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  • Heimspiel-Splitter: Premiere gegen Lübeck

    Nächstes Flutlicht-Heimspiel für Viktoria Köln: Am Freitagabend empfangen die Höhenberger den VfB Lübeck. Auf dem Papier scheint die Partie eine klare Sache zu sein: Der Tabellensechste spielt gegen das aktuelle Schlusslicht. Doch Vorsicht: In der 3. Liga kann jeder jeden schlagen, das sagen selbst die Experten.

    Beginn: Das vierte Viktoria-Heimspiel der laufenden Saison beginnt am Freitag um 19.00 Uhr.

    Bilanz: In einem Meisterschafts- oder Pokalspiel standen sich beide Teams noch nie gegenüber. Das Drittliga-Duell ist also eine echte Premiere.  

    Corona-Pandemie: Auch gegen den VfB Lübeck können leider keine Zuschauer im Sportpark Höhenberg dabei sein.

    Der Viktorianer: Weil nicht endgültig klar war, ob die Partie vor Zuschauern stattfinden kann, wurde natürlich auch das Heimspiel-Magazin „Der Viktorianer“ produziert. Das aktuelle Heft gibt es auch online.

    Einlaufkinder: Einlaufkinder gibt es im Rahmen der Corona-Pandemie leider nicht. Und auch Maskottchen Viktor muss wieder zu Hause bleiben.

    Fußballgeschichte: Der VfB Lübeck besteht seit 1919. Die Schleswig-Holsteiner spielten von 1995 bis 1997 sowie von 2002 bis 2004 in der 2. Bundesliga. In der Saison 2003/2004 erreichte der Klub sogar das DFB-Pokal-Halbfinale, nachdem zuvor Eintracht Rheine, der FC St. Pauli, der SC Freiburg und die TSG Hoffenheim aus dem Wettbewerb geworfen wurden. Beim späteren DFB-Pokalsieger Werder Bremen musste sich der VfB dann mit 2:3 nach Verlängerung geschlagen geben. Das Erreichen des Halbfinales ist bis heute das beste Resultat einer Mannschaft aus Schleswig-Holstein im deutschen Pokal.

    Sperren: Bei Viktoria Köln wird Maximilian Rossmann aufgrund seiner Roten Karte aus dem Spiel gegen den FC Bayern München II fehlen. Bei Lübeck sitzt Ryan Malone ebenfalls eine Rot-Sperre ab.

    TV und Medien: Es gibt die Möglichkeit, sich die Partie live bei Magenta Sport (bwin Topspiel der Woche) anzuschauen. Die Sendung beginnt um 18.30 Uhr. Moderator ist Thomas Wagner. Christian Straßburger wird die Begegnung kommentieren. Als Experte ist Rudi Bommer für Magenta Sport im Einsatz. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle der Höhenberger (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden gehalten. Bei Twitter gibt es sogar einen Live-Ticker.

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 30. Oktober um 19.00 Uhr bei starker Bewölkung eine Temperatur von 14 °Celsius.

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  • Wunderlich: „Nach der 1:5-Niederlage Reaktion zeigen!“

    Mike Wunderlich hat schon in seiner Jugend auf der Schäl Sick Fußball gespielt. Seitdem er vor zehn Jahren zu Viktoria Köln zurückkehrte, ist er als Mittelfeldmotor nicht mehr wegzudenken. Doch in diesem Jahr läuft vieles anders als zuvor. Im Interview spricht der 34-Jährige über seine Rolle als Mannschaftskapitän, die bisherigen Saisonspiele, Corona und über seine beiden Söhne.

    Herr Wunderlich, auch in diesem Jahr führen Sie die Mannschaft wieder als Kapitän an – inzwischen schon im zehnten Jahr. Wie war das diesmal? Wurde das explizit noch einmal so bestimmt oder war es einfach logisch, dass Sie auch in dieser Saison die Kapitänsbinde tragen?

    Mike Wunderlich: Unser Cheftrainer Pavel Dotchev hat es so bestimmt. Für ihn war das kein Thema mehr, da es die logische Konsequenz aus der letzten Saison war.

