Kategorie: Uncategorized

  • Kohler gewinnt auch mit U19, U17 siegt in Nachspielzeit

    Am Morgen nach dem Aufstieg in die 3.Liga stand Jürgen Kohler bei den U19-Viktorianern an der Seitenlinie. Der bereits als Meister der Mittelrheinliga feststehende Nachwuchs der Viktoria traf zuhause auf Jugendsport Wenau, den Tabellenfünften.

    „Für mich war es nicht schwer, den Schalter umzulegen“, berichtete Kohler am Sonntag. „Ich kenne diese Mannschaft sehr gut und habe sie auch in der Woche, wo ich auch bei der 1. Mannschaft war, begleitet.“ Dennoch brauchte die Viktoria etwas, um ins Spiel zu kommen. Nach 38 Minuten in einer eher schwachen ersten Hälfte gerieten sie sogar durch Sinan Ak mit 0:1 in Rückstand. Kohler berichtete: „Mit dem Beginn war ich nicht zufrieden. Dass wir es besser können, haben wir später dann noch gezeigt.“

    Wenige Minuten nach dem Gegentreffer glich Kapitän Hölscher vom Punkt aus (40.) und stellte zur Pause auf Unentschieden. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel deutlich besser, nur ließen weitere Tore lange auf sich warten. Erst in der Schlussphase wurde es turbulent: Hornbruchs Führungstreffer für die Viktoria (75.) wurde von Wenaus Cetinkaya egalisiert (79.), worauf Pajaziti wiederum mit der erneuten Viktoria-Führung antwortete (86.). Kurz vor dem Abpfiff sorgte Bird schließlich für den 4:2-Schlusspunkt (90.) und den nächsten Sieg der U19-Viktorianer, die damit den Zehn-Punkte-Vorsprung an der Tabellenspitze halten.

    U17 gewinnt in turbulenter Nachspielzeit

    Erst sah es so aus, als müssten sich die U17-Viktorianer auswärts bei Deutz 05 mit einem Punkt begnügen. In der Nachspielzeit glichen die Hausherren zum 2:2 aus. Aber am Ende kam es doch noch anders und die Viktoria nahm doch noch drei Punkte nach Höhenberg zurück.

    Eigentlich begann das Spiel der Viktoria-U17 in Deutz nach unserem Geschmack: Drndar (20.) und Krasniqi (33.) brachten die Mannschaft von Cheftrainer Marian Wilhelm noch vor dem Seitenwechsel mit 2:0 in Führung. In der zweiten Hälfte kamen die Deutzer allerdings durch Sow wieder ran (55.) und warfen nochmal alles nach vorne. In der turbulenten Nachspielzeit glich Sleman schließlich aus (80.+2). Nur kurz waren die Viktorianer geschockt, denn Drndar stellte Sekunden vor dem Abpfiff den Vorsprung wieder her (80.+5).

    Durch den Dreier in Deutz klettert das Team von Trainer Marian Wilhelm auf den dritten Tabellenplatz der Mittelrheinliga. Mit einem Sieg im Nachhol-Heimspiel gegen Wiehl (Dienstag, 19:30 Uhr) könnten die Viktorianer den Vorsprung auf Spitzenreiter Alemannia Aachen weiter verkürzen.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Viktoria steigt auf!

    Das Ziel ist erreicht! Die harte Arbeit hat sich endlich ausgezahlt. Am letzten Spieltag der Saison siegten die Viktorianer zuhause gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach mit 1:0 und wurden so Meister der Regionalliga West. Kapitän Wunderlich sorgte mit seinem Treffer für großen Jubel im Höhenberger Sportpark.

    Das Duell mit dem Nachwuchs der Borussia begann verhalten. Beide Teams tasteten sich ab und wollten in diesem Spiel keinen frühen Fehler begehen. Dadurch beschränkte sich das Geschehen allerdings meist auf das Mittelfeld. Nur selten wurde es in den Strafräumen gefährlich.

    Die Viktoria brauchte aber einen Sieg, um sicher aufzusteigen. Also übernahmen sie nach dem Seitenwechsel die Spielkontrolle und dominierten die Begegnung. Besonders die Einwechslung von Sven Kreyer riss große Lücken in die Abwehr der Gäste. Erst jedoch noch ohne Erfolg, da der Stürmer das Tor mehrfach um Haaresbreite verfehlte, oder an Keeper Nicolas scheiterte.

