Kategorie: Uncategorized

  • Wunderlich: „Haben die Euphorie mitgenommen“

    Nach der wetterbedingten Absage der Vor-Premiere, wird es die vierte und fünfte Folge der Doku „Viktoria“ schon heute ab 19.00 Uhr auf sporttotal.tv zu sehen geben. Vor der Ausstrahlung stellte sich Mike Wunderlich, der Kapitän vom FC Viktoria Köln, dem Online-Sender Sporttotal zum Interview. Dabei blickt er auf die Entstehung der Dokumentation während der vergangenen Saison zurück.
    Herr Wunderlich, haben Sie die bisherigen drei Folgen der Doku „Viktoria“ schon gesehen?
    Mike Wunderlich: "Ich habe mir alle drei Folgen angeschaut und freue mich jetzt auf die finalen Teile."
    Haben Sie schon jetzt eine Art Lieblingsszene entdeckt, die vielleicht auch für ein bisschen Gänsehaut gesorgt hat?
    Wunderlich: "Die erste Folge habe ich ein wenig intensiver geschaut, weil es da auch viel um mich und meine Vergangenheit ging. Daher ist die erste Folge am stärksten bei mir hängengeblieben. Aber man muss sagen, dass auch die anderen beiden Teile sehr geglückt sind und die Dokumentation insgesamt eine sehr coole Geschichte ist."
    Sie haben es angesprochen: Sie haben in der ersten Folge sehr viel Privates preisgegeben. Gab es ein Echo darauf? Wurden Sie darauf angesprochen?
    Wunderlich: "Es gab wirklich die eine oder andere Nachricht. Und auch ein paar Mitspieler, die neu in der Mannschaft sind, haben mich angesprochen. Aber das war durchweg positiv. Alle haben gesagt: Hut ab, dass du das so öffentlich machst und du so entspannt darüber sprechen kannst. Da hatte ich aber von Anfang an keine Probleme mit. Es freut einen jedenfalls, wenn man darauf positives Feedback bekommt und die Leute das auch ein bisschen verstehen."
    Sie sind schon lange Fußballer. Aber jetzt waren Sie persönlich und die anderen im Team Bestandteil der Dokumentation. Wie ist das für einen Spieler, wenn man das dann im Nachhinein sieht? Das sind ja auch sehr tiefe Einblicke…
    Wunderlich: "Das ist schon etwas Besonderes. Als es damals zum Thema wurde, dass eine Doku über uns gedreht wird, haben wir natürlich schon über die Vor- und Nachteile philosophiert – was es bedeutet, wenn wir unter der Saison von einem Filmteam begleitet werden – gerade bei uns, mitten im Aufstiegskampf. Mit dem Ausgang, den wir ja heute alle kennen, freut es einen umso mehr, dass wir das gemacht haben. Denn so hat man eine Erinnerung durch die Doku und kann diese Bilder noch einmal anschauen. Von daher freut es uns. Und es ist eben keine Doku wie jede andere. Hier schauen wir natürlich viel interessierter zu."
    Was war größer: Die Freude, dass eine Dokumentation entsteht oder die Bedenken, dass die Dreharbeiten auch ablenken könnten?
    Wunderlich: "Der Trainer hat uns damals damit konfrontiert. Der Mannschaftsrat und das Trainerteam haben zwei Tage zusammengesessen und Pro und Contra der Sache abgewogen. Es war klar: Wenn es mit dem Aufstieg klappt, haben wir am Ende eine großartige Geschichte und man kann anschließend darauf zurückblicken und stolz sein. Aber natürlich sieht man auch das Negative. Schließlich waren wir Erster und es gab schon die Befürchtung, dass der eine oder andere Spieler damit nicht so gut zurechtkommt wie die älteren Spieler. Da hat man schon Bedenken. Wenn man zuvor sechs, sieben Jahre auf den Aufstieg hingearbeitet hat, dann macht man sich Gedanken, inwiefern einen die Drehs auch beeinträchtigen oder beeinflussen. Es gab insgesamt mehr Pro als Contra. Und wir haben uns dazu entschlossen, das zu machen. Wie es dann gelaufen ist: Spannender ging es ja wirklich nicht. Von daher ist das eine fantastische Geschichte. Im Nachgang kann man sagen, es war alles richtig."
    Gab es Momente, in denen die Drehs gestört haben?
    Wunderlich: "Ich kann jetzt nur von mir sprechen. Mich hat es nicht gestört. Wenn du aber drei, vier Spiele in Folge nicht gewinnst, dann machst du dir vielleicht Gedanken, dass das Aufstiegsziel wieder nicht erreicht wird. Dann macht man sich auf einmal über alles Gedanken. Und wenn man dann das vierte Spiel hintereinander nicht gewinnt und dann in die Kabine geht und dir einer mit der Kamera vor der Nase rumläuft, dann denkt man schon, das muss jetzt nicht sein oder ‚mach mal die Kamera aus‘. Mein Vater hat es dann ja einmal auch zum Ausdruck gebracht. Aber man muss auch ehrlich sein: Fußballer suchen, wenn etwas nicht gelingt, auch gerne nach Alibis."
    Man sieht in der Doku sehr gut, dass der Druck für den FC Viktoria Köln sehr groß war. Das Team ist mit einem sehr großen Punktevorsprung in die Rückrunde gestartet, der dann immer mehr geschmolzen ist. Hat der Dreh für zusätzlichen Druck gesorgt?
    Wunderlich: "Nein, gar nicht. Wir haben eher an die Vergangenheit gedacht. Wir hatten das Aufstiegsziel in den Jahren zuvor mehrmals knapp verpasst. Das war die Geschichte, die in unseren Köpfen war und uns das Leben auch schwer gemacht hat."
    Jetzt ist die Viktoria ganz stark in die 3. Liga gestartet. Würden Sie sagen, dass der Aufstieg und die Doku, die dadurch entstanden ist, das Team auch jetzt noch beflügeln?
    Wunderlich: "Man nimmt schon die Euphorie mit. Wir haben uns schon bemüht, eine gewisse Lockerheit zu erhalten. Wir haben ja schon darüber gesprochen: Es gab gerade in den letzten Wochen und Monaten der Regionalliga-Zeit eine Menge Druck. Ich denke, bei den Spielern, die den Meistertitel miterleben durften, ist eine gewisse Lockerheit da. Der Druck ist weg, eine Anspannung ist von uns abgefallen. Die Euphorie haben wir mit in den Start der neuen Saison genommen. Das ist uns gut gelungen. Wir haben aus vier Spielen sieben Punkte geholt und sind damit sehr zufrieden. Wir wissen aber, dass es eine lange Saison wird. Gerade deshalb war es wichtig, von Anfang an zu punkten."
    Was würden Sie den Menschen sagen, die noch nicht die Doku geschaut haben?
    Wunderlich: "Man sieht einfach Bilder, die man sonst nicht zu sehen bekommt: tiefe Einblicke in die Kabine nach den Spielen, was wirklich sehr interessant ist. Wenn man quasi in letzter Sekunde Meister wird und den Aufstieg perfekt macht, das sind einfach Bilder, die hängenbleiben. Für diejenigen, die es nicht verfolgt haben, ist das bestimmt sehenswert."

