Ab 13.30 Uhr möchte die Viktoria mit euch zusammen feiern! Vamilien-Fest in unserer Heimat. Der Eintritt ist frei. Und es warten tolle Überraschungen auf euch.
Schaut euch im Mannschaftsbus – dem Heiligtum der Profis – um. Wollt ihr den Spielern von Cheftrainer Olaf Janßen einmal richtig auf den Zahn fühlen? Dafür gibt es eine Fragerunde mit zwei Profivussballern! Außerdem gibt es Live-Musik und unsere kleinen Vussballfreunde können sich schminken lassen. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt, das Bistro ist geöffnet.
Sportvorstand Franz Wunderlich wird kurz vor dem Anpfiff Einblicke in das Nachwuchskonzept der Viktoria geben. Acht Spieler aus dem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) standen bereits im Kader der Profis, fünf von ihnen konnten in dieser Saison bereits Drittligaluft schnuppern. „Die Viktoria ist ein Ausbildungsverein“, sagt Wunderlich, „die Verzahnung zwischen NLZ und Profis ist sehr eng, Durchlässigkeit wird bei uns großgeschrieben. Wir wollen dem Nachwuchs eine echte Chance geben.“
Um 15 Uhr heißt es dann Daumen drücken und unsere Jungs anfeuern. Es gibt Jugendvussball der Spitzenklasse: Viktorias U19-Junioren kämpfen in der A-Junioren Bundesliga West gegen Arminia Bielefeld um drei wichtige Punkte.
Hereinspaziert in den Sportpark Höhenberg. Wir freuen uns auf euren Besuch!
Viktoria – das V steht für Vussball!
Weitere Nachrichten aus dem Nachwuchsbereich bei Viktoria Köln gibt es hier!
Unsere U 19 trotzt dem Tabellenzweiten Schalke 04 ein 2:2 (0:1) ab! In einer umkämpften Partie gingen die Gastgeber durch Bogdan Shubin in Führung (27.), bevor der Höhenberger Nachwuchs nach dem Seitenwechsel gleich doppelt zuschlug: Die zwei Tore von Elvin Jashari (75.) und Ilhan Altuntas (80.) stellten den Spielverlauf auf den Kopf, allerdings währte die Führung nur kurz. In der 81. Minute erzielte Leo Weichert den 2:2-Endstand. Nach dem Abpfiff gab es eine Rudelbildung, bei der sich David Kubatta eine Gelb-Rote Karte einfing.
Ausgangslage: Nach der 1:2-Niederlage gegen den MSV Duisburg wollte die Viktoria wieder erneut auf fremden Rasen punkten, doch Trainer Marian Wilhelm drückte die Erwartungshaltung. „Schalke spielt ein unglaublich aggressives Pressing. Da erwartet uns ein Feuerwerk“, sagte der U 19-Coach vorab. Doch zu verstecken brauche sich seine Mannschaft nicht. „Wir sind bereit und werden den Kampf annehmen“, so der Trainer. Schalke 04 hatte zuvor alle Heimspiele in der noch jungen Saison gewonnen (4:1 gegen 1. FC Köln, 5:0 gegen Alemannia Aachen und 8:0 gegen den Wuppertaler SV) und ging somit als Favorit in die Partie.
Personal: Da Soekju Hong am Freitag bei den Profis zum Einsatz kam, verzichtete Viktoria-Coach Marian Wilhelm auf seinen Stürmer. Für ihn kam Youssef Amyn Mal wieder zu einem Startelf-Einsatz in der U 19-Bundesliga West. Der 18-Jährige gehört in dieser Saison zum Profi-Kader und kam bereits zu zwölf Einsätzen in der 3. Liga.
Spielverlauf: Von Beginn an übernahm Schalke die Spielgestaltung, auch wenn es eine Weile dauerte, bis die Hausherren wirklich gefährlich wurden. In der 27. Spielminute wurde dann Bogdan Shubi bedrängt von mehreren Kölnern im Strafraum angespielt, umtänzelte zwei Abwehrspieler und schoss ins rechte Eck, doch Viktoria-Keeper Jakob Brambach hatte den Braten gerochen und war blitzschnell abgetaucht. Er konnte den Ball zu Seite klären, doch da lauerte Emmanuel Gyamfi bereits auf den Abpraller, den er postwendend auf den Kasten der Höhenberger abfeuerte. Tim Schirmer und Brambach konnten den Schuss gemeinsam klären, im zweiten Versuch machte es dann Gyamfi schlauer, legte ab auf Shubi und der erzielte die Führung für Schalke 04.
