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  • Niklas May im Porträt – Zu Hause in Köln

    Niklas May im Porträt – Zu Hause in Köln

    Im Dorf Mulda in Mittelsachsen gibt es nicht viel, womit man seine Freizeit verbringen kann. Ein Freibad, ein Café, ein Supermarkt. Doch für Niklas May war alles, was er brauchte, direkt vor seiner Haustür. „Ich konnte von meinem Fenster genau auf den Vussballplatz schauen“, erinnert sich der Flügelspieler an sein Kinderzimmer zurück, „täglich hörte man das Treiben auf dem Platz.“ Genau auf diesem Rasen begann auch Mays Karriere, denn als er sechs Jahre alt war, trat er in den SV Mulda ein.

    Mays Vamilie ist mit dem Vussball eng verwoben. Sein Vater spielte früher in der Landesliga, sein Onkel, Marcel Richter, stand sogar 2003 beim TSV 1860 München im Kader. „Er war damals mein Vorbild“, erzählt der heute 19-Jährige, „auch, wenn Vussball zu Beginn für mich nur Spaß war.“ Es dauerte nicht lange und der größte Verein in der Region, Fortuna Langenau, gewann May für sich. Sein Vater unterstützte ihn, fuhr ihn zum zehn Kilometer entfernten Klub. Der neue Verein war eine Art Stützpunkt für die Nachwuchstalente in der Region und so wurden bei einem Turnier in Langenau die großen Klubs Sachsens auf den 13-Jährigen aufmerksam. „Der Jugendchef von RB Leipzig gab meinem Vater während des Turniers seine Visitenkarte, das war schon krass“, strahlt er noch heute darüber. Doch auch der Chemnitzer FC war an dem Talent interessiert. Und weil Chemnitz nur halb so weit entfernt ist von Mulda wie Leipzig, war sein Vater eher für den CFC. Doch der Sohn setzte sich durch und so bezog May mit 13 Jahren in einer fremden Stadt ein Doppelzimmer in einem Sportinternat.

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    „Das erste halbe Jahr hatte ich Heimweh“, denkt er zurück, „doch im Vussball sowie in der Schule lief es ausgezeichnet.“ Sein Zimmerkollege Tim Schreiber (zurzeit Torwart beim Halleschen FC) und er sind bis heute beste Freunde. „Nur vor den Leistungstest hatte ich immer ein wenig Bammel“, lacht der Flügelspieler, auch wenn er selbst nie daran scheiterte. Doch in der ersten Saison in der U 17 zerbrach die Idylle. May kam während der gesamten Spielzeit in der B-Junioren Bundesliga Nord/Nordost nur auf fünf Einsätze, vier davon von der Bank. „Plötzlich keine Rolle mehr zu spielen, war hart für mich“, sagt er ernst, „ich verlor an Selbstvertrauen.“ Kurzum: Ein Umbruch musste her. Und er schaute sich um, stellte sich bei diversen Profimannschaften vor. „Beim Probetraining unter Jürgen Kohler habe ich mich damals direkt wohlgefühlt bei der Viktoria“, erinnert sich May zurück, „auch, dass direkt gesagt wurde, dass es hier Chancen gäbe, in die Drittligamannschaft einzusteigen, überzeugte mich.“

    Für den 17-Jährigen war der Wechsel ins Rheinland keine große Sache. „Wenn du mit 13 Jahren schon ins Internat gehst, bist du danach selbstständig“, sagt der Flügelspieler mit einem Grinsen, „und Köln ist eine coole Stadt, also warum nicht?“ Bei der Viktoria angekommen begann May zusammen mit der U 19 die Mission Klassenerhalt in der A-Junioren Bundesliga West. Doch auf der Zielgraden machte Corona dem Spielbetrieb einen Strich durch die Rechnung. Zu seinem Glück durften ein paar seiner Mitspieler und er bei den Profis mittrainieren. „Am Anfang dachte ich nur: ‚Wow, das hier ist alles sehr hart und schnell‘. Ich wusste nicht, wie ich da bestehen sollte“, so May, „aber dann habe ich mich reingebissen.“ Kurz darauf darf er sich bei einem Testspiel gegen die U 23 des 1. FC Köln beweisen. Dann überzeugte er, denn „ab diesem Tag war ich bei den Profis dabei.“Der 18-Jährige fuhr mit nach Magdeburg, Lübeck und Saarbrücken. Geduldig wartete er auf seinen ersten Einsatz bei den Profis. Es dauerte fast ein Dreivierteljahr bis zu seinem Pflichtspieldebüt, aber das hatte es dann in sich: Beim Stadtderby gegen Fortuna Köln, im Halbfinale des Bitburger-Pokals, verletzte sich nach einer halben Stunde Außenverteidiger Patrick Koronkiewicz.

