Kategorie: Aktuelles

  • Von der U8 zum Profi: Carella bleibt Viktorianer

    Von der U8 zum Profi: Carella bleibt Viktorianer

    Viktoria Köln hat U19-Talent Samuele Carella auch für die Zukunft an den Verein gebunden. Der 18-Jährige hat beim Drittligisten seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Bereits in der U8 war der offensive Mittelfeldspieler beim Schäl-Sick-Klub aktiv und sammelte in dieser Saison im Landespokal erste Pflichtspielminuten bei den Profis.

    „Fantastisch, dass Samu bei uns den Schritt in den Profifußball macht“, freut sich Till Mester, Übergangs-Koordinator von Viktoria Köln. „Er ist in einer langen Liste der nächste Spieler aus unserem NLZ, der das schafft. Wir werden nun intensiv daran arbeiten, dass er sich perspektivisch in unserer 1. Mannschaft etabliert.“ Carella ist bereits der elfte Spieler mit Viktoria-NLZ-Erfahrung im Profi-Kader von Olaf Janßen. 

    Von der U8 bis zur U10 spielte Carella bereits für Viktoria Köln. Anschließend zog es den Deutsch-Italiener zum 1. FC Köln. Im Sommer 2024 folgte die Rückkehr auf die Schäl Sick. In den bisherigen 18 Nachwuchsliga-Spielen für die Mannschaft von Pietro Schiavo traf „Samu“ 11-mal, in Übergangsspielen sammelte der Offensivspieler weitere wertvolle Erfahrungen im Herrenbereich. Zudem wusste er in seinen beiden Landespokal-Einsätzen zu überzeugen: Er bestritt die Spiele in Zülpich (5:2) und Neunkirchen-Seelscheid (4:0) über die volle Distanz und traf in beiden Begegnungen. 

    „Für mich ist es etwas ganz besonderes, in diesem Verein meinen ersten Profivertrag unterschrieben zu haben“, so Samu selbst. „Hier habe ich meinen fußballerischen Weg gestartet. Jetzt als Profi hier auflaufen zu dürfen, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Ich bedanke mich beim Verein für das Vertrauen. Ich werde jeden Tag hart an mir arbeiten, um Viktoria Köln weiter zu helfen. Ich bin einfach unglaublich stolz, Teil der Vamilie zu bleiben.“

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  • Pokalabend unter Flutlicht: Viktoria trifft auf Neunkirchen-Seelscheid

    Pokalabend unter Flutlicht: Viktoria trifft auf Neunkirchen-Seelscheid

    Am Aschermittwoch wartet auf die Jungs mit dem V auf der Brust eine Herausforderung im Viertelfinale des Mittelrheinpokals. Es geht zum Landesligisten FSV Schwarz-Weiß Neunkirchen-Seelscheid, der seinen Sportplatz nach wenigen Tagen ausverkauft hatte.

    Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte steht Neunkirchen-Seelscheid im Viertelfinale des Mittelrheinpokals. Es ist erst die dritte Teilnahme am Wettbewerb. 2022 war im Achtelfinale Schluss (0:1 gegen Eintracht Hohkeppel), ein Jahr später scheiterte das Team bereits in Runde eins im Elfmeterschießen gegen den SV Bergfried Leverkusen.

    Insgesamt siebenmal konnte Viktoria den Pokal bereits in die Höhe strecken – zuletzt im Jahr 2023 mit einem 2:0-Finalsieg gegen den FC Düren. Fun Fact: Kein Spieler hat mehr Partien im Mittelrheinpokal bestritten als unser Verteidiger Patrick Koronkiewicz (28 Einsätze). Zudem erzielte Viktoria-Legende Mike Wunderlich mit 13 Toren die meisten Treffer des Wettbewerbs.

    Der Weg ins Viertelfinale

    In der ersten Runde besiegte Neunkirchen-Seelscheid den SV Schwarz-Weiß Nierfeld souverän mit 4:0. In Runde zwei folgte ein echter Pokalkrimi: Gegen den SV Kurdistan Düren führte das Team von Trainer Christoph Gerlach bis zur 88. Minute mit 1:0, ehe Düren ausglich. In der Verlängerung behielt der Landesligist mit 2:1 die Oberhand.

