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  • Trikots weg: Diebe nach dem Spiel

    Ist das bitter! Erst verlor der FC Viktoria Köln am Mittwoch gegen den Halleschen FC (Endstand 0:2) die Punkte, dann auch noch seine Spielkleidung.

    Denn in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag machten sich Diebe an einem Container im Sportpark Höhenberg zu schaffen, in dem die Original-Trikots der Spieler mit Rückennummern und Aufdruck des Namens gelagert waren. „Es fehlen über 150 Trikots, darunter der gelbe Satz Ausweichtrikots, den wir in München eigentlich anziehen wollten“, bestätigte Marcus Steegmann, Sportlicher Leiter bei Viktoria Köln, gegenüber dem Express.

    Nun wird es schwierig, in der Kürze der Zeit – am Samstag spielen die Höhenberger bei der Bundesliga-Reserve vom FC Bayern München – die entsprechende Spielkleidung zu organisieren. Mit Unterstützung vom Sportartikelhersteller Puma und dem Porzer Sportladen, der die Trikots ja auch noch beflocken muss, wird sich das Problem wohl rechtzeitig lösen lassen. Die letzten Kleidungsstücke werden die Mannschaft voraussichtlich kurz vor dem Spiel erreichen.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele vom FC Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Viktoria vs. Ingolstadt: Vorverkauf läuft!

    Am 31. August ist der FC Ingolstadt beim FC Viktoria Köln zu Gast. Ab sofort sind Tickets für das Duell mit dem früheren Erstligisten erhältlich.

    In der Saison 2016/2017 spielte Ingolstadt sogar noch in der Bundesliga. Doch dann ging es bergab. Die Zweitliga-Saison 2018/2019 beendeten die Schanzer auf dem 16. Rang. In der anschließenden Relegation musste sich der FCI dem SV Wehen Wiesbaden beugen und kehrte somit nach zehn Jahren in die 3. Liga zurück.

    Nach einem ordentlichen Saisonstart gehört Ingolstadt allerdings zu den Teams, die beim Thema Aufstieg in die 2. Bundesliga ein Wörtchen mitreden wollen. Trainer Jeff Saibene versucht dennoch, den Ball flach zu halten. „Die 3. Liga ist gespickt mit traditionsreichen Vereinen. Unser Ziel ist es, eine gute Rolle zu spielen“, so der FCI-Coach.

    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele vom FC Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Dritte Folge der Doku-Serie „Viktoria“

    Ab 20.15 Uhr ist die nächste Folge der Doku-Serie „Viktoria“ auf sporttotal.tv zu sehen.

    Im dritten Teil steuert die Viktoria auf die Schlussphase der Regionalliga-Saison 2018/2019 zu. Der Vorsprung des Tabellenführers auf die Verfolger schmilzt dahin, eine gewisse Unruhe macht sich breit. Trotzdem gewährt Albert Bunjaku tiefe Einblicke in sein Privatleben. Außerdem geht es um die Nachwuchsarbeit vom FC Viktoria Köln.

    Die komplette Doku inklusive eines Sneak Previews der Folgen vier und fünf ist am 9. August ab 19.00 Uhr im Sommerkino Köln (im Rheinauhafen) zu sehen (Informationen und Tickets unter www.openairkino.koeln).

    Bei sporttotal.tv sind die vierte und fünfte Folge der Dokumentation ab dem 9. August  (ab 23.00 Uhr Folge IV) und dem 15. August (ab 20.15 Uhr Folge V) verfügbar.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele der Viktoria sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Viktoria unterliegt abgebrühten Hallensern

    Der FC Viktoria Köln hat das Heimspiel im Sportpark Höhenberg gegen den Halleschen FC verloren. Trotz einer ordentlichen Vorstellung musste sich das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev vor 3.100 Zuschauern gegen die effektiver agierenden Hallenser mit 0:2 (0:0) geschlagen geben.

    Dotchev baute die Startformation der Höhenberger etwas um. In der Viererkette agierte er mit Steffen Lang, Tobias Willers, Dominik Lanius für den verletzten Bernard Kyere und Marcel Gottschling. Auf der Sechserposition spielten Mart Ristl und Kai Klefisch. Im offensiven Mittelfeld kamen Simon Handle, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler zum Zug. Albert Bunjaku sollte im Sturm seine Torgefährlichkeit bestätigen, während Daniel Mesenhöler das Tor hütete.

