Kategorie: Uncategorized

  • Gewinnspielbedingungen

    1. Veranstalter: Veranstalter des Gewinnspiels ist der FC Viktoria Köln 1904, Günter-Kuxdorf-Weg 1, 51103 Köln.

    2. Teilnahmeberechtigung bzw. -ausschluss: Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Personen mit einem eigenen Facebook-Account und einem ständigen Wohnsitz in Deutschland. Ausgeschlossen von der Teilnahme sind Angestellte, freie Mitarbeiter und Angehörige des FC Viktoria Köln sowie etwaige Kooperationspartner.

    3. Teilnahme und Gewinnermittlung: Die Teilnahme an diesem Gewinnspiel ist kostenlos. Die Teilnahme erfolgt per Kommentar. Die Kommentierenden schreiben, mit wem sie dieses Jahr Weihnachten zusammen verbringen, in die Kommentare. Jeder Kommentar mit einer vollständigen Antwort, der bis zum 12. Dezember 2020 um 18.00 Uhr abgegeben wird, gilt als Los. Am Ende der Verlosung wird aus allen vollständigen Kommentaren ein Gewinner ermittelt. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

    4. Benachrichtigung der Gewinner: Die Gewinner werden innerhalb von 16 Stunden nach dem Ende der Aktion per privater Facebook-Nachricht (PN) über den Gewinn informiert. Danach müssen sie sich innerhalb von 24 Stunden melden und ihre postalische Adresse übermitteln, da sonst der Gewinnanspruch verfällt und ein alternativer Gewinner ausgelost wird. Die Gewinne werden zugesendet. Die Gewinner willigen ein, dass ihr Name in einem Facebookpost veröffentlicht wird.

    5. Teilnahmefrist: Die Frist, in den Kommentaren zu posten und damit Gewinnspiel teilzunehmen, endet am 12.12.2020 um 18:00 Uhr.

    6. Haftungsausschluss / Änderung und vorzeitige Beendigung des Gewinnspiels: Der Veranstalter haftet nicht für die Verfügbarkeit der Facebook-Internetseite sowie seiner eigenen Facebook-Internetseite. Der Veranstalter haftet auch nicht für etwaige Übertragungsfehler. Der Veranstalter behält sich vor, das Gewinnspiel jederzeit, auch ohne Einhaltung von Fristen, ganz oder teilweise vorzeitig zu beenden oder in seinem Verlauf abzuändern, sofern es aus technischen (z.B. Computervirus, Manipulation von oder Fehler in Software und Hardware) oder rechtlichen Gründen nicht möglich ist, das Gewinnspiel ordnungsgemäß durchzuführen.

    7. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel akzeptiert der Teilnehmer die Online-Gewinnspiel-Teilnahmebedingungen. Zum Zweck der Gewinnabwicklung ist die der FC Viktoria Köln oder ein hierzu beauftragter Dritter berechtigt, die hierfür notwendigen Daten zu erheben und zu speichern und an den jeweiligen Kooperationspartner, der ebenfalls zur Speicherung der Daten zwecks Gewinnabwicklung berechtigt ist, zu übermitteln. Die Daten werden vertraulich behandelt.

    8. Freistellung von Facebook: Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Der Empfänger der vom Teilnehmer bereitgestellten Daten ist nicht Facebook, sondern der Veranstalter. Die Teilnehmer stellen Facebook von jeglicher Haftung, welche aus Ansprüchen im Zusammenhang mit der Durchführung des Gewinnspiels (insbesondere dessen Publikation und Organisation) resultieren, frei. Sämtliche Fragen, Kommentare oder Beschwerden zum Gewinnspiel sind direkt an den Veranstalter und nicht an Facebook zu richten.

    9. Datenschutzinformationen: der FC Viktoria Köln 1904, Günter-Kuxdorf-Weg 1, 51103 Köln verarbeitet personenbezogene Daten zum Zwecke der Teilnahme am Gewinnspiel auf Basis Ihrer Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 a EU-DSGVO. Weitere Datenschutzinformationen können Sie jederzeit auf der Website einsehen.

    10. Schlussbestimmungen: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

  • Heimsieg: Viktoria dreht Spiel gegen 1860

    Heimsieg: Viktoria dreht Spiel gegen 1860

    Jubel bei Viktoria Köln: Durch einen Treffer von Marcel Risse in der 88. Minute gelingt den Höhenbergern gegen den TSV 1860 München doch noch ein 2:1-Heimsieg. Dabei hatte es zunächst gar nicht danach ausgesehen. Denn Richard Neudecker brachte die Gäste in der 16. Minute mit einem Traumtor in Führung. Patrick Koronkiewicz sorgte in der 39. Minute für den Ausgleich, ehe den Kölnern doch der Sieg gelang.

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev zählte im Tor auf Sebastian Mielitz. In der Abwehr setzte er auf Simon Handle, Sead Hajrović, Maximilian Rossmann und Patrick Koronkiewicz. Auf der Sechserposition kamen Jeremias Lorch und Kai Klefisch zum Einsatz. Offensiver ausgerichtet agierten im Mittelfeld Marcel Risse, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler. Einzige echte Sturmspitze war Timmy Thiele.

