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  • Glöckner vor Wuppertal: „Ein gefühltes Derby“

    Am Samstag trifft unsere Viktoria ab 14 Uhr zuhause auf den Wuppertaler SV. Vor dem Duell mit dem Tabellenneunten haben wir mit Coach Patrick Glöckner gesprochen. 

    Letzte Woche wurde das Spiel gegen Rödinghausen verloren. Wie geht ihr jetzt in das Spiel gegen Wuppertal rein?

    Glöckner: "Wir nehmen es wie jedes andere Spiel auch. Dass man eine Partie verliert, gehört auch zum Sport dazu, das ist kein Beinbruch. Wir sind nicht so respektlos, dass wir glauben, jedes Spiel gewinnen zu müssen. In dieser Woche haben wir aber aus unseren Fehlern gelernt und werden die gegen Wuppertal abstellen."

    Mit dem Wuppertaler SV taten sich die Viktorianer oft schwer. Welchen Gegner erwartet ihr in dieser Woche?

    Glöckner: "Wir erwarten einen Gegner, der mit einer hohen emotionalen Wucht nach Höhenberg kommt und alles geben wird. Eine Partie gegen Wuppertal ist auch immer so ein gefühltes Derby. Wir wissen, dass der WSV – wie jede andere Mannschaft auch – unbedingt gegen uns gewinnen möchte. Da müssen wir einfach dagegenhalten."

    In der Winterpause wurde der WSV personell ordentlich umgekrempelt. Viele Leistungsträger sind gegangen, andere sind gekommen. Welche Auswirkungen hat das auf euch?

    Glöckner: "Wuppertal ist fast unberechenbar geworden. Jetzt bekommen andere Spieler die Chance, sich auf dieser Bühne zu präsentieren. Sie wollen diese Möglichkeit nutzen und sind motiviert. Ich denke, dass die Neuen durchaus in die Fußstapfen treten können. Wir müssen sehr aufpassen!"

    Gibt es denn auch bei der Viktoria Änderungen im Personal?

    Glöckner: "Ja, Timm Golley ist wieder eine Option für den Kader und könnte von der Bank aus wieder zum Einsatz kommen. Auch Daniel Reiche wird wieder dazustoßen. Es wird definitiv Änderungen in der Startformation geben!"

    Viktoria – Das V steht für Vussball! 

  • Viktoria empfängt den Wuppertaler SV

    „Mund abputzen, weitermachen!“ Nach der-Niederlage der Viktorianer gegen den SV Rödinghausen ging der Blick schnell wieder nach vorne. Schließlich kommt mit dem Wuppertaler SV gleich schon die nächste schwere Aufgabe nach Höhenberg. 

    Formkurve 

    In Rödinghausen unterlag die Viktoria unglücklich mit 0:2, blieb aber dennoch Spitzenreiter der Regionalliga West. Mit dem Wuppertaler SV reist nun der Tabellenneunte nach Höhenberg. Die kurze Siegesserie von zwei Erfolgen in Serie wurde in Ostwestfalen unterbrochen. Jetzt wollen die Viktorianer wieder in die Erfolgsspur kommen. 

    Gleichzeitig tritt der WSV ebenfalls hochmotiviert an. Der 1:0-Auswärtssieg bei Alemannia Aachen vor zwei Wochen sorgte nach nur einem Zähler aus vier Spielen für Rückenwind. Am vergangenen Spieltag fiel das Heimspiel der Wuppertaler gegen Borussia Dortmund aus. Dadurch musste der Schwung aus dem Aachen-Sieg zwei Wochen lang halten. 

    Hinspiel 

    Das Hinspiel in Wuppertal endete 1:1 unentschieden. Sekunden vor der Pause ging der WSV auf kuriose Art in Führung, als Langer einen Eckball direkt im Netz unterbrachte. Erst spät wurde die Viktoria für ihren Einsatz belohnt und glich durch Derflinger aus (83.). Der direkte Freistoßtreffer des aktuellen Top-Torschützen der Viktorianer war sein erstes Tor mit dem V auf dem Trikot. 