    In der 18. Minute kam Florian Hansch für die Gäste mit einem Rechtsschuss aus 14 Metern gefährlich vor das Kölner Gehäuse. Allerdings ging sein Versuch über den Kasten von Mesenhöler. Vier Minuten später setzte Holzweiler seinen Teamkollegen Bunjaku rechts am Fünfmeterraum schön in Szene, aber Halles Keeper Kai Eisele wehrte den Ball zur Ecke ab. Der anschließende Eckball fand Lanius, doch sein Kopfball verfehlte das Gehäuse der Hallenser knapp.

    In der 31. Minute spielte Holzweiler wieder Bunjaku im Strafraum frei, doch der scheiterte mit einem harten Rechtsschuss erneut am HFC-Keeper. Erst in der 41. Minute wurde es dann wieder brenzlig für die Gäste. Doch auch Wunderlich brachte den Ball mit seinem rechten Fuß aus 14 Metern nicht an Eisele vorbei. Somit ging es mit 0:0 in die Halbzeitpause.

    Der FC Viktoria Köln kam in unveränderter Aufstellung aus der Kabine. Allerdings gab es recht früh einen Rückschlag: In der 53. Minute sorgte  Sebastian Mai nach einem Eckstoß per Kopfball ins untere linke Eck für die 1:0-Führung der Gäste. Wer jetzt dachte, die Höhenberger würden dadurch aus der Bahn geworfen, der täuschte sich. Denn die Rechtsrheinischen agierten in der Folge druckvoller. Eine Kopfballchance von Lanius war ein erster Beleg dafür (57.).

    In der 63. Minute hatte Klefisch nach Wunderlich-Ecke mit dem Kopf die Chance zum Ausgleich. Nur 60 Sekunden später war es Willers, der nach einem Eckball an Eisele scheiterte. Die Hallenser versuchten in dieser Drangphase mit Schüssen aus der zweiten Reihe für Gefahr zu sorgen. Allerdings waren die Versuche zunächst recht ungenau. In der 72. Minute wechselte Trainer Dotchev Suheyel Najar (für Klefisch) und Sven Kreyer (für Handle) ein, um die Offensive zu verstärken.

    Doch das nützte nichts: In der 76. Minute sorgte Pascal Sohm mit einem Flachschuss ins untere linke Eck für das 2:0 der Gäste. Viktoria Köln versuchte jetzt, alles nach vorn zu werfen. Allerdings sprang nichts Zählbares heraus, sodass es unter dem Strich bei der ersten Saisonniederlage blieb.

    Tore: 0:1 Mai (53.), 0:2 Sohm (76.)

    Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Steffen Lang, Tobias Willers, Dominik Lanius, Marcel Gottschling – Mart Ristl, Kai Klefisch (72. Suheyel Najar) – Simon Handle (72. Sven Kreyer), Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler – Albert Bunjaku

    Gelbe Karten:

    FC Viktoria Köln:

    Hallescher FC: Galle (79.)

    Zuschauer: 3.100

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele vom FC Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Heimspiel-Splitter: Viktoria vs. Hallescher FC

    Jetzt geht es Schlag auf Schlag! Nachdem sich am Sonntag der Chemnitzer FC im Sportpark Höhenberg präsentierte, empfängt der FC Viktoria Köln heute um 19.00 Uhr den Halleschen FC. Beide Teams haben am Wochenende Siege eingefahren: Halle gewann mit 1:0 gegen Rostock, die Viktoria setzte sich mit 3:2 gegen Chemnitz durch. Hier sind ein paar interessante Informationen zur Mittwochs-Partie.

    Albert Bunjaku: Viktoria-Stürmer Albert Bunjaku hat für ein echtes Novum in der Drittliga-Geschichte gesorgt: Doppelpack am ersten und zweiten Spieltag – das gelang zuvor noch keinem anderen Spieler in der 3. Liga.

    Bilanz: Der FC Viktoria Köln und der Hallesche FC standen sich bisher nie in einem Meisterschaftsspiel gegenüber. Die Höhenberger starteten etwas besser in die Saison. Vor dem Heimsieg gegen Chemnitz gab es ein 3:3 in Rostock. Der HFC musste sich vor dem Erfolg gegen Rostock am ersten Spieltag unglücklich mit 0:1 gegen den KFC Uerdingen geschlagen geben.

    Der Viktorianer: Wer in den Sportpark Höhenberg geht, sollte es nicht verpassen, den Viktorianer zu lesen. Denn das Heimspiel-Magazin der Höhenberger bietet interessante Neuigkeiten rund um die Spieltage und viele Informationen über die Unterstützer der Viktoria.

