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  • Viktoria erkämpft Unentschieden in Chemnitz

    Viktoria erkämpft Unentschieden in Chemnitz

    Der FC Viktoria Köln hat am Samstag beim Chemnitzer FC ein 2:2 (2:2) erreicht. In der Partie im Stadion an der Gellertstraße fielen alle vier Treffer vor der Pause.

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev setzte im Tor auf André Weis. In der Abwehr spielten Jonas Carls, Sead Hajrović, Lars Dietz und Marcel Gottschling. Auf der Sechserposition kamen Mart Ristl und André Dej zum Einsatz. Im offensiveren Mittelfeld bot Dotchev Geburtstagskind Simon Handle, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler auf. Im Sturm begann Top-Torjäger Albert Bunjaku.

    Den besseren Start in das Spiel erwischten die Chemnitzer, die zu Beginn nach ihren Eckbällen von der rechten Seite zu ersten Kopfballmöglichkeiten kamen. Die erste gute Chance für die Gastgeber gab es dann in der 25. Minute. Denn da zeigte Schiedsrichterin Katrin Rafalski nach Foulspiel von Mart Ristl auf den Elfmeterpunkt. CFC-Spieler Philipp Rosiner nahm dankend an und verwandelte den Ball halbhoch in der rechten Torhälfte.

     

     

    Doch die Viktoria kam zurück. Und wie! Denn in der 32. Minute zog Wunderlich aus zwölf Metern ab. Sein Rechtsschuss wurde abgefälscht und ging ins Tor – damit stand es 1:1. Die Viktoria bekam das Geschehen jetzt besser in den Griff. Der Lohn sollte folgen. In der 36. Minute legte Holzweiler etwas glücklich für Bunjaku auf, der das Leder aus halbrechter Position auf Höhe des Fünfmeterraums versenkte. Damit stand es 2:1 für die Höhenberger.

    Aber die Führung hielt nicht lange. Denn Schiedsrichterin Rafalski zeigte in der 39. Minute erneut auf den Elfmeterpunkt – und dieser Strafstoß nach angeblichem Foul von Hajrović an Tarsis Bonga war für Chemnitz ein echtes Geschenk. Doch auch dieses Mal traf Hosiner sicher für die Gastgeber, sodass es mit dem 2:2 in die Pause ging.

    Dotchev schickte das gleiche Team in die zweiten 45 Minuten. Und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Doch richtig klare Torchancen ergaben sich erst einmal nicht. Oftmals fehlte auf beiden Seiten der finale Pass. Dabei zeigten die Mannschaften ein enorm hohes Tempo. In der 64. Minute wechselte Dotchev dann Steven Lewerenz für Holzweiler ein – damit bestritt auch er neben Weis, Carls und Hajrović sein Pflichtspiel-Debüt für die Viktoria.

    In der 70. Minute zeigte Weis eine Glanztat. Hosiner köpfte aus einer Entfernung von zwei Metern auf das Kölner Gehäuse. Doch der Höhenberger Keeper lenkte den Ball mit einem tollen Reflex über das Tor. Nur 30 Sekunden später hielt er nach Kopfball von Sören Reddemann sicher. Aber auch die Chancen der Viktoria wurden gefährlicher. Bunjaku schoss in der 72. Minute über den Kasten von Jakub Jakubov.

    Drei Minuten später zielte Bonga aus 18 Meter wiederum knapp neben das Kölner Tor. Danach sorgte Lewerenz wieder für Torgefahr seitens der Viktoria (77.). In der 83. Minute setzte Dotchev mit der Einwechslung von Pflichtspieldebütant Michael Seaton (für Bunjaku) auf frischen Wind in der Viktoria-Offensive. Nur zwei Minuten später hatte Wunderlich gleich zwei gute Schussmöglichkeiten, doch beide wurden abgeblockt. Kurz danach scheiterte Ristl mit einem Fernschuss an Jakubov. Dann war die Partie vorbei.

