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  • Marseiler: „Fußballer haben eine soziale Verantwortung“

    Marseiler: „Fußballer haben eine soziale Verantwortung“

    Luca Marseiler wurde zu Saisonbeginn vom SC Paderborn ausgeliehen. Im Interview spricht der 24-Jährige mit uns über die vergangenen Monate, den Zusammenhalt im Team, das „Wir-Gefühl“, sowie die Unterschiede zwischen Köln und München. Dabei verrät er, warum er viel Geld sammelte, um sozial Benachteiligten zu helfen. 

    Der Sommer war turbulent. Von der SpVgg Unterhaching bist Du zum SC Paderborn gewechselt, wenige Wochen später wurdest Du zur Viktoria ausgeliehen. Wie hast du das Ganze erlebt?

    Meine Heimat ist München, bis dahin bin ich nie aus der Stadt herausgekommen. Plötzlich musste ich innerhalb kürzester Zeit zweimal umziehen. Aber es hat sich gelohnt. Viktoria ist ein toller Verein, Köln ist eine wunderbare Stadt.

    Wie ist Dein Eindruck von unserem Klub?

    Ich vergleiche die Viktoria gerne mit der SpVgg Unterhaching. Es ist alles sehr familiär. Jeder kennt jeden im Verein. So etwas schweißt zusammen. Und das wirkt sich auch auf die Mannschaft aus. Wir haben tolle Charaktere, wir sind eine echte Einheit. Ich kann aus tiefster Überzeugung sagen: Ich fühle mich pudelwohl.

    Das hat man in den letzten Spielen sehen können. Du hast in der Offensive für eine Menge Wirbel gesorgt…

    Mir macht der Fußball wieder richtig Spaß. Aber ich weiß, dass ich noch besser werden muss, dass ich noch ein paar Kohlen drauflegen muss. Denn wenn ich ehrlich bin: mir ist das noch zu wenig. 

    Es fehlt der erlösende erste Saisontreffer?

    Genau! Im Training gebe ich alles, damit der Knoten vor der Kiste endlich platzt.

    Die Punkteausbeute ist unbefriedigend, unsere Viktoria steckt unten drin. Zerrt das an den Nerven?

    Es ist wichtig, ruhig zu bleiben und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die Saison läuft noch sehr lange, es kann einiges passieren. Ich habe aber keine Zweifel, dass wir bald unten rauskommen. Ich bin beeindruckt, wie ruhig und professionell die Verantwortlichen arbeiten. Und in der Mannschaft herrscht ein Zusammenhalt, den man so selten erlebt. 

    Wie wichtig ist die Unterstützung der Fans in der aktuellen Phase?

    Der Support der Anhänger ist grandios. In den Heimspielen, aber auch bei den Auswärtspartien, werden wir fantastisch unterstützt. Ich spüre ein echtes „Wir-Gefühl“. Und die Zuschauer spüren, dass wir als Mannschaft alles aus uns herausholen.

    Du sprichst das „Wir-Gefühl“ an. Der Kreis nach dem Spiel gehört mittlerweile zu eurem festen Ritual. Egal ob Sieg oder Niederlage. Was bedeutet dieses Zusammentreffen am Mittelkreis dem Team?

    Wir haben eine Woche hart auf den Spieltag hingearbeitet. Dann sind die 90 Minuten vorbei. Der Kreis ist der gemeinsame Abschluss dieser Woche. Nach Siegen ist es selbstverständlich ein verdammt gutes Gefühl, als Team diesen Moment zu genießen. Nach Niederlagen baut uns der Trainer wieder auf. Das tut gut. Natürlich ist man enttäuscht, aber man geht trotzdem mit einem etwas besseren Gefühl nach Hause.

     Wie ist der Mensch Luca Marseiler?

    Ich bin eine ehrliche Haut und immer gut drauf. Ich versuche, mich nicht zu verstellen. Aber: Ich kann auch sehr ernst sein. Wenn es um meine Bachelorarbeit in BWL geht, die ich gerade geschrieben habe, hört der Spaß auf.  

    Auf deinen Social-Media-Kanälen lässt Du die Menschen an deinem Leben teilhaben. Warum?

    Als Kind war ich ein wahrer Gamer. Das hat mir unglaublichen Spaß bereitet. Heute streame ich dabei und halte so auch den direkten Kontakt zu meinen Freunden. Denn ich bin niemand, der jeden Tag facetimed oder telefoniert.

