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  • Maximilian Rossmann für zwei Spiele gesperrt

    Viktoria Köln muss in den nächsten Drittligapartien auf Innenverteidiger Maximilian Rossmann verzichten. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat entschieden, den 25-Jährigen für zwei Meisterschaftsspiele zu sperren.

    Rossmann hatte bei der Heimpartie gegen den FC Bayern München II den Stürmer Jann-Fiete Arp in der 21. Minute vor dem eigenen Strafraum zu Fall gebracht. Der Abwehrmann der Viktoria hat dem DFB-Urteil bereits zugestimmt, das damit rechtskräftig ist.

    Für Pavel Dotchev ist das vor dem Auswärtsspiel in Rostock eine negative Nachricht: Gerne hätte der Viktoria-Cheftrainer für das dritte Spiel in sechs Tagen und dem darauffolgenden Heimspiel gegen den VfB Lübeck einen möglichst großen Kader zur Verfügung gehabt. Allerdings sind die Verteidiger Bernard Kyere und Dominik Lanius nach überstandener Gelb-Rot-Sperre wieder mit von der Partie.

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  • Dotchev: „Rostock ist immer etwas Besonderes“

    Nach vier Siegen in Folge reist Viktoria Köln als Tabellenzweiter zum Auswärtsspiel beim FC Hansa Rostock. Die Höhenberger haben bisher gegen die Hanseaten erst einen Punkt in zwei Spielen gewinnen können. Nach der Partie gegen die Bundesliga-Reserve vom FC Bayern München sprach Cheftrainer Pavel Dotchev beim Wiedersehen mit seinem alten Verein von einem Spitzenspiel.

    „Hier treffen zwei gute Mannschaften aufeinander“, so der 55-Jährige, der 70 Mal an der Seitenlinie für Hansa die Fäden zog, „Rostock ist immer etwas Besonderes. Das ist ein toller Verein mit tollen Fans.“ Die Mannschaft und sein Nachfolger in Rostock, Jens Härtel, würden ebenfalls gute Arbeit leisten.

    Bei aller Vorfreude auf die Partie sah Dotchev den Gastgeber leicht im Vorteil: „Rostock hat den Heimvorteil und die Zuschauer im Rücken. Und während sie einen Tag mehr haben, um sich zu regenerieren, steht uns eine achtstündige Busfahrt bevor.“ Dennoch gab sich der Cheftrainer angriffslustig: „Wir haben nichts zu verlieren. Wir werden versuchen, die guten Rostocker etwas zu ärgern.“

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  • Auf ins Ostseestadion: Viktoria muss in Rostock ran

    Am Samstag endet die Englische Woche für Viktoria Köln mit einem Spiel beim F.C. Hansa Rostock (Anpfiff 14.00 Uhr). Nachdem die Höhenberger auch die vierte Partie in Folge gewinnen konnten (3:2 gegen Bayern München II) belegen sie den zweiten Tabellenplatz – punktgleich mit dem Tabellenführer 1. FC Saarbrücken. Doch um die Siegesserie fortzusetzen, wird das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev eine Herausforderung meistern müssen: Denn in dieser Saison ist der Tabellenvierte aus Rostock zu Hause noch ungeschlagen.

    Hansa-Trainer Jens Härtel lobte nach dem 2:1-Sieg am Dienstag in Mannheim die Moral seiner Spieler: „Wir haben gewackelt, aber wir sind nicht gefallen.“ Die Mannschaft habe wenig Spielanteile gehabt, doch einen „dreckigen Sieg“ mit nach Hause genommen. So bewies die Truppe von der Ostseeküste Leidenschaft und Kampfgeist als es darum ging, die anrennenden Waldhof-Spieler vom Tor fernzuhalten. Durch den Sieg kletterten die Rostocker auf Rang vier, zudem war es der achte Punkt im vierten Spiel.

