Autor: zacher_admin

  • El Mala sorgt für den späten Sieg gegen Essen

    El Mala sorgt für den späten Sieg gegen Essen

    In einem intensiven Spiel gegen die formstarken Gäste aus Essen setzte sich Viktoria mit 1:0 durch. Die Jungs mit dem V auf der Brust kontrollierten über weite Strecken das Spiel, mussten in der zweiten Halbzeit einige gefährliche Angriffe der Gäste überstehen. Den entscheidenden Treffer erzielte Malek El Mala, der kurz nach seiner Einwechslung mit einem starken Solo den Unterschied machte (83.).

    Vor dem Spiel: Die nächste Englische Woche stand an. Nach der Niederlage in Aue wollte unsere Viktoria im Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen wieder punkten. Einfach sollte das aber nicht werden, denn die Gäste waren in Topform und führten die Rückrundentabelle an.

    Veränderung: Immerhin gab es positive Nachrichten: Tobias Eisenhuth, Simon Handle und Albion Vrenezi kehrten in den Kader zurück, nahmen aber zunächst auf der Bank Platz. Für den gesperrten Christoph Greger startete Zoumana Keita in der Innenverteidigung. Der 19-Jährige gab sein Startelf-Debüt in der 3. Liga. 

    Verlauf des Spiels: Viktoria übernahm sofort die Kontrolle. Mit viel Ballbesitz und sicherem Passspiel ließ das Team von Olaf Janßen den Ball gut laufen. Die erste Torannäherung ließ nicht lange auf sich warten: Engelhardt eroberte im Mittelfeld den Ball, machte Meter und zog aus 20 Metern ab – der Schuss rauschte knapp links vorbei (13.). Wenig später versuchte es Lobinger aus der Distanz, doch Essens Keeper Golz hatte wenig Mühe.

    Viktoria blieb spielbestimmend, wurde aber vor allem aus der zweiten Reihe gefährlich. Kurz vor der Pause bot sich dann die beste Chance: Ein abgefälschter Ball landete vor den Füßen von Niklas May, der direkt aus 25 Metern abzog. Außennetz! (41.)

    Fast 70 Prozent Ballbesitz sprachen eine deutliche Sprache. Essen brachte in den ersten 45 Minuten keinen einzigen Torschuss zustande, während unsere Viktoria das Spiel kontrollierte, aber die letzte Durchschlagskraft fehlte.

    Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste aktiver aus der Kabine. Plötzlich wurde es brandgefährlich: Ein langer Ball fand Martinovic, der sich im Eins-gegen-Eins durchsetzte und aus der Distanz abzog – Pfosten (62.)

    Essen blieb nun mutiger, aber auch die Viktoria setzte immer wieder offensive Akzente. Nach einer Ecke von der linken Seite kam Eisenhuth am ersten Pfosten mit dem Kopf an den Ball, konnte ihn aber nicht aufs Tor bringen (74.).

    Dann schlug die Stunde von Malek El Mala. Der eingewechselte Offensivspieler ließ mit einer starken Einzelaktion ein Gegenspieler stehen, drang in den Strafraum ein und vollendete eiskalt ins linke Eck – 1:0! (83.)

    Kurz darauf die nächste Schlüsselszene: Kraulich verstolperte den Ball, El Mala spritzte dazwischen, der Essener wusste sich nur noch mit einem Foul zu helfen und sah die Ampelkarte (85.).

    Die Jungs mit dem V auf der Brust wollten die Entscheidung. Erst prüfte Güler per Kopf aus spitzem Winkel Golz, der zur Ecke klärte. Dann stand Güler erneut am kurzen Pfosten bereit, doch wieder war der Essener Schlussmann zur Stelle (86./87.).

    In der Nachspielzeit wurde es noch einmal brenzlig. Meisel kam aus kurzer Distanz zum Abschluss, doch Keita blockte mit vollem Einsatz – das war die letzte Aktion des Spiels (90.+3).

