Die A-Junioren von Viktoria Köln haben ihr Testspiel am Samstag mit 1:0 (0:0) bei Bayer Leverkusen gewonnen. Der Erfolg darf durchaus als Überraschung bezeichnet werden. Schließlich sind die Stärken der Leverkusener hinlänglich bekannt.
„Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben sehr aktiv gegen den Ball gearbeitet. Wir haben in der ersten Halbzeit nur sehr wenig zugelassen und hatten selbst durchaus Gelegenheiten“, äußerte sich U 19-Cheftrainer Marian Wilhelm nach der Partie zufrieden.
So ging es mit 0:0 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel hatten die Höhenberger zunächst eine sehr starke Phase. In der 51. Minute folgte die Führung für die Kölner: Nils Stephan legte den Ball von der linken Seite auf Youssef Amyn zurück, der das Leder eiskalt aus zwölf Metern im unteren linken Eck des Leverkusener Gehäuses versenkte.
Stephan hätte die Führung später sogar noch ausbauen können, allerdings traf er nur den Pfosten.
Doch auch von Leverkusen war jetzt mehr zu sehen. Die Gastgeber entwickelten in der Folge einen deutlich größeren Druck als noch zuvor. Wilhelm: „In den letzten 15 Minuten ließen die Kräfte bei uns ein wenig nach. Doch mit mannschaftlicher Geschlossenheit, Leidenschaft und starker Mentalität haben wir den Erfolg über die Zeit gebracht. Am Ende haben wir nicht unverdient gewonnen.“
Einen besonderen Moment gab es etwa zehn Minuten vor Spielende. Da konnte Joshua Kapenda endlich das Viktoria-Trikot überstreifen. Der 19-Jährige hatte sich in der Saisonvorbereitung eine schwere Knieverletzung zugezogen und durfte nach seiner Einwechslung zum ersten Mal nach zehn Monaten wieder auf dem Spielfeld dabei sein.
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Am Freitagabend tritt Viktoria Köln gegen den SC Verl an. In der Verler SPORTCLUB Arena gab es zwischen den beiden Teams in der Hinrunde ein 1:1. Jetzt kommt es zum Duell im Sportpark Höhenberg.
Beginn: Die Begegnung im Sportpark Höhenberg wird am Freitag um 19.00 Uhr angepfiffen.
Bilanz: Bisher gab es 17 Aufeinandertreffen der beiden NRW-Klubs. Drei Spiele gewann Verl, fünfmal wurden die Punkte geteilt. Aus neun Partien ging Viktoria Köln als Sieger hervor.
Corona-Pandemie: Pandemiebedingt sind auch gegen den SC Verl leider keine Zuschauer zugelassen.
Einlaufkinder: Einlaufkinder sind aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht vorgesehen. Auch Maskottchen Viktor kann bei den Heimspielen seiner Viktoria derzeit nicht vor Ort sein.
Hallo again: Beim SC Verl steht Steffen Lang unter Vertrag. Der Außenverteidiger hat zwischen 2017 und 2020 77-mal mit dem V auf der Brust gespielt. Sein heutiger Trainer, Guerino Capretti, stand bereits fünfmal gegen die Höhenberger an der Seitenlinie. Er wartet noch immer auf seinen ersten Sieg gegen Viktoria Köln.
Fußballgeschichte: Eine lange Zeit spielten die Ostwestfalen im unterklassigen Fußball. 2007 gelang den Verlern der Aufstieg in die Regionalliga West. Dort etablierten sich die Schwarz-Weißen schnell und hatten in der vergangenen Spielzeit Glück: Da West-Meister Rödinghausen auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen verzichtete, rückte der Sportclub als Zweiter nach und setzte sich in den Aufstiegsspielen gegen den 1. FC Lok Leipzig durch.
Sperren: Weder Olaf Janßen noch Guerino Capretti müssen am Freitag auf gesperrte Spieler verzichten.
TV und Medien: Die Partie wird ab 18.30 Uhr live bei Magenta Sport übertragen. Kommentator vor Ort ist Mario Bast, moderiert wird die Sendung von Thomas Wagner. Darüber hinaus wird der frühere Bundesliga-Profi Martin Lanig als Experte mit von der Partie sein. Wie gewohnt werden die Viktoria-Anhänger wieder über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram und YouTube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.
Wetter: Für Freitagabend um 19.00 Uhr sagt das Internetportal „Wetterdienst.de“ eine Temperatur von 13 °C und Sonnenschein voraus.
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Toller Fußball beim Freitagabendspiel der 3. Liga: Viktoria Köln trennt sich 2:2 vom SC Verl. Dabei gelang es den Gastgebern, zweimal in Führung zu gehen. Michael Schultz (8.) und Mike Wunderlich (56.) sorgten für die Treffer der Höhenberger. Auf der anderen Seite waren Yannick Langesberg (51.) und Kasim Rabihic (87.) jeweils zum Ausgleich erfolgreich. Die großartige Serie der Viktoria riss trotzdem nicht: Die Rechtsrheinischen blieben zum neunten Mal in Folge in der Liga ohne Niederlage.