    Doch schließlich zahlte sich der Druck aus: Gottschling drang von rechts in den Strafraum ein, Holzweiler setzte nach und wurde im Sechzehner gefoult: Elfmeter! Natürlich war das eine Sache für Kapitän Mike Wunderlich, der sich das Leder schnappte und die wichtige Führung auf den Fuß hatte. Im direkten Duell mit Schlussmann Nicolas behielt er die Nerven, schickte den Torhüter nach rechts und lochte flach in die linke Seite ein.

    Getragen von der Euphorie der Führung und der sensationellen Atmosphäre in Höhenberg brannte in der Schlussphase nichts mehr an. Damit steigt die Viktoria in die 3. Liga auf und wird in der kommenden Saison bundesweit im Einsatz sein.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Viktoria Köln

    Patzler – Gottschling, Reiche, Willers, Lang – Saghiri, Wimmer – Golley, Wunderlich (79. Derflinger), Holzweiler (89. Koronkiewicz) – Bunjaku (54. Kreyer)

    Borussia Mönchengladbach U23

    Nicolas – Hanraths, Lieder, Pazurek, Poulsen (79. Ferlings) – Mustafic (59. Makridis) , Benger – Bennets (59. Herzog) , Müsel, Kraus – Pisano

    Zuschauer: 3570

    Tor:

    1:0 Mike Wunderlich (66. FE)

  • Wieder Saisonfinale gegen Mönchengladbach

    Wie schon in der vergangenen Saison kommt es am letzten Spieltag zum Endspiel gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach. Erneut ist beim letzten Heimspiel gegen die Fohlenelf noch alles möglich. Im Gegensatz zum Vorjahr sind die Viktorianer nun aber im Vorteil und können mit einem Sieg das große Ziel, den Aufstieg in die 3. Liga, erreichen. Doch gegen den Tabellenvierten werden sie vor eine große Aufgabe gestellt. Beim Debüt von Interimstrainer Jürgen Kohler an der Seitenlinie braucht die Viktoria auch von außen Unterstützung.

    Form:

    Die vergangenen Wochen sprechen für die Gäste vom Niederrhein. Fünf der letzten sechs Spiele konnte die Mannschaft von Trainer Arie van Lent für sich entscheiden. Nur vom Nachwuchs von Borussia Dortmund trennte sie sich mit 2:2 unentschieden.

    Nach durchwachsenen Wochen trennte sich die Viktoria am vergangenen Montag von Cheftrainer Patrick Glöckner. Unter ihm wurden nur drei der letzten neun Spiele gewonnen. Nun sollen Jürgen Kohler und Özkan Turp für die Wende sorgen.

    Hinspiel:

    Im Hinspiel trennten sich beide Clubs mit 1:1 unentschieden. Herzog brachte die Fohlen nach 34 Minuten in Führung. Nach dem Seitenwechsel glich Derflinger für insgesamt spielbestimmende Viktorianer aus (64.). Obwohl die Viktoria die letzten 20 Minuten in Überzahl agierten, wurde nur ein Punkt aus Mönchengladbach mitgenommen. Dennoch ist die Bilanz der Viktoria gegen die Fohlen durchaus positiv: Sechs von bislang 13 Regionalliga-Duellen wurden gewonnen, nur drei gingen verloren.

    Schiedsrichter:

    Nico Fuchs ist der Schiedsrichter der Begegnung. Der 24-Jährige aus Odenthal hat seinen ersten Auftritt im Höhenberger Sportpark. Bislang leitete er erst eine Partie der Viktorianer. Bei der deutlichen 0:3-Niederlage in Wattenscheid war er kurz vor Weihnachten im Einsatz. Die Borussen haben eine bessere Bilanz unter Fuchs: Aus drei Spielen holten sie durch einen Sieg und zwei Unentschieden insgesamt fünf Punkte.

