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  • Viktoria verliert Spitzenspiel

    Viktoria Köln hat am Freitagabend gegen den 1. FC Saarbrücken eine Heimniederlage kassiert. Gegen den Tabellenführer unterlag die Mannschaft von Pavel Dotchev mit 0:2 (0:1). Bei den Höhenbergern sah Torhüter Sebastian Mielitz in der 42. Minute die Rote Karte, sodass die Gastgeber die Partie in Unterzahl zu Ende bringen mussten. 

    Cheftrainer Dotchev begann mit Sebastian Mielitz im Tor. In der Abwehr vertraute er auf Simon Handle, Fabian Holthaus, Bernard Kyere und Marcel Gottschling. Im Mittelfeld kamen Marcel Risse, Jeremias Lorch, Kai Klefisch und Kevin Holzweiler zum Einsatz. Albert Bunjaku und Timmy Thiele agierten als Sturm-Duo.

    Beide Teams starteten mit großem Selbstbewusstsein und legten ein hohes Tempo vor. Dabei gab es nur wenige Aktionen in Tornähe. Das änderte sich in Minute 24 – wenn auch nicht so richtig. Von der rechten Seite brachte Nicklas Shipnoski das Leder flach vor das Gehäuse und Gottschling beförderte den Ball unglücklich ins eigene Tor – 0:1!

     

     

    In der 38. Minute zog Lorch aus 18 Metern ab, doch Saarbrückens Keeper Daniel Batz entschärfte den Flachschuss. Noch vor der Halbzeit kassierte Mielitz auf der Gegenseite die Rote Karte (42.) – er hatte den Ball außerhalb des Strafraums mit der Hand gespielt. Deshalb wechselte Dotchev Yannik Bangsow für Bunjaku ein. Danach war Pause.

    In den zweiten 45 Minuten schickte Viktoria-Coach Dotchev Mittelfeldmann Lucas Cueto für Holzweiler auf das Spielfeld. Allerdings sollte der nächste Rückschlag für die Kölner in Unterzahl nicht lange auf sich warten lassen. Shipnoski traf in der 47. Minute aus halbrechter Position zum 0:2 ins untere linke Eck der Höhenberger.

    Danach hatte Saarbrücken durchaus Möglichkeiten, die Führung auszubauen – wie zum Beispiel durch Sebastian Jacob, der in der 61. Minute mit seinem Kopfball an Bangsow scheiterte. Der Tabellenführer ließ den Ball laufen. Daher hatten die Gastgeber mit einem Mann weniger Mühe, Zugriff auf die Begegnung zu bekommen.

    Besonders beim Spiel in die Spitze fehlte den Höhenbergern die Durchschlagskraft. Daher setzte Dotchev ab der 75. Minute auf Michael Seaton im Angriff. Doch auch er konnte den Sturm nicht entscheidend beleben. Die Gäste hatten weiterhin ihre Möglichkeiten. Allerdings gelang auch dem Tabellenführer kein Treffer mehr, sodass es beim 0:2 blieb.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle, Fabian Holthaus, Bernard Kyere, Marcel Gottschling – Marcel Risse, Jeremias Lorch, Kai Klefisch, Kevin Holzweiler (46. Lucas Cueto) – Albert Bunjaku (45. Yannik Bangsow), Timmy Thiele (75. Michael Seaton)

    Tore: 0:1 Marcel Gottschling (24., Eigentor), 0:2 Nicklas Shipnoski (47.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Albert Bunjaku (9.), Marcel Gottschling (72.), Lucas Cueto (83.)

    1. FC Saarbrücken: Sebastian Jacob (1.) 

    Rote Karte:

    Viktoria Köln: Sebastian Mielitz (42.)

    Zuschauer:

  • Heimspiel-Splitter für Freitag, den 13.

    Am zehnten Spieltag der 3. Liga spielt Viktoria Köln erneut unter Flutlicht: Dabei ist der 1. FC Saarbrücken im Sportpark Höhenberg zu Gast. Der besondere Umstand, dass die Partie an einem Freitag, den 13. stattfindet, ist kurios. Ob sich die Partie deshalb für eines der beiden Teams besonders unglücklich entwickelt, bleibt abzuwarten.

    Beginn: Das fünfte Viktoria-Heimspiel dieser Saison beginnt am Freitag um 19.00 Uhr.

