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  • Et jeiht widder loss: Ligastart im NLZ – ein Überblick

    Et jeiht widder loss: Ligastart im NLZ – ein Überblick

    Die Sommervorbereitung findet nun auch im NLZ ein Ende, die Ligen machen sich parat. Am Wochenende werden nach der U19, die bereits am vergangenen Wochenende in die Bundesliga gestartet ist, auch einige weitere Mannschaften in den Ligabetrieb zurückkehren. Wir geben euch einen Überblick.

    Rot-Weiß Oberhausen vs. U19

    Die U19 will sich am Sonntag in Oberhausen die ersten Punkte der neuen Bundesliga-Saison holen. Nach dem 0:2 gegen den VfL Bochum geht es für die Mannschaft von Marian Wilhelm am Sonntag (11:00 Uhr) im Oberhausener Stadion Niederrhein gegen RWO. Im vergangenen Jahr trafen beide Teams im Troisdorfer Aggerstadion aufeinander, dort gab es ein 2:2.

    U17 vs. Bayer Leverkusen U16

    Die B-Junioren haben eine starke Vorbereitung hinter sich: Zuletzt gewannen die Jungs von Martin Grund die Tests gegen den TSV Meerbusch (6:1), in Siegen (2:1) und gegen Deutz (2:0). Das erste Pflichtspiel hat die U17 auch schon hinter sich, bei Bergfried Leverkusen gewannen die Höhenberger den Pokalauftakt mit 5:0. In der Liga kommt der Gegner am Samstag (15 Uhr) erneut aus Leverkusen, dann geht es aber gegen die U16 von Bayer Leverkusen. Ab dann wollen die Jungs erneut um den Bundesliga-Aufstieg kämpfen, nachdem sie in der vergangenen Saison nach Platz 1 in der regulären Saison die Aufstiegsrunde nicht für den Gang in die höchste Spielklasse nutzen konnten.

    Bonner SC II vs. U16

    Für die U16 geht es in dieser Saison in der Bezirksliga ran. Auftaktgegner ist der Bonner SC II, Samstag um 16:15 Uhr geht es auf dem Kunstrasenplatz am Sportpark Nord in das Duell mit den ehem. Bundeshauptstädtern. Ihre vier Testspiele haben die Jungs von Pietro Schiavo in der Vorbereitung gewonnen, gegen den FV Wiehl (3:1), den Wuppertaler SV II (5:1), Westfalia Wethmar (11:0) und Alemannia Aachen II (2:0) ging die U16 als Sieger vom Platz.

    U15 vs. FC Rheinsüd Köln

    Die U15 von Simon Arndt hat ihren Auftakt am Samstag um 12:00 Uhr. Auf dem heimischen Kunstrasenplatz 1 empfangen die C-Junioren den FC Rheinsüd Köln. Nachdem die ersten beiden Tests gegen den TSV Meerbusch (3:4) und den Bonner SC (1:1) nicht zu Gunsten der Viktoria ausgingen, gewannen die Jungs den letzten Test am Samstag gegen den SC West Köln mit 3:2.

    U14 vs. FC Schalke 04

    Wenn die U15 am Samstag auf Kunstrasenplatz 1 ihr Spiel beendet hat, kommt gleich die U14 hinterher. Die Jungs von Sebastian Lohr treffen um 15 Uhr auf den FC Schalke 04. Gegen Königsblau steigt der Auftakt im Nachwuchs-Cup, nachdem die Mannschaft alle Vorbereitungsspiele erfolgreich bestritten hat: 1:0 gegen Vichttal, 6:2 gegen Bayer Uerdingen C2, 2:1 bei Westfalia Wethmars U15, sowie ein 5:2 gegen den SV Bergisch Gladbach zu Vorbereitungsstart hat Sebastian Lohr seiner Mannschaft in die Akten geschrieben.

    U13 vs. Borussia Dortmund (verlegt)

    Eigentlich wollte Simon Wißkirchen mit seiner U13 gegen Borussia Dortmund in die Saison starten, doch die Partie wurde auf den 22. Oktober (12 Uhr) verlegt. Stattdessen stehen Tests gegen Eisbachtal (Samstag, 12 Uhr) und Fortuna Bonn (Sonntag, 10 Uhr) auf dem Plan.

    U12, U11 und U10

    Die U12 startet erst am nächsten Samstag gegen den MSV Duisburg in die neue Saison. An diesem Wochenende steht für Marcel Schumacher und seine Jungs ein Testspiel gegen den SV Deutz an. Anstoß ist am Samstag um 10 Uhr, bevor eine Woche später (27.8., 12 Uhr), der MSV wartet. Für die U11 geht es am Samstag um 12 Uhr zum Freundschaftsspiel beim 1. FC Köln, die U10 startet am Samstag um 12:30 bei Borussia Kalk in die neue Spielzeit.

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  • Aktionsspieltag Klimaschutz: Autofrei zum Heimspiel gegen 1860

    Aktionsspieltag Klimaschutz: Autofrei zum Heimspiel gegen 1860

    Am Samstag, 27. August (14 Uhr) empfängt Viktoria Köln Aufstiegsfavorit TSV 1860 München im Sportpark Höhenberg: Im Rahmen des vom DFB initiierten „Aktionsspieltag Klimaschutz“, an dem sich alle Drittligisten mit ihren Heimspielen am 5. oder 6. Spieltag beteiligen, rufen wir unsere Besucher auf, autofrei zum Spiel anzureisen.

