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  • Vorbericht: Heißes Pflaster Meppen

    Vorbericht: Heißes Pflaster Meppen

    Mannschaft der Stunde

    Meppen ist die Mannschaft der Stunde. Eigentlich wären die Emsländer in der letzten Spielzeit abgestiegen. Weil aber der KFC Uerdingen nach einer Insolvenz zwangsabsteigen musste, blieb Meppen in der Liga. Und feiert jetzt ein furioses Comeback. In den letzten fünf Spielen holten sie vier Siege, es gab lediglich eine Niederlage (2:3 gegen den 1. FC Magdeburg).

    Favoritenschreck

    Meppen gewann zuletzt 1:0 gegen BVB II, holte ein 2:2 gegen Saarbrücken, bezwang den 1. FC Kaiserslautern mit 1:0. Nur der 1. FC Magdeburg konnte die Mannschaft von Trainer Rico Schmitt schlagen. Auffällig: Meppen ging zehnmal in Führung, holte sieben Siege.

    Torjäger Tankulic

    Der offensive Mittelfeldspieler hatte im Sommer bereits bei Türkgücü unterschrieben. Als Meppen dann am grünen Tisch die Liga halten konnte, sagte er den Münchnern ab und blieb im Emsland. Der 30-Jährige ist mit vier Treffern aktuell der beste Torschütze, dahinter folgen drei Spieler mit je zwei Toren. Die 18 Saisontreffer verteilen sich auf elf Spieler.

    Anfällige Abwehr

    Von den ersten 12 Mannschaften hat Meppen mit 20 Gegentreffern die schlechteste Abwehr. Ins Kontor schlug dabei vor allem die 0:5-Niederlage gegen Waldhof Mannheim.

    Trainerlob

    Rico Schmitt ist bereits seit 2021 Trainer in Meppen. Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen lobt die Arbeit seines Kollegen. „Rico hat eine echte Einheit geformt, ein starkes Kollektiv mit charakterstarken Spielern. Besonders ihr Umschaltspiel ist gefährlich. Darauf müssen wir uns einstellen.“

    Heißes Pflaster

    Seit 2014 heißt das Meppener Stadion Hänsch-Arena. Zwischen 1987 und 1998 erlebte das damalige Emslandstadion in der 2. Liga seine erfolgreichste Zeit. Unter dem damaligen Trainer Horst Ehrmanntraut wäre den Meppenern in der Saison 1994/95 fast der Aufstieg in die 1. Liga geglückt. Ein Jahr später schlugen die Emsländer Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal mit 6:1. Die Arena gilt als Hexenkessel, die Fans stehen wie eine Wand hinter ihrer Mannschaft. Zuletzt waren beim 1:0-Sieg gegen BVB II 8000 Zuschauer im Stadion, „die bedingungslos hinter ihrer Mannschaft stehen“, sagt Janßen, der live vor Ort war.

    Corona-Regeln

    Am Spieltag werden die Tageskassen für den Heimbereich zwei Stunden vor dem Anpfiff geöffnet. Für den Gästebereich wird es keine Tageskasse geben. Die Stadionöffnung erfolgt zwei Stunden vor Spielbeginn. Um eine frühestmögliche Anreise wird gebeten, um die Einlasskontrollen zu entzerren. Zuschauern mit erkennbaren Symptomen einer Atemwegserkrankung kann der Zutritt zum Stadion verwehrt werden.  Am Eingang wird dann die „2G-Regel“ überprüft. Im Anschluss checkt sich jeder Zuschauer zum Zweck der Kontaktnachverfolgung über die Luca-App bzw. mit dem Kontaktformular ein. Die dafür notwendigen QR-Codes sind ausreichend an den Eingängen platziert

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  • Risse und Hong pausieren

    Risse und Hong pausieren

    Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen muss am kommenden Montag beim SV Meppen (Anpfiff 19:00 Uhr) auf Kapitän Marcel Risse sowie Stürmer Seokju Hong verzichten.