    Du hast vor einigen Monaten für den guten Zweck gestreamt…

    Wir haben mit mehreren Fußballern Charity-Turniere veranstaltet. Einmal für die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. Da kamen 8.000 Euro an Spenden zusammen. Beim zweiten Mal haben wir 5.500 Euro für die Opfer der Flutkatastrophe in Deutschland gesammelt. Ich finde es ist wichtig, dass wir als Fußballer Verantwortung übernehmen und einen sozialen Beitrag leisten, um damit Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns, zu unterstützen.

    Was ist der Unterschied zwischen Köln und München?

    Als ich nach Köln kam ist mir sofort aufgefallen, dass München sauberer ist. Aber das ist auch das einzig negative. Die Menschen im Rheinland sind lockerer und entspannter. Sie umarmen einen sofort. Ich konnte die Leute nicht verstehen, wenn sie gesagt haben, dass die Münchner „arroganter“ sind. Mich zähle ich nämlich nicht dazu (lacht). Aber jetzt verstehe ich das. Wenn man hier im Supermarkt steht, fängt man automatisch an mit den Leuten zu reden. Jeder ist herzlich und gut drauf. Das mag ich sehr. Was mir noch aufgefallen ist…

    Wir sind gespannt?

    Der Rhein ist deutlich größer als die Isar (lacht).

    Kennst Du die „fünfte Jahreszeit“?

    Den Karneval?

    Richtig. Freust Du dich darauf?

    Ich habe den Kölner Karneval noch nie erlebt, deswegen freue ich mich unheimlich auf diese Zeit. Bislang habe ich nur Positives gehört. Man schunkelt und singt gemeinsam kölsche Lieder. Wenn es die sportliche Situation zulässt, werde ich natürlich auch dabei sein. Freunde von mir wollen vorbeikommen. Ich werde es mit ihnen zusammen genießen.

    Am Sonntag geht es zum Aufsteiger aus Dortmund. Der BVB II steht aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. Was erwartest du für eine Partie?

    Wir treffen auf ein richtig giftiges Team. Sie sind unheimlich spielstark, mit einer starken Offensive. Darauf müssen wir Acht geben. Der BVB II spielt unheimlich schnellen Fußball. Aber wir wollen der Partie unseren Stempel aufdrücken und den Aufwind aus den letzten Partien mitnehmen. Unser Ziel ist es, die drei Punkte mitzunehmen.

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  • Gegnercheck: Viktoria reist zum Aufsteiger

    Gegnercheck: Viktoria reist zum Aufsteiger

    Am Sonntag um 13:00 Uhr trifft die Viktoria auf die U 23 von Borussia Dortmund. Nach zwei spielstarken Partien und je einem Punktgewinn möchte die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen die Möglichkeit nutzen und die nächsten Zähler einfahren. Doch in Dortmund wird es nicht gerade leicht für das Höhenberger Team. Der BVB II steht in der Tabelle aktuell auf dem zweiten Rang und möchte den Platz im eigenen Stadion verteidigen.

    Bisherige Saison: Die Dortmunder konnten bisher sechs ihrer zwölf Drittliga-Partien gewinnen. Mit aktuell 20 erzielten Treffern ist die Offensive von BVB-II-Coach Enrico Maaßen eine der besten in der Spielklasse. Und das als Aufsteiger aus der Regionalliga West.

    Kader: Das Team aus dem Ruhrpott konnte sich in dieser Saison beispielsweise mit Spielern wie Antonios Papadopoulos (Hallescher FC), Marco Pasalic (Stuttgart II) oder auch Berkan Taz (SC Verl) verstärken. Letzterer ist mit aktuell vier Treffern der beste Torschütze der Mannschaft. Des Weiteren kann Trainer Enrico Maaßen immer wieder auf Spieler aus der ersten Mannschaft zurückgreifen. Stefan Tigges oder auch Ansgar Knauff reisten beispielsweise in den vergangenen Tagen mit zur Champions League Partie in Amsterdam, hatten aber in dieser Saison auch schon Einsätze in der 3. Liga.