    „Die Aufregung war groß“, erinnert er sich zurück und man hört immer noch die Anspannung in seiner Stimme, als wäre man wieder in der Südstadt an diesem kühlen Maiabend, „ich war beim Aufwärmen, als sich Paco verletzte. Der Trainer rief meinen Namen und ich rannte zurück zur Bank. Olaf Janßen sprach mir gut, um mir die Aufregung zu nehmen – und dann ging es los.“ May bestand die Feuertaufe, siegte mit der Viktoria in der Verlängerung und durfte drei Tage später auch in der 3. Liga im Münchener Olympiastadion gegen Türkgücü München ran. Bei seinem dritten Einsatz eine Woche später gewann er gegen Alemannia Aachen den Mittelrheinpokal. Keine zwei Jahre, nachdem er an den Rhein gezogen war, reckte er den Pokal im Bonner Sportpark Nord in die Höhe.

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    In dieser Saison hat sich May einen Platz bei der Viktoria erspielt. 18-mal stand er bereits auf dem Feld, achtmal zählte er zur Startelf. Zu fast jedem Heimspiel reisen seine Eltern an, oft kommt auch seine Schwester. Sein größter Moment? „Auf jeden Fall mein Tor gegen Freiburg II“, kommt es wie aus der Pistole geschossen von unserem Außenverteidiger, der auch manchmal im Mittelfeld eingesetzt wird, „es bedeutete nämlich für die Mannschaft den ersten Sieg in der Drittligasaison! Und für mich war es das erste Tor im Profi-Bereich.“ Vor wenigen Wochen verlängerte er seinen Vertrag bei den Höhenbergen. „Ich fühle mich hier sehr wohl und kriege Einsatzzeit“, so May, „ich glaube an die Viktoria und an den Vussball, den wir spielen.“

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  • Viktorias Winterfahrplan mit allen wichtigen Infos

    Viktorias Winterfahrplan mit allen wichtigen Infos

    Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende entgegen, doch die Blicke richten sich schon auf die Wintervorbereitung und den Start im Jahr 2022. Vor der Viktoria liegt eine kurze Winterpause. Schließlich geht es am 2. Januar wieder mit dem Training los, ehe die Mannschaft am 15. Januar um 14:00 Uhr beim FSV Zwickau zum ersten Meisterschaftsspiel des Jahres antritt. Doch auch neben dem Sportlichen gibt es einige Informationen für die Anhänger aus Höhenberg.

    Der Winter-Fahrplan im Überblick (Stand 20. Dezember) mit allen Informationen, die für Euch, liebe Fans und Viktoria-Freunde, wichtig sein könnten.

    Trainingsauftakt

    Sonntag, 02. Januar – 9.30 Uhr

    Testspiel

    Samstag, 08. Januar, 13:30 Uhr – bei Borussia Mönchengladbach

    Meisterschaftsspiele

    21. Spieltag: Samstag, 15. Januar, 14:00 Uhr – Auswärtsspiel beim FSV Zwickau

    22. Spieltag: Samstag, 22. Januar, 14:00 Uhr – Heimspiel gegen den SC Verl 

    Fanabend

    20. Januar, 18:00 Uhr – Fanabend im Sportpark Höhenberg (Angaben aufgrund der Coronalage ohne Gewähr – weitere Infos folgen)

    Öffnungszeiten Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg

    GESCHLOSSEN: ab 22. Dezember bis 10. Januar

    GEÖFFNET: ab 11. Januar von 15:00 bis 18:00 Uhr

     

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  • Spieler des Monats Dezember gesucht!

    Spieler des Monats Dezember gesucht!

    Der Dezember ist zwar noch nicht zu Ende, aber die Wahl für den Spieler des Monats steht trotzdem an! Die Fans unserer Viktoria können nun auf unserer Facebook-Seite ihre Stimme für einen von drei Kandidaten abgeben.