    Bilanz: Die Höhenberger belegen in der Drittliga-Tabelle aktuell Rang vier. Saarbrücken ist Tabellenführer. In einem Meisterschafts- oder Pokalspiel standen sich beide Teams noch nie gegenüber. Am Freitag steht also die Pflichtspielpremiere an. Anfang 2017 begegneten sich beide Teams immerhin in einem Testspiel – 2:1-Sieger war damals der 1. FC Saarbrücken.

    Corona-Pandemie: Auch gegen den 1. FC Saarbrücken können leider keine Zuschauer im Sportpark Höhenberg dabei sein.

    Der Viktorianer: Obwohl keine Zuschauer vor Ort sind, gibt es das Heimspiel-Magazin „Der Viktorianer“. Das aktuelle Heft ist auch online verfügbar.

    Einlaufkinder: Einlaufkinder gibt es im Rahmen der Corona-Pandemie nicht. Auch Maskottchen Viktor darf bei den „Geisterspielen“ nicht in den Sportpark Höhenberg.

    Fußballgeschichte: Der 1. FC Saarbrücken hat bundesweit durchaus einen Namen. Viermal erreichten die Saarländer das DFB-Pokal-Halbfinale. Und vier Spielzeiten absolvierte der Klub sogar in der Fußball Bundesliga. In der Saison 1976/1977 gelang dabei sogar einmal der Klassenerhalt. Kurios: Als Vertreter des damals eigenständigen Saarländischen Fußballverbandes nahm der 1. FC Saarbrücken im Jahr 1955 am Europapokal der Landesmeister teil. Nachdem die Saarländer im Hinspiel der 1. Runde sensationell mit 4:3 beim AC Mailand siegten, schieden sie aber dennoch aus. Denn im Rückspiel vor heimischem Publikum gab es gegen die namhaften Italiener ein 1:4.

    Sperren: Was die Sperren aufgrund von Gelben oder Roten Karten betrifft, müssen beide Mannschaften am Freitagabend auf keine Spieler verzichten. Allerdings können die Teams dennoch nicht aus dem Vollen schöpfen. Bei Saarbrücken fehlen Marin Sverko, Maurice Deville, Sebastian Bösel, Kianz Froese, Rasim Bulic und Minos Gouras. Köln muss ohne die Spieler auskommen, die sich aufgrund einer Covid-19-Erkrankung in häuslicher Quarantäne befinden. Darüber hinaus könnte es sein, dass Mike Wunderlich weiterhin bei den Gastgebern ausfällt.

    TV und Medien: Es gibt die Möglichkeit, sich die Partie live bei Magenta Sport (bwin Topspiel der Woche) anzuschauen. Die Sendung beginnt um 18.30 Uhr. Markus Höhner wird die Begegnung kommentieren. Moderator ist Konstantin Klostermann. Als Experte ist Martin Lanig für Magenta Sport im Einsatz. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle der Höhenberger (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden gehalten. Bei Twitter gibt es sogar einen Live-Ticker.

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 13. November um 19.00 Uhr eine Temperatur von 12 °Celsius.

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  • Gegnercheck: Saarbrücken kommt zur Viktoria

    Viktoria Köln konnte nach zwei Niederlagen in Folge einen Auswärtssieg beim MSV Duisburg verzeichnen. Cheftrainer Pavel Dotchev sprach nach der Partie von einer guten Mannschaftsleistung seiner Jungs. Diese gilt es nun ins nächste Spiel mitzunehmen: Mit dem 1. FC Saarbrücken kommt am Freitagabend um 19.00 Uhr der Tabellenführer auf die Schäl Sick, der berüchtigt ist, die entscheidenden Tore in wortwörtlich letzter Minute zu erzielen.

    Die letzte Saison:

    In der Saison 2019/2020 wurde FCS-Trainer Dirk Lottner am 19. Spieltag von seinem Amt entbunden. Vorausgegangen war eine Niederlage gegen den Aufstiegskonkurrenten TSV Steinbach Haiger, dennoch kam die Entlassung überraschend: Lottner hatte 16 von 19 Regionalligaspielen gewonnen, zudem konnte der 1. FC Saarbrücken im DFB-Pokal gegen den SSV Jahn Regensburg und den 1. FC Köln gewinnen. Der neue Trainer, Lukas Kwasniok, hatte in der Liga kaum Möglichkeiten sich zu beweisen, denn drei Spieltage nach seiner Übernahme wurde der Spielbetrieb wegen Corona ausgesetzt und Saarbrücken zum Meister erklärt. Im DFB-Pokal sorgte er mit seiner Mannschaft aber weiter für Furore: Nach Siegen gegen den Karlsruher SC und Fortuna Düsseldorf zog der 1. FC Saarbrücken als erster Viertligist in der Geschichte des DFB-Pokals ins Halbfinale ein, wo Bayer 04 Leverkusen den Blau-Schwarzen ein Ende setzte.