    Wir starteten mit einem 2:1-Erfolg beim SSV Bornheim, den Joker Güler mit seinem Doppelpack entschied. In der zweiten Runde gab es einen 5:2-Sieg bei TuS Chlodwig Zülpich. 

    Fehlende Wettbewerbspraxis beim Gastgeber

    Neunkirchen-Seelscheid hat seit über zwei Monaten kein Pflichtspiel mehr bestritten. Die letzte Pflichtbegegnung war das Zweitrundenduell im Mittelrheinpokal Mitte Dezember. Die Landesliga pausiert seit dem 8. Dezember, erst in der kommenden Woche steht der Liga-Restart an. Als Generalprobe diente ein Testspiel gegen den Mittelrheinligisten FC Hürth am vergangenen Freitag. Dabei hielt Seelscheid lange die Null, musste sich am Ende aber mit 0:2 geschlagen geben.

    Anstoß der Partie ist am Mittwochabend um 19 Uhr. Wer die Partie nicht live im Stadion verfolgen kann, dem legen wir unseren Insta-Ticker nahe – bis nach dem Abpfiff halten wir Euch auf Instagram auf dem Laufenden. 

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  • Yannik Hohmann scheidet im Sommer aus dem NLZ aus

    Yannik Hohmann scheidet im Sommer aus dem NLZ aus

    Das Nachwuchsleistungszentrum von Viktoria Köln und sein administrativer Leiter Yannik Hohmann beenden nach 5 erfolgreichen Jahren Ihre Zusammenarbeit zur kommenden Saison.

    Unter Hohmanns Leitung entwickelte sich das NLZ von Viktoria Köln zu einem anerkannten Standort für den Nachwuchsfußball in Deutschland. Seit Oktober 2019 bildete der 31-Jährige zunächst zusammen mit Roland Koch und seit Juli 2020 gemeinsam mit Christoph John die Leitung des Leistungszentrums. Seither schafften zahlreiche Spieler den Sprung aus dem Nachwuchs in den Profibereich, seit 2021 wird das NLZ in die zweithöchste Kategorie eingestuft. Der Profi-Kader von Coach Olaf Janßen umfasst aktuell zehn Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. 

    Yannik Hohmann: „Ich möchte mich beim Verein für fünf lehrreiche Jahre bedanken. Für mich war Viktoria Köln seit dem ersten Tag mehr als nur ein Arbeitgeber. Ein besonderer Dank geht an Christoph John, mit dem ich sehr vertrauensvoll zusammenarbeiten durfte. Den täglichen Austausch mit den Mitarbeitenden habe ich sehr geschätzt. Doch nun ist es an der Zeit, mich neuen Aufgaben zu widmen.“ 

    Christoph John, sportlicher Leiter des NLZ: „Ich darf mich bei Yannik für sein Engagement bei der Entwicklung unserer Nachwuchsabteilung bedanken. Er hatte maßgeblichen Anteil daran, dass unser NLZ trotz vielseitiger Herausforderungen vom DFB in die Kategorie 2 eingestuft wurde und bis heute diesen Standard halten kann. Als Kollege in der NLZ-Leitung habe ich ihn als kompetenten und loyalen Mitarbeiter schätzen gelernt, dessen Expertise mir immer ein Mehrwert war.“

    Auch Vizepräsident Markus Buchcik, verantwortlich für Organisation, Personal und Kommunikation im NLZ, dankt Hohmann für sein Engagement: „Yannik hat in den letzten Jahren mit seiner Arbeit das Nachwuchsleistungszentrum von Viktoria Köln mitgeprägt, sodass sich das NLZ auch außerhalb des Platzes in Organisation und Struktur bestmöglich weiterentwickelt hat. Für uns als Verein gilt es nun im Team neue, zielführende Impulse zu setzen. Ich möchte mich bei Yannik für sein Engagement auf der Schäl Sick bedanken und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute!“ 

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  • Janßen gegen Ende: Bilanz spricht für Viktoria-Coach

    Janßen gegen Ende: Bilanz spricht für Viktoria-Coach

    Am Samstag (14:00 Uhr) steht das Auswärtsspiel beim SC Verl an – und statistisch gesehen könnte die Ausgangslage kaum besser sein. 