Die Königsblauen wollten direkt nachlegen, doch Brambach war auf der Hut (32., 45.). Das einzige Lebenszeichen der Kölner Offensive kam von Salvatore Giambra: Im Zusammenspiel mit Mika Durczok bot sich dem Außenverteidiger die Möglichkeit, zu einem Lauf gut zwanzig Meter vor dem gegnerischen Kasten anzusetzen. Flink stach er in den freien Raum, guckte sich den Torwart aus und haute einen Gewaltschuss von der Strafraumkante ins lange Eck, bei dem sich Schalke-Schlussmann Justin Treichel ganz lang machen musste (39.). Mit dem knappen Rückstand ging es für die Viktoria in die Kabine.
Zur zweiten Hälfte brachte Viktoria-Coach Marian Wilhelm Joel Vieting für Murat Aydin. Doch zunächst war Schalke wieder am Drücker. Aus über 30 Metern Entfernung feuerte Luca Campanile einen Freistoß aus zentraler Position ins rechte Eck – doch erneut war Brambach für die Viktoria zur Stelle (50.). In der Folge entwickelte sich ein Powerplay der Königsblauen: Viktorias Keeper bekam in den folgenden Minuten viel zu tun, auch wenn die sehenswert herausgespielten Angriffe der Schalker nicht zu gefährlichen Abschlüssen führten. Besser machte es da die Viktoria: Bei einem Vorstoß der Kölner konnte Durzcok von der rechten Seitenauslinie nach innen ziehen, wodurch sich die Gegenspieler an ihm orientierten und Vieting an der Seitenlinie allein zurückließen. Durczok legte geschickt ab auf Vieting, der konnte mit Übersicht in den Strafraum passen, wo Elvin Jashari zum genau richtigen Zeitpunkt einlief. Mit der Fußspitze erwischte Jashari den Ball und erzielte sein bereits drittes Tor in dieser Saison (75.).
Die Viktoria witterte nun Morgenluft und arbeitete sich mehr in die Hälfte der Gastgeber. Kurz darauf gab es eine Ecke für den Höhenberger Nachwuchs, die Vieting an den ersten Pfosten brachte. Ilhan Altuntas lief aus dem Rückraum an die Kante des Fünfers und erwischte die Pille mit dem Kopf. Der Ball flog an S04-Torwart Treichel vorbei ins lange Eck (80.). Spiel gedreht! Doch für wie lange? Die Antwort lautete leider nur wenige Augenblicke. Denn eine Ecke von Schalke wurde in der nächsten Spielminute ebenfalls an den ersten Pfosten gebracht. Im Luftgefecht war es der Kopf von Leo Weichert, der das Spielgerät zum 2:2 in die Maschen bugsierte. Schalke wollte in der Folge die erneute Führung erzwingen, ging allerdings fahrlässig mit ihren Chancen um (83., 90.+3, 90.+4).
Nachdem die letzte Aktion des Spiels durch eine Abseitsstellung der Hausherren abgepfiffen wurde, entstand nach dem Schlusspfiff ein Gerangel im Strafraum der Viktoria. Dabei sah David Kubatta die Ampelkarte und wird der Viktoria somit am Sonntag fehlen, wenn man im Sportpark Höhenberg Arminia Bielefeld empfängt. Ein unrühmlicher Schlusspunkt für eine sonst sehenswerte Partie.
Stimme zum Spiel: „Ich bin absolut begeistert von der Mentalität, der Intensität und der Ausstrahlung von Viktoria Köln. Wie die Mannschaft jede Situation angenommen und sich durchgebissen hat, hat mir unheimlich gefallen“, sagte Schalkes U 19-Coach Norbert Elgert nach der Partie.
Aufstellung Viktoria Köln: Jakob Brambach – Tim Schirmer, David Kubatta, Ilhan Altuntas, Salvatore Giambra – Murat Aydin (46. Joel Vieting) – Ben Hompesch (63. Fabrizio Fili), Benjamin Hemcke, Youssef Amyn, Mika Durzcok (89. Brandon Kanzi) – Luca De Meester (73. Elvin Jashari)
Mission Titelverteidigung! Erste Station im Bitburger-Pokal: Der TuS Untereschbach.