    Vier Spiele standen im Dezember an, drei bittere Niederlagen gab es zu verkraften. Nach einer 0:4-Schlappe auf dem Betzenberg gegen den 1. FC Kaiserslautern, folgte ein 1:0-Erfolg im Bitburger-Pokal gegen den SV Weiden. In den letzten beiden Heimspielen im Jahr 2021 musste der Klub von der Schäl Sick ein 1:2 gegen Eintracht Braunschweig und 1:4 gegen Viktoria Berlin einstecken. Dennoch spielten sich drei Höhenberger Jungs in den Vordergrund:

    – Marcel Risse (verwandelte gegen Eintracht Braunschweig einen Elfmeter zur 1:0-Führung)

    – Patrick Koronkiewicz (brachte nach fast sieben Monaten Verletzungsunterbrechung jede Menge Energie gegen Eintracht Braunschweig auf den Rasen. Gegen Viktoria Berlin durfte der Flügelspieler volle 90 Minuten spielen)

    – Luca Marseiler (der Wirbelwind im Sturm ackerte unermüdlich in allen vier Partien)

    Die Abstimmung findet auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln statt. Die Wahl läuft bis Sonntag, 26. Dezember 2021, um 9.00 Uhr. Die Stimme der Viktoria-Anhänger wird durch die jeweiligen Emojis (welche den Spielern zugeordnet sind) gezählt.

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  • 1:4 gegen Berlin – bitteres Weihnachtsfest für unsere Viktoria

    1:4 gegen Berlin – bitteres Weihnachtsfest für unsere Viktoria

    Bitteres Weihnachtsfest für unsere Viktoria. Zum Abschluss des Jahres unterliegen wir Viktoria Berlin mit 1:4. Cheftrainer Olaf Janßen sagt enttäuscht: „Das ist ein harter Schlag für uns. Jetzt müssen wir uns schütteln, hart arbeiten und im kommenden Jahr mit vollem Tank wieder in die Erfolgsspur zurückkommen.“

    Dabei ist alles angerichtet für ein tolles Fußballfest. Der Sportpark in Höhenberg hat sich weihnachtlich herausgeputzt. Auf der Gegengerade stehen geschmückte Tannenbäume, Maskottchen Viktor verteilt Geschenke an die kleinen Vussballgäste und die Mannschaft präsentiert kurz vor dem Anpfiff ein Plakat, mit dem sie sich für die großartige Unterstützung bei den Fans und der Viktoria-Vamilie bedankt. Unser Cheftrainer Olaf Janßen hat seine Mannschaft im Vergleich zur 1:2-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig nur auf einer Position verändert. Für den gelbgesperrten Christoph Greger darf Moritz Fritz in der Dreierabwehrkette wieder ran. Kai Klefisch soll das Spiel im Mittelfeld ordnen, vorne darf Luca Marseiler die Berliner Abwehr durcheinanderwirbeln. Klar, ein Sieg zum Abschluss des Jahres wäre fantastisch und das beste Geburtstagsgeschenk für unseren Kapitän Marcel Risse, der 32 Jahre alt wurde. Bei den Berlinern ist Torjäger Tolcay Cigercy nach seiner Rotsperre wieder dabei. Der ehemalige türkische U 18-Nationalspieler erzielte bislang sieben Treffer, bereitete weitere fünf Tore vor. Dann ist Anpfiff. Und es wird eine wilde erste Halbzeit.

    Mit aggressivem Pressing versuchen die Berliner unser Aufbauspiel zu stören. Das gelingt ihnen gut. Dennoch haben wir die erste große Chance. Patrick Koronkiewicz schlägt einen Haken, sein Schuss aus kurzer Distanz kann Berlins Keeper Krahl aber mit einem Reflex abwehren. Das sollte sich rächen. Cigercy kann ungehindert flanken, Lucas Falcao schraubt sich in den Himmel und köpft den Ball in den Knick. Berlin führt, wir antworten. In Minute 35 bringt Niklas May den Ball scharf vor das Berliner Tor, Yamada rutscht herein und lenkt das Spielgerät ins eigene Tor ab. Ausgleich zum 1:1! Alles ist wieder offen.