    Aufstellung: André Weis – Jonas Carls, Sead Hajrović, Lars Dietz, Marcel Gottschling – Mart Ristl, André Dej (79. Kai Klefisch) – Simon Handle, Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (64. Steven Lewerenz) – Albert Bunjaku (83. Michael Seaton)

    Tore: 1:0 Philipp Hosiner (25., Foulelfmeter), 1:1 Mike Wunderlich (32.), 1:2 Albert Bunjaku (36.), 2:2 Philipp Hosiner (39., Foulelfmeter)

    Gelbe Karten:

    Chemnitzer FC: Matti Langer (29.), Rafael Garcia (36.), Daniel Bohl (61.),

    Viktoria Köln: André Dej (62.), Steven Lewerenz (81.), Jonas Carls (90. + 1)

    Zuschauer: 4.142

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

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  • Auswärtstickets für Unterhaching

    Am Samstag in Chemnitz, am 31. Januar beim Halleschen FC und am 15. Februar bei der SpVgg Unterhaching – für Viktoria Köln stehen bis Mitte Februar drei Auswärtsspiele und nur ein Heimspiel (am 8. Februar gegen den FC Bayern München II) auf dem Programm. Während die Tickets für die Auswärtspartien in Chemnitz und Halle schon seit längerer Zeit in der Viktoria-Geschäftsstelle im Sportpark Höhenberg erhältlich waren, gibt es dort jetzt auch die Karten für die Partie in Unterhaching.

    Für das Spiel an der südlichen Grenze von München hat sich die Viktoria eine Menge vorgenommen. Denn das Hinrundenspiel im August 2019 ging mit 0:2 durch Treffer von Moritz Heinrich (63.) und Sascha Bigalke (69.) verloren – und das, obwohl die Viktoria eigentlich die spielbestimmende Mannschaft mit den besseren Chancen war. So musste selbst Unterhaching-Coach Claus Schromm anerkennen, dass es ein „dreckiger Sieg“ gewesen sei. „Hier hat heute einfach der Glücklichere gewonnen“, so Schromm hinterher.

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  • Dotchev hofft auf Punkte

    Am Samstagnachmittag startet Viktoria Köln nach der Winterpause wieder in die 3. Liga. Dann ist die Mannschaft aus Höhenberg beim Chemnitzer FC zu Gast. Am Freitagmorgen um 8.00 Uhr geht es für die Kölner mit dem Bus los. Nach Ankunft soll vor Ort noch eine Trainingseinheit bestritten werden, bevor es dann am 25. Januar um wichtige Punkte geht.

    „In unserer Situation hat jetzt jedes Spiel eine enorme Bedeutung“, sagt Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev. „Chemnitz ist ein direkter Konkurrent von uns. Deshalb ist die Partie umso wichtiger. Wir brauchen unbedingt Erfolgserlebnisse und Punkte, die uns auch ein bisschen Ruhe für die restlichen Spiele geben. Es wäre optimal, wenn wir mit einem Sieg starten.“

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  • Gegnercheck: Wiedersehen mit Patrick Glöckner

    Am Samstag trifft die Viktoria im ersten Pflichtspiel des Jahres 2020 auf einen alten Weggefährten: Denn Patrick Glöckner, ehemaliger Cheftrainer der Höhenberger, trainiert seit September 2019 den Chemnitzer FC und somit den kommenden Gegner von Kapitän Mike Wunderlich und seinen Teamgefährten.

    Die Hinrunde:

    Wer die 3. Liga genau verfolgt, weiß, dass es in der Hinrunde nicht ganz so rund für den Chemnitzer FC lief. Mit 20 Punkten stehen die Sachsen zurzeit einen Punkt und damit einen Platz hinter der Viktoria. Gerade der Beginn der Saison verlief miserabel für den CFC: In den ersten zehn Spielen konnten die Sachsen lediglich einmal als Sieger vom Platz gehen. Hinzukamen drei Unentschieden und sechs Niederlagen. Seit dem Trainerwechsel geht es allerdings bergauf bei den Himmelblauen: Denn seitdem Glöckner an der Seitenlinie steht, konnten sie aus elf Meisterschaftsspielen 14 Zähler holen. 

    Das Hinspiel:

    Im Hinspiel konnte sich die Viktoria mit 3:2 durchsetzen. 75 Minuten lang waren die Höhenberger damals den Gästen aus Chemnitz klar überlegen. Mit 3:0 ging es nach Toren von Bunjaku (22. und 27.) sowie Handle (31.) in die Pause. Dann kamen die Sachsen noch einmal ran und konnten mit zwei Treffern durch Bozic (76.) und Bonga (80.) auf 2:3 verkürzen. Am Ende blieb es aber beim ersten Sieg in der 3. Liga für Viktoria Köln.

    Die personelle Situation:

    Die Sachsen werden am Wochenende definitiv auf Tobias Müller (Leistenoperation), Ioannis Karsanidis und Noah Awuku (beide Kreuzbandriss) verzichten müssen. Innenverteidiger Niklas Hoheneder fehlt aufgrund einer Gelbsperre.