    Am Ende entschied Malek El Mala mit einem starken Solo das Spiel. Essen wurde in der zweiten Halbzeit gefährlicher, doch die Viktoria verteidigte clever und setzte selbst immer wieder Nadelstiche. Ein hart erkämpfter, aber verdienter Sieg!

    Aufstellung: Dudu – Sidny Lopes Cabral, Zoumana Keita, Lars Dietz, Jonah Sticker (72. Tobias Eisenhuth) – Enrique Lofolomo, Florian Engelhardt, Robin Velasco (72. Lucas Cueto), Niklas May – Lex-Tyger Lobinger (72. Malek El Mala), Serhat-Semih Güler (90.+4 Kwabe Schulz)

    Vorrausblick: Am Samstag wartet ein Auswärtsspiel. Um 14:00 Uhr geht es im Stadion Rote Erde gegen Borussia Dortmund II.

    Tore: 1:0 Malek El Mala (83.)

    Zuschauer:innen: 4.938

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  • Pokalauslosung: Viktoria trifft auf Weiden

    Pokalauslosung: Viktoria trifft auf Weiden

    Der Fußball-Verband Mittelrhein hat das Halbfinale des Mittelrheinpokals ausgelost. 

    In den Semifinals trifft Viktoria Köln dabei auf Mittelrheinligist Teutonia Weiden. Im Parallelspiel duellieren sich Fortuna Köln und Alemannia Aachen. Das Finale findet auch in diesem Jahr im Sportpark Höhenberg statt. Eine zeitgenaue Ansetzung der Partien folgt.

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  • Wichtige Anreiseinfos zum Heimspiel gegen Essen

    Wichtige Anreiseinfos zum Heimspiel gegen Essen

    Am Mittwochabend (19 Uhr) trifft Viktoria auf Rot-Weiss Essen. Wir freuen uns auf viele Fans, die in den Sportpark Höhenberg kommen um unsere Mannschaft anzufeuern. Wir bitten dabei dringend um die Beachtung der folgenden Anreiseinformationen.

    Ver.di hat zu Streiks im öffentlichen Personen-Nahverkehr aufgerufen. Betroffen ist dabei auch die KVB. Busse und Bahnen fahren daher nicht wie gewohnt den Sportpark Höhenberg an.
    Deshalb bitten wir eindringlich, mit E-Scootern oder Fahrrädern anzureisen. Fahrradparkplätze sind dank unseres Partners Zweirad Prumbaum am Haupteingang reichlich vorhanden.

    Sollte es aber doch die Anreise mit dem Auto sein, bitten wir, Fahrgemeinschaften zu bilden und Parkflächen in der Umgebung zu nutzen. Der Parkplatz P1 (Frankfurter Str. / Höhenberger Ring) steht ausschließlich Stadiongästen mit ausgehändigter Parkberechtigung zur Verfügung und ist bereits restlos ausgebucht.

    Wir danken für Euer Verständnis und hoffen auf ein tolles Vussballfest im Sportpark Höhenberg!

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  • Lofolomo: „Wir gehen immer auf Sieg“

    Lofolomo: „Wir gehen immer auf Sieg“

    Die nächste Englische Woche steht an! Nach dem Dämpfer in Aue will unsere Viktoria im Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen wieder punkten. Die Gäste sind aktuell die Mannschaft der Stunde und führen die Rückrundentabelle an. In der Pressekonferenz sprachen Cheftrainer Olaf Janßen und Enrique Lofolomo über die Niederlage in Aue, den kommenden Gegner und das fehlende Spielglück.

    Olaf Janßen: „Als Uwe (Koschinat) übernommen hat, war es sehr kritisch. Die Mannschaft ist durchs Tal der Tränen gegangen. Er hat es geschafft, sie zusammenzuführen und seine Philosophie sowie Spielidee einzuflößen. Jetzt sind sie euphorisiert. Es ist eine top besetzte Mannschaft, die zurecht auf Platz 1 der Rückrundentabelle steht.“

    Enrique Lofolomo: „Jeder kleine Fehler wird bestraft. Für uns als Mannschaft ist es wichtig, wieder näher zusammenzurücken. Wir haben den Anspruch, jedes Spiel zu gewinnen. Das Spiel am Mittwoch ist extrem wichtig für uns. Wir gehen immer auf Sieg.“