    Sonstiges:

    Das Duell am letzten Spieltag beginnt am Samstag um 14 Uhr. Aufgrund der hohen Ticket-Nachfrage wurde der Stehplatz-Bereich der Viktorianer auf die Gegengerade in Block A verlegt. Die Sitzplatz-Tribüne ist sehr gut gefüllt.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Trainingsstart in die finale Woche

    Unter neuer Leitung gingen die Viktorianer am Dienstag in die Trainingswoche vor dem letzten Saisonspiel. Nach dem Wechsel im Trainerteam leiteten Jürgen Kohler und Özkan Turp heute erstmals die Einheiten und stellten die Mannschaft auf das Heimspiel mit der U23 von Borussia Mönchengladbach ein.

    Auch Roland Koch, Leiter der Nachwuchsabteilung, half tatkräftig auf dem Stadionrasen aus, um die Viktorianer wieder auf Kurs zu bringen. Am kommenden Samstag steigt in Höhenberg das Endspiel am letzten Spieltag der Regionalliga. Mit einem Sieg gegen die Fohlenelf wäre das große Ziel erreicht.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Viktoria Köln trennt sich von Cheftrainer Patrick Glöckner

    Vor dem abschließenden Saisonspiel gibt es personelle Veränderungen im Trainerteam von Viktoria Köln: Cheftrainer Patrick Glöckner und Co-Trainer Markus Brzenska sind nach der 0:2-Niederlage beim SV Straelen von ihren Ämtern freigestellt worden.

    „Patrick und Markus haben großen Anteil daran, dass die Viktoria als Tabellenführer in den letzten Spieltag geht und das große Ziel aus eigener Kraft erreichen kann. Aber leider zeigte der Trend der vergangenen Wochen nach unten, sodass wir reagieren mussten, um unser Ziel nicht zu gefährden. Auch in der Spitzenposition mussten wir diese Entscheidung treffen. Wir wünschen den beiden für ihre berufliche Zukunft alles Gute und danken für ihren Einsatz für die Viktoria“, sagte Sport-Vorstand Franz Wunderlich.

    Beim entscheidenden Heimspiel gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach werden Jürgen Kohler und Özkan Turp auf der Viktoria-Bank Platz nehmen. Kohler übernahm am Anfang der Saison die U19-Mannschaft der Viktoria und führte sie eindrucksvoll zum Aufstieg in die Bundesliga West. Bereits drei Spieltage vor dem Ende der Saison steht die U19 als Meister fest. Özkan Turp ist Cheftrainer der U23 und hat ebenfalls mit Aufstiegen seine Erfahrung.

    Roland Koch, Leiter der Jugendabteilung, wird dem Duo ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite stehen.

  • Erster Matchball vergeben – 0:2 in Straelen

    Hochmotiviert reisten die Viktorianer am Samstag an den Niederrhein, wo sie beim SV Straelen entscheidende Zähler im Rennen an der Tabellenspitze einfahren wollten. Obwohl sie über 90 Minuten hinweg mehr vom Spiel hatten, mussten sie sich durch zwei späte Gegentreffer in der Nachspielzeit mit 0:2 geschlagen geben.

    Mit dem Rücken zur Wand gingen die Hausherren in die Begegnung. Im Abstiegskampf hatten sie eine Woche zuvor in Dortmund eine 2:9-Niederlage einstecken müssen und wollten gegen die Viktoria eine bessere Leistung abliefern. Lange gaben aber die Gäste rund um Chefcoach Patrick Glöckner das Geschehen vor und drückten auf den Führungstreffer. Auf den letzten Metern fehlte ihnen allerdings meist die Durchschlagskraft, sodass der Ball nicht im Netz landete.

    Gefährlich wurden die Viktorianer hauptsächlich aus der Distanz oder nach Fehlern der Straelener Hintermannschaft. Gottschling eroberte sich nach einem solchen den Ball im Strafraum, konnte Keeper Buchholz aber nicht überwinden (9.). Auch Golley fand im Schlussmann seinen Meister, als dieser einen platzierten Schlenzer aus zweiter Reihe hielt (16.). Kurz vor der Pause erhöhten die Viktorianer weiter den Druck, scheiterten vor dem Kasten aber weiterhin an der Fünferkette.

    Auch nach dem Seitenwechsel konnte sich die Viktoria für ihren Einsatz nicht belohnen. Dafür witterten jedoch die Hausherren Morgenluft und nahmen im zweiten Durchgang ebenfalls offensiv am Spiel teil. Nach 64 Minuten musste Reiche daher in höchster Not im eigenen Fünfer gegen Terada retten.