    Der Trainer:

    Erst im September übernahm Ex-Viktoria-Coach Patrick Glöckner den Klub aus Chemnitz. Er folgte auf David Bergner. Jeder Fan der Kölner weiß, dass Glöckner einen großen Anteil am Aufstieg der Viktoria in die 3. Liga hatte. Bekannt ist allerdings auch, dass er am letzten Spieltag der vergangenen Saison nicht mehr auf der Bank der Höhenberger saß und damals durch Jürgen Kohler, Roland Koch und Özkan Turp ersetzt wurde. In seiner aktiven Zeit als Spieler lief Glöckner unter anderem für Eintracht Frankfurt, Kickers Offenbach sowie den FSV Frankfurt auf.

    Bisherige Bilanz:

    Das erste Spiel zwischen der Viktoria und dem CFC fand in der Hinrunde statt. Vorher trafen beide Teams noch nie in einem Meisterschafts- oder Pokalspiel aufeinander.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie am Samstag ist um 14:00 Uhr im Stadion an der Gellertstraße. Die Begegnung wird wie immer live von Magenta Sport (in der Konferenz und als Einzelspiel) übertragen. Wer über kein Abonnement der Internet-Plattform verfügt, ist bei Radio Viktoria live dabei. Über die Social Media Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter) der Viktoria werden die Fans der Höhenberger ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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  • Viktoria Köln leiht Jonas Carls aus

    Drei Tage vor dem Drittliga-Spiel beim Chemnitzer FC hat sich Viktoria Köln noch einmal verstärkt. Ab sofort wird Linksverteidiger Jonas Carls, zuvor beim FC Schalke 04, für die Höhenberger spielen.

    Carls ist 22 Jahre alt und gehörte zuletzt zum Erstliga-Kader der Schalker. Im April 2019 bestritt er sein erstes Bundesliga-Spiel für die Gelsenkirchener. In der laufenden Saison kam der Linksverteidiger in erster Linie in der Regionalliga West für die U 23 der Knappen zum Einsatz.

    „Nach der Verletzung von Fabian Holthaus wollten wir uns auf dieser Position verstärken“, erklärt Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter beim FC Viktoria Köln. „Jonas war uns unter anderem im Testspiel gegen die Viktoria aufgefallen und besticht durch seine herausragende Schnelligkeit.“

    Während der Jugendzeit spielte Carls elf Jahre lang für Bayer Leverkusen. Danach wechselte er zur zweiten Mannschaft vom 1. FC Nürnberg, ehe er im Sommer 2017 nach Gelsenkirchen ging. Steegmann: „Wir freuen uns sehr, dass wir einen sehr gut ausgebildeten Spieler ausleihen können und danken den Verantwortlichen vom FC Schalke 04 für die vertrauensvollen Gespräche.“

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  • Viktoria-Lazarett lichtet sich zur Rückrunde

    Wenn Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev derzeit auf seinen Kader schaut, dann hat er wieder mehr Optionen. Schon zum Trainingsauftakt am 3. Januar kehrten einige Spieler ins Training zurück. Andere wie André Weis, Steven Lewerenz, Sead Hajrović und Michael Seaton sind neu im Team der Höhenberger.

    Steffen Lang, der sich Mitte Dezember in der Partie gegen den KFC Uerdingen einen Nasenbein-, Augenuterboden- und Jochbeinbruch zugezogen hatte, hat beispielsweise zu Jahresbeginn das Training wieder aufgenommen. Er bestritt auch einige Vorbereitungspartien – allerdings mit Gesichtsmaske.   

    Dennoch muss Dotchev weiterhin auf den einen oder anderen Langzeitverletzten verzichten. Keeper Daniel Mesenhöler zog sich Ende November beim Training eine schwere Schulterverletzung zu. Danach unterzog sich der 24-Jährige einer Operation. Inzwischen ist er in der Reha. Er wird noch mindestens zwei Monate pausieren müssen.

    Fabian Holthaus erlitt Anfang Dezember beim Auswärtsspiel in Würzburg einen Syndesmosebandriss im linken Sprunggelenk. Inzwischen konnte der 25-Jährige das Lauftraining wieder aufnehmen. Vermutlich kann er in drei bis vier Wochen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

    Moritz Fritz, der an einer komplizierten Sehnenreizung am hinteren, linken Oberschenkel leidet, soll in den kommenden Wochen wieder ins Mannschaftstraining eingegliedert werden. Er wird der Viktoria voraussichtlich noch eine Weile fehlen.