Spiel unter Flutlicht. Volle Hütte. Über 1000 Fans, davon 200 Viktoria-Anhänger, finden den Weg in die O-Saft-Arena. Untereschbachs
Klubvorsitzender Lars Schmidt sagt: „Wir hätten locker über 1500 Tickets verkaufen können. Die Fans haben uns die Bude eingerannt. Aus Sicherheitsgründen durften wir allerdings nicht mehr Karten absetzen.“
Es herrscht Pokalfair. Bratwurstduft, Kölsch-Fässchen auf den Stehtischen und beste Stimmung unter den Zuschauern. Ist ja auch das Spiel des Jahres für den tapferen Kreisligisten aus dem Bergischen.
Die Jungs von Coach Ansgar Koenig haben sich einiges vorgenommen. Mindestens einen Treffer wollen sie gegen den haushohen Favoriten aus Liga drei erzielen. Unser Cheftrainer Olaf Janßen aber wie immer ehrgeizig: „Konzentration, Männer“, gibt er seinen Spielern mit auf dem Weg, „wir sind Profis. So müssen wir auch auftreten.“
Geht auch munter los. Bereits nach fünf Minuten netzt Luca Marseiler zur 1:0-Führung ein, Nikolaj Möller legt in Minute 15 nach. Sieht alles nach einem standesgemäßen Sieg aus.
Dann aber kommt der große Moment des krassen Außenseiters. Unsere Defensive ist nicht im Bilder, plötzlich steht Maurice Möller allein vor unserer Kiste. Kaltschnäuzig schiebt er die Kugel ins rechte Eck. Die Zuschauer jubeln, plötzlich steht es nur noch 2:1 für den haushohen Favoriten.
So geht’s auch in die Pause. Ziemlich bescheidener Auftritt bislang von unserer Mannschaft. Da muss die Viktoria in Halbzeit zwei aber einen Gang höher schalten.
Und das tut sie dann auch. Möller erhöht mit seinem zweiten Treffer nach kluger Vorarbeit von Kai Klefisch auf 3:1. Acht Minuten später unterläuft Untereschbachs Markus Franken ein Eigentor. Wir erhöhen auf 4:1. Langsam verlassen den Kickern aus der Kreisliga A die Kräfte. Albert Bunjaku erhöht mühelos auf 5:1 (77.), in Minute 82 schnürt er einen Doppelpack, das halbe Dutzend ist voll. Sekunden vor dem Abpfiff darf sich auch Sekju Hong in die Torschützenliste eintragen.
Dann ist Schluss. 7:1 gewinnt die Viktoria. Es gibt warmen Applaus für unsere Jungs und die tapferen Spieler des TuS Untereschbach. Die erste Hürde im Bitburg-Pokal mühelos übersprungen. Nun kann sich unsere Mannschaft auf die Meisterschafts-Partie Freitag (19 Uhr) bei Türkgücü München vorbereiten.
Aufstellung: Elias Bördner, Maxi Rossmann, Alexander Höck, Aaron Brezel, Jeremies Lorch (72.: Sontheimer), Florian Heister (ab 46.: Kai Klefisch), Federico Palacios (82.: Joel Vieting), Luca Marseiler (ab 61.: Seokju Hong), Albert Bunjaku, Simon Handle (72.: Tim Schirmer), Nikolaj Möller
Zuschauer: 1.000
Schiedsrichter: Tobias Esch
Viktoria – das V steht für Vussball!
Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!
Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!
Wenn am Montagabend um 19:30 Uhr in der 1. Runde des Bitburger-Pokals die Viktoria beim TuS Untereschbach antritt, wird die Partie für zwei Spieler etwas ganz Besonderes sein: Denn der große Bruder von Viktoria-Innenverteidiger Alexander Höck, Philipp, schnürt die Vussballschuhe für den Kreisligisten! Das Duell ist für die Brüder eine Premiere, denn weder miteinander noch gegeneinander standen sie bisher auf dem Rasen. „Dass Philipp und ich endlich mal gegeneinander antreten und dann auch noch im Pokal ist eine tolle Sache“, freut sich Alex Höck, „als die Paarung gezogen wurde, war in unserem Vamilienchat so viel los, dass ich es erst gar nicht realisiert habe.“
In der Begegnung sind die Rollen klar verteilt: Die Viktoria geht als Titelverteidiger in die Partie gegen den Kreisligisten. Doch unterschätzen und auf die leichte Schippe nehmen sollte man das Duell definitiv nicht. „Untereschbach wird alles reinhauen, was sie haben. Das dürfen wir nicht unterschätzen, wenn wir in die nächste Runde einziehen wollen“, warnt Alex vor dem Pokalspiel am Montagabend.
