Kategorie: Uncategorized

  • Dotchev und Bunjaku optimistisch

    Am Freitagabend empfängt Viktoria Köln den FC Carl Zeiss Jena. Obwohl die Gastgeber sechsmal in Folge nicht in der 3. Liga gewonnen haben, stehen sie auf dem achten Tabellenplatz.

    Für Viktorias Cheftrainer Pavel Dotchev liegen die Gründe für die nicht gewonnenen Partien auf der Hand. „Wir haben seit Wochen immer wieder versucht, Löcher zu stopfen“, so der 54-Jährige am Mittwoch auf der Heimspiel-Pressekonferenz. „Wir hatten immer wieder Ausfälle – ob jetzt verletzungsbedingt oder durch Sperren – und dadurch fehlen aktuell manche Automatismen. Dieses Selbstverständnis, zum Beispiel gegen den Ball zu arbeiten, ist nicht da. Und das ist auch eine Erklärung dafür, warum wir so viele Gegentore hinnehmen müssen. Hinten ist keine eingespielte Viererkette vorhanden.“ Natürlich gäbe es auch andere Gründe, die dazu geführt hätten, dass die Punktausbeute zuletzt nicht mehr so gut gewesen sei. „Aber eine Sache möchte ich ganz deutlich sagen: Die Mannschaft ist sehr willig. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann wir anfangen, wieder Spiele zu gewinnen“, so Dotchev.

    Albert Bunjaku, mit aktuell zehn Treffern Top-Torschütze der Viktoria, bestätigt die Eindrücke des Cheftrainers. „Die Stimmung ist gut, die Mannschaft ist willig“, glaubt der 35-Jährige. Bunjaku: „Wir sind heiß auf das Spiel am Freitag. Wir müssen versuchen, die individuellen Fehler abzustellen. Wir müssen wieder als Einheit verteidigen und angreifen. Ich denke, wenn jeder bei hundert Prozent ist, werden wir am Freitag auch die Punkte holen. Wir haben in den letzten fünf, sechs Spielen sehr viel Aufwand betrieben und wurden leider nicht dafür belohnt. Jetzt ist es an der Zeit, auch mal wieder in Führung zu gehen und das Spiel an sich zu reißen. Dann sehe ich sehr gute Chancen, dass wir am Freitag als Sieger vom Platz gehen.“ Wichtig sei, die eigene Leistung abzurufen und auf sich selbst zu schauen.

    Da der FC Carl Zeiss Jena am letzten Wochenende gegen den F.C. Hansa Rostock gewonnen hat, erwartet Cheftrainer Dotchev einen sehr hartnäckigen und mutigen Gegner: „Jena ist in einer Situation, in der sie nichts zu verlieren haben. Wenn einer etwas zu verlieren hat, dann sind wir das. Aufgrund der Tabelle sind wir am Freitag Favorit.“

    Die komplette Pressekonferenz sehen Sie im offiziellen YouTube-Kanal des FC Viktoria Köln 1904.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für das Viktoria-Heimspiel am Freitag gegen Jena sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Gegnercheck: Am Freitag kommt Carl Zeiss Jena

    Nach der 2:4-Niederlage gegen den TSV 1860 München richten sich nun alle Blicke auf Freitag. Dann empfängt Viktoria Köln um 19.00 Uhr den  FC Carl Zeiss Jena.

    Die aktuelle Lage:

    Derzeit trennen beide Teams 15 Punkte voneinander: Denn die Viktoria liegt mit 20 Punkten auf dem achten Tabellenplatz und der FC Carl Zeiss Jena mit bisher nur fünf Punkten auf dem 20. Rang. Am vergangenen Spieltag konnte Jena allerdings zu Hause gegen den F.C. Hansa Rostock den ersten Saisonsieg einfahren: Mit einem 3:1 schickten sie die Kogge nach Hause. Die Wochen zuvor verliefen nicht gerade erfolgreich für die Thüringer: Lediglich zwei Unentschieden standen vor dem letzten Sonntag auf ihrem Konto. Die restlichen elf Spieltage mussten sie sich ihren Gegnern immer wieder geschlagen geben.