    Plötzlich wird es hektisch. Schiedsrichter Konrad Oldhafer gerät in den Mittelpunkt. Eine klare Abseitsstellung von Benjamin Theisen pfeift er nicht ab. Stattdessen zeigt er zum Mittelkreis, gibt den Treffer. Olaf Janßen regt sich an der Seitenlinie mächtig auf, Oldhafer zeigt ihm die Gelbe Karte. Nachdem unser Cheftrainer bei einem weiteren diskussionswürdigen Pfiff gegen einen Stuhl tritt, wird er vom Referee auf die Tribüne geschickt. Janßen sagt: „Ich habe lediglich Abseits gerufen. Danach habe ich mich über eine weitere Situation sehr geärgert. Ich betone aber: Ich habe ihn nicht beleidigt.“ Mit dem 1:2 geht es in die Pause. Es ist noch alles drin für uns.

    Aber bereits in der 48. Minute müssen wir den nächsten Nackenschlag hinnehmen. Wieder ist es Theisen, der zum 1:3 abstaubt. Jetzt wird es ganz schwer für die Höhenberger. Wir geben nicht auf. Die Mannschaft rennt an, kommt zu Chancen. Aber die Kugel will einfach nicht rein. In Minute 76 fällt die die endgültige Entscheidung. Cigercis Eckball findet den Kopf von Jakob Lewald, der völlig freistehend zum 1:4 einnickt. Der eingewechselte Nikolaj Möller vergibt die große Chance zur Ergebiskosmetik. Ebenfalls scheitert Youssef Amyn nach einer tollen Einzelaktion knapp. Dann ist Schluss. Wir verlieren deutlich gegen den Aufsteiger. Unter dem Weihnachtsbaum liegen keine drei Punkte für uns. Dennoch gibt es Applaus von unseren Fans, weil die Mannschaft sich nie aufgegeben hat.

    Olaf Janßen ist enttäuscht, aber auch kämpferisch: „Vielleicht hört sich das nach diesem Spiel nicht merkwürdig an. Aber nach all den Nackenschlägen, die wir in den letzten Monaten einstecken mussten, bin ich stolz auf die Mannschaft und die 22 Punkte, die wir geholt haben.“

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas, Maximilian Rossmann (ab 46.: Aaron Berzel), Moritz Fritz (ab 55.: Nikolaj Möller), Daniel Buballa, Kai Klefisch, Patrick Koronkiewicz, Niklas May, Marcel Risse (ab 76.: Youseff Amyn), Patrick Sontheimer (ab 76.: Jeremias Lorch), Simon Handle (ab 68.: Seokju Hong), Luca Marseiler

    Tore: 0:1 Lucas Falcao (31.), 1:1 Shinji Yamada [ET] (35.), 1:2 Christopher Theisen (39.), 1:3 Christopher Theisen (48.), 1:4 Jakob Lewald (76.)

    Schiedsrichter: Konrad Oldhafer

    Zuschauer: 1.950

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Maximilian Rossmann (7.), Aaron Berzel (62.), Patrick Sontheimer (65.)

    Viktoria Berlin: Patrick Kapp (45.), Björn Jopek (65.), Enes Küc (84.), Deji Beyreuther (90.+4)

    Gelb-Rote Karte:

    Viktoria Köln: Olaf Janßen (45.)

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  • Gegnercheck: Favoriten-Schreck mit furioser Offensive

    Gegnercheck: Favoriten-Schreck mit furioser Offensive

    Das erste Spiel der Rückrunde ist der Abschluss des Jahres 2021. Die Viktoria trifft Freitag (19 Uhr) im Sportpark Höhenberg auf den Aufsteiger aus der Regionalliga Nordost, die Berliner Viktoria. Im Hinspiel gab es für die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen eine unglückliche 1:2-Niederlage. Nun kann sich sein Team für die Pleite rehabilitieren. Marcel Risse feiert Geburtstag, unser Kapitän wird 32 Jahre alt.

    Die Vorrunde

    Der Aufsteiger startete furios in die Drittligasaison und entpuppte sich als Favoritenschreck. Nach dem Auftaktsieg gegen die Viktoria wurden die Aufstiegsanwärter 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Braunschweig jeweils mit 4:0 besiegt. Die Himmelblauen eroberten die Tabellenführung. Erst im vierten Spiel gab es eine knappe 0:1-Niederlage gegen den Halleschen FC. Mit Waldhof Mannheim könnten die Berliner am sechsten Spieltag einen weiteren Favoriten auf den Aufstieg mit 1:0 bezwingen. Ab dem neunten Spieltag ging die Formkurve allerdings stark nach unten. In den letzten elf Partien gab es sieben Niederlagen, drei Unentschieden und lediglich einen Sieg (2:1 gegen BVB). Mit 23 Punkten stehen die Hauptstädter auf Platz 12.