    Nachdem beide Teams zuvor viermal in Folge nicht gewonnen hatten, tasteten sich die Mannschaften in der Anfangsphase zunächst gegenseitig ab. Die erste richtig gute Möglichkeit hatte 1860 München in der siebten Minute. Stefan Lex dribbelte sich zum Sechzehnmeterraum durch, doch sein abgefälschter Rechtsschuss ging links knapp am Gehäuse der Gastgeber vorbei.

     

     

    Die Mannschaft von Pavel Dotchev agierte anschließend vorsichtiger. Dennoch, in der 13. Minute kam Sascha Mölders fünf Meter vor dem Tor zum Abschluss. Da er im letzten Moment noch gestört wurde, brachte er den Ball allerdings nicht an Mielitz vorbei über die Linie. Drei Minuten danach gelang Richard Neudecker ein Traumtor: Aus 25 Metern hämmerte er das Leder mit dem linken Fuß rechts oben unhaltbar in den Winkel – 0:1.

    In der 23. Minute prüfte Wunderlich den Münchner Keeper Marco Hiller mit einem 18-Meter-Freistoß aus halbrechter Position. Doch der Torhüter war zur Stelle. In der 32. Minute zog Risse aus 18 Metern ab, sein Versuch ging über die Latte. Drei Minuten danach folgte ein gefährlicher Gäste-Konter. Mölders vergab allerdings aus sieben Metern kläglich. Im Gegenzug kam Thiele zum Abschluss – doch er verfehlte das Tor (36.).

    In der 39. Minute passte Klefisch aus der eigenen Hälfte in den Lauf von Koronkiewicz. Der Abwehrmann nahm das Leder am Sechzehner mit der Brust in zentraler Position gut mit und zog mit dem linken Fuß an Hiller vorbei ab – 1:1. Nur 60 Sekunden später versuchte Risse sein Glück aus der Distanz. Das hätte schon das 2:1 sein können. Die Gastgeber waren jetzt am Drücker. Vor dem Halbzeitpfiff gelang dennoch kein weiterer Treffer.

    In der zweiten Hälfte ging es zunächst in unveränderter Formation für die Viktoria weiter. In der 54. Minute gab es nach Foul an Risse einen Freistoß: Wunderlich zirkelte den Ball aus 22 Metern in Richtung oberes linkes Eck – Hiller war da und lenkte das Leder an den Pfosten. In der 59. Minute landete ein Fehlpass der Münchner bei Holzweiler. Sein Geschoss aus 20 Metern streifte am oberen linken Eck vorbei.

    In der Schlussphase wirkte das Spiel offen. In der 83. Minute gab es Freistoß aus halbrechter Position für die Kölner: Wunderlich legte für Risse auf. Doch der verzog. In der 88. Minute machte es der Mann mit der Nummer 31 aber besser: Nach flacher Hereingabe von der anderen Seite nahm sich Risse aus 14 Metern in halblinker Position ein Herz und traf ins untere linke Eck zum 2:1. Das war der Sieg für die Viktoria

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle, Sead Hajrović, Maximilian Rossmann, Patrick Koronkiewicz – Jeremias Lorch (72. Moritz Fritz), Kai Klefisch – Marcel Risse, Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (82. Enes Tubluk) – Timmy Thiele (77. Michael Seaton)

    Tore: 0:1 Richard Neudecker (16.), 1:1 Patrick Koronkiewicz (39.), 2:1 Marcel Risse (88.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Mike Wunderlich (55.), Patrick Koronkiewicz (63.), Moritz Fritz (78.), Kai Klefisch (85.)

    TSV 1860 München: Fabian Greilinger (22.), Daniel Wein (42.), Quirin Moll (53.), Marius Willlsch (61.), Sascha Mölders (89.)

    Zuschauer:

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln gibt es hier!

  • Simon Handle im Porträt: „Der Mannschaft zu helfen ist mein Job“

    In unregelmäßigen Abständen stellen wir die Spieler von Viktoria Köln vor. Heute: Simon Handle.

    In Simon Handles Familie gehörte der Fußball schon immer mit dazu. „Meine drei Geschwister und ich haben alle im Verein gespielt“, erinnert sich der 27-Jährige an seine Kindheit in Bayern zurück. Handles erster Klub war der FC Kirchweidach, bei dem der Jugendspieler die Position des Mittelstürmers bezog. Mit zwölf Jahren kam er zum SV Wacker Burghausen, der große Verein in der Region. „Das war ein guter Schritt. Ich war schon immer ehrgeizig und konnte mich dort mit den Besten in der Region messen“, so Handle. Während die Weiß-Schwarzen in der 2. Bundesliga kickten, stand er als Balljunge neben dem Rasen und träumte davon, sein Können auch einmal in der zweithöchsten Spielklasse Deutschlands unter Beweis zu stellen.

    Doch zuerst ging es für den trickreichen Offensivspieler nach Österreich. Ein Trainer von Burghausen, der zu Red Bull Salzburg gewechselt war, empfahl den Nachwuchsspieler seinem neuen Arbeitgeber. Und als dieser nach einem Probetraining Handle anbot, seine Schule im Vereinsinternat abzuschließen, zögerte der Fußballer nicht lange: „Ich war auf einem anspruchsvollen Gymnasium, was schwer mit den Trainingszeiten zu vereinbaren war. Deshalb wollte ich unbedingt auf ein Sportinternat.“ Das Konzept von Schule und Fußball bei RB Salzburg gefiel dem damals 15-Jährigen, die Stimmung war gut und die Entfernung zu seiner Familie war kein Problem für den eigenständigen Jugendspieler.