    Die personelle Situation:

    Insgesamt umfasst der Kader von Jena momentan 30 Spieler. In dieser Saison kamen 19 neue Akteure (beziehungsweise zuvor verliehene Spieler) nach Jena. Personell muss der FCC aktuell auf sechs Spieler verzichten: Jannis Kübler (Schulterverletzung), Eroll Zejnullahu (Leistenverletzung), Maximilian Rohr (Schlüsselbeinbruch),  Marius Grösch (Meniskusverletzung), Patrick Schorr (Muskelverletzung) und Matthias Kühne (Trainingsrückstand nach Kreuzbandriss) werden die Reise ins Rechtsrheinische wohl nicht antreten.

    Spieler im Fokus – Dominik Bock:

    Bereits seit 2014 gehört Dominik Bock zum Kader der 1. Mannschaft von Carl Zeiss Jena. Seit dieser Zeit stand er in insgesamt 121 Pflichtspielen für die Thüringer auf dem Feld und konnte 25 Tore erzielen. In der  laufenden Saison kommt er auf sieben Pflichtspieleinsätze und zwei Treffer. Der 24-Jährige gehörte somit auch im Jahr 2017 zum Kader, als Jena in der Aufstiegsrelegation gegen die Viktoria die Rückkehr in die 3. Liga schaffte.

    Der Trainer:

    Seit Oktober ist Cheftrainer Rico Schmitt als Nachfolger von Lukas Kwasniok im Amt. Im letzten Spiel konnte er mit seiner Mannschaft gegen Hansa Rostock den ersten Saisonsieg einfahren. Der 51-Jährige stand selbst für den Chemnitzer FC II, den Greifswalder SC und den FSV Grüna-Mittelbach auf dem Platz. Ende der vegangenen Saison trainierte er den VfR Aalen.

    Bisherige Bilanz:

    Wenn es um den FC Carl Zeiss Jena geht, weiß jeder Viktorianer um welchen Verein es sich handelt: Denn in dem Viktoria-Meisterschaftsjahr 2016/2017 (Regionalliga) spielte man in der Relegation gegeneinander. Damals sicherte sich Jena aufgrund der mehr geschossenen Auswärtstore den Aufstieg in die 3. Liga. Bei Viktoria Köln standen damals schon Spieler wie Kevin Holzweiler, Dominik Lanius, Mike Wunderlich, Sven Kreyer und Marcel Gottschling unter Vertrag. 

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie am Freitag ist um 19:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle des Drittligisten auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind auch die Hörer von Radio Viktoria. Das Vereinsradio der Höhenberger ist über den Webplayer auf der Homepage der Viktoria verfügbar.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für das Viktoria-Heimspiel gegen Jena sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Vor dem Jena-Spiel: Mike Wunderlich im Interview

    Wenn man nach der Identifikationsfigur schlechthin im Kader von Viktoria Köln sucht, fällt sofort der Name Mike Wunderlich. Der Kapitän spielt seit acht Jahren für die Höhenberger. Schon 255-mal stand er für die Rechtsrheinischen in Meisterschafts- und Pokalspielen auf dem Feld. Dabei gelangen dem Mittelfeldspieler satte 162 Treffer. Kein Wunder also, dass seine Worte im Team Gewicht haben. Vor der Partie gegen den FC Carl Zeiss Jena stand der 33-Jährige Rede und Antwort.

    Herr Wunderlich, im Moment läuft es nicht so wie zu Saisonbeginn. Was muss die Mannschaft ändern?

    Mike Wunderlich: „Ich glaube, dass es nur an Kleinigkeiten liegt. Wir haben zum Beispiel beim TSV 1860 München eigentlich ein gutes Spiel abgeliefert, aber zu viele individuelle Fehler gemacht. Wenn wir die abstellen, dann werden wir auch wieder erfolgreich sein.“

    Sind Sie deshalb als Kapitän im Moment besonders gefragt?

    Wunderlich: „So schlimm schätze ich die Situation nicht ein. Denn unsere Leistungen stimmen mich weitgehend zuversichtlich. Und wenn dann doch mal auf den Tisch gehauen werden muss, dann gibt es ja mit Albert Bunjaku und Tobias Willers noch weitere erfahrene Spieler, die ebenso ihre Meinung äußern sollten. Ich glaube, wir sollten Defizite eher im Kollektiv ansprechen und lösen.“

    Sie haben von Defiziten und individuellen Fehlern gesprochen. Was meinen Sie damit?