    Zur kompletten Pressekonferenz geht es hier: https://www.youtube.com/watch?v=BBa1sfU-1dc
     

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  • Viktoria empfängt das Team der Stunde

    Viktoria empfängt das Team der Stunde

    Nach dem Auswärtsspiel in Aue steht für die Viktoria das nächste Highlight an. Am Mittwochabend gastiert Rot-Weiss Essen im Sportpark Höhenberg und die Mannschaft von Uwe Koschinat kommt mit reichlich Selbstvertrauen.

    Als Koschinat das Traineramt am 18. Spieltag übernahm, stand Essen mit nur 16 Punkten auf einem direkten Abstiegsplatz. Doch seitdem hat sich das Blatt gewendet. Sechs der letzten sieben Partien konnte RWE gewinnen, die letzten drei sogar ohne Gegentor. Besonders auswärts ist das Team stark: Drei Siege in Folge. Mit 19 Punkten in der Rückrunde ist Essen derzeit die formstärkste Mannschaft der Liga.

    Trotz Essens starker Form kann die Viktoria mit breiter Brust ins Spiel gehen. Seit 2012 gab es zu Hause keine Niederlage gegen RWE. In neun Heimspielen stehen drei Siege, fünf Unentschieden und nur eine Niederlage zu Buche. Auch der Gesamtvergleich fällt positiv aus: In 19 Begegnungen der Regionalliga West und 3. Liga gewann Viktoria achtmal, sechsmal teilte man sich die Punkte, fünfmal siegte Essen.

    Viktoria-Trainer Olaf Janßen hat gegen Koschinat noch nie verloren. In drei direkten Begegnungen blieb er ungeschlagen. Auch Koschinats Bilanz gegen die Viktoria ist ausbaufähig: In zehn Spielen gelangen ihm nur zwei Siege. Der letzte Erfolg liegt bereits mehr als zwölf Jahre zurück, als er noch Fortuna Köln coachte. Seitdem blieb er siebenmal in Folge ohne Dreier gegen die Viktoria.

    Ein Schüssel zum Erfolg: Essen nicht in Führung kommen lassen

    RWE ist eine Mannschaft, die mit einer Führung im Rücken schwer zu knacken ist. In 13 Spielen gingen sie in Front, zehnmal brachten sie den Vorsprung ins Ziel, dreimal gab es ein Remis. Eine Niederlage nach Führung? Fehlanzeige. Umso wichtiger wird es sein, von Beginn an wach zu sein und dem Gegner keine einfachen Chancen zu gewähren. Sowohl Viktoria als auch Essen müssen auf wichtige Stützen verzichten. Kapitän Christoph Greger fehlt gelbgesperrt, während bei den Gästen Tom Moustier aussetzen muss. Beide Teams müssen also umstellen.

    Essen bringt einiges an Erstliga-Erfahrung mit. Jimmy Kaparos, Ahmet Arslan, Torben Mühsel, Julian Eitschberger und Klaus Gjasula haben zusammen 57 Bundesliga-Partien absolviert. 

    Wiedersehen mit Michael Schultz

    Ein bekanntes Gesicht kehrt zurück nach Höhenberg. Michael Schultz, inzwischen Essens Kapitän, spielte in der Rückrunde 2020/2021 auf Leihbasis für die Viktoria und hinterließ einen starken Eindruck. Nach seiner Zeit in Braunschweig kehrte er im Januar 2023 zurück an die Schäl Sick und absolvierte insgesamt 75 Partien für unser Team. Im Sommer folgte dann der Wechsel an die Hafenstraße, wo er direkt zum Kapitän ernannt wurde.

    Mit der starken Heimserie gegen Essen im Rücken und der Unterstützung der Fans im Sportpark will unsere Viktoria am Mittwoch die drei Punkte in Köln behalten. Es wird ein intensives Duell auf Augenhöhe – und die Jungs mit dem V auf der Brust sind bereit!

