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  • Sommerferiencamps der Vussballschule: Es sind noch Plätze frei!

    Sommerferiencamps der Vussballschule: Es sind noch Plätze frei!

    Die Sommerferiencamps der Vussballschule sind im vollen Gange. Die erste Woche war bei den Feldspielern sowie bei den Torhütern bereits ausverkauft, doch für die nächsten Camps sind noch Plätze frei. Bereits am kommenden Montag (4. Juli) geht es mit dem nächsten Event im Sportpark Höhenberg weiter.

    In den Feriencamps erhalten Jungen und Mädchen im Alter von 6-14 Jahren die Chance, das Erlebnis Vussball bei der Viktoria näher kennenzulernen. Zu den Aktivitäten zählen unter anderem Soccerobics, Trainings an verschiedenen Stationen wie Eins-gegen-Ens oder Torschuss, Teamtrainings, sowie Teamturniere.

    Die Teilnahmegebühr für ein Feldspieler-Feriencamp beträgt 189 Euro (Vereins-Mitglieder 175 Euro), für Torhüter 195 Euro. Inbegriffen sind sowohl die Verpflegung (Mittagessen, Obst, Getränke), als auch die komplette Ausrüstung (Ball, Turnbeutel, Hose, Trikot, Stutzen, Trinkflasche). Die viertägigen Feriencamps gehen täglich von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr.

    Hier geht es direkt zur Anmeldung!

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  • 7:0-Sieg beim FC Remscheid gibt Janßen ein gutes Gefühl

    7:0-Sieg beim FC Remscheid gibt Janßen ein gutes Gefühl

    Erneuter Testspielsieg für die Viktoria: Das Team von Chefcoach Olaf Janßen gewann am Mittwochabend bei Landesligist FC Remscheid mit 7:0.

    Auf eine unterhaltsamen Interviewrunde mit den Remscheider Zweitliga-Aufsteigern von 1982 sowie Viktoria-Sportvorstand Franz Wunderlich, der in den 80ern für einige Monate in Remscheid spielte, folgte eine Gedenkminute für den kürzlich im Alter von nur 51 Jahren verstorbenen Frank Klemmer, der für beide Klubs aktiv war.

    Dann wurde Vussball gespielt im Röntgen-Stadion, und die Höhenberger Jungs dominierten standesgemäß die Partie. In der 20. Minute fiel folgerichtig der erste Treffer für die Gäste: Luca Marseiler vollstreckte nach feinem Pass des spielfreudigen Kevin Lankford frei vor dem Tor. Neuzugang André Becker umkurvte Remscheid-Keeper Maurice Horn kurz vor der Pause und schob zum 2:0 (41.) für die Viktoria ein.

    Nach der Pause gab es in neuer Formation einen Doppelschlag durch David Philipp (59.) und Federico Palacios (60.) zu sehen, „Rico“ traf nach feiner Vorarbeit von Neuzugang Simon Stehle bei dessen Viktoria-Debüt sehenswert in den langen Winkel. Niklas May (85.), Seokju Hong (89.) und erneut Palacios (90.) besorgten in der Schlussphase den 7:0-Endstand aus Kölner Sicht.

    „Kompliment an meine Mannschaft – man hat gesehen, die fahren nicht mal irgendwo hin und kicken ein bisschen, sondern die wollen ihr Spiel auf den Platz bringen“, lobte Janßen sein Team. „Das fühlt sich gut an als Trainer.“

    Bereits am Samstag steht der nächste Test auf dem Programm: Dann geht es zum niederländischen Erstligisten Fortuna Sittard  (Anstoß 14 Uhr).

