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  • SpVgg-Trainer Schromm: „Wir sind gewarnt!“

    Seit vielen Jahren ist Claus Schromm als Trainer der SpVgg Unterhaching im Einsatz. Vor der Partie beim FC Viktoria Köln stellte sich der 50-Jährige zum Gespräch.

    Herr Schromm, am 17. August ist die SpVgg Unterhaching im Sportpark Höhenberg zu Gast. Kennen Sie das Stadion schon?

    Claus Schromm: „Nein, das ist für mich eine Premiere – wie für die meisten der Spieler auch.“

    Die SpVgg Unterhaching hat ähnlich wie die Kölner einen sehr ordentlichen Saisonstart hingelegt. Dabei sticht natürlich besonders der 5:4-Heimsieg am zweiten Spieltag gegen Würzburg heraus, bei dem Ihr Team die Partie quasi in letzter Minute drehte. Haben Sie so ein Spiel zuvor schon erlebt?

    Schromm: „Das Spiel war schon der Wahnsinn und alles andere als alltäglich. Was da in den letzten Minuten im Sportpark in Unterhaching passierte, ist kaum in Worte zu fassen.“ 

    Besonders in der Offensive scheint Ihr Team wieder zu „alter“ Gefährlichkeit zurückgefunden zu haben. Was sind aus Ihrer Sicht die Gründe dafür?

    Schromm: „Wir haben es ja nicht verlernt. In der vergangenen Rückrunde haben einfach viele Sachen nicht gepasst. Aktuell ist auch wieder die nötige Ruhe und Abgeklärtheit im Abschluss zurück.“

    In der aktuellen Saison hat Ihre Mannschaft noch keine Niederlage kassiert. Kann man da schon von einem „Lauf“ sprechen?

    Schromm: „Wir können mit der Punkteausbeute aus den ersten vier Spielen sehr zufrieden sein. Wobei man auch sagen muss, dass die ersten drei Spiele auch anders hätten ausgehen können. In Kaiserslautern, gegen Würzburg und in Uerdingen war zwischen null und neun Punkten alles möglich. Beim Sieg gegen Rostock haben wir eine richtig gute und souveräne Leistung meiner Mannschaft gesehen.“

    Ihr Klub ist vor kurzer Zeit an die Börse gegangen. Das bringt der Spielvereinigung im finanziellen Bereich deutlich mehr Spielraum. Trotzdem haben Sie bislang keine großen Transfers getätigt. Wie kommt das?

    Schromm: „Nur weil jetzt wohlmöglich etwas Geld da ist, wollen wir weiterhin unseren Weg verfolgen. Genau das hatten wir ja auch vor unserem Börsengang gesagt. Wir werden weiterhin auf unseren Nachwuchs setzen und bodenständig bleiben – das Geld aus dem Börsengang hilft uns dabei.“

    Wie schätzen Sie den FC Viktoria Köln von der Qualität her ein?

    Schromm: „Mit sieben Punkten hat Köln einen guten Start hingelegt – und das als Aufsteiger! Die gefährlichste Waffe ist natürlich das Offensiv-Quartett um Top-Torjäger Albert Bunjaku. Elf Treffer sind eine richtige Hausnummer. Wir sind gewarnt!“

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für das Drittliga-Heimspiel vom FC Viktoria Köln gegen die SpVgg Unterhaching sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Gegnercheck: Viktoria empfängt Unterhaching

    Nachdem der FC Viktoria Köln ein pflichtspielfreies Wochenende hinter sich hat, geht es am Samstag mit dem nächsten Heimspiel in der 3. Liga weiter. Zu Gast ist um 14.00 Uhr die die SpVgg Unterhaching.

    Die aktuelle Lage: 

    Die SpVgg Unterhaching ist mit Sicherheit ein spielstarker Gegner. In den ersten vier Partien der laufenden Saison konnte die Mannschaft aus Bayern bisher acht Punkte einfahren. Besonders hervorzuheben war der Erfolg am 2. Spieltag gegen die Würzburger Kickers. Hier startete Unterhaching nach einem 0:2-Rückstand eine spektakuläre Aufholjagd: Erst in der 88. Spielminute gelang der Anschlusstreffer zum 3:4, in der 91. Minute der 4:4-Ausgleich und dann in der vierten Minute der Nachspielzeit das 5:4 durch Neuzugang Moritz Heinrich. Nach vier Saisonspielen ist die Spielvereinigung noch immer ungeschlagen und belegt Rang fünf. Trotzdem liegt Viktoria Köln nur einen Punkt beziehungsweise Tabellenplatz dahinter.