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele vom FC Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Geburtstagsständchen beim Dotchev-Fan-Treffen

    Interessante Einblicke ins Leben von Pavel Dotchev: Denn der Chef-Coach der Höhenberger hatte zum Fan-Treffen auch seine Frau Silvia und seinen Sohn Christian mitgebracht. Und das hatte einen Grund: Die Gattin des Trainers hatte am Mittwoch Geburtstag. Da ließen sich die etwa 25 Viktoria-Anhänger natürlich nicht lumpen und sorgten gleich mal für ein ordentliches Geburtstagsständchen.
    Auch darüber hinaus gab es eine Menge über das Privatleben von Pavel Dotchev zu erfahren. Außerdem ging es natürlich um den Fußball und den FC Viktoria Köln. Der 53-jährige Chef-Trainer gab preis, warum er sich für das Engagement bei den Höhenbergern entschieden hat und welches Entwicklungspotenzial er beim Drittligisten sieht. Zudem ging er ausführlich auf die Fragen der Anwesenden ein und sprach über den aktuellen Kader.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele vom FC Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Viktoria zu Gast in Wesseling

    Am Samstag ist die 3. Liga spielfrei. Um im Rhythmus zu bleiben, wird der FC Viktoria Köln ein Freundschaftsspiel bestreiten. Um 15.30 Uhr wird das Team von Chef-Trainer Pavel Dotchev bei der Spvg Wesseling-Urfeld antreten. Austragungsort ist das Ulrike-Meyfarth-Stadion in der Jahnstraße in Wesseling.