    Egal ob in der 3. Liga oder der Regionalliga West: In 23 Duellen gegen Verl konnte unsere Viktoria 13 Siege feiern und verlor erst zweimal. Doch nicht nur das Team hat eine starke Bilanz gegen den SCV, auch Cheftrainer Olaf Janßen kann auf überzeugende Zahlen verweisen. In acht Spielen gegen Verl gewann er viermal und musste nur ein einziges Mal als Verlierer vom Platz gehen.

    Besonders bemerkenswert ist aber seine Serie gegen Verls Trainer Alexander Ende. In fünf direkten Duellen mit dem 45-Jährigen gab es vier Siege und ein Unentschieden. Ende wartet damit noch immer auf seinen ersten Dreier gegen Janßen.

    Dabei verbindet Ende und Viktoria eine gemeinsame Vergangenheit. Der heutige Verl-Coach spielte einst für SCB Preußen Köln. Zum ersten Duell mit Janßen kam es in der Saison 2020/2021, als Ende noch für Fortuna Köln an der Seitenlinie stand. Im Halbfinale des Mittelrheinpokals lieferten sich beide Teams ein spannendes Duell, das unsere Viktoria in der Verlängerung mit 2:1 für sich entschied.

    Ein Jahr später folgte ein nicht minder bedeutendes Duell: Im Finale des Mittelrheinpokals stand Ende erneut mit Fortuna Köln Janßen und Viktoria gegenüber. Es war Endes erstes Pokalfinale als Cheftrainer – doch auch diesmal hatte unser Team die Nase vorn. Der Pokalsieg bedeutete für Janßen seinen dritten Triumph in diesem Wettbewerb.

    Das letzte Aufeinandertreffen in der 3. Liga hatte es ebenfalls in sich. Am 6. Spieltag dieser Saison sah Verls Team lange wie der sichere Sieger aus, doch Viktoria hatte noch ein Ass im Ärmel: Joker Güler wurde zur zweiten Halbzeit eingewechselt und drehte das Spiel im Alleingang. Erst traf er in der dritten Minute der Nachspielzeit zum Ausgleich, dann erzielte er nur drei Minuten später sogar den Siegtreffer. Damit blieb Janßens Serie bestehen und Ende wartet weiter auf seinen ersten Sieg gegen unseren Cheftrainer.

    In Sicherheit wiegen ist für Olaf Janßen dennoch keine Option. Der SC Verl steht auf Tabellenplatz 7 und spielt eine mehr als beachtliche Saison. 

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  • Heimsieg vor Rekordkulisse: Viktoria schlägt Alemannia Aachen mit 3:1

    Heimsieg vor Rekordkulisse: Viktoria schlägt Alemannia Aachen mit 3:1

    Ein denkwürdiger Abend im Sportpark Höhenberg! Vor der Rekordkulisse dieser Saison feiert Viktoria Köln einen verdienten 3:1-Sieg gegen Alemannia Aachen. Nach frühem Rückstand zeigte die Mannschaft von Olaf Janßen eine starke Reaktion und drehte die Partie mit einer souveränen zweiten Halbzeit.

    Vor dem Spiel: Nach dem verdienten Punkt bei Hansa Rostock war Heimspiel angesagt. Der Gegner kein Unbekannter. Nach 2.392 Tagen kam es endlich wieder zu einem Heimspiel in der Liga gegen Alemannia Aachen. Vor der höchsten Kulisse diese Saison im Sportpark Höhenberg wollte die Mannschaft von Olaf Janßen die drei Punkte einfahren und sich weiter in der Spitzengruppe etablieren.

    Veränderungen: Lars Dietz kehrte nach seiner Gelbsperre zurück in die Startelf. Für ihn musste Niklas May weichen. Außerdem rückte Donny Bogicevic für Tobias Eisenhuth in die Startelf. Ein herber Rückschlag für Trainer Olaf Janßen: Super-Joker Serhat-Semih Güler knickte im Training unglücklich um und fällt vorerst aus. Weiterhin nicht zur Verfügung standen Lucas Cueto (Muskelverletzung) und Moritz Fritz (Adduktoren). Simon Handle, Albion Vrenezi. Patrick Koronkiewicz und Malek El Mala kehrten zurück und nahmen erst einmal auf der Bank Platz.