Olaf Janßen musste weiter auf die angeschlagenen Lucas Cueto, Simon Handle und Albert Bunjaku verzichten. Der Viktoria-Cheftrainer stellte Sebastian Mielitz ins Tor. In der Abwehr setzte er auf Luca Stellwagen, Moritz Fritz, Michael Schultz und Patrick Koronkiewicz. Davor spielte Janßen mit Jeremias Lorch und Kai Klefisch auf der Sechserposition. René Klingenburg, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler agierten im offensiven Mittelfeld. Timmy Thiele stürmte an vorderster Stelle.
Gegen die bislang offensivstärkste Mannschaft der 3. Liga war es die Viktoria, die den besseren Start erwischte: Klefisch brachte einen hohen Ball von links im Strafraum schön mit dem Kopf in die Mitte und Schultz nickte das Leder über die Linie – 1:0. In der zehnten Minute folgte die erste Möglichkeit des SC Verl. Zlatko Janjic prüfte Mielitz aus 18 Metern, doch der Keeper war rechtzeitig am Boden. In der 16. Minute hatte Wunderlich die Riesen-Möglichkeit, um auf 2:0 zu erhöhen. Allerdings verfehlte sein Rechtsschuss aus zwölf Metern knapp das Tor.
In der Folge gingen die Gäste aus Ostwestfalen offensiver zu werke. Klare Gelegenheiten sprangen aber nicht heraus. Auf der anderen Seite kamen die Kölner zwar zu schnellen Gegenstößen. Doch leider fehlte auch den Gastgebern – wie beispielsweise Thiele in der 41. Minute – vor dem gegnerischen Gehäuse die nötige Präzision. 120 Sekunden später zirkelte Wunderlich einen Freistoß aus 18 Metern Richtung unteres linkes Eck – aber SCV-Keeper Till Brinkmann lenkte den Ball noch um den Pfosten. So ging es mit dem 1:0 in die Pause.
Viktoria-Trainer Janßen startete mit seiner Startformation in die zweiten 45 Minuten. Der SC Verl erhöhte den Druck. Das zahlte sich aus. In der 51. Minute stand Yannick Langesberg drei Meter vor dem Kölner Kasten frei und drückte das Leder per Kopf über die Linie – 1:1. Durch den Treffer wurde die Janßen-Elf offenbar wachgerüttelt. Auf jeden Fall wirkten die Gastgeber in der Folge wieder zielstrebiger. Und auch hier ließ der Erfolg nicht lange auf sich warten. Nach Holzweiler-Pass traf Wunderlich aus sieben Metern von halbrechts zum 2:1 (56.).
Verl drängte anschließend mit aller Macht nach vorne. Mit großem Kraftaufwand gelang es den Höhenbergern, den drohenden Ausgleich erst einmal zu verhindern. In der 78. Minute gab es stattdessen eine gute Schusschance für Klingenburg, doch Brinkmann wehrte den Ball ab. Lorch hatte kurz danach die nächste Möglichkeit, doch sein Versuch ging über das Gehäuse. Trotzdem erzielte Verl den Ausgleich: Kasim Rabihic traf zum 2:2 (87.). Dem eingewechselten Marcel Risse wäre 120 Sekunden später beinahe noch der Siegtreffer für Köln geglückt. Doch es blieb beim 2:2.
Aufstellung: Sebastian Mielitz – Luca Stellwagen (84. Fabian Holthaus), Moritz Fritz, Michael Schultz, Patrick Koronkiewicz – Jeremias Lorch, Kai Klefisch – René Klingenburg, Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (71. Marcel Risse) – Timmy Thiele
Tore: 1:0 Michael Schultz (8.), 1:1 Yannick Langesberg (51.), 2:1 Mike Wunderlich (56.), 2:2 Kasim Rabihic (87.)
Gelbe Karten:
Viktoria Köln: Kai Klefisch (40.), Timmy Thiele (42.)
SC Verl: Kasim Rabihic (66.)
Zuschauer: –
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Am Freitagabend (Anpfiff 19:00 Uhr) ist der SC Verl bei Viktoria Köln zu Gast. Mit der besten Offensive mischen die Ostwestfalen die Liga gehörig auf. Doch den Sportclub plagen derzeit Verletzungssorgen. Dazu ist Viktoria Köln seit acht Partien ungeschlagen. Unter der Woche holten beide Teams einen Auswärtspunkt. Jetzt kommt es zum direkten Duell.
Bisherige Saison:
Der Sportclub gilt als eines der Überraschungsteams in der 3. Liga. Seit dem zweiten Spieltag stehen die Ostwestfalen auf einem einstelligen Tabellenplatz. Lange blieb Verl in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen. Doch beim 1:1 gegen Viktoria Köln fing sich der SC eine Leistungsdelle ein, die sich danach weiter vertiefte. In den sieben Folgespielen ging die Mannschaft lediglich einmal als Sieger vom Platz. Im März fing sich der Aufsteiger wieder und blieb nach einem 2:1-Sieg gegen Unterhaching vier Spiele lang ungeschlagen. Nach knappen Niederlagen gegen formstarke Teams wie Duisburg (1:2) und 1860 München (2:3) gewann die Mannschaft von Guerino Capretti am Wochenende mit 3:0 gegen Uerdingen. Am Dienstagabend holten die Ostwestfalen einen Punkt in Halle.