    Als Kapitän tragen Sie viel Verantwortung, nicht nur auf dem Feld. Sie müssen sich vorbildlich verhalten und führen sicher das eine oder andere Gespräch mit den Mitspielern. Weshalb sind Sie für diese Position genau der richtige Mann?

    Wunderlich: Leider Gottes bin ich ja jetzt schon 34 Jahre alt und habe schon das eine oder andere erlebt. Von daher denke ich, dass ich den Jungs durch die Erlebnisse und Erfahrungen viel mitgeben kann. Die Verantwortung ist aber auf mehreren Schultern im Team verteilt. Nur weil ich die Kapitänsbinde trage, heißt das nicht, dass ich alleine dafür zuständig bin. Wir haben mehrere Spieler, die in einem gewissen Alter sind oder vielleicht sogar noch mehr Erfahrung haben als ich. Die können den Jungs auch viele Dinge mit auf den Weg geben. Aber ich glaube, dass ich den Verein auch außerhalb des Platzes am besten verstehe. Dadurch kann ich verschiedene Dinge innerhalb der Mannschaft gut weitergeben. Es macht mich sehr stolz, die Kapitänsbinde der Viktoria zu tragen.

    Am letzten Wochenende haben Sie Ihr insgesamt 20. Tor in der 3. Liga geschossen. Wie wichtig sind Ihnen Ihre persönlichen Erfolgserlebnisse?

    Wunderlich: Natürlich ist es immer schön, der Mannschaft helfen zu können – egal ob mit einem Tor oder mit einer Vorlage. Mir persönlich ist es nicht mehr so wichtig, wie am Anfang meiner Karriere. Gerade mit 18 oder 19 Jahren wollte ich persönlich ganz nach oben und da hat es mir mehr bedeutet. Heute ist mir wichtig, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind und als Team Erfolg haben. Da stelle ich meine persönlichen Ansprüche ganz klar in den Hintergrund. Natürlich sind Tore oder Torvorlagen meine Aufgabe. Und das ist natürlich noch nicht vorbei.

    Nach vier Siegen in Folge gab es zuletzt die 1:5-Niederlage bei Hansa Rostock. Wie fällt Ihr bisheriges Zwischenfazit der Saison aus?

    Wunderlich: Insgesamt können wir sehr zufrieden sein. Wir hatten einen leicht holprigen Start mit einem Punkt aus zwei Spielen. Dann haben wir viermal hintereinander gewonnen und haben jetzt nach sieben Spielen 13 Punkte. Wir können das schon sehr gut einordnen und sind damit zufrieden. Die Niederlage in Rostock hat natürlich wehgetan, aber wir wissen, dass es am Freitag schon wieder weitergeht. Dann besteht die Möglichkeit, nach acht Spieltagen 16 Zähler auf dem Konto zu haben. Das wäre ein Zwei-Punkte-Schnitt pro Spiel. Ich glaube, wenn wir diesen über die Saison halten, dann kann man auf einem guten Tabellenplatz in der oberen Hälfte landen. Die 1:5-Niederlage gilt es jetzt wieder gut zu machen. Und das werden wir schaffen. Dann können wir mit unserem Start zufrieden sein.

    Aufgrund der Corona-Pandemie läuft vieles anders ab als gewohnt. In Rostock waren beispielsweise 7.500 Zuschauer bei der Partie live im Stadion. Im letzten Heimspiel gegen Bayern München II musste die Viktoria wiederum vor null Zuschauern spielen. Ist das ein Wettbewerbsnachteil? Wie sehr vermissen Sie die eigenen Fans?

    Wunderlich: Jeder, der Fußball spielt, will vor Zuschauern spielen – gerade vor den eigenen. Das fehlt uns natürlich. Deswegen denke ich schon, dass es für den einen oder anderen Verein ein Wettbewerbsvorteil sein kann, vor den eigenen Fans zu spielen – einerseits bezüglich der Unterstützung und andererseits aus finanzieller Sicht.