    Verlauf des Spiels: Die Viktoria übernahm von Beginn an die Kontrolle und kam früh zu einer ersten Offensivaktion. Donny Bogicevic spielte den Ball auf die linke Seite zu Said El Mala, der jedoch im letzten Moment entscheidend gestört wurde, sodass nur ein Abstoß heraussprang (4.).

    Neun Minuten später durften die Viktoria-Fans schon jubeln, doch vergeblich. Nach einer sehenswerten Kombination durch das Mittelfeld steckte Florian Engelhardt auf Lex-Tyger Lobinger durch. Dieser scheiterte zunächst am stark reagierenden Jan Olschowsky, El Mala verwertete den Nachschuss – stand dabei aber knapp im Abseits (13.).

    Die Gäste meldeten sich nach 23 Minuten erstmals gefährlich zu Wort. Eine Flanke von der linken Seite fand Lukas Scepanik, der den Ball direkt nahm, aber deutlich über das Tor setzte.

    Kurz darauf hatte Viktoria die riesige Gelegenheit zur Führung. Nach einem misslungenen Rückpass der Aachener war El Mala gedankenschnell, sprintete von der Mittellinie alleine auf den Torwart zu. Doch der Viktoria-Angreifer hatte zu viel Zeit zum Überlegen und scheiterte an Olschowsky (27.).

    Dann der Schock in der 42. Minute: Aus dem Nichts tauchte Kevin Goden frei vor Dudu auf. Ein Geistesblitz der Aachener hebelte die Abwehr aus und ließ Greger und Dietz ins Leere laufen, Goden umkurvte den Viktoria-Keeper und schob zur überraschenden Aachener Führung ein.

    Doch die Antwort der Viktoria ließ nicht lange auf sich warten. In der Nachspielzeit flankte Sidny Lopes Cabral präzise von der rechten Seite auf Lobinger, der in der Mitte jedoch nicht genug Druck hinter seinen Kopfball bekam (46.).

    Dann aber der verdiente Ausgleich: Engelhardt mit einem klasse Ball auf die linke Seite, wo El Mala in den Strafraum eindrang. Diesmal behielt er die Nerven und jagte das Leder mit Wucht ins kurze Eck  – das 1:1 mit dem Pausenpfiff (47.).

    Eine Halbzeit, die Viktoria weitgehend unter Kontrolle hatte. Aachen verteidigte tief, lauerte auf Fehler – und nutzte eine Unaufmerksamkeit eiskalt aus. Doch der verdiente Treffer in der Nachspielzeit stellte das Gleichgewicht wieder her.

    Nach der Pause war es dann die Viktoria, die eiskalt zuschlug. Der Treffer zum 2:1 nahm seinen Ursprung ganz hinten bei Dudu. Ein schöner Ball auf Bogicevic, der Platz hatte und rechts den freistehenden Cabral sah. Der marschierte die Linie herunter und brachte eine scharfe Hereingabe in die Mitte. Der Verteidiger wollte klären, doch Lobinger war aufmerksam, spritzte dazwischen und traf zur Führung (59.).

    Aachen bemühte sich, hatte einige kleinere Chancen, wurde aber nicht wirklich gefährlich. Viktoria konzentrierte sich auf eine stabile Defensive – und nutzte seine Gelegenheiten eiskalt.

    So auch in der 83. Minute: Wieder war es Cabral, der auf der rechten Seite zu viel Platz hatte. Seine butterweiche Flanke fand den eingewechselten El Mala, der per Kopf zum entscheidenden 3:1 traf.
    Am Ende ein verdienter Sieg für Viktoria, die sich nach einem Rückstand stark zurückkämpfte und in der zweiten Halbzeit die Weichen auf Sieg stellte. Mit diesem Erfolg übernachtet das Team auf Platz vier.

    Vorausblick: Mit einem verdienten Sieg im Rücken geht es kommende Woche (Samstag 14:00 Uhr) nach Verl. 

    Viktoria-Aufstellung: Dudu – Sidny Lopes Cabral (90+4 Simon Handle), Lars Dietz, Christoph Greger, Jonah Sticker – Enrique Lofolomo, Donny Bogicevic (80. Paul Pöpperl), Florian Engelhardt (89. Tobias Eisenhuth) – Said El Mala (46. Niklas May), Robin Velasco (80. Malek El Mala) – Lex-Tyger Lobinger

    Tore: 0:1 Kevin Goden (42.), 1:1 Said El Mala (45+2), 2:1 Lex-Tyger Lobinger (59.), 3:1 Malek El Mala (83.)

