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  • Jetzt geht es für die Viktoria nach Meppen!

    Am Sonntag ist Viktoria Köln beim SV Meppen zu Gast (Anpfiff: 15.00 Uhr). Nachdem die Höhenberger am Wochenende durch ein 2:0 gegen den FC Ingolstadt in der Drittliga-Tabelle weiter nach oben kletterten, ging es für die Emsländer in die entgegengesetzte Richtung. Nach der 1:2-Niederlage bei der SpVgg Unterhaching finden sich die Niedersachsen plötzlich im unteren Tabellenmittelfeld wieder.

    Der frühere Fußball-Nationalspieler Torsten Frings (früher unter anderem für Werder Bremen, Borussia Dortmund und Bayern München im Einsatz) heuerte zur aktuellen Saison als Cheftrainer in Meppen an. Nach der dritten Niederlage im vierten Saisonspiel gab sich der 43-Jährige kämpferisch. „Es nützt ja nichts, wir müssen weitermachen“, so Frings nach der Begegnung in Unterhaching am Mikrofon von Magenta Sport. „Wir müssen trotzdem das Positive mitnehmen und es im nächsten Spiel besser machen.“

    Die Dinge noch besser zu machen, gelang auf jeden Fall Viktoria Köln beim Heimsieg. Nach dem Auswärtserfolg in Magdeburg am Wochenende zuvor, steigerten sich die Höhenberger gegen den hoch gehandelten FC Ingolstadt unübersehbar. „Wir haben richtig guten Fußball gespielt“, freute sich Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev hinterher. „Fußballerisch war es sehr schön von außen anzusehen. Im Grunde genommen waren wir über 90 Minuten die bessere Mannschaft und somit war es auch ein verdienter Sieg.“

    Beim ersten Auftritt der Viktoria in Meppen gab es am 21. Oktober letzten Jahres ein 1:1. Den Ausgleichstreffer für die Kölner in der 66. Minute erzielte damals Kapitän Mike Wunderlich. Doch es war mehr drin! In der 68. Minute rettete nach Gottschling-Kopfball der Pfosten für Meppen. 180 Sekunden später landete ein Ball von Kevin Holzweiler sogar im Tor. Doch Schiedsrichterin Katrin Rafalski hatte zuvor ein Foulspiel gesehen und erkannte den Treffer nicht an – eine klare Fehlentscheidung, die den Gästen den Sieg kostete.

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  • Zweiter Saisonsieg für Viktoria Köln

    Zweiter Saisonsieg für Viktoria Köln

    Gelungener Abschluss der Woche für Viktoria Köln: Die Höhenberger besiegten am Sonntag den FC Ingolstadt mit 2:0. Gegen die Schanzer zeigten die Gastgeber über die gesamte Spielzeit eine gute Leistung. Albert Bunjaku (10.) und Lucas Cueto (90. + 2) sorgten im Sportpark Höhenberg für die Treffer der Gastgeber.

    Dotchev stellte Sebastian Mielitz wieder ins Tor. In der Abwehr kamen Simon Handle, Bernard Kyere, Maximilian Rossmann und Marcel Gottschling zum Zug. Auf der Sechserposition setzte Dotchev auf Kai Klefisch und René Klingenburg. Im offensiven Mittelfeld waren Lucas Cueto, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler von Beginn an dabei. Albert Bunjaku agierte zunächst als einzige Sturmspitze.

     

     

    Die Viktoria startete selbstbewusst und spielerisch stark in die Partie. Die erste Möglichkeit der Begegnung hatte allerdings Ingolstadt. Nach Steilpass gab es viel Raum für Justin Butler. Doch der wurde im letzten Moment noch von Kyere beim Abschluss gestört. So ging das Leder rechts am Gehäuse der Kölner vorbei (3.). In der zehnten Minute klingelte es aber im Kasten der Gäste aus Bayern. Gottschling brachte den Ball von rechts auf Bunjaku, der den Ball mit der oberen Schulter zur 1:0-Führung über Gäste-Keeper Fabijan Buntic ins Tor hob.