Rund 1.000 Tickets sind für das Spiel in der O-Saft-Arena bereits verkauft worden. Davon werden einige mit dem Namen ‚Höck‘ versehen sein. „Unsere ganze Vamilie kommt. Aber auch viele Freunde von uns“, verraten die Brüder. Für die Eltern von Alex Höck und seinem vier Jahre älteren Bruder Phillipp wird es ein toller Abend. „Unsere Eltern unterstützten uns seit der Kindheit. Wenn wir zur gleichen Zeit spielen, teilen sich unsere Eltern auf. Mal fährt unsere Mutter das Spiel in Untereschbach gucken, gleichzeitig fährt unser Vater zur Viktoria in den Sportpark Höhenberg. Oder andersherum. Deswegen wird es klasse, wenn wir Montag gemeinsam auf Feld stehen.“
Dass die beiden trotz aller Bruderliebe alles geben werden, ist für Alex klar. „Blut ist natürlich dicker als Wasser. Aber wenn mein Bruder am Montag an mir vorbeikommen möchte, dann gibt es was auf die Hölzer“, sagt der 19-jährige Alex Höck mit einem deutlichen Augenzwinkern.
(Foto: TuS Untereschbach)
Bei aller Vorfreude auf das Vussballspiel im Rheinisch-Bergischen Kreis darf allerdings nicht vergessen werden, dass die Region und der TuS Untereschbach durch die Flutkatastrophe in Mitleidenschaft gezogen wurde. Deshalb geht pro Ticket 1 Euro an die Hochwasserhilfe. Es gibt noch ein kleines Restkontingent an Eintrittskarten im Kiosk von Anne Mödder im HIT Markt Untereschbach. Weitere Informationen zum Besuch der O-Saft-Arena gibt es auf der Website von TuS Untereschbach.
Viktoria – das V steht für Vussball!
Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!
Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!
Wer unsere Viktoria im Sportpark Höhenberg oder auswärts unterstützt, dem wird ein Mannschaftsritual aufgefallen sein. Egal, ob nach einer Niederlage wie im DFB-Pokal gegen die TSG Hoffenheim oder nach einem Sieg wie zuletzt gegen Borussia Dortmund II: Nach dem Spiel formt die Mannschaft zusammen mit dem Funktionsteam einen Kreis.
Was steckt dahinter, Trainer? „Ich finde den Spielerkreis brutal wichtig“, sagt unser Chefcoach Olaf Janßen, „denn wir haben als Mannschaft die ganze Woche auf dieses Spiel hingearbeitet, einen Plan entworfen und alles versucht, um zu gewinnen. Und wenn wir nach dem Spiel zusammenstehen, habe ich die Möglichkeit, den Jungs Feedback zu geben.“ Auch nutze er den Kreis, um den Spielern einen Ausblick auf die kommende Woche zu geben. „Doch vor allem geht es um das Gefühl, dass wir Zusammenstehen und Zusammenhalten – egal, wie groß die Hürden auch sein mögen oder die Ergebnisse am Wochenende sind – denn am Ende des Tages können wir nur gemeinsam gewinnen“, so Janßen.
Deshalb ist es unserem Trainer auch wichtig, dass nicht nur die Spieler, sondern auch Physiotherapeuten, der Trainerstab und der Zeugwart dabei sind. „Jeder hinterlässt seine Spuren. Kommt man gut gelaunt zur Arbeit? Ist man motiviert? Das spüren meine Spieler“, sagt Janßen, „deshalb ist es wichtig – deshalb ist jeder Einzelne von uns wichtig.“ In der Zukunft kann sich unser Coach gut vorstellen, dass auch mal ein Spieler oder Betreuer die Ansprache hält. Hauptsache, der Kern des Kreises bleibt erhalten. Janßen: „Es geht darum, jedem in der Mannschaft und dem Staff ein gutes Gefühl zu geben.“
Viktoria – das V steht für Vussball!
Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!
Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!
Vussball-Fest in Höhenberg. Was war das für ein wunderbarer Abend…
Als der Abpfiff ertönt, gibt es kein Halten mehr. Unsere Jungs tanzen auf dem Rasen, der Jubel will kein Ende nehmen. La Ola vor dem Block unserer Anhänger.
Spitzenreiter 1. FC Magdeburg mit 1:0 besiegt. Seit fünf Spielen ungeschlagen. 11 Punkte eingesammelt. Mit dem Dreier springen wir auf Tabellenplatz 15. Viktoria-Herz – was willst du mehr?