    Zuschauerzahl: 8.023

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  • Packendes West-Duell im Sportpark steht bevor

    Packendes West-Duell im Sportpark steht bevor

    Nach dem umkämpften Auswärtsspiel in Rostock steht für unsere Viktoria am Freitag  (19:00 Uhr) das West-Duell an. Alemannia Aachen gastiert im Sportpark Höhenberg – und bringt eine bemerkenswerte Bilanz mit. Trotz der schwächsten Offensive der Liga hat das Team von Trainer Heiner Backhaus starke 30 Punkte gesammelt. Grund dafür ist eine der besten Defensiven der 3. Liga.

    Mit nur 22 Treffern stellt die Alemannia die harmloseste Offensive der Liga. Doch dank einer stabilen Abwehr konnte sie dennoch viele Punkte einfahren. Nur 24 Gegentore nach 23 Spieltagen bedeuten die zweitbeste Defensive der Liga – ebenso wie die Anzahl der Spiele ohne Gegentor, in der Aachen ebenfalls auf Rang zwei steht. 

    Dennoch steckt die Mannschaft in einer kleinen Ergebniskrise. Aus den letzten fünf Spielen gelang nur ein Sieg, allerdings ging auch nur eine Partie verloren. Das liegt vor allem an der hohen Anzahl an Unentschieden: Schon zwölfmal teilte sich Aachen die Punkte – mit Abstand der höchste Wert der Liga. Unsere Viktoria hingegen spielte erst dreimal remis und führt damit die andere Statistik an.

    Blickt man auf die bisherigen Duelle, gibt es eine klare Tendenz: Von 17 Begegnungen konnte unsere Viktoria elf für sich entscheiden. Besonders in Erinnerung bleiben die beiden Finalsiege im Mittelrheinpokal 2018 und 2021 – in beiden Fällen konnte man Aachen im Endspiel bezwingen.

    Auch finanziell gibt es Unterschiede: Laut transfermarkt.de besitzt Aachen den niedrigsten Kadermarktwert der Liga (fünf Millionen Euro). Trotzdem holt Trainer Heiner Backhaus das Maximum aus seiner Mannschaft heraus. Der 43-Jährige übernahm die Alemannia in der vergangenen Saison am 7. Spieltag und führte sie nach elf Jahren in der Regionalliga zurück in den Profifußball. Als Spieler hatte Backhaus selbst eine außergewöhnliche Karriere: Er lief für 22 Vereine auf – unter anderem in Zypern, Saudi-Arabien, Malta und Hongkong.

    Gute Nachrichten für Viktoria: Olaf Janßen kann wieder auf die zuletzt gesperrten Lars Dietz und Malek El Mala zurückgreifen. Besonders Dietz ist als Abwehrchef eine wichtige Stütze für die Defensive. Ob die zuletzt angeschlagenen Spieler bis Freitag zur Verfügung stehen ist fraglich.

    Mit Alemannia Aachen kommt eines der zweikampfstärksten und härtesten Teams der Liga nach Höhenberg. 67 Gelbe Karten sind Ligahöchstwert, dazu kommen drei Platzverweise – kein Team spielt häufiger am Rande des Erlaubten.

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  • U19 gewinnt auch 2. Rückrundenspiel

    U19 gewinnt auch 2. Rückrundenspiel

    Unsere U19 & U17 waren am Wochenende wieder aktiv. Die U19 hat auf Kunstrasenplatz 1 im Sportpark Preußen Münster empfangen und die U17 war zu Gast bei Borussia Mönchengladbach.

    Spielbericht U19

    Am gestrigen Sonntag hatte unsere U19 ihr erstes Heimspiel des Jahres. In der Hauptrunde der Liga B war der Gegner Preußen Münster. Das Team von Trainer Pietro Schiavo konnte das Spiel erfolgreich gestalten. Mit einem ungefährdeten 3:1-Sieg bleibt die Viktoria weiterhin Spitzenreiter der Gruppe F. Als einzige Mannschaft der Gruppe konnte man die ersten beiden Spiele gewinnen. Die Tore erzielten Philipp Köhl, Enrique Pato Rivas und Bruno Emil Schmitt. Ärgerlich war der Gegentreffer in der Nachspielzeit zum 3:1. Besonderheit an diesem Wochenende: Innenverteidiger Elyas Aydin durfte mit der 1.Mannschaft nach Rostock reisen.