    Der Saisonverlauf:

    Nachdem Saarbrücken mit einem Unentschieden gegen Mitaufsteiger VfB Lübeck gestartet war, gewann man vier Spiele in Folge und setzte sich somit an der Tabellenspitze fest. Insgesamt stehen nach neun absolvierten Partien sechs Siege zu Buche, wobei der Wille, über neunzig Minuten hinauszugehen, deutlich zu erkennen ist: Drei Begegnungen entschied der Aufsteiger nach Ablauf der regulären Spielzeit für sich, zuletzt traf beim 2:1-Erfolg gegen Dynamo Dresden Sebastian Jacob zum wiederholten Male in der Nachspielzeit. Allerdings zeigt ein Blick auf die Endergebnisse auch, wie eng die Begegnungen sind. Denn in den letzten sechs Spielen verlor oder gewann der 1. FC Saarbrücken immer mit nur einem Tor Unterschied.

    Der Kader:

    Überraschenderweise verstärkte sich der Aufsteiger mit nur acht Spielern – zum Beispiel mit Nicklas Shipnoski, der ablösefrei vom SV Wehen Wiesbaden ins Saarland wechselte und bereits vier Tore und drei Vorlagen auf dem Konto hat. Von den wenigen Abgängen zur neuen Saison, blieben die meisten Spieler bei Regionalligisten im Südwesten Deutschlands. Doch ein Abgang kam unerwartet: Gilian Jurcher, mit drei Toren maßgeblich an dem imposanten Lauf im DFB-Pokal beteiligt, erhielt keine Vertragsverlängerung und war drei Monate vereinslos, bevor ihn der SV Waldhof Mannheim aufnahm. Der 23-Jährige wurde bisher zwar nur dreimal eingewechselt, kam aber beim 5:2-Erfolg gegen den 1. FC Magdeburg zu seinem ersten Saisontor.

    Spieler im Fokus:

    Von Höhen und Tiefen kann Sebastian Jacob ein Lied singen. In Saarbrücken geboren und beim FCS ausgebildet, ging er mit 19 Jahren zum großen Verein in der Region, dem 1. FC Kaiserslautern. Bei der zweiten Mannschaft der Roten Teufel machte sich der Mittelstürmer über mehrere Spielzeiten einen Namen. Doch als er zur ersten Mannschaft in der 2. Bundesliga beordert wurde, verfolgte ihn das Pech wie ein übermotivierter Manndecker. Kreuzbandriss, Knieprobleme – nach drei Spielzeiten mit nur 24 Einsätzen in der 2. Liga verlängerte der FCK den Vertrag nicht weiter und schickte den Stürmer in die Vereinslosigkeit. Bis ein halbes Jahr später sein Ausbildungsklub anklopfte. Seitdem spielt Jacob im Trikot der Blau-Schwarzen wie ausgewechselt, schoss atemberaubende 46 Tore in 67 Spielen für den FCS, vier davon bereits in dieser Saison.

    Der Trainer:

    Lukas Kwasniok ist zwar Trainer von Saarbrücken, aber mit dem Karlsruher SC eng verbunden: Beim KSC durchlief er – wie sein Bruder – die Jugend. Sein Sohn ist derzeit in der U 17 aktiv. Nach seiner Spielerkarriere trainierte er beim Karlsruher SC den Nachwuchs und stand auch der ersten Mannschaft in der 2. Bundesliga für zwei Spiele als Interimscoach zur Verfügung (beide Begegnungen endeten torlos). Seine erste längerfristige Aufgabe im Herrenfußball meisterte er beim FC Carl Zeiss Jena, als er zur Rückrunde den abstiegsgefährdeten Klub übernahm und sie mit einem Schlussspurt (sechs Siege aus den letzten sieben Partien) rettete. In der zweiten Saison stand nach zehn Spielen nur ein Punkt auf dem Konto seines Vereins, der ihn daraufhin freistellte. Kurz vor Weihnachten 2019 wurde der 39-Jährige vom 1. FC Saarbrücken verpflichtet. Bisher gewann er elf seiner 17 Spiele mit den Blau-Schwarzen.