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  • U19 und U17 überzeugen – Frauen siegen spät

    U19 und U17 überzeugen – Frauen siegen spät

    Ein weiteres ereignisreiches Wochenende liegt hinter uns. Während unsere erste Mannschaft im Erzgebirge ohne Punkte blieb, feierte unsere Frauenmannschaft einen gelungenen Rückrundenauftakt. Auch die U19 und U17 waren wieder im Einsatz und sorgten für spannende Partien.

    Mit einem stark dezimierten Kader reiste unsere Viktoria nach Aue. Beim Tabellenzehnten fehlte an diesem Tag jedoch die Durchschlagskraft, um Zählbares mit nach Köln zu nehmen. Trotz großem Einsatz blieb das Team über 90 Minuten zu harmlos und musste sich geschlagen geben. Eine positive Nachricht gab es dennoch: Samuele Carella aus unserem NLZ feierte sein Drittliga-Debüt. Bereits am Mittwoch geht es weiter: Im Sportpark Höhenberg empfangen wir Rot-Weiss Essen. Anpfiff ist um 19:00 Uhr, Tickets sind unter www.viktoria-shop.de erhältlich.

    U19 trotzt Ausfällen und erkämpft Remis

    Ohne die drei Stammkräfte Carella, Soldanski und Plöger, die mit der ersten Mannschaft in Aue waren, musste unsere U19 bei Arminia Bielefeld antreten. Trotz dieser personellen Herausforderung zeigte die Mannschaft von Pietro Schiavo eine starke Moral, glich zweimal einen Rückstand aus und sicherte sich am Ende ein 3:3-Unentschieden. Damit steht das Team nun auf Platz zwei – direkt hinter Bielefeld. Kommendes Wochenende ist spielfrei, weiter geht es am Samstag, den 22. März, um 11:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen TuS Blau-Weiß Königsdorf.

    U17 mit beeindruckendem Comeback

    Im Aggerstadion wartete mit Kickers Offenbach eine knifflige Aufgabe auf unsere U17. Nach einem frühen Rückstand in der 13. Minute ließ sich die Mannschaft von Thomas Idel nicht beirren und drehte das Spiel mit einer beeindruckenden Leistung. Am Ende war es ein verdienter 4:1-Erfolg, der das Team auf Platz drei der Tabelle klettern ließ – punktgleich mit Spitzenreiter Wuppertal. Am kommenden Sonntag wartet mit Fortuna Düsseldorf der direkte Tabellennachbar. Anstoß im Troisdorfer Aggerstadion ist um 11:00 Uhr.

    Arbeitssieg für die Frauenmannschaft

    Nach einer langen Winterpause startete unsere Frauenmannschaft endlich in die Rückrunde. Beim Bröltaler SC entwickelte sich ein zähes Spiel, in dem es lange nach einem torlosen Remis aussah. Doch in der 81. Minute erlöste Katarina Bendix das Team mit dem entscheidenden Treffer. Dank dieses knappen, aber verdienten 1:0-Siegs bleibt Viktoria mit fünf Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Am Sonntag steht das erste Heimspiel des Jahres an. Um 16:00 Uhr empfängt die Mannschaft von Daniel Merten den SV 09 Eitorf auf Kunstrasenplatz eins im Sportpark Höhenberg.

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  • Rückschlag in Aue

    Rückschlag in Aue

    Nach dem souveränen Pokalerfolg unter der Woche stand für Viktoria Köln das nächste Ligaspiel auf dem Programm. Trotz anhaltender Personalsorgen reiste das Team von Olaf Janßen mit breiter Brust ins Erzgebirge. Gegen den Tabellenzehnten aus Aue sollte der nächste Auswärtserfolg her. Doch die Jungs mit dem V auf der Brust taten sich schwer und mussten am Ende eine 1:2-Niederlage hinnehmen.

