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  • Viktoria und 1860 zwischen Hoffen und Bangen

    Der 32. Spieltag der 3. Liga hat es wieder einmal gezeigt: Sowohl der Klassenerhalt als auch das Aufstiegsrennen sind noch lange nicht entschieden. Während der TSV 1860 München durch die 0:1-Niederlage gegen Rostock auf den achten Tabellenplatz zurückfiel, kassierte Viktoria Köln eine bittere 0:2- Niederlage in Magdeburg. Am Dienstag kommt es jetzt zum Duell zwischen den Höhenbergern und den Sechzigern.

    Ein Sieg für 1860 München am Dienstag würde den Aufstiegshoffnungen noch einmal entsprechenden Nährboden verleihen. Denn trotz der Niederlage gegen Rostock hat 1860 nur zwei Punkte Rückstand auf einen Relegationsplatz. Der Stachel der Niederlage saß dennoch tief. „In der zweiten Halbzeit hatten wir die Chance, das Spiel in unsere Richtung zu bringen. Aber Rostock hat uns eiskalt bestraft“, sagte Münchens Coach Michael Köllner im Interview mit Magenta Sport.

    Ähnlich sah die Situation am Samstag bei Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev aus. Die Leistung seines Teams in Magdeburg machte Mut, aber die 0:2-Niederlage ließ die Höhenberger auf den 15. Tabellenplatz abrutschen. „Das Spiel hätte in beide Richtungen gehen können. Wir sind zwar diejenigen, die heute verloren haben. Aber ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen. Die Einstellung war top, deshalb ist es schade, dass wir nicht gepunktet haben“, so der 54-Jährige hinterher.

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  • DFB terminiert alle Spiele bis zum Saisonende

    Der DFB hat die restlichen Saisonspiele terminiert. Damit stehen für Viktoria Köln die Anstoßzeiten bis zum Saisonende fest. Nachdem die Ansetzungen bis zum 34. Spieltag bereits bekannt waren, kamen jetzt die Partien bis zum 38. Spieltag hinzu.

    Die Drittliga-Spiele der Viktoria (bis zum Saisonende) im Überblick:

    33. Spieltag: Di., 16.06.2020, 20:30 Uhr, FC Viktoria Köln – TSV 1860 München

    34. Spieltag: Sa., 20.06.2020, 14 Uhr, FC Carl Zeiss Jena – FC Viktoria Köln

    35. Spieltag: Di., 23.06.2020, 20:30 Uhr, FC Viktoria Köln – MSV Duisburg

    36. Spieltag: Sa., 27.06.2020, 14 Uhr, 1. FC Kaiserslautern – FC Viktoria Köln

    37. Spieltag: Mi., 01.07.2020, 19 Uhr, FC Viktoria Köln – FC Würzburger Kickers

    38. Spieltag: Sa., 04.07.2020, 14 Uhr, KFC Uerdingen – FC Viktoria Köln

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  • Niederlage trotz starkem Viktoria-Auftritt

    Es wären wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gewesen! Doch Viktoria Köln musste sich am Samstag beim 1. FC Magdeburg mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. Die Mannschaft von Drittliga-Rekordtrainer Pavel Dotchev zeigte in der MDCC-Arena eine gute Leistung, belohnte sich jedoch nicht mit Toren. Magdeburg war diesbezüglich effektiver und traf durch Marcel Costly und Anthony Roczen.

    Viktoria-Chefcoach Dotchev begann mit Daniel Mesenhöler im Tor. In der Abwehr liefen Jonas Carls, Sead Hajrović, Lars Dietz und Patrick Koronkiewicz auf. Im Mittelfeld kamen Simon Handle, Kai Klefisch, Mike Wunderlich und Hamza Saghiri zum Zug. Im Sturm begannen Albert Bunjaku und Sven Kreyer. Somit setzten die Höhenberger erst einmal taktisch auf das ungewohnte 4:4:2.