    Die Historie:

    Die Vereinsgeschichte des Klubs aus dem kleinsten Bundesland Deutschlands ist gespickt mit Überraschungen. So musste der 1. FC Saarbrücken nach dem 2. Weltkrieg aufgrund der französischen Besatzung das deutsche Ligasystem verlassen und erhielt ein Gastrecht für die zweite französische Division, die der FCS – außerhalb der offiziellen Wertung – gewann. Nachdem der Verein 1951 wieder an der Oberliga West teilnehmen durfte, wurde er nach stetig guten Ergebnissen 1963 zu einem der 16 Gründungsmitglieder der Bundesliga. Als Tabellenletzter stiegen die Saarländer allerdings nach einer Saison in den zweitklassigen Fußball ab. Seitdem spielte der 1. FC Saarbrücken im Profifußball oft eine kleinere Rolle, aber selbst eine Insolvenz mit Zwangsabstieg in die fünfte Liga konnte den Verein nicht bezwingen. Zweimal gewannen die Blau-Schwarzen die 2. Bundesliga (75/76 und 91/92), elfmal erhielt man den Saarlandpokal und viermal erreichte man das DFB-Pokalhalbfinale.

    Die bisherige Bilanz:

    Viktoria Köln und der 1. FC Saarbrücken trafen bisher nur in einem Testspiel in der Winterpause Anfang 2017 aufeinander. Damals drehten die Saarländer die Partie, nachdem Sven Kreyer die Viktoria in Führung gebracht hatte. Der heutige Co-Trainer der Höhenberger, Markus Brzenska, kam in der zweiten Hälfte zum Einsatz, konnte aber den 1:2-Endstand nicht mehr verhindern.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem 1. FC Saarbrücken ist am Freitag um 19.00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Das bwin Topspiel der Woche wird live bei Magenta Sport übertragen. Über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram und YouTube) und den Live-Ticker auf Twitter werden die Höhenberger Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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  • Dotchev: „Saarbrücken verdient auf Platz eins“

    Der Tabellenvierte Viktoria Köln geht nach dem 3:1-Erfolg vom Montag in Duisburg mit einem gesunden Selbstvertrauen ins Spitzenspiel gegen den 1. FC Saarbrücken.

    Der Erfolg sei „eine große Erleichterung“ nach den vorangegangenen zwei Niederlagen gewesen, räumte Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev bei einer Pressekonferenz am Mittwoch ein. Besonders habe er sich über die Leistung von Marcel Risse gefreut. „Er hat sehr hart an sich gearbeitet und sich jetzt auch noch mit einem Tor belohnt“, so der 55-Jährige.

    Der 1. FC Saarbrücken dürfte am Freitag ein schwerer Gegner werden. „Ich habe zwei Spiele der Saarbrücker gesehen“, so der Rekordtrainer der 3. Liga. „Die Mannschaft steht verdient auf Platz eins, weil die Leistung überragend ist. Ich glaube, sie haben die Euphorie des Aufstiegs mitgenommen.“

    Auch die Tatsache, dass der Tabellenführer Spiele kurz vor Schluss für sich entschieden hat, überrascht den Viktoria-Coach nicht. Dotchev: „Das hat viel mit dem Kopf zu tun. Sie sind sehr selbstbewusst. Sie haben letztes Jahr sehr gut im Pokal gespielt, sind aufgestiegen und jetzt gut gestartet. Das trägt die Mannschaft jetzt. Sie spielen auch in den letzten Minuten auf Sieg und sind nicht mit einem Punkt zufrieden.“

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  • Neue Corona-Fälle bei Viktoria Köln

    Seit Wochenbeginn gibt es bei Viktoria Köln drei Corona-Fälle zu beklagen. Zwei Spieler wurden bei der turnusmäßigen Überprüfung der Mannschaft und Trainer auf Covid-19 positiv getestet. Ein weiterer Akteur klagte über Krankheitssymptome. Auch bei ihm hat sich der Corona-Verdacht im Nachgang bestätigt.

    Für die betroffenen Spieler wurde eine häusliche Quarantäne von zehn Tagen angeordnet. Aufgrund der getroffenen Vorsorge- und Hygienemaßnahmen wurde von den zuständigen Gesundheitsämtern bislang keine Absonderung des Kaders ausgesprochen, sodass der Trainingsbetrieb aufrechterhalten bleibt.