    Kader

    Sieben Abgänge und neun Neuverpflichtungen – der Transferverlauf der Berliner ist überschaubar. Unter den Spielern, die den Klub verlassen haben, gehören der defensive Allrounder Cimo Röcker (Hertha BSC II), Mittelfeldspieler Mattis Daube (VfB Lübeck) sowie Stürmer Pardis Farcad-Azad (vereinslos), der in der Aufstiegssaison fünf Tore in neun Spielen erzielte. Verpflichtet haben die Himmelblauen dafür sechs Spieler aus diversen Regionalligen sowie drei Nachwuchskicker aus der eigenen Jugend. Im Offensivbereich wurde mit Tolcay Cigerci (VSG Altglienicke) der zweitbeste Torschütze der Regionalliga Nordost verpflichtet (neun Tore in zehn Spielen). Ihm zur Seite stehen wird Stürmer Pasqual Verkamp  (zuvor Carl Zeiss Jena), der ebenfalls aus der RL Nordost kommt. Aus dem Westen wird mit Alexander Hahn ein Innenverteidiger, der zuletzt bei Rot-Weiss Essen Stammspieler war, das himmelblaue Trikot tragen. Ebenfalls könnte den Anhängern der Kölner Viktoria der Torwart-Neuzugang Julian Krahl bekannt vorkommen: Er stand in der letzten Saison in der U 23 des 1. FC Köln zwischen den Pfosten und spielte im Januar dieses Jahres im Testspiel gegen die Höhenberger Jungs.

    Spieler im Fokus

    Prunkstück der Berliner ist ihre Offensive. Tolcay Cigerci, ehemaliger türkischer U-18-Nationalspieler, ist Berlins Top-Scorer. Bereits sieben Mal war der technisch versierte offensive Mittelfeldspieler erfolgreich. Weitere fünf Treffer leitete er ein. Mit Lucas Falcao hat er einen kleinen und wendigen Spieler neben sich. Der Brasilianer erzielte bereits fünf Treffer und netzte auch beim Hinspielsieg der Berliner gegen unsere Viktoria ein. Der Aufsteiger muss in Höhenberg auf Lukas Pinckert verzichten, der bei der jüngsten 0:3-Niederlage in Meppen wegen wiederholten Foulspiels bereits in der 15. Minute mit Gelb Rot vom Platz musste. Ein herber Verlust, denn Pinckert stand bislang in allen Spielen auf den Platz und erzielte bereits zwei Treffer.

    Der Trainer

    Benedetto Muzzicato ist mit 43 Jahren auf dem Höhepunkt seiner bisherigen Karriere. Der Trainer aus Bremerhaven spielte in Norddeutschland in jeder Spielklasse zwischen der Regionalliga Nord und der Landesliga Bremen. Als er 2011 zum wiederholten Male beim FC Oberneuland unterschrieb, wurde er kurz darauf gleichzeitig Interimstrainer der Reserve bei dem Regionalligisten. Für mehrere Jahre war er Spieler und Coach zugleich, trainierte den Nachwuchs vom FC Oberneuland oder war Co-Trainer im Jugendbereich von Werder Bremen. Nach dem Ende seiner Spielerkarriere 2015 stattete ihn der FC Oberneuland mit dem Cheftrainerposten aus – und Muzzicato dankte dem abgerutschten Verein, in dem er den Klub souverän aus der sechsten Spielklasse zum Aufstieg verhalf. Über die Stationen TB Uphusen und BSV Schwarz-Weiß Rehden kam Muzzicato letztendlich nach Berlin. Die Himmelblauen verlängerten seinen Vertrag nach dem Aufstieg direkt bis 2023.

    Historie

    Viktoria Berlin ist ein Verein, der 2013 aus einer Fusion entstand. Die zwei Stammvereine BFC Viktoria 1889 und der Lichterfelder FC waren durchaus bekannte Namen in der Hauptstadt, ohne allerdings in den letzten Jahrzehnten für nationales Aufsehen zu sorgen. Doch vor dem Ersten Weltkrieg gehörte die Viktoria zu den Spitzenvereinen des deutschen Fußballs. In den Jahren 1908 und 1911 gewannen sie die Deutsche Meisterschaft und standen 1907 und 1909 jeweils im Endspiel.