    Viktoria Köln, 1. Halbzeit: Ben Voll – Jamil Siebert, David Kubatta, Daniel Buballa – Marcel Risse, Patrick Sontheimer, Jeremias Lorch (19. Moritz Fritz), Benjamin Hemcke – Kevin Lankford, Luca Marseiler (38. Simon Stehle) – André Becker

    2. Halbzeit: Elias Bördner – Patrick Koronkiewicz, Lars Dietz, Christoph Greger, Niklas May – Simon Stehle (67. Florian Engelhardt), Moritz Fritz – David Philipp, Federico Palacios, Youssef Amyn – Seokju Hong

    Tore: 0:1 Luca Marseiler (20.), 0:2 André Becker (41.), 0:3 David Philipp (59.), 0:4 Federico Palacios (60.), 0:5 Niklas May (85.), 0:6 Seokju Hong (89.), 0:7 Federico Palacios (90.)

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  • U19: 17 Tore, doch es gibt wichtigeres als Vussball

    U19: 17 Tore, doch es gibt wichtigeres als Vussball

    Gleich zweimal war unsere U19 am Wochenende im Einsatz: Ein 15:0-Kantersieg gegen die A-Junioren der Adler Dellbrück, eine 2:4-Niederlage im Bundesliga-Duell mit Borussia Mönchengladbach. Soweit das Sportliche, das leider in den Hintergrund geraten ist.

    Bei der Partie am Borussia-Park hat sich auf Seiten der Gastgeber Adonis Milaj unglücklich verletzt. Eine Selbstverständlichkeit für die Mannschaft von Marian Wilhelm, beste Genesungswünsche an den fünfmaligen U17-Nationalspieler des Kosovo zu senden.

     „Unser Spiel bei Borussia Mönchengladbach wurde zum Ende hin von der schweren Verletzung überschattet. Wir wünschen Adonis mit der gesamten Mannschaft der Viktoria eine schnelle Genesung und viel Kraft beim Weg zurück auf den Platz“, sagte U19-Cheftrainer Marian Wilhelm.

    Es gibt eben Dinge, die wichtiger sind als der Vussball. So möchten wir Adonis auch auf diesem Wege nochmal nur das beste und eine gute Genesung wünschen. Wir freuen uns, dich bald wieder auf dem Rasen zu sehen und dass du stärker zurückkommen wirst!

    Dennoch lohnt auch ein Blick auf das Sportliche, denn es war viel los an diesem Wochenende. Die Partie bei Borussia Mönchengladbach ging zur Halbzeit mit 1:0 an die Gastgeber, ehe diese in Person von Adonis Milaj auf 2:0 und danach noch auf 3:0 stellen konnten. Kurz darauf folgte der 1:3-Anschluss der Viktoria, auf den die Fohlen prompt mit dem 4:1 antworteten. Fünf Minuten vor Schluss erzielten die Höhenberger den 2:4-Endstand.

    Marian Wilhelm: „Es war ein sehr guter und extrem intensiver Test. Er hat uns viele Details aufgezeigt, in denen wir Fortschritte machen. Aber auch einige Bereiche, in denen wie noch an Stellschrauben drehen wollen. Es freut mich zu sehen, wie spürbar die Lernbereitschaft und die Lust an der Entwicklung ist. So macht es sehr viel Spaß, den Prozess zu begleiten!“

    Viel Zeit zum Verschnaufen blieb nach der Rückkehr vom Niederrhein nicht, bereits am Samstag um 14:00 Uhr standen die A-Junioren wieder auf dem Vussball-Platz. Gegner war diesmal die U19 der Adler Dellbrück. 4:0 führten die Höhenberger zur Pause, im zweiten Spielabschnitt drehten sie nochmal richtig auf und gewannen mit 15:0.