    In der 16. Minute legte Handle auf Cueto ab. Die Nummer 11 der Höhenberger scheiterte aber aus spitzem Winkel von der linken Seite an Torhüter Buntic. Nach 25 Minuten kam Ingolstadt etwas auf und sicherte sich mehr Spielanteile. Doch die Endphase der ersten Hälfte gehörte dann wieder deutlich den Kölnern. Zwar gelangen den Spielern um Kapitän Wunderlich keine klaren Einschussmöglichkeiten mehr, doch die 1:0-Pausenführung wirkte mehr als verdient.

    Viktoria Köln begann die zweiten 45 Minuten in unveränderter Aufstellung. Allerdings schien sich die Mannschaft von Gästetrainer Tomas Oral etwas mehr vorgenommen zu haben. Jedenfalls erhöhten die Ingolstädter den Druck. Möglichkeiten gab es jedoch für die Gastgeber: In der 52. Minute ließ Wunderlich den Ball schön für Cueto durch, der aus halblinker Position an Buntic scheiterte. Nur 60 Sekunden später brachte Wunderlich einen Freistoß auf Bunjaku. Doch der Stürmer köpfte knapp neben das Tor.

    Die Höhenberger hatten die Begegnung jetzt wieder im Griff und erspielten sich ein Chancen-Übergewicht. In der 67. Minute wurde es aber für die Kölner gefährlich: Elva Caniggia stand nach einer Ecke bei seinem Kopfball fünf Meter vor dem Gehäuse frei. Doch Mielitz lenkte den Ball noch mit einer Hand über die Latte. In der 83. Minute hätte der eingewechselte Timmy Thiele den Sack zumachen müssen, doch er scheiterte an Buntic. Dafür legte er in der Nachspielzeit für Cueto auf, der mit einem wunderschönen Rechtsschuss das 2:0 erzielte (90. + 2).

    Aufstellung: Sebastian Mielitz – Simon Handle, Bernard Kyere, Maximilian Rossmann, Marcel Gottschling – Kai Klefisch, René Klingenburg (68. Moritz Fritz) – Lucas Cueto, Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (70. Marcel Risse) – Albert Bunjaku (72. Timmy Thiele)

    Tore: 1:0 Albert Bunjaku (10.), 2:0 Lucas Cueto (90. + 2)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Bernard Kyere (47.)

    FC Ingolstadt: Robin Krauße (41.), Maximilian Beister (47.), Alexander Kunze (62.), Elva Caniggia (76.)

    Zuschauer: 300

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  • A-Junioren: Auswärtsniederlage in Bielefeld

    In der A-Junioren-Bundesliga hat Viktoria Köln am Samstag die zweite Saisonniederlage kassiert. Im Böllhoff Stadion zeigten die Höhenberger bei Arminia Bielefeld eine ansprechende Leistung, mussten sich aber am Ende mit 0:4 (0:2) geschlagen geben.

    In der Anfangsphase deutete alles auf ein sehr enges Spiel hin. Die Gäste aus Köln begannen dominant und zeigten sich spielerisch verbessert. Doch die Höhenberger verstanden es nicht, sich zu belohnen. Das gelang stattdessen Arminia Bielefeld. Dildar Atmaca traf nach einem Konter in der 30. Minute zum 1:0 für die Gastgeber. Doch die Viktoria steckte den Treffer weg und präsentierte sich weiterhin selbstbewusst. Trotzdem ging es mit einem 0:2 in die Pause, denn Kevin Schacht schlug noch in der ersten Hälfte gegen Viktoria-Keeper Yannik Hasenbein zu (44.).

    Wer gedacht hatte, Viktoria Köln würde jetzt aufstecken, der sah sich zunächst getäuscht. Marian Wilhelm, der Coach der Höhenberger: „Wir sind gut aus der Kabine gekommen, haben aber unsere Chancen nicht nutzen können.“ Die beste Möglichkeit hatte dabei Lamin Touray, dessen Schuss zunächst an den linken und dann an den rechten Pfosten sprang. Als der Ball dann doch noch über die Linie gedrückt wurde, entschied Schiedsrichter Leroy Schott auf Abseits.