    Spieler im Fokus – Richmond Tachie: In der Saison 2019/2020 stürmte Richmond Tachie eine Spielzeit für die Viktoria, kam jedoch lediglich auf vier Drittliga-Einsätze im Trikot der Höhenberger. Seit seinem Wechsel zum BVB läuft es für den gebürtigen Berliner um einiges besser. In der vergangenen Spielzeit erzielte Tachie elf Tore in 40 Partien und hatte damit einen maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Dortmunder. Auch in dieser Saison hat er bereits drei Treffer und vier Vorlagen auf seinem Konto stehen.

    Personalsituation: Während die Viktoria auf die Verletzten Dario de Vita, Sebastian Mielitz, David Philipp, Lenn Jastremski, Niklas May sowie Timmy Thiele verzichten muss, wird beim BVB Mittelfeldmann Tobias Raschl fehlen. Er fällt aufgrund einer Knieverletzung aus. Ebenso fraglich ist der Einsatz von Stefan Drljaca und Cebrail Makreckis.

    Pflichtspiel-Bilanz aus Viktoria-Sicht:

    Gesamt: 4 Siege, 3 Unentschieden, 1 Niederlage

    Heim: 1 Sieg, 1 Unentschieden, 1 Niederlage

    Auswärts: 2 Siege, 1 Unentschieden, 0 Niederlagen

    Tickets: Tickets können ausschließlich im Vorverkauf bis Freitag 18:00 Uhr in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg erworben werden. Weitere Anfragen können gerne bis Samstag, 23.10. um 18:00 Uhr über ticketing@viktoria1904.de / fanbeauftragte@viktoria1904.de  gestellt werden.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 13:00 Uhr im Stadion Rote Erde in Dortmund. Die Partie wird wie immer live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) und den Liveticker auf der Viktoria-Homepage werden die Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

  • Janßen vor Dortmund: BVB mit spielstarker Mannschaft

    Janßen vor Dortmund: BVB mit spielstarker Mannschaft

    Viktoria Köln reist am Sonntag (Anpfiff 13:00 Uhr) zum Aufsteiger aus Dortmund. Die aktuelle Tabellenkonstellation vor dem Spiel ist sehr eindeutig. Die Mannschaft von Cheftrainer Enrico Maaßen steht derzeitig auf dem zweiten Tabellenplatz, die Viktoria nur auf Platz 18. Während die Höhenberger am vergangenen Wochenende einen Punkt gegen die Würzburger einfahren konnten, musste der BVB II eine 2:4-Niederlage bei Eintracht Braunschweig hinnehmen.

    Vor dem Spiel in Dortmund betont Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen rückblickend, dass sich das Unentschieden gegen Würzburg wie „zwei verlorene Punkte“ angefühlt habe, da die Mannschaft „viel investiert hat und sich am Ende nicht belohnen konnte“.

    Doch die Blicke richten sich natürlich auf den kommenden Sonntag: „Es ist eine schwere Aufgabe, aber eine Herausforderung, auf die wir uns freuen“, betont Janßen vor dem Duell in Dortmund. Das der BVB II eine „spielstarke“ Mannschaft mit einer „topbesetzten Offensive“ ist und nicht leicht “zu stoppen“ sein wird, sei eine „Herausforderung“ für das Team aus Höhenberg.

    Personell muss Janßen auf die Verletzten Dario de Vita, Sebastian Mielitz, David Philipp, Lenn Jastremski und auch Niklas May sowie Timmy Thiele verzichten. Aaron Berzel wiederum ist nach seiner Muskelverletzung zurück im Mannschaftstraining und könnte je nach Verlauf der Trainingseinheiten „wieder eine Option sein“, berichtet Olaf Janßen in der Pressekonferenz vor der Partie. Zudem ist Moritz Fritz nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder spielberechtigt.

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  • Infos zum Pokalspiel in Untereschbach

    Infos zum Pokalspiel in Untereschbach

    Die Viktoria trifft in der 1. Runde des Bitburger-Pokals auf den TuS Untereschbach. Nun steht das genaue Datum der Partie fest: Am Montag,  den 1. November um 19:30 Uhr reist der Titelverteidiger zum Kreisligisten in die O-Saft-Arena in Overath-Untereschbach.

    Doch nicht nur der Termin steht fest. Ab sofort gibt es Tickets (Erwachsene 9 Euro, ermäßigt 6 Euro) für die erste Pokalrunde. Das Besondere: Pro Eintrittskarte wird ein Euro an die Opfer der Flutkatastrophe gespendet. Die Karten gibt es ausschließlich in der Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg käuflich zu erwerben. Unter der Woche findet der Verkauf zu den üblichen Öffnungszeiten statt (Dienstag bis Freitag von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr). In der O-Saft-Arena in Untereschbach gilt die 3G-Regel (Geimpft, genesen, getestet). Das Testergebnis darf maximal 48 Stunden alt sein.  

