und unsere Chancen nutzen.“

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Radio Viktoria vor Drittliga-Premiere

    Der FC Viktoria Köln baut sein Medienangebot aus. Nachdem der Drittligist seine Online-, Social-Media- und Bewegtbild-Aktivitäten nach dem Aufstieg in die 3. Liga bereits deutlich erhöht hat, dürfen sich die Fans zukünftig mit Radio Viktoria auf einen weiteren Service freuen.

    Radio Viktoria berichtet ab sofort live von allen Drittliga-Partien der rechtsrheinischen Kicker und versorgt die Hörer kostenlos mit brandaktuellen und emotionalen Informationen. Der Audio-Stream ist über einen Webplayer verfügbar, den die Fußballfans auf der Internetseite der Viktoria finden.

    „Wir freuen uns sehr über dieses zusätzliche Angebot für unsere Anhänger“, sagt Eric Bock, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Darüber hinaus bietet Radio Viktoria unseren Partnern gute Möglichkeiten, um sich auf sehr emotionale Art und Weise zu präsentieren.“

    Möglich macht das die Technologie von mycrocast aus Magdeburg. Denn die urheberrechtlich geschützte Software zum Live-Audio-Streaming glänzt durch eine herausragende Übertragungsqualität. Außerdem lassen sich werbliche Inhalte unkompliziert und zielgruppenorientiert ausspielen.

    „Nachdem wir zunächst Erfahrungen in anderen Sportarten gesammelt haben, ist der FC Viktoria Köln unser erster Partner im deutschen Profifußball“, sagt Marcel Heße, Geschäftsführer der mycrocast GmbH. „Beginnend mit dem Spiel in Meppen hat jeder Viktoria-Fan die Möglichkeit, live bei allen Spielen dabei zu sein.“

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die nächsten Heimspiele der Viktoria sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Fanfahrt nach München

    Am 21. Oktober ist der FC Viktoria Köln beim SV Meppen zu Gast. Und unsere Mannschaft freut sich darüber, dass es wieder einen Fanbus geben wird, um unser Team im Emsland zu unterstützen.

    Eine weitere Auswärtsfahrt folgt am 2. November. Dann geht es für die Viktoria ins Stadion an der Grünwalder Straße nach München. Auch zur Partie bei 1860 gibt es eine Fanfahrt, zu der sich die Viktoria-Anhänger anmelden können.

    Daten für den 2. November:

    TSV 1860 München vs. Viktoria Köln

    Treffpunkt: 2.30 Uhr – Sportpark Höhenberg

    Abfahrt: 3.00 Uhr – Sportpark Höhenberg

    Anpfiff: 14.00 Uhr, Stadion an der Grünwalder Straße, München

    Busfahrt/Preis:

    Preis pro Person 50 €

    Anmeldungen sind ab dem 23. Oktober 2019 verbindlich, danach gilt die Buszusage als fest. Sie wird dann auf jeden Fall in Rechnung gestellt (oder es wird eine Ersatzperson besorgt).

    Anmeldungen für die Busfahrt sind bei unserer Fanbeauftragen Heike Weißweiler oder beim Heimspiel gegen Magdeburg am Fanstand möglich.

    Eintrittskarten für die Partie in München sind aktuell in der Geschäftsstelle im Sportpark Höhenberg oder beim nächsten Heimspiel gegen Magdeburg am Fanstand (Südtribüne) erhältlich. Wir möchten darauf hinweisen, dass es vor Ort in München keine Tickets für Gästefans geben wird.

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  • Gegnercheck: Mit Wunderlich nach Meppen

    Die Länderspielpause ist vorüber: Für die Viktoria steht das nächste Pflichtspiel auf dem Programm. Am Montagabend sind die Höhenberger beim SV Meppen zu Gast. Mit dabei sein werden dann auch wieder der Viktoria-Kapitän Mike Wunderlich und Torhüter Daniel Mesenhöler. Beide stehen nach ihren Verletzungen wieder zur Verfügung.

    Die aktuelle Lage:

    In der Länderspielpause testeten die Meppener – genau wie die Viktoria – gegen den 1.FC Köln. Allerdings gegen die U 21 vom FC. Nach 90 Minuten konnte Meppen das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden. Das letzte Drittliga-Spiel am 5. Oktober gegen den F.C. Hansa Rostock ging allerdings verloren. 2:1 mussten sich die Emsländer bei der Kogge geschlagen geben. Drei Tage davor konnten die Meppener im Nachholspiel mit 3:1 beim MSV Duisburg gewinnen. So steht die Mannschaft von Cheftrainer Christian Neidhart aktuell mit vier Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen auf dem 13. Tabellenplatz der 3. Liga.

    Die personelle Situation:

    Insgesamt hat der Kader des SV Meppen mit 26 Spielern eine normale Größe. Mit Willi Evseev (vom F.C. Hansa Rostock) und Julius Düker (vorher SC Paderborn) hat sich der Verein beispielsweise für die Saison mit Spielern verstärkt, die schon in höheren Ligen gespielt haben. Mit Nick Proschwitz (nach Braunschweig) und Nico Granatowski (zum VfL Osnabrück) haben die Emsländer aber auch Spieler verloren, die vorher zur Stammformation gehörten.

    Spieler im Fokus – Erik Domaschke:

    Torhüter Erik Domaschke steht bereits seit dem Jahr 2017 beim SV Meppen zwischen den Pfosten. Für die Meppener bestritt er bisher 78 Spiele in der 3. Liga und vier Partien im Pokal. Und auch in dieser Saison stand er bislang an allen elf Spieltagen im Kasten. Bevor er nach Meppen wechselte, hatte der heute 33-Jährige unter anderem bei Rot-Weiß Erfurt, RB Leipzig, Wehen Wiesbaden und Bayer Leverkusen einen Vertrag.

    Der Trainer:

    Seit Juli 2013 ist Cheftrainer Christian Neidhart in Meppen im Amt. Der 51-Jährige, früher selbst Spieler beim VfL Osnabrück, dem VfB Oldenburg und dem BV Cloppenburg, ist mittlerweile gar nicht mehr bei den Norddeutschen wegzudenken. Denn er steht bereits seit 242 Punktspielen an der Seitenlinie des SV Meppen. Neben Trainer Christian gibt es einen weiteren Fußballer in der Neidhart-Familie: Sohn Nico. Der spielt allerdings beim Ligakonkurrenten F.C. Hansa Rostock. 

    Bisherige Bilanz:

    Die Partie zwischen dem SV Meppen und Viktoria Köln am Montagabend ist eine echte Premiere. Noch nie standen sich beide Teams in einem Meisterschafts- oder Pokalspiel gegenüber.

    Die Partie in den Medien: 

    Anpfiff der Partie am Montag ist um 19:00 Uhr in der Hänsch Arena. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über Facebook, Instagram, Twitter und YouTube auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind auch die Hörer von Radio Viktoria. Das Vereinsradio der Höhenberger ist über den Webplayer auf der Homepage von Viktoria Köln zu empfangen. Viktoria – Das V steht für Vussball! Eintrittskarten für die nächsten Heimspiele der Viktoria sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.