    Eintrittskarten: Die Partie zwischen den Höhenbergern und den Gästen aus Sachsen-Anhalt wird am Mittwoch um 19.00 Uhr angepfiffen. Die Stadion-Tore und Tageskassen im Sportpark Höhenberg öffnen um 17.30 Uhr. Für HFC-Fans gibt es die Möglichkeit, Tickets an der Osttribüne zu erwerben. Die einheimischen Fans nutzen bitte den Kassenwagen, der rechts neben dem Haupteingang stehen wird. Online gibt es Eintrittskarten unter www.viktoria-tickets.de.

    Fanartikel: Für alle Viktoria-Fans gibt es die Gelegenheit, sich vor Ort mit Fan-Utensilien auszustatten. Der Wagen mit den neuen Trikots, Schals und vielen weiteren Accessoires steht zwischen Kunstrasenplatz und Haupttribüne. Darüber hinaus sollen Fanartikel am Eingang der Südtribüne verkauft werden.  

    Fußballgeschichte: Der Hallesche FC (bis 1991 mit dem Zusatz Chemie) wurde am 26. Januar 1966 durch Ausgliederung der Fußballabteilung aus dem SC Chemie Halle gegründet. Vor der Wiedervereinigung Deutschlands spielten die Hallenser von 1965 an fast permanent in der Oberliga, der höchsten Spielklasse im DDR Fußball. Seit dem Jahr 2012 spielt der HFC jetzt in der 3. Liga. Dabei landete das Team aus Sachsen-Anhalt in der letzten Saison auf dem vierten Platz. Es gibt eine Reihe von Spielern, die für Halle spielten und danach auch in der 1. Bundesliga aktiv waren. Hier ein paar Beispiele: Norbert Nachtweih, Dariusz Wosz, René Tretschok, Jürgen Pahl, Steffen Karl, Andreas Wagenhaus, Danny Fuchs und Jörg Nowotny.

    Parken: Da die Parkplätze um den Sportpark Höhenberg begrenzt sind, wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Spiel zu kommen. Anreisende Fans mit einem PKW werden gebeten, ihre Autos in den Parkhäusern P21 und P22 an der KölnMesse (Pfälzischer Ring 105, 50679 Köln) abzustellen (hierzu bitte einfach den jeweiligen Hinweisschildern zur „koelnmesse“ folgen). Von dort aus steht dann ein Shuttle-Bus zur Verfügung, der die Zuschauer stadionnah absetzt und nach dem Spiel wieder zurückbringt. Selbstverständlich können auch von der Messe aus öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden. Mit den Buslinien 151 und 152 bis Haltestelle „Höhenberg, Frankfurter Straße“ / über Bahnhof Köln Messe/Deutz mit der Straßenbahnlinie 1 bis Haltestelle „Höhenberg, Frankfurter Straße“.

    Sperre: Niklas Landgraf vom Halleschen FC sah am Samstag im Spiel gegen den F.C. Hansa Rostock die Gelbrote Karte und wird den Hallensern daher in der Partie beim FC Viktoria Köln fehlen.

    Sportpark Höhenberg: Der Sportpark Höhenberg bietet seit dieser Saison 10.001 Zuschauern Platz. Vor der Saison wurde in Rekordzeit eine neue Stehplatztribüne für die einheimischen Fans gebaut, von der rund 3.600 Zuschauer beste Sicht genießen. Das Gesamtgewicht der Südtribüne beträgt ca. 75 Tonnen. Es wurden weit mehr als 6.500 Meter Stahlrohr verbaut. Über 3.200 Holzdielen für die Standflächen mit einer Länge von 4.800 Metern wurden benötigt. Außerdem ist ein zusätzlicher Sitzplatzblock für Gästefans errichtet worden. Vor der Erweiterung bot der Sportpark lediglich 6.214 Zuschauern Platz.  

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 31. Juli um 19  Uhr eine Temperatur von 22 °Celsius. Es soll leicht bewölkt sein.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele vom FC Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

  • Tickets für das Heimspiel gegen Unterhaching

    Am 17. August (Anpfiff: 14.00 Uhr) empfängt der FC Viktoria Köln die SpVgg Unterhaching. Ab sofort läuft der Vorverkauf für die mit Spannung erwartete Drittliga-Partie.