    (Achtung: Aufgrund des Fanstammtisch am Donnerstag, 21. Oktober ist die Geschäftsstelle an diesem Tag nur von 15 Uhr bis 16:30 Uhr besetzt!)

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  • Reminder: Fanstammtisch am Donnerstag um 17:00 Uhr

    Reminder: Fanstammtisch am Donnerstag um 17:00 Uhr

    Nicht vergessen: Am Donnerstag ab 17:00 Uhr findet der erste Fanstammtisch der Viktoria statt. Diesmal haben die Anhänger der Höhenberger Jungs die Möglichkeit, im Höhenberger Eck –  einer Veedelskneipe in unmittelbarer Nähe zum Sportpark Höhenberg – zu einem aktiven Austausch mit Vereinsoffiziellen zu kommen. Mit dabei ist nicht nur die Vereinsführung, sondern auch Cheftrainer Olaf Janßen, Mittelfeldakteur Kai Klefisch, Abwehrspieler Maximilian Rossmann und Stürmer Timmy Thiele. Es wird also sicherlich zu tollen Gesprächen kommen.

    Wer beim Fanstammtisch dabei sein möchte, muss sich als getestet, geimpft oder genesen ausweisen können. Schnelltests können beispielsweise beim Testzentrum Höhenberg um die Ecke gemacht werden und dürfen höchstens 24 Stunden alt sein. Die Viktoria freut sich jetzt schon auf einen tollen Abend mit den Anhängern.

    Infos zum Fanstammtisch:

    Datum: Donnerstag, 21. Oktober 2021

    Beginn: 17:00 Uhr

    Besondere Gäste: Vereinsführung, Cheftrainer Olaf Janßen, Kai Klefisch, Maximilian Rossmann und Timmy Thiele 

    Ort: Höhenberger Eck, Olpener Str. 180, 51103 Köln

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  • Auf zur Roten Erde: Viktoria reist zu Borussia II

    Auf zur Roten Erde: Viktoria reist zu Borussia II

    Nach dem 1:1-Remis im heimischen Sportpark Höhenberg gegen die Würzburger Kickers, reist Viktoria Köln am kommenden Sonntag zum Aufsteiger aus Dortmund (Anpfiff 13.00 Uhr). Bekannterweise läuft es für den Klub von der Schäl Sick noch nicht so erfolgreich wie erhofft. Die Bundesliga-Reserve von Borussia Dortmund hingegen steht derzeit auf einem Aufstiegsplatz. Doch am Wochenende musste das Team von Cheftrainer Enrico Maaßen eine 2:4-Niederlage beim Zweitligaabsteiger aus Braunschweig hinnehmen.

    „Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht und viel für dieses getan. Doch die Gegentore haben wir zu einfach einstecken müssen und im Gegenzug leider die Chancen auf das Unentschieden nicht nutzen können“, sagte Dortmund-Coach Enrico Maaßen nach der Auswärtspleite. Damit sprach der Trainer das Eigentor von Franz Pfanne an (11.), welches die Eintracht auf die Siegerstraße führte. Auch wenn die Braunschweiger die Führung im Laufe des Spiels weiter ausbauten, konnte die U 23 der Borussia durch Tore von Ole Pohlmann (13.) und Lennard Maloney (74.) den Anschluss wahren. In der 88. Minute entschied Schiedsrichter Lars Erbst auf Elfmeter für Dortmund und gab den Schwarz-Gelben somit die Chance zum Ausgleich – doch Berkan Taz scheiterte an Eintracht-Torwart Jasmin Fejzic. Im Gegenzug vollendete Martin Kobylanski einen Konter zum 4:2-Sieg für Braunschweig. „Das Positive ist, wie wir Fußball gespielt und wie viele Tormöglichkeiten wir uns erspielt haben“, sagte Maaßen nach dem Spiel bei Magenta Sport über seine Mannschaft.