    Während der Corona-Zeit haben die Viktoria-Anhänger viele Einblicke in das Privatleben der Spieler bekommen. Sie haben zum Beispiel in einem Video gezeigt, wie Sie mit Ihren beiden Söhnen (Fabrice, 10 und Luca, 6) im Garten trainieren. Offenbar sind Ihre Kinder fußballerisch ambitioniert. Denken Sie, dass sie Ihnen in den Profifußball folgen werden?

    Wunderlich: Das Talent bei beiden Jungs ist sicherlich da. Ob es dann für den Profifußball reicht oder beide überhaupt diese Ambitionen haben, bleibt ihnen komplett selbst überlassen. Ich würde mich sicherlich sehr darüber freuen. Aber ich bin kein Vater, der seine Jungs unbedingt dazu antreibt, Profifußballer zu werden. Das soll aus eigener Überzeugung kommen und der Spaß sollte im Vordergrund stehen. Wenn es sich abzeichnet, dass die Jungs das schaffen können und Lust darauf haben, dann unterstütze ich das natürlich sehr gerne. Wenn sie irgendwann etwas anderes machen wollen, werde ich sie auch unterstützen. Die Hauptsache ist, dass sie ihren Spaß haben und glücklich sind.

    Sie sind gebürtiger Kölner. Da ist es außergewöhnlich, dass der Karneval aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie gewohnt stattfinden kann. Wie bewerten Sie die Situation?

    Wunderlich: Als Kölner feiert man natürlich gerne Karneval. Deshalb werde ich sicher ein  weinendes Auge haben. Ich glaube aber auch, dass es momentan einfach nebensächlich ist und es wichtigere Dinge gibt. Wir sollten alle froh sein, wenn wir irgendwann unser normales Leben zurückhaben – und zwar so, wie wir es uns wünschen. Egal ob es um den Urlaub geht, um das Einkaufen oder Sonstiges – es gibt so viele Dinge, die den Menschen im Moment fehlen. Deshalb kann man, auch wenn es traurig ist, auf den Karneval verzichten. Da stehen andere Dinge aktuell einfach im Vordergrund.

    Bereits am Freitag wartet mit dem VfB Lübeck der nächste Gegner auf Sie. Worauf wird es in dem Spiel ankommen? Mit welchem Gefühl gehen Sie in die Partie?

    Wunderlich: In dieser Liga ist keine Mannschaft zu unterschätzen. Lübeck hat zwei Punkte aus sieben Spielen auf dem Konto und noch keinen Sieg einfahren können. Aber wir wissen, dass diese Liga unfassbar ausgeglichen ist und dass sich das Tabellenbild innerhalb von ein, zwei Wochen ändern kann. Von daher wird es ein sehr schwieriges Spiel. Aber für uns gilt es, nach der 1:5-Niederlage eine Reaktion zu zeigen. Wir wollen an die Spiele und Siege davor gnadenlos anknüpfen und werden alles versuchen, am Freitag unsere drei Punkte zu holen.

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  • Covid-19: Viktoria-Spieler muss in Quarantäne

    Jetzt hat es auch Viktoria Köln erwischt! Bei der turnusmäßigen Überprüfung der Mannschaft und Trainer auf Covid-19 ist ein Spieler positiv getestet worden. Der betroffene Akteur wird sich daher in eine zehntägige häusliche Quarantäne begeben müssen.

    Aufgrund der getroffenen Vorsorge- und Hygienemaßnahmen ist die Absonderung der restlichen Mannschaft nach Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt vorerst nicht notwendig. Somit bereiten sich die anderen Spieler weiter auf die Partie am Freitag gegen den VfB Lübeck vor.

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  • Dotchev erwartet schwierige Begegnung

    Zum ersten Mal überhaupt in der 3. Liga empfängt Viktoria Köln am Freitag den VfB Lübeck. Vor dem Premieren-Duell könnte die Ausgangslage wohl kaum unterschiedlicher sein. Die Gastgeber aus Höhenberg liegen trotz der Niederlage bei Hansa Rostock vom Wochenende mit 13 Punkten und Platz sechs voll im Soll. Die Gäste aus Schleswig-Holstein erkämpften lediglich zwei Punkte und stehen daher am Ende der Tabelle. Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev erwartet gegen den Drittliga-Aufsteiger eine schwierige Partie.