    Beide mussten im Testspiel gegen den VfL Bochum ausgewechselt werden. Während Marcel Risse aufgrund einer Muskelverletzung in dieser Woche pausieren muss, wird Seokju Hong der Viktoria bis auf Weiteres fehlen. Der 18-Jährige zog sich in einem Zweikampf eine Fraktur der Mittelhand zu. Diese wurde bereits erfolgreich operiert. Wann Hong wieder auf dem Platz stehen kann, ist noch offen.

    Wir wünschen beiden gute Besserung und einen erfolgreichen Heilungsprozess!

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  • Olaf Janßens Appell auf der PK vor Meppen: „Lasst euch impfen“

    Olaf Janßens Appell auf der PK vor Meppen: „Lasst euch impfen“

    Am Montagabend trifft die Viktoria in der Hänsch-Arena auf den SV Meppen (Anpfiff: 19.00 Uhr). Vor der Partie sprach Cheftrainer Olaf Janßen in seinem ‚Wohnzimmer‘ über die Corona-Situation, wie die Länderspielpause überbrückt wurde, das Pokalspiel gegen den SSV Bornheim, die personelle Situation und die Auswärtspartie in Meppen.

    Olaf Janßen über…

    … die derzeitige Corona-Situation: „Mit großer Sorge verfolge ich das Geschehen. Die Zahlen schnellen in die Höhe, die Delta-Variante ist hoch ansteckend. Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich höre, was auf den Krankenstationen passiert. Ich kann nur sagen: Leute, lasst euch impfen. Zum eigenen Schutz, für einen moderaten Krankheitsverlauf und zum Schutz anderer.“

    … den Impfschutz im Team: „Trainerstab, Funktionsteam und Spieler sind durchgeimpft. Dadurch fühlt man sich sicherer. Wir versuchen auch außerhalb des Trainingsbetriebs uns so zu verhalten, dass wir das Risiko so gering wie nur möglich halten.“

    … die Länderspielpause: „Obwohl wir in den letzten sechs Spielen 14 Punkte geholt haben, kam dieses Break nicht zu einem schlechten Zeitpunkt. Wir haben viele von Verletzungen gebeutelte Spieler, die diese Pause nutzten konnten, um wieder fit zu werden. Auch an unserer Kondition haben wir gearbeitet, um uns für die Phase bis Weihnachten den letzten Schliff zu holen.“

    … das Pokalspiel gegen den SSV Bornheim: „Kleiner Kunstrasenplatz, 1.000 Zuschauer – das hatte richtige Pokalatmosphäre! Unser Gegner hat uns das Leben schwer gemacht. Die Jungs haben eine klasse Leistung gebracht und die zweite Halbzeit total kontrolliert. Das war ein tolles Pokalspiel, das uns gutgetan hat.“

    …personelle Situation: „Leider haben wir seit dem Testspiel gegen den VfL Bochum noch zwei weitere Verletzte zu beklagen. Zum einen hat sich Seokju Hong im Zweikampf die Hand gebrochen. Der Junge ist bereits operiert und es geht ihm gut, ausfallen wird er dennoch für mehrere Wochen. Zum anderen hat sich Marcel Risse eine Muskelverletzung zugezogen. Auch dieser Heilungsprozess wird etwas dauern. Diese beiden Ausfälle tun uns weh, doch bin ich mir sicher, dass die Mannschaft das auffangen wird.

    … das Auswärtsspiel in Meppen: „Wir treffen auf einen ganz besonderen Gegner. Der SV Meppen ist derzeit im Flow, wirft läuferisch und kämpferisch alles in die Waagschale und hat ein gefährliches Umschaltspiel. Dabei war der SV Meppen nach der letzten Saison bereits abgestiegen und blieb nur der 3. Liga erhalten, weil der KFC Uerdingen vor der Insolvenz stand. Was die Mannschaft und Trainer Rico Schmitt seitdem daraus gemacht haben, ist bemerkenswert. Sie stellen unter Beweis, dass eine Teamleistung mehr wert ist als die Qualität von Einzelspielern. Und das wird auch vom Publikum auf den Rängen wahrgenommen: Ich war beim letzten Heimspiel des SV Meppen mit 10.000 verrückten Meppenern. Sie haben mich gebeten, die drei Punkte am Montag in der Hänsch-Arena zu lassen, aber damit bin ich natürlich nicht einverstanden.