    Dass die Viktoria gegen die Würzburger Kickers ebenfalls deutliche Chancen liegen ließ, machte Cheftrainer Olaf Janßen im Interview nach der Partie klar: „Wenn man sieht, was wir in die Partie investiert haben, kann man sagen, dass das Unentschieden am Ende zu wenig ist. Das tut weh.“ So konnte die Führung von Maximilian Rossmann (13.) nicht über die Zeit gebracht werden, auch wenn der Klub von der Schäl Sick sich einige hochkarätige Chancen erspielte. Janßen blieb trotz der vergebenen Vorlagen positiv gestimmt. „Es hat nicht am Herausspielen der Möglichkeiten gelegen. Ich bin mir sicher, dass die Kirsche wieder öfter rein gehen wird“, sagte der 55-Jährige nach dem Abpfiff.

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  • U 19 verliert durch Duisburger Doppelpack

    U 19 verliert durch Duisburger Doppelpack

    Während die Profis am Sonntag im Sportpark Höhenberg die Würzburger Kickers empfingen, war der Höhenberger Nachwuchs am Vormittag beim MSV Duisburg zu Gast. Ein Sieg gegen die Zebras war dem Viktoria Nachwuchs allerdings nicht vergönnt. In einem taktisch geprägten Spiel siegten letztendlich effektive Zebras mit 2:1. Nachdem Tyron Mata bereits in der 17. Minute einnetzte, schaffte die Viktoria zwar den Anschlusstreffer durch Kian Assadollahi (69.), doch der zweite Streich des Mittelfeldspielers folgte zugleich (76.)

    Ausgangslage: Beflügelt durch den 4:0-Heimsieg gegen den Stadtrivalen Fortuna Köln nahm sich der Viktoria Nachwuchs für die anstehende Partie gegen Duisburg einiges vor. Mit einem Sieg gegen den MSV konnte schließlich der dritte Dreier in Folge errungen werden. Doch der Gegner war nicht zu unterschätzen: Die Zebras konnten in den vergangenen vier Spielen bereits Punktgewinne gegen starke Gegner wie Bayer 04 Leverkusen (2:2) und Borussia Dortmund (1:1) verbuchen. Hinzu kam die offensive Durchschlagskraft des MSV Nachwuchses: In den bisherigen vier Partien wurden acht Tore erzielt.

    Personal: Trotz des 4:0-Erfolges im letzten Heimspiel gegen Fortuna Köln, wechselte U-19 Trainer Wilhelm auf zwei Positionen. Für Joel Vieting, der im Aufgebot der Profis stand und daher nicht mit nach Duisburg reiste, rückte Kian Assadollahi in die Startelf. Außerdem durfte sich dieses Mal Fabrizio Giuseppe Fili anstelle von Benjamin Hemcke im offensiven Mittelfeld beweisen.

    Spielverlauf: Die Viktoria startete selbstbewusst und druckvoll in die Partie. Bereits in der 5. Minute konnte Luca de Meester durch einen Fehlpass der Duisburger seinen Teamkollegen Ben Hompesch bedienen. Dieser bekam vom Strafraumrand jedoch keinen Druck hinter seinen Abschluss, sodass Torwart Max Schreiber den Ball leicht festhalten konnte. Die nächste Angriffswelle der Höhenberger folgte zugleich. Sowohl in der 7. als auch in der 13. Spielminute wurden Freistöße aus aussichtsreichen Positionen herausgeholt. Den ersten, von Luca de Meester getretenen Freistoß, verpasste Fabrizio Fili knapp. Der zweite, direkte Versuch landete ebenfalls nicht im Netz. Nach der starken Anfangsphase der Höhenberger kam der MSV besser ins Spiel. Gleich zweimal klärte Ilhan Altuntas in höchster Not im eigenen Strafraum per Block und Grätsche (16., 19.). Zwischen diesen aussichtsreichen Torchancen war den Zebras bereits das 1:0 geglückt: Nach Hereingabe von der linken Seite trat Ilhan Altuntas unglücklich über den Ball, der daraufhin direkt vor den Füßen von Tyron Mata landete. Dieser musste aus kurzer Distanz am langen Pfosten nur noch einschieben (17.). In den darauffolgenden Minuten bekam die Höhenberger keinen Zugriff im Mittelfeld, sodass es immer wieder zu aussichtsreichen Schusspositionen für die Duisburger kam (31., 32., 40.). Die größte Chance der Duisburger zum 2:0 hatte Hamza Ashari auf dem Fuß: Nachdem er den Angriff seiner Mannschaft selber einleitete und Viktoria-Schlussmann Jakob Brambach bereits überwunden war, schoss er das Leder über das leere Tor (42.).