    Ernesto Carratala Jimenez zog sich nach dem Trainingsstart im Januar einen Muskelfaserriss zu. Nach aktuellem Stand wird er das Training in zwei Wochen wieder aufnehmen können.

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  • 3. Liga: In Chemnitz geht es um wichtige Punkte

    Die Vorfreude auf den ersten Spieltag nach der Winterpause ist riesig. Für den FC Viktoria Köln kommt es dabei am Samstagnachmittag in Chemnitz (Anpfiff: 14.00 Uhr) zu einem Wiedersehen mit Patrick Glöckner, dem früheren Coach der Höhenberger. Noch mehr Brisanz verspricht die Partie allerdings aufgrund der Tabellenkonstellation. Der gastgebende Chemnitzer FC steht mit aktuell 20 Punkten auf dem 17. Platz der 3. Liga – und damit auf einem Abstiegsrang. Die Höhenberger stehen mit 21 Zählern nur einen Platz davor. Kein Wunder also, dass sich beide Teams in der Vorbereitung die nötige Form erspielen wollten. Doch das gelang beiden Mannschaften nur bedingt.

    Chemnitz absolvierte insgesamt vier Testspiele. Dabei gab es zwei Siege und zwei Niederlagen: Nach dem 0:2 gegen Adana Demirspor gewannen die Sachsen mit 3:1 gegen den FC Aarau und mit 2:1 gegen SV Waldhof Mannheim. Zum Abschluss der Vorbereitung folgte am Samstag allerdings ein 1:2 beim Regionalligisten FC Energie Cottbus. Ich denke, dass so ein Ergebnis die Sinne noch einmal schärft“, sagte CFC-Coach Glöckner nach der Partie. „Es hat gezeigt, dass wir jedes Spiel seriös angehen sollten und bei hundert Prozent sein müssen. Heute waren einige Dinge dabei, die nicht gepasst haben. Deshalb wurden wir auch mit zwei Gegentoren bestraft.“

    Viktoria Köln bestritt gleich sechs Testspiele. Dabei gab es vier Siege (6:1 gegen TuRU Düsseldorf, 6:1 gegen Budaörsi SC, 4:1 gegen FC Astra Giurgiu, 3:2 gegen den SV Bergisch Gladbach 09) und zwei Niederlagen (3:5 gegen MTK Budapest und 1:4 gegen Alemannia Aachen). Dabei spielte sich auch der eine oder andere Spieler der Kölner in den Vordergrund, den man vor der Winterpause vielleicht noch nicht so auf der Uhr hatte. Zum Beispiel überzeugte neben Sturm-Neuzugang Michael Seaton der frühere Wolfsburger Richmond Tachie. „Er ist immer gut für ein Tor. Er hat die Schusstechnik, er hat das Tempo. Er ist ein Spieler mit sehr viel Perspektive“, so Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev.

    Immerhin steuerte Tachie zwei Tore beim 3:2-Erfolg der Kölner – beim letzten Test am Sonntag in Bergisch Gladbach – bei. Mit Blick auf die Partie in Chemnitz sucht Dotchev noch nach der Formation, „die auf dem Platz funktioniert“. Dafür muss er die Defensive weiter stärken. „Wichtig ist, dass wir unter der Woche noch einmal gut arbeiten. Wir müssen die Fehler, die wir machen, abstellen. Denn wir bekommen nach wie vor sehr viele Gegentore. Ich hoffe, dass Lars Dietz – der nach seiner Verletzung noch Spielpraxis brauchte – und Sead Hajrović in der Innenverteidigung gut harmonieren. Aber das muss sich zeigen. Tatsache ist: In Chemnitz müssen wir alles noch besser machen.“

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  • 3:2 bei letzter Generalprobe vor Chemnitz

    3:2 bei letzter Generalprobe vor Chemnitz

    Der FC Viktoria Köln hat das letzte Testspiel vor der ersten Drittligapartie im neuen Jahr mit einem Sieg abgeschlossen. Beim Regionalliga-Team vom SV Bergisch Gladbach setzten sich die Höhenberger mit 3:2 durch.   

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev bot in der BELKAW-Arena im Tor zunächst André Weis auf. In der Abwehr setzte er auf Jan-Lukas Funke, Dominik Lanius, Dario De Vita und Patrick Koronkiewicz. Das Mittelfeld bildeten Steven Lewerenz, André Dej, Hamza Saghiri und Richmond Tachie. Albert Bunjaku und Michael Seaton spielten im Sturm.