    „Für mich ist wichtig, dass wir eine Reaktion zeigen“, so der 55-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. „Die Mannschaft aus Lübeck ist kämpferisch sehr stark. Sie zeigen auch immer wieder individuelle Klasse. Man hat schon gesehen, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. Und das ist auch in diesem Spiel nicht anders. Jeder Gegner ist ernst zu nehmen. Man sollte sich nicht von den Tabellenplätzen und Punkten täuschen lassen. Lübeck hat keinen guten Start erwischt. Aber es handelt sich um eine sehr gute Mannschaft.“

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  • U 19: Am Samstag ist Oberhausen zu Gast

    Am Wochenende rollt wieder der Ball in der A-Junioren-Bundesliga West. Dabei empfängt Viktoria Köln im Aggerstadion in Troisdorf die Mannschaft von Rot-Weiß Oberhausen. Anpfiff der Partie ist am Samstag um 11.00 Uhr.

    Viktoria-Coach Marian Wilhelm weiß um die Stärken des Tabellensechsten. „Oberhausen ist mit zwei Siegen aus drei Spielen gut in die Saison gestartet. Das ist eine Mannschaft mit guter Mentalität und gutem Pressing. Dazu sind sie in der Lage, guten Fußball zu spielen.“

    Nachdem sein Team zuletzt gegen Borussia Möchengladbach den ersten Saisonsieg eingefahren hat, scheint für Wilhelm dennoch alles möglich zu sein. „Das wird ein ganz anderes Spiel als zuletzt gegen Mönchengladbach“, glaubt der Trainer der Höhenberger.

    Sein Erfolgskonzept: „Wir müssen die mannschaftliche Geschlossenheit beibehalten und als Team noch besser auftreten als zuletzt gegen Mönchengladbach.“ Ob das am Ende reicht, bleibt abzuwarten. Der Tabellenfünfzehnte aus Köln geht jedenfalls nicht als Favorit in die Partie.

    Auf die Unterstützung der Viktoria-Anhänger müssen die Nachwuchskicker weiterhin verzichten: Die Regelung, dass nur Offizielle der beiden Vereine sowie Angehörige der Heimmannschaft bei den Begegnungen dabei sein können, hat weiterhin Bestand.

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  • Viktoria wohl wieder ohne Zuschauer

    Viktoria Köln muss nach aktuellem Stand auch beim Heimspiel gegen den VfB Lübeck auf die Unterstützung der Zuschauer verzichten. Vor der Partie am Freitag (Anstoß: 19.00 Uhr) ist die Situation unverändert: Die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen schließt auch die Zulassung der heimischen Fußball-Anhänger bei bundesweiten Teamsportveranstaltungen aufgrund eines zu hohen Inzidenzwertes aus.

    „Wir stehen mit dem Gesundheitsministerium in engem Kontakt, um für unsere Anhänger eine bessere Lösung zu finden“, sagt Eric Bock, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Allerdings sind die Corona-Infektionszahlen in Köln derzeit besorgniserregend, sodass ein zeitnahes Entgegenkommen nicht zu erwarten ist. Wir prüfen parallel weitere Möglichkeiten, sollten aber die momentane Situation nicht außer Acht lassen.“

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  • Gegnercheck: Viktoria empfängt den VfB Lübeck

    Nach der herben Niederlage bei Hansa Rostock pocht das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev auf eine schnelle Wiedergutmachung. Die erste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am Freitagabend: Mit dem VfB Lübeck kommt der Tabellenletzte der Liga in den Sportpark Höhenberg. Doch was auf dem Papier nach einer klaren Sache aussieht, hat Potenzial, ein richtiger Kampf zu werden.