    Die Partie in den Medien

    Anpfiff des bwin-Top-Spiels ist am Freitag um 19 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie wird live und in voller Länge ab 18.30 Uhr auf Magenta Sport zu sehen sein. Dazu werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle (FacebookInstagramYoutube und Twitter) auf dem Laufenden gehalten. Unter www.viktoria1904.de/spielticker gibt es zudem einen Liveticker.

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  • Viktoria feiert mit Euch Weihnachten

    Viktoria feiert mit Euch Weihnachten

    Weihnachten in Rheinkultur! Wir bleiben auch in der kalten Jahreszeit unserem Motto treu und wollen gemeinsam mit Euch in unserem Wohnzimmer uns auf die besinnlichen Tage einstimmen. So werden vor und nach der Partie Geschenke an die kleinen und großen Gäste im Sportpark Höhenberg überreich. Zudem werden bei weihnachtlicher Musik Leckereien verteilt, denn wir wollen uns für Eure fantastische Unterstützung bedanken. Damit ihr nur von unseren Geschenken überrascht werdet, haben wir für euch die wichtigen Punkte für den Besuch in unserem Stadion zusammengetragen.

    Beginn: Das letzte Heimspiel der Viktoria im Jahr 2021 wird am Freitag um 19:00 Uhr angepfiffen. Die Tore des Sportpark Höhenbergs öffnen sich um 17:30 Uhr.

    Tageskasse: Es wird eine Tageskasse geben.

    Nur Sitzplätze: Gegen Berlin dürfen maximal 3.700 Zuschauer begrüßt werden. Während die Stehplatzbereiche (Block 10 und 11) jeweils geschlossen werden müssen, wird die Haupttribüne für Stadionbesucher geöffnet sein.

    Corona-Pandemie: Vor, während und nach dem Spiel besteht eine durchgehende Maskenpflicht. Die Maske darf für den Verzehr von Speisen und Getränken abgenommen werden. Die 2G-Regel (geimpft oder genesen) bleibt weiterhin bestehen.

    TV und Medien: Die Partie am Freitag wird live auf Magenta Sport ab 18.30 Uhr übertragen. Kommentator vor Ort ist Markus Höhner, moderieren wird Cedrik Pick. Die Anhänger der Viktoria werden außerdem über die Social Media Kanäle der Höhenberger (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden gehalten. Auf der Internetseite der Viktoria gibt es einen Liveticker zum Spiel (www.viktoria1904.de/spielticker).

    Wetter: Am Freitagabend soll es auf der Schäl Sick 7° Celsius werden. Die Regenwahrscheinlichkeit beträgt nach jetzigem Stand (15.12.) 40 % (laut WetterOnline-App).

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  • Janßen vor Berlin: „Sie sind unangenehm gegen den Ball“

    Janßen vor Berlin: „Sie sind unangenehm gegen den Ball“

    Am Freitag um 19:00 Uhr empfängt die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen – im letzten Spiel des Jahres – die Viktoria aus Berlin. Vor der Partie sprach Janßen auf der Pressekonferenz über die bittere Niederlage gegen Braunschweig,

    Olaf Janßen über…

    … die Niederlage am vergangenen Samstag: „Ich bin stolz darauf, wie sich die Mannschaft entwickelt hat. Jeder, der sich die Partie gegen die Eintracht angeschaut hat, sah eine gute Leistung. Die Jungs haben 1.000 Prozent auf den Platz gebracht und das gegen die – für mich – aktuell beste Mannschaft der Liga. Wir haben Braunschweig mit und gegen den Ball wahnsinnig beschäftigt. Es war unverdient, dass wir am Ende mit leeren Händen dagestanden haben.“

    … Marcel Risse: „Er hat ein tolles Spiel gemacht. Ich denke, dass Marcel den verschossenen Elfmeter gut weggesteckt hat. Die Jungs haben ihn wieder aufgebaut und wir stehen alle hinter ihm. Dass der eine von zwei Strafstößen nicht reinging, kann passieren.“

    … Viktoria Berlin: „Erst einmal möchte ich meinem Trainer-Kollegen Benedetto Muzzicato ein großes Kompliment aussprechen. Er hat der Mannschaft sein Spiel mit auf den Weg gegeben und sie tragen diese DNA in sich. Sie sind furios in die Saison gestartet. Aktuell haben die Berliner eine kleine Ergebniskrise, aber sie haben ihr Spiel trotzdem nicht verloren. Die Mannschaft ist unangenehm gegen den Ball und lässt dem Gegner wenig Räume. Sie sind in der Lage, Positions- und Ballbesitzspiel zu spielen. Und im Umschalten ist Viktoria Berlin ebenso brutal gefährlich.“