Das Hinspiel:
Die Hinrundenpartie war vor allem für jene Zuschauer, die keinem der beiden Klubs die Daumen drücken, ein Genuss. Nach nicht einmal 180 Sekunden gingen die Gäste aus Köln in Führung. Eine Flanke von Marcel Risse, die Timmy Thiele noch mit dem Kopf verlängerte, verwertete Lucas Cueto am zweiten Pfosten zum 1:0 für die Viktoria. Beide Teams gingen weiter offensiv ran. Denkbar unglücklich kassierten die Domstädter dann den Ausgleich: Zunächst musste Simon Handle verletzt vom Feld. Zwei Minuten später schlug Aygün Yildirim eine Flanke in den Strafraum, die Patrick Koronkiewicz mit dem Fuß zu klären versuchte. Dabei traf der Verteidiger mit viel Pech das eigene Tor. Davon ließ sich die Mannschaft von der Schäl Sick nicht unterkriegen und blieb mutig. Doch an diesem Tag hatte Viktoria Köln zwei Widersacher: Verl-Keeper Robin Brüseke und das Element 13 – Aluminium.
Personelle Situation:
Das Vorlesen der Verletztenliste beim SCV kann zu einem mehrstündigen Referat werden. Aygün Yildirim, drittbester Torschütze der Liga, zog sich vor knapp zwei Wochen einen Bruch im Sprungbein zu und fällt aus. Auch sein Sturmkollege mit Champions-League-Erfahrung, Leandro Putaro, wird seiner Mannschaft fehlen (Knieprobleme). Mit Berkan Taz (Bauchmuskel- und Leistenprobleme), der in der kommenden Saison zur Reserve von Borussia Dortmund wechseln wird, fehlt ein weiterer Kreativspieler. Zum Offensiv-Lazarett gesellen sich noch Nico Hecker (Schulter-OP) und Patrick Schikowski (muskuläre Probleme). Doch auch in der Defensive hat Trainer Capretti Verletzungen zu beklagen: Barne Pernot fällt mit einem Kreuzbandriss aus.
Spieler im Fokus:
Mit 61 Toren stellen die Ostwestfalen die derzeit beste Offensive der Liga. Aygün Yildirim (14 Treffer) fehlt verletzt. Sein Sturmpartner Zlatko Janjic wird in Köln aber voraussichtlich dabei sein. Mit ebenfalls 14 Buden ist der Deutsch-Bosnier drittbester Torjäger der 3. Liga. Die Karriere des mittlerweile 34-Jährigen begann bereits vor etwa 13 Jahren, als er in der Bundesliga für Arminia Bielefeld debütierte. Im März 2009 schoss der Mittelstürmer gegen Karlsruhe sein erstes und einziges Bundesligator. Danach zog Janjic weiter. Über Wehen Wiesbaden, Erzgebirge Aue, Duisburg, den polnischen Erstligisten Korona Kielce und Großaspach landete der Torjäger 2019 schließlich in Verl. Mit 15 Buden und fünf weiteren Assists war er in der vergangenen Regionalliga-Saison maßgeblich am Aufstieg der Ostwestfalen beteiligt.
Trainer:
Beim SCV steht seit 2017 Guerino Capretti an der Seitenlinie. In der 3. Liga sind einzig Rolf Landerl (VfB Lübeck) und Rüdiger Rehm (Wehen Wiesbaden) länger im Amt. Den Verein übernahm der Deutsch-Italiener in der Regionalliga West, wo er in fünf Spielen gegen Viktoria Köln kein einziges Mal gewinnen konnte (drei Remis, zwei Niederlagen). Der Trainer bevorzugt eine offensive Spielweise, die sich auch in den bereits thematisierten Zahlen widerspiegelt. Dafür lässt der 39-Jährige meist im offensiven 4-3-3 spielen.
Bisherige Spiele:
Gegen keinen derzeitigen Drittligisten spielte Viktoria Köln in seiner Geschichte öfter als gegen den SC Verl. Gleich 17-mal waren die Ostwestfalen Gegner der Domstädter. Die ersten Aufeinandertreffen gab es in der Regionalliga West/Südwest 1994/1995. Beide Partien gingen an den SC. Weitere Begegnungen gab es zwischen 2012 und 2019 in der Regionalliga West. Vor siebeneinhalb Jahren gewann Verl letztmals gegen Viktoria (2:1). Beim Wiedersehen in der 3. Liga in der laufenden Saison gab es ein 1:1-Remis. Die Bilanz aus den bisherigen 17 Begegnungen: drei Siege für den SC Verl, fünf Punkteteilungen und neun Viktoria-Erfolge.
Vereinshistorie:
Eine lange Zeit spielten die Ostwestfalen im unterklassigen Fußball. 1991 gelang den Schwarz-Weißen beinahe der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Doch in den Aufstiegsspielen mussten sie sich unter anderem dem VfL Wolfsburg geschlagen geben. Erneut auf der Bildfläche erschien der „Dorfverein“ 1999, als er in der ersten Runde des DFB-Pokals Borussia Mönchengladbach rauskegelte (6:5 nach Elfmeterschießen). 2007 gelang Verl der Aufstieg in die Regionalliga West. Dort etablierten sich die Schwarz-Weißen schnell und hatten in der vergangenen Spielzeit Glück: Da West-Meister Rödinghausen auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen verzichtete, rückte der Sportclub als Zweiter nach. Dort setzte sich Verl gegen Lokomotive Leipzig mit zwei Unentschieden (2:2 und 1:1) dank der Auswärtstorregel durch.