    Die Austragung des Spiels gegen den 1. FC Saarbrücken ist aktuell nicht gefährdet.

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  • Kai Klefisch ist Spieler des Monats Oktober!

    Kai Klefisch ist Spieler des Monats Oktober!

    Die Wahl ist getroffen: Kai Klefisch ist „Spieler des Monats Oktober“! Der 20-Jährige setzte sich bei der Fanabstimmung auf der Viktoria-Facebookseite mit großer Mehrheit gegen Lucas Cueto, Mike Wunderlich und Moritz Fritz durch. Er konnte die Viktoria-Fans durch souveräne und gute Auftritte an den ersten acht Spieltagen im defensiven Mittelfeld überzeugen. Trotz des jungen Alters besticht er aktuell mit läuferisch, kämpferisch und spielerisch starken Leistungen.

    Das nächste Voting findet Anfang Dezember statt – wie immer auf der Viktoria-Facebookseite. Dann wird der „Spieler des Monats November“ gesucht. Ende 2020 wird dann von der Facebook-Community Viktoria Kölns der „Spieler des Jahres“ gewählt.

    Die Spieler des Monats aus diesem Jahr im Überblick:

    Januar: Jonas Carls

    Februar: Steven Lewerenz

    März: Dominik Lanius

    April: Mike Wunderlich

    Mai: Hamza Saghiri

    Juni: Albert Bunjaku

    Juli: Alexander Höck

    August: Lucas Cueto

    September: Sebastian Mielitz

    Oktober: Kai Klefisch

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  • Der Tabellenführer 1. FC Saarbrücken kommt in den Sportpark

    Zum Auftakt des zehnten Spieltags empfängt die Viktoria am Freitagabend (19.00 Uhr) den Aufsteiger und Tabellenführer 1. FC Saarbrücken. Nachdem das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev zuletzt nach zwei Niederlagen in Folge einen Sieg beim MSV Duisburg verzeichnen konnte, gewannen die Saarbrücker gegen Dynamo Dresden erneut in der Nachspielzeit. Für einen Spieler der Gäste ist das Aufeinandertreffen im Sportpark Höhenberg eine Reise an die alte Wirkungsstätte.

    Nachdem der 1. FC Saarbrücken am Samstag Dynamo Dresden in der Nachspielzeit mit 2:1 niedergerungen hatte, klang selbst Coach Lukas Kwasniok von der Leistung seiner Mannschaft überrascht: „Fakt ist, wir machen es auch gut. Dieses Auftreten habe ich nach dem schweren Spiel unter der Woche nicht erwartet.“ Die Tore von Sebastian Jacob und Nicklas Shipnoski brachten dem Aufsteiger den sechsten Sieg im neunten Spiel, wodurch die Tabellenführung verteidigt werden konnte. Torschütze Jacob resümierte nach dem Spiel treffend: „Wir haben eine sehr gute Partie gemacht, hatten fast zu jeglicher Zeit die Spielkontrolle und hatten viele Chancen. Es war eine super Leistung.“

    Während das Gründungsmitglied der Bundesliga vom ersten Platz winkt, konnte die Viktoria ihre Tabellensituation verbessern: Mit einem 3:1-Erfolg beim MSV Duisburg sprang der Klub von der Schäl Sick auf Platz vier. Cheftrainer Pavel Dotchev war nach der Partie in der Schauinsland-Reisen-Arena froh darüber, dass die Mannschaft nach zwei Niederlagen in Folge ein Zeichen setzen konnte. „Das Spiel war enorm wichtig“, sagte der 55-Jährige nach der Partie, „dass wir nach dem Rückstand zurückkommen konnten, war gut für die Jungs, denn die Leistung hat heute gestimmt.“ Mit Blick auf den kommenden Gegner sah Dotchev den Auswärtssieg als positives Zeichen: „Ich bin froh, dass wir uns so befreien konnten vor dem schwierigen Spiel gegen Saarbrücken.“

    Für Viktoria Köln und den 1. FC Saarbrücken ist es das erste Aufeinandertreffen in der 3. Liga. Doch ein Gesicht der gegnerischen Mannschaft wird dem einen oder anderen Viktorianer noch bekannt sein: Timm Golley spielte von 2016 bis zum Aufstieg 2019 bei den Höhenbergern und heuerte danach beim 1. FC Saarbrücken an. Der 29-Jährige erzielte während seiner Zeit auf der Schäl Sick 30 Tore in 91 Spielen. Bei Saarbrücken ist seine Ausbeute mit zwei Treffern aus 27 Partien deutlich niedriger.