    Die Viktoria hatte Anstoß – und zeigte bei Temperaturen von knapp 30 °C zunächst einmal richtig guten Fußball. In der vierten Minute gab es aus 25 Metern die erste Freistoßmöglichkeit für die Kölner, doch Torhüter Morten Behrens parierte den Schuss von Wunderlich. Die Gastgeber aus Magdeburg setzten ihren Kampfgeist dagegen und ließen sich im eigenen Stadion zurückdrängen.

     

     

    Nach einer Viertelstunde versuchte Mario Kvesic sein Glück für die Gastgeber. Doch sein abgefälschter 17-Meter-Schuss wurde eine sichere Beute für Mesenhöler. Dann hatte Kreyer nach Hereingabe von Carls die große Chance zur Führung, doch Behrens vereitelte mit einer Glanztat die Gästeführung (17.). Noch knapper war es bei Bunjaku in der 23. Minute, der mit einem Rechtsschuss aus 14 Metern den Pfosten traf.

    In der 29. Minute fiel aus heiterem Himmel die Führung für den 1. FC Magdeburg. Nach Flanke von der linken Seite spitzelte Marcel Costly den Ball aus kurzer Distanz ins Kölner Tor. Für die Moral der Viktoria war das natürlich ein Rückschlag. Deshalb brauchte die Mannschaft von Pavel Dotchev auch ein wenig, um wieder in Tritt zu kommen. Allerdings glückte beiden Teams bis zur Pause nicht mehr viel.

    Dotchev wechselte zur zweiten Hälfte noch nicht und startete mit der gleichen Formation in die zweiten 45 Minuten. Drei Minuten nach Wiederbeginn testete Wunderlich erneut FCM-Keeper Behrens, doch der fing den abgefälschten Ball sicher. In der Folge machte die Viktoria wieder das Spiel. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, wann sich die Kölner mit einem Treffer belohnen würden.

    Spätestens in der 67. Minute hätte der Ausgleich fallen müssen: Kreyer lief alleine auf Torhüter Behrens zu, der bei seinem Reflex den rechten Arm rausschob und den Ball abwehrte. In der 85. Minute verfehlte Wunderlich mit seinem Rechtsschuss das FCM-Gehäuse nur um Zentimeter, zwei Minuten später ging sein Freistoß vorbei. Das bittere Ende kam in der 90. Minute: Da traf Anthony Roczen zum 2:0.

    Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Jonas Carls, Lars Dietz (82. Tobias Willers), Sead Hajrović, Patrick Koronkiewicz – Simon Handle (56. Steven Lewerenz), Kai Klefisch (70. Fabian Holthaus), Mike Wunderlich, Hamza Saghiri (56. Kevin Holzweiler) – Albert Bunjaku (70. Bernhard Kyere), Sven Kreyer

    Tore: 1:0 Marcel Costly (29.), 2:0 Anthony Roczen (90.)

    Gelbe Karten:

    FC Magdeburg: Timo Perthel (3.), Marcel Costly (62.), Rico Preißinger (86.), Thore Jacobsen (87.)

    Viktoria Köln: Pavel Dotchev (29.), Lars Dietz (74.), Sead Hajrović (82.)

    Zuschauer: 0

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  • Gesucht: Spieler des Monats Mai!

    Seit Jahresbeginn wählen die Fans von Viktoria Köln ihren Spieler des Monats. Nachdem sich Jonas Carls (Januar), Steven Lewerenz (Februar), Dominik Lanius (März) und Mike Wunderlich (April) schon einmal durchgesetzt haben, muss jetzt die Wahl für den Mai getroffen werden. Und das ist gar nicht so einfach: Schließlich gab es im vergangenen Monat nur eine Drittlgia-Partie, die 2:4-Niederlage in Braunschweig. Daher haben wir kurzerhand die beiden Torschützen und zwei generelle Leistungsträger nominiert. Damit stehen vier hochkarätige Kandidaten zur Wahl.

    Die Abstimmung findet auf der Facebookseite von Viktoria Köln statt. Die Stimmabgabe erfolgt mit den jeweiligen Emojis, die auf den Spielerbildern zu sehen sind. Diese können natürlich durch Kommentare ergänzt werden.  