Partie in den Medien:
Die Begegnung zwischen dem Viktoria Köln und dem SC Verl beginnt am Freitag um 19:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie überträgt Magenta Sport ab 18:30 Uhr live. Darüber hinaus werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.
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In der Englischen Woche geht es Schlag auf Schlag. So empfängt Viktoria Köln bereits am Freitag (Anpfiff 19:00 Uhr) den SC Verl zum bwin-Topspiel der Woche. Beide Teams waren noch am Dienstag auswärts unterwegs und brachten je ein 1:1-Unentschieden aus der Ferne mit.
Nach einem Punktgewinn sah es für Verl-Coach Guerino Capretti gegen den Halleschen FC lange Zeit nicht aus. Bereits in der 16. Spielminute musste der Deutsch-Italiener zusehen, wie seine Schwarz-Weißen in Rückstand gerieten: Halle-Stürmer Braydon Manu konnte nach einem Fehler der Ostwestfalen im Aufbauspiel aus gut 18 Metern mit rechts verwandeln. Der SC wurde danach vor allem durch Standardsituationen gefährlich, wovon eine genutzt wurde: In der 72. Minute stieg bei einem Freistoß Julian Stöckner hoch zum Kopfball und erzielte den 1:1-Ausgleich. Dabei blieb es auch, denn Top-Torjäger Zlatko Janjic verpasste in der Schlussphase den Siegtreffer. Trainer Capretti ging mit gemischten Gefühlen aus der Partie. „Die ganze Herangehensweise hat mir nicht gefallen. Ich mag es nicht, wenn meine Mannschaft nicht die ist, die mehr gewinnen will als die andere“, zeigte sich der 39-Jährige verärgert über die ersten 45 Minuten seiner Mannschaft. Er lobte aber ihre Moral nach der Pause: „In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Wir haben offensiv gespielt, waren präsent und haben als Mannschaft agiert.“
Ihre Teamfähigkeit stellte auch die Viktoria zeitgleich in München unter Beweis. So setzte die Mannschaft von Chefcoach Olaf Janßen vor allem durch Konter gefährliche Akzente. Timmy Thiele verpasste aus kurzer Distanz knapp (24.) und Kapitän Mike Wunderlich scheiterte am Sechzig-Keeper Marco Hiller (34.). Doch auch die Münchner Löwen wussten, wo das gegnerische Tor stand. So kam Sechzig-Stürmer Sascha Mölders in der 38. Minute nach Ballgewinn im Mittelfeld zu einem Abschluss, der den Löwen die 1:0-Führung einbrachte. Damit traf der Top-Torjäger der Liga zum 21. Mal in dieser Spielzeit. Nach dem Seitenwechsel agierten die Domstädter dann offensiver. Zunächst lenkte Hiller noch einen Freistoß von Wunderlich mit den Fingerspitzen über den Querbalken (58.). Aber keine Chance hatte der Schlussmann in der 64. Minute: Nach Kopfballablage von Thiele netzte René Klingenburg (zurück nach Verletzung) aus wenigen Metern zum Ausgleich ein. In der Folge hatten beide Teams Möglichkeiten, es blieb aber beim Remis. Ein Punkt, mit dem Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen nach Abpfiff gut leben konnte: „Beide Mannschaften wollten Fußball spielen und die Partie gewinnen. In der ersten Halbzeit hat Sechzig viel Druck gemacht, doch wir haben gut dagegengehalten und ein wenig Glück gehabt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann trotz Rückstand mutig gespielt.“
Im Hinspiel in der Sportclub-Arena in Verl trennten sich die zwei NRW-Teams mit 1:1. Die Viktoria ging bereits in der 3. Minute durch Lucas Cueto in Führung, Unglücksrabe Patrick Koronkiewicz bugsierte den Ball zehn Minuten vor der Halbzeit ins eigene Tor. Somit sind Viktoria Köln und Türkgücü München die einzigen Mannschaften, gegen die die stärkste Offensive der Liga noch kein eigenes Tor erzielt hat.
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Nach dem 1:1 beim TSV 1860 München steht für Viktoria Köln die nächste Heimpartie an. Am Freitag empfangen die Höhenberger mit dem SC Verl eine der Überraschungsmannschaften der bisherigen Saison. Denn mit 49 Punkten nach 33 Spielen hat der Aufsteiger aus der Regionalliga sogar zwei Zähler mehr auf dem Konto als die Gastgeber.
„Egal, wo ich in den letzten Wochen war, egal mit wem ich mich unterhalten habe: Überall fiel der Name SC Verl – und immer sehr, sehr positiv. Alles, was ich bis jetzt gesehen habe, bestätigt das“, äußerte sich Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen auf der Heimspiel-Pressekonferenz voller Anerkennung über die Mannschaft aus Ostwestfalen.