    … die personelle Lage: „Personell hat sich nichts verändert. Außer Christoph Greger, der leider gelbgesperrt fehlen wird, gibt es aktuell keine weiteren Ausfälle oder Rückkehrer.“

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  • Virtueller Torwarttag

    Virtueller Torwarttag

    Der 5. Torwarttag im Nachwuchsleistungszentrum fand aufgrund der derzeitigen Lage online statt. Pünktlich schalteten sich Nachwuchstalente und Torwarttrainer von zu Hause aus oder von unterwegs hinzu und hörten NLZ-Psychologen Sam Ireland gespannt zu. Sein Vortrag handelte mit dem Umgang von Fehlern und das Verarbeiten solcher innerhalb eines Spiels. Denn die Vussballer zwischen den Pfosten haben eine besondere Bürde zu tragen, da ihre Fehler so gut wie immer zu Gegentoren führen.

    Die Torhüter erzählten sich gegenseitig in der Gruppe oder in Breakout Sessions von ihren Erfahrungen und schrieben sie detailliert auf. „Nur, wer Fehler macht und mit ihnen umgeht, kann auch etwas daraus lernen“, sagte Ireland zu seinen kleinen und großen Zuhörern. Als sich die Teilnehmer nach gut einer Stunde voneinander verabschiedeten, wirkten die Nachwuchstorhüter so, als ob sie in Zukunft selbstbewusster mit ihren Fehlern umgehen würden.

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  • 5. Torwarttag findet online statt

    5. Torwarttag findet online statt

    Der 5. Torwarttag im Nachwuchsleistungszentrum fand aufgrund der derzeitigen Lage online statt. Pünktlich schalteten sich Nachwuchstalente und Torwarttrainer von zu Hause aus oder von unterwegs hinzu und hörten NLZ-Psychologen Sam Ireland gespannt zu. Sein Vortrag handelte mit dem Umgang von Fehlern und das Verarbeiten solcher innerhalb eines Spiels. Denn die Vussballer zwischen den Pfosten haben eine besondere Bürde zu tragen, da ihre Fehler so gut wie immer zu Gegentoren führen.

    Die Torhüter erzählten sich gegenseitig in der Gruppe oder in Breakout Sessions von ihren Erfahrungen und schrieben sie detailliert auf. „Nur, wer Fehler macht und mit ihnen umgeht, kann auch etwas daraus lernen“, sagte Ireland zu seinen kleinen und großen Zuhörern. Als sich die Teilnehmer nach gut einer Stunde voneinander verabschiedeten, wirkten die Nachwuchstorhüter so, als ob sie in Zukunft selbstbewusster mit ihren Fehlern umgehen würden.

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  • Großer Kampf, null Punkte. Janßen: „Bin stolz auf meine Jungs“

    Großer Kampf, null Punkte. Janßen: „Bin stolz auf meine Jungs“

    Fußball kann manchmal ungerecht sein…

    Wir verlieren gegen Eintracht Braunschweig nach dramatischen 90 Minuten mit 1:2. Es ist ein bitteres Ergebnis. Denn: Die Mannschaft von Cheftrainer liefert vor 2000 Zuschauern in Höhenberg einen leidenschaftlichen Kampf ab, hat den Mitfavoriten auf den Aufstieg am Rande einer Niederlage. Aber am Ende stehen wir mit leeren Händen da. Janßen sagt: „Trotz der verlorenen drei Punkte bin ich stolz auf meine Mannschaft. Wir haben Braunschweig zeitweise beherrscht, haben uns große Chancen erspielt. Es tut mir leid für die Jungs, dass wir heute als Verlierer vom Platz gehen mussten.“

    Dabei beginnt die Partie mit einem Blitzstart für unsere Viktoria. Nach 90 Sekunden spielt Marcel Risse einen cleveren Steilpass hinter die Abwehrkette der Eintracht, Simon Handle startet durch, wird im Strafraum von Sebastian Müller gelegt, Schiedsrichter Patrick All zeigt sofort auf den Punkt. Keine Diskussion, klarer Strafstoß. Unser Capitano übernimmt die Verantwortung, legt sich den Ball zurecht und verwandelt eiskalt. Wir führen nach drei Minuten völlig überraschend 1:0.