    Nachdem Handle als Außenstürmer die Junioren-Stationen innerhalb des Vereins im Eiltempo durchlaufen hatte, kam er mit bereits 17 Jahren zu den Red Bull Salzburg Juniors, der U 23 Mannschaft des amtierenden Meisters in Österreich. Dort kickte er in der 3. Liga an der Seite von Mannschaftskollegen wie Martin Hinteregger, gecoacht wurde er vom späteren Meistertrainer Nico Kovac. „Da in meiner Heimat Bayern München das Maß aller Dinge ist, war es verrückt, dass mein Trainer jemand war, dem ich früher zugejubelt hatte“, sagt Handle über seine Zeit bei den Juniors, „und bereits so früh Erfahrungen im Seniorenbereich gesammelt zu haben, ist auch viel wert.“

    Als nach zwei Spielzeiten der Vertrag des 19-Jährigen auslief, kamen einige Angebote für Handle, der sich für den österreichischen Zweitligisten SV Grödig entschied. Mit dem Verein aus einem Vorort Salzburgs stieg er gleich in seiner ersten Saison in die österreichische Bundesliga auf, was nach einer Hinrunde mit neun Punkten Rückstand auf den Tabellenführer undenkbar schien. „Am Ende der Saison hatten wir zehn Punkte Vorsprung auf den Zweiten“, sagt Handle heute lächelnd darüber, der den Erfolg auf den Plan von Coach Adi Hütter (Anm. d. Red. zurzeit Trainer von Eintracht Frankfurt) zurückführt. Und der Siegeszug riss auch in der höchsten Spielklasse Österreichs nicht ab: In der ersten Saison wurde Handles Team Dritter und qualifizierte sich für den europäischen Wettbewerb. „Wir haben gegen Mannschaften aus Moldawien oder Serbien gespielt“, erinnert er sich, „das waren schöne Erlebnisse.“

    Doch in der österreichischen Bundesliga wurde der Offensivmann weniger eingesetzt, auch musste er häufiger die Abwehrarbeit übernehmen. Deshalb entschied sich Handle, die Herausforderung anzunehmen und mit dem Absteiger FC Erzgebirge Aue einen direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga zu wagen. „Aue veranstaltete ein Spieler-Casting, denn durch den Abstieg waren nur wenige Fußballer dem Verein treu geblieben. Die neue Truppe bestand so nur aus Spielern, von denen jeder wirklich wollte“, erinnert sich Handle. Sein Trainer war damals wie heute Pavel Dotchev, der Simon Handle aufgrund seiner für sein Alter enormen Erfahrung im Seniorenfußball verpflichtete. Und Dotchev führte das Team zum souveränen Aufstieg in das Unterhaus.

    So erfüllte sich an einem Freitagabend im August 2016 Handles Kindheitstraum, als er in der letzten Spielminute beim 2:0-Erfolg gegen den SV Sandhausen zu seinem ersten Einsatz in der 2. Bundesliga kam. Zwei weitere folgten, doch bald darauf stand Handle nur noch selten im Kader der Veilchen, die von Saisonbeginn an gegen den Abstieg zu kämpfen hatten. Da er nicht erneut auf der Tribüne sitzen wollte, wie es bereits beim SV Grödig der Fall gewesen war, entschied sich der Fußballspieler nach der Hälfte der Saison zu einer Leihe zum SV 07 Elversberg in die Regionalliga Südwest. „Das war keine einfache Situation“, weiß Handle über seinen Einstieg bei dem Aufstiegsaspiranten zu sagen, „man kommt ohne Spielpraxis zu dem eingespielten Tabellenführer und löst einen Konkurrenzkampf aus.“

    Doch Handle fügte sich schnell ein und gewann die Meisterschaft mit Elversberg – scheiterte aber in der Relegation an der SpVgg Unterhaching. „Für den Verein finde ich es schade“, sagt Handle, „wäre ich in besserer Form gewesen, wer weiß, vielleicht hätten wir Unterhaching geschlagen.“

    Als die Leihe zu Ende war und Aue weiterhin nicht mit Handle plante, entschied sich der Offensivspieler für Viktoria Köln. „So ein Wechsel muss gut überlegt sein“, sagt er heute darüber, „in die vierte Liga zu wechseln, kann deiner Karriere einen Knick geben. Aber nachdem ich mir ein Bild über die Viktoria gemacht hatte und ihre Ziele mit meinen übereingestimmt haben, war ich zu einhundert Prozent überzeugt.“ In seiner ersten Saison für den Verein von der Schäl Sick wurde der Landespokal Mittelrhein gewonnen, in der zweiten stieg man auf in die 3. Liga. In der dritten Spielzeit erzielte Handle sein Lieblingstor für die Viktoria, auch wenn es am Schluss nichts an der Niederlage gegen den TSV 1860 München änderte. „Ich musste den Ball eigentlich nur noch ins leere Tor schießen“, so Handle heute, „aber da meine ganze Familie im Stadion an der Grünwalder Straße war und ich dort früher mit meinem Opa auf der Tribüne stand, war dies ein ganz besonderes Tor für mich.“