    Diesen Sonntag steht Spieltag Nummer drei an. Es geht zum TSV Meerbusch. Anstoß im Sportpark Lank ist um 11:00 Uhr.

    Spielbericht U17

    Auch unsere U17 war wieder im Einsatz. Im letzten Testspiel vor Beginn der U17-DFB-Nachwuchsliga stand ein echter Härtetest an. Gegen die U17 von Borussia Mönchengladbach zeigte das Team von Dominik Idel vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung. Die Viktoria ging sogar zweimal in Führung durch zwei Tore von Boran Can Bayrak. Mit einem Unentschieden ging es in die Pause. Nach der Halbzeit wollte dann nicht mehr viel gelingen, sodass Gladbach am Ende mit 5:3 gewann. Das dritte Tor für die Viktoria erzielte Kiyali Abdoul Ouattara.

    Kommenden Sonntag startet die Hauptrunde der Liga B. Am ersten Spieltag geht es zum SC Rot-Weiß Oberhausen. Anstoß im Stadion Niederrhein ist um 13:00 Uhr.

    Vorschau 1.Mannschaft: 

    Erste Mannschaft vor Heimspiel gegen Alemannia Aachen. Nach einem hart erkämpften Punkt bei Hansa Rostock ist unsere erste Mannschaft bereits am Freitag wieder gefordert. Alemannia Aachen ist endlich wieder zu Gast im Sportpark Höhenberg. Es werden seit langem über 7.000 Zuschauende erwartet. Also seid schnell und sichert euch noch rechtzeitig Tickets unter www.viktoria-tickets.de!

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  • Harter Kampf, 1 Punkt aus Rostock

    Harter Kampf, 1 Punkt aus Rostock

    Ein hart umkämpftes Duell an der Ostsee endet mit einem verdienten Punkt für Viktoria Köln. Nach einer schwierigen Anfangsphase kämpfte sich die Mannschaft von Olaf Janßen ins Spiel zurück und belohnte sich mit dem Ausgleich. In einer intensiven zweiten Halbzeit fehlte beiden Teams die letzte Durchschlagskraft, sodass es am Ende beim 1:1 blieb.

    Vor dem Spiel: Ein schwieriges Auswärtsspiel stand vor der Brust. Nach der Heimniederlage gegen 1860 München ging es nun in den Osten zu Hansa Rostock, das sich unter Daniel Brinkmann zu einer der besten Mannschaften der dritten Liga entwickelte.

    Veränderungen: Trotz der Rückkehr von Enrique Lofolomo (nach Sperre) und Robin Velasco (zuvor krank) musste Olaf Janßen mit einem kleineren Kader an die Ostsee reisen: Neben den Sperren von Lars Dietz und Malek El Mala fielen auch Albion Vrenezi, Lucas Cueto, Moritz Fritz (alle angeschlagen), Patrick Koronkiewicz (krank) und Simon Handle (erwartete die Geburt seines Kindes) aus. U19-Defensivspieler Elyas Aydin rückte in den Kader. Die Rückkehrer fand man auch direkt in der Startelf wieder. Lofolomo ersetze Dietz und Velasco kam für Pöpperl. Außerdem ersetze May Bogicevic.

    Verlauf des Spiels: Die Anfangsphase gehörte den Hausherren aus Rostock. Schon in der dritten Minute wurde es gefährlich: Ein Freistoß fast auf Höhe der Grundlinie aus spitzem Winkel segelte an der Ein-Mann-Mauer vorbei auf den ersten Pfosten. Said El Mala fälschte den Ball unglücklich ab, Dudu im Tor hatte keine Chance – 1:0 für Rostock (3.).

    Hansa setzte Viktoria früh unter Druck und ließ den Gästen in den ersten 15 Minuten kaum Luft zum Atmen. Die Statistik sprach eine deutliche Sprache – 10:0 Torschüsse für die Gastgeber (20.). Besonders gefährlich wurde es nach einem langen Ball in den Strafraum, den Sigurd Haugen geschickt in die Mitte legte. Dort lauerte Nico Neidhart, doch in Rücklage traf er den Ball nicht optimal und setzte ihn über das Tor (20.).

