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  • Nach bitterem 0:4: Fans bauen Mannschaft wieder auf

    Nach bitterem 0:4: Fans bauen Mannschaft wieder auf

    Ein gebrauchter Nachmittag. Schmerzhafte 0:4-Niederlage gegen clevere und abgezockte Lauterer. Ein bitterer Rückschlag für unsere Viktoria nach dem souveränen 2:0-Heimsieg gegen den Halleschen FC.

    Dauerregen in Kaiserslautern. Der Himmel weint. Es passt irgendwie zur Szenerie. Der Betzenberg verabschiedet Horst Eckel. Freitag verstarb die Lauterer Fußball-Legende im Alter von 89 Jahren. Für den Weltmeister von 1954 wird eine Schweigeminute abgehalten. Die Mannschaften tragen Trauerflor, die Viktoria spielt auf Bitten der Gastgeber statt im schwarzen Dress mit weißen Trikots.

    Unser Cheftrainer Olaf Janßen verändert sein Team im Vergleich zum Heimsieg gegen Halle nur auf einer Position. Kapitän Marcel Risse kehrt nach überwundener Muskelverletzung zurück ins Team, dafür nimmt Benjamin Hemcke auf der Bank Platz. Auf dem Rasen kommt es zum Wiedersehen mit Viktorias Rekordspieler und Rekordtorschützen Mike Wunderlich, der nach neun Jahren in Höhenberg zum Betzenberg wechselte.

    10 000 Zuschauer sind trotz der verschärften Corona-Bestimmungen zugelassen. Und die machen nach bereits vier Minuten einen Höllenlärm. Lautern mit einer Blitzführung. Unsere Abwehr ist ungeordnet, die Kugel fällt Patrick Hanslik vor die Füße, Drehschuss mit links, drin ist das Ding. Der Gastgeber führt 1:0.

    Wir versuchen trotz des frühen Rückstandes Spielkontrolle zu bekommen. Die Partie wiegt hin und her. Und wieder ist es eine Unachtsamkeit, die uns den nächsten Nackenschlag versetzt.

    Eine Ecke, eine Kopfballverlängerung, am langen Pfosten steht Maximilian Hercher völlig blank und netzt ein. 0:2 nach nur 20 Minuten. Das tut weh!

    Wie antwortet die Viktoria? Marcel Risse versucht es in Minute 27 mit einem raffinierten Freistoß, den Lauterns Keeper Matheo Raab nur mit Mühe entschärfen kann.   

    Dann wird die Partie hitzig. Lauterns Trainer Antwerpen gestikuliert wild an der Seitenlinie, reklamiert wegen angeblichen Handspiels von Moritz Fritz. Rudelbildung. Schiedsrichter Lukas Benen zeigt beiden den gelben Karton.

    Kurz vor der Halbzeit hat Risse noch einmal die große Möglichkeit, um zu verkürzen. Sein Freistoß aus 19 Metern streift aber knapp über die Querlatte. Dann ist Halbzeit. Fazit: Lautern eiskalt. Zwei Chancen, zwei Treffer. Viktoria mit mehr Ballbesitz, aber zu harmlos.

    Wir kommen aus der Pause zurück. Klefisch und Buballa bleiben in der Kabine. Dafür sollen Niklas May und Nikolaj Möller die Aufholjagd starten. Aber bereits nach drei Minuten ist die Hoffnung weg. Wieder ein Blitztor der Roten Teufel. Wieder steht Hanslik allein vor der Kiste. Verwandelt eiskalt. Es steht 3:0 für Lautern.

    Jetzt bloß nicht kopflos werden. Weiter kämpfen, Viktoria! Irgendwie den Anschlusstreffer erzielen. Vielleicht gibt es ein kleines Fußballwunder…

    Aber es gibt kein Durchkommen. Die Defensive des Gastgebers ist ein Bollwerk. Und am Ende kommt es noch schlimmer. Wieder ein Konter, der eingewechselte Jan Zimmer steht drei Minuten vor dem Abpfiff allein vor Moritz Nicolas und hebt die Kugel eiskalt über ihn hinweg ins Netz. 0:4 aus Viktoria-Sicht. Das tut weh.