    Und so kam es, wie es kommen musste: Christian Stabenau erhöhte in der 72. Minute auf 3:0 für die Arminia, Bahattin Karahan sorgte in der Nachspielzeit für das 4:0 (90. +3). „Das Ergebnis spiegelt keinesfalls den Spielverlauf wider“, resümierte Viktoria-Trainer Wilhelm nach der Partie. „Aber wir mussten heute gegen einen guten Gegner viel Lehrgeld zahlen. Jetzt gilt es, an Details zu arbeiten und einfach ein Stück weit cleverer zu werden. Unter dem Strich kann ich meiner Mannschaft von der Einstellung her nichts vorwerfen.“

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  • Drei Fragen an: Robin Krauße (FC Ingolstadt)

    Am Sonntagnachmittag empfängt Viktoria Köln den früheren Bundesligisten FC Ingolstadt. Vor der Partie stellte sich Robin Krauße, Mittelfeldfeldspieler der Schanzer, unseren Fragen.

    Nach dem unglücklich verpassten Aufstieg in der letzten Saison sind Sie trotzdem sehr erfolgreich in die aktuelle Spielzeit gestartet. Wie haben Sie es nach der Enttäuschung des Nicht-Aufstiegs geschafft, so motiviert in die ersten Spiele zu gehen?

    Robin Krauße: Wir mussten nach der verpassten Chance wieder nach vorne schauen. Die Motivation ergibt sich eigentlich daraus, dass wir es letztes Mal nicht geschafft haben und wir versuchen, es diesmal besser zu machen. Jeder hat genug Eigen-Motivation, um nach Enttäuschungen wieder zurückzukommen. Aber auch das Trainerteam hat uns da sehr viel mitgegeben und Mut zugesprochen. So ist dann der Saisonstart auch relativ ordentlich verlaufen.

    Nach zwei Siegen und einer Niederlage belegt der FCI aktuell den vierten Rang. Wie aussagekräftig ist die Tabelle aus Ihrer Sicht zum aktuellen Zeitpunkt der Saison?

    Krauße: Sie ist überhaupt nicht aussagekräftig. Gerade weil wir ja insgesamt 38 Spiele haben. Da bringt es wenig – wenn man nicht gerade unten drinsteht – so wirklich auf die Tabelle zu gucken. Wir selbst sollten jedenfalls von Spiel zu Spiel schauen. Vielleicht können wir nach acht oder zehn Spieltagen mal auf die Tabelle blicken, um ein erstes Zwischenfazit zu ziehen. Bis jetzt ist jedenfalls noch alles ohne Aussagekraft – gerade in der 3. Liga, in der jeder jeden schlagen kann.  

    Ausgerechnet gegen Viktoria Köln lief es in der letzten Saison nicht so gut. Es gab zwei Niederlagen. Was haben Sie sich für die Partie am Sonntag vorgenommen?

    Krauße: Das wir nicht wieder verlieren! Wir wollen am besten die drei Punkte aus Köln mitnehmen. Wir wissen, dass es nicht leicht ist, gerade weil wir gesehen haben, wie es gegen die Viktoria laufen kann. In der Hinrunde waren wir komplett unterlegen, waren katastrophal schlecht. In der Rückrunde haben wir es besser gemacht und ein bisschen unglücklich verloren. Nichtsdestotrotz gilt es jetzt, auch mal ein Tor gegen die Viktoria zu schießen – das ist uns ja letzte Saison nicht geglückt – und selbst die Null zu halten. Dann können wir auch als Sieger vom Platz gehen.

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  • Heimspiel-Splitter: Köln erwartet Ingolstadt

    Der vierte Spieltag der Drittliga-Saison 2020/2021 steht auf dem Programm! Dabei trifft Viktoria Köln auf den FC Ingolstadt, aktuell Tabellenvierter. Das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev hat gute Erinnerungen an die Gäste aus Oberbayern. Schließlich konnte man in der vergangenen Spielzeit beide Male gegen den FCI gewinnen.