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  • Mit Dreierpack in die 3. Pokalrunde

    Mit Dreierpack in die 3. Pokalrunde

    2. Runde im Bitbuger-Pokal. Die Reise unserer Viktoria geht zum SSV Bornheim. Bezirksligist. Auf dem Papier eine leichte Aufgabe. Aber was heißt das schon im Pokal. Man kennt ja die abgegriffene Floskel: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze.

    Zum Beispiel diese: Kunst- statt Naturrasen. Länge: 92 Meter. Breite: 60 Meter. Ziemlich kurz, ziemlich eng, aber gerade noch so in der vorgegebenen Norm. Dazu: Dämmerlicht statt helles Flutlicht. Und 1.000 Zuschauer, die auf die große Sensation hoffen. Und noch eine Kleinigkeit: Bornheim ist seit elf Spielen wettbewerbsübergreifend ohne Niederlage. Genug Warnungen für Trainer Olaf Janßen, der ankündigt: „Wir nehmen das nicht auf die leichte Schulter. Wir gehen die Partie an wie ein Drittligaspiel.“

    Seine Jungs hören auf ihren Chef. Gewinnen souverän 5:1 und ziehen in die 3. Pokalrunde ein. 

    Pünktlich um 19 Uhr gehts los. Erste Duftnote von Niklas May, sein Linksschuss wird abgeblockt. In Minute neun klingelt es dann zum ersten Mal: Albert Bunjaku lauert am langen Pfosten, der Ball segelt ihm entgegen und er braucht nur noch einzunicken. Unsere Viktoria mit der frühen Führung.

    Klar, das sorgt für Sicherheit. Der Ball läuft gut und sicher durch die eigenen Reihen, gefühlte 90 Prozent Ballbesitz sind die Folge. Aber es dauert bis zur 26. Minute, bis wir die nächste Chance haben. Den Rechtsschuss von Moritz Fritz kann Bornheims Keeper Luca Degen entschärfen. Und nur zwei Minuten später scheitert auch Patrick Sontheimer nach einem tollen Konter am Torwart des Gastgebers.

    Torchancen sollte man nutzen. Und wenn nicht, kann es sich schon einmal rächen. Minute 42: Bornheims Torjäger Samir Malaab schlägt mit seinem linken Fuß einen seiner gefährlichen Freistöße, Elias Bördner kann nicht klären, plötzlich steht Mohamed Zaim allein vor unserer Kiste und versenkt aus sechs Metern. Der völlig überraschende Ausgleich ist perfekt. Und es kommt noch dicker für die Viktoria: Aaron Brezel hat einen Schlag abbekommen, muss verletzt den Platz verlassen.

    Aber wir schlagen zurück. Und wieder heißt der Torschütze Albert Bunjaku. Eine Flanke von Niklas May versenkt er kurz vor der Pause eiskalt. Mit einer 2.1-Führung geht es in die Kabine.

    Und nach der Pause ist die Viktoria wieder hellwach. Wieder ein Blitzstart. Traumhafter Eckball von Simon Handle, Moritz Fritz schraubt sich hoch, nickt ein und sorgt für die beruhigende 3:1-Führung. Jetzt läuft es wie geschmiert. Vor allem für Albert Bunjaku. Er zeigt eindrucksvoll, dass er seinen Torriecher nicht verloren hat. Staubt in Minute 56 zum 4:1 aus Viktoria-Sicht ab und schnürt damit einen Dreierpack.

    In der 80. Minute wechselt Janßen Luca de Meester ein. Für den Offensivspieler aus der eigenen U 19 ist es der erste Einsatz bei den Profis. Das wäre eigentlich schon eine wunderbare Geschichte. Die allerdings noch schöner wird, weil der 17-Jährige aus dem eigenen Nachwuchs nach nur 240 Sekunden das 5:1 aus Viktoria-Sicht besorgt (84.).

    Fazit: Souverän in die dritte Pokalrunde eingezogen. Abgeklärter Sieg der Viktoria, der auch höher hätte ausfallen können.

