Kategorie: Uncategorized

  • Seokju Hong im Porträt: Seine verrückte Vussball-Reise um die halbe Welt

    Seokju Hong im Porträt: Seine verrückte Vussball-Reise um die halbe Welt

    Seokju Hong kommt am Stadtrand von Seoul, der Hauptstadt von Südkorea, zur Welt. Hochhäuser soweit das Auge reicht. Vollgestopfte Straßen. Während die meisten seiner Klassenkameraden Baseball- Fans sind (der größte Sport in Korea), weiß der achtjährige Seokju schon genau, was er werden will: Vussballer.

    Mit zwölf Jahren kommt Hong zu E-Land, dem zweitgrößten Klub Seouls. Die erste Mannschaft spielt in der zweiten koreanischen Liga, die Jugend verfügt über ein Nachwuchsleistungszentrum. Doch nach ein paar Jahren reicht ihm das nicht mehr. Er will mehr. Er will nach Deutschland. Warum nicht England? Oder Spanien? Seokju Hong sagt: „In Südkorea wurde ich zu einem guten Techniker ausgebildet. Doch ich wollte körperbetonten Vussball kennenlernen, dafür war die Bundesliga bekannt.“

    Sein Abenteuer beginnt. Er ist gerade einmal 15 Jahre alt, als er den Traum mit seinen Eltern teilt. Sie unterstützen ihn und finden über einen Freund in München einen Berater, der jemanden beim SV Bergisch Gladbach 09 kennt. Noch im Herbst des gleichen Jahres landet Hong in Köln, lebt ab sofort bei dem Berater und pendelt mit der Regio nach Bergisch Gladbach. Wie war der Start in einem neuen Land, wo alles fremd ist? Höflich antwortet der Stürmer, den alle nur ‚Ju‘ rufen: „Ich war mutig, aber natürlich muss man sich an vieles gewöhnen. Zum Beispiel, dass Köln ein bisschen langsamer ist als Seoul. Dafür gibt es hier den Weihnachtsmarkt. Ich liebe es, von Bude zu Bude zu schlendern und die Stimmung aufzusaugen.“

    Für Hong gibt es von nun an nur noch Vussball. Der Sportverein setzt den talentierten 15-Jährigen direkt bei der U 19 ein. „Alle im Team waren nett zu mir, weil ich noch so jung war“, erinnert sich Ju an seine Zeit bei Bergisch Gladbach zurück, „doch in den Spielen hatte ich manchmal Angst. Viele Gegner waren älter und stärker als ich. Aber ein koreanischer Mitspieler namens Dong Min-Park hat mir geholfen, mich hier einzufinden.“

    Nach sechs Monaten ziehen seine Mutter und sein Bruder nach. Der Bruder, weil er Deutsch lernen will, die Mutter, weil sie ihren Sohn vermisst. Nachdem der Trainer seiner U 19 den Verein verlässt, wechselt Hong zum SV Deutz 05, wo er ebenfalls in der A-Jugend spielt. Warum hat der Spieler, der für den Vussball um die halbe Welt gereist ist, sich nicht für ein Probetraining bei einem der Top-Klubs am Rhein beworben? „Ich habe immer gewartet, dass ein Verein auf mich zukommt“, erklärt er, „bis dahin habe ich fleißig trainiert.“

    Nicht viel sagen, lieber viel trainieren, lautet die Denkweise des Seokju Hong. Selbst als Corona die Mittelrheinliga unterbricht, in der der Nachwuchsstürmer spielt, trainiert er weiter. Zu Hause die Muskeln trainieren, im Park an der Kondition arbeiten, auf dem Bolzplatz an der Technik feilen. Malochen für den Traum Profivussballer.

    Eines Tages klingelt das Telefon. Marian Wilhelm, der damalige U 17-Coach von Viktoria Köln, will den mittlerweile über 1,80 Meter großen Nachwuchsspieler nach Höhenberg holen. Ju zögert nicht und spielt ab sofort bei den A- und B-Junioren, wobei im Sommer 2020 Corona den Nachwuchsvussball stoppt. Doch Profimannschaften dürfen spielen. So kommt in der letzten Saison der 17-jährige Hong zu seinem ersten Einsatz im Drittliga- Team. Testspiel gegen die U 23 des 1. FC Köln. Zwanzig Minuten vor Schluss wird er eingewechselt. „Ich lag am Abend davor wach und habe immer wieder darüber nachgedacht, was morgen auf dem Platz passieren wird“, erinnert er sich zurück, „doch sobald es losging, fiel die Nervosität einfach von mir ab.“ In der 82. Minute erzielt er den zwischenzeitlichen Ausgleich, doch letztendlich verliert Viktoria mit 1:2.