    Auch nach dem Seitenwechsel ging es in Duisburg weiterhin heiß her. Die ausschlaggebenderen Chancen hatten allerdings auch in der zweiten Halbzeit die blau-weiß gekleideten Gastgeber. So köpfte beispielsweise Hamza Ashari nach einer Hereingabe von der linken Seite aus fünf Metern nur sehr knapp am linken Pfosten vorbei (63.). Doch die Viktoria ließ sich dadurch nicht unterkriegen: Kian Assadollahi versuchte in der 69. Minute aus der Distanz sein Glück und zog kurz vor dem Strafraum-Halbkreis ab. Dem wegen einer Verletzung von Max Schreiber (10.) eingewechselten Schlussmann Maximilian Braune, rutschte der Ball unglücklich durch die Finger und landete somit schließlich im Tor. Damit war für die Höhenberger in der Partie wieder alles möglich! In den folgenden Spielminuten wurde das Spiel hitziger. Sowohl David Kubatta (50.), als auch Ilhan Altuntas (90.) sahen die Gelbe Karte. Die Elf von Marian Wilhelm hatte zwar viele Ballbesitzphasen, konnte sich allerdings keine nennenswerte Torchance herausspielen. Die Zebras hingegen schlugen in der 76. Minute mit ihrer Effizienz erneut zu: Ilhan Altuntas warf sich in einen Schuss aus aussichtsreicher Position. Der abgefälschte Ball landete daraufhin abermals direkt vor den Füßen von Tyron Mata, der aus vier Metern nur noch seinen Fuß zum 2:1-Endstand hinhalten musste (76.).

    Stimme zum Spiel: „Wir sind gut ins Spiel gekommen, doch nach dem etwas unglücklichen Gegentor haben wir nicht mehr zurück ins Spiel gefunden“, sagte Viktoria-Coach Marian Wilhelm nach dem Abpififf, „nachdem wir uns in der Halbzeit gesammelt hatten, begannen wir dominant und erzielten verdient den Ausgleich. Ein Punkt wäre verdient gewesen, doch leider haben wir gegen einen guten Gegner verloren.“

    Aufstellung Viktoria Köln: Jakob Brambach – Brandon Kanzi, Ilhan Altuntas, David Kubatta, Tim Schirmer – Luca de Meester (82. Mika Durczok), Kian Assadollahi (75. Calvin Marion Mockschan), Murat Aydin (69. Salvatore Davide Giambra), Ben Hompesch – Seokju Hong, Fabrizio Fili (46. Elvin Jashari)

    Tore: 1:0 Tyron Ken James Mata (17.), 1:1 Kian Assadollahi (69.), 2:1 Tyron Ken James Mata (76.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: David Kubatta (50.), Ilhan Altuntas (90.)

    MSV Duisburg: Luca Leon Nikolai (71.)

    Zuschauer: 75

  • Viktoria hadert mit der Chancenverwertung – 1:1 gegen Würzburg

    Viktoria hadert mit der Chancenverwertung – 1:1 gegen Würzburg

    Viktoria Köln ist auch im vierten Heimspiel in Folge ungeschlagen. Am Sonntagnachmittag kam der Klub von der Schäl Sick zu einem 1:1-Unentschieden gegen den Tabellennachbarn Würzburger Kickers und tritt somit in der Liga auf der Stelle. Dabei erzielten die Höhenberger Jungs das erste Tor des Tages durch Maximilian Rossmann (13.), bevor Kickers-Stürmer Marvin Pourié aus dem Nichts in der 26. Spielminute ausglich.

    Da das Lazarett der Viktoria während der Länderspielpause neuen Zuwachs bekam, musste Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen erneut in die Trickkiste greifen. Im Tor stellte der Trainer Moritz Nicolas auf, vor ihm agierten Simon Handle, Maximilian Rossmann, Christoph Greger und Daniel Buballa in der Viererkette. Die Abräumer vor der Abwehr waren Jeremias Lorch und Kai Klefisch, das offensive Mittelfeld bestand aus Marcel Risse, Youssef Amyn und Luca Marseiler. Im Sturm begann der genesene Nikolaj Möller.