    In seiner vierten Saison für die Viktoria zeichnet sich Handle durch seine Polyvalenz aus. Der eigentliche Flügelflitzer spielte fast jede Partie in der Außenverteidigung. „Der Mannschaft zu helfen ist mein Job“, sagt der 1,70 Meter große Allrounder dazu. „Klar bin ich eigentlich eher offensiv, aber die Mannschaft steht vor jedem Spieler.“ Und nach 97 Spielen für den Klub aus Höhenberg fühlt er sich wohl in Köln: „Ich werde wertgeschätzt und kann hier meine Leistung abrufen.“ Und Träume hat der Fußballspieler auch weiterhin: „Ich will mich gern erneut in der 2. Bundesliga beweisen“, sagt Handle und fügt gut gelaunt hinzu, „warum nicht irgendwann mit der Viktoria?“

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Noch mehr aktuelle Nachrichten zum FC Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Heimspiel-Splitter: Viktoria vs. 1860 München

    14. Spieltag der 3. Liga: Viktoria Köln empfängt den TSV 1860 München. Was beide Teams eint: Zuletzt wurde viermal in Folge nicht mehr gewonnen. Das wollen beide Mannschaften am Samstag ändern.  

    Beginn: Das siebte Viktoria-Heimspiel dieser Saison beginnt am Samstag um 14.00 Uhr.

    Bilanz: Bisher gab es erst zwei Meisterschaftspartien zwischen Viktoria Köln und den Gästen aus dem Freistaat Bayern. Die erste Begegnung im November vergangenen Jahres gewannen die Münchner vor heimischer Kulisse mit 4:2 (2:0). In der Rückrunde, aufgrund der Corona-Pandemie bereits ohne Zuschauer, siegte die Viktoria im Juni dieses Jahres mit 2:0 (0:0).

    Corona-Pandemie: Auch gegen 1860 München können leider keine Zuschauer im Sportpark Höhenberg dabei sein.

    Ehrenamt: Der Fußball beruht auf dem Fundament des ehrenamtlichen Engagements. Dieses soll auch im Rahmen des 14. Spieltags in der 3. Liga wieder besonders erwähnt werden. Der DFB, die DFL und alle Vereine der Spitzenligen möchten die Gelegenheit nutzen und herzlich „DANKE“ sagen! Danke für die investierte Zeit! Danke dafür, dass der unermüdliche Einsatz eine Herzenssache ist!

    Einlaufkinder: Einlaufkinder gibt es im Rahmen der Corona-Pandemie nicht. Auch Maskottchen Viktor muss immer noch zu Hause bleiben.

    Historie: 1860 München gehört durchaus zu den großen Namen im Deutschen Fußball. Immerhin war der TSV schon zweimal DFB-Pokalsieger (1942 und 1964) und 1966 Deutscher Meister. Einige werden sich auch an das Finale im Europapokal der Pokalsieger 1965 erinnern – damals musste sich 1860 vor knapp 100.000 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion gegen West Ham United geschlagen geben. Die Münchner Löwen gehörten zu den Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Ganze 20 Spielzeiten mischten die Sechziger im Oberhaus des deutschen Fußballs mit. Kein Wunder also, dass es eine Vielzahl namhafter Akteure gibt, die sich einst schon das 1860-Trikot überstreiften.

    Sperren: Bei den Gästen aus München wird Dennis Dressel fehlen. Er bekam im Lokalderby am letzten Wochenende gegen Türkgücü die Rote Karte. Köln kann diesbezüglich aus dem Vollen schöpfen. Verletzungsbedingt fehlt bei den Gastgebern aber weiterhin Youngster Alexander Höck, der sich in der Saisonvorbereitung einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. München muss neben dem gesperrten Dressel aus verschiedenen Gründen auf Ersatz-Torhüter Niklas Lang und die beiden Offensivspieler Tim Linsbichler und Martin Pusic verzichten.  

    TV und Medien: Es gibt die Möglichkeit, sich die Partie live bei Magenta Sport (als Einzelspiel oder in der Konferenz) anzuschauen. Die Sendung beginnt um 13.45 Uhr. Stefan Fuckert wird die Begegnung kommentieren. Moderator ist Thomas Wagner. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle der Höhenberger (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden gehalten. Bei Twitter gibt es einen Live-Ticker.

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 5. Dezember um 14.00 Uhr eine Temperatur von 6 °Celsius.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln gibt es hier!

  • Spieler des Monats November gesucht!

    Seit Jahresbeginn wählen die Viktoria-Anhänger auf der Facebook-Seite des Vereins ihren Spieler des Monats. Im Oktober setzte sich Viktoria-Eigengewächs Kai Klefisch gegen seine Teamkollegen durch. Nun wird der Spieler mit der besten Leistung im November gesucht.

    Im letzten Monat spielte die Viktoria gegen fünf Kontrahenten in der 3. Liga. Das Montagabend-Spiel gegen den MSV Duisburg konnte gewonnen werden (3:1), insgesamt holte Cheftrainer Pavel Dotchev mit seinen Höhenberger Jungs fünf Punkte.