    Von nun an trainiert der Koreaner häufiger mit den Profis, was ihm zu Beginn schwerfällt. „Ich war nicht so selbstsicher wie sonst und habe Angst gehabt, Fehler zu machen“, gibt Hong zu. Das fällt auch Marian Wilhelm auf und der Coach hilft dem Stürmer, mutiger zu agieren. In der laufenden Saison kommt er im Heimspiel gegen Waldhof Mannheim zu seinem ersten Drittligaeinsatz. Auch hier ist der Stürmer direkt erfolgreich und bereitet einen Treffer vor. „Ich spiele viel lieber in der 3. Liga als in der A-Junioren Bundesliga, denn im Profivussball gibt es mehr Fans“, lacht er, „mehr Zuschauer heißt mehr Spaß.“

    Sein erstes Drittligator schießt Hong keine drei Monate später beim 2:1-Sieg gegen Türkgücü München, sein Gefühl beim ersten Pflichtspieltreffer seiner Karriere beschreibt er mit „einfach top“. Es läuft für den Nachwuchsspieler. Doch im Testspiel gegen den VfL Bochum bricht er sich die Hand. Nach der Operation muss er nun für ein paar Wochen pausieren, was den Stürmer sichtlich bedrückt. Tagelang darf er nicht trainieren. Also schaut er Netflix, hört K-Pop (Anm. d. Red. koreanischer Pop), geht sonntags in die Kirche und bereitet sich auf seine Fahrschulprüfung vor. Und was kommt auf den Esstisch, Seokju? „Fisch. Sehr gerne scharf.“ Dann lacht er herzlich: „Aber ich mag auch Döner.“

    Im ‚Hankki‘, einem Koreaner am Friesenplatz, kennt jeder den Nachwuchsspieler der Viktoria. In der fröhlich lauten Umgebung wird er plötzlich ernst. Er lehnt sich über den Tisch, ihm ist wichtig, dass man ihn versteht. „Ich will, dass die Leute wissen: Wenn ich wieder fit bin, will ich in der U 19 und in der 1. Mannschaft so viel Spielpraxis bekommen und so viele Tore schießen wie nur möglich.“

    Die Reise des Seokju Hong ist noch lange nicht zu Ende. Sie hat gerade erst begonnen…

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

  • Gegnercheck: Viktoria empfängt den Halleschen FC

    Gegnercheck: Viktoria empfängt den Halleschen FC

    Hoch ambitioniert startete der Hallescher FC in die Spielzeit. Oben mitspielen lautete das Motto der Rot-Weißen. Nach 16 Spieltagen belegt die Mannschaft von Trainer Florian Schnorrenberg lediglich Platz elf, sechs Zähler trennt Halle von Rang drei. Mittelmaß statt Spitze. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge möchte der HFC das Ruder herumreißen und gegen die Viktoria am Sonntag (Anpfiff: 14:00 Uhr) einen Sieg einfahren.

    Bisherige Saison: Ende Sommer legte der HFC einen guten Start hin. Aus den ersten fünf Spielen holte die Mannschaft von Florian Schnorrenberg zehn Punkte, zweimal blieb man ohne Gegentor. Doch dann begannen sich die Verletzungsausfälle bemerkbar zu machen, aus den nächsten elf Partien erspielten sich die Rot-Weißen lediglich elf Zähler. Zumindest im Landespokal scheint alles wie geplant zu laufen: Der Hallesche FC steht im Halbfinale dem Oberligisten Einheit Wernigerode gegenüber, der HFC ist in diesem Turnier bisher ohne Gegentor.

    Kader: Zehn neue Spieler wurden über den Sommer im Leuna-Chemie-Stadion begrüßt. Zusammen sollte der Kader den Wegfall der Verteidigungssäulen Antonios Papadopoulos (zu BVB II), Lukas Boeder (zu 1. FC Saarbrücken) und Stipe Vučur (zum rumänischen FCSB) kompensieren. Auch wenn man in dieser Saison bereits nach 16. Spieltagen 25 Tore kassiert hat, muss gesagt werden, dass in der letzten Spielzeit zum gleichen Zeitpunkt 26 Gegentreffer auf dem Konto standen. Von den Neuankömmlingen konnten sich manche bereits in den Kreis der Stammspieler heben: Niklas Kreuzer (von Dynamo Dresden) ist fast jedes Spiel auf dem Flügel zu finden, so wie Kebba Badjie (ausgeliehen von Werder Bremen). Eine weitere Neuverpflichtung sollte den Anhängern der Viktoria bekannt vorkommen. Torwart Daniel Mesenhöler, der in der Saison 2019/2020 18-mal zwischen den Pfosten der Höhenberger stand, ist nun von Heracles Almelo an die Saale gewechselt. Für den HFC darf der Goalkeeper im Landespokal ran (zwei Spiele, kein Gegentor).

    Der Kapitän: Jonas Nietfeld ist in der zweiten Saison in Folge der Spielführer des HFC. Der 27-Jährige ist im Mittelfeld zu Hause, wird aber seit dem Sommer in der Innenverteidigung eingesetzt. Bisher verpasste Nietfeld keine Minute in der Drittligasaison.

    Der Torjäger: Michael Eberwein ist zurzeit der gefährlichste Torschütze der Spielklasse. Zehnmal traf Eberwein in 16 Drittligapartien, beim 4:4-Unentschieden gegen den SC Verl schoss der 25-Jährige sogar einen Dreierpack. Kurios ist allerdings, dass Halle erst zweimal gewinnen konnte, wenn der Mittelfeldspieler einnetzte.