    Dann ist Schluss. Lautern feiert. Janßen ruft seine Mannschaft zusammen, bildet einen Kreis. Mut zusprechen nach der deftigen Pleite.

    Schließlich geht es gemeinsam zu unseren Fans, die der Truppe Trost spenden.

    „Die Niederlage tut weh“, sagt Janßen später auf der Pressekonferenz, „meine junge Mannschaft erlebt gerade einen besonderen Moment. Jetzt müssen wir gemeinsam zeigen, dass wir diese bittere Niederlage abschütteln, uns von unserem steinigen Weg nicht abbringen lassen und in unserem kommenden Heimspiel gegen Braunschweig die richtige Antwort zeigen.“  

    Viktoria

    Moritz Nicolas, Florian Heister, Maxim Rossmann, Christoph Greger, Daniel Buballa (ab 46.: Niklas May), Moritz Fritz (ab 73.: Jeremias Lorch), Kai Klefisch (ab 46.: Nikolaj Möller), Patrick Sontheimer (87.: Benjamin Hemcke), Marcel Risse, Simon Handle, Luca Marseiler (ab 59.: Youssef Amyn).

    Schiedsrichter:

    Lukas Benen

    Gelbe Karten:

    Viktoria:

    Moritz Fritz (35. Minute), Luca Marseiler (38.), Christoph Greger (75.)

    Kaiserslautern:

    Marlon Ritter (15.), Marco Antwerpen ( 35.), Hendrick Zuck (42.), Kevin Kraus (45.)

     

    Tore:

    1:0 Daniel Hanslik (5. Minute). 2:0 Philipp Hercher (20.), 3:0 Daniel Hanslik (48.), 4:0 Jan Zimmer (87.)

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  • Besonderes Aufeinandertreffen: „Die Viktoria ist und bleibt in meinem Herzen!“

    Besonderes Aufeinandertreffen: „Die Viktoria ist und bleibt in meinem Herzen!“

    Nach dem 2:0-Sieg über den Halleschen FC im Sportpark Höhenberg reist die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen nun zum 1. FC Kaiserslautern. Die Roten Teufel haben einen ganz besonderen Spieler in ihren Reihen: Mike Wunderlich. Zehn Jahre bei der Viktoria. Rekordspieler (323 Spiele). Rekordtorschütze (190 Treffer).  Erstmalig seit seinem Wechsel auf dem Betzenberg haben wir mit ihm gesprochen.

    Mike, wie hast du die letzten Monate nach deinem Wechsel erlebt? Es war ja sicherlich eine große Umstellung für dich…

    Natürlich ist es eine Umstellung, wenn man seine Heimat verlässt. Aber ich habe mich relativ schnell gut in Lautern eingelebt. Sportlich gesehen war es am Anfang natürlich etwas schwierig, aber mittlerweile sind wir in der Spur und spielen guten Vussball.

    Als Rekordspieler und Rekordtorschütze der Viktoria hast du auf der Schäl Sick natürlich einen hohen Stellwert. Wie hast du die vergangenen Wochen von „außerhalb“ betrachtet?

    Die ersten Spiele war es natürlich komisch, von außen zuzuschauen. Schließlich habe ich die vergangenen zehn Jahre bei der Viktoria verbracht. Die Viktoria war meine Heimat. Mittlerweile habe ich mich aber dran gewöhnt. Der Verein bleibt und ist immer in meinem Herzen. Ich verfolge natürlich weiterhin die Entwicklung in Höhenberg und habe ein besonderes Auge drauf. Alleine durch meinen Vater ist es weiterhin etwas Besonderes. Es freut mich, dass die Mannschaft aktuell gut in der Spur ist und die letzten Spiele erfolgreich verlaufen sind.

    Phasenweise lief es für die Viktoria nicht ganz erfolgreich. Wie hast du es wahrgenommen?