    Für den Monat Mai stehen vier Akteure zur Wahl:

    – Hamza Saghiri (hat in der aktuellen Saison 26 Drittliga-Einsätze absolviert und erzielte in Braunschweig sein erstes Saisontor)

    – Mike Wunderlich (der Viktoria-Kapitän absolvierte 29 Spiele in dieser Drittliga-Spielzeit und steuerte ebenfalls ein Tor in Braunschweig bei)

    – Jonas Carls (der Verteidiger sorgte auch in Braunschweig für viel Tempo auf der linken Seite und legte zur 1:0-Führung auf)

    – Marcel Gottschling (der rechte Verteidiger hat 28 Drittliga-Einsätze in dieser Saison auf dem Konto und zählt zu den Stützen des Teams)

    Die Abstimmung auf dem Facebook-Kanal der Viktoria läuft und wird am 18. Juni 2020 um 13.00 Uhr ausgewertet.

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  • Michael Beuth bleibt Viktoria-Partner

    Das Team der Postbank Finanzberatung AG um Marktgebietsleiter Michael Beuth ist seit diesem Jahr Partner vom FC Viktoria Köln. Jetzt ist die Zusammenarbeit für die kommende Saison besiegelt worden.

    Michael Beuth ist seit über zehn Jahren im Finanzdienstleistungsbereich tätig. Mit seinem Team hat er sich auf Baufinanzierungen spezialisiert. „Sich in diesem Bereich auf den Rat eines Experten zu verlassen, hat viele Vorteile“, sagt Beuth. „Unser riesiges Know-how sorgt dafür, dass die Kunden kompetent und qualitativ hochwertig beraten werden.“

    Dabei ist der Finanzierungsexperte mit seinem Team nicht nur an eine Bank gebunden, sondern er kooperiert mit ausgewählten Geldinstituten im gesamten Bundesgebiet. Das Ziel ist, individuell für den Kunden das bestmögliche Finanzierungskonzept zu erarbeiten.

    Beim Haus- oder Wohnungskauf steht er im ständigen Austausch mit den Maklern und sucht mit seinem Team nach der jeweils für den Kunden passenden Immobilie. Bei einem Haus- oder Wohnungsverkauf bietet Beuth eine kostenlose Wertermittlung an.

    „Unser Team ist für unsere Kunden da“, verspricht Michael Beuth. „Das gilt auch für andere Finanzangelegenheiten, wie zum Beispiel die Altersvorsorge oder die finanzielle Sicherheit der Kinder.“

    Eric Bock, Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH, freut sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit. „Das ist in der aktuellen Zeit ein Zeichen von großem Vertrauen. Es ist die gleiche Art von Vertrauen, das die Kunden in das Team der Postbank Finanzberatung AG um Marktgebietsleiter Michael Beuth setzen.“

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  • Viktoria Köln plant mit Alexander Höck

    Alexander Höck hat einen Profivertrag beim FC Viktoria Köln unterschrieben. Der 18-Jährige schnürt die Fußballschuhe seit Mitte 2017 für die Höhenberger und spielte zuletzt mit den Kölnern in der A-Junioren-Bundesliga West.

    Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria, sieht den Profivertrag als Bestätigung für die gute Arbeit, die im Nachwuchsleistungszentrum des Vereins geleistet wird. „Es ist eines unserer obersten Ziele, Nachwuchsspieler in den Profibereich zu integrieren. Alexander Höck soll der Nächste sein“, so der 39-Jährige.

    „Wir haben seiner Entwicklung und seinen Trainingsleistungen Rechnung getragen. Er wird in der neuen Saison, aber auch jetzt schon, Teil der ersten Mannschaft sein“, so Steegmann. Als besondere Stärken sieht er bei Höck neben der Persönlichkeit „die herausragenden physischen Eigenschaften, die Schnelligkeit und natürlich die Größe, die für einen Innenverteidiger sehr vorteilhaft ist“.