    Der Aktionstag soll zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Thematik beitragen und alle Vereine und Fans für Umwelt- und Klimaschutz sensibilisieren. Neben dem sozialen Engagement ist auch das Thema Nachhaltigkeit fest in der Vereinsausrichtung der Viktoria verankert und wir werden mit unserem autofreien Spiel als besondere Maßnahme auf den Klimaschutz aufmerksam machen.

    Da unsere öffentlichen Parkflächen am Höhenberger Ring ohnehin sehr begrenzt sind, bitten wir darum, am autofreien Spieltag mit alternativen, klimafreundlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Der Parkplatz P1 wird ausschließlich nur Fahrrädern und E-Autos mit E-Kennzeichen zur Verfügung gestellt. Der Parkplatz P1 wird von Security bewacht und ihr könnt euer Fahrrad sorglos dort abstellen. Und für alle, die mit dem Fahrrad anreisen, haben wir ganz besondere Highlights:

    Das Team von Zweirad Prumbaum, unser Sponsor of the Day, bietet auf dem Parkplatz P1 einen kostenlosen Servicepoint (Fahrräder können von Mechanikern überprüft und kleine Reparaturen vorgenommen werden). Zudem erhalten alle Kunden im Aktionszeitraum vom 27. August – 03. September 2022 einen 10-Prozent-Rabatt auf einen Einkauf von Zubehör und Ersatzteilen im Laden von Zweirad Prumbaum, gegen Vorlage ihrer Eintrittskarte vom Spiel gegen 1860 München. Selbstverständlich gilt dies auch für Dauerkarten-Inhaber.

    Volunteers verteilen Sattelschutzüberzieher im Viktoria-Design und Tickets mit einem Gutscheincode für vergünstigte Eintrittskarten zum Heimspiel gegen Halle (10. September), die Tickets können natürlich direkt am Kassenwagen eingelöst werden.

    Außerdem bietet Viktoria ein Online-Gewinnspiel für alle Zuschauer, die klimafreundlich anreisen. Und so geht’s:

    1. Folge uns auf Instagram
    2. Poste in Deiner Story am 27.08.2022, wie du autofrei zum Spieltag anreist und markiere uns dabei

    Im Nachgang losen wir den Gewinner aus. Zu gewinnen gibt es 2 VIP-Karten für ein 3. Liga-Heimspiel Deiner Wahl in der Saison 2022/2023.

    Ergänzend erwartet Euch im Public Catering ein zusätzliches vegetarisches und veganes Angebot. Unser Stadion-Caterer Steinmann hat eine vegetarische Frikadelle im Sortiment. Auch unser Partner Yuícery, die erste deutsche vollpflanzliche Gastrokette, wird sich mit einem Stand und herzhaften Bowls präsentieren.

    Viktoria Köln freut sich darauf, gemeinsam mit den Vussballfans auf der Schäl Sick ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen! 

    Anreise ohne Auto zum Sportpark Höhenberg

    Öffentliche Verkehrsmittel: Die mit der Bahn im ÖPNV anreisenden Zuschauer erreichen das Stadion über die Haltestelle “Höhenberg, Frankfurter Straße“ mit der Straßenbahnlinie 1. Außerdem ist die Anreise über die Buslinien 151 und 152 bis zur Haltestelle “Höhenberg, Frankfurter Straße“ möglich. Von dort sind es dann noch circa 400 Meter Fußweg bis zum Sportpark Höhenberg.

    Park & Ride und Bike & Ride:

    https://www.kvb.koeln/fahrtinfo/park_and_ride.html

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  • Viktoria-NLZ international: Talente aus Breslau zu Gast in Höhenberg

    Viktoria-NLZ international: Talente aus Breslau zu Gast in Höhenberg

    Viktoria-NLZ international: Am vergangenen Mittwoch war die „Performance Academy“, eine Jugendvussball-Auswahlmannschaft aus Breslau zu Gast auf der Schäl Sick. Dabei nahmen die Gäste aus Polen am ersten internationalen Workshop des NLZ teil. Das „Herausspeilen von Torchancen“ stand dabei auf dem Plan. Tags darauf durften die Nachwuchskicker das Gelernte im Spiel gegen die U14 von Viktoria Köln unter Beweis stellen.

    Doch bevor es an die Themen auf dem Vussballplatz ging, stellten der Leiter der Vussballschule, Daniel Merten, sowie dessen Stellvertreter Peter Bedkowski, die Philosophie unseres Nachwuchsleistungszentrums vor. Dann bekamen die Gäste aus Polen weitere vussballspezifische Themen vorgestellt, bevor es gemeinsam auf den Trainingsplatz ging. Insgesamt 120 Minuten lang führte Daniel Merten durch das Programm auf dem Vussballplatz. Der Fokus lag hier auf den vier Phasen des Vussballs, von denen Bedkowski zuvor im Theorieteil ausführlich referierte.

    Für einen ganz besonderen Abschluss sorgte am Donnerstag die Partie zwischen der Performance Academy und unserer U14. Insgesamt 80 Minuten kickten die Mannschaft von Sebastian Lohr und die Gäste aus Polen gemeinsam.

    Ein besonderer Dank gilt 2MK Sports, in Person von Mateusz und Martin Kurt, bei denen die Gruppe aus Breslau zu Gast war, wodurch der Besuch in Höhenberg möglichgemacht wurde.