Mit derzeit 61 Toren ist Verl auch das Team mit den bislang meisten Saisontreffern in der 3. Liga. „Uns erwartet wieder ein großer Brocken“, so Janßen. Der 54-Jährige fuhr fort: „Ich glaube, dass es ein tolles Fußballspiel wird, weil zwei Mannschaften da sind, die kicken wollen, die nach vorne wollen, die Tore erzielen wollen.“
Mit einem Sieg könnte die Viktoria in der Tabelle an den Gästen vorbeiziehen. „Das werden wir nur schaffen, wenn wir weiter von Spiel zu Spiel denken“, warnt Janßen vor zu großer Euphorie. Seine Forderung: „Es gibt keinen Grund, am Freitag auch nur einen Tropfen Benzin im Tank zu lassen.“ Schließlich stehe bis zum 5. Mai kein weiteres Ligaspiel an.
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Viktoria Köln bleibt auch beim achten Spiel in Folge ohne Niederlage. Die Höhenberger erkämpften am Dienstagabend beim Tabellenvierten der 3. Liga, 1860 München, ein 1:1. Sascha Mölders sorgte in der ersten Hälfte für die Führung der Gastgeber (38.). Diese glich René Klingenburg im Stadion an der Grünwalder Straße in der 64. Minute aus. In einem hochklassigen Spiel wussten die Kölner dabei besonders kämpferisch zu überzeugen.
Olaf Janßen musste kurzfristig ein wenig umbauen. Der zuletzt starke Simon Handle fiel mit muskulären Problemen aus. Der Viktoria-Cheftrainer stellte Sebastian Mielitz ins Tor. In der Abwehr baute er auf Fabian Holthaus, Moritz Fritz, Michael Schultz und Patrick Koronkiewicz. Davor spielte eine Mittelfeld-Dreierkette mit René Klingenburg, Jeremias Lorch und Kai Klefisch. Mike Wunderlich und Marcel Risse agierten offensiver ausgerichtet. Timmy Thiele war als echte Spitze im Einsatz.
Zuletzt hatten beide Mannschaften einen regelrechten Lauf. Das führte im direkten Aufeinandertreffen allerdings zunächst dazu, dass sich die Teams erst einmal gegenseitig neutralisierten. Nach zehn Minuten erarbeiteten sich die Gastgeber ein leichtes Übergewicht an Spielanteilen. In der 15. Minute resultierte daraus die erste Torgelegenheit. Doch Sascha Mölders zielte nach Flanke von der linken Seite am Gehäuse der Höhenberger vorbei.
Die Gastgeber blieben am Drücker. Dabei sprang die eine oder andere Möglichkeit heraus. Gefährlich wurde es für die Kölner aber kaum. In der 25. Minute folgte die erste Chance der Gäste: Risse flankte von rechts auf den Kopf von Thiele. 1860-Torhüter Marco Hiller konnte den Ball nicht festhalten, das war knapp. Ohnehin kamen die Kölner besser in Tritt. Damit nahm die Begegnung an Fahrt auf. In der 34. Minute hatte Wunderlich die Führung aus fünf Metern auf dem Fuß, doch Hiller war da.
Das Tor fiel dann auf der anderen Seite. Mölders wurde im Strafraum fein freigespielt und schob – sträflich freistehend – aus neun Metern mit dem linken Fuß an Mielitz vorbei ein. Nach dem Rückstand zeigten sich die Höhenberger schnell erholt. Allerdings gelang es ihnen nicht, sich klare Tormöglichkeiten zu erspielen. Auch 1860 konnte nicht nachlegen. Somit ging es mit dem 1:0 für die Münchner in die Kabinen.
Janßen setzte auch nach dem Wechsel zunächst weiter auf seine Startformation. Die erste Möglichkeit hatten die Münchner. Doch Stefan Lex zielte bei seinem Freistoß knapp über das Tor (47.). Doch die Viktoria erhöhte danach den Druck. Die Gastgeber wurden regelrecht in den Strafraum zurückgedrängt und lauerten auf Konter. In der 58. Minute gab es Freistoß aus 18 Metern für die Kölner: Wunderlichs Rechtsschuss konnte Hiller aber noch über das Tor lenken.
In der 64. Minute wurde das Engagement der Viktoria aber belohnt. Klingenburg kam aus halbrechter Position im Strafraum mit dem rechten Fuß zum Abschluss und das Leder zappelte im Netz – 1:1. Anschließend rissen die Münchner das Geschehen aber wieder an sich. In der 86. Minute hatte Erik Tallig eine gute Schusschance, allerdings ging sein Versuch neben das Tor. Auch die Kölner hatten noch Möglichkeiten. Doch ein Treffer gelang nicht mehr. So blieb es beim Remis.
Aufstellung: Sebastian Mielitz – Fabian Holthaus, Moritz Fritz, Michael Schultz, Patrick Koronkiewicz – René Klingenburg (82. André Dej), Jeremias Lorch, Kai Klefisch – Mike Wunderlich, Marcel Risse – Timmy Thiele
Tore: 1:0 Sascha Mölders (38.), 1:1 René Klingenburg (64.)
Gelbe Karten:
TSV 1860 München: Semi Belkahia (58.), Dennis Dressel (90.)