    Vor dem Spiel: Die erste Englische Woche hatte Viktoria Köln erfolgreich gemeistert. Ein klarer 4:0-Sieg im Mittelrheinpokal-Viertelfinale sicherte das Ticket für das Halbfinale – und das trotz 13 (!) Ausfällen. Doch die personelle Lage blieb angespannt. Erneut mussten Spieler aus der U19 nachrücken. Lasse Soldanski, Samuele Carella und Dustin Plöger waren mit ins Erzgebirge gereist. Immerhin kehrten Dudu und Cueto zurück in den Kader. Für Eisenhuth, Pöpperl, Bogicevic, Vrenezi, Handle und Fritz kam die Partie jedoch noch zu früh. Weiterhin fehlten die Langzeitverletzten Said El Mala und Oskar Hill. Im Tor ersetzte Dudu Kevin Rauhut, während Semih Güler für Donny Bogicevic startete.

    Verlauf des Spiels: Viktoria begann mutig und hatte bereits in der 4. Minute eine riesige Möglichkeit zur Führung. Nach einem verlängerten Kopfball von Lobinger setzte sich Güler stark durch und flankte in den Strafraum. Der Auer Verteidiger traf den Ball nicht richtig und irritierte damit Lobinger, der den Ball auch verfehlte.

    Doch dann kam Aue mit der ersten echten Chance eiskalt zum Erfolg. Anthony Barylla hatte im Zentrum zu viel Platz, zog aus gut 20 Metern ab und platzierte den Ball unhaltbar im linken Eck – 1:0 für die Gastgeber (11.).

    Die Jungs von Olaf Janßen suchten nach der schnellen Antwort. Nur drei Minuten später drang Lobinger in den Strafraum ein, sein Schuss wurde jedoch zur Ecke abgefälscht. In der 20. Minute dann die große Chance auf den Ausgleich: Velasco wurde nach einem schnell ausgeführten Freistoß mustergültig bedient, nahm den Ball stark mit und tauchte allein vor Männel auf. Doch der Auer Keeper rettete im Stile eines Eishockeytorwarts und verhinderte das 1:1.

    Danach verwaltete Aue die Führung und ließ Viktoria kaum zur Entfaltung kommen. Ein gefährlicher Distanzschuss von Fabisch sorgte in der 33. Minute noch einmal für Aufregung, doch Dudu parierte sicher.

    Nach der Pause wurde Aue wieder aktiver. In der 52. Minute versuchte es Rosenlöcher aus spitzem Winkel, doch Dudu war auf dem Posten und lenkte den Ball zur Ecke.

    In der 72. Minute dann der nächste Rückschlag: Wieder hatte Aue zu viel Platz vor dem Strafraum, diesmal zog Sijaric aus halbrechter Position ab. Sein wuchtiger Schuss schlug unhaltbar im Tor ein – 2:0.

    Viktoria versuchte, noch einmal zurückzukommen. In der 76. Minute kam eine Flanke von Cabral punktgenau in den Strafraum. Der eingewechselte Carella setzte zu einem Seitfallzieher an, traf den Ball jedoch nicht richtig – stattdessen landete er vor den Füßen von Lobinger, dessen Schuss aber genau in den Armen von Männel landete.

    In der Nachspielzeit gelang dann doch noch der Anschlusstreffer. Ein Freistoß aus dem Halbfeld flog in den Strafraum, Lobinger setzte sich robust durch und traf aus kurzer Distanz zum 2:1 (90.+2).
    Doch die Schlussoffensive kam zu spät – am Ende musste Viktoria mit leeren Händen die Heimreise antreten.

    Ein kleiner Lichtblick: Mit Samuele Carella feierte ein weiterer Spieler aus dem NLZ sein Drittliga-Debüt. 

    Aufstellung: Dudu – Sidny Lopes Cabral (80. Lucas Cueto), Christoph Greger, Lars Dietz, Jonah Sticker – Enrique Lofolomo (80. Kwabe Schulz), Florian Engelhardt – Robin Velasco (64. Samuele Carella), Niklas May – Lex-Tyger Lobinger, Serhat-Semih Güler (64. Malek El Mala)

    Vorausblick: Mund abputzen und weitermachen! Bereits am Mittwoch steht das nächste Heimspiel an. Um 19:00 Uhr gastiert Rot-Weiss Essen im Sportpark Höhenberg. Fest steht, dass Olaf Janßen auf den gelb-gesperrten Kapitän Chris Greger verzichten muss. Danach geht es am Wochenende zur zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund.