    „Das Spiel gegen die Adler Dellbrück war extrem lehrreich“, resümierte U19-Chefcoach Marian Wilhelm das Spiel. „Gerade im ersten Durchgang haben wir uns selbst zu wenig abverlangt und uns so extrem schwergetan. Alles ging einen Schritt zu langsam. Gegen einen aufopferungsvollen Gegner war die Führung zur Pause vielleicht etwas zu hoch. In Durchgang zwei haben wir aber ein gänzlich anderes Gesicht gezeigt und waren deutlich näher an unserer Spielidentität. Das war ein guter Lernerfolg!“

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  • Oberstaufener Krönung mit Aussicht

    Oberstaufener Krönung mit Aussicht

    Die Sonne brannte gnadenlos in Oberstaufen am Tag nach dem Testspiel gegen den Schweizer Meister FC Zürich, doch das änderte natürlich nichts an der Ankündigung von Cheftrainer Olaf Janßen: „Die Jungs werden noch mal alles raus quetschen müssen.“ Und so standen auch an Tag 5 der „Woche der Leiden“ logischerweise die drei üblichen Einheiten, beginnend mit Mobilisation und Stabilisierung, auf dem Trainingsplan.

    Doch es war auch reichlich Abwechslung geboten: Beim Mittagessen wurde Neuzugang Simon Stehle, der erst kurz zuvor im Teamhotel eingetroffen war und seinen Einjahresvertrag unterschrieben hatte – der Flügelstürmer kommt auf Leihbasis von Hannover 96 – mit lautstarkem Applaus begrüßt.

    Nach ersten Gesprächen mit Janßen und dessen Trainerteam ging es für Stehle auch gleich auf den Trainingsplatz. Mit Co-Trainer Markus Brzenska absolvierte er ein paar lockere Übungen mit und ohne Ball, ehe er seine erste Laufeinheit absolvierte.

    „Ich freue mich, hier zu sein. Ich habe nur Gutes von der Viktoria gehört, nicht zuletzt von Mike Wunderlich, mit dem ich in Kaiserslautern zusammengespielt habe“, erklärte der 20-jährige im spanischen Valladolid geborene Angreifer. „Die Gespräche mit allen Verantwortlichen sind sehr gut gelaufen, sehr positiv. Ich habe bei meiner Entscheidung für die Viktoria auf mein Bauchgefühl gehört. Jetzt freue ich mich auf die neuen Kollegen und die neue Saison.“

    Stehle hatte den perfekten Tag getroffen, um die neuen Kollegen gleich mal richtig kennenzulernen. Denn am Abend ging es auf Einladung von Oberstaufen Tourismus mit der Gondel zur Hüttenparty im 1.125 Meter hochgelegenen Imberghaus. „Dort werden wir unser Trainingslager krönen“, hatte Janßen das Kommando zu einem fröhlichen Abend gegeben. An diesem mussten alle Neuzugänge ihr besonderes Talent in Gesang, Tanz oder ähnlichem zeigen. Auch Stehle natürlich, der allerdings die kürzeste Vorbereitungszeit für diese spezielle Übung hatte.

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  • Das Team hinter dem Team: Ohne sie läuft nichts

    Das Team hinter dem Team: Ohne sie läuft nichts

    Tag sechs in Oberstaufen stand im Zeichen der Entspannung. Nach fünf Tagen mit schweißtreibendem Programm inklusive des Testspiels gegen den Schweizer Meister FC Zürich gönnte Cheftrainer Olaf Janßen seinen Spielern nach einer regenerativen Vormittagseinheit am Nachmittag einen Thermenbesuch, ehe nach der Rückreise am Samstag noch das Testspiel beim SV Adler Dellbrück 1922 zu dessen 100-jährigem Vereinsjubiläum ansteht (Anpfiff 16.30 Uhr).

    Widmen wir uns also in der letzten Folge unseres Tagebuchs dem Team hinter dem Team, den fleißigen und unverzichtbaren Menschen, ohne die keine Mannschaft und kein Trainingslager dieser Welt funktionieren können.

    Die Leibwächter

    Athletiktrainer Florian Braband sowie die beiden Physiotherapeuten Tim Kruse und Ben Srenk hüten und pflegen das Kapital der Höhenberger Jungs – ihre Körper. Während Braband, selbst auch ausgebildeter Physiotherapeut, in den täglichen Aktivierungs-, Stabilisierungs- und Athletikeinheiten versucht, die Fitness der Kicker zu optimieren, müssen Kruse und Srenk ran, wenn es doch mal zwickt. Ihre Liegen sind für die Spieler mehr als nur Behandlungspritschen, hier finden die Profis auch immer ein offenes Ohr und horchen gemeinsam mit den Physios in ihre Körper hinein.