    Für Höck selbst geht mit dem Profivertrag ein Traum in Erfüllung. „Ich bin sehr stolz darauf, dass ich diese Chance bekomme und möchte sie bestmöglich nutzen“, so der gebürtige Kölner. „Natürlich geht es jetzt sehr viel robuster zur Sache, auch von der Athletik und von der Kondition her ist das ein großer Schritt nach vorn. Aber mich kann das alles nur weiterbringen und daher freue ich mich über diese positive Nachricht.“

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  • Gegnercheck: Abstiegskampf in Magdeburg

    Der FC Viktoria Köln verlor am Dienstag in einem umkämpften Heimspiel gegen den SV Meppen mit 1:3. Das ist jedoch nicht der einzige Grund, bei der Partie am Samstag alles zu geben: Denn ein Blick auf die Tabellensituation zeigt vor dem 32. Spieltag, dass der 1. FC Magdeburg der Mannschaft um Top-Torjäger Albert Bunjaku dicht auf den Fersen ist.

    Beginn:

    Das Aufeinandertreffen zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem FC Viktoria Köln wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit am Samstag um 14.00 Uhr in der MDCC-Arena angepfiffen.

    Das Hinspiel:

    Das Hinspiel und gleichzeitig erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften endete mit einem 1:1-Unentschieden vor 2.739 Zuschauern im Sportpark Höhenberg. Bei der Partie am 13. Spieltag übersah Schiedsrichter Patrick Hanslbauer kurioserweise gleich zwei reguläre Treffer – einen für die Kölner und einen für die Gäste. Simon Handle erzielte das frühe Führungstor (8.) für die Mannschaft von Drittliga-Rekordtrainer Pavel Dotchev. Zum Ausgleich traf Sören Bertram in der 20. Spielminute.

    Die personelle Situation:

    Mit 24 Spielern fällt die Kadergröße des 1. FCM nicht gerade üppig aus. Da verwundert es nicht, dass die Sachsen-Anhaltiner gleich zweimal in der Winter-Transferperiode aktiv geworden sind. Mit Patrick Möschl und Daniel Steininger haben sie ihr Team mit zwei offensivstarken Spielern verstärkt. Der österreichische Mittelstürmer Möschl stand im Vorfeld bei Dynamo Dresden unter Vertrag und absolvierte 30 Zweitliga-Spiele für die Sachsen. Auch der 24-jährige Steininger kann Zweitliga-Erfahrung vorweisen. Für Greuther Fürth schoss er fünf Tore in 49 Spielen.

    Verletzte Spieler und Sperren:

    Die Blau-Weißen, die in der vergangenen Saison noch in der 2. Liga spielten, müssen am Samstag verletzungsbedingt auf ihren Innenverteidiger Philipp Harant verzichten. Grund dafür ist ein doppelter Bänderriss sowie eine Kapselschädigung am rechten Fuß. Außerdem werden den Magdeburgern Rechtsverteidiger Dominik Ernst (Verrenkungsbruch des Sprunggelenks) und Innenverteidiger Dustin Bomheuer (Kreuzbandriss) fehlen. Die Kölner treten wohl ohne den Langzeitverletzten Michael Seaton (nach Syndesmosebandriss wieder im Training) an. Auch auf Torwart André Weis (Muskelfaserriss im Hüftbeuger) muss bei den Höhenbergern verzichtet werden. Gelb- oder Rot-Sperren gibt es bei beiden Teams nicht.

    Die aktuelle Lage:

    Nach der Niederlage beim F.C. Hansa Rostock steht Magdeburg mit 37 Punkten auf Platz 14 in der Tabelle und steckt damit mitten im Abstiegskampf. Wer hätte das gedacht, nachdem sie zu Beginn der Saison als Aufstiegsaspirant betitelt wurden. Die Kölner stehen mit nur einem Zähler mehr da und wissen um die Wichtigkeit dieses Sechs-Punkte-Spiels.