    Für die Gastgeber ist es ein Spiel aus besonderem Anlass: Schließlich feiert der Aufsteiger in die Mittelrheinliga in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Darüber hinaus nutzt das Team aus Wesseling-Urfeld die Partie zur Vorbereitung auf die Spielzeit 2019/2020. Saisonstart für die Spielvereinigung ist am 25. August.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Nächstes Heimspiel: Sechster gegen Fünfter

    Am 17. August empfängt der FC Viktoria Köln die SpVgg Unterhaching. Am vergangenen Wochenende durften beide Teams jubeln: Die Höhenberger setzten sich bei der Bundesliga-Reserve des FC Bayern München mit 5:2 (3:0) durch, die Hachinger besiegten vor heimischer Kulisse den F.C. Hansa Rostock mit 1:0 (1:0). Die Folge: In der Drittliga-Tabelle belegt der Aufsteiger aus Köln aktuell mit sieben Punkten Rang sechs, der frühere Bundesligist Unterhaching steht mit acht Punkten gar auf Platz fünf.
    „Wenn man in München gewinnt, kann man sehr zufrieden sein“, sagte Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev nach dem 5:2-Erfolg.  „Nichtsdestotrotz hatte ich nach der 3:0-Führung noch nicht die Ruhe, um zu wissen, jetzt läuft alles. Der Druck der Bayern wurde immer größer und zum Glück ist vor dem Seitenwechsel nichts mehr passiert, sonst wäre es vielleicht noch kritischer für uns geworden.“ Dotchev fuhr fort: „Im entscheidenden Moment haben wir das vierte Tor gemacht, damit war das Spiel dann wirklich gelaufen.“   
    Da sich Viktoria Köln und Unterhaching nicht für den DFB-Pokal qualifiziert haben, gibt es für beide Teams die Möglichkeit, bis zum Aufeinandertreffen am 17. August ein wenig Kräfte zu tanken. Kein Wunder also, dass auch bei der SpVgg am Wochenende die Freude über den Erfolg gegen Rostock im Vordergrund stand. Unterhachingss Sieg-Torschütze Felix Schröter: „Das war ein sehr wichtiges Tor für uns. Für mich was es ein sehr schönes Erlebnis: mein erstes Profi-Tor. Super, dass es geklappt und am Ende auch zum 1:0 gereicht hat.“

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele vom FC Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Doku: Freitag Vorpremiere der finalen Folgen

    Am Freitag ist es so weit: Sporttotal.tv lädt zur Vorpremiere der vierten und fünften Folge der Aufstiegs-Doku „Viktoria“ ins Sommerkino Köln (im Rheinauhafen) ein.

    Gezeigt werden ab 19.00 Uhr die ersten drei Folgen der Dokumentation, die bereits auf sporttotal.tv zu sehen waren. Es folgen der vierte und fünfte Teil – und zwar als Premiere. Denn die letzten beiden Teile der Doku werden erst nach dem Sneak Preview (Teil IV am 9. August ab 23.00 Uhr und Teil V am 15. August ab 20.15 Uhr) auf der Streaming-Plattform sporttotal.tv zu sehen sein.

    Zur Vor-Premiere haben sich viele Aufstiegshelden der vergangenen Saison und der aktuelle Kader vom FC Viktoria Köln angesagt. Es lohnt sich also, am 9. August im Sommerkino dabei zu sein.