    Die personelle Situation:

    Mit Stefan Schimmer ließen die Hachinger in der vergangenen Woche einen wichtigen Spieler aus ihren Reihen ziehen. Schimmer, der auch in dieser Saison mit zwei Toren und zwei Vorlagen am bisherigen Erfolg der Hachinger beteiligt war, läuft inzwischen für den 1. FC Heidenheim auf. Zudem wechselte mit Orestis Kiomourtzoglou ein wichtiger Spieler in die Ehrendivision zu Heracles Almelo. Torwart Lukas Königshofer zog es zum Ligakonkurrenten KFC Uerdingen. Dafür gab es einige spektakuläre Zugänge. Die SpVgg verpflichtete mit Offensivspieler Dominik Stroh-Engel (vorher Karlsruher SC) einen Spieler, der bereits in der Bundesliga spielte. Darüber hinaus ist mit Moritz Heinrich (von Preußen Münster) ein neuer Spieler im Kader, der schon über reichlich Drittliga-Erfahrung verfügt. Insgesamt zählen die Hachinger zwölf Neuzugänge und neun Abgänge. Der Kader umfasst 28 Spieler.

    Spieler im Fokus:

    Bei der SpVgg Unterhaching ist Markus Schwabl „der Abwehrchef“. Das „Hachinger Urgestein“ spielte bereits in der Jugend für die Spielvereinigung und hat sich dort ab der U 19 in die erste Mannschaft hochgearbeitet. In der Saison 2013/14 spielte er zwar in der Münchner Nachbarschaft beim TSV 1860 München, kehrte aber nach nur einem Jahr für eine Spielzeit zu der Spielvereinigung zurück. Darauffolgend spielte er beim VfR Aalen und ein Jahr bei Fleetwood Town, ehe er erneut zur Spielvereinigung wechselte. Markus Schwabl ist übrigens der Sohn von Manfred Schwabl, dem ehemaligen deutschen Nationalspieler und Vereinspräsidenten. 

    Der Trainer:

    Cheftrainer Claus Schromm ist ebenfalls schon richtig lange in Unterhaching dabei. Unter anderem coachte er die U 19 des Vereins, war Trainer der 1. Mannschaft, Sportlicher Leiter und Interimstrainer. Seit Mitte 2015 ist er ununterbrochen Cheftrainer der Mannschaft.

    Die Partie im TV:

    Anpfiff der Partie am Samstag ist um 14.00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria natürlich über die Social Media Kanäle des Vereins auf dem Laufenden gehalten.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für das Drittliga-Heimspiel vom FC Viktoria Köln gegen die SpVgg Unterhaching sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Vor dem Haching-Spiel: Steffen Lang im Interview

    Seit dem Sommer 2017 schnürt Steffen Lang die Fußballschuhe für den FC Viktoria Köln. Seither ist er ein fester Bestandteil der Abwehr. Nach dem Aufstieg aus der Regionalliga, gehört er auch in der 3. Liga zu den Stützen der Mannschaft. Vor der Partie gegen die SpVgg Unterhaching stellte sich Lang zum Interview.

    Herr Lang, der FC Viktoria Köln ist respektabel in die Saison gestartet. Dabei wird oft über die Offensivspieler gesprochen. Wie sieht man das als Abwehrspieler? Ärgert Sie das manchmal ein wenig?

    Steffen Lang: „Mir macht das persönlich nicht viel aus. Als Außenverteidiger stehe ich nicht so im Fokus wie ein Stürmer. Das finde ich aber ganz normal und damit habe ich auch keine Probleme. Das Wichtigste für mich selbst ist, dass ich meine Leistung bringe.“

    Wenn über die Offensive gesprochen wird, dann geht es in erster Linie um die vielen Tore, die Viktoria Köln in den ersten Spielen geschossen hat. Allerdings hat Ihr Team auch einige Treffer kassiert. Wie sehen Sie das?