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  • Fritz-Einsatz gegen Saarbrücken fraglich

    Unschöne Szene am Montagabend beim Spiel MSV Duisburg gegen Viktoria Köln: Moritz Fritz zog sich in der Anfangsphase der Begegnung bei einem Kopfball-Duell mit Wilson Kamavuaka eine klaffende Platzwunde am linken Auge zu und musste in der 11. Minute durch Jeremias Lorch ersetzt werden.

    Noch während der Partie wurde der Mittelfeldspieler ins BG Klinikum Duisburg eingeliefert, um medizinisch versorgt zu werden. Dort wurde die Wunde mit zehn Stichen genäht. „Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert“, berichtet Fritz. „Zwar handelte es sich um eine tiefe Platzwunde, aber ansonsten sind keine weiteren Verletzungen festgestellt worden.“

    Ob der 27-Jährige am Freitagabend beim Spitzenspiel gegen den Tabellenführer 1. FC Saarbrücken im Kader sein kann, scheint fraglich. Sicher ist aber, dass dem Viktoria-Spieler keine lange Verletzungspause droht.

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  • Viktoria holt wichtigen Auswärtserfolg

    Viktoria holt wichtigen Auswärtserfolg

    Viktoria Köln hat das Siegen nicht verlernt. Nach zwei Niederlagen in Folge setzten sich die Höhenberger am Montagabend mit 3:1 (1:1) beim MSV Duisburg durch. Durch den Auswärtserfolg in der Schauinsland-Reisen-Arena rückte die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev auf den vierten Tabellenplatz der 3. Liga vor.

    Dotchev setzte im Tor auf Sebastian Mielitz. In der Abwehr spielten Simon Handle, Fabian Holthaus, Sead Hajrović und Marcel Gottschling. Im Mittelfeld kamen Marcel Risse, Kai Klefisch, Moritz Fritz und Kevin Holzweiler von Beginn an zum Zug. Albert Bunjaku und Timmy Thiele bildeten die Doppelspitze der Viktoria.

    Die Abwehr der Viktoria wirkte anfangs unsortiert. Doch der MSV verstand es zunächst nicht, Kapital daraus zu schlagen. In der zehnten Minute folgte eine Freistoßmöglichkeit für Risse, doch Duisburgs Leo Weinkauf wehrte den Flachschuss aus 20 Metern nach rechts ab. In der 16. Minute versuchte Holzweiler sein Glück, doch Weinkauf war erneut zur Stelle.

     

     

    In der 20. Minute stand Moritz Stoppelkamp an der 16-Meter-Linie völlig frei, doch sein Seitfallzieher ging über den Kasten von Mielitz. Nur 60 Sekunden später prüfte Risse wieder Weinkauf – ohne Erfolg. Doch in der 22. Minute fiel die Führung der Gastgeber: Nach feiner Kombination traf Stoppelkamp mit dem rechten Fuß vom Fünfmeterraum ins untere linke Eck der Gäste.

    Eine Antwort der Viktoria ließ nicht lange auf sich warten. Holzweiler legte schön für Thiele auf, der aber mit seinem Rechtsschuss aus zwölf Metern am Duisburger Schlussmann scheiterte (24.). In der 34. Minute dann eine Traumkombination der Kölner: Bunjaku spielte auf Handle, der von links auf Thiele flankte. Der Stürmer köpfte aus fünf Metern zum 1:1 ins untere rechte Eck ein.

    In der 41. Minute hatte Stoppelkamp mit einem Schlenzer von der Strafraumkante eine gute Schussmöglichkeit für die Gastgeber. Doch zum Glück für Mielitz ging der Versuch des Duisburgers knapp am Tor der Höhenberger vorbei. Bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Eric Müller passierte dann nichts mehr. So ging es mit 1:1 in die Pause.

    Dotchev wechselte – nachdem er vor der Halbzeit schon den verletzten Fritz durch Jeremias Lorch ersetzt hatte – zu Beginn der zweiten Hälfte nicht. Auf dem Spielfeld ging es gleich zur Sache. In der 52. Minute wurde Thiele im Strafraum gelegt, sodass es Strafstoß für die Viktoria gab. Bunjaku, an diesem Tag Kapitän der Kölner, verwandelte den Ball sicher im unteren rechten Eck.