Goldköpfchen Simon Handle wird zum Matchwinner. Eine butterweiche Flanke von Daniel Buballa nickt der 1,69-Meter große Offensivspieler in Minute 29 ein. Das reicht zum Sieg nach einem großen Fight.
Hereinspaziert in die packende, turbulente Partie. Cheftrainer Olaf Janßen vertraut der Mannschaft, die den BVB II mit 1:0 bezwingen konnte. Der Rasen präsentiert sich in einem perfekten Zustand. Die tolle Kulisse (3711 Zuschauer) sorgt für prickelnde Stimmung. Alles ist angerichtet für einen fantastischen Vussball-Abend.
Und es geht gleich mit einem Aufreger los. Gerade einmal 128 Sekunden sind gespielt, da unterläuft Magdeburgs Tobias Müller ein fürchterlicher Querschläger, Simon Handle startet durch, läuft allein aufs Tor zu, hat die Blitzführung auf dem Fuß. Aber Müller zieht am Trikot, Handle fällt. Schiedsrichter Lukas Benen zögert keine Sekunde. Klare Sache: Platzverweis. Der Kapitän der Gäste muss in die Kabine. Den Freistoß aus 18 Metern zirkelt Marcel Risse knapp über das Magdeburger Tor.
Erst mal tief durchatmen, weil unsere Jungs in der Defensive nicht aufpassen und Magdeburgs Jan-Luca Schuler zu einer Großchance kommt. Aber unsere Nummer eins Moritz Nicolas ist auf dem Posten.
Langsam übernehmen wir die Spielkontrolle, viel läuft über Kai Klefisch, der die Zentrale immer besser in den Griff bekommt und seine Nebenleute klug in Szene setzt.
Das zahlt sich aus. Die Viktoria im Vorwärtsgang und einem magischen Moment. Daniel Buballa mit einer perfekt getimten Flanke, Handle mit einem schlauen Kopfball. Drin ist das Ding. Höhenberg jubelt.
Trotz Unterzahl – der Ligaprimus bleibt gefährlich, wartet auf den richtigen Moment, um einen ihrer überfallartigen Konter zu starten. Zum Beispiel in Minute 37, als der eingewechselte Kai Bröker vor unserem Tor auftaucht, aber nicht genau zielt und das Außennetz trifft. Tief durchatmen, Viktoria-Fans…
Mit der Führung und unter dem Applaus unserer Anhänger geht’s für unsere Jungs die Pause.
Nach der Halbzeit geht es wieder turbulent los. Magdeburgs Unterschiedspieler Baris Atik verliert bei einem Zweikampf an der Mittellinie seinen rechten Schuh. Magdeburgs Trainer Christian gestikuliert an der Seitenlinie, fordert einen Freistoß und bekommt von Schiri Benen die Gelbe Karte gezeigt.
Wir verlieren ein wenig die Kontrolle über die Partie. Magdeburg drängt auf den Ausgleich. In Minute 83 köpft Kempicki nach einem Eckball von Atik den Ball aus kurzer Distanz an die Latte.
Das Zittern geht weiter, denn der Spitzenreiter will sich einfach nicht geschlagen geben. Aber mit Glück und großem Einsatz retten die Jungs von Olaf Janßen den Sieg über die Zeit.
Dann ist endlich Schluss. Dann gibt es kein Halten mehr. Unser Cheftrainer versinkt unter einer jubelnden Spielertraube. „Ich bin mächtig stolz auf meine Mannschaft“, sagt er erleichtert, „trotz unserer Verletztenmisere haben wir heute den Spitzenreiter geschlagen. Das war ein Sieg, der uns richtig gut tut. Meine Spieler haben gefightet, sie haben sich in jeden Zweikampf geworfen. Deshalb haben wir uns den Dreier verdient.“
Mit viel Selbstvertrauen geht es nächste Woche Freitag nach München zu Türkgücü. Wieder eine Partie unter Flutlicht. „Da wollen wir weitermachen, wo wir heute aufgehört haben“, so Janßen.
Aufstellung: Moritz Nicolas – Florian Heister (86. Aaron Berzel), Maximilian Rossmann, Christoph Greger, Daniel Buballa – Moritz Fritz (64. Jeremias Lorch) – Marcel Risse, Patrick Sontheimer (70. Youssef Amyn), Kai Klefisch, Simon Handle – Seokju Hong (70. Luca Marseiler)
Tore: 1:0 Simon Handle (29.)
Gelbe Karten:
Viktoria Köln: Moritz Nicolas (25.), Daniel Buballa (58.), Seokju Hong (66.), Maximilian Rossmann (73.)