    Wenn es nicht läuft, dann tut das schon weh. Schließlich gönne ich jedem im Verein den Erfolg. Aber jeder weiß, dass auch Misserfolge zum Vussball dazu gehören. Die Dinge sind so wie sie sind. Wenn es positiv läuft, freue ich mich natürlich mit. Wenn es mal negativ verläuft, tut es mir natürlich leid für alle. Wenn es geht, schaue ich mir die Spiele an und drücke fest die Daumen.

    Mit dem FCK hast du in dieser Spielzeit auch schon einiges erlebt. Wie hast du dich mittlerweile im Team eingefunden und wie würdest du die Leistungen beschreiben?

    Der Start war für uns als Mannschaft nicht ganz leicht. Mit dem Derby gegen Waldhof Mannheim, als wir mit neun Mann 0:0 gespielt haben, ist bei uns etwas passiert. Wir haben aus den letzten Spielen 21 Punkte geholt. Das heißt schon etwas. Die Tabellensituation führt uns eher nach oben als nach unten. Das freut natürlich jeden, der sich mit dem FCK verbunden fühlt. Für mich läuft es aktuell auch immer besser. Wir sind alle auf einem guten Weg.

    Wir sehr freust du dich auf das Spiel am Samstag und das Wiedersehen mit deinen Ex-Mitspielern?

    Als der Spielplan rauskam, war es mit das erste, worauf ich geschaut habe. Ich freue mich sehr auf die Partie, auf das Wiedersehen mit dem Verein und den Jungs aus dem Team.

    Was erwartest du für ein Spiel?

    Olaf Janßen hat es im Interview nach dem Spiel gegen Halle gut gesagt. Aus den letzten acht Spielen haben beide Mannschaften 17 Punkte geholt, das ist eine gute Ausgangslage für beide Teams. Deswegen wird es, wie so oft in der Liga, ein fifty-, fifty-Spiel werden. Ich erwarte eine packende Partie auf Augenhöhe, mit sehr viel Kampf und Leidenschaft und einem Lauterer Publikum, das fest hinter uns steht. In den 90 Minuten geht es nicht um Mike Wunderlich, sondern um Vussball und drei Punkte.

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  • Wichtige Ticket- und Corona-Info für Auswärtsspiel in Kaiserslautern

    Wichtige Ticket- und Corona-Info für Auswärtsspiel in Kaiserslautern

    Ticketsituation zu unserem Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern

    Zum aktuellen Zeitpunkt wartet der 1. FC Kaiserslautern nach wie vor auf die aktualisierte Version der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz, die heute im Laufe des Tages – was auch bis in die späten Abendstunden dauern kann – verabschiedet wird und ab morgen in Kraft tritt. Daher können wir Euch, liebe Viktoria-Fans, zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht final mitteilen, welche Bestimmungen und Vorgaben morgen beim Auswärtsspiel auf dem Betzenberg (14 Uhr) gelten werden.

    Mit Verabschiedung der neuen Verordnung wird voraussichtlich auch eine Begrenzung der Zuschauerzahl beschlossen werden. Der 1. FC Kaiserslautern erwartet gegen Viktoria Köln bis zu 9.000 Zuschauer, alle bereits gekauften Tickets behalten daher nach aktuellem Stand ihre Gültigkeit.

    Rund 150 Fans wollen unsere Mannschaft in Kaiserslautern unterstützen. Knapp 70 Anhänger fahren in drei Bussen zum Betzenberg. Davon haben rund 50 bereits ein Ticket erworben. Kaiserslautern hat aufgrund der unklaren Situation den Vorverkauf gestoppt. Somit ist es – Stand heute – laut Durchführungsbestimmungen des DFB nicht mehr möglich, kurzfristig Tickets zu erwerben. Sobald Kaiserslautern genauere Informationen erhält, informieren wir euch auf unserer Website und über unsere digitalen Kanäle, ob der Vorverkauf fortgesetzt wird. Selbstverständlich versuchen setzen wir alles daran, die notwendigen Tickets zu besorgen und werden euch mit einem Update auf dem Laufenden halten.