    Bisherige Statistik

    Seit 2012 trafen beide Mannschaften in sieben Spielen aufeinander. Bislang ist die Bilanz noch recht ausgeglichen: Die Viktoria gewann zwei und Wuppertal ein Duell. Vier weitere Begegnungen endeten ohne Sieger. Seit November 2016, wo sie zuhause in Höhenberg mit 5:1 gewannen, warten die Viktorianer auf einen Sieg gegen den WSV. 

    Rahmenbedingungen

    Geleitet wird das Spiel von Schiedsrichter Florian Visse aus Ibbenbüren. Unter Visse sind die Viktorianer in sechs Partien noch ungeschlagen. Fünf dieser Begegnungen wurden sogar gewonnen. Beim bislang letzten Treffen mit Visse setzten sie sich im vergangenen Oktober beim SC Verl mit 3:2 durch. 

    Das Spiel findet am kommenden Samstag ab 14 Uhr in Höhenberg statt. Für die Gästefans ist Block B („kleiner“ Stehplatz-Block Gegengerade) geöffnet. Der Viktoria-Stehblock befindet sich auf der Haupttribüne in Block 1.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • U17 mit erstem Sieg in Rückrunde

    Trotz guter Auftritte konnten die U17-Viktorianer in der Rückrunde lange nicht gewinnen. In drei Spielen in Serie brachte die Mannschaft von Coach Marian Wilhelm zwar ordentliche Leistungen auf den Platz, belohnte sich aber nur selten. Nach zwei Niederlagen und einem Unentschieden zum Rückrundenauftakt verlor die Viktoria den Kontakt auf die Spitzengruppe und rutschte auf Platz sechs ab. Mit einem souveränen und hochverdienten 4:0-Erfolg über den FC Rheinsüd Köln ist sie nun aber wieder in der Erfolgsspur. 

    „Um jeden Preis wollten wir dieses Spiel gewinnen, das hat man direkt gemerkt“, freut sich Trainer Marian Wilhelm. Im Gegensatz zu den Begegnungen der Vorwoche waren die Viktorianer am Samstag effektiver: „Endlich haben wir unsere Torchancen genutzt. Vor dem Tor waren wir deutlich besser als zuletzt“, lobt Wilhelm seine Schützlinge. Schon früh führten die Möglichkeiten zum Erfolg: Höck (18.) und Weist (22.) brachten die Viktorianer auf die Siegerstraße. Im zweiten Durchgang erhöhten dann Aref (52.) und Hsiao (75.) mit ihren Treffern sogar auf ein verdientes 4:0. 

    Wilhelm berichtet: „Wir hatten einen sehr guten Fokus auf dem Platz und haben die Spannung hochgehalten.“ Dank dieser guten Einstellung konnten die Viktorianer nach zuletzt drei sieglosen Spielen endlich wieder einen Dreier einfahren. Am kommenden Sonntag soll der Erfolg bestätigt werden, wenn es zuhause (um 11 Uhr) gegen den FV Wiehl erneut um Punkte geht. 

    Viktoria – Das V steht für Vussball! 

  • Unglücklicher Tag in Rödinghausen

    Einen sehr unglücklichen Nachmittag erlebten die Viktorianer bei der 0:2-Niederlage im Topspiel gegen den SV Rödinghausen. Bemühte Höhenberger waren in den entscheidenden Situationen vom Pech verfolgt und nahmen daher keine Punkte mit. Durch zwei Slapstick-Aktionen stand am Ende ein 0:2 auf der Anzeigetafel. 

    Das Topspiel zwischen dem Spitzenreiter und dem Tabellendritten begann verhalten, da keine Mannschaft einen Fehler begehen wollte. Viel spielte sich zwischen den Sechzehnern ab, ohne dass eine der beiden Abwehrreihen geknackt werden konnte. Erst bei einem Eckball wurde es erstmals brenzlig: Jedoch klärte die Viktoria Velagics Hereingabe, die im Fünfmeterraum liegenblieb, mit vereinten Kräften (11.). Diese Großchance war der Dosenöffner einer fortan temporeichen und unterhaltsamen Partie. 