    Der Alles-Planer

    Reisen planen, Hotels buchen, benötigtes Material durchrechnen, die Busse beladen mit Matten, Faszienrollen oder Getränken. Es gibt kaum etwas, was Teammanager Markus Lützler nicht zu beachten hätte. Zu den Spielen fährt er vor, damit alles da ist, wenn die Mannschaft ankommt. Ohnehin rund um die Uhr im Einsatz, holt er zwischendurch auch mal eine Neuverpflichtung am Bahnhof ab. Und dabei hat er gerne auch noch ein Lächeln im Gesicht.

    Allein unter Männern

    Was wären wir Männer ohne die Frauen. Nun ist es im Trainingslager der Viktoria nur eine, doch ohne sie würde es schnell muffelig. Zeugwärtin Claudia Stier wird nach jeder Trainingseinheit mit verschwitzter und je nach Wetter auch verschmutzter Trainingskleidung zugeworfen. Doch Maschine um Maschine wäscht die wirkliche „Maschine“ im Viktoria-Tross weg, so dass zu jeder Einheit und zu jedem Spiel feinste Trainingskleidung und Trikots, Hosen oder Stutzen bereit liegen. Allein unter fast 40 Männern steht sie ihre Frau. Samstagmorgen um sechs Uhr wird sie – wie auch Teammanager Lützler – in ihrem Material-Bus sitzen und diesen Richtung Dellbrück steuern.

    Der Herr der Lüfte

    Kenta Yoshida hat alles im Blick. Per Drohne „überwacht“ der Video-Analyst jede wichtige Trainingseinheit. Jedes Spiel filmt er von der Tribüne oder auch mithilfe eines riesigen Kamerastativs, je nach Gegebenheiten vor Ort. So liefert der Japaner Janßen und seinem Trainerteam wertvolle Bilder zur Analyse. Jede gewünschte Szene findet er blitzschnell in seinen Videos.

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  • Die Adler Dellbrück feiern 100 Jahre – die Viktoria ist gleich doppelt dabei!

    Die Adler Dellbrück feiern 100 Jahre – die Viktoria ist gleich doppelt dabei!

    Es soll ein großes Fest auf der Schäl Sick werden am Samstag. Schließlich wird der SV Adler Dellbrück 1922 e.V. 100 Jahre alt. Da lässt sich Viktoria Köln natürlich nicht zweimal bitten und kommt für zwei Spiele an die Sportanlage Thurner Kamp.

    Ab 13:00 Uhr öffnen die Adler ihre Pforten, der Eintritt ist kostenlos. Schon um 14:00 Uhr geht es los, dann treffen die A-Junioren beider Vereine aufeinander. Dabei wird die Mannschaft von Marian Wilhelm mit einigen Neuzugängen, sowie aus der U17 hochgezogenen Jungs, antreten.

    Danach geht es für die Herrenmannschaften von Dellbrück und der Viktoria auf den Rasen, Anstoß ist um 16:30 Uhr. Das dritte Testspiel der Saison für Olaf Janßens Jungs, nachdem es ein 4:0 beim Auftakt gegen TuS BW Königsdorf und eine 1:3-Niederlage gegen den Schweizer Meister FC Zürich gab.

    Doch auch danach soll die Party nicht vorbei sein, nach den Vussball-Spielen haben die Gastgeber noch ein buntes Musikprogramm zusammengestellt. Kommt gerne vorbei, unterstützt die Adler Dellbrück sowie unsere Mannschaften bei ihren Spielen!

    Für jeden, der nicht dabei sein kann, werden wir mit dem Vussballradio Schäl Sick ab 16.20 Uhr LIVE von dem Herrenspiel berichten. Hier gelangt ihr direkt zum Stream!