1. FC Magdeburg: Christian Titz [Trainer] (61.), Tobias Knost (73.), Nico Granatowski (88.), Andreas Müller (89.)
Rote Karte:
1. FC Magdeburg: Tobias Müller (3.)
Zuschauer: 3.711
Viktoria – das V steht für Vussball!
Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!
Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!
Am Freitag empfängt die Viktoria den aktuellen Tabellenführer der 3. Liga, den 1. FC Magdeburg. Vor der Partie sprach Cheftrainer Olaf Janßen über die letzte Partie in Dortmund, die Magdeburger, die personelle Situation und die anstehende Flutlichtpartie.
Olaf Janßen über…
…den vergangenen Sieg in Dortmund: „Die aktuelle Serie gibt uns Selbstvertrauen. Unsere DNA, gerade im letzten Spiel, war deutlich zu erkennen. In Dortmund war jeder für jeden da und das wissen auch die Jungs. Die Leistung und der Zusammenhalt haben gestimmt. Am Ende haben wir verdient mit 1:0 gewonnen.“
…den 1. FC Magdeburg: „Der FCM steht hochverdient auf dem ersten Tabellenplatz. Mein Trainerkollege Christian Titz leistet hervorragende Arbeit. Die Mannschaft ist mit dem Ball variabel. Besonders im Umschaltspiel sind sie extrem stark und gehen blitzschnell in die Tiefe. Darauf müssen wir uns sehr, sehr gut vorbereiten. Wenn es gegen Dortmund bereits 100 Prozent von uns waren, müssen wir am Freitag mindestens 110 Prozent geben.“
… Magdeburgs Offensivmann Baris Atik: „Atik ist ein absoluter Unterschiedsspieler auf seiner Position. Er tut der Mannschaft und der Liga unheimlich gut. Auf ihn müssen wir besonders aufpassen.“
… die personelle Situation: „Es ist kein weiterer Verletzter hinzugekommen. Wir müssen weiter auf die Jungs warten, die uns bereits seit einigen Wochen fehlen.“
…das Flutlichtspiel im Sportpark Höhenberg: „Die Jungs freuen sich tierisch auf das Spiel und die Atmosphäre, die uns erwarten wird. Abendspiele sind immer etwas Besonderes. Gerade wenn der Tabellenführer kommt. Das Spiel kommt für uns zum richtigen Zeitpunkt.“
Viktoria – das V steht für Vussball!
Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!
Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!
Dafür schlägt das Vussballherz: Der Tabellenführer 1. FC Magdeburg kommt am Freitag zu einem Flutlichtspiel in den Sportpark Höhenberg (Anpfiff 19:00 Uhr)! Derzeit überzeugt der FCM mit einer souveränen Leistung. Der Abstand zu den Verfolgern ist bereits auf fünf Punkte angewachsen. Vor allem auswärts war das Team aus Sachsen-Anhalt bisher eine Wucht.
Bisherige Saison: Der Höhenflug unter Magdeburg-Trainer Christian Titz reißt nicht ab. Vergangene Saison übernahm der 50-Jährige den FCM auf einem Abstiegsplatz, brachte die Blau-Weißen innerhalb kürzester Zeit ans rettende Ufer und ist nun mit seiner Truppe Tabellenführer. In dieser Saison gewannen die Magdeburger neun von 13 Spielen, fünf davon auswärts. Zuletzt gab es drei Siege in Folge gegen Türkgücü München (4:0), SV Meppen (3:2) und Viktoria Berlin (1:0).
Kader: Das Team aus Sachsen-Anhalt verlor über die Sommerpause mehrere Schlüsselspieler. So wechselte zum Beispiel der Dauerbrenner zwischen den Pfosten, Morten Behrens, zum SV Darmstadt in die 2. Bundesliga. Er hatte in der vergangenen Saison jede Spielminute auf dem Rasen verbracht. Seine Position wird nun von Dominik Reimann (zuvor Holstein Kiel) eingenommen. Sechsmal ging der Schlussmann in dieser Drittligasaison mit einer weißen Weste vom Platz. Ein weiterer bemerkenswerter Neuzugang ist Amara Condé (zuvor Rot-Weiß Essen). FCM-Coach Titz schätzt den Mittelfeldspieler aufgrund seiner „spielerisch-strategischen Fähigkeiten“, die der Trainer bereits aus der gemeinsamen Zeit bei RWE kennt. Condé wurde als Stammkraft bisher in jeder Partie eingesetzt.