    Leider nahm die Begegnung sofort einen ungewünschten Verlauf, als die Viktoria-Abwehr bei einer Flanke ungeordnet war und Lokotsch frei zum Kopfball kam. Seine Bogenlampe senkte sich hinter einem geschlagenen Patzler in den Kasten (18.). Natürlich spielte die Führung den Hausherren in die Karten. Sie standen tief, ließen die Viktoria kommen und lauerten auf eine Kontermöglichkeit. Und sie kam! Ein unglücklicher Pressschlag schickte Schlottke auf die Reise. Er tauchte frei vor dem Viktoria-Tor auf, scheiterte aber an einer starken Fußabwehr von Torwart Patzler (24.). 

    Viktoria war bemüht

    Auch wenn die Ostwestfalen nach ihrem Treffer einige gute Torchancen hatten, gehörte der Ball meist den Gästen aus Höhenberg. Allerdings fand der entscheidende Pass nur selten den Weg zum Mitspieler. Selten konnten die Viktorianer ihre hohen Spielanteile in dieser Drangphase in eine Torchance umwandeln: Holzweilers Abschluss aus zweiter Reihe wurde noch abgefälscht und knallte wuchtig an die Latte (28.). Auch Derflinger brache das Leder nach schönem Seitfallzieher nicht im Netz unter, sondern fand nur die Arme von Keeper Heimann (34.). Es sollten die größten Torchancen der Viktoria bleiben. 

    Rödinghausen hingegen fand sich in einer Lieblingsrolle wieder: Über Konter gegen aufgerückte Kölner wollten sie auf 2:0 stellen. Sekunden vor der Pause hätten sie es beinahe geschaft, doch Lokotsch scheiterte an einer weitieren Glanztat von Viktoria-Keeper Patzler und der mitgelaufene Meyer bolzte den folgenden Nachschuss aus zehn Metern an die Querlatte des leeren Tores. Schon durch diese Doppelchance hätte es 2:0 stehen können. 

    So aber ging die Viktoria mit einem Rückstand von nur einem Treffer in die Kabine und hatte nach dem Seitenwechsel auch weiterhin den Ausgleich fest vor Augen. Trotz der zeitweise großen Drangphasen konnten die Viktorianer kaum noch gefährlich vor das vehement verteidigte SVR-Tor kommen. Die Versuche aus zweiter Reihe oder nach Standardsituationen waren meist leichte Beute für Rödinghausens Torhüter Heimann. 

    Entscheidung in der Schlussphase

    Offensiv aktiv waren die in Führung liegenden Hausherren nur noch selten. Dennoch legte die Mannschaft von Trainer Enrico Maaßen kurz vor dem Ende das 2:0. Auch dabei profitierten sie von einer unglücklichen Aktion der Höhenberger: Serra setzte Viktoria-Keeper Patzler unter Druck, wurde angeschossen und drückte so die Kugel zur Entscheidung über die Linie (85.). Trotzdem war der gebrauchte Tag für die Viktorianer noch nicht vorbei: In der Nachspielzeit sah der eingewechselte Baumgärtel für eine Notbremse die Rote Karte und wird daher noch weiter fehlen. 

    Für die Viktoria geht es nun darum, diesen Tag schnellstmöglich abzuhaken und in der kommenden Woche wieder anzugreifen. Am Samstag reist der Wuppertaler SV nach Höhenberg. 

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    SV Rödinghausen 

    Heimann – von Piechowski, Flottmann, Wolff, Velagic – Schlottke, Kunze, Pfanne, Meyer (70. Traore) – Lokotsch (63. Serra), Engelmann (75. Lunga)

    Viktoria Köln 

    Patzler – Lang (78. Baumgärtel), Maier, Willers, Koronkiewicz – Backszat (63. Handle), Saghiri – Holzweiler, Wunderlich, Derflinger (63. Musculus) – Kreyer 

    Zuschauer: 1242 

    Tore:

    1:0 Lars Lokotsch (18.)

    2:0 Nikola Serra (85.)

  • Selbstbewusst ins Topspiel

    In Ostwestfalen steht für unsere Viktoria am kommenden Samstag das nächste Topspiel an. Gegen den SV Rödinghausen, der aktuell auf dem dritten Tabellenplatz auf Fehler der Konkurrenz lauert, geht es für die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner um sehr wichtige Zähler. 