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  • Gegnercheck: Das jüngste 3.Liga-Team kommt aus dem Breisgau

    Gegnercheck: Das jüngste 3.Liga-Team kommt aus dem Breisgau

    Nach der perfekten Englischen Woche steht für Viktoria Köln die Auswärtsfahrt in den Breisgau an. Im altehrwürdigen Dreisamstadion wartet die U23 des SC Freiburg, die am Montagabend die erste Saisonniederlage hinnehmen musste. Wir haben uns den kommenden Gegner für euch etwas näher angeschaut.

    Das letzte Spiel: Langes Wochenende zuletzt für den SCF: Am Montagabend ging es für die Breisgauer nach Duisburg, beim MSV musste sich Freiburg mit 1:3 geschlagen geben. Nach einer Ecke köpfte zunächst Joshua Bitter zur Duisburg-Führung ein (30.), Ex-Viktoria Kölner Aziz Bouhaddouz traf in Hälfte zwei ebenfalls per Kopf nach Eckstoß (49.). Zebra-Kapitän Moritz Stoppelkamp erhöhte sogar auf 3:0 (58.), der Anschlusstreffer durch Philip Fahrner kam für Freiburg zu spät (68.). Damit verlor der SCF nach Remis gegen Aue (1:1) und Siegen in Bayreuth (1:0) und gegen Halle (2:0) erstmals in dieser Saison.

    Kader: Beim Heimsieg gegen den Halleschen FC stellten die Breisgauer mit einem Altersdurchschnitt von 22,2 Jahren die jüngste Startelf der laufenden Saison auf. Dabei haben einige prominente Namen Freiburg zum Saisonwechsel verlassen: Etwa Emilio Kehrer (Cercle Brügge), Marvin Pieringer (Schalke 04), Carlo Boukhalfa (St. Pauli) oder Claudio Kammerknecht (Dynamo Dresden) kehrten dem SCF den Rücken. Neu in den Breisgau gewechselt sind Julian Guttau (Hallescher FC), Julian Stark (Heidenheim), Maximilian Breunig (Würzburger Kickers) Patrick Lienhard (Homburg), Alexander Prokopenko (CZ Jena), Davino Knappe (Stuttgart U19) und der Finne Oscar Wiklöf (IFK Mariehamn).

    Top-Talent: Bei der Auflistung fehlt noch einer? Gut aufgepasst! Andi Hoti ist nämlich ein heißer Kandidat für die Rubrik Top-Talent: Zum Sommer kam der Innenverteidiger auf Leihbasis nach Freiburg und absolvierte die vergangenen drei Spiele über die volle Distanz. Der gebürtige Schweizer wechselte 2019 vom FC Zürich zu Inter Mailand, mit den Nerazzuri wurde Hoti italienischer U19-Meister und spielte unter anderem in der Youth League. Doch der 1,91m große Defensivmann bringt noch mehr internationale Erfahrung mit: Seit Sommer 2021 ist der 19-Jährige unangefochtener Stammspieler in der U21 des Kosovo und spielte in der EM-Qualifikation sowohl als Innen- als auch als Außenverteidiger.

    Trainer: Ebenfalls in der Schweiz geboren ist der Trainer des SC Freiburg II. Thomas Stamm übernahm die U23 zum Start der Saison 2021/22, nachdem Christian Preußer (heute BVB II) den Verein in Richtung Düsseldorf verließ. Zuvor war Stamm sechs Jahre lang U19-Trainer des SCF. Als Aktiver war der heute 39-Jährige hauptsächlich in der Challenge League (2. Schweizer Liga) unterwegs. Für den FC Winterthur und den FC Schaffhausen beackerte Stamm bis 2014 die rechte Außenbahn und hat insgesamt 181-Challenge League-Einsätze in seiner Vita stehen. In seiner ersten Saison als U23-Trainer im Breisgau erreichte der gebürtige Züricher Platz neun.

    Stadion: Kaum ein Drittliga-Stadion hat so viel Bundesligaerfahrung wie das Dreisamstadion. Dort spielte von 1954 bis Oktober 2021 die erste Mannschaft des SCF, die dann in das neu gebaute Europa-Park-Stadion umgezogen sind. Bis dato spielte Freiburg mit einer Sondergenehmigung im Dreisamstadion: Das Spielfeld ist 3 Meter zu kurz für die Bundesligavorgaben, außerdem hat das Stadion ein Gefälle. So beträgt der Höhenunterschied zwischen den beiden Toren fast einen Meter. Namensgeberin der 24.000 Plätze fassenden Spielstätte ist die Dreisam, die an der Schwarzwaldstraße vorbeifließt.

    Begegnungen: Beide Teams trafen bislang zweimal aufeinander. Erstmals vor fast genau einem Jahr, im August 2021. Im Sportpark Höhenberg gewann die Viktoria mit 3:1 dank der Treffer von Simon Handle, Marcel Risse und Niklas May. Weniger aufregend dann das Rückspiel: Zwar traf erneut Simon Handle, das Spiel endete aber 1:1.

    Historie: Die U23 des SC spielte seit den 1990er-Jahren bis 2016 beständig in der vierthöchsten Spielklasse. Zunächst in der Oberliga-Baden-Württemberg unter Karsten Neitzel (bis 2008), folglich in der neuen Regionalliga Süd unter anderem trainiert vom heutigen Co-Trainer der Deutschen Nationalmannschaft, Marcus Sorg. Nachdem die Breisgauer 2016 in die nun fünftklassige Oberliga Baden-Württemberg abgestiegen waren, übernahm Christian Preußer die Geschicke. Er führte die Mannschaft direkt wieder in die Regionalliga Südwest, 2020/21 gewann Preußer mit Freiburg die Regionalliga-Meisterschaft und stieg in die 3. Liga auf. Dort trennten sich die Wege: Der Trainer ging nach Düsseldorf, Freiburg wurde Neunter in Liga drei.