    2G und Maskenpflicht

    Sicher ist jedoch – Stand heute, 14 Uhr, dass im gesamten Stadion eine medizinische Maskenpflicht herrschen wird. Erlaubt sind demnach ausschließlich FFP2-/FFP3-Masken oder sogenannte „OP-Masken“. Kinder bis einschließlich sechs Jahre sind von der Maskenpflicht ausgenommen. Der Mund-Nase-Schutz ist durchgehend zu tragen und darf auch am eigenen Steh- bzw. Sitzplatz ausschließlich zum Verzehr von Speisen und Getränken abgenommen werden.

    Die Bestimmungen in Kurzfassung:

    –  Erwachsene benötigen einen Impf- bzw. Genesungsnachweis (2G).

    – Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahre und drei Monate benötigen keinen Nachweis und sind von der 2G-Regel ausgeschlossen.

    – Kinder und Jugendliche im Alter von 12 Jahre und drei Monate bis einschließlich 17 Jahre ist der Zutritt auch mit einem negativen Schnelltest/PCR-Test gestattet.

    – Zutritt zum VIP-Bereich ist nur mit Impf- bzw. Genesungsnachweis und zusätzlichem Schnelltest/PCR-Test gestattet (2G+).

    – Kinder bis einschließlich sechs Jahren sind von der Maskenpflicht ausgenommen.

    Sollte das Land Rheinland-Pfalz kurzfristig statt der 2G-Regel 2G+ vorschreiben, werden wir euch sofort darüber informieren.

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  • Gegnercheck: Viktoria reist zum Betzenberg

    Gegnercheck: Viktoria reist zum Betzenberg

    Nach einem durchwachsenen Start in die Saison hat der 1. FC Kaiserslautern die Kehrtwende geschafft. Die Roten Teufel agieren aus einer gut funktionierenden Defensive, kassierten in den letzten zehn Spielen nur drei Gegentreffer und spielten bereits zehnmal zu null. Doch wenn am Samstag (Anpfiff: 14:00 Uhr) die Viktoria ins Fritz-Walter-Stadion kommt, müssen die Pfälzer beweisen, dass sie auch ohne Abwehrchef Boris Tomiak ihre beachtenswerte Serie fortsetzen können.

    Bisherige Saison: Nachdem man sich erst spät in der vergangenen Saison ans sichere Ufer retten konnte, wollte der 1. FC Kaiserslautern in dieser Spielzeit direkt oben mitspielen. Allerdings sammelte der FCK in den ersten sieben Partien lediglich fünf Punkte, scheiterte im DFB-Pokal an Borussia Mönchengladbach (0:1) und flog auch im Landespokal Südwest gegen den Oberligisten TuS Mechtersheim mit 1:2 raus. In der 3. Liga haben die Roten Teufel mittlerweile das Ruder herumgerissen. So erbeuteten die Pfälzer in den letzten zehn Partien 21 von möglichen 30 Punkten, kassierten dabei nur drei Tore und kletterten von Tabellenplatz 16 auf Rang 6.

    Kader: Der 1. FC Kaiserslautern verstärkte sich über die Sommerpause immens. Mike Wunderlich und René Klingenburg kamen beide von der Schäl Sick, zudem verpflichtete man Daniel Hanslik (war zuvor schon von Holstein Kiel an den FCK ausgeliehen gewesen) und bewies bei Boris Tomiak (von Fortuna Düsseldorf II) den richtigen Riecher. Letzterer avancierte innerhalb kürzester Zeit zum Abwehrchef. Somit konnte man den Wegfall von Defensivmann Carlo Sicker (zu SV Sandhausen) verkraften. Der Einzige, den die Pfälzer nicht ersetzen konnten, ist Marvin Pourié. Der Stürmer, der letzte Saison zehn Tore für die Roten Teufel erzielte, stürmt mittlerweile für den Ligakonkurrenten Würzburger Kickers.

    Der Kapitän: Nach überstandenem grippalem Infekt wird Jean Zimmer am Wochenende voraussichtlich wieder die Kapitänsbinde tragen. Das Eigengewächs der Roten Teufel verlies den Verein 2016, gewann daraufhin zweimal die 2. Bundesliga (2016/17 mit dem VfB Stuttgart und 2017/18 mit Fortuna Düsseldorf) und kehrte zu Beginn dieses Jahres auf den Betzenberg zurück. Sollte es für Zimmer noch nicht zu einem Startelfeinsatz reichen, wird Mittelfeldspieler Hendrick Zuck die Binde anlegen: Der 31-Jährige absolvierte bisher jede Spielminute für den FCK und vertrat in der Vergangenheit häufiger Zimmer.