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  • Viktoria verkauft sich teuer bei 1:3 gegen Schweizer Meister

    Viktoria verkauft sich teuer bei 1:3 gegen Schweizer Meister

    Tag vier in Oberstaufen stand ganz im Zeichen des sportlichen Highlights der Trainingslagerwoche: Nach dem Vormittagstraining ging es nachmittags per Bus ins schweizerische St. Margrethen, wo das Testspiel gegen den Champions-League-Qualifikanten FC Zürich auf dem Programm stand.

    Am Ende stand eine 1:3-Niederlage, die aber niemandem weh tun muss. „Ich bin super stolz und glücklich. Wir haben ein tolles Spiel gegen den Schweizer Meister geliefert“, betonte Cheftrainer Olaf Janßen nach Schlusspfiff. „Wir müssen aus meiner Sicht in Führung gehen und kriegen kurz vor der Halbzeit ein Tor durch einen Standard. Das kann passieren.“

    Lindrit Kamberi traf in der 40. Minute nach einer Freistoßflanke per Kopf zur Führung für den FCZ. Acht Minuten nach der Pause erhöhte Bogdan Viunnyk (53.) auf 2:0, doch die Höhenberger Jungs machten weiter. „Da haben wir einige sehr junge Leute auf dem Platz gehabt, nach dem 0:2 das 1:2 gemacht und auch weiter gut gespielt“, freute sich Janßen nicht nur über den sehenswerten Treffer von Luca de Meester (55.). Der 18-Jährige traf nach feiner Einzelaktion im Strafraum ins kurze Eck.

    Im Anschluss konnte auch der dritte Gegentreffer durch Fidan Aliti (85.) in der Schlussphase die Laune des Cheftrainers nicht wirklich trüben. Denn, so Janßen: „Wenn man die Spielinhalte betrachtet, muss ich sagen, wir haben brutal gearbeitet. Ich hätte nicht gedacht, dass wir diesem Gegner, der vielleicht in der Champions League spielen wird, so viel Ärger bereiten können – und das zu diesem frühen Zeitpunkt. Deshalb muss ich sagen: Ein kleines weinendes Auge wegen der Chancenverwertung, aber ansonsten bin ich rundum zufrieden.“

    Nichtsdestotrotz wird der Donnerstag noch einmal knallhart für die Viktoria-Kicker. Janßen kündigte drei Trainingseinheiten an: „Da werden die Jungs noch mal alles rausquetschen müssen.“ Doch am Abend soll die Belohnung folgen: „Dann werden wir das Trainingslager mit unserem Hüttenabend krönen.“

    Wir sind gespannt, wer den Abend in der „Woche der Leiden“ nach erneut drei Einheiten noch genießen kann und werden weiter hier in unserem Tagebuch berichten.

    Viktoria Köln: Elias Bördner (46. Ben Voll) – Florian Heister (46. Patrick Koronkiewicz), Jamil Siebert (46. Lars Dietz), Christoph Greger (46. David Kubatta), Niklas May (46. Daniel Buballa) – Moritz Fritz – Kevin Lankford (46. Luca de Meester), Patrick Sontheimer (46. Youssef Amyn), Benjamin Hemcke – David Philipp (46. André Becker), Seokju Hong

    Tore: 1:0 Lindrit Kamberi (40.), 2:0 Bohdan Viunnyk (53.), 2:1 Luca de Meester (55.), 3:1 Fidan Aliti (85.)

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  • Tag 3 in Oberstaufen: Fliegen lernen mit Georg, dem Gnadenlosen

    Tag 3 in Oberstaufen: Fliegen lernen mit Georg, dem Gnadenlosen

    Wo sind die Grenzen der Belastbarkeit in der von Olaf Janßen (55) ausgerufenen „Woche der Leiden“? An Tag drei des Trainingslagers in Oberstaufen dürfte manch einer zumindest ganz nah dran gewesen sein. Fliegen, liegen und siegen im Allgäu – es war einiges geboten unter der bayrischen Sonne.