    Lang: „Das ist natürlich nicht so schön, wir müssen uns definitiv in der Defensive verbessern. Das waren insgesamt zu viele Gegentreffer. Wir haben nicht zwingend schlecht verteidigt, einige Tore waren auch etwas unglücklich. Aber wenn man zum Beispiel das Spiel gegen Chemnitz sieht, dann haben wir bei Standardsituationen nicht gut genug aufgepasst. Das muss verbessert werden. Grundsätzlich gehört zu einer guten Abwehrarbeit die Unterstützung der gesamten Mannschaft. Ich bin mir sicher, dass der Trainer die entsprechenden Lösungen dafür finden wird und wir das im Team lösen können.“

    Wie empfinden Sie Ihre eigene Rolle in der bisherigen Saison?

    Lang: „In den ersten drei Spielen habe ich von Anfang an gespielt, gegen Bayern war ich zuletzt nicht in der Startformation. Grundsätzlich war ich mit meinen Leistungen zufrieden und ich hoffe natürlich, dass ich auch zukünftig spielen und meine Leistung bringen werde – zumal ich auf der linken oder rechten Seite spielen kann. Aber ich habe noch Potenzial nach oben. Ich muss mich mehr in die Offensive einschalten und für Akzente sorgen.“ 

    Sind Sie mit den bisherigen Ergebnissen in der 3. Liga zufrieden?

    Lang: „Ich finde für einen Aufsteiger war das ein gelungener Start: Sieben Punkte aus vier Spielen, darüber hinaus haben wir guten Fußball gespielt. Es wäre aber sogar noch mehr drin gewesen. Gegen Halle hätten wir durchaus einen Punkt verdient gehabt.“

    Jetzt kommt die SpVgg Unterhaching in den Sportpark Höhenberg. Welche Art Fußballspiel darf man erwarten?

    Lang: „Unterhaching ist auf alle Fälle ein Team, das Fußballspielen will und kann. Ähnlich wie wir steht die Spielvereinigung für attraktiven Fußball. Daher ist für mich in dieser Partie alles drin: Wir können verdammt gut, aber auch verdammt schlecht aussehen. Ich bin mir ganz sicher, dass es ein sehr interessantes Spiel wird.“

    Sie haben ja auch schon in der Regionalliga für die Viktoria gespielt. Jetzt sind Sie in der 3. Liga dabei. Welche Unterschiede haben Sie festgestellt?

    Lang: „In der 3. Liga geht es auf alle Fälle mehr um das Spielerische. Darüber hinaus ist die mediale Aufmerksamkeit deutlich größer. Es kommen mehr Zuschauer zu den Spielen und die Professionalität ist eindeutig höher.“

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  • Viktoria leiht Dietz von Union Berlin aus

    Neues Gesicht im Kader vom FC Viktoria Köln: Abwehrspieler Lars Dietz wird das Team der Höhenberger ab sofort verstärken.

    Viktoria-Sportvorstand Franz Wunderlich: „Nachdem uns in der Abwehr einige Verletzungssorgen plagen, sind wir froh, dass wir Lars Dietz zu uns lotsen konnten. Ich bin davon überzeugt, dass wir uns mit ihm qualitativ verstärken.“

    Der 22-jährige Dietz steht aktuell beim Erstliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin unter Vertrag. Der Innenverteidiger, der in Soest geboren wurde, spielte in der vergangenen Saison als „Leihgabe“ bei den Sportfreunden Lotte. „Beim FC Viktoria Köln habe ich jetzt die Möglichkeit, weitere Spielpraxis in der 3. Liga zu sammeln. Mein Ziel ist es, mit dem Verein das Bestmögliche zu erreichen.“

    Vor seiner Zeit in Lotte und Berlin stand Dietz für den Nachwuchs und die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund auf dem Feld. Bis heute absolvierte er sieben U 20 Länderspiele für Deutschland.

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  • Viktoria verpflichtet Richmond Tachie

    Der FC Viktoria Köln ist auch auf der Suche nach einer Verstärkung im Offensivbereich fündig geworden. Die Höhenberger haben Stürmer Richmond Tachie verpflichtet. Der 20-Jährige wurde in Berlin geboren und stand zuletzt beim VfL Wolfsburg II unter Vertrag.