    Tore: 1:0 Anthony Barylla (11.), 2:0 Omar Sijaric (72.), 2:1 Lex-Tyger Lobinger (90.+2)

    Zuschauer:innen: 8.056

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  • Greger: „Wir müssen uns vor niemanden verstecken“

    Greger: „Wir müssen uns vor niemanden verstecken“

    Nach dem erfolgreichen Pokalsieg gegen Neunkirchen-Seelscheid und dem Einzug ins Halbfinale wartet nun die nächste Herausforderung: Am Sonntaggeht es für unsere Viktoria zu Erzgebirge Aue. In der Pressekonferenz sprachen Cheftrainer Olaf Janßen und Kapitän Christoph Greger über die Belastungssteuerung in der Englischen Woche, Gregers Führungsrolle, die jungen Talente aus der U19, den kommenden Gegner und die aktuelle Verletzungssituation.

    Olaf Janßen: „Die Mannschaften von Jens (Härtel) sind leidensfähig, sie sind bereit, ihr Tor zu verteidigen und dann mit ihrem Spiel dem Gegner weh zu tun. Seine Jungs sind bereit zu leiden. Jeder weiß, was das Ziel von Aue ist. Es wird ein sehr intensives Spiel, und darauf müssen wir total vorbereitet sein.“

    Christoph Greger: „Wir müssen den Blick auf uns richten. Es kommt auf Kleinigkeiten an, die entscheidend sein werden – die müssen wir abstellen und wieder fokussierter sein. Wir werden nichts geschenkt bekommen, aber wir müssen uns auch vor niemandem verstecken.“

    Zur kompletten Pressekonferenz geht’s hier: https://www.youtube.com/watch?v=wYsbbuKO9Kk

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  • Von der U8 zum Profi: Carella bleibt Viktorianer

    Von der U8 zum Profi: Carella bleibt Viktorianer

    Viktoria Köln hat U19-Talent Samuele Carella auch für die Zukunft an den Verein gebunden. Der 18-Jährige hat beim Drittligisten seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Bereits in der U8 war der offensive Mittelfeldspieler beim Schäl-Sick-Klub aktiv und sammelte in dieser Saison im Landespokal erste Pflichtspielminuten bei den Profis.

    „Fantastisch, dass Samu bei uns den Schritt in den Profifußball macht“, freut sich Till Mester, Übergangs-Koordinator von Viktoria Köln. „Er ist in einer langen Liste der nächste Spieler aus unserem NLZ, der das schafft. Wir werden nun intensiv daran arbeiten, dass er sich perspektivisch in unserer 1. Mannschaft etabliert.“ Carella ist bereits der elfte Spieler mit Viktoria-NLZ-Erfahrung im Profi-Kader von Olaf Janßen. 

    Von der U8 bis zur U10 spielte Carella bereits für Viktoria Köln. Anschließend zog es den Deutsch-Italiener zum 1. FC Köln. Im Sommer 2024 folgte die Rückkehr auf die Schäl Sick. In den bisherigen 18 Nachwuchsliga-Spielen für die Mannschaft von Pietro Schiavo traf „Samu“ 11-mal, in Übergangsspielen sammelte der Offensivspieler weitere wertvolle Erfahrungen im Herrenbereich. Zudem wusste er in seinen beiden Landespokal-Einsätzen zu überzeugen: Er bestritt die Spiele in Zülpich (5:2) und Neunkirchen-Seelscheid (4:0) über die volle Distanz und traf in beiden Begegnungen. 