    Selbstbewusst treten die Viktorianer die rund 230km nach Rödinghausen an. Mit dem eindrucksvollen 5:2-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf im Rücken wollen die Viktorianer nachlegen und gegen den direkten Konkurrenten einen in mehrfacher Hinsicht wichtigen Sieg einfahren. 

    Nach zwei Niederlagen in Serie fand der SVR zuletzt in Dortmund wieder zurück in die Spur. Gegen die U23 der Borussia siegte das Team um Coach Enrico Maaßen durch einen späten Treffer (84. Spielminute) von Sechser Fabian Kunze mit 1:0. Durch den Erfolg gegen den Fünftplatzierten sind also auch die Hausherren am Samstag hochmotiviert.

    In der vergangenen Saison konnte Rödinghausen das Heimspiel gegen die Viktorianer noch mit 3:2 gewinnen, aktuell läuft es für den Tabellendritten im heimischen Häcker Wiehenstadion aber noch nicht rund: Mit nur fünf Heimsiegen steht insgesamt nur der siebtbeste Wert zu Buche.  

    Die meisten Punkte sammelte das Team auf fremdem Platz und führt dort dank sieben Siegen die Auswärtstabelle der Regionalliga an. In dieser Saison ging der SVR als Gastmannschaft nur dreimal unterlegen vom Feld. Einmal davon in Höhenberg: Im Hinspiel setzte sich die Viktoria verdient mit 2:0 durch. Kreyer (15.) und Holzweiler (42.) sorgten mit ihren Toren für den Heimerfolg der Viktoria. 

    Das Duell zwischen dem SV Rödinghausen und unserer Viktoria beginnt am kommenden Samstag um 14 Uhr. Den mitreisenden Fans wünschen wir eine gute Fahrt!

    Viktoria – Das V steht für Vussball!  

  • U15 ist Westdeutscher Meister im Futsal!

    Nach dem Erfolg beim Futsal-Turnier des FVM vor zwei Wochen konnten die U15-Viktorianer rund um das Trainerteam Sebastian Lohr und Fabian Dröger am vergangenen Wochenende auch die Westdeutsche Meisterschaft für sich entscheiden.

    In der Sportschule Hennef starteten unsere Nachwuchs-Viktorianer mit einem 3:2-Sieg gegen die SpVg Brakel und einem 2:0-Erfolg gegen den SC Paderborn stark in das Turnier. Weiter ging es dann am Sonntagvormittag, der mit einem 3:1-Sieg über TuRu Düsseldorf begann. Ein 4:1 im abschließenden Gruppenspiel gegen Fortuna Köln rundete eine gelungene und verlustpunktfreie Vorrunde ab.

    Im Halbfinale warteten dann die Sportfreunde Siegen. In einem hartumkämpften Spiel konnte unsere Jungs in der Schlusssekunde den 3:3-Ausgleich erzielen und sich ins entscheidende Sechsmeterschießen retten. Dort behielten die Viktorianer das bessere Ende für sich und konnten – neben dem Finaleinzug – auch die Qualifikation zu den Deutschen Futsal-Meisterschaften bejubeln. 

    Im abschließenden Finalspiel standen sie erneut Fortuna Köln gegenüber. Das spannende Stadtduell war an Dramatik kaum zu überbieten: Nachdem das Finale in der regulären Spielzeit nicht entschieden werden konnte, ging es beim Stand von 1:1 in die fünfminütige Verlängerung. Dort erzielte die Fortuna zunächst die Führung, ehe unsere U15-Jungs erneut fast zeitgleich mit der Schlusssirene ausgleichen konnten. Die Entscheidung sollte also wieder im Sechsmeterschießen erfolgen. Mit Nervenstärke behielten unsere Viktorianer mit 3:2 die Oberhand und sicherten sich den westdeutschen Meistertitel. Wir gratulieren dem Team zu diesem tollen Erfolg! Herzlichen Glückwunsch!