Spieler im Fokus – Baris Atik: Unter Christian Titz ist Baris Atik wie entfesselt. In der Rückrunde der letzten Spielzeit schoss der offensive Mittelfeldspieler unter dem neuen Trainer sieben Tore und bereitete acht weitere vor. In dieser noch jungen Saison sind es bereits sechs Treffer und sieben Vorlagen. Solch eine Quote ist für den früheren U-Nationalspieler der Türkei ein Novum. In der letzten Drittligapartie gegen Viktoria Berlin musste Atik aufgrund einer Gelbsperre pausieren, gegen den Klub von der Schäl Sick wird er also wieder ausgeruht auf Torjagd gehen.
Personalsituation: Die Verletztenliste bei unserer Viktoria ist lang. So werden Dario de Vita, Lenn Jastremski, Niklas May, Sebastian Mielitz, David Philipp und Timmy Thiele am Freitag fehlen. Doch auch bei Magdeburg fallen einige Spieler aus. Auf Sirlord Conteh, Maximilian Franzke, Nico Granatowski, Sebastian Jakubiak, Florian Kath, Adrian Malachowski, Leon Schmökel, Tim Sechelmann und Luka Sliskovic wird Christian Titz wohl verzichten müssen.
Pflichtspiel-Bilanz aus Viktoria-Sicht:
Gesamt: 1 Sieg, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen
Heim: 0 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage
Auswärts: 1 Sieg, 0 Unentschieden, 1 Niederlage
Tickets: Tickets können im Ticketshop online, in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg (dienstags bis donnerstags von 15:00 – 18:00 Uhr geöffnet) sowie am Freitag an der Tageskasse gekauft werden. Die Tore zum Sportpark öffnen sich am Freitag bereits um 17:00 Uhr.
Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Freitag um 19:00 Uhr. Für alle, die nicht im Sportpark mitfiebern können, wird das bwin-Topspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Viktoria Köln ab 18:30 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) und den Liveticker auf der Viktoria-Homepage werden die Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.
Viktoria – das V steht für Vussball!
Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!
Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!
Freitag kommt der Spitzenreiter in unsere Heimat Höhenberg. Das macht Laune auf eine packende, hochklassige und spannende Partie…
Unsere Viktoria hat nach dem 1:0-Sieg in Dortmund und nun vier Spielen ohne Niederlage eine Menge Selbstvertrauen getankt. Und das ist auch bitter nötig!
Der 1. FC Magdeburg ist das Team der Stunde. Souverän führen sie die Tabelle an, haben nach 13 Spieltagen bereits fünf Zähler Vorsprung auf Braunschweig. Und wollen ihren fünften Sieg in Folge einfahren.
Das Geheimnis des Erfolges trägt einen Namen: Christian Titz. Der Chefcoach reitet auf einer Welle des Erfolges. Im Februar übernahm der 50-Jährige die stark abstiegsgefährdeten Magdeburger. Nach elf Spielen ohne Niederlage konnte er den Absturz in Liga vier abwenden. Und nun winkt er von Platz eins.
„Christian hat der Mannschaft seine DNA eingepflanzt“, beschreibt unser Cheftrainer Olaf Janßen die Qualitäten seines Trainerkollegen, mit der er zusammen die Trainerlizenz baute, „mit ihrem Ballbesitzfußball quälen sie jeden Gegner, sie haben ein brutal schnelles Umschaltspiel und arbeiten ekelig gegen den Ball. Außerdem haben sie einige herausragende Einzelspieler in ihren Reihen.“
Einer von ihnen heißt Baris Atik. Der 26-Jährige ist derzeit der wohl auffälligste Spieler der Liga. Der offensive Mittelfeldspieler erzielte bereits sechs Treffer und assistierte bei weiteren acht Toren. Klarer Auftrag an unsere Jungs: den Jungen muss man stoppen!
Magdeburg ist die Tormaschine der Liga, bereits 26 Mal trafen sie ins Schwarze. Allerdings: sie kassierten auch schon 13 Gegentreffer. Vielleicht geht da was für unsere Viktoria, oder?
„Gegen Magdeburg müssen wir von Beginn an zu 100 Prozent da sein“, sagt Janßen, „wir müssen mutig und mit völliger Geschlossenheit antreten. Nur dann haben wir eine echte Chance.“
Die Euphorie in Magdeburg ist riesig. Über 1000 Anhänger treten die Reise nach Köln an und wollen Freitag in Höhenberg ihre Mannschaft unterstützen. Aber keine Sorge, die Fans der Viktoria haben auch in Dortmund eindrucksvoll bewiesen, wie geschlossen sie hinter unserer Mannschaft stehen. „Die Unterstützung, die wir gerade von unseren Anhängern erfahren, ist fantastisch“, schwärmt Janßen, „deshalb freue ich mich auf ein stimmungsvolles und hochklassiges Spiel.“
Viktoria – das V steht für Vussball!
Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!
Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!
Gezittert, gewonnen, gefeiert. Super-Sieg unserer Viktoria. Mit 1:0 bezwang die Mannschaft von Olaf Janßen den BVB II. Schütze des goldenen Tores war Daniel Buballa. „Ich bin stolz auf meine Truppe“, sagte unser Cheftrainer nach einem großen Kampf im Stadion Rote Erde, „das war ein Sieg der Leidenschaft. Der Dreier tut uns richtig gut. Meine Jungs haben alles aus sich rausgeholt.“
Luca Marseiler konnte die Reise nach Dortmund nicht antreten. Er fiel wegen einer Fußverletzung aus. Simon Handle übernahm seine Position auf der linken Seite. Im Sturm gab Olaf Janßen Seokju Hong eine Chance von Beginn an, Moritz Fritz kehrte nach seiner Gelb-Rot-Sperre zurück ins Team, Youssef Amyn nahm gegen seinen Ex-Klub erst einmal auf der Bank Platz. Florian Heister sollte auf der rechten Seite Dampf machen. Klare Ansage Janßens vor dem Anpfiff gegen die spielstarken Dortmunder: „Nicht verstecken. Mutig sein. Chancen rausspielen. Tore machen. Wir wollen dem Gegner unseren Stempel aufdrücken. Nach drei Spielen ohne Niederlage wollen wir auch gegen den BVB II punkten.“
Angefeuert von unseren fantastischen Fans legte Viktoria los wie die Feuerwehr. Bereits nach 120 Sekunden gab Moritz Fritz einen ersten Warnschuss auf die Dortmunder Kiste ab. Mit aggressivem Pressing versuchten unsere Jungs, die spielstarken Dortmunder vom eigenen Tor fern zu halten. Kompromisslos und giftig präsentierte sich die Mannschaft. Und wurde für den großen Einsatz belohnt. Ein Fritz-Schuss landete vor den Füßen von Buballa, der fackelte nicht lange und zog aus rund acht Metern raffiniert ins lange Eck ab. Endlich drin das Ding. Die verdiente Führung in Minute 27 war perfekt.
Die Dortmunder antworteten mit schnellen Gegenstößen und kamen zu zwei hochkarätigen Chancen von Tattermusch (38., 45.). Beide Male scheiterte er nur haarscharf. Ein wenig Dussel gehört eben auch dazu. Führung in die Pause gerettet.
Der BVB übernahm nach der Pause immer mehr die Spielkontrolle. Unsere Jungs verlegten sich aufs Kontern. Simon Handle hätte in der 76. Minute die Partie für uns entscheiden können. Aus 12 Metern nahm er eine Flanke volley, aber Dortmunds Keeper Unbehaun entschärfte das Geschoss glänzend. Also mussten wir weiter zittern und hatten das Riesenglück, dass Dortmunds eingewechselter Bornemann vier Minuten vor Spielende eine Großchance zum Ausgleich vergab.
Dann war endlich Schluss. Erster Auswärtssieg seit April (2:1 in Zwickau). Der Jubel kannte keine Grenzen. Kapitän Marcel Risse führte die Mannschaft geschlossen zu den Fans, um sich für die großartige Unterstützung zu bedanken.
„Die Stimmung bei uns ist so gut wie das Wetter“, sagte Buballa, „es war eine fantastische Leistung unserer Mannschaft. Wir haben heute alles reingeworfen und uns den Sieg verdient.“
Bereits kommenden Freitag wartet um 19 Uhr 1. FC Magdeburg auf unsere Viktoria. Flutlichtspiel in Höhenberg.
Aufstellung: Moritz Nicolas – Florian Heister (86. Alexander Höck), Maximilian Rossmann, Christoph Greger, Daniel Buballa – Moritz Fritz – Marcel Risse, Patrick Sontheimer (78. Jeremias Lorch), Kai Klefisch, Simon Handle (90.+1 Benjamin Hemcke) – Seokju Hong (78. Nikolaj Möller)
Tore: 0:1 Daniel Buballa (27.)
Gelbe Karten:
Viktoria Köln: Daniel Buballa (17.), Moritz Fritz (75.), Marcel Risse (88.)