    Der Trainer: Florian Schnorrenberg kam auf der Zielgraden der vorletzten Saison zum abstiegsgefährdeten HFC. Nachdem er den Klub von der Saale an das sichere Ufer rettete, wurde sein Vertrag verlängert – zurzeit bis Sommer 2023. Statistisch gesehen gewinnt er mit dem Halleschen FC 36 % seiner Spiele, verliert allerdings auch 31 %.

    Personalsituation: Die Krankenbetten beider Mannschaften sind gut belegt. So fehlt unserer Viktoria Seokju Hong (Mittelhandbruch), Lenn Jastremski (Außenbandriss), Patrick Koronkiewicz (Adduktorenprobleme), Sebastian Mielitz (Aufbautraining nach Syndesmoseriss), David Philipp (Außenmeniskusanriss) und Marcel Risse (Muskelverletzung) sicher, bei weiteren Spielern ist ein Einsatz fraglich. Zudem ist ein Spieler nach einem positiven Corona-Befund in Quarantäne. Doch auch der Hallesche FC kann am Sonntag nicht aus dem Vollen schöpfen: Aaron Herzog (Kreuzbandriss), Toni Lindenhahn (Knorpelschaden), Jan Löhmannsröben (Trainingsrückstand), Sven Müller (Sprunggelenkfraktur), Sören Reddemann (Wadenbeinbruch), Marcel Titsch Rivero (Wadenprobleme) und Tom Zimmerschied (Aufbautraining) können nicht eingesetzt werden. Zudem fallen zwei Spieler bei dem Team von der Saale aus, da sie positiv auf Corona getestet worden sind und sich nun in häuslicher Quarantäne befinden.

    Pflichtspiel-Bilanz aus Viktoria-Sicht:

    Gesamt: 2 Sieg, 0 Unentschieden, 2 Niederlagen

    Heim: 1 Siege, 0 Unentschieden, 1 Niederlage

    Auswärts: 1 Sieg, 0 Unentschieden, 1 Niederlage

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 14:00 Uhr. Für alle, die nicht in den Sportpark Höhenberg kommen können, wird das Spiel zwischen Viktoria Köln und dem Halleschen FC ab 13:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) und den Liveticker auf der Viktoria-Homepage werden die Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

  • Vorbericht HFC: Der Top-Torschütze der Liga kommt auf die Schäl Sick

    Vorbericht HFC: Der Top-Torschütze der Liga kommt auf die Schäl Sick

    Am Sonntag (Anpfiff: 14:00 Uhr) gastiert der Hallesche FC im Sportpark Höhenberg. Nach zwei Niederlagen in Folge will der HFC zurück auf die Siegesstraße, doch Personalsorgen und zwei Corona-Fälle innerhalb der Mannschaft machen den Rot-Weißen das Leben schwer. Doch mit Michael Eberwein haben sie den Top-Torschützen der Liga in ihren Reihen.

    Am vergangenen Spieltag verlor der HFC trotz kämpferischer Leistung gegen die Reserve des BVB mit 1:2. Terrence Boyds Ausgleichstreffer reichte am Ende nicht. So konnte die Dortmunder U 23 nach vier Niederlagen in Folge wieder einen Sieg verbuchen.

     

    Gegen Dortmund „fehlte etwas Selbstvertrauen und Spielglück“

    Unter der Woche äußerte sich HFC-Sportchef Ralf Minge zur aktuellen sportlichen Lage. „Gegen Dortmund stimmte der Einsatz, der Wille. Es fehlte etwas Selbstvertrauen und Spielglück“, so der 61-Jährige. Das Glück war auf Seiten der Schwarz-Gelben, die dank des Doppelpacks von Immanuel Pherai (30., 63.) die Auswärtspunkte einstrichen.

    Minge haderte im Interview mit Liga3-online.de mit der Offensivleistung der Rot-Weißen, sah aber auch, dass die Mannschaft „mit aller Macht auf das Tor gedrängt hat. In einer anderen Phase der Saison hätten wir die Partie vermutlich komplett gedreht. Aber das soll bestimmt keine Entschuldigung sein.“

     

    Abwehr als Achillesferse

    Dabei hat der Hallesche FC mit dem Anführer der Torjägerliste Michael Eberwein (10 Treffer) und Terrence Boyd (6 Treffer) ein Offensivduo, welches mehr als die Hälfte aller HFC-Tore geschossen hat. Doch die Abwehr ist die Achillesferse der Mannschaft. Bereits 25 Tore hat die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt kassiert, mehr als 1,5 Gegentreffer pro Spiel.

    „Wir sind hinten zu anfällig, machen Fehler, kriegen zu viele Elfmeter gegen uns. Das ist ein deutliches Indiz“, sagte Minge in Anbetracht der bereits sieben verursachten Strafstöße. Kein Team in der 3. Liga foulte mehr im eigenen Sechszehner (der zweitplatzierte in dieser Statistik, der TSV Havelse, kommt auf vier verursachte Elfmeter).