    Beginn: Das zweite Viktoria-Heimspiel der laufenden Saison beginnt am Sonntag um 14.00 Uhr. Die Stadiontore öffnen um 13.00 Uhr.

    Bilanz: Die Viktoria und der FCI spielten 2019/2020 zum ersten Mal überhaupt gegeneinander. In der Hinrunde setzten sich die Kölner im Sportpark Höhenberg mit 3:0 (2:0) durch. In der Rückrunde gewann die Mannschaft von der Schäl Sick mit 1:0 (0:0).

    Corona-Pandemie: Statt der knapp 2.000 Zuschauer, die laut Hygienekonzept für den Sportpark Höhenberg zugelassen waren, können am Sonntag beim Heimspiel gegen Ingolstadt lediglich 300 Besucher dabei sein. Grund dafür ist die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner. Der aktuelle Wert in Köln ist zu hoch. Damit erlosch die Genehmigung, vor einer größeren Anzahl von Zuschauern spielen zu können. Diejenigen, die beim zweiten Saison-Heimspiel der Kölner dabei sein werden, wurden per Losverfahren ermittelt. Wichtig ist: Ab Samstag gilt in Köln eine generelle Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlichen Raum. Diese gilt es natürlich auch am 11. Oktober einzuhalten.

    Der Viktorianer: Wer zu Partie kommt, hat die Möglichkeit, sich das kostenlose Heimspiel-Magazin „Der Viktorianer“ zu sichern. Hier gibt es interessante Neuigkeiten aus der 3. Liga, Infos über Viktoria-Partner, ein Interview mit Kai Klefisch und ein Porträt von Neuzugang Maximilian Rossmann.  

    Einlaufkinder: Einlaufkinder gibt es im Rahmen der Corona-Pandemie leider nicht. Und auch Maskottchen Viktor muss weiter zu Hause bleiben.

    Fairnesstabelle: Die Fairnesstabelle der 3. Liga führt momentan Waldhof Mannheim an. Das Team aus Baden-Württemberg kassierte erst drei Gelbe Karten. Der FCI steht auf Rang acht. Bisher gab es fünfmal Gelb und einmal Gelb-Rot. Die Viktoria liegt im Fairness-Ranking auf Position 13. Denn die Mannschaft aus Höhenberg bringt es in dieser Saison bereits auf zehn Gelbe Karten. 

    Fußballgeschichte: Der FC Ingolstadt hat seit seiner Gründung im Jahr 2004 schon eine Menge erreicht. Immerhin spielte man acht Spielzeiten in der 2. Bundesliga und zwei in der 1. Liga. Rekord-Torschütze der Schanzer (Meisterschaft und DFB-Pokal) ist mit 58 Treffern Moritz Hartmann, den in Köln viele aus seiner Zeit beim FC und bei der Fortuna kennen. Der heute 34-Jährige kickt übrigens immer noch im Rheinland. Heute schnürt er, wenn auch eher semiprofessionell, die Fußballschuhe für den SV Rhenania Bessenich (Kreisliga A).

    Gästefans: Aktuell sind keine Gästefans in der 3. Liga zugelassen.

    TV und Medien: Wer es nicht in den Sportpark Höhenberg schafft, hat die Möglichkeit, sich die Partie bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) anzuschauen. Moderator des Spiels ist Tobias Schäfer. Kommentator wird Mario Bast sein. Die Anhänger der Viktoria werden außerdem über die Social Media Kanäle der Höhenberger (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden gehalten. Bei Twitter gibt es sogar einen Live-Ticker der Viktoria.

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 11. Oktober um 14.00 Uhr eine Temperatur von 12 °Celsius.