    Und so geht der Tanz auf zwei Hochzeiten für unsere U15 in die nächste Runde: Am kommenden Wochenende steht in der Mittelrheinliga das nächste Meisterschaftsspiel gegen den 1. FC Düren im heimischen Höhenberg an, eine Woche später (23.03.) folgt dann gemeinsam mit sieben weiteren Teams in Gevelsberg der Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Die Daumen für unsere Jungs sind gedrückt!

    Viktoria – Das V steht für Vussball! 

  • U17 teilt Punkte, U19 mit Derby-Sieg in Deutz

    Auch im dritten Spiel der Rückrunde wartet die U17 der Viktorianer noch immer auf den ersten Sieg. Gegen den SV Bergisch Gladbach kam das Team von Trainer Marian Wilhelm nicht über ein 1:1 hinaus: „Wir waren sehr gut im Ballbesitz, aber vor dem Tor hat uns leider etwas die nötige Kaltschnäuzigkeit gefehlt“, gibt Wilhelm zu. „Wir sind auf einen extrem gut organisierten Gegner getroffen, der mit Herz und Seele verteidigt hat.“

    Trotz langer Überlegenheit der Viktorianer gingen die Gäste aus Bergisch Gladbach durch Bouzraa mit 1:0 in Führung (11.). Ouru-Sama glich zwar kurz danach wieder aus (16.), mehr als ein Punkt war jedoch nicht mehr drin. Trainer Marian Wilhelm analysiert: „Insgesamt sind wir mit der Entwicklung unserer Jungs sehr zufrieden. Allerdings muss es auch unser Anspruch sein, so ein Spiel zu gewinnen.“

    Durch die kleine Durststrecke zu Rückrundenbeginn haben die U17-Viktorianer den Anschluss an die unmittelbare Tabellenspitze verloren. Wilhelm erklärt jedoch: „Das Rennen um den Aufstiegsplatz haben wir vorher nicht als Saisonziel herausgegeben. Das wäre eine klare Zugabe für uns gewesen.“ Jetzt liegt der Fokus der Mannschaft ganz eindeutig auf der Partie gegen Rheinsüd Köln, bei der es am kommenden Samstag um Zähler geht. Der Trainer blickt voraus: „Wir wollen auch weiterhin jedes Spiel gewinnen und wollen noch so viele Punkte wie möglich sammeln.“ Das Duell in Rodenkirchen beginnt am Samstag um 18:15 Uhr. 

    U19 gewinnt Schäl-Sick-Derby in Deutz 

    In der Mittelrheinliga bleibt die U19 der Viktoria weiter ungeschlagen. Auch im Schäl-Sick-Derby gegen Deutz 05 ging die Mannschaft von Cheftrainer Jürgen Kohler als Sieger vom Feld. Durch einen Treffer von Kapitän Timo Hölscher siegte die Viktoria auswärts mit 1:0.

    Gegen den Tabellenneunten mussten die Viktorianer aufpassen, nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden. Daher dauerte es bis zu 38. Spielminute, bis das Team für seinen Einsatz belohnt wurde und Hölscher den späteren Siegtreffer besorgte. 

    Mit diesem Erfolg behauptet die Viktoria einen Vorsprung von fünf Punkten an der Tabellenspitze. Für die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler brechen nun entscheidende Tage an: Erst reist sie am 23. März zur auf dem dritten Platz stehenden Borussia Lindenthal-Hohenlind, bevor es eine Woche später zuhause gegen den direkten Verfolger, den FC Hennef 05, geht. Das kommende Wochenende ist wegen eines in Höhenberg anstehenden Rugby-Spiels allerdings spielfrei. 

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Turbulenter 5:2-Sieg gegen Düsseldorf

    Wie das Wetter am Samstag-Nachmittag war auch das Spiel der Viktorianer gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf sehr abwechslungsreich. Am Ende der turbulenten Partie überwog jedoch die Freude über einen eindrucksvollen 5:2-Erfolg der Viktorianer. Angeführt von Kapitän Mike Wunderlich, der gleich drei Treffer beisteuerte, verdiente sich die Viktoria drei wichtige Zähler im Kampf an der Tabellenspitze.