     

    Große Personalsorgen bei beiden Teams

    Des Weiteren plagen den Halleschen FC eine geraume Anzahl verletzter Spieler. So wurde am Freitagmorgen bekannt gegeben, dass Terrence Boyd aufgrund eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel nicht gegen die Viktoria auf dem Platz stehen wird. Zudem fehlen am Sonntag Aaron Herzog (Kreuzbandriss), Toni Lindenhahn (Knorpelschaden), Jan Löhmannsröben (Trainingsrückstand), Sven Müller (Sprunggelenkfraktur), Sören Reddemann (Wadenbeinbruch), Marcel Titsch Rivero (Wadenprobleme) und Tom Zimmerschied (Aufbautraining).

    Die Personalsorgen verschärften sich bei den Rot-Weißen, als vor dem Training am Dienstag zwei Spieler positiv auf Corona getestet worden waren. Die beiden geimpften Personen begaben sich umgehend in Quarantäne. Bereits am Mittwoch konnte das Training wieder aufgenommen werden. Trainerstab und Spieler werden derzeit täglich einem Schnelltest unterzogen, vor der Abreise nach Köln ist zudem ein PCR-Test geplant.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

  • Olaf Janßen vor Halle: „So annehmen, wie es ist und alles reinwerfen.“

    Olaf Janßen vor Halle: „So annehmen, wie es ist und alles reinwerfen.“

    Am Sonntag empfängt die Viktoria den Halleschen FC (Anpfiff: 14.00 Uhr). Vor der Partie sprach Cheftrainer Olaf Janßen in seinem ‚Wohnzimmer‘ über die herbe Niederlage in Meppen, die derzeitige personelle Lage, den kommenden Gegner und die sich verschärfende Corona-Situation.

    Olaf Janßen über…

    … die Niederlage in Meppen: „Das war ein schwerer Schlag. Wir haben uns das Spiel nochmal angeschaut, lange darüber gesprochen und die Partie gut analysiert. Wir müssen es abhaken und uns voll auf die nächste Aufgabe konzentrieren.“

    … die personelle Lage: „Es wird vielleicht ein oder zwei Spieler geben, die auf die Bank zurückkehren werden. Aber die Jungs können wir nur für ein paar Minuten einplanen. Wir müssen es so annehmen, wie es ist und alles reinwerfen.“

    … den Halleschen FC: „Nachdem der Hallesche FC die letzten beiden Spiele gegen Havelse und Dortmund verloren hat, erwarte ich, dass sie sehr aggressiv auftreten. Sie werden alles dafür tun, um die drei Punkte mit nach Halle zunehmen. Darauf müssen wir uns einstellen.“

    … das Offensivduo Terrence Boyd und Michael Eberwein: „Beide Spieler sind brutal gefährlich. Wir müssen sie im Auge behalten und ihnen keinen Zentimeter Platz bieten, damit sie gegen uns ihre Trefferquote nicht noch verbessern.“

    … die derzeitige Corona-Situation: „In dieser Zeit ist es leider Teil des Spiels. Jeder hat mit dieser Situation zu kämpfen. Es ist für jeden schwer. Die Zahlen sind enorm in die Höhe gestiegen, deswegen besteht immer eine Gefahr, dass man sich ansteckt. Damit müssen wir leben.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

  • Kai Klefisch im Interview: „Meine Eltern sind meine Vorbilder“

    Kai Klefisch im Interview: „Meine Eltern sind meine Vorbilder“

    Kai Klefisch ist ein Beispiel für die erfolgreiche Jugendarbeit in Höhenberg. 2016 wechselte er von Bayer Leverkusen zur Viktoria, spielte in der U17 und U19 und schaffte den Sprung zu den Profis. Der Mittelfeldspieler ist längst zu einem Leistungsträger herangewachsen. In dieser Saison stand er in allen 16 Spielen auf dem Platz und erzielte einen Treffer. Im Interview verrät der 21-Jährige, warum er noch bei seinen Eltern wohnt, wovon er als Kind geträumt hat, was auf den Essenstisch kommt und warum er den Fans der Viktoria dankbar ist. 

    Wie sehr schmerzt die 0:4-Niederlage beim SV Meppen?

    Sehr. Das tat schon weh. Vor allem deshalb, weil wir in der ersten Halbzeit das Spiel eigentlich im Griff hatten. Aber gerade in der zweiten Halbzeit waren wir zu offen, haben zu Kontern eingeladen und unsere großen Chancen nicht genutzt. Aber das haut uns nicht um. Jetzt heißt es: Mund abputzen und gegen Halle Vollgas geben.

    Du bist ein absoluter Leistungsträger. Wie siehst du deine Rolle im Team?

    Der Wegfall von Mike Wunderlich war für die Mannschaft eine große Umstellung, wir mussten deshalb gemeinsam mehr Führung übernehmen und aus seinem Schatten treten. Darin sehe ich aber auch meine Chance, mitzuwachsen und mich weiterzuentwickeln. Ich übernehme gerne mehr Verantwortung.

    Musst Du lauter auf dem Platz werden? Mehr Anweisungen geben?

    Ich scheue mich nicht davor, mal den Mund aufzumachen und meine Meinung zu sagen. Das gehört für mich zum Vussball dazu. Es kann auch mal laut werden, aber danach ist das Thema auch wieder gegessen.

    Hilft es auch den Spielern, die aus der U 19 hoch zu den Profis gekommen sind, dass Du selbst noch in der Entwicklungsphase steckst?