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  • Nur 300 Zuschauer gegen Ingolstadt

    Jetzt tritt auch bei Viktoria Köln das ein, worauf niemand gehofft hat: Statt der knapp 2.000 Zuschauer, die laut Hygienekonzept für den Sportpark Höhenberg zugelassen waren, können am Sonntag beim Heimspiel gegen den FC Ingolstadt lediglich 300 Besucher dabei sein. Grund dafür ist die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner. Der Wert, der laut Corona-Schutzverordnung die Zahl 35 nicht übersteigen soll, liegt laut Robert Koch-Institut aktuell in Köln bei 45,4. Damit erlischt die Genehmigung, vor einer größeren Anzahl von Zuschauern zu spielen. 

    „Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir beim Spiel gegen den Tabellenvierten aus Ingolstadt nur 300 Besucher ins Stadion lassen können“, sagt Axel Freisewinkel, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Die Fans der Viktoria haben sich beim letzten Heimspiel vorbildlich verhalten und die Unterstützung der eigenen Mannschaft durch die Anhänger ist ein extrem wichtiger Faktor. Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass die Gesundheit der Menschen im Vordergrund steht. Deshalb gilt es, die entsprechenden Schutzverordnungen zu beachten.“

    Wer letztlich am Sonntag in den Sportpark Höhenberg kommen kann, wird nun über ein Losverfahren entschieden. „An der Auslosung nehmen alle Dauerkarten-Inhaber – egal ob Steh- oder Sitzplatz – teil. Die jeweiligen Gewinner werden noch im Laufe des Tages informiert“, berichtet Freisewinkel. Online georderte Einzeltickets werden abzüglich Systemgebühr automatisch zurückerstattet. In der Geschäftsstelle erworbene Eintrittskarten für die Partie gegen Ingolstadt können zu den bekannten Geschäftszeiten im Sportpark Höhenberg zurückgegeben werden.

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  • Torwart-Tag im Sportpark Höhenberg

    Am Montag fand im Sportpark Höhenberg der dritte vereinsinterne Torwart-Tag statt. Torhüter von der U 13 bis zur U 19 absolvierten unter der Leitung des NLZ-Torwarttrainer-Teams Übungen mit dem Schwerpunktbereich „Raumverteidigung“. Komplettiert wurde der Expertenstab von einem Keeper und dem Torwarttrainer aus der Profimannschaft: Denn André Weis und George Berneanou halfen bei den Übungen.

    An vier Stationen konnten die Nachwuchschlussleute etwas lernen: Während der ehemalige Bundesliga-Torwart Georg Koch (jetzt Scout und Übergangstrainer im NLZ) zusammen mit André Weis den jungen Schlussmännern das gezielte Wegfausten näherbrachte, simulierten Julian Schwermer (Coach bei der U 12 bis U 15) und George Berneanou eine Raumverteidigung bei gegnerischer Überzahl. Patrik Brencic (Torwart-Trainer U 16 und U 17) übte mit den furchtlosen, jungen Torleuten den Ablauf zum Fangen einer Flanke. An der letzten Station trainierte Marcin Skowronek (Torwart-Trainer U 19) mit dem Nachwuchs das Abpassen eines heraneilenden Stürmers im Eins gegen Eins.

    Der Torwart-Tag ist ein Parade-Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen Nachwuchs und Profis. Denn egal ob jung oder erfahren, die Viktoria ist eine Vamilie, bei der man sich zur Seite steht.

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  • Gegnercheck: Am Sonntag gegen Ingolstadt

    Bekannterweise hat die Mannschaft von Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev am Wochenende den ersten Saisonsieg beim 1. FC Magdeburg eingefahren. Die drei Punkte dürften den Kölnern den nötigen Aufschwung für die anstehende Heimpartie gegen den FC Ingolstadt 04 geben. Gleichzeitig ist die Viktoria gegen den Tabellenvierten der 3. Liga noch ungeschlagen.