    Besonders in der ersten Hälfte überzeugten die Viktorianer auf ganzer Linie und brachten sich verdient in Führung. Nach einer rund 20-minütigen Anlaufphase wurde Bunjaku von Wunderlich auf dem rechten Flügel steil geschickt und wartete kurz auf den mitgelaufenen Derflinger, der den Querpass ohne Probleme zum 1:0 versenkte (23.). 

    In Wiedenbrück, zwei Wochen zuvor, hatte die Viktoria nach der Führung sofort nachlegen können. Auch gegen Düsseldorf gelang es der Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner, sofort auf 2:0 zu erhöhen: Koronkiewicz vollendete von der Strafraumkante flach in die untere linke Ecke (25.). 

    Doch die Viktoria ließ nicht locker, spielte den Ball sicher umher und kombinierte sich in der starken ersten Hälfte sogar noch zum 3:0: Lang zog vom linken Eck des Sechzehners ab, Wunderlich hielt seinen Fuß in die Flugbahn und lochte ein (29.). Aufgrund der Überlegenheit und der guten Teamleistung war die Führung hochverdient. Sie hätte sogar noch ausgebaut werden können, jedoch traf Koronkiewicz nach einem Willers-Steilpass freistehend nur den linken Pfosten (38.).

    Kurzes Tal nach dem Seitenwechsel

    Die Partie schien zur Pause fast schon gelaufen zu sein. Jedoch ist im Sport bekanntlich alles möglich. Die Fortuna stemmte sich mit aller Macht gegen eine hohe Niederlage und kam dadurch immer besser in die Begegnung. Siadas drang im Alleingang in den Strafraum der Viktoria ein und verkürzte nach energischer Einzelleistung auf 1:3 (50.). Daraufhin witterten die Düsseldorfer ihre Chance und legten immer weiter nach. Dafür wurden die Gäste um Trainer Nico Michaty belohnt, indem Bezerra Ehret per Freistoß den Anschlusstreffer besorgte (67.).

    Doch davon ließen sich die Viktorianer nicht beeindrucken und erhöhten wieder das Tempo, was sich auch prompt erneut auszahlte: Handle wurde im Strafraum von Kwadwo gefoult und holte einen Elfmeter heraus, den Wunderlich zur erneuten Zwei-Tore-Führung ausnutzte (79.). 

    Turbulentes Ende

    In einer temporeichen Schlussphase konnte sich die Viktoria aber auch nicht auf dem Spielstand ausruhen, denn schon fast im direkten Gegenzug hatten die Gäste wieder die Chance auf den Anschluss: Bezerra Ehret ging im Duell mit Willers zu Boden und bekam dafür ebenfalls einen Elfmeter zugesprochen, den er höchstpersönlich ausführte. Viktoria-Schlussmann Patzler ahnte allerdings die Ecke und hielt das 4:2 fest (82.).

    Ein Schlusspunkt war der verschossene Elfmeter aber noch nicht. Diesen Abschluss besorgte erst Kapitän Mike Wunderlich, der in der Nachspielzeit einen Konter gegen aufgerückte Düsseldorfer souverän zum 5:2 vollendete und den hohen Heimsieg perfekt machte (90.+2). Damit konnte die Viktoria ihren Vorsprung an der Spitze verteidigen und reist nun selbstbewusst nach Rödinghausen, wo es am kommenden Samstag ab 14 Uhr beim Tabellendritten um die nächsten wichtigen Punkte geht. 

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Wimmer, Willers, Lang – Backszat, Saghiri – Holzweiler (59. Handle), Wunderlich, Derflinger (85. Baumgärtel) – Bunjaku (53. Musculus)

    Fortuna Düsseldorf U23

    Zelic – Montag, Stöcker, Kwadwo, Galle, Siadas (77. Willms) – Miyake, Bezerra Ehret (84. Kaminski), Kummer –Endres (84. Schaub), Froese 

    Zuschauer: 941

    Tore: 

    1:0       Christian Derflinger (23.)

    2:0       Patrick Koronkiewicz (25.)

    3:0       Mike Wunderlich (29.)

    3:1       Georgios Siadas (50.)