    Tickets: Eure Plätze für das Spiel im Dreisamstadion könnt ihr euch direkt hier sichern. Normalpreis für einen Stehplatz ist 8€, eine Sitzplatzkarte kostet 13€ (Infos zu Ermäßigungen und Rollstuhlplätze hier).

    Partie in den Medien: Ab 13.45 Uhr überträgt Magenta Sport die Partie am Samstag LIVE. Wie gewohnt halten wir euch auch über unsere Social-Media-Kanäle (FacebookInstagramTwitterYouTube) auf dem Laufenden. Informationen, ob und wie das Vussballradio Schäl Sick live dabei ist, folgen.

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  • NLZ-Ergebnisse KW 32: U19 belohnt sich nicht bei Pflichtspielauftakt

    NLZ-Ergebnisse KW 32: U19 belohnt sich nicht bei Pflichtspielauftakt

    Am Wochenende hat nun auch im NLZ der Ligabetrieb wieder angefangen. Den Start machte die U19 gegen den VfL Bochum in der A-Junioren Bundesliga-West und verlor gegen den Favoriten 0:2. Erfolgreicher war etwa die U17, die ihren letzten Test vor dem Ligastart am kommenden Samstag (15:00 Uhr, gegen Bayer Leverkusen U16) gewann.

    Etwas zu feiern hatte auch die U11. Die Mannschaft von Stefano Abraham trat zum U11 Sommercup des SV Bayer Wuppertal an. Die Gruppenphase (2 Gruppen à 4 Teams) schloss die Viktoria als Erster ab, im Halbfinale räumte unsere U11 Gastgeber Wuppertal aus dem Weg. Erst im Finale mussten sich unsere Jungs dem VfL Bochum geschlagen geben.

    So wie auch unsere U19, für die es das erste Pflichtspiel der neuen Saison war. Die Bochumer gingen in Hälfte eins durch Adam Tolba in Führung (21.), die Jungs von Marian Wilhelm hatten viele gute Chancen, konnten sich aber nicht belohnen. Für die Entscheidung sorgte folglich VfL-Akteur Leon Tasov in letzter Minute (90.).

    Aufstellung Vitoria Köln: Juri Schüchter – Salvatore Giambra, Kaden Amaniampong, Ramez Masry – Jonah Sticker – Kian Assadollahi (60. Eray Isik) – Romeo Aigbekaen, Luca de Meester (70. Fabrizio Fili), Josia-Levi Walther, Koray Örgün (70. Kerim Taskale) – Joel Udelhoven (85. Eric Preljevic)

    Tore: 0:1 Adam Tolba, 0:2 Leon Tasov

    U17 gewinnt letzten Test vor Ligastart

    Unsere B-Junioren waren am Samstag torfreudig unterwegs. Nachdem sie gemeinsam im Sportpark Höhenberg den 2:1-Sieg der Profis gegen Dynamo Dresden sahen, standen sie abends auf Kunstrasenplatz 2 selbst auf dem Platz. Gegner war die U17 des TSV Meerbusch aus der Niederrheinliga. Die Jungs von Cheftrainer Martin Grund gaben sich keine Blöße, für die Tore beim 6:1 sorgten Leon Rashica, Ajdin Eglenovic (je 1 Tor), sowie Azem Memeti und Imad Tollih (je 2 Treffer).

    Martin Grund: „Von der ersten bis zur letzten Minute eine dominante Vorstellung von uns. Sowohl in der ersten, als auch in der zweiten Halbzeit haben Intensität, Zweikampfverhalten und die Konsequenz vor dem Tor gestimmt!“

    Alle Ergebnisse in der Übersicht:

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  • 2:1 gegen Dresden – Meißner-Doppelpack macht Englische Woche perfekt

    2:1 gegen Dresden – Meißner-Doppelpack macht Englische Woche perfekt

    7 Tage, 3 Spiele, 9 Punkte – Viktoria Köln hat beim 2:1-Heimsieg gegen die SG Dynamo Dresden die Englische Woche perfekt gemacht. Nachdem Dynamo durch Ahmet Arslan zunächst in Führung ging (14.), sorgte Viktoria-Stürmer Robin Meißner mit einem Doppelpack für den 2:1-Endstand (22. und 43.). „Die beste Halbzeit seit ich hier Trainer bin“, sagte Cheftrainer Olaf Janßen auf der anschließenden Pressekonferenz über den 1. Durchgang.

    In diesen schickte Janßen eine gegenüber dem 4:1-Auswärtserfolg auf drei Positionen veränderte Startformation: Für David Philipp und Jamil Siebert rückten Simon Handle und der zuvor gelbrot-gesperrte Christoph Greger in die erste Elf, Ben Voll kehrte nach seinem Ausfall zurück ins Tor. Nach langem Abtasten und auf beiden Seiten kontrolliertem Passspiel landete der erste Torschuss prompt im Kasten: Nach einem Steckpass von Borkowski, der die Viktoria-Abwehr aus der Bahn warf, lief Manuel Schäffler unbedrängt in Richtung Tor und schaltete Ben Voll mit einem Querpass auf Ahmet Arslan aus. Dieser musste aus fünf Metern nur noch einschieben (14.).