Viktoria Köln: Michael Schultz (45.), Kai Klefisch (46.), Marcel Risse (78.), Moritz Fritz (79.)
Zuschauer: –
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Gerade erst gegen Halle mit 2:0 gewonnen, steht für Viktoria Köln das Gastspiel beim TSV 1860 München an. Am Dienstag (Anpfiff 19:00 Uhr) lässt sich die Mannschaft von Olaf Janßen auf den Kampf mit den Löwen ein. Dabei können beide Teams mit Stolz ihre Zähne zeigen. Denn von den letzten sechs Ligaspielen haben beide Mannschaften je fünf gewonnen. Damit treffen im Stadion an der Grünwalder Straße zwei sehr formstarke Drittligisten aufeinander.
Bisherige Saison:
Das Ziel von 1860 ist seit Saisonbeginn klar: Die Münchner wollen zurück in Liga zwei. Das konnte der TSV bereits früh untermauern, denn in den ersten fünf Spielen blieben die Sechziger ungeschlagen. Zwar fielen die Löwen zwischenzeitlich auf Rang elf ab, fanden aber schnell wieder in das Aufstiegsrennen zurück. Nach der 1:2-Niederlage bei Dynamo Dresden verlor der Verein in den folgenden elf Spielen nur einmal – und zwar bei Viktoria Köln. Nach sieglosen Spielen gegen Duisburg (0:1) und Lübeck (0:0), schienen sich die Löwen erneut aus dem Aufstiegsrennen zu verabschieden. Doch Siege gegen Halle (4:0), Dresden (1:0), Uerdingen (3:1) und Verl (3:2) brachten die Mannschaft aus der bayerischen Landeshauptstadt wieder in Tuchfühlung zur Spitze. Dank des jüngsten 2:0-Derbysieges bei Türkgücü im Münchner Olympiastadion hat Sechzig nur noch zwei Punkte Rückstand auf die Aufstiegsplätze.
Das Hinspiel:
In der Hinrunde gewann Viktoria Köln daheim nach einem späten 2:1-Siegtreffer von Marcel Risse. Doch im ersten Spielabschnitt gingen zunächst die Gäste aus München in Führung. Richard Neudecker nahm sich nach einer Viertelstunde aus der Distanz ein Herz und ließ Sebastian Mielitz keine Chance. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel zeigte Patrick Koronkiewicz ungewohnte Fähigkeiten: Der Verteidiger lauerte in Stürmerposition auf einen langen Ball von Kai Klefisch und schob gekonnt zum Ausgleich ein. In der Folge musste Sechzig-Keeper Marco Hiller einige Chancen vereiteln, denn die Kölner hatten beim 1:1 neuen Löwenmut getankt. Der Lucky Punch gelang Viktoria dann in der 88. Minute: Koronkiewicz schlug einen Ball von der rechten Seite zur linken Strafraumkante. Dort wartete Risse und traf zum 2:1-Endstand.
Personelle Situation:
Bei den Münchnern kommt Linksverteidiger Phillipp Steinhart nach abgesessener Gelbsperre zurück in den Kader. Bei Offensivmann Keanu Staude sieht die Situation anders aus. Der 24-Jährige zog sich im Training vor dem Spiel gegen Verl einen Sehnenriss zu und wird nicht mitwirken können. Gleiches gilt für Quirin Moll. Der Mittelfeldspieler zog sich im Januar einen Kreuzbandriss zu. Auch für den Langzeitverletzten Tim Linsbichler wird die Partie zu früh kommen.
Spieler im Fokus:
Gegen Halle musste die Kölner Verteidigung mit Terrence Boyd schon gegen den aktuell zweitbesten Torschützen der 3. Liga ran. Doch der Kapitän der Löwen, Sascha Mölders, legt noch eine Schüppe drauf: Mit 20 Treffern ist der 36-Jährige der gefährlichste Angreifer der Liga. Der gebürtige Essener netzte seit seinem Wechsel nach München im Jahr 2016 in 184 Partien 75-mal ein und fungierte bei 42 weiteren Toren als Vorlagengeber. Damit hatte und hat Mölders einen Löwenanteil am Drittliga-Aufstieg und den erneuten Aufstiegsambitionen von Sechzig. Seine Qualitäten sind bundesweit bekannt, beim FC Augsburg hat der Stürmer bereits reichlich Bundesliga-Erfahrung sammeln können. Zuletzt machte der Kult-Stürmer auch mit seinem eigenen Fanshop auf sich aufmerksam. Dort verkauft er unter anderem Shirts mit dem Schriftzug „Die Wampe von Giesing“, basierend auf einen Schnappschuss, der Mölders mit freiem Bauch beim Seitfallzieher zeigt. Außerdem ist der Torjäger ein alter Bekannter von Mike Wunderlich: Die beiden Routiniers standen zwischen 2008 und 2011 für Rot-Weiss Essen und den FSV Frankfurt 64-mal gemeinsam auf dem Rasen.