    3:2       Dario Bezerra Ehret (67.)

    4:2       Mike Wunderlich (79., FE)

    5:2       Mike Wunderlich (90.+2)

  • Gegen Düsseldorf noch eine Rechnung offen

    Gleich zweimal wird es in diesem März zum Duell zwischen Viktoria und Fortuna kommen. Doch bevor es am 26.03. gegen die Kölner Fortuna um den Einzug in das Pokal-Halbfinale geht, treffen unsere Viktorianer am Samstag um 14 Uhr auf die U23 von Fortuna Düsseldorf. Nach der 1:2-Niederlage im Hinspiel hat die Mannschaft von Trainer Patrick Glöckner mit ihr noch eine Rechnung offen. 

    In Düsseldorf endete damals eine eindrucksvolle Serie von 31 Ligaspielen ohne Niederlage. Nach 35 Minuten brachte Bezerra Ehret die Düsseldorfer erstmals in Führung. Obwohl Backszat in der Nachspielzeit kurz vor der Pause noch ausgleichen konnte, gab es für die Viktorianer am Ende nichts zu holen, da die Fortunen durch Miyake Sekunden nach dem Seitenwechsel erneut trafen (46.). So konnte die Viktoria nichts Zählbares mitnehmen. 

    Beim bislang letzten Heimspiel gegen Düsseldorf wurde bei den Viktorianern deutlich häufiger gejubelt. Mit 5:1 setzten sie sich vor fast genau einem Jahr gegen die Fortuna durch. Damals erzielten Rüzgar, Willers, Kreyer, Saghiri und Handle die Tore. Durch diesen Erfolg sieht die Heimbilanz gegen Düsseldorf nun positiv aus: Von den sechs Regionalliga-Heimspielen konnte die Viktoria drei gewinnen und spielte einmal unentschieden. Zwei Duelle gingen allerdings verloren. 

    Auch die aktuelle sportliche Situation spricht für die Viktoria: Als Spitzenreiter empfängt sie den Tabellen-13., der seit fünf Spielen auf einen Sieg wartet. Seit Mitte November (2:0-Sieg in Lippstadt) konnten die Düsseldorfer nicht mehr gewinnen. Auch am vergangenen Spieltag gingen sie leer aus und gaben sie sich dem Nachwuchs des BVB mit 0:2 geschlagen. Unsere Viktorianer hingegen treten am Wochenende mit Rückenwind an. Vor der Karnevalspause fuhren sie beim 2:0-Erfolg in Wiedenbrück den ersten Dreier des neuen Jahres ein.

    Das Hinspiel bei der Fortuna hat allerdings gezeigt, dass mit den Düsseldorfern immer zu rechnen ist. Daher brauchen die Viktorianer auch von den Rängen jede Unterstützung, die sie bekommen können, um im Rückspiel als Sieger vom Feld zu gehen! 

    Viktoria – Das V steht für Vussball! 

  • Viktoria-U15 ist FVM-Meister im Futsal

    Am vergangenen Sonntag fand in Eschweiler die Endrunde der Futsal-Meisterschaft des FVM statt. Nach dem Sieg im Vorrundenturnier 14 Tage zuvor nahm auch unsere U15 an der Endrunde teil und beendete auch diesen Wettbewerb auf dem ersten Platz. 

    In einer engen Vorrundengruppe konnten die Viktorianer im letzten Spiel den Gruppensieg sichern und sich somit für das Finale qualifizieren, wo es zum kölschen Derby gegen die Fortuna kam.

    Nach einer schnellen 2:0-Führung musste man mit der Schlusssirene noch den Ausgleich hinnehmen, was eine fünfminutige Verlängerung bedeutete. In dieser behielten unsere Jungs die Oberhand, trafen doppelt und machten schlussendlich mit einem 4:2 Sieg über Fortuna Köln den Gewinn des FVM-Futsal-Cup perfekt.

    Weiter geht es für unsere U15 um ihre Trainer Sebastian Lohr und Fabian Dröger mit dem Kampf um die westdeutsche Meisterschaft. Das Turnier findet am Wochenende des 9. und 10. März in der Sportschule Hennef statt.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!