    Der Torjäger: Genau dies ist das Manko der sonst gut aufgestellten Pfälzer. Nachdem Pourié den Verein im Sommer verließ, komplettierten Neuzugänge Lucas Röser (Leihe von Türkgücü München) und Muhammed Kiprit (von KFC Uerdingen) den Sturm, der aus Daniel Hanslik und Elias Huth bestand. Röser laboriert aber seit Saisonbeginn an einem Kreuzbandriss und die anderen drei Spieler kommen insgesamt auf magere vier Treffer in der laufenden Saison. So müssen die Tore von anderen Spielern erzielt werden: Derzeit wird die interne Torjägerliste von Spielmacher Mike Wunderlich, Rechtsverteidiger Philipp Hercher und Innenverteidiger Boris Tomiak angeführt (je drei Treffer).

    Der Rückhalt: Matheo Raab ist laut der Kicker-Bewertung derzeit der beste Spieler in der 3. Liga (durchschnittliche Note 2,5). Der Torhüter stammt aus der Region, wurde ausgebildet bei den Sportfreunden Eisbachtal, bevor er es über Eintracht Trier zum 1. FC Kaiserslautern schaffte. Während der 22-Jährige in der letzten Saison als Nummer Zwei zu vier Einsätzen kam, ist er in dieser Spielzeit als erster Torhüter gesetzt und hielt achtmal seinen Kasten sauber. Die letzten beiden Spiele fehlte er aufgrund eines grippalen Infekts, seine Vertretung Avdo Spahic ließ ebenfalls keinen Treffer zu.

    Faszination Fritz-Walter-Stadion: Nur in Magdeburg pilgern mehr Fans auf die Tribünen der Spielstätte. In den letzten drei Heimpartien kamen immer mehr als 17.000 Besucher, aufgrund der gestiegenen Inzidenz werden am Samstag allerdings nur 10.000 Zuschauer ins Fritz-Walter-Stadion kommen dürfen.

    Der Trainer: Am 23. Spieltag der letzten Saison beerbte Marco Antwerpen Jeff Saibene als FCK-Trainer. Zu diesem Zeitpunkt trennten die Roten Teufel nur drei Punkte von einem Abstiegsrang. Auch der 50-Jährige hatte seine Schwierigkeiten, die Pfälzer vor dem Abstieg zu bewahren, landete aber zum Ende der Spielzeit auf dem 14. Rang. Antwerpen kann vor seinem 36. Spiel bei Kaiserslautern eine ausgeglichene Statistik vorweisen: Zwölf Siege, zwölf Unentschieden und elf Niederlagen stehen bei dem FCK-Trainer derzeit zu Buche. Bei der Viktoria, die er von Sommer 2016 bis Ende 2017 coachte, war die Bilanz um einiges besser: Von 62 Spielen konnten die Höhenberger 41-mal unter Antwerpen gewinnen.

    Personalsituation: Laut der Twitter-Seite des 1. FC Kaiserslautern fehlen Lucas Röser (Kreuzbandriss), Anas Bakhat (Kniebinnenschaden), Simon Stehle (Bänderanriss im Sprunggelenk) und Anil Gözütok (Bänderverletzung). Zudem ist Boris Tomiak gelbgesperrt.

    Pflichtspiel-Bilanz aus Viktoria-Sicht:

    Gesamt: 0 Sieg, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen

    Heim: 0 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage

    Auswärts: 0 Sieg, 1 Unentschieden, 1 Niederlage

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr. Für alle, die nicht in den Sportpark Höhenberg kommen können, wird das Spiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Viktoria Köln ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) und den Liveticker auf der Viktoria-Homepage werden die Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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  • Olaf Janßen über den Mythos Betze: „Eine andere Welt“

    Olaf Janßen über den Mythos Betze: „Eine andere Welt“

     Am Samstag um 14:00 Uhr ist die Elf von Cheftrainer Olaf Janßen zu Gast beim 1. FC Kaiserslautern auf dem Betzenberg. Vor der Partie sprach Cheftrainer Olaf Janßen in seinem ‚Wohnzimmer‘ über den Heimerfolg gegen den HFC, das anstehende Wiedersehen mit Mike Wunderlich, die Atmosphäre auf dem Mythos Betzenberg und die kommenden 90 Minuten gegen Kaiserslautern.