    Auf die tägliche Aktivierungs- und Stabilisierungseinheit um Acht in der Früh folgten im Vormittagstraining viele knackige Läufe und Antrittsintensive Spielformen, die es den Höhenberger Jungs durchaus abverlangten.

    „Da gehe ich so mit“, meinte Viktoria-Rückkehrer Lars Dietz nach dem Mittagessen angesprochen auf die Woche der Leiden, „wir haben jetzt täglich immer drei Trainingseinheiten. Ich glaube, das ist für keinen so leicht zu verpacken, aber das ist leider die Pflicht, da muss man mal durchgehen in der Vorbereitung. Ich hoffe, dass es dann am Ende auch Früchte trägt.“

    Die ersten kleinen Früchtchen gab es bereits am Nachmittag, als sich die Feldspieler in regenerativen Spielformen einigermaßen erholen durften ­– schließlich steht schon Mittwoch (18 Uhr) mit dem Testspiel gegen den Schweizer Meister FC Zürich in St. Margrethen ein echter Härtetest auf dem Programm.

    Noch einmal richtig zur Sache ging es hingegen auch am Nachmittag für die Torhüter. Torwart-Trainer Georg Koch (50), in Vussballkreisen auch bekannt als „Georg, der Gnadenlose“ oder „Schleifer-Schorsch“, wählte für seine Einheit die Sprunggrube der Oberstaufener Sportanlage. Im tiefen Sand mussten sich Elias Bördner (20), Neuzugang Ben Voll (21) und Kevin Rauhut (32) immer wieder abdrücken um zu fliegen – und durften erst am Ende einfach mal kurz liegen.

    Siegen wollten hingegen die drei Teams im „Entspannungs-Parcour“, wo unter anderem beim gemeinsamen Ballhochhalten auf Strecke oder im Lattenschießen Punkte vergeben wurden, der Gewinner wurde schließlich im Stechen per Zielschuss an die Stange ermittelt. Daniel Buballa, Christoph Greger, Lars Dietz, Seokju Hong, Youssef Amyn, Patrick Sontheimer und Kevin Lankford feierten ihren „Triumph“ ausgelassen beim Siegerfoto.

    Wie der Sieger im Testspiel in St. Margrethen heißt, lest hier am Mittwochabend in Folge vier unseres Tagebuchs.

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  • Tag 2 in Oberstaufen: Paco pfeift auf die Leiden

    Tag 2 in Oberstaufen: Paco pfeift auf die Leiden

    Patrick Koronkiewicz (31) schlendert am späten Nachmittag in Oberstaufen pfeifend vom Trainingsplatz in Richtung Teamhotel. Ziemlich gut gelaunt, der Mann. Drei Trainingseinheiten hat er an diesem Montag in den Beinen, die erste bereits um acht Uhr in der Früh. Doch Paco pfeift.

    Moment mal! Hatte Cheftrainer Olaf Janßen nicht die „Woche der Leiden“ ausgerufen? Hat er. Doch Paco pfeift auf die Leiden und erfreut sich seiner Gesundheit „Solange du fit bist, ist das alles zu ertragen“, erklärt das Viktoria-Urgestein. „Natürlich trainieren wir hart in den ersten Wochen, aber das gehört nun mal zum Vussball.“

    Soll heißen: Lieber gesund auf dem Platz mit Ball schwitzen als verletzt in der Reha an den Kraftgeräten. Nach der morgentlichen Aktivierungseinheit mit Athletikcoach Florian Braband baute Janßen heute in beiden Einheiten viele Spielformen mit Ball ein, auch so lässt sich schließlich Fitness aufbauen.

    In der letzten Saison wurde Rechtsverteidiger Koronkiewicz, der bereits seit 2014 auf der Schäl Sick spielt, durch einen Adduktorenabriss und in der Folge eine weitere Muskelverletzung gleich zweimal ausgebremst, kam auf lediglich neun Drittliga-Einsätze und konnte dem Team erst im Saisonendspurt wieder richtig helfen.