    Die letzte Saison:

    Obwohl der FC Ingolstadt mit insgesamt 63 Punkten (17 Siege, zwölf Unentschieden und neun Niederlagen) in der vergangenen Saison Platz vier belegte, endete die im Juli abgeschlossene Spielzeit am Ende bitter: Am letzten Spieltag überholten die Würzburger Kickers die Schanzer in der Tabelle, sodass es in die Relegation gegen den 1. FC Nürnberg ging. Im Rückspiel mussten sich die Schanzer dann in der sechsten Minute der Nachspielzeit von der Rückkehr in die 2. Bundesliga verabschieden. Denn Fabian Schleusener sorgte mit seinem Treffer für Nürnberg in der Nachspielzeit für ein dramatisches Ende aus Ingolstädter Sicht.

    Der Saisonauftakt:

    Nach den ersten drei Spieltagen stehen die Schanzer, genau wie vor dem letzten Aufeinandertreffen, auf Tabellenplatz vier. Am ersten Spieltag konnten sich die Ingolstädter daheim mit 2:1 gegen den KFC Uerdingen durchsetzen. Genauso überzeugten sie gegen den Halleschen FC mit einem 2:0-Erfolg. Lediglich am letzten Wochenende mussten sie sich gegen die SpVgg Unterhaching mit 0:1 geschlagen geben.

    Kader:

    Mit acht Neuzugängen fasst der FCI-Kader insgesamt 27 Akteure. Dies dürfte eine gute Größe für die diesjährige Zielsetzung sein. Schließlich will das Team aus Oberbayern „einen Tick besser“ als in der Vorsaison sein, wie Stefan Kutschke kürzlich in einem Interview mit dem Kicker zu verstehen gab. Am Sonntag wird definitiv Torhüter Lukas Schellenberg fehlen. Er laboriert aktuell an einem Mittelfußbruch. Neuzugang Ilmari Niskanen ist derzeit mit der finnischen Nationalmannschaft auf Reisen. Er wird also ebenfalls nicht mit nach Köln kommen. Ob Dennis Eckert Ayensa mit von der Partie sein wird, bleibt abzuwarten. Er fehlte in den letzten Partien aufgrund einer Muskelverletzung.

    Spieler im Fokus:

    Der ehemalige Bundesligaspieler Marc Stendera kam vor gut einem Monat von Hannover 96 zum FCI. Der 24-Jährige kommt in seiner Karriere bislang auf 78 Einsätze in der 1. Bundesliga für Eintracht Frankfurt. In Hannover kam er in der Saison 19/20 auf 17 Einsätze in der 2. Liga. In seinen Jahren als Fußballprofi wurde Stendera jedoch oftmals durch schwere Verletzungen gestoppt. Deshalb hatte er einige Probleme, sein volles Leistungsvermögen abzurufen. Dies möchte er nun in Ingolstadt schaffen und konnte bereits in zwei von drei Drittliga-Partien auf dem Platz stehen.

    Der Trainer:

    Tomas Oral ist seit März 2020 Trainer beim FC Ingolstadt. Er löste damals Jeff Saibene ab. Oral steht zum dritten Mal in seiner Trainerlaufbahn beim FCI an der Seitenlinie. Durch seine Rückkehr wurde zum Abschluss der Saison 2019/2020 die positive Wende nach einem kurzzeitigen Negativtrend eingeleitet. Als Spieler lief er früher unter anderem für den FSV Frankfurt auf.

    Bisherige Bilanz:

    Die ersten Begegnungen zwischen der Mannschaft von der Schäl Sick und dem Team aus Bayern fanden letzte Saison statt. Im Hin- sowie im Rückspiel ging die Viktoria jeweils als Sieger vom Platz.

    Die Partie in den Medien:  

    Anpfiff der Begegnung zwischen der Viktoria und Ingolstadt ist am Sonntag um 14.00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Partie wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) übertragen. Über die Social Media Kanäle von Viktoria Köln und den Live-Ticker auf Twitter werden die Höhenberger Anhänger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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  • Dotchev erwartet „harten Gegner“

    Am Sonntag kommt mit dem FC Ingolstadt der Tabellenvierte der 3. Liga in den Sportpark Höhenberg. Nach dem Auswärtssieg am 3. Spieltag in Magdeburg hofft Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev auf eine weitere Leistungssteigerung seines Teams gegen die Schanzer.