    Wunderlich: „So einfach lässt sich das nicht beantworten. Denn es sind ja immer wieder unterschiedliche Fehler, die passieren. Ich selbst kann mich davon auch nicht freisprechen. Deshalb ist das eine Sache, die jeden einzelnen Spieler von uns betrifft. Jeder muss noch konzentrierter und fokussierter zu Werke gehen. Denn unsere Fehler werden in der 3. Liga gnadenlos bestraft."

    Würden Sie sagen, dass die zuvor viel gelobte Aufstiegseuphorie inzwischen verflogen ist?

    Wunderlich: „Wir sind gut gestartet und haben jetzt eine Phase mit sechs Spielen ohne Sieg. Die Liga ist sehr dicht beieinander. In der Zeit als uns viele hochgejubelt haben, sagten wir immer, dass so eine Phase kommen kann. Das ist keine Überraschung und wir waren darauf vorbereitet. Jetzt müssen wir uns dagegenstemmen, die Köpfe hochnehmen und unsere Leistung wieder mit Siegen belohnen.“

    Gegen den FC Carl Zeiss Jena wird es ein besonderes Spiel. In der Saison 2016/2017 standen sich beide Teams in der Relegation um den Aufstieg gegenüber. Jena schaffte damals durch die Auswärtstor-Regelung den Sprung in die 3. Liga. Denken Sie heute noch daran zurück?

    Wunderlich: „Die Sache habe ich mit unserem Aufstieg in dieser Saison zu den Akten gelegt. Vorher war das schon so, weil ich damals im ersten Relegationsspiel die Rote Karte gesehen hatte. Wir haben es damals nicht geschafft, aufzusteigen. Aber inzwischen ist das Schnee von gestern.“

    Was erwarten Sie am Freitag für ein Spiel?

    Wunderlich: „Das wird eine sehr intensive Partie, so wie man das in der 3. Liga gewohnt ist. Jena hat gerade den ersten Sieg eingefahren. Sie werden mit Selbstvertrauen und Euphorie anreisen. Wir hingegen wollen unsere Nicht-Siegesserie beenden. Ich bin mir aber sicher: Wenn wir unsere Fehler abstellen, werden wir gewinnen.“

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Nächstes Heimspiel: Jena kommt mit neuem Mut

    Am Freitagabend (Anpfiff: 19.00 Uhr) steht das nächste Heimspiel für Viktoria Köln an. Nach dem 2:4 (0:2) beim TSV 1860 München wollen die Höhenberger unbedingt  punkten. Da trifft es sich vermeintlich gut, dass mit dem FC Carl Zeiss Jena der Tabellenletzte der 3. Liga zu Gast ist. Aber Vorsicht! Ausgerechnet am Wochenende fuhren die Thüringer ihren ersten Saisonsieg ein und schöpften neuen Mut.

    Der FC Carl Zeiss Jena gewann am Sonntag vor 7.353 Zuschauern mit 3:1 (1:0) gegen den F.C. Hansa Rostock. Entsprechend erleichtert zeigte sich FCC-Trainer Rico Schmitt nach dem Erfolg vor der Kamera von Magenta Sport. „Rostock ist eine klare Spitzenmannschaft. Der Kader ist ausgerichtet, um aufzusteigen. Meine Jungs haben gezeigt, was in ihnen steckt. Sie haben alles gegeben und verdient gewonnen.“

    Der 51-Jährige sah beim Heimsieg einen starken Auftritt seines Teams: „Die Fans und die Mannschaft haben ewig lange darauf warten müssen. Fakt ist: Wir haben 3:1 gewonnen und zwar verdient. Da gibt es dann auch nichts zu kritisieren.“ Jena schöpft durch den Erfolg natürlich neue Motivation. „Die Mannschaft hat sich heute das nötige Glück erarbeitet. Jetzt schnaufen wir durch und am Freitag geht es nach Köln.“

    So erleichtert wie sein Trainerkollege aus Jena konnte Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev nach der 2:4-Niederlage gegen den TSV 1860 München nicht sein. „Es ist schwierig, nach so einem Spiel ruhig zu bleiben und eine klare Analyse abzugeben“, so der 54-Jährige auf der Pressekonferenz. „Fakt ist, dass es ein sehr emotionales Spiel war. Das Ergebnis entspricht aus meiner Sicht nicht dem, was heute möglich war.“