    Die letzte Saison:

    Der VfB Lübeck lieferte sich in der vergangenen Spielzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen in der Regionalliga Nord mit dem VfL Wolfsburg II, welches durch Corona ein jähes Ende fand. Die Mannschaft aus Schleswig-Holstein führte zur Zeit der Unterbrechung die Tabelle mit fünf Punkten an, hatte aber auch ein Spiel mehr. Schlussendlich wurde sie zum Meister der Liga erklärt und stieg direkt in die 3. Liga auf.

    Der Saisonauftakt:

    Der Aufsteiger musste zum Start der Saison jede Menge Lehrgeld zahlen: Von den ersten sieben Partien gewann das Team keine einzige, zuletzt verlor man zu Hause gegen den Halleschen FC nach 1:0-Pausenführung mit 2:3 in Überzahl. „Naiv“ nannte Trainer Rolf Martin Landerl im Anschluss das Agieren seiner Mannschaft auf dem Platz, doch lobte der Österreicher auch den Einsatz seiner Truppe. Generell verlor Lübeck bisher nur ein Drittligaspiel mit mehr als einem Tor Unterschied, was auf den starken Kampfgeist zurückzuführen ist.

    Der Kader:

    Zum Aufstieg machten vierzehn Spieler Platz für fünfzehn neue Mannschaftskollegen. Dabei ist auffällig, dass der Verein für Bewegungsspiele vor allem auf Erfahrung setzt. Mit Mirko Boland kam ein Mittelfeldspieler, der jahrelang im Trikot von Eintracht Braunschweig in der 1. und 2. Bundesliga aktiv war. Des Weiteren wurde Stürmer Soufian Benyamina verpflichtet, der bereits über 240 Drittligapartien bestritten hat. Dieser soll nun den Torgaranten der letzten Saison ersetzen: Ahmet Arslan, mit 16 Treffern in 25 Spielen Torschützenkönig der Regionalliga Nord, wurde an Holstein Kiel abgegeben.

    Spieler im Fokus:

    Mit 25 Jahren gehört Marvin Thiel bereits zu Lübeck wie das Holstentor. Der Mittelfeldspieler, der nicht nur in der Hansestadt geboren ist, sondern auch seit der U 19 dem Verein angehört, bestritt bereits 156 Spiele für die Grün-Weißen und steht auf Platz zwölf der Rekordspieler des VfB. Mit zwei Vorlagen in sieben Spielen ist er Top-Vorbereiter der Lübecker (zusammen mit Thorben Deters und Pascal Steinwender) und ein Punktegarant: Seine Assists gegen den 1. FC Saarbrücken und den MSV Duisburg bescherten dem VfB Lübeck bisher die einzigen zwei Punkte in der 3. Liga.

    Der Trainer:

    Als Spieler schnürte Coach Rolf Martin Landerl seine Schuhe für über ein Dutzend Vereine, doch als Trainer bleibt er seinem Klub treu: Seit 150 Spielen steht der Österreicher an der Seitenlinie des VfB, gewann mit den Grün-Weißen 2019 den Landespokal Schleswig-Holstein und stieg letzte Saison als Meister in die 3. Liga auf. Sollte der 45-Jährige noch elf weitere Spiele für die Lübecker absolvieren, würde er an Rekordtrainer Kurt „Jockel“ Krause vorbeiziehen.

    Die Historie:

    Der VfB Lübeck feiert seine Erfolge meist auf einer kleineren Bühne, was den Traditionsverein aus dem Jahre 1919 nicht weniger interessant macht: Ganze 15-mal gewann man den Landespokal Schleswig-Holstein, zudem führt man die ewige Tabelle in der Regionalliga Nord an. Auch in der 2. Bundesliga waren die Grün-Weißen zwischen 1995 und 1997 sowie von 2002 bis 2004 vertreten. In der 3. Liga spielen die Hansestädter zum ersten Mal.

    Die bisherige Bilanz:

    Das Spiel im Sportpark Höhenberg ist für beide Vereine das erste gegenseitige Aufeinandertreffen in einem Meisterschaftsspiel.