    Die Stimmung in den Minuten vor der Partie war hervorragend. Die Sonne erwärmte den Sportpark Höhenberg und die Fans der Viktoria hatten eine schöne Choreografie zum Einlaufen der Mannschaften vorbereitet. Die Viktoria sog die Laune auf und drückte von Beginn an den Gegner zurück. Zuerst verpasste Möller eine Hereingabe knapp (3.), dann wurde Amyns Schuss geblockt (6.). Doch kurz darauf ergatterte Marseiler einen bereits verloren geglaubten Ball an der Eckfahne von Dennis Waidner, der ihn im Anschluss am Trikot zog und dafür die Gelbe Karte sah. Der Freistoß wurde zwar zur Ecke geklärt, doch diese diente als Vorlage zum 1:0. Risse brachte die Hereingabe an den ersten Pfosten und Maximilian Rossmann schraubte sich höher als der Rest. Mustergültig versenkte er den Ball im langen Eck (13.).

    Leider lockerte die Viktoria danach die Zügel und ließ so Würzburg neuen Mut tanken. Die Unterfranken hatten nichts zu verlieren und suchten das Glück im Strafraum der Viktorianer. Und die Kickers belohnten sich für ihr unermüdliches Anrennen: Eine Hereingabe von Robert Herrmann segelte zu Ryan Adigo am Fünfer, der legte quer zu Marvin Pourié und der Stürmer stocherte die Kugel über die Linie (26.). Das Gegentor brachte die Höhenberger Jungs aus der Fassung. So gab es keine nennenswerte Torgelegenheit für die Viktoria vor der Pause, aber zumindest ließ sie hinten auch nichts mehr anbrennen.

    In den zweiten 45 Minuten setzte Olaf Janßen zunächst weiter auf seine Startformation. Allerdings schien er in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Viktoria wirkte nun wieder gefasst. Und brandgefährlich: Bereits in der 49. Minute kam eine Hereingabe von Risse auf den Kopf von Nikolaj Möller, doch die Leihgabe von Arsenal Londons U 23 verpasste die Murmel um Zentimeter. Doch so gut die Viktoria begann, so schnell verflachte das Spiel wieder. Die nächste nennenswerte Gelegenheit gab es erst in der 70. Spielminute: Buballa, der immer wieder den Weg nach vorne suchte, brachte von der linken Seite eine klasse Flanke auf Handle, der frei im Strafraum zum Kopfball ansetzen konnte. Platziert brachte er das Spielgerät ins lange Eck – doch diesmal war FWK-Schlussmann Hendrik Bonmann zur Stelle und wehrte die Kugel mit den Fingerspitzen ab.

    Nun hatte der Klub von der Schäl Sick Blut geleckt und warf alles nach vorne. Quasi im Minutentakt erarbeitete sich die Viktoria Chancen, nur zu gefährlichen Abschlüssen kamen die Höhenberger Jungs nicht. Bezeichnend dafür war eine Ecke der Kölner, die Würzburg direkt für einen Konter nutzte. Robert Herrmann rannte über das Spielfeld und umkurvte Simon Handle und Christoph Greger, bis er im Strafraum der Viktoria endlich gestoppt werden konnte (76.). Die letzte gefährliche Aktion gehörte allerdings wieder den Hausherren. Der eingewechselte Florian Heister brachte eine Flanke von rechts auf den zweiten Pfosten und der ebenfalls eingewechselte Federico Palacios bekam seinen Kopf noch an die Pille. Im ganz spitzen Winkel köpfte er auf den Kasten, doch der Ball segelte wenige Zentimeter am Tor vorbei. So blieb es beim 1:1-Remis, welches den beiden Mannschaften wenig nützt.

    Aufstellung: Moritz Nicolas – Simon Handle, Maximilian Rossmann, Christoph Greger, Daniel Buballa – Jeremias Lorch (58. Patrick Sontheimer), Kai Klefisch – Marcel Risse, Youssef Amyn (58. Florian Heister), Luca Marseiler (73. Federico Palacios) – Nikolaj Möller (73. Albert Bunjaku)

    Tore: 1:0 Maximilian Rossmann (13.), 1:1 Marvin Pourié (26.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Patrick Sontheimer (71.), Luca Marseiler (72.)

    Würzburger Kickers: Dennis Waidner (11.), Fanol Perdedaj (52.)

    Zuschauer: 2.118

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  • Viktoria muss auf Trio verzichten

    Viktoria muss auf Trio verzichten

    Dreifaches Verletzungspech bei Viktoria Köln: Cheftrainer Olaf Janßen muss vor dem Heimspiel gegen die Würzburger Kickers auf gleich drei Akteure verzichten. Neben Linksverteidiger Niklas May, der sich einen Muskelfaserriss zuzog, werden außerdem David Philipp und Lenn Jastremski nicht dabei sein.