    Aufstellung: Elias Bördner, Florian Heister, Alexander Höck, Aaron Brezel (ab 44.: Maximilian Rossmann), Moritz Fritz (ab 64.: Ilhan Altuntas), Niklas May (ab 46.: Daniel Buballa), Jeremias Lorch, Patrick Sontheimer, Benjamin Hemcke, Simon Handle (ab 80.: Luca de Meester), Florian Heister (ab 64.: Tim Schirmer), Albert Bunjaku

    Tore: 0:1 Albert Bunjaku (9.), 1:1 Mohamed Zaim (42.), 1:2 Albert Bunjaku (45.), 1:3 Moritz Fritz (52.), 1:4 Albert Bunjaku (56.), 1:5 Luca de Meester (84.)

    Zuschauer: 1000

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  • 2. Runde im Bitburger-Pokal: Viktoria Köln reist zum SSV Bornheim

    2. Runde im Bitburger-Pokal: Viktoria Köln reist zum SSV Bornheim

    In der 2. Runde des Bitburger-Pokals reist unsere Viktoria am Mittwoch, den 17. November, um 20:00 Uhr zum SSV Bornheim 1924. Der Bezirksligist ist derzeit in bestechender Form. Grund genug, den Gastgeber und das Pokalspiel genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

    Gibt es noch Tickets? 1.000 Eintrittskarten wurden für das Pokalspiel gedruckt, wenige sind noch zu bekommen. Ein Ticket kann entweder in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg am Dienstag zwischen 15.00 – 18.00 Uhr gekauft werden oder an der Abendkasse vor dem Spiel. Am Kunstrasenplatz des SSV Bornheim besteht die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet). Anhänger beider Lager müssen demnach einen Nachweis beim Einlass bereit halten, ein Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. Für Verpflegung ist gesorgt, der SSV läuft mit der altbewährten Dreierkette Brezel, Currywurst und Frikadelle auf.

    Wo kann ich das Spiel live mitverfolgen? Die Viktoria wird natürlich wieder über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) und den Liveticker auf der Viktoria-Homepage ihre Anhänger auf dem Laufenden halten. Aber auch über ein Internet-Radio kann das Spiel live verfolgt werden! Da der Bruder von Björn Nass (Sehbehinderten-Reporter bei Bayer Leverkusen seit 2009) der Torwarttrainer des SSV Bornheim ist, wird das Spiel auch für alle zu hören sein, die nicht live dabei sein können. Hier geht es zur Liveübertragung, die eine Viertelstunde vor Anpfiff beginnt.

    Warum ist der Platz in Bornheim so kurz? Die Wurzeln des SSV Bornheim reichen zurück bis ins Jahr 1924, 750 Vereinsmitglieder zählt der Gastgeber. Der Kunstrasenplatz, auf dem der SSV den Klub von der Schäl Sick empfangen wird, ist mit neuen LED-Flutlichtstrahlern ausgestattet und hat auch noch eine weitere Besonderheit: Er ist nur 90 Meter lang. Laut DFB darf ein Vussballfeld eine Länge zwischen 90 und 120 Meter besitzen.

    Was war der größte Erfolg des SSV Bornheim? Am 21. Juli 2021 besiegte der SSV Bornheim im Kreispokalfinale den Mittelrheinligisten VfL Alfter im Elfmeterschießen mit 5:4 und löste damit das Ticket für den Bitburger-Pokal. Die Sensation machte Ali El Alwani perfekt, der den entscheidenden Elfmeter unter die Latte jagte. Der SSV zeigte aber auch abseits des Rasens besondere Größe und spendete die Zuschauereinnahmen der Partie (3.250 €) an die Hochwasserhilfe.

    Wie stark ist der Bezirksligist? Zurzeit ist die Mannschaft in bemerkenswerter Verfassung. Wettbewerbsübergreifend sind die Bornheimer seit elf Spielen ungeschlagen, in der Liga ist man nach 14. Spieltagen auf dem 2. Tabellenplatz. „Das Selbstbewusstsein ist vorhanden“, attestiert Claus Böing, 1. Geschäftsführer des SSV Bornheim, die Formkurve der Mannschaft.