    Mit der SpVgg Unterhaching kommt in der 3. Liga der erste frühere Erstligist in den Sportpark Höhenberg. Unvergessen aus den Erstligazeiten der Hachinger ist sicher eine Partie aus der Saison 1999/2000. Am letzten Spieltag empfing das Team den damaligen Tabellenführer Bayer Leverkusen. Doch die Gäste aus Nordrhein-Westfalen, die mit drei Punkten Vorsprung an der Spitze der Tabelle standen, unterlagen durch ein Eigentor von Michael Ballack und einem Treffer von Markus Oberleitner mit 0:2. Somit wurde damals doch noch der FC Bayern München (3:1 gegen Werder Bremen) aufgrund der besseren Tordifferenz Deutscher Meister. Das war für viele eine Überraschung – auch für die Ligaverantwortlichen: Denn das Original der Meisterschale war in Unterhaching vor Ort, während im Olympiastadion nach dem Titelgewinn des FC Bayern nur eine Kopie der Schale überreicht wurde.

    Nachdem die Spielvereinigung zwischenzeitlich sogar in der Regionalliga spielte, gibt es seit der Saison 2017/2018 wieder Drittliga-Fußball in Unterhaching zu bejubeln. Damit es zukünftig noch höher hinausgehen kann und mehr Kapital zur Verfügung steht, ist der Drittligist jetzt sogar an die Börse gegangen. Diesen Weg ging vor der SpVgg Unterhaching von den deutschen Profiklubs im Fußball nur Borussia Dortmund.

    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele vom FC Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Geschäftsstelle am Stadion und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte beachten Sie die jeweiligen Öffnungszeiten) erhältlich.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

  • Gegnercheck: Der Hallesche FC kommt

    Bereits am Mittwoch geht es für die Viktoria in der ersten englischen Woche der Saison weiter mit einem Heimspiel. Diesmal ist es der Hallesche FC, der nach Höhenberg reist. Im ersten Saisonspiel mussten die Hallenser gegen den KFC Uerdingen eine 0:1-Niederlage hinnehmen. Am Samstag folgte dann ein 1:0 gegen den F.C. Hansa Rostock. Björn Jopek erzielte für die Hallenser in der 88. Minute den Siegtreffer.

    Die letzte Saison: Der FC Viktoria Köln sollte sich auf einen stark spielenden Gast vorbereiten. Denn die vergangene Saison schloss der Hallesche FC mit dem vierten Tabellenplatz ab. Mit 66 Punkten und vier Punkten Rückstand auf den diesjährigen Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden verpasste das Team aus Sachsen-Anhalt den Relegationsplatz nur knapp. Insgesamt erreichte die Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner 19 Siege, neun Unentschieden und zehn Niederlagen in der Spielzeit 2018/2019.

    Die Vorbereitung: Dieses Jahr ging es für die Mannschaft aus Halle ins Trainingslager nach Bad Blankenburg. Dort testete der HFC beispielsweise gegen Lok Leipzig und konnte mit 4:0 als Sieger vom Platz gehen. Die Generalprobe für die 3. Liga ging aber gründlich in die Hose. Im letzten Vorbereitungsspiel vor der Saison hagelte es gegen Rot-Weiß Erfurt ein 0:3. Insgesamt absolvierte die Mannschaft von Cheftrainer Torsten Ziegner sieben Testpartien.

    Die personelle Situation: Personell haben sich die Hallenser unter anderem mit Florian Hansch (vom SV Wehen Wiesbaden), Felix Drinkuth (vom SC Paderborn), Jonas Nietfeld (Jahn Regensburg), Patrick Göbel (Würzburger Kickers) und Jannes Vollert (SV Werder Bremen) verstärkt. Am Montag kam mit Terrence Boyd (zuvor Toronto FC) noch ein weiterer Top-Spieler hinzu. Der Angreifer mit Erstligaerfahrung wird in Köln aber nicht zum Einsatz kommen. Denn er muss noch einmal zurück nach Kanada reisen. Der nordamerikanische Verband muss ihm die Freigabe für den Wechsel erteilen. Dazu muss Boyd persönlich vorstellig werden. Nach zwölf Abgängen im Verhältnis zur Vorsaison zählt der Kader der Hallenser somit 26 Spieler.