    Folgende Spieler stehen für den November zur Wahl:

    – Timmy Thiele (schoss gegen den MSV Duisburg und den FSV Zwickau zwei der sechs Viktoria-Tore im November. Zudem holte er gegen die Zebras einen Elfmeter heraus und wurde in die Elf des Tages vom kicker berufen)  

    – Simon Handle (überzeugte durch Spielintelligenz und Mannschaftsgeist, indem der gelernte Flügelflitzer den gesamten letzten Monat auf der linken Abwehrposition verbrachte. Anscheinend gefällt Pavel Dotchev die neue Rolle des 27-Jährigen, denn Handle spielte alle fünf Partien im November durch)

    – Mike Wunderlich (ist nach überstandener Verletzungspause wieder an seinem Arbeitsplatz und zeigte direkt eine gute Leistung. Sein geschicktes Freistoßtor zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung bei der SpVgg Unterhaching beförderte den Kapitän auch an die Spitze der vereinsinternen Torjägerliste)

    – Kai Klefisch (ist und bleibt der Dauerbrenner der Viktoria in dieser Saison. Keine Minute hat der Spieler des Monats Oktober bisher verpasst, für seine Leistung beim 1:1-Unentschieden gegen den FSV Zwickau wurde der 20-Jährige zum ersten Mal in seiner Karriere in die Elf des Spieltags vom kicker nominiert)

    Die Abstimmung findet auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln statt. Die Stimmabgabe erfolgt mit den jeweiligen Emojis, die auf den Spielerbildern zu sehen sind. Diese können natürlich durch Kommentare ergänzt werden. Die Wahl läuft bis zum 10. Dezember, 9.00 Uhr.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten zu Viktoria Köln finden Sie hier!

    Zur Facebook-Seite von Viktoria Köln kommen Sie hier.

  • Gegnercheck: Die Münchner Löwen reisen nach Köln

    Viktoria Köln trifft nach zuletzt vier sieglosen Partien am Samstag auf den TSV 1860 München. Doch nicht nur die Höhenberger warten auf einen Sieg: Die von Chefcoach Michael Köllner trainierten Gäste konnten sich in den vergangenen vier Spielen ebenfalls nicht mit einem Sieg belohnen. Deshalb hofft die Mannschaft aus Bayern ebenfalls auf drei Punkte. Das Duell am Wochenende wird allerdings auch die Partie zwischen zwei Freunden sein: Denn die beiden Kapitäne Mike Wunderlich (Köln) und Sascha Mölders (München) sind seit Jahren miteinander befreundet.

    Die letzte Saison:

    In der abgelaufenen Spielzeit hatten die Münchner Löwen nach 38 Spieltagen insgesamt 58 Zähler auf ihrem Konto – nach „nur“ 16 Siegen, zehn Unentschieden und zwölf Niederlagen. Damit waren sie sicherlich nicht ganz zufrieden, denn lange schien der Aufstieg möglich. Am Ende belegten die Löwen Rang acht in der Tabelle.  

    Der Saisonverlauf:

    Der TSV 1860 München kann mit dem diesjährigen Saisonstart mehr als zufrieden sein. Schließlich steht das Team seit dem ersten Spiel gegen den SV Meppen durchgehend in der oberen Tabellenhälfte und musste bisher nur drei Niederlagen hinnehmen. Besonders durch Sascha Mölders und Dennis Dressel (bislang beide sechs Saisontore) haben die Münchner gemeinsam mit dem aktuellen Tabellenführer 1. FC Saarbrücken die beste Offensive der gesamten Liga. Besonders das Spiel am 9. Spieltag zu Hause im Stadion an der Grünwalder Straße gegen den Hallescher FC zeigt, dass die Mannschaft in dieser Saison alles andere als zu unterschätzen ist. Mit 6:1 fegte 1860 den Halleschen FC vom Platz. Dennis Dressel, der in diesem Spiel einen Viererpack erzielte, wird am Samstag gegen die Viktoria allerdings nicht dabei sein. Er sah am vergangenen Spieltag gegen Aufsteiger Türkgücü München nach einem Foul die Rote Karte.

    Der Kader:

    In dieser Saison hat sich im Kader von Cheftrainer Michael Köllner einiges getan: Schließlich gingen ehemalige Stammspieler wie Efkan Bekiroglu (Alanyaspor), Aaron Berzel (Türkgücü München) oder Noel Niemann (Arminia Bielefeld) nach der letzten Spielzeit neue Wege. Insgesamt verloren die Blauen am Saisonende 15 Spieler. Gleichzeitig zog man zu Saisonbeginn auch fünf Spieler aus der eigenen zweiten Mannschaft und der U 19 hoch zu den Profis: Marco Mannhardt, Ahanna Agbowo sowie Johann Ngounou Djayo kamen beispielsweise aus der eigenen A-Jugend. Mit Richard Neudecker vom VVV-Venlo und Stephan Salger von Arminia Bielefeld verpflichteten die Löwen zudem auch Spieler mit der Erfahrung aus höheren Ligen. Mit 26 Spielern fasst der Kader in der aktuellen Spielzeit eine gute Größe.