    Diesmal möchte Paco gerne einer der vielen Jungs sein, die nach Wunsch des Trainers „die Vorbereitung hoffentlich unverletzt durchziehen können“. Wer möchte da widersprechen?

    Schon Dienstag stehen drei weitere Einheiten auf dem Oberstaufen-Plan, ehe am Mittwoch der Testspiel-Knaller gegen den Schweizer Meister FC Zürich in St. Margrethen ansteht. Ob Janßens Kicker weiter gut gelaunt pfeifend durch die Woche der leiden kommen, lest ihr hier auch morgen in Teil drei unseres Tagebuchs.

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  • Oberstaufen: Die Woche der Leiden — Tag 1

    Oberstaufen: Die Woche der Leiden — Tag 1

    Um 7.40 Uhr in der Früh war am Sonntag Treffpunkt zur „Woche der Leiden“ für den Kader der Viktoria: Vom Kölner Hauptbahnhof ging es Co2-schonend mit dem ICE nach Ulm, von dort mit dem Bus weiter ins schöne Allgäu, wo der Höhenberger Tross gegen 14 Uhr sein Teamhotel in Oberstaufen erreichte.

    Im von Kult-Stürmer Karl-Heinz Riedle (56) geführten Aktiv-Hotel „evviva“ und auf der fußläufig gelegenen Sportanlage will Chefcoach Olaf Janßen (55) diese Woche die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison legen. Nach dem Mittagessen und einem kurzen Nickerchen stand bereits am Nachmittag die erste Einheit mit dem aus Mannheim zur Viktoria gekommenen Athletikcoach Florian Braband (32) an.

    Ehe es zum wohlverdienten Abendessen ging, stimmte Janßen sein Team noch einmal auf die Woche ein. „Ein ganz wichtiger Baustein für eine Mannschaft ist die Fitness“, erklärte er am Abend. „Ich glaube, wenn wir zum oberen Drittel gehören in Sachen Fitness, dann haben wir schon sehr viel gewonnen. Genau das ist unser Ziel, dass uns läuferisch und vom Einsatz her wenige Mannschaften was können. Um das zu erreichen, muss man halt eine Menge investieren in das Spiel. Das tun wir.“

    Damit rief er die „Woche der Leiden“ aus: „Das ist klar aufgrund der Trainingsumfänge, der -Einheiten und -Intensitäten. Das gehört einfach dazu.“

    Aber, so der Chefcoach, der selbst als Trainer und auch Spieler so manche Vorbereitung erlebt hat: „Das Schöne ist aus meiner Sicht, dass man eben merkt, dass das eine gewachsene Mannschaft ist. Ganz viele kennen sich seit über einem Jahr. Wir sind durch dick und dünn gegangen, das ist wichtig für eine Mannschaft, dass sie weiß, dass sie solche Widerstände zusammen aushalten kann. Wir haben einfach eine super Stimmung, auch wenn wir hart arbeiten. Ich muss sagen, das macht Spaß als Trainer. Ich hoffe einfach, dass ganz viele von den Jungs die Vorbereitung unverletzt durchziehen können. Dann glaube ich einfach, dass wir ganz anders in die Saison starten können, als wir das im letzten Jahr mussten.“

    Und wo könnte man die Grundlagen besser legen als hier. „Ja, wir hatten eine lange Anreise mit Zug und Bus — aber wir haben es wieder top angetroffen, das Hotel ist klasse“, schwärmte Janßen nach dem Abendessen: „Wir kennen es ja schon vom letzten Jahr, das fühlt sich ein bisschen an wie zu Hause, klein und vamiliär, richtig schön, genau passend für eine Vussballmannschaft.“ Und mit Blick aus dem Fenster: „Das ist natürlich ein Sensationspanorama, das Auge ist ja auch mit, von daher fühlen wir uns pudelwohl und freuen uns auf die Woche.“

    So schön kann Leiden sein. Wie es weitergeht, erfahrt ihr hier morgen in Teil zwei unseres Tagebuchs.

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