    „Wir haben ein richtig gutes Spiel in Magdeburg gemacht und auch verdient gewonnen“, so der Drittliga-Rekord-Trainer auf der Heimspiel-Pressekonferenz am Donnerstag. „Es ist jetzt wichtig, dass wir den nächsten Schritt machen – zu Hause, wieder gegen eine Spitzenmannschaft. Ingolstadt hat letztes Jahr knapp den Aufstieg in die 2. Bundesliga verpasst. Deshalb erwarte ich einen sehr harten Gegner.“

    Der Tatsache, dass Viktoria Köln in der letzten Saison trotzdem zweimal gegen den FCI gewann, misst Dotchev keine sonderliche Bedeutung bei – im Gegenteil! „Ich glaube, weil wir Ingolstadt letztes Jahr zweimal geschlagen haben, macht das die Sache nicht leichter. Zum einen werden sie uns nicht unterschätzen, zum anderen haben sie mit Tomas Oral einen anderen Trainer. Ich kenne ihn seit langer Zeit. Er ist ein sehr guter Trainer“, so Dotchev.

    Der Chefcoach der Viktoria glaubt, dass der FC Ingolstadt wieder den Aufstieg im Visier hat. Grundlage dafür sei ein starker und ausbalancierter Kader. „Sie spielen ähnlich wie Wiesbaden – schnörkellos, überbrücken schnell nach vorne, bringen viele Flanken und schießen gefährliche Standards“, so Dotchev.

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  • Klefisch: „Ein Traum, der in Erfüllung geht!“

    Mit 20 Jahren gehört Kai Klefisch zu den jüngeren Akteuren im Kader von Viktoria Köln. Aber in vielen Bereichen agiert er trotzdem vorbildlich. Wohl kein anderer Spieler spult auf dem Feld so viele Kilometer ab, wie er. Auch in puncto Kampfgeist und Übersicht bringt der Mittelfeldmann sehr viele positiven Eigenschaften mit sich. Im Interview spricht Klefisch über seinen Weg bei Viktoria Köln und die kommende Partie gegen Ingolstadt.

    Herr Klefisch, zunächst eine sehr persönliche Frage: Sie selbst haben den Sprung aus der eigenen Jugend bis hin zu den Profis geschafft. Es muss doch ein Wahnsinns-Gefühl sein, mit einem Verein, bei dem man schon in der Jugend am Leder war, in der 3. Liga zu spielen und auf Mannschaften wie Kaiserslautern oder Dresden zu treffen…

    Kai Klefisch: Ja, auf jeden Fall. Das ist schon ein Traum, der in Erfüllung geht. Als ich früher in die U 17 der Viktoria kam, habe ich immer das Ziel vor Augen gehabt, in die erste Mannschaft zu kommen. Damals war die Mannschaft noch in der Regionalliga und da habe ich schon gehofft, irgendwann mitspielen zu können. Jetzt hat es geklappt und wir befinden uns mittlerweile in der 3. Liga. Natürlich ist es etwas Besonderes, mit Traditionsvereinen wie Kaiserslautern oder Dynamo Dresden, die jeder in Deutschland kennt, in einer Liga zu spielen. Ich bin stolz darauf, gegen solche Mannschaften zu spielen. 

    Sie haben zwei Brüder (Ben, 17, RB Leipzig und Tim, 22, TuRu Düsseldorf), die ebenfalls an den Wochenenden im Einsatz sind. Welche Spiele schauen sich eigentlich Ihre Eltern an, wenn alle drei auf verschiedenen Fußballplätzen in Deutschland unterwegs sind?

    Klefisch: Ben spielt bei RB Leipzig, da ist es etwas schwieriger, die Spiele zu verfolgen. Die Duelle werden dann eher im Liveticker verfolgt, da meine Eltern in Leverkusen wohnen und nicht jedes Wochenende hinfahren können. Mein großer Bruder Tim kickt zu anderen Uhrzeiten hier in der Umgebung. Da ist es einfacher, dort vorbeizuschauen und die Partien live zu verfolgen. Die Spiele mit meiner Beteiligung werden bei Magenta Sport übertragen, da wird am meisten eingeschaltet.