    Spieler im Fokus:

    Bei 1860 ist Torhüter Marco Hiller in der aktuellen Saison die unumstrittene Nummer eins im Kasten.  Der „waschechte“ Münchner Löwe spielt bereits seit der Jugend beziehungsweise seit dem Jahr 2008 bei 1860 und hat sich dort über die Jahre hinweg immer weiter bis hin zur Profimannschaft hochgearbeitet. Mit seinen 23 Jahren stand er in dieser Saison bei allen 13 Meisterschaftsspielen auf dem Platz.

    Der Trainer:

    Michael Köllner ist seit 11. November 2019 Cheftrainer des bayerischen Klubs. Er übernahm den Posten nach dem überraschenden Rücktritt von Daniel Bierofka im letzten Jahr. Der 50-Jährige kann auf reichlich Erfahrung als Fußballlehrer verweisen: Während seiner bisherigen Trainerkarriere coachte er unter anderem Nachwuchsteams wie den SSV Jahn Regensburg und Greuther Fürth. Danach zog es ihn zum 1. FC Nürnberg. Mit dem „Club“ spielte er sogar in der Bundesliga. Dort trennte man sich allerdings nach einer längeren Sieglos-Serie von ihm.

    Bisherige Bilanz:

    Bislang trafen die Höhenberger und die Münchner Löwen nur zweimal in der Geschichte aufeinander. In der vergangenen Saison gingen jeweils einmal der TSV 1860 München und einmal die Viktoria als Sieger vom Platz. Am 14. Spieltag gewann die Mannschaft aus München noch unter dem damaligen Trainer Daniel Bierofka, welcher nach der Partie seinen Posten als Cheftrainer niederlegte, mit 4:2 (2:0). Im Rückspiel, welches am 16. Juni 2020 unter Corona-Bedingungen stattfand, setzte sich die Viktoria nach Toren von Albert Bunjaku (56.) und Kevin Holzweiler (81.) mit 2:0 (0:0) durch.

    Die Partie in den Medien:

    Die Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem TSV 1860 München wird am Samstag um 14:00 Uhr im Sportpark Höhenberg angepfiffen. Die Partie wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Ebenfalls werden die Viktoria Anhänger über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram und Youtube) und den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Nachwuchs: Keine Spiele mehr in diesem Jahr

    Nachdem bereits für die U 17 der Viktoria (hier ist der Fußball-Verband Mittelrhein zuständig) klar war, dass im Jahr 2020 keine Meisterschaftsspiele mehr stattfinden, haben jetzt auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) im Nachwuchsbereich nachgezogen. 

    Yannik Hohmann, bei Viktoria Köln Administrativer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, bestätigt: „Inzwischen hat der DFB bekanntgegeben, dass dieses Jahr kein Meisterschaftsspiel mehr in der A-Junioren-Bundesliga West stattfindet. Der WDFV hat ebenfalls alle Spiele für dieses Jahr abgesetzt.“

    Wann die Saison im Jahr 2021 fortgesetzt wird, hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab. Die spielleitenden Stellen befassen sich im Moment mit den Fragestellungen zum Fortgang der Saison. Für den möglichen Restart gibt es derzeit mehrere Szenarien, die davon abhängig sind, wie die Politik weiter verfährt.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere Nachrichten aus dem Nachwuchsbereich von Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Dotchev freut sich auf 1860 München

    Am Samstag steht das nächste Heimspiel für Viktoria Köln auf dem Programm. Dann ist um 14.00 Uhr der TSV 1860 München im Sportpark Höhenberg zu Gast. Trotz der zuletzt bescheidenen Punktausbeute blickt Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev positiv voraus.

    „Wir haben jetzt ein Heimspiel gegen einen namhaften Gegner“, so der 55-Jährige am Mittwoch auf der Pressekonferenz zum Spiel. „1860 ist eine Spitzenmannschaft. Daher können wir eigentlich nur etwas gewinnen. Deshalb freue ich mich auf das Spiel.“

    Die Qualität der Gäste schätzt Dotchev als sehr hoch ein. „Die Mannschaft ist für mich sehr effizient, sie spielen sehr schnörkellos und geradlinig – viele lange Bälle auf Sascha Mölders. Er ist ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. Natürlich dürfen wir uns nicht nur auf ihn konzentrieren, weil die Mannschaft von 1860 München über viel Erfahrung verfügt. Da sind sehr gute Leute dabei. Deshalb müssen unsere Antennen immer ausgerichtet sein. Wir müssen versuchen, unser Spiel durchzuziehen.“

    Dotchev weiß, dass zuletzt nicht alles optimal bei Viktoria Köln lief. „Fakt ist, die Maschinerie läuft bei uns noch nicht zu hundert Prozent. Das wissen wir auch. Aber wir arbeiten daran und ich hoffe, dass wir möglichst schnell die Kurve kriegen“, so der Rekordtrainer der 3. Liga. Mut macht ihm, dass er endlich wieder auf einen breiteren Kader zurückgreifen kann. Dotchev: „Gestern haben wir 23 Feldspieler auf dem Trainingsplatz gehabt, dadurch ist der Konkurrenzkampf innerhalb des Teams wieder gestiegen.“

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Hajrovic: „Wir müssen uns der Situation stellen!“

    Sead Hajrović ist seit Januar 2020 bei Viktoria Köln. In den vergangenen Monaten hat er vom Klassenerhalt bis hin zum Corona-Virus einiges bei den Höhenbergern erlebt. Im Interview spricht der 27-Jährige über den Wechsel nach Köln, das Leben in der Domstadt, seinen positiven Corona-Test und die aktuelle Phase der Viktoria.