    In der 56. Minute hätte Gottschling erhöhen können, doch Weinkauf rettete. Noch in der gleichen Minute lenkte Duisburgs Torhüter ein Risse-Geschoss über die Latte. Dann sah MSV-Spieler Lukas Scepanik die Gelbrote Karte (59.). Doch wer jetzt gedacht hatte, die Gäste würden noch überlegener, der sah sich getäuscht. Denn Duisburg stemmte sich gegen die drohende Niederlage.

    In der 70. Minute hatte MSV-Kapitän Stoppelkamp eine gute Schusschance, doch er zielte zu hoch. In der 77. Minute legte Holzweiler schön für Risse auf – und der versenkte den Ball aus halbrechter Position zum 3:1 aus Viktoria-Sicht. Und das war die Entscheidung. Denn den Duisburgern gelang in Unterzahl bis zum Schlusspfiff nicht mehr viel, sodass die Gäste den Vorsprung nach Hause brachten.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle, Fabian Holthaus, Sead Hajrović, Marcel Gottschling – Marcel Risse, Kai Klefisch, Moritz Fritz (11. Jeremias Lorch), Kevin Holzweiler – Albert Bunjaku (68. Michael Seaton), Timmy Thiele (80. Enes Tubluk)

    Tore: 1:0 Moritz Stoppelkamp (22.), 1:1 Timmy Thiele (34.), 1:2 Albert Bunjaku (52., Foulelfmeter), 1:3 Marcel Risse (77.)

    Gelbe Karten:

    MSV Duisburg: Lukas Scepanik (43.)

    Viktoria Köln: Simon Handle (4.), Albert Bunjaku (50.), Marcel Risse (72.)

    Gelbrote Karte:

    MSV Duisburg: Lukas Scepanik (59.)

    Zuschauer:

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  • Fritz im Porträt: „Maximum herausholen“

    In unregelmäßigen Abständen stellen wir die Spieler von Viktoria Köln vor. Heute: Moritz Fritz.

    Bielefeld, Dortmund, Lippstadt, Gelsenkirchen, Essen und Köln: Moritz Fritz ist in seiner Karriere bereits gut herumgekommen in Westdeutschland. Bei dem defensiven Mittelfeldspieler stehen acht Wechsel in den letzten zehn Jahren zu Buche, wobei er sich gerne etwas in einem Verein aufbauen wollen würde. Lediglich eine Sache hindert ihn bisweilen daran: sein Wille, so weit oben wie nur möglich zu spielen.

    Wenn man Moritz Fritz fragt, wie er zum Fußball kam, so folgt die Antwort prompt. „Mein Vater hat im Verein um die Ecke gespielt und mich schon als Dreijährigen mitgenommen“, erinnert sich der gebürtige Bielefelder. Der Verein namens VfR Wellensiek wurde auch zur Heimat für ihn. Bis zu seinem fünfzehnten Lebensjahr spielte er für den ‚besonderen Verein im Bielefelder Westen‘. Trainiert wurde er dort von seinem Vater. „Komisch war das eigentlich nie“, berichtet Fritz auf die Zeit mit dem Trainer-Vater angesprochen, „aber da ich unbedingt versuchen wollte, weiterzukommen, war das Kapitel auch schnell zu Ende.“

    Dabei hätte Fritz schon viel früher in die Jugend eines größeren Klubs wechseln können, doch wollte er nicht in ein Internat. So ging der noch schmächtige Nachwuchskicker zum VfL Theesen an den Stadtrand Bielefelds, denn die B-Jugend des Vereins spielte in der Westfalenliga. Dort sammelte Fritz Erfahrung, kickte in der Westfalenauswahl und wuchs knappe zwanzig Zentimeter. Kurz darauf holte ihn Arminia Bielefeld in die A-Jugend. Und auch wenn Fritz in seiner ersten U 19-Saison abstieg, wurde der Stammspieler für eine ordentliche Spielzeit belohnt: Die A-Jugend von Borussia Dortmund lieh ihn für seine letzte Juniorensaison aus. Nach einer Spielzeit, in der Fritz zum Kern der Mannschaft mit späteren Größen wie Kerem Demirbay (heute Bayer 04 Leverkusen), Marvin Duksch (heute Hannover 96) oder Koray Günter (heute Hellas Verona) gehörte, nahm die Arminia ihn in ihre Reserve auf.