    Er war insgesamt mit der Leistung seines Teams zufrieden. Allerdings habe seine Mannschaft „zu viele individuelle Fehler“ gemacht. Dotchev: „Nach fünf Minuten so ein Gegentor zu bekommen, war sehr ärgerlich. Trotzdem haben wir weiter versucht, unseren Plan durchzusetzen.“ Nach dem 1:2-Anschlusstreffer war mehr drin. „Wir treffen den Innenpfosten. Wenn der Ball reingeht, hätte es am Ende vielleicht anders ausgesehen“, so der Viktoria-Coach.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Viktoria-Doku am 11. November im Free-TV

    Inzwischen ist der FC Viktoria Köln in der 3. Liga angekommen. Aktuell belegt das Team aus Höhenberg einen einstelligen Tabellenplatz. Doch bis zum lang ersehnten Aufstieg war es ein weiter und beschwerlicher Weg. Dieser wurde in der Doku-Serie „Viktoria“ festgehalten, die ab dem 11. November (der ursprüngliche Sendetermin wurde kurzfristig um eine Woche verschoben) erstmals im Free-TV auf SPORT1 zu sehen ist.

    Die von sporttotal produzierten fünf Episoden beschäftigen sich mit der Regionalliga-Saison 2018/2019. Nachdem die Viktoria zuvor sechsmal in Folge am Aufstiegsvorhaben scheiterte, durfte am Ende gejubelt werden. Die Zuschauer dürfen sich in der Doku-Serie auf einen ungeschminkten Blick hinter die Kulissen des Kölner Fußballvereins freuen. Die Kamera begleitete die Mannschaft zwischen Hoffen und Bangen, bei Erfolgen und Niederlagen und während emotionaler Kabinenansprachen.

    Die Sendetermine der Doku „Viktoria“ im Überblick:

    1. Teil: Montag, 11. November um 19.30 Uhr

    2. Teil: Sonntag, 17. November um 13.00 Uhr

    3. Teil: Montag, 18. November um 18.30 Uhr

    4. Teil: Montag, 25. November um 19.25 Uhr

    5. Teil: Montag, 2. Dezember um 22.30 Uhr

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • U 19: Lehrstunde für Kohler-Team

    Lobenswerter Einsatz, einiges riskiert und dennoch eine klare Niederlage im Derby kassiert: Die U 19 von Viktoria Köln ist am Sonntag am Geißbockheim beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer 1. FC Köln in der A-Junioren-Bundesliga West gnadenlos unter die Räder gekommen. Das Team von Jürgen Kohler verlor mit 0:10 (0:6).

    „Wir sind in den ersten 15 Minuten gut angefangen und danach war es in der Tat eine Lehrstunde, wie man Fußballspielen kann und sollte. Der 1. FC Köln hat das wirklich gut gemacht, das müssen wir anerkennen. Irgendwann waren dann alle Dämme gebrochen“, gestand Trainer Kohler nach der klaren Niederlage ein.

    Der FC startete furios. Innerhalb von 14 Minuten – 13. bis 27. – musste Viktoria-Schlussmann Maximilian Ueing gleich viermal hinter sich greifen: Tim Lemperle (13.), Sebastian Mueller (16. und 27.) und Jan Thielmann (18.) sorgten für die Tore. Noch vor der Pause erhöhten Joshua Schwirten (40.) und wieder Müller (42.), sodass es mit einem 6:0-Halbzeitstand für die Gastgeber in die Kabinen ging. Nach dem Seitenwechsel trafen Robert Voloder (48.), zum vierten Mal Mueller (51.), Marvin Obuz (54.) und wieder Jan Thielmann (87.) für den Tabellenführer.

    Die Viktoria zeigte sich zwar einsatzfreudig, gegen die technische Überlegenheit der Gastgeber hatten die Höhenberger aber nichts entgegenzusetzen. Vor allem in der Abwehr leisteten sich die Viktorianer ein paar schlimme Fehler, sodass die bisher höchste Saisonniederlage am Ende auch in der Höhe verdient war.