    Sie haben bereits in den ersten Partien dieser Saison gezeigt, dass Sie ein wichtiger Teil der Mannschaft sind. In allen drei Partien standen Sie jeweils die komplette Spielzeit auf dem Platz – nachdem es in der vergangenen Saison lediglich zu 14 Startelf-Einsätzen reichte. Sind Sie jetzt endgültig im Profifußball angekommen?

    Klefisch: Wie ich immer sage: Ich probiere immer mein Bestes zu geben und 100 Prozent auf den Platz zu bringen. Jetzt ist die Entscheidung in den ersten drei Partien auf mich gefallen, was mich persönlich sehr freut und stolz macht. Das zeigt mir auch, dass der Trainer an mich glaubt und mir das Vertrauen schenkt. Das probiere ich natürlich auch zurückzugeben. Ich hoffe natürlich, dass es für mich so weiterläuft. 

    Wie schätzen Sie die eigene Leistung bisher ein?

    Klefisch: Bisher denke ich, dass ich einen guten Job machen konnte. Von den Ergebnissen her hätte es vielleicht noch besser für uns laufen können. Mit meiner persönlichen Leistung bin ich zufrieden, weiß aber auch, dass ich kein Stück nachlassen darf. Daher versuche ich, noch eine Schippe draufzulegen.

    Mit 20 Jahren gehören Sie zu den jungen Wilden der Viktoria. Ihr Coach Pavel Dotchev ist dagegen mit 55 ein ganz erfahrener Trainerfuchs. Wie ist es für einen jungen Spieler, sich bei einem so routinierten Mann entwickeln zu können?

    Klefisch: Es ist super, mit so einem erfahrenen Trainer zusammenarbeiten zu dürfen. Pavel Dotchev ist ein Trainer, der über sehr viel Erfahrung verfügt, die er uns jungen Spielern auch mitgibt. Ich kann sehr viel von ihm lernen und es macht Spaß, bei ihm auf dem Platz zu stehen. Aber auch außerhalb des Platzes ist er eine großartige Persönlichkeit.

    Von manchen Fußball-Experten wurde die Mannschaft als Geheimfavorit gehandelt. Allerdings braucht das Team sicher noch ein bisschen, um sich zu entwickeln. Was trauen Sie der Viktoria in dieser Saison zu?

    Klefisch: Wir haben eine außergewöhnlich gute Mannschaft in diesem Jahr. Im Team steckt viel Potenzial. In den ersten Spielen haben wir etwas gebraucht, um in die Saison rein zu finden und uns auch als Team zu finden. Aber ich denke, mit dem Dosenöffner vom Wochenende, war das schon ein wichtiger Schritt nach vorne und in die richtige Richtung. Wenn jeder das Potenzial, was in ihm steckt abruft, werden wir hoffentlich eine gute Rolle in der Liga spielen können.

    Am Sonntag kommt mit dem FC Ingolstadt einer der Aufstiegsfavoriten nach Höhenberg. Schließlich scheiterten die Ingolstädter in den beiden Relegationsspielen der vergangenen Saison gegen den 1. FC Nürnberg nur äußerst knapp. Was erwarten Sie für eine Partie?

    Klefisch: Es wird sicherlich eine sehr spannende Partie. Ingolstadt ist einer der Top-Favoriten auf den Aufstieg. Dementsprechend wird einiges von uns abverlangt werden. Ich habe dennoch vollstes Vertrauen in die Mannschaft und weiß, wenn wir alles geben, haben wir gute Chancen. Fußballerisch sind wir top aufgestellt. Und auch in der Defensive haben wir bei der Partie gegen Magdeburg eine gute Leistung gebracht, auf die wir aufbauen können. Ich freue mich auf das Heimspiel. Wir werden alles geben, um die drei Punkte in Köln zu behalten.

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