Trainer:
Namentlich würde der Sechzig-Coach auch gut auf die andere Seite passen: Michael Köllner hat seit 2019 das Heft beim TSV in der Hand. Der 51-Jährige arbeitete von 2002 bis 2014 beim DFB als Koordinator für Talentförderung. 2017 übernahm Köllner den Trainerposten beim 1. FC Nürnberg und stieg in die Bundesliga auf. Mit den Löwen feierte der Trainer in der vergangenen Saison den Sieg des Bayerischen Toto-Pokals. Zuletzt ließ sich der Coach einen „Ungeschlagen-Bart“ wachsen. Diesen will er erst bei der nächsten Niederlage entfernen. Ob Köllner am Dienstagabend den Rasierapparat anschmeißen muss?
Bisherige Spiele:
In der 3. Liga trafen die beiden Vereine bisher dreimal aufeinander. Jedes Mal behielt die jeweilige Heimmannschaft drei Punkte im eigenen Stadion. Diese Serie wollen die Domstädter am Dienstag beenden. Beim ersten Aufeinandertreffen gewannen die Löwen mit 4:2. In der Rückserie der vergangenen Saison siegten die Domstädter dank der Treffer von Albert Bunjaku und Kevin Holzweiler mit 2:0. In der Hinrunde der laufenden Saison gelang der Viktoria ein 2:1-Sieg. Trotzdem sind die Münchner, die aktuell den vierten Tabellenplatz in der 3. Liga belegen, im Heimspiel gegen Köln wohl eher Favorit.
Vereinshistorie:
Der TSV 1860 München gehört zu den Drittligisten, die bereits die Deutsche Meisterschale in den Himmel strecken durften. Als Gründungsmitglied der obersten Spielklasse gelang den Löwen 1966 das Kunststück. Vier Jahre später stieg die Mannschaft ab und war 1974 Gründungsmitglied der neuen 2. Bundesliga. 1982 musste Sechzig zwangsweise den Gang in die Bayernliga antreten. Zwölf Jahre später kehrten die Löwen in die Bundesliga zurück. Die Spielzeit 1999/2000 beendete der TSV auf dem vierten Rang. Nach zehn Jahren war für die Münchener Schluss im Oberhaus. Seitdem ging es in Giesing drunter und drüber: 2015 gelang dem Verein der Klassenerhalt in Liga zwei in der Relegation. 2017 stieg 1860 dann ab, doch da die Sechziger keine Lizenz für die 3. Liga erhielten, mussten sie zwangsweise in der Regionalliga Bayern antreten. Dort gelang dem Verein der direkte Wiederaufstieg. Nun spielen die Giesinger die dritte Spielzeit in Folge in der 3. Liga.
Partie in den Medien:
Das Spiel zwischen dem TSV 1860 München und Viktoria Köln beginnt am Dienstag um 19:00 Uhr im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße. Die Partie überträgt Magenta Sport ab 18:45 Uhr live (als Einzelspiel und in der Konferenz). Darüber hinaus werden die Anhänger der Viktoria wie gewohnt über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.
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Am Dienstag (Anpfiff 19.00 Uhr) empfängt der TSV 1860 München die Viktoria im Stadion an der Grünwalder Straße. Beide Teams konnten zuletzt an ihre starken Leistungen anknüpfen: Die Viktoria feierte zu Hause gegen den Halleschen FC einen 2:0-Erfolg, die Löwen siegten bei der Rückkehr ins Münchner Olympiastadion gegen den Lokalrivalen Türkgücü München mit 2:0.
In der bayerischen Landeshauptstadt lief am 32. Spieltag der TSV 1860 München das erste Mal seit 16 Jahren wieder im Olympiastadion auf. In einer umkämpften Partie siegte Sechzig gegen den Aufsteiger Türkgücü München mit 2:0 (0:0). Nachdem die Löwen ihre Chancen in der ersten Halbzeit nicht zu nutzen wussten, erzielte in der zweiten Hälfte Richard Neudecker per Schlenzer die Führung (59.), bevor in der 83. Spielminute Semi Belkahia den vierten Sieg in Folge besiegelte. Löwen-Trainer Michael Köllner sprach nach den drei wichtigen Punkten im Aufstiegsrennen von einer guten Mannschaftsleistung, haderte aber auch mit der Chancenverwertung: „Durch unser Positionsspiel haben wir dem Gegner heute kaum Möglichkeiten gegeben. Ein wenig fahrlässig sind wir aber mit unseren Torchancen umgegangen.“
Auch bei der Viktoria war man nach dem Abpfiff zufrieden mit der Einstellung des Teams. Das Heimspiel gegen den Halleschen FC gewannen die Höhenberger mit 2:0 (1:0) dank eines Kopfballtors von Kapitän Mike Wunderlich (33.) und des zweiten Saisontreffers von Simon Handle (58.). Dabei hätte der Erfolg noch höher ausfallen können, doch ein sehenswerter Fallrückzieher von Stürmer Timmy Thiele wurde von HFC-Torwart Sven Müller an die Latte gelenkt (89.) und in der Nachspielzeit klärte Stipe Vucur einen Schuss von Luca Stellwagen auf der Linie (90. + 2). Viktoria-Chefcoach Olaf Janßen lobte nach dem sechsten Sieg im siebten Spiel die Umsetzung des Spielplans auf dem Rasen: „Wir haben eine starke Mannschaftsleistung gezeigt und uns in der ersten Hälfte durch die Führung belohnt. Es ist schön zu sehen, dass die Jungs trotz der 46 Punkte auf dem Konto weiter hungrig sind. In der Kabine freuen sie sich schon jetzt auf das Spiel gegen Sechzig.“
Am Dienstag treffen somit zwei der besten Teams der Rückrunde aufeinander. Die Löwen, aktuell Vierter in der Drittligatabelle, sind zwar zu Hause seit Januar ungeschlagen (0:1 gegen den FSV Zwickau), doch die Viktoria konnte die Münchner in der Hinrunde mit 2:1 niederringen.