    Kohler: „Wenn du schon zur Halbzeit mit 0:6 zurückliegst und dann weitere Tore kassierst, dann gehen die Köpfe natürlich nach unten. Ich glaube, das ist ganz normal und passiert auch bei den Senioren.“

    Am kommenden Samstag wird es für Viktoria Köln auch nicht leichter. Dann steht der nächste schwere Brocken auf dem Programm. Mit Borussia Mönchengladbach ist die nächste Top-Mannschaft zu Gast.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Viktoria kassiert 2:4-Niederlage bei 1860

    Der FC Viktoria Köln hat die Auswärtspartie beim TSV 1860 München verloren. Vor 15.000 Zuschauern unterlag das Team aus Höhenberg im Stadion an der Grünwalder Straße mit 2:4 (0:2).

    Daniel Mesenhöler hütete das Kölner Tor. Darüber hinaus schickte Cheftrainer Pavel Dotchev in der Verteidigung Jan-Lukas Funke, Tobias Willers, Lars Dietz und Marcel Gottschling auf das Spielfeld. Auf der Sechserposition kamen Mart Ristl und André Dej zum Einsatz. Simon Handle, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler sollten im Mittelfeld für die nötige Kreativität sorgen. Albert Bunjaku agierte als echte Spitze.

    Von Verunsicherung war nach dem Pokal-Aus in Hennef bei den Höhenbergern erst einmal nichts zu spüren. Im Gegenteil, die Viktoria zog zunächst kontrolliert ihr Kombinationsspiel auf. In der fünften Minute folgte dann aber ein derber Rückschlag: Stefan Lex passte von der linken Seite flach nach innen auf Sascha Mölders, der den Ball mit dem linken Fuß halbhoch in der rechten Torhälfte versenkte.

    In der neunten Minute folgte die erste Gelegenheit für die Kölner durch Handle. Fünf Minuten später war es wieder die Nummer sieben der Viktoria, die im 16-Meter-Raum angespielt wurde und das Außennetz traf. Die Höhenberger liefen dem frühen Rückstand hinterher, das führte zu Lücken in der Defensive. So kam Mölders in der 21. Minute zu einer Top-Chance, doch Mesenhöler lenkte den Ball an den Pfosten.

    Anschließend verflachte die Partie ein wenig. Ein Beinahe-Eigentor der Münchner und ein 16-Meter-Schuss von Mölders waren da noch die besten Gelegenheiten. In der 31. Minute kam es dann aber wieder zu einem Patzer in der Kölner Abwehr. Lex stand neun Meter vor dem Höhenberger Gehäuse in zentraler Position völlig frei und schob den Ball zur 2:0-Führung ins untere linke Eck der Gäste ein.

    In der 37. Spielminute dann aber ein Tor für die Viktoria: Holzweiler traf nach einem Solo, doch Schiedsrichter Frank Willenborg nahm den zunächst gegebenen Treffer aufgrund einer Abseitsstellung von Dej nach Rücksprache mit seinem Assistenten zurück. Die Höhenberger wirkten danach wütend. In der 39. Minute zwang Dej den 1860-Keeper Marco Hiller mit einem Distanzschuss zu einer Glanztat. Danach ging es in die Pause.

    Viktoria Köln kam druckvoller aus der Kabine. In der 49. Minute prüfte Rechtsverteidiger Funke nach Alleingang den Münchner-Schlussmann mit einem Flachschuss, doch Hiller hielt. In der 56. Minute brannte nach einem Wunderlich-Eckball von der rechten Seite die Luft im Stafraum von 1860, doch kein Spieler der Höhenberger konnte Kapital daraus schlagen. Im Gegenzug wurde es wieder für die Gäste gefährlich (57.).

    Holzweiler setzte in der 63. Minute Handle schön in Szene, doch der Offensivspieler scheiterte aus spitzem Winkel von der linken Seite an Hiller. Die Gastgeber setzten aber trotzdem im ausverkauften Stadion an der Grünwalder Straße immer wieder Nadelstiche. Doch in der 70. Minute gab es dann Verwirrung im eigenen Strafraum. Handle nutzte sie und traf mit rechts halbhoch ins Tor – endlich!

    Im Anschluss sorgte Holzweiler mit einem Weitschuss für Gefahr, Hiller parierte glänzend (72.). Es folgte auf der rechten Seite ein feiner Heber von Gottschling, aber das Leder landete am linken Pfosten. Zwei Minuten später folgte allerdings der klassische Knockout für die Viktoria: Mölders nahm einen langen Ball schön an und versenkte ihn mit dem linken Fuß an Mesenhöler vorbei flach zum 3:1 ins Tor.   