    Wer ist Bornheims schärfste Waffe? Samir Malaab ist der Knipser der Bezirksliga, Staffel 2. 14 Tore hat er bereits geschossen und acht weitere Treffer aufgelegt. Die Nummer 14 des SSV Bornheim netzte aber auch im Bitburger-Pokal ein: Beim 6:1-Erfolg gegen den Kreisligisten SV Lövenich/Widdersdorf in der 1. Runde gingen vier Tore auf das Konto des 22-Jährigen.

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  • Erfolgreiche Nachwuchsarbeit: Niklas May verlängert seinen Vertrag

    Erfolgreiche Nachwuchsarbeit: Niklas May verlängert seinen Vertrag

    Viktoria Kölns erfolgreiche Nachwuchsarbeit trägt Früchte. Die Viktoria hat den Vertrag mit Niklas May vorzeitig verlängert. Der 19-jährige Defensivspieler kam 2019 von RB Leipzig und wurde im eigenen Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) ausgebildet. Bereits am 19. Mai 2021 feierte er beim 2:1-Erfolg im Bitburger-Pokal gegen Fortuna Köln sein Profidebüt. Insgesamt absolvierte May in dieser Saison bisher zehn Spiele in der dritten Liga. „Die enge Verzahnung zwischen unserem NLZ und den Profis macht sich bezahlt“, sagt Viktorias Sportlicher Leiter Marcus Steegmann, „mit Niklas konnten wir einen weiteren Spieler aus unserem eigenen Nachwuchs an uns binden. Er identifiziert sich mit der Viktoria und ihren Werten. Deshalb sind wir froh darüber, mit ihm zusammen die nächsten Schritte zu gehen.“

    „Ich habe nicht gezögert, das Angebot anzunehmen“, sagt May, „die Viktoria hat es mir ermöglicht, meinen Traum vom Profifußball zu realisieren. Ich habe richtig Lust darauf, den eingeschlagenen Weg mitzugehen.“

    Mittlerweile gehören neun Spieler aus dem eigenen Nachwuchs dem Kader von Cheftrainer Olaf Janßen an.

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  • Auf nach Bornheim! Infos zum Pokalspiel

    Auf nach Bornheim! Infos zum Pokalspiel

    In der 2. Runde des Bitburger-Pokals 2021/2022 reist unsere Viktoria am Mittwoch, den 17. November, um 20:00 Uhr zum Bezirksligisten SSV Bornheim 1924. Anpfiff der Partie ist um 20:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz des SSV Bornheim.

    Tickets für das Pokalduell gibt es am Freitag, sowie kommenden Dienstag in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr) oder auch über unsere Fanbeauftragte Heike Weisweiler (fanbeauftragter@viktoria1904.de). Erwachsene zahlen für das Spiel 10 Euro Eintritt, ermäßigte Tickets kosten 5 Euro. In Bornheim gilt die 3G-Regel (Geimpft, genesen, getestet). Das Testergebnis darf maximal 24 Stunden alt sein.  

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  • Viktoria verliert im Testspiel gegen Bochum spät mit 1:2

    Viktoria verliert im Testspiel gegen Bochum spät mit 1:2

    In einem unterhaltsamen Testspiel bietet die Viktoria dem Bundesligisten VfL Bochum lange die Stirn und verliert kurz vor Schluss mit 1:2 (1:1). Den ersten Treffer der Partie erzielte Saulo Decarli (16.) per Kopf, bevor noch vor dem Halbzeitpfiff Luca Marseiler mit einem sehenswerten Schuss aus der Reihe ausglich (32.). Kurz vor Ende köpfte Soma Novothny den 2:1-Endstand für die Gastgeber aus Bochum (87.). Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen setzte sieben Spieler aus der Höhenberger A-Jugend ein und lobte den Einsatz seiner Truppe nach dem Abpfiff trotz der Niederlage.