    Definitiv. In den letzten Jahren konnte ich viel Erfahrung sammeln und kann diese jetzt weitergeben. Die Jungs schauen vielleicht auf Spieler wie mich, weil ich den gleichen Weg wie sie gegangen bin.

    Du bist im vergangenen Jahr von den Fans zum „Spieler des Jahres 2020“ sowie schon öfter zum Spieler des Monats gewählt worden. Was bedeutet dir diese Anerkennung?

    Das ist für mich eine Ehre, eine Auszeichnung. Die Wertschätzung der Fans ist für mich sehr wichtig. Das zeigt, dass ich meinen Job scheinbar ganz gut mache und sie zufrieden mit mir sind. Ich möchte aber auch betonen, dass die Unterstützung der Fans in dieser Saison ganz besonders ist. Man merkt, wie Spieler und Anhänger zusammenstehen. Das ist wirklich klasse. Deshalb möchte ich den Fans auch einfach mal ein ‚Danke‘ sagen für den Support. Egal, ob zu Hause oder auswärts. Egal, ob in guten oder schlechten Zeiten.

    Gibt es neben dem Vussball aktuell noch weitere Pläne? Oder konzentrierst du dich ausschließlich auf den Vussball?

    Ich habe mir immer vorgenommen, dass ich mich nach meinem Abitur erst einmal auf den Vussball konzentriere. Für mich ist es jetzt kein großer Unterschied, ob ich mit 18 oder 22 Jahren studiere. Mal schauen, wo die Reise am Ende hingehen wird. Ich bin jung und habe noch einiges vor, deswegen mache ich mir keinen Druck. Aber ich finde es wichtig, auch in die Zukunft zu schauen. Vermutlich werde ich mich dann für einen Studiengang im Sportbereich entscheiden.

    Wovon hast du als Kind geträumt?

    Seit ich denken kann, wollte ich immer Vußballer werden. Etwas anderes gab es nicht. Und ich bin unfassbar stolz, diesen Beruf ausüben zu dürfen. Es ist auch weiterhin mein größter Traum, mit dem Vussball etwas zu erreichen.

    Du hast also deine Kindheit komplett mit dem Vussball verbracht?

    Als Kind habe ich sehr viel Zeit und Energie in den Vussball gesteckt. Es war immer geil, jeden Tag nach der Schule zum Training zu gehen. Dieser Sport steht bei mir an erster Stelle. Dass ich aus meinem Hobby meinen Beruf gemacht habe, ist Weltklasse.

    Deine zwei Brüder spielen auch Vussball. Der Kleinste, Ben, sogar bei RB Leipzig. Kann man da über andere Themen reden als Vussball?

    Klefisch (lacht): Nee, keine Chance. Vussball und nix als Vussball. Dabei lege ich großen Wert auf die Meinung meiner Vamilie. Ben ist vor vier Jahren, als er 14 Jahre alt war, nach Leipzig gegangen. Wir facetimen oft. Ich versuche ihn so oft es geht zu besuchen. Mit der Bahn ist man ja schnell da. Er probiert auch so oft es geht, hierher zukommen.

    Gegen den Halleschen FC hast du vor zwei Jahren deinen ersten Drittliga-Treffer erzielt. Denkst du noch öfter an dieses Tor zurück?

    Auf jeden Fall. Zum damaligen Zeitpunkt war es ein ungemein wichtiges Spiel für uns. Mit meiner Vorlage und dem Tor konnte ich der Mannschaft helfen. Das war einer der schönsten Momente für mich im Profifußball. Zudem war es auch eine Art Traumtor. So etwas bleibt ewig im Kopf.

    Du wohnst noch zu Hause. Keine Lust, selber zu waschen oder zu kochen?

    Klefisch (lacht herzlich): Sagen wir es mal so: Ich kann auch selber meine Wäsche waschen, genieße aber natürlich die Unterstützung meiner Mutter. Sie hilft mir wirklich gerne. Und sie macht das auch viel besser als ich. Tja, und kochen… Da muss ich ehrlich sein – meine Mutter ist verdammt gut, das schmeckt bei ihr einfach viel besser. Wenn man noch bei der Familie wohnt, hat man schon einen größeren Luxus. Das nehme ich noch gerne mit (lacht). Und meine Eltern sind happy, dass ich noch bei ihnen lebe.

    Was gibt es als Leibgericht von Kai’s Mama?

    Ich liebe Klöße mit Rotkohl und Braten von meiner Mutter. Das ist überragend.

    Wie hat sich die Viktoria in den letzten Jahren verändert?

    Ich beginne mal so: Was sich auf jeden Fall nicht verändert hat, ist der familiäre Umgang im Verein. Die Verantwortlichen, die Mitarbeiter, die Spieler – wir sind alle eine große Vamilie. Das weiß ich sehr zu schätzen. Vor allem ist es fantastisch, was Franz-Josef Wernze für den Klub getan hat. Ohne ihn wäre die Viktoria nicht da, wo sie jetzt steht. Das ist wirklich große Klasse. Allgemein ist es in den letzten Jahren noch professioneller geworden. Was das Team hinter dem Team für den Verein und für uns als Mannschaft leistet, ist eindrucksvoll. Da kann man sich einfach nur wohlfühlen. Auch die Unterstützung der Zuschauer wächst immer stärker an. Außerdem finde ich es klasse, dass die Viktoria jetzt mehr auf soziale Themen eingeht. Nachhaltigkeitsprojekte sind wichtig, denn auch die kommende Generation soll eine lebenswerte Welt vorfinden.