    Mittelfeldspieler David Philipp zog sich – nach seinem Treffer beim PSD-Bank Cup Spiel gegen Fortuna Köln – eine Meniskusverletzung im linken Knie zu. Der 21-Jährige wurde bereits erfolgreich operiert. „Es ist natürlich ein bitterer Rückschlag für mich. Ich arbeite schnellstmöglich an meinem Comeback und werde die Jungs so gut es geht von außen unterstützen.“

    Genauso bitter ist die Diagnose bei Viktoria-Stürmer Lenn Jastremski. Der 20-Jährige zog sich im Länderspiel der U 20-Nationalmannschaft gegen Polen einen Anriss des Außenbands im rechten Knie zu. „Ich habe den Ball am Sechzehner bekommen und bei meinem Schuss war das Bein des Verteidigers dazwischen. Dabei habe ich einen Schlag auf das Knie gespürt, konnte allerdings trotzdem weiterspielen. Die Diagnose am nächsten Tag war dann natürlich sehr, sehr bitter.“ Jastremski möchte ebenfalls so schnell wie möglich auf den Platz zurückkehren: „Ich gebe natürlich alles, um dem Team so schnell es geht wieder helfen zu können.“   

    Wann die Akteure wieder auf dem Platz stehen können, lässt sich noch nicht sagen. Sie werden der Mannschaft bis auf Weiteres fehlen.

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  • Janßen: „Wir können uns auf einen hochmotivierten Gegner einstellen“

    Janßen: „Wir können uns auf einen hochmotivierten Gegner einstellen“

    Am Sonntag (Anpfiff 14:00 Uhr) kommt es im Sportpark Höhenberg zum umkämpften Kellerduell: Die Gäste aus Würzburg belegen derzeit den 19. Tabellenplatz und fuhren aus den letzten elf Spielen lediglich sieben Punkte ein. Erst kürzlich reagierte man in Würzburg auf diese anhaltende Talfahrt, indem man mit Danny Schwarz einen neuen Cheftrainer verpflichtete. Während die Kickers also auf einen schnellen ersten Erfolg mit ihrem neuen Trainer hoffen, will die Viktoria an die guten Leistungen (4:2-Sieg gegen den MSV Duisburg und 1:1-Remis beim SV Wehen Wiesbaden) von vor der Länderspielpause anknüpfen.

    Die Ruhezeit innerhalb der 3. Liga wurde von den Höhenbergern sinnvoll genutzt: Zusammen mit dem 1. FC Köln und Fortuna Köln wurde der PSD-Bank Cup für einen guten Zweck veranstaltet. Obwohl der sportliche Ehrgeiz an diesem Tag nicht im Vordergrund stand, lieferte die Viktoria überzeugende Spiele ab. „Das habend die Jungs in beiden Spielen hervorragend gemacht. Wir haben wenig Torchancen zugelassen und eine Menge kreiert“, lobt Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen. „Wir haben es den Gegnern schwer gemacht, das Spiel zu gestalten und kompakt gestanden.“

    Im Zuge der Länderspielpause und des PSD-Bank Cups sind allerdings auch weitere Verletzte zu beklagen. Sowohl Lenn Jastremski, als auch David Philipp, Niklas May und Aaron Berzel werden Sonntag nicht zur Verfügung stehen. Doch Olaf Janßen bleibt weiterhin optimistisch: „Wir nehmen die Situation so an. Wegen diesen Widerständen und Umständen stecken wir nicht den Kopf in den Sand, im Gegenteil!“

    Auch von dem Trainerwechsel in Würzburg lässt sich Janßen nicht beirren. Dieser erschwere „zwar die Vorbereitungen auf das Spiel“, schließlich habe man „die elf Spiele, die sie bestritten haben gesehen und sich darauf eingestellt.“ Allerdings habe die Mannschaft bereits gelernt ,das Spiel selber zu lesen und angemessen zu reagieren. „Wir können uns auf einen hochmotivierten Gegner einstellen“, gibt Janßen abschließend zu Protokoll.

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    Eintrittskarten für das Heimspiel gegen die Würzburger Kickers gibt es im Ticketshop der Gastgeber.

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