    Eben dieser Siegeswille ist auch bei der Viktoria in den letzten Spielen klar zu sehen: Erneut gewann die Mannschaft von der Schäl Sick in Unterzahl, erneut verteidigten sie ihre Führung bis zum Schlusspfiff mit purer Emotion. „Unser Matchplan ist gut aufgegangen zu Beginn“, urteilte Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev nach dem Spiel gegen die Münchner, „doch durch die Unterzahl mussten wir fast 70 Minuten gegen eine sehr spielstarke Mannschaft verteidigen. Aber das haben wir richtig gut gemacht und die Mannschaft hat sich zurecht belohnt, auch wenn es Kraft gekostet hat.“

    So bleibt nur zu hoffen, dass die Kölner auch mit einem Regenerationstag weniger als die Rostocker am Samstag im Ostseestadion wieder rechtzeitig bei Kräften und hellwach sind, denn die bisherigen zwei Aufeinandertreffen waren brisant: Beim Drittliga-Debüt der Viktoria erzielten die Höhenberger ein fulminantes 3:3 nach 0:3-Rückstand, beim Rückspiel unterlag man den Rostockern zu Hause mit 1:5.

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  • Gegnercheck: Dotchevs Rückkehr an alte Wirkungsstätte

    Die Englische Woche in der 3. Liga neigt sich dem Ende zu. Mit aktuell 13 Zählern aus insgesamt sechs Spielen kann man von einer schönen Momentaufnahme aus Viktoria-Sicht sprechen. Doch für die Höhenberger geht es nun rund 600 Kilometer Richtung Ostseestadion – zum F.C. Hansa Rostock. Und auch die Rostocker haben mit elf Punkten und Platz vier einen guten Start erwischt. Besonders für Cheftrainer Pavel Dotchev wird es ein besonderes Spiel. Schließlich war er vor seiner Zeit in Höhenberg der Chef an der Seitenlinie der Hanseaten.

    Die letzte Saison:

    Ebenso wie in den Spielzeiten 2017/2018 und 2018/2019 konnte Hansa Rostock die letzte Saison auf dem sechsten Tabellenplatz beenden. Mit 17 Siegen, acht Unentschieden und 13 Niederlagen aus 38 Spielen standen die Rostocker am Ende sechs Punkte hinter dem Drittliga-Meister FC Bayern München II. Besonders die Partien gegen die Viktoria verliefen tor- und ereignisreich.  

    Der Saisonauftakt:

    Bislang sind die Hanseaten ziemlich gut in die Saison gestartet. Zumindest haben sie eine höhere Punkteausbeute nach sechs Spieltagen als vergangenes Jahr. Lediglich die 0:2-Niederlage am zweiten Spieltag beim diesjährigen Aufsteiger 1. FC Saarbrücken ist ein kleiner Makel. Denn folgend holte die Kogge ein Remis beim KFC Uerdingen (0:0), drei Punkte beim SC Verl (3:2), einen Punkt beim TSV 1860 München (1:1) und zuletzt folgte einen 2:1-Auswärtssieg bei Waldhof Mannheim.

    Der Kader:

    In der Sommerpause hat man sich beispielsweise mit Jan Löhmannsröben und Maurice Litka (beide Preußen Münster), Aaron Herzog (Borussia Mönchengladbach II),  Björn Rother (1. FC Magdeburg), Manuel Farrona Pulido (Osnabrück), Damian Roßbach (Karlsruher SC), Luca Schulz (Fürstenwalde) und Bentley Baxter Bahn (Hallescher FC) personell verstärkt. Zudem wurde Abwehrspieler Luca Horn vom VfL Wolfsburg II verpflichtet. Auf Stammspieler wie Aaron Opoku (zurück zum Hamburger SV) und Mirnes Pepic (jetzt MSV Duisburg) muss Trainer Jens Härtel seit dieser Saison verzichten. Gleichzeitig kann er in dieser Spielzeit weiterhin auf Dienste einiger Leistungsträger aus der vergangenen Saison bauen. Im Duell gegen die Viktoria am Samstag fehlen dem F.C. Hansa Lukas Scherff (Muskelfaserriss) und Damian Roßbach (Rotsperre).