    Die Partie in den Medien: 

    Anpfiff der Begegnung zwischen Viktoria Köln und dem VfB Lübeck ist am Freitag um 19.00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Das bwin-Topspiel wird live (Vorberichte ab 18.30 Uhr) bei Magenta Sport übertragen. Über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln (Facebook, Instagram, YouTube) und den Live-Ticker auf Twitter werden die Höhenberger Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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  • Viktoria und Lübeck ohne Punkte

    Bevor es am achten Spieltag der 3. Liga zum Aufeinandertreffen zwischen Viktoria Köln und dem VfB Lübeck kommt, haben beide Teams eine Sache gemeinsam: Beide Mannschaften mussten sich am Samstag geschlagen geben. Die Kölner unterlagen mit 1:5 in Rostock, der VfB zu Hause mit 2:3 gegen den Halleschen FC.

    Dabei sah es in Lübeck lange nach einem Punktgewinn für den VfB aus. Doch HFC-Spieler Julian Guttau versetzte dem Drittliga-Aufsteiger mit seinem Siegtreffer in der 90. Minute den entscheidenden Knock-out. „Wir sind in gewissen Situationen einfach zu naiv“, schimpfte Trainer Rolf Landerl nach der Partie am Mikrofon von Magenta Sport. „So wie wir das dritte Tor bekommen, das ist grob fahrlässig. Uns fehlt die Cleverness in solchen Momenten, um zumindest einen Punkt zu behalten.“ Vom Einsatz und Engagement her wollte er seiner Mannschaft nichts vorwerfen.

    Das sah bei Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev nach der klaren Niederlage in Rostock ein wenig anders aus. „Ich sehe nicht viel Positives heute. Ich denke, dass wir diesmal als Kollektiv versagt haben“, so der 55-Jährige nach der Partie. Der Rekordtrainer der 3. Liga sah aber auch Gründe für den verkorksten Auftritt beim F.C. Hansa. Dotchev: „Wir hatten zwei schwere Spiele in der Woche hinter uns – in Unterzahl. Ich bin der Meinung, dass wir einfach nicht die Frische hatten und deshalb haben wir auch so verhalten gespielt. Wir waren schlecht, Hansa Rostock war gut. Deshalb war das Ergebnis so, wie es ist.“

    Immerhin verweilt sein Team vor dem Heimspiel gegen Lübeck weiterhin im oberen Drittel der Tabelle. Deshalb sollten die Höhenberger auch mit Selbstbewusstsein in die Begegnung am Freitag gehen. Beim VfB sieht das ganz anders aus. Nach der Niederlage gegen Halle nimmt die Mannschaft aus Schleswig-Holstein den letzten Tabellenplatz ein.

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  • Starker Auftritt der B-Junioren

    Tolle Leistung der U 17 von Viktoria Köln! Die Mannschaft von Cheftrainer Martin Grund setzte sich am Sonntag mit 3:0 (1:0) beim 1. FC Düren durch. Damit steht das Team aus Höhenberg in der B-Junioren-Mittelrheinliga auf dem fünften Tabellenplatz – und das, obwohl die Viktoria noch einige Nachholspiele zu absolvieren hat.

    „Wir haben vor der Partie gesagt, dass wir mit viel Selbstvertrauen agieren wollen“, so Trainer Grund hinterher. „Die Mannschaft hat unseren Plan gut umgesetzt und Düren nicht zur Entfaltung kommen lassen.“ Oshomah Ichue erzielte in der 34. Minute per Foulelfmeter die Führung. Mit dem knappen Vorsprung ging es in die Halbzeit.

    Nach der Pause drängte die Viktoria darauf, die Führung auszubauen. Und das gelang: Mahmed Kerem Kaplan sorgte nach einer Ecke in der 47. Minute für das 2:0. In der 63. Minute gab es nach einem Foulspiel erneut Strafstoß für die Kölner. Wieder trat Oshomah Ichue an und versenkte das Leder zum 3:0 im Dürener Kasten.