    In der 83. Minute fiel sogar noch das 4:1. Nach einem Freistoß aus halbrechter Position köpfte Aaron Berzel unhaltbar ein. Drei Minuten später konnte Bunjaku den Rückstand wieder verkürzen, erzielte im Strafraum angespielt das 2:4. Zu mehr reichte es aber nicht mehr.

    Tore: 1:0 Sascha Mölders (5.), 2:0 Sascha Lex (31.), 2:1 Simon Handle (70.), 3:1 Sascha Mölders (80.), 4:1 Aaron Berzel (83.), 4:2 Albert Bunjaku (86.)

    Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Jan-Lukas Funke, Tobias Willers, Lars Dietz, Marcel Gottschling – Mart Ristl (74. Sven Kreyer), André Dej (46. Hamza Saghiri) – Simon Handle, Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (86. Ernesto Carratala Jimenez) – Albert Bunjaku

    Gelbe Karten:

    TSV 1860 München:

    FC Viktoria Köln: Marcel Gottschling (64.)

    Zuschauer: 15.000 (ausverkauft)

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Gegnercheck: Zu Gast bei den Löwen

    Nach dem Pokalspiel am Mittwoch geht es für die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev direkt mit dem nächsten Punktspiel weiter. Am Samstag tritt die Viktoria in der 3. Liga beim TSV 1860 München an und dort soll wieder gepunktet werden. Wichtig für die Höhenberger: Am 14. Spieltag wird auch Abwehrspieler Tobias Willers nach seiner Sperre dabei sein. 

    Die aktuelle Lage:

    Mit 14 Zählern befindet sich der TSV 1860 München zurzeit auf dem 15. Tabellenplatz. Aus den letzten drei Partien konnten die Münchener Löwen nichts Zählbares mitnehmen: Am 11. Spieltag hieß es gegen die Würzburger Kickers 1:2, danach gab es vor heimischer Kulisse ein 0:1 gegen den KFC Uerdingen, hinzu kam am letzten Spieltag die 1:2-Niederlage beim F.C. Hansa Rostock. Somit kommen die Löwen in der laufenden Saison auf vier Siege, zwei Unentschieden und sieben Niederlagen.

    Die personelle Situation:

    Der Münchner Kader ist mit aktuell 30 Spielern der zweitgrößte der 3. Liga. Zur neuen Saison haben sich die 60er mit Dennis Erdmann vom 1. FC Magdeburg, Timo Gebhart von Viktoria Berlin und Prince Osei Owusu von Arminia Bielefeld sowie einigen Spielern aus dem Nachwuchs verstärkt. Im Spiel gegen die Viktoria werden den Löwen die Langzeitverletzten Nico Karger (Muskelriss), Semi Belkahia (Kreuzbandriss), Philipp Steinhart (Kapselverletzung), Efkan Bekiroglu und Quirin Moll fehlen. Außerdem ist Dennis Erdmann nicht dabei. Er muss aufgrund der fünften Gelbe Karte pausieren. Auch Keeper Hendrik Bonmann fällt aus und wird von Marco Hiller ersetzt.

    Spieler im Fokus – Sascha Mölders:

    Der ehemalige Bundesligastürmer vom FC Augsburg spielt bereits seit 2016 bei den Münchnern. Dort kommt er in den in dieser Saison schon 13 gespielten Meisterschaftspartien auf drei Tore und sechs Vorlagen. Insgesamt bestritt er beim TSV 126 Pflichtspiele, in denen er 42 Tore erzielte und 30 vorbereitete. Zuvor spielte der gebürtige Essener auch schon für den MSV Duisburg, Rot-Weiss Essen und den FSV Frankfurt. In Frankfurt kickte Mölders unter anderem auch mit Viktoria-Kapitän Mike Wunderlich in einer Mannschaft.

    Der Trainer:

    Daniel Bierofka ist bereits seit der Saison 2014/2015 als Coach beim TSV 1860 München. Zwar trainierte er zuerst noch die Jugend der Löwen, übernahm dann aber wiederum im Februar 2015 den Cheftrainerposten bei der zweiten Mannschaft von 1860. Außerdem agierte er in den Spielzeiten 2015/2016 und 2016/2017 als Interimstrainer der 1. Mannschaft. Seit dem Sommer 2017 steht der 40-Jährige nun durchgehend als Cheftrainer an der Seitenlinie. In seiner Karriere als Spieler stand er selbst für 1860 auf dem Platz und spielte beispielsweise auch für Bayer Leverkusen sowie den VfB Stuttgart. 