    In der siebten Minute erspielten sich die Höhenberger die erste Möglichkeit: Dej nahm einen Ball 18 Meter vor dem Gehäuse per Dropkick, doch sein sehenswerter Versuch ging knapp über das Tor. 120 Sekunden später prüfte Tachie mit einem Flachschuss Keeper Peter Stürmer. Kurz danach köpfte Seaton links neben das Tor (10.).

    Anschließend folgte eine richtig gute Möglichkeit für Bergisch Gladbach: Doch Viktoria-Keeper Weis spitzelte dem allein auf das Tor zustürmenden Patrick Hill den Ball noch mit beiden Händen vom Fuß (11.). Danach verflachte die Partie ein wenig. In der 27. Minute sorgte Tachie allerdings für ein Highlight. Von Bunjaku schön in Szene gesetzt, erzielte er aus halblinker Position das 1:0 für die Viktoria.

    In der 31. Minute wechselte Dotchev Tobias Willers für De Vita ein, der sich zuvor eine Fleischwunde am rechten Fuß zugezogen hatte. Acht Minuten später setzte sich wieder Tachie am rechten Strafraumeck durch und zog von dort trocken ab – der Ball landete unhaltbar an der Unterkante der Latte und von dort im Tor. Damit stand es 2:0 für die Viktoria. In der 42. Minute gab es die Möglichkeit, die Führung auszubauen: Bunjaku traf den Pfosten.

     

     

    In der zweiten Halbzeit kamen bei Viktoria Köln Mark Depta (für Weis), Robin Bird (für Koronkiewicz), Timo Hölscher (für Bunjaku) und Sven Kreyer (für Seaton) in die Partie. Wie in der ersten Hälfte brauchten die Höhenberger eine Weile, um ihren Rhythmus zu finden. Es dauerte bis zur 61. Minute, bis Saghiri mit einem Distanzschuss Torgefahr ausstrahlte.

    In der 62. Minute sorgte Metin Kizil allerdings für den Anschlusstreffer. Somit war die Viktoria in den kommenden Minuten noch einmal gefordert. Pavel Dotchev wechselte in der 65. Minute Kai Klefisch (für Dej) und Simon Handle (für Lewerenz) ein. In der 71. Minute scheiterte Kevin Dabo mit einem harten Fernschuss an Viktoria-Keeper Depta. Drei Minuten später machte es Daniel Isken besser, sein Geschoss landete genau rechts oben im Winkel.

    Doch der Ausgleich währte nicht lange: Handle erzielte in der 77. Minute aus zwölf Metern mit einem Flachschuss die erneute Führung für die Kölner. Von diesem Rückschlag erholte sich der SV Bergisch Gladbach nicht mehr. Auf der anderen Seite ließen die Höhenberger auch nichts mehr anbrennen, sodass es beim 3:2-Auswärtserfolg blieb.

    Tore: 0:1 Richmond Tachie (27.), 0:2 Richmond Tachie (39.), 1:2 Metin Kezil (62.), 2:2 Daniel Isken (74.), 2:3 Simon Handle (77.)

    Gelbe Karten:

    SV Bergisch Gladbach 09: Cenk Durgun (58.), Milo Mc Cormick (86.)

    Viktoria Köln: –

    Zuschauer: 400

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  • Rückschlag beim Spiel in Aachen

    Rückschlag beim Spiel in Aachen

    Der FC Viktoria Köln hat eine Woche vor dem ersten Drittliga-Pflichtspiel im Jahr 2020 eine klare Niederlage hinnehmen müssen. Auf dem Tivoli unterlagen die Höhenberger beim Regionalligisten Alemannia Aachen mit 1:4 (0:0).

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev gab im Tor André Weis den Vorzug. In der Abwehr setzte er auf Steffen Lang, Sead Hajrović, Lars Dietz und Marcel Gottschling. Auf der Sechserposition spielten Mart Ristl und Kai Klefisch. Das offensive Mittelfeld bildeten Simon Handle, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler. Albert Bunjaku wurde zunächst als vorderste Spitze aufgeboten.