    Viktoria-Kapitän Mike Wunderlich: „Ich glaube, man bekommt in der Dokumentation einzigartige Bilder zu sehen, die emotional sind und die man auch nicht nachspielen kann. Das sind wahre Begebenheiten, die extrem emotional enden. Wir selbst freuen uns sehr auf diesen Abend und ich glaube, jeder Viktoria-Fan sollte dabei sein.“

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Viktoria startet in die A-Junioren-Bundesliga

    Bald geht es auch für die U 19 vom FC Viktoria Köln wieder um Meisterschaftspunkte. Nach dem Aufstieg aus der Mittelrheinliga tritt die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler zukünftig in der A-Junioren-Bundesliga an. Los geht es für die Höhenberger am Samstag, den 10. August. Dann ist um 11.00 Uhr der mehrmalige Deutsche Meister Bayer 04 Leverkusen zu Gast. Gespielt wird im Sportpark Höhenberg, auf dem Rasenplatz im Günter-Kuxdorf-Weg 2 (Anlage TuS Köln rrh. 1874 e.V.). Tickets gibt es an der Tageskasse (Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 / für Dauerkarteninhaber der Viktoria ist der Eintritt frei).

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Viktoria-Feriencamp steht an

    Vom 12. bis zum 15. August steht das nächste Viktoria-Feriencamp auf dem Programm. Dabei können sich Kinder zwischen sechs und 13 Jahren wieder auf den Trainingsspaß bei Viktoria Köln freuen.

    Bei den Feriencamps dreht sich in erster Linie alles um den Ball. Jeder Teilnehmer erhält neben einer Urkunde zusätzlich einen Teilnahmepokal, ein Ticket für ein Drittliga-Heimspiel der Viktoria und eine komplette Camp-Ausrüstung (Hose, Trikot, Stutzen, Trinkflasche).

    Begleitet wird das Programm von lizenzierten Trainern des Vereins. Die Anmeldegebühr beträgt 159 Euro. Noch sind Plätze frei!

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Weitere Informationen zu den Feriencamps gibt es hier!

  • Vorverkauf für Braunschweig-Spiel läuft

    Am 21. September ist mit Eintracht Braunschweig ein klangvoller Name des deutschen Fußballs beim FC Viktoria Köln zu Gast.

    Die Eintracht gehörte in der Saison 1963/1964 zu den damals 16 Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Im Jahr 1967 gelang der ganz große Coup. Mit zwei Punkten Vorsprung vor dem TSV 1860 München sicherten sich die Niedersachsen die Deutsche Meisterschaft. Im Anschluss spielte die Eintracht im Europokal der Landesmeister. Gegen den italienischen Meister Juventus Turin schied die Mannschaft aus Braunschweig allerdings im Viertelfinale unglücklich aus.

    21 Jahre lang spielten die „Löwen“ im Fußball-Oberhaus. Doch es gab auch Zeiten, da waren die Niedersachsen lediglich in der Oberliga Nord vertreten (1987/1988 und 1993/1994). Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga in der Saison 2017/2018 ist die Eintracht zum zweiten Mal in Folge in der 3. Liga dabei. Für viele Experten gehört das Team  zu den Aufstiegsfavoriten. Peter Vollmann stapelt da ein bisschen tiefer. „Wir peilen das obere Drittel an, differenzieren das aber“, so der Sportdirektor der Eintracht. Man wolle auf alle Fälle besser sein als in der Vorsaison. Vollmann: „Als erstes wollen wir 45 Punkte, alles andere sind Folgeziele, die sich durch die Ergebnisse entsprechend ändern können.“

    Eintrittskarten für die Partie gegen Braunschweig sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Viktoria beeindruckt beim 5:2 in München

    Der FC Viktoria Köln hat sein Auswärtsspiel beim FC Bayern München II mit 5:2 (3:0) gewonnen. Besonders in der ersten Hälfte spielte die Mannschaft aus Höhenberg hochklassigen Fußball. Nach der Pause kamen die Gastgeber auf, doch die Kölner ließen im Stadion an der Grünwalder Straße nichts mehr anbrennen.

    Dotchev veränderte seine Startelf etwas, um beim dritten Spiel in sechs Tagen mit „frischen Spielern“ zu agieren. In der Viererkette setzte er auf Fabian Holthaus, Tobias Willers, Dominik Lanius und Patrick Koronkiewicz. Auf der Sechserposition spielten Mart Ristl und Hamza Saghiri. Im offensiven Mittelfeld vertraute der Viktoria-Coach auf Simon Handle, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler. In der Spitze kam Torjäger Albert Bunjaku zum Zug. Daniel Mesenhöler hütete das Gehäuse der Kölner.