    Die Historie: Der größte Erfolg der Hallenser war 1970/1971 der dritte Platz in der DDR-Oberliga. Damit gelang seinerzeit die Qualifikation für den UEFA-Pokal. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands spielte der HFC auch eine Saison lang in der 2. Bundesliga Süd (1991/1992). Danach ging es sportlich bergab, ehe im Jahr 2012 der Aufstieg in die bundesweite 3. Liga gelang. Bilanz: Eine Premiere nach der anderen: Der Hallesche FC stand dem FC Viktoria Köln noch nie in einem Meisterschaftsspiel gegenüber. Gleiches durfte ja schon über die Duelle der Höhenberger mit dem F.C. Hansa Rostock und dem Chemnitzer FC gesagt werden.

    Die Partie im TV:

    Anpfiff der Partie am Mittwoch ist um 19:00 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria natürlich über die Social Media Kanäle des Vereins auf dem Laufenden gehalten.

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  • Mittwoch „Duell der Wochenend-Sieger“

    „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, sagte einst schon Sepp Herberger. Und wenn man bedenkt, dass der FC Viktoria Köln am Mittwochabend bereits den Halleschen FC empfängt, dann hat diese alte Fußball-Weisheit mehr denn je Bestand. Schließlich liegen zwischen dem 3:2-Erfolg am Sonntag gegen den Chemnitzer FC und dem nächsten Spiel im Sportpark Höhenberg  gerade einmal drei Tage.

    Kein Wunder also, dass Trainer Pavel Dotchev seine Spieler bereits heute wieder zum Training rief. Denn mit dem Halleschen FC kommt am Mittwoch der Tabellenvierte der Vorsaison nach Köln. „Halle ist eine Top-Mannschaft in der 3. Liga“, sagte Simon Handle nach dem Sieg gegen Chemnitz vorausblickend auf die kommende Partie. „Das wird auf jeden Fall ein hartes Stück Arbeit.“

    Nach einer unglücklichen Saison-Auftaktniederlage beim KFC Uerdingen, haben die Hallenser am Samstag den ersten Saisonsieg eingefahren. Obwohl Niklas Landgraf in der 79. Minute gegen Rostock mit einer Gelbroten Karte vom Platz musste, gelang Björn Jopek in Unterzahl kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit noch der Siegtreffer für das Team aus Sachsen-Anhalt.

    „Ich glaube, wir hatten heute wieder hochkarätige Chancen“, sagte Jopek, der den Treffer mit dem vermeintlich schwächeren rechten Fuß erzielte, im Anschluss am Mikrofon von Magenta Sport. „Ich glaube, wir haben heute aber auch mehr Chancen zugelassen als gegen Uerdingen. Heute hätte jede Mannschaft 1:0 in Führung gehen können und es wäre absolut in Ordnung gewesen.“

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

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  • Pech für Viktoria: Kyere muss pausieren

    Schlechte Nachrichten für Bernard Kyere: Der 24-Jährige hat sich im Spiel gegen den Chemnitzer FC einen Adduktoren-Abriss im rechten Oberschenkel zugezogen. Das ergab die Auswertung der MRT-Aufnahmen am Montag. Der Innenverteidiger wird voraussichtlich eine Pause von zehn bis zwölf Wochen einlegen müssen und damit beim Heimspiel am Mittwoch gegen den Halleschen FC nicht im Kader stehen. „Das Ganze ist bei einem Zweikampf passiert“, erinnert sich der Abwehrspieler an die Situation, die zur Verletzung führte. Im Anschluss daran musste Kyere in der 19. Minute ausgewechselt werden.

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  • Viktoria schlägt Chemnitz mit 3:2

    Der FC Viktoria Köln hat sein erstes Heimspiel der Saison gewonnen. Das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev setzte sich am Sonntag mit 3:2 (2:0) gegen den Chemnitzer FC durch. Vor 2.510 Zuschauern sah es im Sportpark Höhenberg lange Zeit nach einer klaren Angelegenheit aus. Doch die Gäste steckten nicht auf und kämpften sich nach einem 0:3-Rückstand noch auf 2:3 heran.

    Cheftrainer Pavel Dotchev vertraute auf die gleiche Startformation wie in Rostock. In der Abwehr setzte er zu Beginn auf eine Viererkette mit Steffen Lang, Tobias Willers, Bernard Kyere und Marcel Gottschling. Auf der Sechserposition spielten Mart Ristl und Hamza Saghiri. Im offensiven Mittelfeld kamen Simon Handle, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler zum Zug. Albert Bunjaku agierte als echte Spitze, während Daniel Mesenhöler das Tor hütete.