    Olaf Janßen über…

    …den Heimsieg gegen Halle: „Nach der bitteren Pleite in Meppen war es wichtig, nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Die Mannschaft hat mit einer brutalen Überzeugung gespielt und total verdient gegen den HFC gewonnen. Wir freuen uns über die 22 Punkte, die wir auf dem Konto haben und wollen auf keinen Fall nachlassen.“

    …das Wiedersehen mit Mike Wunderlich: „Mike ist bei der Viktoria nicht nur Rekordspieler und Rekordtorschütze, er war auch ein wahnsinniger Kapitän. Er ist unheimlich ehrgeizig, will in jedem Training oder Spiel gewinnen und gibt immer 100 Prozent. Als Trainer ist es ein Geschenk, mit ihm arbeiten zu dürfen. Das habe ich auch noch nie so erlebt. Er hat diesen Klub nicht nur geliebt, sondern auch brutal gelebt. Ich freue mich sehr, ihn wiederzusehen.“

    …die Atmosphäre auf dem Betzenberg: „Der Betzenberg ist Leidenschaft, ist Liebe zum Verein. In Kaiserslautern brennt der Baum, wenn der Ball rollt. Die Atmosphäre ist Wahnsinn. Beim FCK ist immer eine riesige Stimmung und das überträgt sich auch auf die Mannschaft. Die Spieler kämpfen und geben immer Vollgas. Wenn man mit dem Bus den Berg hinauffährt, dann merkt man, dass es eine andere Welt ist.“

    …die anstehenden 90 Minuten: „Wir müssen mutig und cool bleiben. Wir wollen unser Spiel durchdrücken. Der FCK hat einen brutalen Teamgeist. Sie verteidigen bis zum Ende und haben absolute Qualitätsspieler in ihren Reihen. Auf jeder Position ist der FCK gefährlich. Da müssen wir aufpassen.“

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  • Gonzalo Castro trainiert bei der Viktoria

    Gonzalo Castro trainiert bei der Viktoria

    Ex-Nationalspieler Gonzalo Castro trainiert bei Viktoria Köln bis auf Weiteres mit. Der 34-Jährige, der für Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart 409 Bundesligaspiele bestritt, ist derzeit vereinslos. „Ich möchte mich fit halten und auf einem hohen Level trainieren. Die Viktoria bietet beste Bedingungen. Ich möchte ich mich bei den Verantwortlichen bedanken, dass sie mir dafür die Möglichkeit geben“, sagt der fünffache deutsche Nationalspieler.

    Marcus Steegmann, Viktorias Sportlicher Leiter, erklärt: „Gonzalo ist mit der Bitte auf uns zugekommen, bei der Viktoria trainieren zu dürfen. Nach Rücksprache mit Cheftrainer Olaf Janßen haben wir gerne dem Wunsch entsprochen. Mit seiner fußballerischen Qualität und seiner Erfahrung hebt er das Trainingsniveau noch einmal deutlich an. Wenn wir ihn damit unterstützen können, schnell einen neuen Verein zu finden, freut uns das. Beide Seiten profitieren also davon. Gonzalo ist bei der Viktoria herzlich willkommen.“

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  • Spieler des Monats November gesucht!

    Spieler des Monats November gesucht!

    Der November neigt sich dem Ende entgegen und auf der Facebook-Seite der Viktoria steht die nächste Wahl zum Spieler des Monats an!