    Herr Hajrović, zur Rückrunde 2019/2020 sind Sie vom FC Winterthur zur Viktoria gekommen. Wie fällt Ihr Resümee der letzten Monate aus?

    Sead Hajrović: Ich denke, für mich persönlich waren es erfolgreiche Monate bisher in Köln. Ich bin mit dem Ziel Klassenerhalt in der 3. Liga nach Deutschland und zur Viktoria gekommen. Das war die Priorität und dieses Ziel konnten wir relativ früh erreichen. Besonders in den letzten Spielen der vergangenen Saison haben die Leistungen der Mannschaft und von mir persönlich sehr gestimmt. Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Dementsprechend war der Klassenerhalt mehr als verdient. Und auch in der aktuellen Saison sind wir gut gestartet. Ab dem 3. Spieltag konnten wir viermal hintereinander gewinnen. Doch danach haben wir die gute Ausgangssituation nicht nutzen können.

    Ihr Wechsel kam ja auch etwas anders als üblich zustande. Schließlich wurden Sie durch Empfehlungen und durch „ein paar Videos“ verpflichtet. Hätten Sie mit einem Wechsel auf diese Art und Weise gerechnet?

    Hajrović: Im Fußball kann es immer ziemlich schnell gehen, das ist ja kein Geheimnis. Ich persönlich habe nicht mit dem Wechsel gerechnet, da die Vorbereitung ja in vollem Gange war. Normalerweise werden  Gespräche viel früher geführt, sodass man zusammen mit der Mannschaft in die Vorbereitung starten kann. Mein Wechsel ist erst eine Woche vor dem Rückrundenstart über die Bühne gegangen, das war schon relativ spät. Deswegen hatte ich es eigentlich nicht mehr erwartet. Aber natürlich war ich umso glücklicher als es dann geklappt hat und ich den Vertrag bei der Viktoria unterzeichnet habe.

    Wie haben sich Sie und Ihre Familie in Köln eingelebt?

    Hajrović: Sehr, sehr gut. Wir haben es lieber ein bisschen ländlicher und wohnen nicht direkt in der Stadt. Wir haben sehr nette Leute kennengelernt und für unsere Tochter einen Kita-Platz gefunden. Die Stadt Köln ist eine tolle Stadt und hier kann man wahnsinnig viel erleben. Leider kam Corona dazwischen, sonst hätten wir uns als Familie noch mehr ausgetobt. Aber das werden wir nach dieser ganzen Corona-Zeit sicherlich nachholen und noch genügend Zeit haben.

    Sie haben in Köln auch schon einiges erlebt. Wichtige Spiele um den Klassenerhalt und beispielsweise den Corona-Virus. Wie sind Sie mit dieser Situation umgegangen?

    Hajrović: Am Anfang war es schon sehr schwierig, weil eine gewisse Unwissenheit bei allen herrschte. Spielen wir, spielen wir nicht? Wie geht es im Allgemeinen weiter oder wie entwickelt sich alles? Man musste jeden Tag abwarten. Aber als entschieden wurde, dass wir weiterspielen, da war es etwas einfacher. Man hat wieder trainiert und hatte viele Spiele hintereinander. Vom Psychologischen her war es besser, weil man wusste, wie die Zeit mit den Spielen aussieht. Vom Physischen her war es schon etwas schwieriger, weil viele Spiele in kurzer Zeit auf dem Programm standen. Aber wir haben es sehr gut gemeistert.

    Vor drei Wochen sind Sie selbst positiv auf Corona getestet worden. Wie ging es Ihnen in dieser Zeit und wie geht es Ihnen jetzt? Am Wochenende haben Sie direkt wieder 79 Minuten auf dem Platz gestanden.

    Hajrović: Ich muss sagen, dass ich sehr überrascht war als das positive Testergebnis kam. Mir ging es gut und ich hatte keinerlei Symptome. Ich habe mich sogar sehr gut gefühlt. Dass ich mich dann quasi Zuhause ‚verbarrikadieren‘ musste, war dann natürlich nicht sehr schön, aber notwendig. Zum Glück war meine Familie zu diesem Zeitpunkt nicht bei mir, sodass sie nicht in Quarantäne musste. Die Zeit in der Quarantäne war dann vom Psychologischen schwieriger als vom Physiologischen. Vom Kopf her ist es schon etwas anderes, weil man komplett alleine ist und man einfach nicht raus kann. Man sitzt jeden Tag 24 Stunden in den eigenen vier Wänden. Vom Physiologischen konnte ich auf meinem Spinning Bike und mit unserem Fitnesstrainer per Videotelefonie gewisse Übungen machen. Da konnte ich schon einen Teil der Fitness beibehalten. Und das hat mir auch sehr geholfen. Das Spiel in Halle habe ich auch gut überstanden. Von der Luft her hätte ich die kompletten 90 Minuten noch nicht spielen können. Aber für die nächsten Spiele bin ich zuversichtlich.