    Die Viktoria begann in der Defensive sehr sortiert. Dennoch sicherte sich das Dotchev-Team schon in der Anfangsphase deutlich mehr Spielanteile. Es dauerte bis zur 15. Minute, ehe Aachen die erste Tormöglichkeit hatte. Doch der Versuch von Steven Rakk landete über dem Gehäuse der Höhenberger. In der 29. Minute gab es die erste Chance der Viktoria als Wunderlich beinahe eine verunglückte Rückgabe der Gastgeber verwertete.

    So stand es nach einer halben Stunde noch immer 0:0. In der 33. Minute folgte die erste klare Torchance: Doch Handle beförderte das Leder aus kurzer Distanz über den Kasten von Ricco Cymer. In der 41. Minute hatte die Viktoria dann die nächste hochkarätige Möglichkeit: Wunderlich spielte Holzweiler auf der rechten Seite frei. Die Nummer 19 der Kölner passte sauber in die Mitte, doch Bunjaku schoss über das Tor. Somit ging es torlos in die Kabinen.

     

     

    Dotchev nahm in der zweiten Hälfte Patrick Koronkiewicz (für Gottschling) und Michael Seaton (für Bunjaku) in die Partie. Gleich nach dem Seitenwechsel schlug allerdings erst einmal Aachens Offensive zu. Robin Garnier erzielte in der 46. Minute das 1:0 für die Alemannia. Direkt im Gegenzug fiel aber der Ausgleich: Handle setzte sich auf der linken Seite durch und flankte in die Mitte auf Seaton, der den Ball direkt aus der Luft mit dem rechten Fuß verwandelte.

    Nachdem in der ersten Halbzeit noch die Defensivreihen dominierten, war jetzt in der Offensive insgesamt deutlich mehr Feuer im Spiel. So wie in der 58. Minute, da verwandelte Aachens Vincent Boesen einen Schuss aus 14 Metern rechts unten im Kasten der Höhenberger. In der 66. Minute verhinderte Weis nach Schuss von Garnier sogar einen höheren Rückstand. 60 Sekunden später war er gegen einen Rechtsschuss von Florian David Rüter aber machtlos. Damit stand es aus Kölner Sicht 1:3.

    Nach Aachens Treffer in der 67. Minute wechselte Dotchev die Spieler Dominik Lanius (für Hajrović), André Dej (für Klefisch) und Steven Lewerenz (für Handle) ein. Die Viktoria verstärkte in der Schlussphase noch einmal den Druck und sorgte beispielsweise durch Seaton in der 80. Minute für Gefahr. Doch in der 87. Minute fiel die endgültige Entscheidung: Manuel Glowacz erzielte per Foulelfmeter den 4:1-Endstand.

    Tore: 1:0 Robin Garnier (46.), 1:1 Michael Seaton (47.), 2:1 Vincent Boesen (58.), 3:1 Florian David Rüter (67.), 4:1 Manuel Glowacz (87., Foulelfmeter)

    Gelbe Karten:

    Alemannia Aachen: –

    Viktoria Köln: Mart Ristl (62.), Lars Dietz (83.)

    Zuschauer: 350

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  • Am Sonntag in Bergisch Gladbach

    Am 25. Januar steht für Viktoria Köln das erste Drittliga-Spiel im neuen Jahr auf dem Programm. Vorher gibt es für die Höhenberger noch zwei Vorbereitungsspiele: Am Samstag geht es zu Alemannia Aachen. Am Sonntag folgt dann der letzte Test vor dem Wiederbeginn der 3. Liga beim SV Bergisch Gladbach 09. Die Partie findet in der BELKAW-Arena statt. Anpfiff ist um 14.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

    Auch bei den Gastgebern aus dem Bergischen Land läuft die Vorbereitung auf Hochtouren. Seit dem 3. Januar ist die Mannschaft von Coach Helge Hohl, der jetzt auch auf einige zuvor verletzte Spieler zugreifen kann, im Training. Bisher gab es für den Tabellenachtzehnten der Regionalliga West in den Testspielen ein 1:3  gegen die U 23 vom 1. FC Köln (9. Januar) und ein 2:2 gegen Westfalia Herne (11. Januar).

    Für die Spieler von Viktoria Köln ist die Partie am Sonntag die letzte Möglichkeit, sich in einem Testspiel für einen Einsatz in der Startelf gegen den Chemnitzer FC zu empfehlen. Der Konkurrenzkampf auf manchen Positionen ist groß. Somit wird Cheftrainer Pavel Dotchev in Bergisch Gladbach sicher noch die eine oder andere Erkenntnis für das erste Punktspiel im neuen Jahr mitnehmen können. 

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