    Die Niedersachsen sind geschockt. Es geht nicht viel beim Tabellenzweiten. Und wieder ist es unser Kapitän, der mit einem scharfen Steilpass in den Rücken der Braunschweiger Abwehr die nächste Großchance einleitet. Patrick Sontheimer steuert allein auf Braunschweigs Keeper Jasmin Fejzic zu, spitzer Winkel, schwierig, die Lücke zu finden. Fejzic macht sich groß, verhindert mit einem Reflex das 2:0 des Gastgebers.

    Plötzlich ist die Eintracht da, drückt aufs Tempo, übernimmt die Spielkontrolle und drängt die Viktoria immer stärker in die eigene Hälfte. Kommt zu Chancen, die der bestens aufgelegte Moritz Nicolas allesamt souverän meistert.

    Dann ist Halbzeit. Applaus der Fans für die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen für ihre couragierte Leistung.

    Wir kommen aus der Kabine. Aber diesmal sind die Braunschweiger hellwach. Nach einem Konter legt der eingewechselte Luc Ihorst quer und Eintrachts Torjäger Lion Lauberbach verwandelt eiskalt zum Ausgleich (47.). Es ist bereits sein achter Saisontreffer.

    Wir schütteln uns kurz und bieten Braunschweig anschließendweiter die Stirn. Es entwickelt sich ein spektakuläres Fußballspiel, in der die Viktoria zu hochkarätigen Möglichkeiten kommt. In Minute 78 kann Ihorst eine Flanke nur mit dem Arm abwehren, Referee Alt zeigt zum zweiten Mal auf den Punkt. Wieder tritt Risse zum Elfmeter an, er wählt die rechte Ecke, aber diesmal taucht Eintracht-Keeper Jasmin Fejzic im richtigen Moment ab und entschärft den Ball. Risse sagt nach dem Abpfiff: „Es tut mir leid, dass ich den zweiten Elfer nicht verwandelt habe und der Mannschaft damit nicht helfen konnte.“

    Dann kommt es noch bitterer für unsere Viktoria. In Minute 86 hämmert der eingewechselte Benjamin Wirth die Kugel aus rund 18 Metern in den Winkel. Traumtor vier Minuten vor dem Ende. Braunschweig führt 2:1.

    Wir stemmen uns gegen die drohende Niederlage, holen noch einmal alles aus uns heraus. Aber dann ist Schluss.

    Bitter. Statt mit einem hochverdienten Sieg gehen wir mit leeren Händen nach Hause. Die Viktoria-Anhänger verabschieden das Team mit stehendem Applaus. Eintracht-Trainer Michael Schiele spricht „von einem hervorragenden Gegner, der uns spielerisch und kämpferisch mindestens ebenbürtig war. Die Viktoria hat eine hervorragende Leistung gezeigt.“

    Janßen sagt: „Wir haben in dieser Spielzeit schon einige Nackenschläge weggesteckt. Jetzt werden wir im letzten Spiel des Jahres kommenden Freitag gegen Viktoria Berlin noch einmal alles aus uns herausholen, um drei Punkte einzufahren.“

    Christoph Greger wird nicht dabei sein können. Gegen die Eintracht kassierte er seine fünfte Gelbe Karte.  

     

    Aufstellung

    Moritz Nicolas, Maximilian Rossmann, Christoph Greger, Daniel Buballa, Simon Handle, Kai Klefisch, Niklas May, Marcel Risse, Patrick Sontheimer (ab 87.: Nikolaj Möller), Benjamin Hemcke (ab 65.: Patrick Koronkiewicz), Luca Marseiler (ab 73.: Seokju Hong)

    Tore

    3. Minute: 1:0, Marcel Risse, 47.: 1:1, Lion Lauberbach, 86.: 1:2, Benjamin Girth

    Besondere Vorkommnisse

    In Minute 78 scheitert Marcel Risse mit einem Strafstoß.

    Gelbe Karten

    29. Minute. Christoph Greger, 40.: Benjamin Hemcke, 45.: Daniel Buballa, 61.: Brian Behrendt, 89.: Bryan Henning, 90.: Maximilian Rossmann

    Schiedsrichter

    Patrick Alt

    Zuschauer

    2005

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