    Zwei Siege aus drei Drittliga-Partien hat die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen im November auf dem.Konto stehen. Lediglich die bittere Niederlage beim SV Meppen musste das Team hinnehmen. Beim 2:1 bei Türkgücü München und dem 2:0-Heimsieg gegen den Halleschen FC machten folgende Spieler mit besonders guter Leistung auf sich aufmerksam:

    – Patrick Sontheimer (der diesjährige Neuzugang erzielte nicht nur das 1:0 bei Türkgücü München, sondern brachte auch weiterhin positiv gute Leistungen auf den Platz)

    – Maximilian Rossmann (der Abwehrmann sorgte für Stabilität in der Viktoria-Abwehr und zeigte, welch ein wichtiger Teil des Teams er ist. Gegen Meppen und den HFC führte der 26 Jährige die Mannschaft als Kapitän auf das Feld)

    – Luca Marseiler (in München mit hervorragender Offensivleistung, gegen Halle dann mit einem Doppelpack belohnt. Die Leihgabe vom SC Paderborn machte besonders in diesem Monat von Woche zu Woche mit seiner Leistung auf sich aufmerksam)

    – Florian Heister (auf der Außenbahn sowohl offensiv als auch defensiv aktuell nicht wegzudenken)

    Die Abstimmung findet auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln statt. Die Wahl läuft bis Dienstag, 7. Dezember 2021 um 9.00 Uhr. Die Stimme der Viktoria-Anhänger wird durch die jeweiligen Emojis (welche den Spielern zugeordnet sind) gezählt.

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  • Heimspiele gegen Braunschweig und Berlin: Vorverkauf läuft!

    Heimspiele gegen Braunschweig und Berlin: Vorverkauf läuft!

    Die Viktoria-Anhänger können sich auf die letzten beiden Heimspiele des Jahres freuen! Am 11. Dezember um 19:00 Uhr ist Eintracht Braunschweig zu Gast im Sportpark Höhenberg, am Freitag, 17. Dezember folgt das Heimspiel gegen Viktoria Berlin. Letzteres wird gleichzeitig das erste Rückrunden-Spiel der Saison 2021/2022 sein. Ab sofort können Tickets für die Partien gekauft werden, denn der Vorverkauf läuft. Wie schon beim Heimspiel gegen den HFC wird die 2G-Regel gelten. Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

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  • Kölner Pokalduell am 8. Dezember

    Kölner Pokalduell am 8. Dezember

    Im Achtelfinale des diesjährigen Bitburger-Pokals kommt es zum Stadtduell zwischen dem SV Weiden und unserer Viktoria. Nun wurde das Spiel zeitgenau terminiert. Am Mittwoch, 8. Dezember 2021 um 19:30 Uhr, wird die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen auf die linke Rheinseite zum Kreisligisten reisen, um ins Viertelfinale einzuziehen.

    Tickets für das Pokalspiel gibt es am Freitag, 3. Dezember sowie am Dienstag, 7. Dezember (von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr) in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg. Erwachsene zahlen für die Partie 12 Euro Eintritt, ermäßigte Tickets kosten sechs Euro. In Weiden gilt die 2G-Regel.

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  • Viktoria siegt 2:0! Lucas Doppelpack zum 1. Advent

    Viktoria siegt 2:0! Lucas Doppelpack zum 1. Advent

    Sportlicher Befreiungsschlag unserer Viktoria!

    Den Halleschen FC 2:0 besiegt. 17 Punkte aus acht Spielen gesammelt. Sprung auf Tabellenplatz 13. Fünf Zähler Abstand auf einen Abstiegsrang. Besser hätte es am 1. Advent in Höhenberg nicht laufen können. Matchwinner ist Luca Marseiler mit einem Doppelpack.

    Olaf Janßen muss angesichts der Verletztenmisere wieder einmal improvisieren. Und greift in die Trickkiste. Ohne Stoßstürmer, dafür setzt unser Cheftrainer auf den spielstarken Luca Marseiler als Mann in der Spitze. Benjamin Hemcke, mit 18 Jahren der jüngste Spieler auf dem Platz, beackert die rechte offensive Seite. Simon Handle stürmt auf links. Eine taktische Umstellung, die sich als Volltreffer erweisen sollte.  