    Spieler im Fokus:

    Neuzugang Maurice Litka bewies gerade in der Begegnung gegen Waldhof Mannheim, dass er schon jetzt ein wichtiger Spieler der Kogge ist. Denn er steuerte in der letzten Partie einen Treffer und eine Vorlage bei.

    Der Trainer:

    Jens Härtel steht seit Januar 2019 an der Seitenlinie der Kogge. Mit seiner Mannschaft konnte er bereits 44 Pflichtspiele bestreiten. In seiner Trainer-Karriere war er zuvor unter anderem für den 1. FC Magdeburg, RB Leipzig U 19 und den Berliner AK tätig. Als Spieler lief der 50-Jährige beispielsweise für Union Berlin, den FSV Zwickau und Babelsberg 03 auf.

    Die bisherige Bilanz:

    In der abgelaufenen Spielzeit trafen beide Teams erstmalig aufeinander – beim dramatischen 3:3 am ersten Spieltag und bei der 1:5-Niederlage der Viktoria in der Rückrunde. Genau wie zuletzt gegen Bayern München II waren es bisher sehr torreiche Duelle zwischen beiden Mannschaften.

    Die Partie in den Medien: 

    Das Duell am Samstag ist live bei Magenta Sport zu sehen. Anpfiff der Partie ist um 14:00 Uhr im Ostseestadion in Rostock. Die Viktoria-Anhänger werden über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln und durch den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten. Die Zusammenfassung der Partie gibt es am Samstag in der Sportschau zu sehen.

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  • Viktoria-Partien vom 13.-16. Spieltag stehen fest

    Der DFB hat die Drittliga-Spieltage 13 bis 16 zeitgenau angesetzt. Unter anderem trifft Viktoria Köln dabei auswärts auf den Halleschen FC, zu Hause auf den TSV 1860 München, den Aufsteiger aus Verl und im vorletzten Heimspiel des Jahres auf den KFC Uerdingen 05.

    Die Drittliga-Spiele der Viktoria bis zum 16. Dezember im Überblick:

    7. Spieltag: Sa, 24.10.2020, 14 Uhr, F.C. Hansa Rostock – Viktoria Köln

    8. Spieltag: Fr, 30.10.2020, 19 Uhr, Viktoria Köln – VfB Lübeck

    9. Spieltag: Mo, 09.11.2020, 19 Uhr, MSV Duisburg – Viktoria Köln

    10. Spieltag: Fr, 13.11.2020, 19 Uhr, Viktoria Köln – 1. FC Saarbrücken

    11. Spieltag: So, 22.11.2020, 14 Uhr, SpVgg Unterhaching – Viktoria Köln

    12. Spieltag: Mi, 25.11.2020, 19 Uhr, Viktoria Köln – FSV Zwickau

    13. Spieltag: Sa, 28.11.2020, 14 Uhr, Hallescher FC – Viktoria Köln

    14. Spieltag: Sa, 05.12.2020, 14 Uhr, Viktoria Köln – TSV 1860 München

    15. Spieltag: Sa, 12.12.2020, 14 Uhr, SC Verl – Viktoria Köln

    16. Spieltag: Mi, 16.12.2020, 19 Uhr, Viktoria Köln – KFC Uerdingen 05

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  • Dotchev: „Versuchen, Rostock zu ärgern!“

    Am Samstag gastiert Viktoria Köln beim F.C. Hansa Rostock. Da sich die Höhenberger auf Platz zwei der Drittliga-Tabelle vorgeschoben haben, avanciert die Partie beim Tabellenvierten zum Spitzenspiel.

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev, der früher selbst als Coach der Rostocker arbeitete, sieht das auch so. „Das ist auf jeden Fall ein Spitzenspiel“, so der 55-Jährige vor der Abreise nach Mecklenburg-Vorpommern. „Zwei gute Mannschaften treffen aufeinander.“

    Der Rekord-Trainer der 3. Liga weiß seinen früheren Arbeitgeber zu schätzen. „Das ist ein toller Verein mit tollen Fans. Das ist eine sehr gute Mannschaft mit einem guten Trainer“, so der Coach der Höhenberger vor der Partie, die im Ostseestadion stattfindet.