    Hast Du ein Vorbild?

    Cristiano Ronaldo! Ich habe fast alle seine Spiele geschaut und seine Laufbahn intensiv verfolgt. Was er aus sich rausholt und aus sich gemacht hat, ist fantastisch. Speziell auf meiner Position gehört Toni Kroos zu den Spielern, die ganz oben in der Weltspitze stehen. Er verfügt über eine einzigartige Spielintelligenz und Technik. Zudem gefällt mir Arturo Vidal. Er ist ein wahres Mentalitätsmonster. Abseits des Platzes sind eindeutig meine Eltern meine Vorbilder. Ihnen habe ich alles zu verdanken. Mit drei Söhnen, die alle Vussball spielen, ist es schließlich nicht immer einfach. Aber sie haben sich für uns zerrissen. Das wissen wir sehr zu schätzen. Sie sorgten dafür, dass wir immer pünktlich beim Training waren und das machen konnten, was wir am meisten lieben – Kicken. Das ist nicht selbstverständlich. Ohne sie wären wir nicht da, wo wir jetzt sind.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!


     

     

     

     

     

     

     

  • Stadtduell im Achtelfinale: Die Viktoria reist zum SV Weiden!

    Stadtduell im Achtelfinale: Die Viktoria reist zum SV Weiden!

    Der Fußball-Verband Mittelrhein hat am Mittwochabend das Achtelfinale des diesjährigen Bitburger-Pokals ausgelost. Die Viktoria reist in dieser Runde zum SV Weiden aus der Kreisliga A. „Wir freuen uns auf das Stadtduell“, sagt Cheftrainer Olaf Janßen nach der Auslosung. Informationen über die zeitgenaue Ansetzung folgen in den kommenden Tagen. Das Achtelfinale wird voraussichtlich zwischen dem 7. – 9. Dezember 2021 ausgetragen.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

  • Spieler in häuslicher Quarantäne

    Spieler in häuslicher Quarantäne

    Trotz vollständiger Impfung hat sich ein Spieler des FC Viktoria Köln mit dem Corona-Virus infiziert. Er hat sich sofort in häusliche Quarantäne begeben. Die Ergebnisse der durchgeführten Testungen bei der Mannschaft verliefen allesamt negativ.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

  • Wichtige Infos zum Heimspiel gegen Halle: Es gilt die 2G-Regel

    Wichtige Infos zum Heimspiel gegen Halle: Es gilt die 2G-Regel

    Ab Mittwoch, 24.11, gilt in NRW die neue Corona-Schutzverordnung. Im Freizeitbereich gelten demnach flächendeckend Zugangsbeschränkungen. Ab dem kommenden Heimspiel der Viktoria, am Sonntag 28. November um 14:00 Uhr gegen den Halleschen FC, gilt für Zuschauer im Sportpark Höhenberg die 2G-Regel.

    Konkret: Ein Besuch im Stadion erfordert einen gültigen Nachweis der zwei G’s (vollständig geimpft oder genesen). Dies muss durch einen Nachweis belegt und mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass bestätigt werden. Wir bitten euch, dem Ordnungspersonal den digitalen Impfpass vorzulegen, um Wartezeiten an den Eingängen zu vermeiden.

    Kinder bis einschließlich 15 Jahre sind von der Nachweispflicht des 2G-Status ausgenommen. Für schulpflichtige Kinder gilt, insofern vorhanden, der Schülerausweis als Nachweis. Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, sind ebenfalls von diesen Regelungen ausgenommen. Ein entsprechendes Attest muss am Eingang vorgezeigt werden.

    WICHTIG: Auf dem gesamten Stadiongelände gilt die Maskenpflicht. Hierbei ist das Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske erlaubt. Auf dem Sitz- oder Stehplatz darf die Maske abgenommen werden.

    Wir bitten alle Stadionbesucher, die Nachweise bereits vor der Kontrolle bereitzuhalten. Sprich: den gültigen Personalausweis oder Reisepass mit dem digitalen Nachweis in der CovPass- oder der Corona-Warn-App. Sollte der Nachweis nicht digital erfolgen können, sind längere Wartezeiten leider nicht ausgeschlossen.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

  • Bittere 0:4-Niederlage bei abgezockten Meppenern

    Bittere 0:4-Niederlage bei abgezockten Meppenern

    Klagen? Verboten! Dass beim morgendlichen lockeren Training mit Albert Bunjaku noch ein Kandidat für den Kader wegfällt, nimmt Cheftrainer Olaf Janßen auf. „Wir sind die personellen Schicksalsschläge bereits gewöhnt. Es ist brutal, dass uns fast unsere gesamte Offensive weggebrochen ist. Aber Jammern hilft nicht. Wir nehmen das an.“

    Janßen nimmt drei Umstellungen vor. Nikolaj Möller startet in der Spitze, Daniel Buballa soll die linke Seite dicht machen und Kai Klefisch das Spiel im Mittelfeld lenken. Wir starten in einem 4-1-4-1 System gegen einen Gastgeber, der „eine echte Einheit ist, sich in jeden Zweikampf wirft und brandgefährlich ist beim Umschaltspiel“ (Janßen).