    Doch dann kam Viktoria zum Ausgleich: Lex-Tyger Lobinger leitete den Angriff selbst ein, verlagerte das Spiel mit einem klugen Pass auf die linke Seite zu Said El Mala. Der nutzte seinen Tempovorteil und brachte eine Flanke in die Mitte, wo Lobinger eingelaufen war und eiskalt zum 1:1 vollendete (26.).

    Das Tor brachte einen Bruch ins Spiel der Rostocker. Plötzlich war Viktoria da, gewann mehr Zweikämpfe und setzte selbst offensive Akzente. Nur wenige Minuten nach dem Ausgleich hatte Lobinger die Führung auf dem Kopf. Nach einer präzisen Hereingabe von Sidny Lopes Cabral stieg er hoch, verfehlte den linken Pfosten aber knapp (29.).

    Hansa fand nach dem Ausgleich nicht mehr zu der Dominanz der Anfangsphase zurück. Viktoria hielt das Spiel nun ausgeglichener, ließ in der Defensive nichts mehr zu und ging mit einem 1:1 in die Pause.

    Die zweite Halbzeit begann mit einer guten Gelegenheit für die „Kogge“. Cedric Harenbrock trat einen Freistoß von der rechten Strafraumkante, doch sein Schuss ging knapp rechts am Tor vorbei (52.).

    In der 70. Minute setzte die Viktoria zu einem schnellen Konter über die linke Seite an. El Mala legte quer auf Güler, dessen Schuss geblockt wurde. Auch der Nachschuss von Cabral wurde noch zur Ecke geklärt.

    Beide Mannschaften waren bemüht, aber zu ungefährlich. Keiner wollte einen entscheidenden Fehler machen, sodass sich das Spielgeschehen überwiegend im Mittelfeld abspielte.

    Ein weiterer Distanzschuss kam von Said El Mala, doch er schoss genau in die Arme von Benjamin Uphoff (84.). In der 87. Minute wurde es noch einmal brenzlig: Der eingewechselte Kinsombi setzte sich nach einem langen Ball im Eins-gegen-Eins gegen Eisenhuth durch, doch dieser klärte in letzter Sekunde zur Ecke.

    In der Nachspielzeit hatte Viktoria noch eine Möglichkeit. Bogicevic spielte den Ball zu Güler, der sich im Strafraum behauptete und abschloss. Doch ihm fehlte die letzte Entschlossenheit und Uphoff hielt sicher (90+1.).

    Am Ende ein verdienter Punkt für Viktoria, die nach einer schwierigen Anfangsphase eine starke Reaktion zeigte und sich das Unentschieden erkämpfte

    Vorausblick: Schon am Freitag geht es wieder weiter. Im Sportpark Höhenberg kommt es zum Abendspiel (19:00 Uhr) mit Alemania Aachen.

    Viktoria-Aufstellung: Dudu – Sidny Lopes Cabral, Tobias Eisenhuth, Christoph Greger, Jonah Sticker, Niklas May – Enrique Lofolomo, Florian Engelhardt (88. Paul Pöpperl) – Said El Mala, Robin Velasco (46. Donny Bogicevic) – Lex-Tyger Lobinger (69. Serhat-Semih Güler)

    Tore: 1:0 Eigentor Said El Mala (3.), 1:1 Lex-Tyger Lobinger (26.)

    Zuschauerzahl: 23.734

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  • Eisenhuth: Müssen einen „kühlen Kopf bewahren“

    Eisenhuth: Müssen einen „kühlen Kopf bewahren“

    Vor dem Auswärtsspiel bei Hansa Rostock am Sonntag (13:30 Uhr) stellten sich Cheftrainer Olaf Janßen und Winterneuzugang Tobias Eisenhuth Frage und Antwort. 

    Themen waren unter anderem der Rückblick auf das letzte Spiel, die Stärken des kommenden Gegners und Eisenhuths Eingewöhnung bei der Viktoria.