    Gegen die favorisierten Bayern baute der FC Viktoria Köln das Spiel zunächst geduldig auf. Das führte zu reichlich Ballbesitz. Die erste gefährlichere Gelegenheit hatten allerdings die Gastgeber. Joshua Zirkzee brachte aus 18 Metern zu wenig Druck hinter den Ball, sodass Mesenhöler den Schuss sicher aufnehmen konnte (8.). In der zehnten Minute machte es Bunjaku besser. Nach Freistoß von Holzweiler von der rechten Seite köpfte der Torjäger unhaltbar aus fünf Metern zum 1:0 für die Höhenberger ein.  

    In der 19. Minute folgte ein guter Konter der Kölner: Holzweiler spielte Koronkiewicz schön frei. Der brachte den Ball von der rechten Außenlinie in den Strafraum. Dort stand Wunderlich, der das Leder – abgefälscht – zum 2:0 für die Viktoria im Tor unterbrachte. Im Anschluss wirkten die Kölner weiter überlegen, die Münchner sicherten sich dennoch nach und nach mehr Spielanteile. In der 35. Minute schlug aber wieder Bunjaku zu: Er umdribbelte im Strafraum mehrere Gegenspieler und spitzelte den Ball mit dem rechten Fuß zur 3:0-Führung ins Tor.

    Vor der Pause hatte Zirkzee aus 17 Metern noch einmal eine Chance für die Bayern. Zwei weitere Tormöglichkeiten für die Gastgeber folgten, doch es blieb zur Halbzeit beim 3:0-Vorsprung für den FC Viktoria Köln.

    Der FC Bayern erwischte nach der Pause den besseren Start. Ein Freistoß von Zirkzee aus 23 Metern prallte zunächst an den linken und dann an den rechten Pfosten. Den anschließenden Nachschuss von Timo Kern parierte Mesenhöler aus Sicht des Schiedsrichters auf der Torlinie (52.) – das führte bei den Bayern-Fans zu Unmut, sie sahen den Ball dahinter. Die nächste Möglichkeit hatte wieder Köln: Wunderlich versuchte sechs Minuten danach Keeper Christian Früchtl mit einem Schlenzer aus 40 Metern zu überraschen, doch das runde Leder verfehlte das Bayern-Gehäuse.

    In der 61. Minute gab es Elfmeter für die Münchner: Kwasi Okyere Wriedt verwandelte aus Sicht der Gastgeber zum 1:3-Anschlusstreffer. In der 65. Minute sorgte Handle mit einem Linksschuss von der linken Strafraumkante für Gefahr. Doch Früchtl klärte mit einer Hand zur Ecke. In der 69. Minute wurde Wunderlich elfmeterreif gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Kapitän der Kölner ins obere linke Eck. Sieben Minuten später hatte der eingewechselte Gottschling aus 16 Metern die Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen, doch sein Geschoss ging links am Tor vorbei.

    In der Schlussphase wurde es noch einmal spektakulär. Zunächst verkürzte Wriedt mit seinem zweiten Treffer auf 2:4 aus Sicht der Bayern (87.). Nur 60 Sekunden später krönte Handle seine läuferisch starke Leistung nach einem Konter per Rechtsschuss mit dem 5:2 für den FC Viktoria Köln. Damit war der Auswärtssieg für die Höhenberger perfekt.

    Tore: 0:1 Bunjaku (10.), 0:2 Wunderlich (19.), 0:3 Bunjaku (35.), 1:3 Wriedt (61.), 1:4 Wunderlich (69.), 2:4 Wriedt (87.), 2:5 Handle (88.)

    Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Fabian Holthaus, Tobias Willers, Dominik Lanius, Patrick Koronkiewicz – Mart Ristl, Hamza Saghiri  – Simon Handle, Mike Wunderlich (74. Andre Dej), Kevin Holzweiler (46. Marcel Gottschling) – Albert Bunjaku (82. Sven Kreyer)

    Gelbe Karten:

    FC Bayern München II: Shabani (80.), Nollenberger (80.), Zirkzee (82.)