    Zwei formstarke Mannschaften aus verschiedenen Ligen trafen am Mittwochnachmittag auf dem Leichtathletikplatz neben dem Vonovia Ruhrstadion aufeinander: Unsere Viktoria ist seit sechs Drittligaspielen ungeschlagen und konnte die letzten beiden Auswärtspartien gewinnen. Der Bundesligist aus Bochum konnte wiederum vier der letzten fünf Begegnungen für sich entscheiden, die letzten beide Heimspiele gewannen die Gastgeber zu null.

    Trainer Olaf Janßen baute seine Startaufstellung im Vergleich zum 2:1-Erfolg gegen Türkgücü im Münchner Olympiastadion nur auf zwei Positionen um: Für den zuletzt überragenden Florian Heister begann Nachwuchstalent Ilhan Altuntas, anstelle von Aaron Berzel war es kam der in der Liga zuletzt Gelb gesperrte Maximilian Rossmann in die Abwehr.

    Von Beginn an hatten die Hausherren mehr Ballbesitz. Doch konnte Bochum zunächst daraus keine Torgefahr entstehen lassen. So hatte die Viktoria den ersten Torabschluss der Partie: Nach 6. Minuten rutschte VfL-Keeper Paul Grave aus und konnte so den zu ihm gespielten Pass nicht rechtzeitig erreichen. Luca Marseiler war zur Stelle und flankte auf den mitgelaufenen Jeremias Lorch, doch der schoss den Ball über das Tor. In der Folge wurde der Bundesligist durch ruhende Bälle gefährlicher. So fand eine Ecke von rechts Saulo Decarli am zweiten Pfosten, der 1,88 m große Innenverteidiger brauchte den Ball nur noch mit dem Kopf über die Torlinie zum 1:0 zu drücken (16.).

    Die Viktoria ließ sich von dem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und lauerte auf Chancen. So war Risse bei einem Fehlpass von Grave zur Stelle und konnte gerade noch so von Raman Chibsah am Torschuss gehindert werden (30.). Doch mit dem nächsten Angriff zappelte der Ball im Bochumer Netz: Luca Marseiler nahm an der linken Strafraumkante Fahrt auf, ließ Patrick Osterhage stehen und schlenzte den Ball aus gut 22 Metern ins rechte Dreiangel (32.). Die Viktoria bot nun ein Duell auf Augenhöhe. In der 40. Spielminute konnte Seokju Hong nach Marcel Risses Vorarbeit nur durch ein taktisches Foul am Torabschluss gehindert werden, wofür Osterhage mit Gelb verwarnt wurde. Unglücklicherweise ging es unmittelbar danach nicht mehr weiter für Risse. Der Kapitän ging noch vor der Halbzeit in die Kabine, für ihn kam Joel Vieting (41.). Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Florian Exner pünktlich zum Pausentee.

    Die Viktoria wechselte zur Halbzeit viele Nachwuchstalente sowie Stürmer-Routinier Albert Bunjaku ein. Und diese spielten direkt mutig nach vorn. Außenverteidiger Tim Schirmer lief die Seitenlinie runter und spielte im richtigen Moment ab auf Joel Vieting, der zu Bunjaku weiterleitete. Der 37-Jährige prüfte VfL-Schlussmann Grave, der eine schöne Flugeinlage zeigte (46.). Doch der Bundesligist kam zu immer besseren Gelegenheiten, die Elias Bördner im Kasten der Viktoria zu entschärfen wusste. Christopher Antwi-Adjei scheiterte zuerst mit einem Schuss aus nächster Nähe am Schlussmann der Höhenberger (50.), dann verlor er auch das Eins-gegen-eins gegen den 19-Jährigen (63.). Der Abwehrverbund der Kölner wurde nun immer stärker unter Druck gesetzt, doch warfen sich die Nachwuchsspieler aufopfernd in jeden Ball. So versuchten die Gastgeber es mit Fernschüssen, doch auch Konstantinos Stafylidis kam an Bördner nicht vorbei (75.).