    Worauf kommt es am Ende an als Mannschaft zu bestehen?
    Eisenhuth: „Ich glaube, das Wichtigste ist, einen kühlen Kopf zu bewahren. Wir müssen unsere Elemente über die vollen 90 Minuten auf den Platz bringen, unabhängig davon, wie laut und enthusiastisch die Fans sind. Wenn wir unser Spiel durchziehen, ohne uns davon beeinflussen zu lassen, können wir mit einem Sieg nach Hause fahren.“

    Wie schätzt du die Mannschaft von Hansa Rostock ein?
    Janßen: „Das wird ein echtes Brett, das wir durchbohren müssen. Es ist kein Zufall, dass sie oben mitspielen. Sie haben nicht nur eine starke erste Elf, sondern sind auch in der Breite hervorragend besetzt. Trotzdem dürfen wir uns nicht zu klein machen. Wir wissen, dass wir auf einen Top-Gegner treffen, aber wir freuen uns auf die Herausforderung. Ich bin mir sicher, dass es ein tolles Fußballspiel wird.“

    Zur kompletten Pressekonferenz geht es hier.

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  • Rostock im Aufwind – Viktoria mit Erfahrungsvorteil

    Rostock im Aufwind – Viktoria mit Erfahrungsvorteil

    Nach der Niederlage gegen 1860 München will unsere Viktoria am Sonntag (13:30 Uhr) bei Hansa Rostock wieder punkten. Das Hinspiel im Sportpark Höhenberg konnte das Team von Olaf Janßen mit 3:0 für sich entscheiden – nun soll auch auswärts der nächste Erfolg her. Einfach wird das jedoch nicht, denn die Hanseaten haben sich unter Trainer Daniel Brinkmann stabilisiert und kämpfen um den Anschluss an die Spitzengruppe.

    Hansa Rostock verfügt über einen der wertvollsten Kader der 3. Liga. Ausgenommen von den Zweitvertretungen von Dortmund und Hannover hat nur Dynamo Dresden einen wertvolleren Kader als Hansa. Seit Trainer Daniel Brinkmann das Team am 13. Spieltag auf Platz 15 übernahm, zeigt die Formkurve steil nach oben: 18 Punkte aus neun Spielen bedeuten Platz 7 – nur noch vier Punkte hinter dem Relegationsplatz. Zum Zeitpunkt seines Amtsantritts betrug der Rückstand noch neun Zähler.

    Doch im Trainer-Duell liegt der Erfahrungsvorteil klar bei Viktoria: Während Brinkmann erst vor seinem zehnten Drittliga-Spiel steht, bestreitet Olaf Janßen bereits sein 152. Spiel in Liga drei. Der dienstälteste Coach der 3. Liga kann dabei sogar ein Jubiläum feiern – es könnte sein 100. Sieg als Cheftrainer in seiner Karriere werden. Sein Debüt an der Seitenlinie gab er bereits am 12. November 2006 für Rot-Weiss Essen in der 2. Bundesliga. Damals spielte Brinkmann noch selbst als 20-jähriger für den SC Paderborn in derselben Liga.

    Wenn Viktoria und Hansa Rostock aufeinandertreffen, sind Tore garantiert. Im bisherigen direkten Vergleich fielen in fünf Spielen unglaubliche 24 Treffer – das entspricht einem Schnitt von 4,8 pro Partie. Auch das Hinspiel war ein Spektakel: Mit einem 3:0 feierte unsere Viktoria den ersten Sieg gegen Rostock überhaupt.

    Besonders brisant: Beide Teams treffen bevorzugt in der zweiten Halbzeit. 16 ihrer 31 Treffer erzielten die Hanseaten nach der Pause, bei Viktoria sind es 17 von 36. Und wenn es in die Nachspielzeit geht, wird es erst recht spannend. Hansa Rostock erzielte bereits vier Tore ab der 90. Minute – ligaweit Platz zwei in dieser Kategorie. Nur unsere Viktoria ist noch gefährlicher in der Schlussphase: Fünfmal durften die Jungs mit dem V auf der Brust schon in der Nachspielzeit jubeln.

    Gute Nachrichten für Viktoria: Nach drei Spielen Sperre kehrt Lofolomo in den Kader zurück. Verzichten muss Olaf Janßen hingegen auf Lars Dietz, der gegen 1860 München seine zehnte Gelbe Karte sah, sowie Malek El Mala, der nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt fehlt.

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