    Der Trainer:

    Nachdem der 1. FC Magdeburg eine weitere Niederlage beim F.C. Hansa Rostock verkraften musste, reagierte der Verein und stellte Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz mit sofortiger Wirkung frei. Seit dem Re-Start der 3. Liga konnte der 1. FCM unter seiner Leitung lediglich vier Punkte aus vier Partien holen. Bis zum Saisonende wird Thomas Hoßmang den Cheftrainerposten übernehmen. Aufgrund noch ausstehender Corona-Tests muss der 53-Jährige bei seinem Debüt gegen die Höhenberger auf der Tribüne Platz nehmen.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie ist am Samstag um 14:00 Uhr. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über Facebook, Instagram, Twitter und YouTube auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind natürlich auch die Hörer von Radio Viktoria.

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  • Nächstes Spiel: Viktoria in Magdeburg

    Wenn jemand vor der aktuellen Saison vorausgesagt hätte, dass den 1. FC Magdeburg vor dem 32. Spieltag der 3. Liga Sorgen über den Klassenerhalt plagen, hätte man vermutlich puren Pessimismus unterstellt. Nachdem sich die Mannschaft allerdings auch dem F.C. Hansa Rostock mit 1:3 geschlagen geben musste, liegen die Sachsen-Anhaltiner in der Tabelle weiterhin als Vierzehnter einen Platz hinter Viktoria Köln (am Dienstag 1:3 gegen den SV Meppen). Damit ist klar: Das Spiel am Samstag ist von enormer Brisanz.

    Bei Magdeburg war der Frust nach dem Spiel in Rostock groß. „Insgesamt muss man sagen, dass wir in den 90 Minuten zu wenig Fußball gespielt haben“, räumte Claus-Dieter Wollitz, am Dienstag noch FCM-Trainer, nach der Partie ein. Und fuhr fort: „Wichtig ist in so einer Phase, Ruhe zu bewahren und sich nicht nach einer Niederlage oder nach einem Sieg zu lange damit zu beschäftigen. Denn das nächste Spiel steht an.“ Dabei wird der 54-Jährige allerdings nicht mehr an der Seitenlinie stehen. Er wurde vom 1. FC Magdeburg freigestellt. Bis Saisonende soll es jetzt Thomas Hoßmang (53) richten.

    Pavel Dotchev war nach dem 1:3 gegen Meppen mit der Chancenauswertung unzufrieden. „Nach dem 1:3 war klar, dass nicht viel drin ist. Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gemacht. Aber wir haben so viele Chancen gehabt, dass wir auch mit 4:3 hätten gewinnen können“, so der 54-Jährige. „Es ist ärgerlich, dass wir zweimal hintereinander nicht gepunktet haben. Jetzt haben wir ein schweres Auswärtsspiel vor der Brust. Da müssen wir die Punkte holen, die wir jetzt liegengelassen haben“, so der Rekord-Trainer der 3. Liga.

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  • Gegnercheck: Meppen kommt zur Viktoria

    Für Viktoria Köln steht das Heimspiel gegen den SV Meppen an. Für die Gastgeber geht es als Tabellendreizehnter darum, wichtige Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. Die Gäste aus dem Emsland könnten bei einem Erfolg einen gehörigen Sprung in der Tabelle nach oben machen und vielleicht doch noch in den Kampf um die Aufstiegsplätze eingreifen. 

    Die aktuelle Lage:

    Eine Sache haben beide Teams gemeinsam. Am vergangenen Wochenende kassierten die Mannschaften jeweils Niederlagen. Köln unterlag beim SV Waldhof Mannheim mit 1:2, Meppen musste sich im Heimspiel gegen den F.C. Hansa Rostock gar mit 0:3 geschlagen geben. Vor dem Re-Start der 3. Liga nach der Corona-Pause sah es für die Emsländer noch deutlich besser aus. Denn das Team von Christian Neidhart belegte den vierten Tabellenplatz. Doch in den letzten drei Partien holten die Meppener lediglich einen Punkt, der gelang am 29. Spieltag beim 1:1 gegen den KFC Uerdingen. Daher rutschten die Niedersachsen in der Tabelle auf den elften Rang ab.