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Viktoria Köln hat momentan einen Lauf! Gegen den Halleschen FC setzte sich die Mannschaft aus Höhenberg am Samstag mit 2:0 durch. Für die Treffer sorgten Kapitän Mike Wunderlich (33.) und Allrounder Simon Handle (58.). Nach zuletzt sechs Siegen und einem Unentschieden aus sieben Partien haben die Kölner 46 Punkte auf dem Konto. Damit scheint der Klassenerhalt so gut wie sicher.
Viktoria-Cheftrainer Olaf Janßen baute auf Sebastian Mielitz im Tor. In der Abwehr spielten Fabian Holthaus, Moritz Fritz, Michael Schultz und Patrick Koronkiewicz. Kai Klefisch und Jeremias Lorch kamen auf der Sechserposition zum Einsatz. Simon Handle, Mike Wunderlich und Marcel Risse bildeten das offensive Mittelfeld. Timmy Thiele kehrte nach seiner abgesessenen Gelbrot-Sperre in den Sturm zurück.
Die Gäste von der Saale wirkten von der ersten Sekunde an hellwach und stellten die Viktoria-Defensive in der Anfangsphase durchaus vor Probleme. Eine Großchance sprang dabei aber vorerst nicht heraus. Genauso sah es aus, wenn die Höhenberger die Initiative ergriffen. Sicher wirkte die HFC-Abwehr nicht. Allerdings schafften es die Gastgeber auch nicht, akute Torgefahr auszustrahlen.
In der 15. Minute zog Julian Guttau aus 20 Metern für die Gäste ab. Allerdings packte Mielitz sicher zu. 60 Sekunden danach kam Thiele von halbrechts zum Schuss – allerdings ging sein Versuch aus zwölf Metern von HFC-Keeper Sven Müller entschärft rechts am Kasten vorbei. In der 28. Minute gelang der Viktoria ein guter Konter. Thiele zog aus 16 Metern ab, doch das Leder landete links neben dem Gehäuse.
In der 33. Minute folgte ein wunderschöner Angriff der Kölner: Thiele setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte in die Mitte auf Wunderlich. Der Viktoria-Kapitän köpfte das Leder freistehend ins obere rechte Eck. Müller war noch mit den Fingerspitzen am Ball, doch es gab nichts zu halten – 1:0. Jonas Nietfeld hatte kurz vor Pause noch eine gute Gelegenheit, doch es ging mit der Kölner Führung in die Kabinen.
Janßen blieb in der zweiten Hälfte zunächst bei seiner Startformation. In der 58. Minute gab es die erste klare Chance in Hälfte zwei: Wunderlich brachte den Ball flach von rechts in die Mitte, Thiele ließ durch und Handle stand am zweiten Pfosten und schob mit rechts ein – 2:0. Die Gäste steckten trotzdem nicht auf. So kam beispielsweise Terrence Boyd in der 61. Minute aus spitzem Winkel zu einer guten Chance.
In der 67. Minute flankte Risse von der rechten Seite auf Thiele. Doch der Kopfball des Viktoria-Stürmers ging neben das HFC-Gehäuse. Sieben Minuten später gab es eine Möglichkeit für Antonios Papadopoulos. Seinen 17-Meter-Schuss parierte Mielitz mit zwei Fäusten. In der 76. Minute kam Laurenz Dehl aus elf Metern an den Ball. Doch der Viktoria-Schlussmann war wieder zur Stelle.
In der 81. Minute gab es eine Möglichkeit für Wunderlich. Allerdings hielt Müller bei dem Versuch aus neun Metern mit einem starken Reflex. In der 89. Minute zeigte Thiele nach Wunderlich-Flanke einen herrlichen Fallrückzieher, doch Müller lenkte den Ball an die Latte. Der eingewechselte Luca Stellwagen hatte auch die Möglichkeit, einen Treffer zu erzielen. Doch das Leder wurde von der Linie gekratzt (90. + 2). Dann war Schluss.
Aufstellung: Sebastian Mielitz – Fabian Holthaus, Moritz Fritz, Michael Schultz, Patrick Koronkiewicz – Kai Klefisch, Jeremias Lorch – Simon Handle (80. Luca Stellwagen), Mike Wunderlich, Marcel Risse (85. Bernard Kyere) – Timmy Thiele
Tore: 1:0 Mike Wunderlich (33.), 2:0 Simon Handle (58.)
Gelbe Karten:
Viktoria Köln: Fabian Holthaus (2.)
Hallescher FC: Antonios Papadopoulos (78.)
Zuschauer: –
Viktoria – das V steht für Vussball!
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