    Der FC Viktoria Köln übte gleich zu Beginn großen Druck aus. Dadurch ergaben sich mehrere brenzlige Situationen für den Chemnitzer FC, doch die Gäste vermieden zunächst hundertprozentige Torchancen. Nach einem tollen Solo von Gottschling verhinderte in der zwölften Minute lediglich der misslungene finale Pass in die Spitze eine Riesen-Möglichkeit. Nur 120 Sekunden später folgte eine Freistoßsituation direkt am Sechzehnmeterraum: Wunderlich hämmerte den Ball an den rechten Pfosten.  

    In der 16 Minute schob dann Bunjaku freistehend ein. Schiedsrichter Patrick Alt entschied allerdings auf eine Abseitsposition. Dann ein Schock für die Gastgeber: Kyere verletzte sich, sodass er durch Dominik Lanius ersetzt werden musste (19.). In der 20. Minute kam der Chemnitzer FC erstmals gefährlich vor das Kölner Tor: Dejan Bozic nahm eine Hereingabe von links direkt mit dem rechten Außenspann – doch Viktoria-Keeper Mesenhöler hielt sicher.

    In der 22. Minute kam es zur Führung für Viktoria: Über die rechte Seite spielten sich die Höhenberger mit einem Doppelpass fein durch, sodass Bunjaku freistehend an CFC-Keeper Jakub Jakubov vorbei zum 1:0 einschob. Holzweiler hatte sieben Minuten später eine weitere Chance, doch der Torhüter der Gäste wehrte den Ball ab. In der 31. Minute lief dann Handle auf Vorlage von Wunderlich plötzlich allein auf das CFC-Gehäuse zu und versenkte den Ball rechts unten zum 2:0.

    Danach ließ es die Viktoria etwas ruhiger angehen. So ging es mit dem 2:0-Vorsprung in die Kabinen.

    Nach der Pause erwischte der FC Viktoria Köln einen perfekten Start. In der 47. Minute flankte Handle den Ball von links auf Bunjaku, der zum 3:0 einköpfte – Jakubov war erneut chancenlos. Anschließend ließen die Kölner die Zügel ein wenig schleifen. Die Folge: Nach riskantem Rückpass auf Mesenhöler kam Tobias Müller im Fünfmeterraum an den Ball. Der Viktoria-Keeper musste Kopf und Kragen riskieren, um den Anschlusstreffer der Gäste zu vereiteln.

    In der 68. Minute wieder ein gute Möglichkeit für Chemnitz: Paul Milde zwang Mesenhöler mit seinem Rechtsschuss zu einer Glanztat. Nur kurz danach scheiterte Tarsis Bonga am Kölner Schlussmann. Aber auch die Viktoria hatte weitere Gelegenheiten. Doch vor dem Tor fehlte ein ums andere Mal die nötige Präzision. In der 76. Minute gab es dann einen Handelfmeter für die Gäste: Bozic legte sich den Ball zurecht und verwandelte ins untere rechte Eck.

    Sollte es jetzt doch noch einmal eng werden für die Gastgeber? Die Antwort hieß ja. Denn Bonga verkürzte in der 80. Minute nach einem Freistoß von der linken Seite mit dem Kopf zum 2:3. Mehr gelang der Mannschaft aus Sachsen aber nicht mehr, sodass sich Viktoria am zweiten Spieltag über den ersten Saisonsieg freuen durfte.

    Viktorias Cheftrainer gewann dem Spiel positive und negative Aspekte ab. „Wir haben 60 Minuten lang sehr gut gespielt“, so Dotchev. „Dann ist der Gegner durch einen Elfmeter zurück in die Partie gekommen. Danach haben wir die Linie verloren.“ Sein Resümee: „Zum Glück haben wir den Sieg über die Zeit gebracht. Ich freue mich über die drei Punkte. Aber das Spiel hat gezeigt, dass wir noch sehr viel zu tun haben.“

    Tore: 1:0 Bunjaku (22.), Handle (31), Bunjaku (47.), 3:1 Bozic (76.), 3:2 Bonga (80.)

    Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Steffen Lang, Tobias Willers, Bernard Kyere (19. Dominik Lanius), Marcel Gottschling – Mart Ristl, Hamza Saghiri (77. Andre Dej) – Simon Handle, Mike Wunderlich (86. Klefisch), Kevin Holzweiler – Albert Bunjaku

    Gelbe Karten:

    FC Viktoria Köln: Bunjaku (75.), Klefisch (90. + 4)

    Chemnitzer FC: Milde (72.), Bozic (76.), Hoheneder (90. + 3), Tallig (90. + 4)

    Zuschauer: 2.510

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

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