    Oft haben es junge Spieler schwer, den Anschluss zum Seniorensport zu finden. Doch Fritz machte sich schnell auf verschiedenen Mittelfeldpositionen verdient. „Es war die richtige Entscheidung zur zweiten Mannschaft der Arminia in die Oberliga Westfalen zu wechseln“, sagt der heute 1,92 Meter große Fußballer, „ich wurde direkt zum Leistungsträger und bekam eine Führungsrolle – und das mit nur 19 Jahren.“ Seine Qualitäten erkannte auch der Trainer des Ligakonkurrenten SV Lippstadt 08, Daniel Farke. Der „respektable Trainer“, der auch „menschlich ein Top-Typ“ ist, verpflichtete Fritz, nachdem der Sportverein den Aufstieg in die Regionalliga West geschafft hatte. Die Saison unter ihm beschreibt Fritz als „Super-Jahr“, was bei sieben geschossenen Toren (knapp 20 Prozent aller Tore von Lippstadt in der Saison, Anm. d. Red.) und 33 Startelfeinsätzen noch eine Untertreibung ist. Doch seine Mühen wurden nicht belohnt, Lippstadt musste zurück in die Oberliga und Fritz zog es zur nächsten Herausforderung: der Bundesliga-Reserve von Schalke 04.

    In Gelsenkirchen war der noch junge Mittelfeldspieler plötzlich ganz nah am großen Fußball. Er durfte manchmal mit der ersten Mannschaft trainieren und die gesamte Stadt schien „verrückt nach Fußball“ zu sein. Doch auch wenn mit Spielern wie Thilo Kehrer (heute Paris St. Germain) und Alexander Nübel (heute FC Bayern München) die U 23 der Königsblauen den Aufstieg anpeilte, wurde die Saison nur Mittelmaß. Fritz, der zum ersten Mal bei Schalke die Kapitänsbinde trug, ging danach zu Rot-Weiss Essen – und bekam die Rivalität innerhalb der Region sofort zu spüren. Doch auch als er bei RWE gefragt wurde, Spielführer zu sein, zögerte er nicht: „Wenn du so ein Angebot bekommst, solltest du keine Angst verspüren, sondern Bock auf die Herausforderung haben“, meint der 27-Jährige heute abgeklärt. In dieser Saison gewann Fritz den Landespokal Niederrhein, im Finale schoss er gegen den SV Wuppertal beim 3:0-Erfolg einen Doppelpack. „Das war für mich ganz wichtig“, erinnert sich der frühere RWE-Spieler, „zu dem Zeitpunkt war schon klar, dass ich den Klub verlassen werde. Und so war es ein versöhnlicher Abschluss mit den Fans.“

    Denn mittlerweile wollte Fritz unbedingt in eine höhere Liga. So schloss er sich erneut Daniel Farke an, der mittlerweile die U 23 von Borussia Dortmund trainierte und mit der Mannschaft in die 3. Liga aufsteigen wollte. Daraus wurde nichts, weil Viktoria Köln in der damaligen Saison den ersten Rang in der Regionalliga belegte. Allerdings nahm Drittligist Fortuna Köln den Mittelfeldmann nach der Saison unter Vertrag. Für den Klub aus der Südstadt bestritt der defensive Fußballer bisher die meisten Spiele. Trotzdem war seine Zeit von Verletzungen (Mittelfußbruch und Innenbandriss im Knie) überschattet. Somit fand er erst in der Rückrunde seiner zweiten Saison zu alter Form zurück und konnte den Abstieg der Fortuna nicht mehr verhindern.

    Woraufhin die Viktoria anklopfte. Vom ersten Gespräch an gefiel Fritz das Konzept. Zudem stimme die Qualität der Spieler und der Kader sei breit aufgestellt. Und was Moritz Fritz wichtiger zu sein scheint, als die Kapitänsbinde zu tragen, ist als Stütze des Teams wahrgenommen zu werden: „Wenn ich auf dem Platz stehe, dann will ich vorangehen, lautstark organisieren und der Mannschaft helfen.“ Ob er nach acht Wechseln in zehn Jahren Lust hätte, länger für den Verein aus Höhenberg zu spielen? „Ich hätte Interesse, etwas aufzubauen, von daher würde ich gern länger bei einem Klub bleiben“, antwortet er und führt selbstsicher fort: „Aber ich will in erster Linie das Maximum herausholen und so weit oben spielen, wie ich nur kann.“

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