    Er fährt fort: „Ich glaube, die Mannschaft aus Rostock hat ein paar Vorteile. Weil sie zu Hause spielen, mit Zuschauern, das ist schon etwas Besonderes. Und vor allen Dingen, weil sie einen Tag länger Pause hatten. Daher ist unsere Regenerationszeit kürzer.“

    Doch vorab geschlagen geben wollen sich die Gäste aus Köln keinesfalls. „Wir haben nichts zu verlieren“, sagt Dotchev. „Wir werden versuchen, die gute Rostocker Mannschaft zu ärgern.“

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  • Kampfgeist belohnt – 3:2 gegen Bayern

    Kampfgeist belohnt – 3:2 gegen Bayern

    Viktoria Köln schiebt sich in der Drittliga-Tabelle auf den zweiten Rang vor. Der 3:2-Erfolg gegen die Bundesliga-Reserve vom FC Bayern München stand bis zur letzten Sekunde auf der Kippe. Doch trotz Unterzahl – Maximilian Rossmann sah in der 21. Minute die Rote Karte – brachten die Höhenberger den Erfolg mit großer Moral und riesigem Kampfgeist über die Zeit.

    Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev zählte im Tor auf Sebastian Mielitz. In der Abwehr setzte er auf Simon Handle, Sead Hajrović, Maximilian Rossmann und Marcel Gottschling. Auf der Sechserposition spielten Kai Klefisch und Moritz Fritz. Im offensiven Mittelfeld bot Dotchev Lucas Cueto, Mike Wunderlich und Timmy Thiele von Beginn an auf. Albert Bunjaku agierte als einzige Spitze.

    Die Partie, bei der keine Zuschauer dabei sein durften, begann für die Kölner mit einem Auftakt nach Maß: Nach nur 42 Sekunden traf Wunderlich nach Hereingabe von Cueto aus elf Metern zur 1:0-Führung. In der vierten Minute folgte eine Doppelchance für die Kölner, zunächst scheiterte Bunjaku an Ron-Thorben Hoffmann, dann schoss Cueto vorbei. Und Cueto war es auch, der später allein auf Hoffmann zulief, aber das Leder nicht an ihm vorbeibrachte (9.).

     

     

    In der 14. Minute klingelte es aber erneut im Bayern-Gehäuse: Nach Wunderlich-Zuspiel hob Thiele den Ball über Hoffmann zum 2:0 ins Netz des amtierenden Drittliga-Meisters. Kalt erwischt, versuchten die Bayern danach besser in die Partie zu kommen. Und die Gäste bekamen Schützenhilfe: Denn Rossmann sah in der 21. Minute nach einer Notbremse gegen Jann-Fiete Arp von Schiedsrichter Jonas Weickenmeier die Rote Karte.

    In der 27. Minute sorgte Cueto mit dem rechten Fuß von der Strafraumgrenze dennoch für das 3:0 – der Ball schlug im unteren linken Eck ein. Vier Minuten danach folgte eine gute Möglichkeit für die Gäste, doch Mielitz rettete gegen Leon Dajaku herausragend. Nach Wunderlich-Ecke traf Thiele in der 36. Minute die Latte. Wenig später fiel allerdings der Anschlusstreffer: Nicolas Gerrit Kühn traf für die Bayern aus spitzem Winkel zum 1:3 (41.). Dann ging es in die Pause.

    Trotz nummerischer Unterzahl: Dotchev wechselte zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht. In der 49. Minute zog Bunjaku mit dem linken Fuß aus halbrechter Position von der Strafraumgrenze ab. Dabei streifte das Leder nur hauchdünn am linken Pfosten vorbei. Dennoch, die Gäste waren anschließend am Drücker und erarbeiteten sich ein klares Übergewicht an Spielanteilen und Chancen – wie zum Beispiel in der 58. Minute als Timo Kern an Mielitz scheiterte.