    Großen Druck konnte der SVS im Nachgang aber nicht aufbauen und auch der Viktoria gelang es nicht mehr, zu gefährlichen Abschlüssen zu kommen, sodass sich das Geschehen meist im Halbfeld vor dem Kasten der Hausherren abspielte.

    Erst in der Schlussphase der Begegnung wurde es wieder spannend, als die Viktorianer den Sieg mit aller Macht erzwingen wollten. Eiskalt schlugen die abwartenden Hausherren zweimal zu und konterten die aufgerückten Viktorianer aus. Erst vollendete Abdelkarim (90.), dann traf Sitter wenig später ins Herz der Viktoria (90.+4).

    Trotz der Niederlage hat es die Viktoria weiter in der eigenen Hand. In der kommenden Woche kommt es nun zum Endspiel gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach. Zuhause soll das große Ziel erreicht werden.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    SV Straelen

    Buchholz – Kim, Lachheb, Weggen, M’Bengue, Stevens – Jafari (71. Tenbült), Schwertfeger, Abdelkarim (90. Löffelsend), Ellguth (89. Sitter) – Terada

    Viktoria Köln

    Patzler – Maier, Reiche, Willers – Saghiri, Backszat (73. Kreyer), – Gottschling, Wunderlich, Golley (56. Handle), Eichmeier (56. Holzweiler) – Bunjaku

    Zuschauer: 920

    Tore:

    1:0       Aaram Abdelkarim (90.)

    2:0       Dennis Sitter (90.+4)

  • U19 ist vorzeitig Meister und steigt in die Bundesliga auf

    Unsere U19 hat es geschafft! Drei Spieltage vor dem Ende der Saison steht das Team von Trainer Jürgen Kohler als Aufsteiger in die Bundesliga fest. Durch einen 1:0-Auswärtssieg bei Hertha Walheim sind die Viktorianer uneinholbar vorne und stehen vorzeitig als Meister fest.

    Vor dem Spiel war die Ausgangslage klar: Ein Sieg in Walheim reichte zum Aufstieg in die Bundesliga. Trotzdem gingen die Viktorianer konzentriert in die Begegnung und wollten sich nicht auf dem falschen Fuß erwischen lassen. So dauerte es bis zur 70. Spielminute, bis die Spitzenreiter den Ball entscheidend im Netz unterbrachten. Bamidele stellte auf 1:0.

    Durch den Sieg haben die Viktoria zehn Punkte Vorsprung bei noch drei ausstehenden Spieltagen und können nicht mehr von der Spitzenposition verdrängt werden. In der kommenden Saison wartet die Bundesliga!

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • In Straelen gemeinsam alles geben

    Für die Viktorianer geht die letzte Auswärtsfahrt der Saison nach Straelen. Der Tabellenführer trifft dort auf den abstiegsbedrohten 15. der Regionalliga. Doch ein Selbstläufer wird das Spiel ganz sicher nicht. Straelen will nach der deutlichen 2:9-Niederlage des vergangenen Spieltags am kommenden Wochenende vor den heimischen Fans antworten und ein anderes Gesicht zeigen. Auch im Hinspiel gegen die Viktoria hat der SVS eine gute Leistung abrufen können und nahm einen Punkt aus Höhenberg mit. Die Viktorianer können am Samstag jede Unterstützung gut gebrauchen!

    Form

    Das 2:9 gegen den Nachwuchs des BVB wirft natürlich einen großen Schatten über die Formkurve der Gastgeber. Der 2:0-Heimsieg gegen Alemannia Aachen in der Woche zuvor wird davon verdeckt. Allerdings ist auch festzuhalten, dass der Erfolg gegen die Alemannia bislang der einzige Sieg in 2019 war. Auch aufgrund dieser sportlichen Talfahrt steht nun die ehemalige Trainerin der U17-Viktorianer, Inka Grings, an der Seitenlinie in Straelen.

    Bei der Viktoria war die Ausbeute der vergangenen Wochen zu durchwachsen, um sich entscheidend an der Tabellenspitze abzusetzen. Dennoch ist sie seit vier Wochen ungeschlagen und kann nun den ersten Matchball aus eigener Kraft verwandeln. Zuletzt trennte sie sich von Verl mit 1:1 unentschieden.