    Danach war offensiv nur noch die Viktoria zu sehen: Einen Abschluss von Simon Handle konnte Dresden-Keeper Stefan Drljaca festhalten (16.), eine scharfe Hereingabe von Marcel Risse verpasste Kevin Lankford anschließend nur knapp (20.). Dann aber der Ausgleich: Handle gewinnt den Ball im Mittelfeld, treibt das Spiel nach vorne und bedient Meißner halblinks am Sechzehner. Dieser zieht ab und sorgt für den 1:1-Ausgleich (22.).

    Ähnliche Aktion kurz vor Abpfiff von Hälfte eins: Nach einer schönen Kombination der Viktoria sieht Lankford an der Strafraumkante abermals Robin Meißner. Mit einem satten Abschluss linksoben in den Winkel sorgt der 22-Jährige für die Führung und den 2:1-Heimsieg der Höhenberger (43.). „Der Abschluss ist okay, würde ich sagen“ kommentierte der Torschütze seine Bude nach dem Spiel bei Magenta Sport.  Nach dem Seitenwechsel stellte Dynamo auf Dreierkette um, gab der Kölner Offensive folglich weniger Raum. Die Sachsen bedienten sich fast ausschließlich dem „Kick and Rush“-Vussball, mit langen Bällen auf die beiden Sturmkanten Manuel Schäffler und Stefan Kutschke wollten die Gäste dem Viktoria-Tor gefährlich werden. Allerdings hatte Ben Voll einen vergleichsweise ruhigen Arbeitstag und jubelte mit seiner Mannschaft nach fünfminütiger Nachspielzeit ob des dritten Siegs in Folge.

    Tore: 0:1 Ahmet Arslan (14.), 1:1 Robin Meißner (22.), 2:1 Robin Meißner (43.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Lars Dietz (31.), Moritz Fritz (61.), Christoph Greger (79.), Jamil Siebert (90.)

    Dynamo Dresden: Claudio Kammerknecht (30.), Kyu-Hyun Park (53.), Ahmet Arslan (90.+1.)

    Zuschauerinnen und Zuschauer: 3.412

    Aufstellung Viktoria Köln: Ben Voll, Patrick Koronkiewicz, Lars Dietz (69. Jamil Siebert), Christoph Greger, Niklas May – Moritz Fritz – Patrick Sontheimer, Marcel Risse (85. Hamza Saghiri), Kevin Lankford (46. David Philipp; 69. Simon Stehle), Simon Handle – Robin Meißner (89. Seokju Hong)

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  • Simon Handle im Interview: „Vor den Fans zu jubeln ist immer etwas Besonderes“

    Simon Handle im Interview: „Vor den Fans zu jubeln ist immer etwas Besonderes“

    Was für eine Bude von Simon Handle am Dienstag! Der 29-Jährige traf beim Sieg bei Rot-Weiss Essen sehenswert zum 4:1-Endstand und meldet sich nach Verletzung in der Vorbereitung zurück. Vor der Partie am Samstag gegen Dynamo Dresden haben wir mit dem Flügelspieler über seine Rückkehr, sein Studium und den kommenden Gegner gesprochen.

    Ihr wollt das Gespräch lieber hören und sehen? Dann gelangt ihr hier direkt zum Video!

    Hallo Simon, nach deiner Verletzung hast du dich auf dem Vussballplatz bestens zurückgemeldet und am Dienstag in Essen ein wunderschönes Tor zum 4:1 erzielt. Wie fühlt sich die Rückkehr für dich an?

    Simon: Ich bin natürlich überglücklich, wieder gesund zu sein und machen zu können, was ich liebe: Nämlich mit den Jungs auf dem Trainingsplatz zu sein, zu kicken und auch bei den Spielen wieder dabei zu sein. Das hat mir sehr gefehlt, ich habe lange dafür gearbeitet, um zurückzukommen!“

    Die letzten Monate seit dem Klassenerhalt waren auch für dich sicherlich sehr emotional. Kannst du uns einmal in deine Gefühlswelt seit Mai 2022 mitnehmen?

    Simon: Wir waren schon einer enormen Drucksituation ausgesetzt. Angefangen bei dem Spiel in Halle, da haben wir kein gutes Spiel gemacht und nur einen Punkt geholt. Dann hatten wir mit Kaiserslautern und Braunschweig zwei Brocken, die noch aufsteigen konnten, aus dem Weg zu räumen. Gerade in der Situation, wenn man so weit unten steht, ist es kein Klacks, dass man mal sagen kann ‚Wir holen eh irgendwo drei Punkte‘. Aber es war allen Ehren wert, was wir dann abgeliefert haben. Gegen Kaiserslautern haben wir ein super Spiel gemacht, als Zugabe dann noch in Braunschweig gewonnen. Veredelt haben wir das Ganze dann mit dem Pokalfinale. Die Vorbereitung darauf war schwer, viele Spieler waren krank. Es war dann ein gutes Ende nach einer schweren, energiezehrenden Saison.

    Und dann kam der Sommer und deine Verletzung…

    Simon: … und die war sehr unglücklich. Aber das gehört zum Vussball leider dazu. Ich habe mir das natürlich alles anders vorgestellt, wollte an der guten Saison zuvor anknüpfen. Da wurde ich dann in der Vorbereitung zurückgeworfen. Aber ich bin jemand, der versucht, gleich nach vorne zu schauen. Natürlich habe ich 2-3 Tage gebraucht, um den Blick wieder nach vorn zu richten. Aber ich versuche immer einmal mehr aufzustehen als ich falle!

    Ihr wollt wissen was Simon Handle über sein Tor gegen Essen sagt? Dann gelangt ihr hier direkt zum Video!

    Nach deinem wunderschönen Tor am Dienstag in Essen bist du direkt zu den Fans gelaufen. Woher kam deine Intuition, direkt zu den mitgereisten Anhängern zu laufen?