    Wenig später trafen die Bayern jedoch das Tor: Arp stand im Fünfmeterraum sträflich frei und verkürzte aus zentraler Position für die Münchner auf 2:3 (61.). Die Gäste erspielten sich in der Folge weitere Möglichkeiten, doch zwingend wurde es selten. Arp scheiterte in der 88. Minute mit einem Flachschuss an Mielitz. Aber hinter sich greifen musste der Kölner Keeper nicht mehr. So blieb es beim Heimsieg der Viktoria.

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle, Sead Hajrović, Maximilian Rossmann, Marcel Gottschling – Kai Klefisch, Moritz Fritz – Lucas Cueto, Mike Wunderlich (52. Jeremias Lorch), Timmy Thiele (81. Dario De Vita) – Albert Bunjaku (69. Michael Seaton)

    Tore: 1:0 Mike Wunderlich (1.), 2:0 Timmy Thiele (14.), 3:0 Lucas Cueto (27.), 3:1 Nicolas Gerrit Kühn (41.), 3:2 Jann-Fiete Arp (61.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Pavel Dotchev (32.), Lucas Cueto (41.), Marcel Gottschling (71.), Kai Klefisch (90. + 2), Dario De Vita (90. + 5)

    FC Bayern München: Jann-Fiete Arp (41.), Maximilian Zaiser (67.), Timo Kern (90. + 2), Nicolas Gerrit Kühn (90. + 5)

    Rote Karte: Maximilian Rossmann (21.)

    Zuschauer: 0

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  • Heimspiel-Splitter: Mittwoch gegen den Meister

    Am Mittwoch steht für Viktoria Köln das erste Flutlicht-Heimspiel der Saison an! Zu Gast ist die Bundesliga-Reserve vom FC Bayern! Die Münchner erkämpften in der abgelaufenen Spielzeit die Drittliga-Meisterschaft. Als zweite Mannschaft eines Lizenzvereins konnten sie aufgrund der Regularien nicht in die 2. Bundesliga aufsteigen – so gibt es jetzt das Wiedersehen in der 3. Liga.

    Beginn: Das dritte Viktoria-Heimspiel der laufenden Saison beginnt am Mittwoch um 19.00 Uhr.

    Bilanz: Die Viktoria und der FC Bayern II trafen bisher zweimal aufeinander. Beim ersten Spiel in München im August letzten Jahres triumphierten die Höhenberger mit 5:2. Die Torschützen der Kölner waren damals Albert Bunjaku (2 x), Mike Wunderlich (2 x) und Simon Handle. In der Rückrunde verbuchte der Drittliga-Meister das bessere Ende für sich. Mit 4:2 setzten sich die Münchner im Februar im Sportpark Höhenberg gegen die Viktoria durch. Für die Kölner trafen dabei Simon Handle und Steven Lewerenz. Bisher steht es also 1:1 nach Siegen.

    Corona-Pandemie: Gegen die Münchner können am Mittwoch keine Zuschauer dabei sein.

    Einlaufkinder: Einlaufkinder gibt es im Rahmen der Corona-Pandemie leider nicht. Und auch Maskottchen Viktor muss weiter zu Hause bleiben.

    Fußballgeschichten: In der vergangenen Saison lieferten sich Kwasi Okyere Wriedt und der Kölner Albert Bunjaku ein heißes Rennen um die Torjägerkanone der 3. Liga. Am Ende lag der frühere Bayern-Stürmer, der inzwischen für den niederländischen Erstligisten Willem II Tilburg kickt, mit 24 Treffern vorn. Bunjaku blieb hingegen der Viktoria treu. Der 36-Jährige brachte es als Nummer zwei der Torjägerliste auf 20 Treffer. Er war damit der älteste Spieler, der in einer der drei deutschen Profiligen (Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga) so häufig in einer Saison einnetzte. Insgesamt fielen sage und schreibe 1.137 Treffer in der 3. Liga – der vorherige Höchstwert lag bei 1.038. Großen Anteil daran hatten die Bayern und die Viktoria. In den Partien mit ihrer Beteiligung fielen jeweils 136 Tore – ein Rekord seit Liga-Gründung 2008. Für ein weiteres Highlights war in der Vorsaison Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev verantwortlich. Am 28. Spieltag hatte er beim 2:4 in Braunschweig seinen 238. Einsatz auf der Bank eines Drittligisten, er löste damit Peter Vollmann als Rekord-Trainer ab. Bei der Partie am Mittwoch steht der 55-Jährige jetzt zum 253-mal als Drittliga-Coach an der Seitenlinie.