    Sie konnten somit bei einigen Partien nicht dabei sein. Wie ist es, wenn man der Mannschaft helfen will, aber es einfach nicht möglich ist?

    Hajrović: Das ist natürlich alles andere als einfach. Man fühlt sich eigentlich gut, hat keine Symptome und weiß aber, dass man der Mannschaft nicht helfen kann, weil man positiv getestet wurde. Man sitzt Zuhause und versucht die Mannschaft auf anderen Wegen, wie zum Beispiel durch Nachrichten oder Anrufe, zu unterstützen und zu motivieren. Wenn man das Spiel nur vor dem Fernseher schauen kann, ist es natürlich noch schwerer. Die Resultate waren natürlich jetzt auch anders als wir uns das vorgestellt hatten. Die Leistungen waren nicht so schlecht, aber wir haben uns nicht belohnen können. Aber die Saison ist noch lang und ich hoffe, dass wir uns die Punkte, die wir haben liegen lassen, zurückholen werden.

    Aus vier Spielen hat die Mannschaft zuletzt nur zwei Punkte holen können. Wie bewerten Sie die aktuelle Situation? Woran liegt es, dass das Team über weite Strecken ein richtig gutes Spiel macht, am Ende aber dennoch nicht als Sieger vom Platz geht?

    Hajrović: Die Situation ist schwierig: Wenn mehr oder weniger alles passt und man am Ende dann doch verliert, dann muss wirklich schon sehr genau geschaut werden, woran es liegt. Aber im Fußball kann und muss man sich immer verbessern. Die Effizienz muss besser sein. Die Abwehr muss stabiler werden und die Tore, die wir kassieren, die dürfen nicht auf diese Art und Weise fallen. Dann müssen wir das Spiel mal 1:0 oder besser sogar 2:0 gewinnen. Es gibt also auf beiden Seiten des Spielfelds Punkte und Verbesserungen, die wir angehen müssen und auch angehen werden. Wir müssen uns der Situation stellen, damit wir nicht wieder unten reinrutschen. Unser Ziel ist, so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.

    Mit 1860 München kommt jetzt eine absolute Top-Mannschaft der 3. Liga nach Köln. Wie schätzen Sie die Chancen der Viktoria in diesem Spiel ein?  

    Hajrović: Es wird natürlich ein schwieriges Spiel. Wir wissen um die Qualitäten, die 1860 hat. Die Spieler haben eine sehr große individuelle Klasse. Offensiv wie defensiv wird es eine harte Partie. Aber wir werden auch die einzelnen Nadelstiche nach vorn setzen und unsere Chancen nutzen.

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Nachrichten zur 1. Mannschaft von Viktoria Köln finden Sie hier!

  • Köln empfängt am Samstag 1860

    Nächstes Heimspiel für Viktoria Köln: Am Samstagnachmittag gastiert der TSV 1860 München auf der Schäl Sick. Beide Mannschaften starteten sehr ordentlich in die aktuelle Saison. Doch bei beiden Teams war zuletzt Sand im Getriebe. Die Münchner belegten lange Zeit Rang zwei, aber in den letzten vier Spielen holten die Weißblauen keinen Sieg (drei Unentschieden und eine Niederlage) mehr und rutschten auf Platz vier. Die Viktoria stand nach dem siebten Spieltag auf Position zwei. Nach zwei Niederlagen und zwei Unentschieden aus den letzten vier Partien befinden sich die Höhenberger im Tabellenmittelfeld.

    Entsprechend enttäuscht wirkte auch Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev nach der 0:2-Niederlage am Wochenende beim Halleschen FC. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und waren die bestimmende Mannschaft auf dem Platz“, so der 55-Jährige. „Wir hatten gute Chancen, um in Führung zu gehen. Das haben wir nicht geschafft. Und aus dem Nichts kassieren wir das 0:1. Dann gab es einen unglücklichen Elfmeter. Von der Art und Weise her, wie du das Spiel verlierst, ist das schon sehr enttäuschend. Wir haben es zuletzt nicht geschafft, uns für unsere gute Arbeit zu belohnen. Das müssen wir schnell abstellen und auch punkten.“

    Auch beim TSV 1860 München waren die Protagonisten nach dem 2:2 gegen Türkgücü München unzufrieden. „Wir wollten gewinnen. Das ist uns nicht gelungen. Deswegen sind wir traurig“, äußerte sich Sturm-Goalgetter Sascha Mölders vor den Kameras von Magenta Sport. Dabei haderte der 35-Jährige vor allem mit einer Entscheidung von Schiedsrichter Patrick Hanslbauer. Denn der hatte dem Münchner Dennis Dressel in der 59. Minute nach einem Foulspiel im Mittelfeld die Rote Karte gegeben. Zuvor hatte Mölders sein Team in der 49. Minute mit einem großartigen Kopfball in Führung gebracht. Mit nur zehn Mann brachten Mölders & Co. den Vorsprung aber nicht über die Zeit.  

    Viktoria – das V steht für Vussball!

    Weitere aktuelle Nachrichten zu Viktoria Köln gibt es hier!