    „Für mich ist es etwas ganz besonderes, in diesem Verein meinen ersten Profivertrag unterschrieben zu haben“, so Samu selbst. „Hier habe ich meinen fußballerischen Weg gestartet. Jetzt als Profi hier auflaufen zu dürfen, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Ich bedanke mich beim Verein für das Vertrauen. Ich werde jeden Tag hart an mir arbeiten, um Viktoria Köln weiter zu helfen. Ich bin einfach unglaublich stolz, Teil der Vamilie zu bleiben.“

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  • Gefährliche Veilchen? Viktoria vor schwerer Aufgabe in Aue

    Gefährliche Veilchen? Viktoria vor schwerer Aufgabe in Aue

    Nach dem packenden Pokalfight unter der Woche steht für unsere Viktoria das nächste Auswärtsspiel an. Am Sonntag um 16:30 Uhr geht es ins Erzgebirge, wo die Viktoria auf Aue trifft. Die Gastgeber haben zuletzt einen positiven Trend hingelegt und wollen ihre Serie ausbauen.

    Ein Verein, ein Gesicht: Martin Männel

    Seit 16 Jahren und 8 Monaten steht Martin Männel im Tor der Veilchen – und kein Spieler verkörpert Erzgebirge Aue mehr als der 36-Jährige. Mit 553 Einsätzen ist er nicht nur Vereinslegende, sondern auch der dienstälteste Spieler der 3. Liga. Gemeinsam mit Bayern-Star Thomas Müller führt er sogar die Rangliste der treuesten Spieler in Deutschlands Profiligen an. Auch in dieser Saison ist Männel als Kapitän und Stammtorwart unverzichtbar. Sechsmal hielt er bereits die Null und gibt seiner Mannschaft stets Rückhalt.

    Besonders auf Marcel Bär wird die Viktoria-Defensive aufpassen müssen. Mit zehn Saisontoren ist er der treffsicherste Spieler der Veilchen und zudem als Vorlagengeber stark – sechs Assists stehen für ihn zu Buche. Der Stürmer beweist damit, dass er nicht nur selbst abschließt, sondern auch seine Mitspieler in Szene setzt.

    Erfahrener Trainer an der Seitenlinie

    Aues Coach Jens Härtel hat das Amt Anfang des Jahres übernommen und die Mannschaft auf Rang sieben liegend von Pavel Dotchev übernommen. Mit 215 Drittliga- und 72 Zweitligaspielen als Trainer gehört er zu den erfahrensten Coaches der Liga. Seine größten Erfolge feierte er mit dem 1. FC Magdeburg und Hansa Rostock: 2015 führte er Magdeburg in die 3. Liga, 2018 sogar in die 2. Bundesliga. Auch mit Rostock schaffte er 2021 den Aufstieg und ein Jahr später den Klassenerhalt.

    Die Bilanz gegen Aue spricht für Viktoria: In vier Duellen gab es zwei Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage. Besonders gerne denkt das Team an das Hinspiel in dieser Saison zurück, das mit 2:0 gewonnen wurde. In dieser Partie erzielte Neuzugang Enrique Lofolomo sein erstes Pflichtspieltor für die Viktoria. Auch am Sonntag will die Mannschaft von Olaf Janßen wieder jubeln.

    Achtung, Nachspielzeit!

    Wer gegen Aue spielt, sollte bis zur letzten Sekunde hellwach bleiben. Die Veilchen haben in dieser Saison bereits sieben Gegentore in der Nachspielzeit kassiert – nur Unterhaching weist eine noch schlechtere Bilanz auf. Gleichzeitig traf Aue selbst erst zweimal in der Verlängerung. Das könnte ein Faktor sein, falls das Spiel lange offenbleibt.

    Der Rückrundenstart verlief für Aue zunächst holprig: Aus den ersten fünf Spielen holte das Team nur zwei Punkte, erzielte vier Treffer und kassierte sieben Gegentore. Doch zuletzt zeigte der Trend nach oben. In den vergangenen beiden Partien blieb Aue ohne Gegentor und feierte zwei Siege. Ein Gegner, der nach einem schwachen Start nun an Stabilität gewonnen hat.

    Das Team von Olaf Janßen wird also alles in die Waagschale werfen müssen, um erneut im Erzgebirge zu bestehen. Mit voller Konzentration und Leidenschaft soll der nächste Dreier her!

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