    Mit einem Blitzstart unserer Viktoria geht es los. Kluger Pass von Patrick Sontheimer. Luca Marseiler dreht sich um seinen Gegenspieler, zieht aus spitzem Winkel ab. Drin ist das Ding. 1:0-Führung nach 118 Sekunden. Traumstart!

    Gibt das unserer Truppe Selbstvertrauen? Halle will schnell den Ausgleich, drückt. Kommt zu einer großen Kopfballchance von Kapitän Jonas Nietfeld, Schiedsrichter Mario Hildenbrand entscheidet auf Abseits. Ein diskussionswürdiger Pfiff. Also durchschnaufen, Glück gehabt. Die Viktoria befreit sich, geht vorne drauf, setzt den Gast in deren eigener Hälfte unter Dauerstress. Und das führt in Minute 20 zu einem folgenreichen Fehler. Halle spielt die Kugel hinten rum, Benjamin Hemcke grätscht dazwischen und legt zurück, Marseiler ist zur Stelle und netzt aus zwölf Metern ein. Doppelpack unserer Nummer 30. Grenzenloser Jubel beim eigenen Anhang. Wir führen 2:0!

    Bloß nicht übermütig werden. Weiter konzentriert bleiben. Das Ding ist noch lange nicht durch.

    Cheftrainer Olaf Janßen tigert in seiner Coachingzone hin und her, feuert seine Spieler an, gibt Anweisungen. Wir kontrollieren die Partie. Dann ist Pause. Kraft sammeln für die Aufholjagd des Halleschen FC.

    Deren Trainer Florian Schnorrenberg reagiert mit einem Dreierwechsel. Aber auch seine Personalrochade ändert nichts an der Überlegenheit unserer Viktoria. Wir kontrollieren Ball und Gegner und kommen in Minute 65 zu einer Doppelchance: Erst verfehlt Kai Klefisch mit einem raffinierten Fernschuss das Ziel, anschließend klatscht ein Geschoss von Simon Handle an die Querlatte. Das wäre die endgültige Entscheidung gewesen.

    Nach 71 Minuten ist für Luca Marseiler der erfolgreiche Arbeitstag vorbei. Mr. Doppelpack verlässt unter großem Applaus der Anhänger den Rasen. Dafür kommt Timmy Thiele. Für den Stürmer ist es nach langer Verletzungspause der erste Einsatz seit dem 2. Oktober. Elf Minuten vor dem Anpfiff hat er die große Möglichkeit zum 3:0. Nach einem feinen Sontheimer-Zuspiel steht er allein vor Keeper Daniel Mesenhöler, der mit einer Fußabwehr einen weiteren Gegentreffer verhindert. Neun Minuten später steuert Thiele alleine auf das Tor des HFC zu, der eingewechselte Jan Löhmannsröben nietet ihn um und sieht folgerichtig die Rote Karte. Viktoria neun Minuten in Überzahl. Wir dominieren die Partie nach Belieben, haben Großchancen, die wir allerdings nicht nutzen. Dann ist Schluss. Völlig verdienter, souveräner Sieg. Janßen schickt seine Mannschaft in die Fankurve. La Ola und glückliche Gesichter, wohin das Auge reicht.

    „Ich bin stolz auf meine Jungs“, sagt ein sichtlich erleichterter Viktoria-Trainer, „das war nach dem 0:4 in Meppen die richtige Antwort. Meine Mannschaft hat Charakter gezeigt. Vor den schweren Partien gegen Kaiserslautern und Braunschweig war das ein Dreier, der uns guttut.“

    Auch Marseiler spricht von einem „hochverdienten Sieg, weil wir es defensiv und offensiv viel besser gemacht haben als in Meppen.“

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas, Florian Heister, Maximilian Rossmann, Christoph Greger, Daniel Buballa (ab 57.: Niklas May), Kai Klefisch, Moritz Fritz, Patrick Sontheimer, Benjamin Hemcke (ab 88.: Jeremias Lorch) Simon Handle, Luca Marseiler (ab 71.: Timmy Thiele)

    Schiedsrichter: Mario Hildenbrand

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Moritz Fritz

    Hallescher FC: Michael Eberwein, Fynn Otto

    Rote Karte: Jan Löhmannsröben

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