    Simon: Ich glaube, in den Momenten unmittelbar nach einem Tor denkt man gar nicht so viel. Man arbeitet dann automatisiert, wie ein Roboter. Aber es waren einige Fans dabei, was mich und die Mannschaft extrem gefreut hat. Mit den Fans zu Jubeln ist etwas ganz Besonderes, das war ein kleiner Dank an unsere Unterstützer.

    Nicht erst in Essen haben wir deine Torgefahr zu sehen bekommen. Allerdings hast du schon in der Vergangenheit oft auf anderen Positionen, auf als Außenverteidiger, der Mannschaft ausgeholfen. Hast du eine Lieblingsposition oder spielst du einfach gerne da, wo der Coach dich einsetzt?

    Simon: Ja, im Endeffekt ist es so, dass ich da auflaufe wo der Trainer mich haben möchte. Aber die letzte Saison war schon sehr speziell, weil wir viele Ausfälle hatten. Aufgrund meiner Variabilität konnte ich aber dann die ein oder andere Position spielen und der Mannschaft helfen. Meine Lieblingsposition ist aber definitiv Linksaußen. Ich habe aber auch die linke und rechte Außenverteidigerposition schätzen gelernt. Es ist schon etwas Besonderes von hinten Dampf zu machen, obwohl ich mich schon eher vorne sehe. 

    Dampf machst du im Besonderen auch für deine Karriere nach der Karriere. Deinen Bachelor hast du abgeschlossen und danach einen Masterstudiengang angefangen. Wie können wir uns deinen Alltag als Profi-Vussballer und Student vorstellen?

    Simon: Ich habe neben dem Vussball immer noch etwas anderes als zweiten Fokus gebraucht. Wir haben als Profis auch in der laufenden Saison natürlich freie Nachmittage und viel Freizeit. Mir ist es wichtig, mich neben dem Vussball noch weiterzuentwickeln. So habe ich mich dann für das Studium entschieden. Ich bin heilfroh, den Bachelor schon abgeschlossen zu haben und im Master-Studium im nächsten Semester schon das letzte anzutreten. Ich weiß, dass der Vussball nicht unendlich ist. Ich weiß – und habe es am eigenen Leib erfahren – dass Verletzungen eine Karriere schon durchkreuzen können. Deswegen war es mir wichtig, dass ich mir neben dem Vussball noch ein zweites Standbein aufbaue. Ich möchte ready sein für den Zeitpunkt, an dem es – warum auch immer – mit dem Vussball nicht mehr weitergehen kann. Ich bin schon 29 Jahre alt, will aber natürlich noch 5-6 Jahre spielen. Ich denke, dass ich dahingehend gut organisiert bin. Der Vussball ist auch nicht immer positiv, man hat mal gute und mal schlechte Tage. Da tut mir das Studium auf jeden Fall gut.

    Wo siehst du dich, sobald deine Vussballer-Karriere mal beendet ist?

    Simon: Das ist schwierig zu sagen. Dadurch, dass ich ein Sportmanagement-Studium mache, sehe ich mich schon im Sportbusiness oder im Vussball speziell. Aber es ist echt schwierig zu prognostizieren, was es sein kann oder sein wird. Aber meine Ambitionen sind schon, das als Profi gelernte später einmal weiterzugeben.

    Bringt dich dein Studium und die Lerninhalte dort auch jetzt schon als Aktiver weiter?

    Simon: Ja, das würde ich schon sagen. Vielleicht nicht speziell die Themen, auch wenn da interessante Bereiche wie Sportrecht dabei sind. Viel mehr aber was die Gelassenheit angeht, auch im Alltag. Es bringt mich weiter, neben dem Vussball etwas anders zu machen. Vor allem in den Phasen, in denen es vielleicht mal nicht so gut läuft. Aber natürlich auch, wenn es gut läuft. Das Studium erdet einen dahingehend, dass man neben dem Vussball noch andere Ziele hat.

    Wir können nochmal auf den Vussball-Platz zurückkehren: Samstag steht mit Dynamo Dresden schon der nächste Gegner auf dem Plan. Was für einen Gegner erwartest du?

    Simon: Dresden hat zweimal hintereinander gewonnen, scheint in der Liga angekommen. Das ist gerade für Absteiger oft nicht so einfach. Aber sie haben auf jeden Fall einen sehr guten Kader, ich würde sagen ein Top-3-Kader in der Liga. Natürlich auch super Fans, auf die freue mich mich auch schon. Beide Mannschaften sind mit sechs Punkten in die Spielzeit gestartet, wir müssen uns sicherlich nicht vor Dresden verstecken. Wir wissen aber dennoch, dass es eine große Herausforderung sein wird, sind aber gut vorbereitet. Das Spiel geht mit 0:0 los und wir wollen die drei Punkte in Köln-Höhenberg lassen!

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  • Viktoria und Yuicery weiten Partnerschaft aus

    Viktoria und Yuicery weiten Partnerschaft aus

    Viktoria Köln und Yuicery bleiben Partner. Der Drittligist von der Schäl Sick und die Kölner Filiale Deutschlands erster zu 100 Prozent pflanzlichen Fastfood-Kette haben ihren Vertrag verlängert.