    „Zunächst einmal möchte ich mich bei den Wolfsburgern bedanken, denn ohne die Zustimmung vom VfL hätte es nicht so schnell mit der Verpflichtung geklappt“, so Franz Wunderlich, Sportvorstand beim FC Viktoria Köln. Er selbst hält große Stücke auf Tachie: „Er ist ein Spieler, der für sein Tempo bekannt ist. Er passt in unser Profil und gibt uns in der Offensive deutlich mehr Optionen.“

    Tachie selbst freut sich auf sein neues Team. „Ich bin dankbar, dass ich diese Chance bekomme und mich beim FC Viktoria Köln beweisen darf“, so der frühere Junioren-Nationalspieler nach seiner Vertragsunterschrift. Der Neuzugang des Kölner Drittligisten wird bereits am Wochenende beim Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching spielberechtigt sein.

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  • Viktoria vs. SpVgg: Für wen geht es nach oben?

    Wenn sich am Samstag um 14.00 Uhr der FC Viktoria Köln und die SpVgg Unterhaching gegenüberstehen, kommt es zum direkten Aufeinandertreffen zwischen zwei Teams aus dem oberen Tabellendrittel. Denn bei dem Duell im Sportpark Höhenberg stehen sich der Tabellensechste und –fünfte gegenüber. Die Stimmung in beiden Lagern ist entsprechend gut.

    „Ich finde, für einen Aufsteiger war das ein gelungener Start“, sagt Viktoria-Verteidiger Steffen Lang. Er fährt fort: „Sieben Punkte aus vier Spielen, darüber hinaus haben wir guten Fußball gespielt. Es wäre aber sogar noch mehr drin gewesen. Gegen Halle hätten wir durchaus einen Punkt verdient gehabt.“ Ähnliches ist aus Unterhaching zu hören. „Wir können mit der Punkteausbeute aus den ersten vier Spielen sehr zufrieden sein“, sagt Hachings Cheftrainer Claus Schromm. „Wobei man auch sagen muss, dass die ersten drei Spiele auch anders hätten ausgehen können. In Kaiserslautern, gegen Würzburg und in Uerdingen war zwischen null und neun Punkten alles möglich. Beim Sieg gegen Rostock haben wir eine richtig gute und souveräne Leistung meiner Mannschaft gesehen.“

    Somit darf man gespannt sein, wie das Aufeinandertreffen zwischen den beiden Tabellennachbarn am Wochenende endet. Sollte es einen Sieger geben, winkt für diesen auf alle Fälle ein weiterer Sprung nach oben.

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  • U 19: Auftaktniederlage gegen Leverkusen

    Der FC Viktoria Köln hat das erste Saisonspiel in der A-Junioren-Bundesliga mit 1:4 (1:1) verloren. Die favorisierten Gäste von Bayer 04 Leverkusen überzeugten besonders nach der Pause und fuhren einen verdienten Sieg ein.

    Die Viktorianer erwischten den gefährlicheren Auftakt: Cihat Topatan traf in der dritten Minute mit seinem Distanzschuss die Latte. Nur 120 Sekunden später folgte aber die Führung für die Gäste: Viktorias Alexander Höck beförderte den Ball unglücklich ins eigene Tor. Allerdings zeigte sich das Team von Trainer Jürgen Kohler nicht geschockt. Stürmer Felix Arndt gelang postwendend der Ausgleich (6.).

    Nach diesem rasanten Auftakt versuchten beide Teams, weniger Möglichkeiten zuzulassen. Der FC Viktoria Köln agierte von der Grundordnung her etwas defensiver, hatte allerdings die besseren Chancen. In der 34. Minute kam Bayer 04 aber gefährlich vor das Gehäuse der Höhenberger. Marco Ferdinand Wolf scheiterte letztlich mit seinem Solo an Viktoria-Keeper Luca Noah Wilsing. So blieb es zur Pause beim 1:1.

    In der zweiten Halbzeit versuchten die Gäste erneut, die Spielkontrolle zu übernehmen. Daraus ergaben sich allerdings zunächst nur selten klare Tormöglichkeiten. Der FC Viktoria Köln lauerte beständig auf die Fehler der Leverkusener. Die Gastgeber strahlten dabei die größere Torgefährlichkeit aus. Der nächste Treffer gelang dennoch den Gästen: In der 56. Minute sorgte ein strammer Linksschuss von Fabian Rüth für das 2:1 für Bayer.