    TV und Medien: Es gibt die Möglichkeit, sich die Partie bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) anzuschauen. Moderator beim Spiel ist Konstantin Klostermann. Gari Paubandt wird die Begegnung bei Magenta Sport kommentieren. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle der Höhenberger (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden gehalten. Bei Twitter gibt es sogar einen Live-Ticker.

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 21. Oktober um 19.00 Uhr eine Temperatur von 18 °Celsius. Es ist mit bestem Fußball-Wetter zu rechnen.

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  • Viktoria stinksauer: Jetzt doch ohne Zuschauer!

    Das bringt wohl auch den letzten Fußball-Fan und -Verantwortlichen auf die Palme! Viktoria Köln muss jetzt beim Heimspiel gegen die Bundesliga-Reserve vom FC Bayern komplett auf Zuschauer verzichten. Zuvor gingen die Klub-Verantwortlichen davon aus, dass wenigstens 300 Anhänger beim Heimspiel im Sportpark Höhenberg am Mittwoch (Anpfiff: 19.00 Uhr) dabei sein können. Doch daraus wird nun nichts!

    Axel Freisewinkel, einer der beiden Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH, erklärt die Situation. „Zur neuen Fassung der Coronaschutzverordnung vom Land Nordrhein-Westfalen gibt es unter Paragraph neun, Absatz sechs eine neue Anlage, die bei bundesweiten Teamsportveranstaltungen die Zulassung von Zuschauern bei einem zu hohen Inzidenz-Wert ausschließt“, so Freisewinkel. Für ihn unerklärlich: „In der Regionalliga, also eine Spielklasse niedriger, darf in Köln am gleichen Abend sogar mit 500 Zuschauern gespielt werden. Wie ist das möglich?“

    Eric Bock, ebenfalls Geschäftsführer der Spielbetriebsgesellschaft, ist stinksauer. „Wie sollen wir das unseren Zuschauern und Sponsoren erklären? Im Sportpark Höhenberg muss ohne Anhänger gespielt werden und im Südstadion ist das in Ordnung – obwohl die Hygienekonzepte für beide Veranstaltungsstätten wasserdicht sind.“

    Bock plant jetzt, den 1. FC Köln zu kontaktieren und sich gemeinsam mit den Geißbock-Verantwortlichen an NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und -Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zu wenden. „Natürlich steht die Gesundheit aller Menschen im Vordergrund. Deshalb gibt es ja auch die entsprechenden Hygienekonzepte. Aber wir sind es den Kölner Fußballfans schuldig, dass wir für sie kämpfen und der Profifußball nicht gänzlich ohne Zuschauer stattfindet.“

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  • Gegnercheck: Amtierender Drittliga-Meister reist nach Köln

    Drei siegreiche Partien in Folge bringt Viktoria Köln mit ins Spiel gegen den Drittliga-Meister der vergangenen Saison, den FC Bayern München II. Dass die beiden Duelle gegen die „kleinen“ Bayern bislang sehr intensiv und torreich waren, dürfte jeder Viktoria-Anhänger aus der abgelaufenen Spielzeit wissen. Und auch Simon Handle wird sich an beide Partien erinnern können. Denn er traf im Hin- und Rückspiel gegen den FC Bayern. Man darf gespannt sein, ob der Mann mit der Nummer sieben auch am Mittwoch seinen Torriecher unter Beweis stellen kann.   