    Die personelle Situation:

    Mit 26 Spielern ist der Kader des SV Meppen nicht besonders breit aufgestellt. Mit Willi Evseev (vom F.C. Hansa Rostock) und Julius Düker (vorher SC Paderborn) hat sich der Verein vor der Saison mit Spielern verstärkt, die schon in höheren Ligen gespielt haben. Die Emsländer plagen beim Spiel in Höhenberg voraussichtlich keine großen Verletzungssorgen. Nach wie vor fällt Luka Tankulic (Syndesmosebandriss) für längere Zeit aus. Die Gastgeber müssen am Dienstag auf alle Fälle auf Keeper André Weis (Muskelfaserriss im linken Hüftbeuger) verzichten. Bei beiden Mannschaften ist kein Spieler gesperrt.

    Spieler im Fokus – Erik Domaschke:

    Torhüter Erik Domaschke steht bereits seit dem Jahr 2017 beim SV Meppen zwischen den Pfosten. Er ist bei den Emsländern quasi nicht wegzudenken. Lediglich im November war er nach einer Roten Karte zweimal nicht dabei. Ansonsten absolvierte der 34-Jährige in dieser Saison alle Drittliga-Spiele für den SVM. Bevor Domaschke nach Meppen wechselte, hatte er unter anderem bei Rot-Weiß Erfurt, RB Leipzig, Wehen Wiesbaden und Bayer Leverkusen einen Vertrag.

    Der Trainer:

    Seit Juli 2013 ist Cheftrainer Christian Neidhart in Meppen im Amt. Der 51-Jährige, früher selbst Spieler beim VfL Osnabrück, dem VfB Oldenburg und dem BV Cloppenburg, ist mittlerweile eine Kultfigur bei den Norddeutschen. Denn er steht bereits seit 262 Punktspielen an der Seitenlinie des SV Meppen.

    Bisherige Bilanz:

    Beide Mannschaften spielten erst einmal gegeneinander. Und das war im Oktober beim 1:1 in der Hinrunde. Meppen hatte damals zeitweise ganz schön Dusel. Denn nachdem Mike Wunderlich in der 66. Minute für den Ausgleich gesorgt hatte, traf Marcel Gottschling 120 Sekunden später mit einem Kopfball nur den Pfosten. In der 71. Minute landete das runde Leder nach einer Aktion von Holzweiler im Tor der Emsländer, doch Schiedsrichterin Katrin Rafalski hatte zuvor ein Foulspiel gesehen. Sie erkannte den Treffer nicht an – eine Fehlentscheidung. Den Treffer für Meppen erzielte damals Steffen Puttkammer in der elften Minute.

    Die Partie in den Medien: 

    Anpfiff der Partie am Dienstag ist um 19:00 Uhr. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über Facebook, Instagram, Twitter und YouTube auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind auch die Hörer von Radio Viktoria. Leider wird es keine Autokino-Übertragung geben. Auch im Free-TV ist die Partie nicht zu sehen.

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  • Viktoria: Schlussspurt nicht belohnt

    Der FC Viktoria Köln geht beim Heimspiel gegen den SV Meppen mit einer Niederlage vom Platz. Die Mannschaft von Drittliga-Rekordtrainer Pavel Dotchev unterlag den Emsländern am Dienstag im Sportpark Höhenberg mit 1:3 (1:2). Die Gäste aus Niedersachsen wirkten über 90 Minuten robuster und effektiver. Letztlich hätte es am Ende durch einen Strafstoß in der 87. Minute noch einmal eng werden können. Doch Viktoria-Kapitän Mike Wunderlich brachte den Ball nicht im Netz unter.