    In der 60. Minute jubelte Leverkusen erneut: Ayman Azhil traf mit seinem rechten Fuß zur 3:1-Führung der Gäste. Trainer Jürgen Kohler sorgte anschließend für neuen Schwung in der Offensive und wechselte Luis Müller ein. Doch der nächste Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten. Es war erneut Fabian Rüth, der – diesmal mit einem Kopfball ins untere linke Eck – zum 4:1 für die Gäste erhöhte (66.).

    In der 79. Minute sorgte der eingewechselte Selim Ajkic mit einem Distanzschuss für Kölner Torgefahr. Sechs Minuten später war es Arif Alkan, der Leverkusens Keeper Marcel Laurenz Lotka prüfte. Auch ein Kopfball von Felix Strauß ging knapp am Gäste-Gehäuse vorbei (87.). Etwas Zählbares gelang der U 19 der Viktoria im zweiten Durchgang nicht mehr, sodass es letztlich bei der 1:4-Heimniederlage blieb.

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  • Viktoria gewinnt in Wesseling

    Der FC Viktoria Köln setzt sich mit 3:1 (1:0) beim Freundschaftsspiel im Ulrike-Meyfahrt-Stadion in Wesseling durch. Eine Woche vor dem nächsten Drittliga-Heimspiel gegen Unterhaching trafen Carratala, de Vita und Kreyer für die Höhenberger. Der Sieg hätte höher ausfallen müssen: Gleich zwei Elfmeter wurden gegen die Spvg Wesseling-Urfeld verschossen.
    Cheftrainer Pavel Dotchev schonte viele Spieler seiner Stammelf und probierte eine Menge aus. Er agierte in der Defensive mit Fabian Holthaus, Dominik Lanius, Dario De Vita und Patrick Koronkiewicz. Andrej Dej und Kai Klefisch spielten auf der Sechserposition. Die Mittelfeldachse bildeten Ernesto Carratala Jimenez, Timo Hölscher und Suheyel Najar. Sven Kreyer sorgte als echte Spitze für Gefahr. Sebastian Patzler stand zunächst im Tor.
    Gegen die Spvg Wesseling-Urfeld war der FC Viktoria Köln natürlich trotzdem in der Favoritenrolle. Doch gerade zu Beginn merkte man den Höhenbergern an, dass sie in dieser Konstellation nur selten zusammenspielen. Gegen den Aufsteiger in die Mittelrheinliga wirkte die Mannschaft von Pavel Dotchev zwar überlegen. Aber es fiel dem Drittligisten schwer, zwingende Aktionen zu erarbeiten.  
    Das änderte sich in der 14. Minute. Nach schöner Rechtsflanke von Dej köpfte Carratala zur 1:0-Führung ein. Neun Minuten später zielte der Torschütze nicht so genau: Schön von Dej freigespielt zog er den Ball rechts am Gehäuse von Jörg Gräber vorbei. In der 28. Minute kam Wesseling-Urfeld dann gefährlich vor das Viktoria-Tor. Doch Severin Scholz hämmerte den Ball links neben den Kasten von Patzler.
    Bis zur Halbzeitpause hatte die Viktoria das Spielgeschehen weiterhin im Griff. Obwohl die Kölner noch durch Najar, Dej, Kreyer und Lanius das eine oder andere Mal gefährlich vor das Tor der Gastgeber kamen, gelang es nicht, die Führung auszubauen.
    In die zweite Hälfte startete Dotchev mit Mark Depta (für Patzler), Jan-Lukas Funke (für Holthaus) und Steffen Lang (für Koronkiewicz). Und gleich in der 46. Minute sorgte die Viktoria wieder für Gefahr: Nach langem Pass tauchte Najar frei vor Keeper Andrej Jarisow auf und wurde elfmeterreif gefoult. Allerdings setzte Kreyer den fälligen Strafstoß an den rechten Pfosten, sodass es bei dem knappen Vorsprung blieb.
    In der 50. Minute hatte Kreyer eine weitere Chance, doch Jarisow wehrte den Ball ab. Der Nachschuss von Funke ging neben das Gehäuse der Spielvereinigung. Vier Minuten später fiel dann endlich das längst überfällige 2:0. Den Treffer erzielte De Vita mit dem Kopf. Die Gastgeber zeigten sich aber keineswegs demotiviert. In der 59. Minute hatte Jan Ole Koschinat mit einem Kopfball die Möglichkeit zum Anschlusstreffer.
    In der 68. Minute machte es Daniel Farkas besser und verkürzte aus Sicht der Spielvereinigung zum 1:2. Nur 60 Sekunden danach klingelte es aber wieder auf der anderen Seite: Kreyer verlud seinen Gegenspieler mit einer Körpertäuschung und traf mit einem trockenen Rechtsschuss aus zwölf Metern zum 3:1 für den FC Viktoria Köln.
    In der Folge brachte Dotchev im Mittelfeld Hamza Saghiri für Najar in die Partie. Der sorgte mit seiner Übersicht für weiteres Leben im Offensivspiel. Nach Foul an Lang gab es in der 80. Minute erneut Elfmeter. Aber auch Dej hatte kein Glück: Sein Versuch streifte die Querlatte und ging über das Tor. In der Schlussphase hatte Carratala noch die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Doch auch sein Schuss war zu ungenau.