    Bisherige Bilanz:

    Genauso wie am vergangenen Wochenende gegen den 1. FC Magdeburg wird es wieder zu einer Premiere kommen: Denn die Viktoria spielt zum ersten Mal überhaupt gegen den TSV 1860 München.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie am Samstag ist um 14:00 Uhr im Stadion an der Grünwalder Straße. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle des Drittligisten auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind auch die Hörer von Radio Viktoria. Das Vereinsradio der Höhenberger ist über den Webplayer auf der Homepage der Viktoria verfügbar.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Vorverkauf für Uerdingen und Rostock startet

    Die Anhänger von Viktoria Köln können sich auf die nächsten Highlights im Sportpark Höhenberg freuen. Am 8. November ist der FC Carl Zeiss Jena zu Gast, am 30. November folgt das Viktoria-Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Tickets für beide Partien sind bereits im Vorverkauf verfügbar. Außerdem sind ab sofort Eintrittskarten für das letzte Hinrunden-Heimspiel gegen den KFC Uerdingen und die erste Rückrunden-Partie gegen den F.C. Hansa Rostock erhältlich.
    Beim Spiel gegen Uerdingen dürfen sich die Fußballfans am Samstag, den 14. Dezember, um 14.00 Uhr auf ein echtes Star-Ensemble freuen:  Ob der frühere Bundesliga-Profi Assani Lukimya, Weltmeister Kevin Großkreutz, der frühere polnische Nationalspieler Adam Matuschyk, der bekannte Stürmer Adriano Grimaldi oder die Bayern-Leihgabe Franck Evina – der Kader der Krefelder ist mit großen Namen bestückt. Deshalb darf man gespannt sein, wie sich die Viktoria im letzten Heimspiel der Hinrunde aus der Affäre zieht.
    Zum Rückrundenauftakt kommt dann am 20. Dezember um 19.00 Uhr der F.C. Hansa Rostock in den Sportpark Höhenberg. Schon die erste Partie zwischen beiden Teams zu Saisonbeginn war ein echter Kracher. Denn die Viktoria erkämpfte nach einem 0:3-Rückstand bei den ambitionierten Hanseaten im Ostseestadion noch ein 3:3. Die Rostocker spielten zwölf Jahre lang in der 1. Fußball-Bundesliga. Damit ist der F.C. Hansa die Mannschaft aus den neuen Bundesländern, die am längsten im Oberhaus des deutschen Fußballs unterwegs war.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die nächsten Drittliga-Heimspiele der Viktoria sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Für Hennef ein echter Pokal-Hit

    Für den FC Hennef 05 ist die Partie gegen Viktoria Köln das Spiel des Jahres. Denn beim Mittelrheinligisten weiß man genau, dass mit den Höhenbergern das einzige Team des Wettbewerbs zu Gast ist, das aktuell im deutschen Profifußball vertreten ist. Da trifft es sich gut, dass die Mannschaft von Trainer Sascha Glatzel am Wochenende noch einmal Selbstvertrauen für den Bitburger-Pokal getankt hat. In Vichtal gelang nach fünf Spielen ohne Sieg ein 2:0-Erfolg. „Das war wichtig für das anstehende FVM-Erstrundenpokalspiel am Mittwochabend gegen den FC Viktoria Köln“, gab der Coach nach der Partie zu Protokoll.

    Unterschätzen wird Drittligist Viktoria Köln den Gegner im Stadion im Anton-Klein-Sportpark nicht. „Pokalspiele sind natürlich immer offen, auch wenn es gegen unterklassige Gegner geht. Solche Spiele muss man immer mit dem nötigen Ernst angehen“, warnt Viktoria-Innenverteidiger Lars Dietz. Der FC Hennef sei „kein leichtes Los“. Allerdings weiß Dietz auch: „Wenn man in der 3. Liga spielt, will man natürlich im mittelrheinischen Pokal-Wettbewerb das Optimum herausholen.“ Deshalb werde Viktoria Köln das Beste geben, um mit einem Sieg in Hennef ins Achtelfinale einzuziehen.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!