    Hinspiel

    Erst einmal trafen beide Clubs in der Regionalliga aufeinander. Das Duell in der Hinrunde endete mit einem 2:2. Lang (12.) und Holzweiler (13.) brachten die Viktorianer früh in Führung. Straelen kam allerdings durch ihren Top-Torschützen Terada (32. & 54.) zurück und holten dadurch einen Punkt.

    Schiedsrichter

    Martin Tietze leitet das Spiel am Samstag. Für den Schiedsrichter aus Bornheim neigt sich seine erste Regionalliga-Saison allmählich dem Ende entgegen. Bislang war er in sieben Spielen im Einsatz. Eine Begegnung der Viktoria hat er noch nicht geleitet. Straelen hingegen trat schon zweimal unter ihm an und blieb in beiden Partien ungeschlagen. Gegen Wiedenbrück wurde mit 1:0 gewonnen und in Kaan-Marienborn holte die Mannschaft ein 1:1.

    Angepfiffen wird das Spiel am kommenden Samstag um 14 Uhr. Es findet in Straelen im Stadion Römerstraße statt. Mit einem Sieg können sich die Viktorianer am vorletzten Spieltag für die harte Arbeit belohnen und ihr Ziel erreichen.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • U19 hat erstes Endspiel, U17 siegt in Pesch

    Nur noch ein Sieg trennt die U19-Viktorianer vom Aufstieg in die Bundesliga. Durch einen 4:1-Heimerfolg über Troisdorf ist die Mannschaft von Cheftrainer Jürgen Kohler ihrem großen Ziel wieder ein Stück nähergekommen und kann schon am kommenden Samstag, vier Spiele vor Saisonende, alles entscheiden.

    Weiterhin bleiben die Viktorianer ungeschlagen an der Spitze der Mittelrheinliga. Auch beim 4:1-Sieg gegen Troisdorf ließen sie nichts anbrennen: „Wir haben das Spiel verdient gewonnen“, berichtete Kohler. „Auch in der Höhe geht das in Ordnung.“ Pajaziti eröffnete in der 23. Minute mit dem 1:0, Kapitän Hölscher legte wenig später nach (29.).

    Auch nach dem Seitenwechsel waren die Viktorianer überlegen und erhöhten durch Bird auf 3:0 (54.). Zwischenzeitlich kamen die Gäste aus Troisdorf durch einen Treffer vom Camara nochmal heran (63.), aber der Heimsieg war nicht mehr in Gefahr. Kurz vor dem Schlusspfiff setzte Hölscher mit seinem zweiten Treffer den 4:1-Schlusspunkt (88.). Ganz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft war Trainer Jürgen Kohler aber nicht: „Die Chancenverwertung hat mich geärgert. Wir haben wieder viele Hundertprozentige nicht ausgenutzt. Da blieben fünf bis sechs klare Chancen liegen.“

    Damit beträgt der Vorsprung der Viktorianer weiterhin zehn Punkte. Mit einem Sieg am kommenden Spieltag, wenn sie samstags ab 14 Uhr bei Hertha Walheim zu Gast ist, wäre der Aufstieg in die Bundesliga besiegelt. Kohler rechnet vor dem Spiel jedoch nicht: „Was so alles sein kann, ist erstmal nebensächlich. Wir treffen auf einen sehr guten Gegner. Walheim ist Sechster, das wird kein Zuckerschlecken!“.

    U17 siegt in Pesch

    Mit 3:1 haben sich die U17-Viktorianer beim FC Pesch durchgesetzt und drei Punkte im Saisonendspurt eingefahren. Damit steht das Team von Cheftrainer Marian Wilhelm weiter auf dem fünften Platz der Mittelrheinliga. „Wir hatten ein paar Probleme, ins Spiel zu kommen. Da waren einige technische Fehler und zu viele Ballverluste drin“, bedauerte Coach Marian Wilhelm nach Abpfiff. „Erst nach dem Seitenwechsel waren wir wirklich gut drin.“

    Nach der torlosen ersten Hälfte setzten die Viktorianer die Halbzeitansprache direkt bestmöglich um und erzielten durch Pala das frühe 1:0 (41.). Doch auch die Hausherren aus Pesch fanden in der Pause ihren Torinstinkt und kamen wenig später durch Selimi zurück (45.). Wilhelm lobte seine Mannschaft: „Trotz des direkten Ausgleichstreffers blieben wir konzentriert. Mit dem Gegentor sind wir gut umgegangen und haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen.“ Die Viktoria hielt den Druck hoch und belohnte sich kurz vor Schluss durch zwei Elfmetertore. Argento (70.) und Pala (74.) verwandelten sicher vom Punkt.