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  • Kohler über U 19: „Spieler müssen Mut zeigen“

    Am Samstag steht für den FC Viktoria Köln das erste Heimspiel in der A-Junioren-Bundesliga an. Das Team von Trainer Jürgen Kohler erwartet zum Saisonauftakt Bayer 04 Leverkusen (Anpfiff: 11.00 Uhr).

    Mit der Vorbereitung seiner Mannschaft ist Kohler zufrieden. „Das war für die Jungs eine sehr harte Vorbereitung. Alle haben aber gut mitgezogen. Jetzt fiebern wir schon dem Samstag entgegen und wissen natürlich, dass ein guter Gegner auf uns trifft“, so der frühere Nationalspieler.

    Nach dem Aufstieg aus der Mittelrheinliga traut er seinem Team eine respektable Saison zu. Kohler: „Das ist natürlich ein Sprung. Aber ich glaube, wir wollen die Liga mitgestalten. Wir wollen die nötigen Punkte einfahren. Und wo das am Ende des Tages hinführen wird, das wird man dann sehen, wenn die Saison zu Ende ist.“

    Mit Bayer 04 Leverkusen trifft die Mannschaft des 53-Jährigen auf ein Team, das für eine sehr gute Nachwuchsarbeit bekannt ist. „Borussia Dortmund, Schalke 04, VfL Bochum, Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 Leverkusen – da sind schon einige Mannschaften dabei, die eine unheimlich große Qualität besitzen. Das macht die Aufgabe natürlich nicht leicht, aber auf der anderen Seite sehr spannend“, so Kohler.

    Der Weltmeister von 1990 prophezeit: „Für meine Spieler ist es einfach wichtig, dass sie mit ein wenig Demut an die Sache herangehen, aber auch den nötigen Mut zeigen. Sie besitzen eine gewisse Klasse und die gilt es jetzt zu demonstrieren.“

    Gespielt wird am Samstag im Sportpark Höhenberg, auf dem Rasenplatz im Günter-Kuxdorf-Weg 2 (Anlage TuS Köln rrh. 1874 e.V.). Tickets gibt es an der Tageskasse (Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 2,50 / für Dauerkarteninhaber der Viktoria ist der Eintritt frei).

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Unwetterwarnung: Vor-Premiere fällt aus

    Eigentlich sollte heute Abend der Sneak Preview der Aufstiegs-Doku „Viktoria“ im Sommerkino im Rheinauhafen stattfinden. Doch daraus wird leider nichts. Aufgrund einer Unwetterwarnung wurde die Open Air Veranstaltung abgesagt. Dafür werden die finalen Folgen heute ab 19.00 Uhr exklusiv auf www.sporttotal.tv/viktoria zu sehen sein. Nach dem wetterbedingten Ausfall werden die erworbenen Tickets vom Sommerkino zurückerstattet. Die Gutscheine für einen Stehplatz bei einem Viktoria-Heimspiel bleiben trotzdem bestehen und sollen in den kommenden Tagen an die jeweiligen Ticketkäufer versendet werden.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

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