    „Wir als Kölner Yuicery freuen uns außerordentlich erneut zum auserwählten Kreis der Viktoria-Partner zu gehören. 2021 haben wir unsere Kooperation bereits erfolgreich gestartet und die Mannschaft während der Saison wöchentlich mit unserem frischen und energiegeladenen Essen versorgt. Umso mehr freut es uns, dass sich die Zusammenarbeit nun weiter vertieft und wir neben der Belieferung der Mannschaft auch bei ausgewählten Veranstaltungen wie Heimspielen oder Vereinsfesten direkt vor Ort die Fans und Gäste mit unserem pflanzlichen Essen verwöhnen können“, erklärt Geschäftsführer Raphael Kommor. „Viktoria Köln ist für uns ein Vorzeigeverein, der anderen Mannschaften vorlebt, wie man eine sportlergerechte und gesundheitsfördernde Ernährung in seinen Trainingsalltag einbauen kann und gleichzeitig als Nebeneffekt unsere heute mehr denn je geforderte Umwelt entlastet. Auf eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft!

    Yuicery will Fast Food revolutionieren und hat die Mission, den Menschen einen gesunden und bewussten Lifestyle näher zu bringen. Eine ausgewogene, pflanzliche Ernährung gilt nachweislich als gesünder und nachhaltiger als der Konsum von tierischen Produkten.

    „Mit dieser Ausrichtung passt Yuicery hervorragend in unsere Vamilie“, erklärt Viktoria-Geschäftsführer Eric Bock. „Wir wollen in Sachen Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle einnehmen im deutschen Vussball, und da fangen wir gerne bei der Ernährung an. Ich weiß, dass die Yuicery-Bowls bei unseren Spielern sehr beliebt sind und kann auch selbst bestätigen, dass Fast Food lecker und doch gesund sein kann, egal ob Bowl, Juice oder Sandwich.“

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  • Ganz besonderer Besuch bei der Viktoria: Sehhunde zu Gast in Höhenberg

    Ganz besonderer Besuch bei der Viktoria: Sehhunde zu Gast in Höhenberg

    Erstes Heimspiel, erster Sieg – und für 11 der insgesamt 2.123 Zuschauerinnen und Zuschauer war die Partie zwischen Viktoria Köln und Wehen Wiesbaden (1:0) ein ganz besonderes Erlebnis: Der Fanclub Sehhunde e.V. besuchte erstmals den Sportpark Höhenberg und bekam neben dem Heimsieg auch eine individuelle Stadiontour zu erleben.

    Warum die Sehhunde e.V. so besonders sind? Das verrät der ganze Name des Fanclubs: „Fussball-Fanclub für Blinde und Sehbehinderte e.V.“. Seit 1991 organisieren sich hier blinde und sehbehinderte Vussballfans aller Vereine von Bundesliga bis Kreisklasse. Zweck des Vereins ist es, Blinde und Sehbehinderte in die Gesellschaft im Allgemeinen und in die Gemeinschaft der Vussballfans im Besonderen zu integrieren. Dies haben sie unter anderem dadurch geschafft, dass sie Ende der 1990er-Jahre an der Einführung von Blindenreportagen für Vussballspiele beteiligt waren.

    Und eine Blindenreportage bietet Viktoria Köln auch seit Januar 2022 an – das Vussballradio Schäl Sick. So war es für die sieben Blinden und Sehbehinderten Gäste möglich, das Spiel in vollen Zügen mitzuerleben. Vom 1:0-Sieg reportierten Daniel und Jakob, die Sehhunde bekamen gegen einen Pfand Funkgeräte – so wie bei jedem Heimspiel von Viktoria Köln üblich.

    Doch schon vor dem Anstoß um 14 Uhr begann das Programm für die Sehhunde, ab 11 Uhr startete die Stadiontour unter der Leitung von Lisa Schiepan, CSR- und Gemeinwohlbeauftragte von Viktoria Köln. „Mit diesen besonderen Stadiontouren setzen wir uns bei der Viktoria für ein nahbares und barrierefreies Stadionerlebnis ein und versuchen dabei auch auf die individuellen Wünsche unserer Besucher*innen einzugehen.“ Zunächst ging es in die Heimkabine, wo Teammanager Markus Lützler und sein Vorgänger Patrick Elert von ihren Aufgaben, den in der Kabine befindlichen Utensilien und die Lieblingssnacks der Viktoria-Spieler erzählten. Anschließend durften die Sehhunde den Innenraum betreten, sich auf die Heimbank setzen und einmal den Rasen des Sportpark Höhenberg fühlen.

    Danach kam Philipp Rothenmeyer, Leiter Spielbetrieb & Ticketing, sowie Veranstaltungsleiter dazu und stellte seine Aufgaben dar. Dazu gehören etwa die Ordnerpositionierungen, Fluchtwege uvm. Weitere Informationen gab es von Jakob Settgast als Mitarbeiter Medien/Kommunikation. Er stellte den Gästen zunächst den TV-Compound und die grobe Arbeit mit den Kollegen von Magenta Sport vor, bevor es gemeinsam in den Pressecontainer ging. Hier bekamen die Sehhunde Einblicke in die Medien- und Kommunikationsarbeit bei Viktoria Köln und stellten Fragen wie bei einer Pressekonferenz.

    Nachdem es von Jakob Settgast als Initiator des Vussballradio Schäl Sick weitere Einblicke in die Blindenreportage bei Viktoria Köln gab, besuchten die Gäste den Fanartikelstand. Dort stellten Rita Bönig und Christopher Heybach unter anderem die Neuzugänge des Fanshops vor. Nach einer Stärkung mit Bratwurst und Getränk war auch schon das Spiel begonnen, die Sehhunde erlebten den ersten Viktoria-Sieg 2022/23 hautnah.