    Die letzte Saison:

    Aufgestiegen und Meister geworden. So kann man die letzte Saison der Münchner kurz und knapp zusammenfassen. Nach einem etwas holprigen Start ging es Schritt für Schritt nach oben. Am Ende wurde die Mannschaft von Ex-Trainer Sebastian Hoeneß (heute Cheftrainer bei der TSG Hoffenheim 1899) souverän mit 65 Punkten Meister. Kwasi Okyere Wriedt war mit 24 Saisontoren der erfolgreichste Torschütze der Liga. Auf seine Dienste müssen die Münchner allerdings seit dieser Saison verzichten. Er läuft nun in der niederländischen Eredivisie für Willem II Tilburg auf.

    Der Saisonauftakt:

    Mit dem 13. Tabellenplatz stehen die Amateure aktuell in der Tabelle dar, wo man die Elf eigentlich nicht erwarten würde. Erst ein Sieg, am dritten Spieltag 3:0 gegen Dynamo Dresden, nach fünf gespielten Partien, steht auf dem Konto des FC Bayern II. Unentschieden gingen die Duelle gegen Aufsteiger Türkgücu München (2:2), den KFC Uerdingen (1:1) und zuletzt gegen den 1. FC Kaiserslautern (0:0) aus. Am zweiten Spieltag mussten sich die Münchner dem diesjährigen Aufsteiger SC Verl mit 0:3 geschlagen geben. Nun soll in Köln der erste Auswärtssieg der Saison eingefahren werden.

    Der Kader:

    Diese Saison wurde der Kader besonders mit Spielern aus der eigenen Jugend gefüllt. Insgesamt zehn Jungs wurden aus der U 19 „hochgezogen“. Mit Rémy Vita (ES Troyes AC), Lenn Jastremski (VfL Wolfsburg U 19), Tiago Dantas (Benfica Lissabon) und Alexander Lungwitz (Greuther Fürth) hat man sich allerdings auch mit externen Kräften verstärkt. Mit 24,03 Millionen Euro (laut Transfermarkt.de) ist der Marktwert der Mannschaft der höchste der gesamten Liga (Viktoria liegt bei nur sechs Millionen). Verletzungsbedingt werden den Gästen am Mittwoch Malik Tillman (Kreuzband), Nico Feldhahn (Knie) und Can Karatas (Oberschenkel) fehlen.

    Der Trainer:

    Der Meistertrainer Sebastian Hoeneß verließ die Amateure zu Saisonbeginn Richtung TSG Hoffenheim 1899. Aus diesem Grund wurde der Trainerstuhl mit einem alten Bekannten besetzt: Holger Seitz, Aufstiegstrainer aus der Spielzeit 2018/2019, wird für ein Jahr als Chef an der Seitenlinie der Münchner stehen. Nach dieser Saison wird er den Posten des Sportlichen Leiters am Bayern-Campus übernehmen. Seitz selbst ist ehemaliger Profifußballer und lief unter anderem für die Bayern Amateure, den Karlsruher SC und den SV Darmstadt 98 auf.

    Die bisherige Bilanz:

    Beide Teams trafen in der vergangenen Saison erstmalig aufeinander. Torreich und mit jeweils einem Auswärtserfolg endeten die Partien. 5:2 (3:0) wusste die Mannschaft von Pavel Dotchev im damaligen Hinspiel zu überzeugen. Im Rückspiel wiederum musste sich die Elf aus Höhenberg den Münchnern mit 2:4 (0:1) geschlagen geben. Und das ziemlich bitter: Zweimal kämpfte sich die Dotchev-Elf nach Rückstand zurück. Jedoch ging die Begegnung am 23. Spieltag durch die Treffer von Chris Richards (89.) und Sarpreet Singh (90.) doch noch recht deutlich verloren.

    Die Partie in den Medien: 

    Die Partie wird am Mittwochabend um 19:00 Uhr im Sportpark Höhenberg angepfiffen. Live zu sehen sein wird das Spiel der Viktoria gegen den FC Bayern München II bei Magenta Sport. Wie immer, werden die Höhenberger Anhänger über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln und durch den Live-Ticker auf Twitter auf dem Laufenden gehalten.

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