    Durch den Dreier bleibt der zweite Tabellenplatz weiter in Reichweite. Vier Spieltage vor dem Ende der Saison sind sie davon nur vier Punkte entfernt und können den Abstand durch ein Nachholspiel sogar noch weiter verkürzen. Die Meisterschaft ist allerdings praktisch schon gelaufen, da die Alemannia aus Aachen vorne einsam ihre Kreise dreht.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • 1:1 gegen Verl, dennoch Matchball erspielt

    Am Samstag trennten sich die Viktorianer zuhause vom SC Verl mit 1:1 unentschieden und verpassten dabei einen Befreiungsschlag an der Spitze der Regionalliga. Dennoch werden sie am kommenden Wochenende den ersten Matchball in der Hand haben. Gegen Verl brachte Maier die Viktoria mit dem Pausenpfiff in Führung, später glichen die Gäste aus Ostwestfalen aus und nahmen einen Punkt mit.

    Mit Mithilfe der Konkurrenz wäre auch schon an diesem Samstag eine Entscheidung möglich gewesen. Wichtige Voraussetzung dafür war allerdings ein Sieg im Heimspiel gegen den Tabellenachten aus Verl. Daher gingen die Viktorianer von Beginn an hochmotiviert und zielstrebig in die Begegnung. Beinahe direkt mit Erfolg: Nach einem Eckball der Gäste rollte der schnelle Viktoria-Konter, doch Handle verpasste im direkten Duell mit Keeper Brüseke die frühe Führung (8.).

    Nach der ersten Viertelstunde, die hauptsächlich der Viktoria gehörte, wurden auch die Gäste aus Verl aktiver. Es entwickelte sich eine offene Partie, die sich über weite Strecken im Mittelfeld abspielte. Die besseren Torchancen waren aber weiterhin auf Seiten der Viktoria zu notieren: Kreyer setzte einen Schlenzer aus 15 Metern haarscharf drüber (30.) und Willers nickte einen Eckball wenig später nur ans linke Lattenkreuz (32.).

    Führung der Viktoria

    Kurz vor der Pause machte es Maier genauer und köpfte nach einem weiteren gefährlichen Eckball unhaltbar zur Führung der Viktoria ein (45.). Doch beim Stand von 1:0 spielte sich nach dem Seitenwechsel viel zwischen den Strafräumen ab. Nur selten fanden die Höhenberger den Weg in den gegnerischen Sechzehner. Da von den Gästen im zweiten Durchgang ebenfalls offensiv wenig kam, verlor das Spiel viel an Fahrt.

    Durch die Bedeutung des Duells für die Tabelle blieb es aber immer spannend. Noch spannender wurde es dann, als die Gäste aus Ostwestfalen durch ihre erste echte Torchance der zweiten Hälfte ausgleichen konnten. Yildirim wurde über einen Abpraller bedient und versenkte. Da die Kugel noch abgefälscht wurde und Patzler bereits in die andere Ecke unterwegs war, konnte das Leder zum 1:1-Endstand über die Linie kullern (70.).

    Zeitgleich trennten sich Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen ebenfalls mit 1:1, sodass die Viktoria in der nächsten Woche beim SV Straelen aus eigener Kraft das große Ziel erreichen kann.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Viktoria Köln

    Patzler – Gottschling, Maier, Willers, Lang – Backszat, Saghiri – Holzweiler (82. Koronkiewicz), Wunderlich, Handle (82. Eichmeier) – Kreyer (61. Bunjaku)

    SC Verl

    Brüseke (46. Klante)– Schmik, Schröder, Stöckner, Sansar – Hecker, Liehr, Schöppner, Heinz (76. Kurzen) – Yildirim, Müller (71. Brosowski)

    Zuschauer: 942

    Tore:

    1:0       Stefano Maier (45.)

    1:1       Aygün Yildirim (70.)