    Nachdem die Pressekonferenz nach dem Spiel beendet war, trafen sich das Team des Vussballradio Schäl Sick und die Sehhunde gemeinsam im Pressecontainer für eine Feedback-Runde zur Blindenreportage. Besnik Abazaj, Leiter Vussballradio Schäl Sick: „Der Besuch der Sehhunde e.V. bekräftigt uns in der Idee, die wir vor etwa einem Jahr hatten: Mithilfe einer Blindenreportage Blinden und Sehbehinderten Vussballfans die Möglichkeit zu geben, an unseren Spielen teilzunehmen. Das Feedback war für uns sehr hilfreich, unser noch junges Vussballradio Schäl Sick weiter zu verbessern. Wir freuen uns über jeden einzelnen Vussballfan, dem wir bei unseren Heimspielen ein perfektes Stadionerlebnis bieten können!“

    Im Anschluss fuhren die Sehhunde gemeinsam zu unserem Partner ins Hotel Stadtpalais in Deutz, wo sie um 18 Uhr ihre jährlich stattfindende Mitgliederversammlung abhielten.

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  • U19: Bundesliga-Start gegen „absolute Spitzenmannschaft“ am Samstag

    U19: Bundesliga-Start gegen „absolute Spitzenmannschaft“ am Samstag

    Am Wochenende ist es soweit: Unsere U19 startet in die neue A-Junioren Bundesliga-West-Saison. Auftaktgegner für die Mannschaft von Marian Wilhelm ist der VfL Bochum. „Eine absolute Spitzenmannschaft“, findet der U19-Cheftrainer. Die Partie findet, anders als ursprünglich geplant, am Samstag um 11 Uhr in der Belkaw Arena in Bergisch Gladbach statt. Wichtig: Es wird vor Ort keine Bewirtung geben. Bringt also neben Sonnenschutz auch ausreichend zu Trinken mit!

    „Es ist natürlich traurig nicht in gewohnter Spielstätte die Liga starten zu können. Aber in erster Linie überwiegt die Dankbarkeit dafür in Bergisch Gladbach spielen zu dürfen. Es ist ebenfalls ein extrem schönes Stadion mit einem tollen Rasenplatz“, so Wilhelm über die Verlegung vom Troisdorfer Aggerstadion in die Belkaw Arena.

    Dennoch gehen die A-Junioren mit viel Selbstvertrauen in die neue Saison. Den letzten Test vor dem Ligastart gewann die Mannschaft am Sonntag gegen die Kickers Offenbach (4:1), hinzu kommen weitere gute Tests in der Vorbereitung: Ein 6:3-Sieg gegen Alemannia Aachen, ein 4:3 in Darmstadt, ein 3:0-Erfolg bei den Herren des TuS BW Königsdorf oder auch ein 15:0 bei den Adlern Dellbrück. „Wir sind sehr gut durch die Vorbereitung gekommen. Es war eine intensive Zeit für die Jungs, aber sie wirken jetzt extrem frisch und hungrig auf den Start,“ sagt Wilhelm über die Sommervorbereitung.

    In dieser galt es vor allem, eine fast komplett neue Mannschaft zusammenzuführen und fit für die neue Saison zu machen. Der Großteil der Jungs, die in der vergangenen Bundesliga-Saison sensationell den Klassenerhalt geschafft und Silber im FVM-Pokal geholt haben, hat die Altersgrenze erreicht und den Schritt in den Herrenvussball gemacht. Aus der vergangenen Saison sind noch Luca de Meester, Kian Assadollahi, Salvatore Giambra, Fabrizio Fili, sowie die lange verletzt ausgefallenen Rexhep Ajdari und Oshaomah Ichue dabei. Der Rest des Kaders besteht aus der letztjährigen U17 sowie externen Neuzugängen. „Natürlich braucht so eine neue Mannschaft vor allem Zeit. Wir haben die Findungsphase noch nicht gänzlich abgeschlossen, aber wir haben wieder eine extrem positiv verrückte Gruppe zusammen“, zeigt sich der U19-Cheftrainer optimistisch. 

    Nun steht für die neue Mannschaft der VfL Bochum auf dem Plan. Die vergangene Spielzeit beendeten die Ruhrpötter auf Platz vier, lediglich einen Punkt hinter Vize-Meister Schalke 04. Dementsprechend muss sich Wilhelm auf einen starken Gegner vorbereiten: „Bochum ist in diesem Jahr eine absolute Spitzenmannschaft und nicht ohne Grund in der neuen Konstellation noch ungeschlagen. Ich bin mir sicher, dass sie ganz oben ein Wörtchen mitreden werden. Gerade ihr variables Offensivspiel mit viel individueller Qualität und ihr starkes Pressing wirkt, trotz der frühen Saisonphase, sehr reif und stimmig. Man merkt, dass sie nur einen Neuzugang integrieren mussten und einige ihrer Spieler schon Profiluft schnuppern konnten.“

    Auch Yannik Hohmann, der Administrative Leiter des NLZ sieht die Viktoria vor einem harten Duell: „Der VfL Bochum ist natürlich ein harter Brocken, der uns am Samstag bevorsteht. Nichtsdestotrotz fängt das Spiel bei Null an und endet nach 90 Minuten.“ Und so geht die Viktoria-U19 mit breiter Brust und Vorfreude in die Begegnung am Samstag: „Auch wenn die Rollenverteilung klar scheint, werden wir alles in 90 Minuten auf dem Platz lassen. Wir wollen uns ein Spiel auf Augenhöhe erarbeiten“, so Marian Wilhelm.

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