    Und natürlich ist da auch noch das begeisterungsfähige Meppener Publikum. 7763 Zuschauer pilgern in die Hänsch-Arena, darunter rund 60 Viktoria-Anhänger. An dieser Stelle: Danke, dass ihr eure Jungs unterstützt.

    Die Partie beginnt mit einem Ärgernis. Einige Meppener Fans stören, wohl aus Protest gegen die Ansetzung von Montagsspielen, mit Trillerpfeifen. Schiedsrichter Florian Exner unterbricht die Partie. Der Stadionsprecher fordert die Zuschauer auf, dies zu unterlassen. Es nutzt nichts. Die Unverbesserlichen wollen es nicht sein lassen. Nach zehn Minuten bittet Referee Exner die Mannschaften in die Kabine, unterbricht das Spiel für elf Minuten. Dann kommen die Teams unter dem Applaus der großen Mehrheit der Zuschauer zurück aufs Feld. Es kann weitergehen.

    Wir sind gut im Spiel, technisch die bessere Mannschaft. Es ist eine intensive Partie, Großchancen lassen aber bis Minute 35 auf sich warten. Kai Klefisch fasst sich ein Herz, aber sein Linksschuss rauscht knapp am rechten Pfosten vorbei. Der Gastgeber ist immer dann gefährlich, wenn er den Ball gewinnt und blitzschnell umschaltet. So wie in Minute 41, als einer dieser Konter Luks Tankulic erreicht, der Kapitän bleibt cool, versenkt den Ball aus 14 Metern, erzielt seinen 5. Saisontreffer. Die Hänsch-Arena ist aus dem Häuschen, die Viktoria liegt mit 1:0 hinten.

     

    Mit dem Rückstand geht es in die Pause. Chefcoach Janßen nimmt Moritz Fritz aus der Partie, bringt dafür Patrick Sontheimer. Er soll für mehr Impulse aus dem Mittelfeld sorgen.

    Und wir haben die große Chance zum Ausgleich. Nach einer butterweichen Flanke von Jeremias Lorch steht Nikolaj Möller mutterseelenallein vor Keeper Eric Domaschke, aber sein Kopfball verfehlt das Ziel.

    Und dann passiert etwas, das unsere Bemühungen völlig über den Haufen werfen. Wieder einer dieser schnellen Konter, wieder steht Tankulic vor unserer Hütte, wieder zieht er in Minute 56 unwiderstehlich ab und haut das Ding in die Maschen. Doppelpack des Meppener Kapitäns. Wir liegen 0:2 hinten.

    Können wir antworten? Geht da noch etwas für die Viktoria?

    Janßen bringt Niklas May für Buballa. Und wir haben die nächste Möglichkeit. Florian Heister fuchst sich rechts durch, passt zurück, aber Sontheimers Schuss fehlt die Genauigkeit.

    Dann geht es Schlag auf Schlag. In der 68. Minute trifft Luca Marseiler mit einem fulminanten Freistoß nur den Innenpfosten, Sekunden später rauscht ein Geschoss von Simon Handle knapp am Tor des Gastgebers vorbei.

    Wir kämpfen, geben nicht auf, stemmen uns gegen die drohende Niederlage. 

    Aber dann steht es plötzlich 3:0 für die Meppener. Wieder so ein Konter, den der pfeilschnelle Morgan Faßbender in Minute 73 perfekt abschließt. Und es wird noch bitterer: Der eigewechselte Richard Sukuta Pasu legt in der 88. Minute das 4:0 mit einem Freistoß drauf.

    Dann ist Schluss. Wut, Frust und Niedergeschlagenheit bei der Viktoria. Janßen sagt: „Die Meppener waren abgezockt, sie haben die Tore gemacht, wir nicht. Der Ball muss eben ins Eckige, so ist es nun einmal im Fußball. Jetzt schütteln wir uns durch und dann geben wir im nächsten Spiel gegen Halle wieder Vollgas.“ Meppens Trainer Rico Schmitt lobt trotz der klaren Angelegenheit die Kölner. „Unser Sieg ist mit Sicherheit zu hoch ausgefallen. Ich habe heute fußballerisch eine Viktoria auf Augenhöhe erlebt. Wir waren nur im Ausnutzen unsere Chancen besser.“

    Viktoria Köln

    Moritz Nicolas, Maximilian Rossmann, Christoph Greger, Daniel Buballa (ab 61.: Niklas May), Moritz Fritz (ab 46.:Patrick Sontheimer), Jeremias Lorch, Kai Klefisch, Simon Handle, Florian Heister (ab 71.: Youssef Amyn), Nikolaj Möller

    Tore: 41. Minute: 1:0 Luka Tankulic. 56.: 2:0 Luka Tankulic. 73.: 3:0 Morgan Fassbender

    Gelbe Karten

    Christoph Greger, Florian Heister

    Schiedsrichter

    Florian Exner

    Zuschauer

    7736

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!