    Nach vier Siegen aus vier Begegnungen haben die Höhenberger zwölf Punkte auf dem Konto. Grund will die Erfolgsserie aber nicht überbewerten: „Wir müssen weiter von Spiel zu Spiel schauen. Die Devise lautet: ‚Nicht reden, sondern machen!‘ Was dann dabei herauskommt, wird man am Ende der Saison sehen.“

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  • Viktoria kommt in Rostock unter die Räder

    Nach vier Siegen in Folge kassiert Viktoria Köln eine herbe Auswärtsniederlage. Mit 1:5 (0:2) mussten sich die Höhenberger am Samstag beim Spitzenspiel gegen den F.C. Hansa Rostock geschlagen geben. Nach dem Erfolg vor 7.500 Zuschauern im Ostseestadion rückten die Gastgeber zunächst einmal an die Tabellenspitze.

    Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev setzte im Tor auf Sebastian Mielitz. In der Abwehr bot er Simon Handle, Sead Hajrović, Bernard Kyere und Marcel Gottschling auf. Die Sechserposition bekleideten Kai Klefisch und René Klingenburg. Im offensiven Mittelfeld kamen Lucas Cueto, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler von Beginn an zum Zug. Im Sturm lief Albert Bunjaku auf.

    Rostock übte zu Beginn gleich Druck aus und störte das Spiel der Höhenberger frühzeitig. Die Gäste agierten hingegen geduldig und lauerten auf Möglichkeiten. So dauerte es eine Weile, bis die ersten Torchancen zustande kamen. Die erste hatte Nils Butzen für Rostock in der zehnten Minute. Doch sein Rechtsschuss von der Strafraumkante wurde zur sicheren Beute für Mielitz.

    In der 19. Minute war es Maurice Jerome Litka, der mit einem Linksschuss aus 14 Metern für die nächste Gelegenheit der Gastgeber sorgte – Mielitz parierte den Ball. In der 24. Minute folgte die Führung für Rostock: Bentley Baxter Bahn zielte aus 17 Metern mit dem rechten Fuß ins untere rechte Eck. Nur 60 Sekunden später klingelte es erneut im Kasten: John Verhoek erzielte mit einem Kopfball das 2:0 für die Hanseaten.

    Noch vor der Halbzeitpause ließ der F.C. Hansa durch Nico Neidhart, Korbinian Vollmann und John Verhoek beste Gelegenheiten aus. Somit konnte die Viktoria froh sein, dass es nur mit einem 0:2-Rückstand in die Kabinen ging.

    Rostock war auch in den zweiten 45 Minuten  tonangebend. Und das zahlte sich schon nach kurzer Zeit aus. Julian Riedel traf in der 48. Minute zum 3:0. Nur 120 Sekunden erhöhte Verhoek auf 4:0. Es war sogar Viktoria-Keeper Mielitz zu verdanken, dass die Höhenberger nicht noch höher in Rückstand gerieten. Die Gäste aus Köln hatten weiterhin keine hochkarätigen Torchancen.

    In der 69. Minute fiel dann der nächste Treffer: Vollmann setzte sich auf der linken Seite durch und traf aus spitzem Winkel ins kurze Eck. In der 81. Minute durften sich dann endlich doch noch die Kölner freuen. Kapitän Wunderlich verwandelte einen Foulelfmeter wuchtig im linken Eck, nachdem Verursacher Riedel zuvor von Schiedsrichter Franz Bokop des Feldes verwiesen worden war. Dabei blieb es.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle, Sead Hajrović, Bernard Kyere, Marcel Gottschling – Kai Klefisch, René Klingenburg (46. Timmy Thiele) – Lucas Cueto, Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (54. Jeremias Lorch) – Albert Bunjaku (67. Moritz Fritz)

    Tore: 1:0 Bentley Baxter Bahn (24.), 2:0 John Verhoek (25.), 3:0 Julian Riedel (48.), 4:0 John Verhoek (50.), 5:0 Korbinian Vollmann (69.), 5:1 Mike Wunderlich (81., Foulelfmeter)

    Gelbe Karten:

    F.C. Hansa Rostock: Nils Butzen (67.)

    Viktoria Köln: Timmy Thiele (90.)

    Rote Karte:

    F.C. Hansa Rostock: Julian Riedel (80.)

    Zuschauer: 7.500

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