    FC Viktoria Köln: Willers (39.), Saghiri (90. +2)

    Zuschauer: 2.141

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele vom FC Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Gegnercheck: Viktoria beim FC Bayern München II

    Nach der Heimpartie gegen den Hallescher FC steht am Samstag direkt das nächste Spiel für den FC Viktoria Köln auf dem Programm. Diesmal geht es für die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev zum Mitaufsteiger FC Bayern München II.

    Die vergangene Saison: Genau wie die Viktoria kommt die Bundesligareserve des FC Bayern gerade frisch aus der vierten Liga. Mit 73 Punkten aus 34 Spielen wurden die „kleinen Bayern“ souverän Meister der Regionalliga Bayern. Danach standen zwei Aufstiegsspiele gegen den VFL Wolfsburg II an: Im Hinspiel mussten sich die Münchner noch mit 1:3 geschlagen geben und hofften somit auf ein kleines Wunder im Rückspiel. Und dieses „kleine Wunder“ wurde wahr: Mit einem 4:1 im Rückspiel setzten die Bayern ein klares Ausrufezeichen und durften nach acht Jahren den Aufstieg zurück in die 3. Liga feiern.

    Aktuelle Lage: Nachdem die Bayern mit einer 1:3-Niederlage bei den Würzburger Kickers in die Saison gestartet sind, konnten sie mit einer guten Leistung am zweiten Spieltag beim Heimspiel im Stadion an der Grünwalder Straße gegen den KFC Uerdingen als Sieger vom Platz gehen. Ebenso wie die Viktoria mussten die Münchner dann aber am dritten Spieltag eine Niederlage hinnehmen. Mit 1:2 verloren sie knapp beim F.C. Hansa Rostock. Durch die zwei Niederlagen befinden sich die Bayern aktuell nach drei Spieltagen nur auf dem 17. Tabellenplatz. Dennoch ist das Team von Trainer Sebastian Hoeneß gegen Köln in der Favoritenrolle. Der FC Viktoria Köln hat aber im Training alles dafür getan, um dem Gegner entsprechend Paroli zu bieten.

    Die personelle Situation: Wenn man sich die Besetzung der Mannschaft anschaut, sind mit Leon Dajaku (VfB Stuttgart) und Sarpreet Singh (Wellington Phoenix) nach dem Aufstieg junge – aber auch schon erfahrene Spieler – neu in die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß gekommen. Neben den erstligaerfahrenen Spielern kamen zeitgleich acht Spieler aus der eigenen U 19 in den Drittliga-Kader. Natürlich gab es auch Abgänge vor der Saison. Dabei konnten die Münchner beachtliche Beträge erwirtschaften: Woo-Yeong Jeong (SC Freiburg), Maxime Awoudja (VfB Stuttgart) und Jonathan Meier (FSV Mainz 05) wurden für insgesamt 7,2 Millionen Euro verkauft. Ohnehin scheint es um die Finanzen beim FC Bayern München II gut bestellt zu sein. Laut transfermarkt.de hat das Team mit aktuell 12,18 Millionen den höchsten Marktwert der 3. Liga. Viktoria Köln nimmt im gleichen Ranking mit 4,05 Millionen lediglich Platz 19 ein.

    Die Spielstätte:  Das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße war einst eine der bedeutendsten Spielstätten in Deutschland. Im Vergleich zu vielen moderneren Stadien sind die Schlachtrufe der Fans noch in der Nachbarschaft zu hören. Neben dem FC Bayern II spielen auch der TSV 1860 München und die FC Bayern Frauen im Grünwalder Stadion.

    Der Trainer: Mit Sebastian Hoeneß haben die Münchner einen namhaften Trainer, der zuvor die U 19 des Vereins coachte. Der Neffe von FCB-Präsident Uli Hoeneß trainierte vorher unter anderem die A-Jugend von Hertha Zehlendorf und war im Nachwuchsbereich von RB Leipzig tätig.

    Die Partie im TV:

    Anpfiff der Partie am Samstag ist um 14:00 Uhr im Stadion an der Grünwalder Straße. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria natürlich über die Social Media Kanäle des Vereins auf dem Laufenden gehalten.

    Viktoria – Das V steht für Vussball! Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele vom FC Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.