     


     

     

     

     

     

     

     

  • Gegnercheck: Viktoria reist zum Überraschungsteam

    Gegnercheck: Viktoria reist zum Überraschungsteam

    In der letzten Saison stand der SV Meppen bereits als Absteiger fest, der Wechsel von Kapitän Luka Tankulic nach München war beschlossene Sache. Doch dann rettete die Emsländer der Zwangsabstieg des KFC Uerdingen und der SVM mitsamt Takulic blieb der 3. Liga erhalten. Nach drei Siegen in Folge ist der vermeintliche Absteiger zum heimlichen Aufstiegskandidaten herangereift, der seine Serie gegen die Viktoria am Montag (Anpfiff 19:00 Uhr) in der Hänsch-Arena ausbauen möchte.

    Bisherige Saison: Nach dem unverhofften Verbleib in der 3. Liga scheinen die Spieler des SVM alles zu geben, um die letzte Spielzeit in der Versenkung verschwinden zu lassen. Ähnlich wie bei der Viktoria brauchten die Emsländer ein paar Spiele, um auf die Siegesstraße zu gelangen, doch seitdem wird in der Tabelle geklettert: Von den letzten fünf Spielen in der Liga wurde nur eines verloren (2:3 gegen den 1. FC Magdeburg), dafür besiegte der SVM zuletzt – wie unsere Viktoria – Türkgücü München und Borussia Dortmund II (mit je 1:0). Interessant ist dabei, dass die Meppener knappe Ergebnisse erzielen: Neun der 15 Ligapartien endeten mit nur einem Tor Unterschied.

    Kader: 37 Tore erzielte der SV Meppen in der letzten Saison – so wenig wie kein anderer Verein in der 3. Liga. Deshalb war es wenig überraschend, dass die Emsländer im Offensivbereich einige Wechsel vornahmen: Tom Boere (zu SC Cambuur), Julius Düker (zum TSV Havelse), Dejan Bozic (zu Kickers Offenbach) und Ted Tattermusch (zu Borussia Dortmund II) verließen den Sportverein. Für sie kamen Richard Sukuta-Pasu (vereinslos), Serhat Koruk (von Bergisch Gladbach 09), Tobias Dombrowa (von Babelsberg 03), Beyhan Ametov (vom Wuppertaler SV) und Morgan Faßbender (BSG Chemie Leipzig). Jedoch waren die offensiven Neuzugänge bisher nur an fünf der 18 geschossenen Tore beteiligt. Den schönsten Treffer aller neuen Kräfte erzielte stattdessen David Blacha: Der Mittelfeldspieler, der in der letzten Saison noch mit dem VfL Osnabrück in der 2. Bundesliga spielte, erzielte gegen den MSV Duisburg den 1:0-Siegtreffer aus 42 Metern.

    Spieler im Fokus – Luka Tankulic: Der torgefährlichste Meppener ist zugleich der Kapitän. Luka Tankulic schoss in dieser Saison vier Tore und legte zwei weitere auf, somit war er an jedem dritten Treffer des SVM beteiligt. Für den 30-Jährigen, der seit Januar 2018 bei den Emsländern im Kader steht, wird die Partie gegen die Viktoria das 123. Spiel für seinen Verein sein. Dabei war der Wechsel des offensiven Mittelfeldspielers zum Ligakonkurrenten Türkgücü München Anfang Sommer 2021 bereits in trockenen Tüchern. Doch durch den Verbleib der Meppener in der 3. Liga blieb Tankulics Vertrag bestehen, bis 2023 ist er an den Verein gebunden.

    Personalsituation: Die Krankenstation der Viktoria ist weiter gut gefüllt. So fehlen Dario de Vita, Seokju Hong, Lenn Jastremski, Niklas May, Sebastian Mielitz, David Philipp und Marcel Risse sicher, bei weiteren Spielern ist ein Einsatz fraglich. Im Vergleich dazu ist die Verletztenliste des SV Meppen kurz und knapp: Mittelfeldspieler David Blacha kuriert eine Wadenverletzung aus, Torwart Constantin Frommann fehlt mit einer Hüftverletzung und der defensive Mittelfeldspieler Thilo Leugers laboriert an einem Kreuzbandriss.

    Pflichtspiel-Bilanz aus Viktoria-Sicht:

    Gesamt: 2 Sieg, 1 Unentschieden, 1 Niederlagen

    Heim: 1 Siege, 0 Unentschieden, 1 Niederlage

    Auswärts: 1 Sieg, 1 Unentschieden, 0 Niederlage

    Tickets: Tickets können hier online erworben werden.

    Die Partie in den Medien: Anpfiff der Partie ist am Montag um 19:00 Uhr. Für alle, die nicht mit zur Hänsch-Arena reisen, wird das Spiel zwischen dem SV Meppen und Viktoria Köln ab 18:45 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social-Media-Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) und den Liveticker auf der Viktoria-Homepage werden die Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

    Jetzt Tickets sichern! Zum Viktoria-Kartenverkauf geht es hier!