    Doch kurz vor Schluss war es erneut eine Ecke, die dem VfL Bochum den Sieg in diesem Testspiel bescherte. Die Viktoria rechnete nicht mit einer kurz ausgeführten Ecke und so konnte Eduard Löwen mit aller Übersicht Soma Novothny am ersten Pfosten ausmachen, der ins lange Eck zum 2:1-Endstand einköpfte (87.). Nur wenige Minuten später war Schluss. “In der ersten Halbzeit haben wir es top gemacht und waren streckenweise besser als der Gegner”, resümierte ein zufriedener Olaf Janßen nach der Partie, “in der zweiten Hälfte haben wir dann quasi unsere ganze A-Jugend gebracht. Die haben sich in jeden Ball reingeschmissen und super verteidigt. Insgesamt eine überragende Leistung.”

    Unsere Aufstellung: Moritz Nicolas (45., Elias Bördner) – Ilhan Altuntas (45., Oualid Mhamdi), Maximilian Rossmann, Christoph Greger (45., Alexander Höck), Simon Handle (45., Tim Schirmer) – Moritz Fritz (45., Aaron Berzel) – Marcel Risse (40., Joel Vieting, 78. Ben Hompesch), Jeremias Lorch (45., Benjamin Hemcke), Patrick Sontheimer (66., Mika Durczok), Luca Marseiler (45., Federico Palacios) – Seokju Hong (45., Albert Bunjaku)

    Tore: 1:0 Saulo Decarli (16.), 1:1 Luca Marseiler (32.), Soma Novothny (87.)

    Zuschauer: 250

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Risse (15.), Lorch (35.)

    VfL Bochum: Osterhage (40.), Masovic (80.)

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  • Viktoria trägt Testspiel beim VfL Bochum aus

    Viktoria trägt Testspiel beim VfL Bochum aus

    Am kommenden Mittwoch um 14 Uhr absolviert Viktoria Köln ein Testspiel beim Bundesligisten VfL Bochum. Ausgetragen wird die Partie am Leichtathletik-Platz am Vonovia Ruhrstadion.

    Zuschauer sind bei dieser Partie zugelassen. Der Zutritt zur Begegnung erfolgt unter den aus dem Spielbetrieb bekannten 3G-Regeln, heißt: Zugang erhält, wer den Nachweis erbringt, entweder vollständig geimpft oder genesen zu sein bzw. einen offiziellen Test vorweisen kann, der nicht älter als 24 Stunden ist. Eine Mund-Nasen-Schutzmaskenpflicht besteht lediglich beim Einlass sowie vor und in den WC-Räumen.

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  • Simon Handle ist der Spieler des Monats Oktober!

    Simon Handle ist der Spieler des Monats Oktober!

    Dieses Mal gab es für die Anhänger der Viktoria keine zwei Meinungen: Mit 80 % aller Stimmen wurde Simon Handle zum Spieler des Monats Oktober gewählt! Der Flügelflitzer ließ bei der Abstimmung Daniel Buballa, Kai Klefisch und Patrick Sontheimer hinter sich.

    Handle stand jede Spielminute im vergangenen Monat auf dem Rasen. Somit trug der 28-Jährige seinen Anteil zur Erfolgsserie der Höhenberger bei, die im Oktober kein einziges Spiel verloren. Gegen den Tabellenführer 1. FC Magdeburg lief er beim letzten Heimspiel zur Höchstform auf: Zuerst zwang er FCM-Kapitän Tobias Müller zu einer mit Rot geahndeten Notbremse, dann erzielte der 1,70 m große Flügelspieler den 1:0-Endstand per Kopf. Nun ist er nach Youssef Amyn der zweite Spieler, der bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr zum Spieler des Monats gewählt wurde.

    Anfang Dezember findet das nächste Fan-Voting statt. Dann wird der Spieler des Monats November von den Viktoria-Anhängern auf Facebook gewählt. Aus den Gewinnern der jeweiligen Monate wird es am Ende des Jahres die Spieler des Jahres Wahl geben.  

    Die Spieler des Monats aus diesem Jahr im Überblick:

    Mike Wunderlich (Januar bis März)

    Michael Schultz (April)

    Timmy Thiele (Mai)

    Youssef Amyn (Juni)

    Youssef Amyn (Juli)

    Simon Handle (August)

    Kai Klefisch (September)

    Simon Handle (Oktober)

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