    Nach der Verletzung von André Weis setzte Dotchev im Tor auf Daniel Mesenhöler, der damit nach langer Verletzungspause sein Comeback feierte. In der Abwehr spielten Jonas Carls, Dominik Lanius, Lars Dietz und Marcel Gottschling. Auf der Sechserposition kamen André Dej und Hamza Saghiri zum Zug. Steven Lewerenz, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler sollten dem offensiven Mittelfeld die nötige Kreativität verleihen. Im Sturm begann Viktorias Top-Torjäger Albert Bunjaku.

    Die Partie startete verhalten. Doch in der achten Minute sorgte Lanius für einen Riesen-Patzer: Deniz Undav erlief seinen Rückpass und versenkte den Ball aus sechs Metern Entfernung mit der linken Fußspitze zur 1:0-Gästeführung. Meppen agierte in der Folge mit frühem Pressing, das führte bei der Viktoria zu Problemen im Spielaufbau. Nach einer Viertelstunde hatten sich die Kölner besser auf Taktik des Gegners eingestellt und erkämpften sich mehr Spielanteile.

     

     

    Die Gäste gingen sehr rustikal vor. Doch Schiedsrichter Patrick Kessel ließ sie erst einmal gewähren. Das führte zu unnötiger Härte in der Partie. Damit hatten die spielstarken Kölner Probleme. In der 26. Minute folgte allerdings die erste Torgelegenheit für die Höhenberger. Und bei der zeigte Lewerenz einmal mehr seine Effektivität und glich mit dem linken Fuß zum 1:1 aus. Nur 60 Sekunden später wäre Bunjaku beinahe die Führung gelungen. Doch aus spitzem Winkel verfehlte der Ball das Tor.

    In der 33. Minute nutzte dann Valdet Rama die nächste Meppener Möglichkeit: Aus 15 Metern traf er eiskalt zum 2:1 für die Emsländer. Zehn Minuten danach hatte er bei einem Konter sogar die riesige Chance, die Führung auszubauen. Doch zum Glück für die Mannschaft von Trainer Pavel Dotchev verfehlte er das Mesenhöler-Gehäuse bei seinem Versuch. Somit ging es mit einem 1:2-Rückstand aus Kölner Sicht in die Halbzeitpause.

    Dotchev schickte zunächst die gleiche Formation in die zweite Hälfte. Nach dem Wiederanpfiff fand die Viktoria zunächst nicht so recht ins Spiel. In der 58. Minute hatte Bunjaku allerdings nach Dej-Hereingabe von rechts die große Möglichkeit zum Ausgleich, doch er scheiterte aus vier Metern Torentfernung an Eric Domaschke. Sechs Minuten danach verfehlte ein Lanius-Kopfball das Tor. Doch mitten in diese kleine Drangphase hinein traf Marius Kleinsorge für Meppen zum 3:1 (66.).

    Damit schien das Spiel entschieden zu sein. Allerdings bäumten sich die Gastgeber mit Möglichkeiten durch Carls (68.), Wunderlich (80.), Kreyer (82.), Koronkiewicz (83.) und Handle (85.) mächtig auf. In der 87. Minute gab es kurzzeitig nach einem Foul an Kreyer noch einmal Hoffnung, denn der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Wunderlich schoss scharf in Richtung linkes Eck, doch Domaschke parierte auch diesen Ball glänzend. Damit blieb der Aufwand der Höhenberger letztlich unbelohnt.

    Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Jonas Carls, Dominik Lanius (79. Tobias Willers), Lars Dietz, Marcel Gottschling – André Dej (71. Kai Klefisch), Hamza Saghiri (61. Simon Handle) – Steven Lewerenz (71. Patrick Koronkiewicz), Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (79. Sven Kreyer) – Albert Bunjaku

    Tore: 0:1 Deniz Undav (8.), 1:1 Steven Lewerenz (26.), 1:2 Valdet Rama (33.), 1:3 Marius Kleinsorge (66.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Kevin Holzweiler (79.)

    SV Meppen: Hassan Amin (73.)

    Gelbrote Karten:

    Viktoria Köln: –

    SV Meppen: Hassan Amin (87.)

    Zuschauer: 0

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