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  • Wunderlich hofft auf das Momentum

    Am Dienstag ist der MSV Duisburg bei Viktoria Köln zu Gast. Franz Wunderlich, Sportvorstand bei Viktoria Köln, blickt am Tag vor der Partie aber erst einmal auf die Siege gegen München und Jena zurück.

    „Ich habe vor dem 1860-Spiel gesagt, dass es eine ganz richtungsweisende Woche werden könnte. Die ist es dann auch geworden, zum Glück zu unseren Gunsten“, so Wunderlich.

    Er weiß: „Wir dürfen uns jetzt nicht zurücklehnen. Wir haben sieben Punkte Vorsprung vor den Abstiegsplätzen. Die Stimmung ist sicherlich gut. Aber es gibt keinen Grund, in Euphorie auszubrechen. Wir haben noch vier schwere Spiele vor der Brust. Es sind noch zwölf Punkte zu vergeben. Wir haben die Tür zum Klassenerhalt geöffnet. Und jetzt müssen wir den letzten Schritt durch die Tür gehen, um die Liga zu halten.“

    Die nächste Möglichkeit, sich zu beweisen, gibt es gegen den Tabellendritten der 3. Liga, den MSV Duisburg. „Ich glaube, dass Duisburg unter einem unglaublichen Druck steht, auch aufgrund ihrer Personalproblematik. Die Personaldecke wird dünner, viele gute Spieler brechen weg“, so der Sportvorstand der Viktoria. „Wir werden dem MSV Duisburg einen großen Fight liefern, davon bin ich überzeugt. Wenn man Duisburg knacken kann, dann vielleicht in der jetzigen Situation.“

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  • NRW-Duell: Am Dienstag kommt Duisburg!

    Es geht Schlag auf Schlag! Gerade erst hat die Viktoria am Samstag durch den 3:2-Erfolg bei Carl Zeiss Jena wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren, da steht schon der nächste Gegner vor der Tür. Am Dienstag empfangen die Rechtsrheinischen in Höhenberg den MSV Duisburg (in der Hinrunde gewann der MSV 2:1). Die Mannschaft von Chefcoach Torsten Lieberknecht erreichte am Wochenende im Heimspiel gegen den F.C. Hansa Rostock ein 0:0. Der frühere Tabellenführer ist inzwischen aber nur noch Dritter der 3. Liga. Entsprechend wichtig wäre es für den MSV, nach drei Unentschieden in Folge bei der Viktoria wieder einen Sieg einzufahren.

    „Es gab die Möglichkeit für Rostock, heute zu gewinnen, weil wir einen extremen personellen Engpass hatten. Und ich glaube, die Chance war noch nie so groß“, gestand Duisburgs Trainer Lieberknecht nach dem Remis gegen die Mannschaft von der Ostseeküste ein. Im Gespräch mit Magenta Sport fügte er hinzu: „Ich weiß aber auch, dass ich extrem stolz sein kann auf meine Truppe, die sich hier auf den Platz bewegt hat. Es ist ein Punkt, mit dem wir einen Konkurrenten in Schach gehalten haben und wir haben zu Null gespielt. Wir hatten auch die eine oder andere Möglichkeit, ein Tor zu schießen – wenn nicht sogar in der ersten Halbzeit die größte überhaupt.“

    Ein wenig mehr Matchglück hatte Viktoria Köln am Wochenende. Entsprechend froh gab sich Chefcoach Pavel Dotchev nach dem knappen Auswärtssieg beim Tabellenletzten der 3. Liga, dem FC Carl Zeiss Jena. „Letztlich bin ich sehr erleichtert, dass wir so ein schweres Spiel für uns entschieden haben“, so der 54-Jährige. Er räumte bei Magenta Sport ein: „Wir haben heute nicht unseren Fußball durchgesetzt. Der entscheidende Fehler war, dass wir vom Kopf her nicht immer da waren. Wir haben das 1:0 gemacht und gedacht, heute passiert uns nichts. Es läuft alles in unserem Sinne. Das Team hat, glaube ich, einen Gang runtergeschaltet. Und dann kamen die Fehler.“

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  • Viktoria holt wichtige Punkte im Abstiegskampf

    Der FC Viktoria Köln hat sich drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesichert. Die Mannschaft aus Höhenberg gewann im Stadion des Ernst-Abbe-Sportfelds mit 3:2 (1:1) beim FC Carl Zeiss Jena. Den Siegtreffer gegen das Tabellenschlusslicht der 3. Liga erzielte der eingewechselte Kai Klefisch in der 76. Spielminute. Zuvor hatte Kapitän Mike Wunderlich (6. und 66.) doppelt für die Kölner getroffen.

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev begann mit Daniel Mesenhöler im Tor. In der Abwehr liefen Jonas Carls, Sead Hajrović, Dominik Lanius und Patrick Koronkiewicz auf. Auf der Sechserposition spielten André Dej und Hamza Saghiri. Das offensive Mittelfeld bestand aus Steven Lewerenz, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler. Im Sturm kam natürlich Torjäger Albert Bunjaku zum Zug.

    Der FC Carl Zeiss Jena wirkte zu Beginn selbstbewusst. Trotzdem gab es in der fünften Minute eine gute Konterchance für die Viktoria. Bunjaku vergab allerdings von der halbrechten Seite aus freistehend vor FCC-Keeper Flemming Niemann. Dafür traf die Viktoria 60 Sekunden später: Wunderlich verwandelte einen Freistoß mit seinem rechten Fuß aus 18 Metern im oberen rechten Eck.

     

     

    Nach der frühen Führung hatten die Gäste aus Höhenberg reichlich Ballbesitz. Trotzdem kam Jena durch Daniele Gabriele zu einer guten Freistoßchance (15.). Bei einem Konter nur eine Minute danach machte es die Nummer sieben der Thüringer noch besser und traf zum 1:1 – zu diesem Zeitpunkt aus Kölner Sicht ein völlig überflüssiger Treffer, der die Gastgeber in der Folge aufbaute.

    Klare Torgelegenheiten gab es anschließend erst einmal nicht. Joy Lance Mickels sorgte in der 41. Minute mit einem Linksschuss aus 17 Metern für einen Hauch von Gefahr, doch sein Ball ging deutlich am Kölner Gehäuse vorbei. Von Seiten der Viktoria kam bis zum Pausenpfiff nichts mehr, sodass Cheftrainer Pavel Dotchev die passenden Worte in der Halbzeitpause finden musste.

    Die Gäste starteten mit drei Wechseln in die zweiten 45 Minuten: Simon Handle kam für Lewerenz, Lars Dietz für Hajrović und Bernard Kyere für Lanius. Das sorgte in der Defensive für Stabilität, die Höhenberger waren jetzt wieder dichter an ihren Gegenspielern dran. Und in der Offensive wirkten die Kölner nach der Einwechslung von Handle variabler. Zunächst bereitete das Jena aber noch keine Sorgen.

    In der 61. Minute hatte Dietz mit dem Kopf nach Wunderlich-Ecke eine Chance, doch der Ball ging über den Kasten. Mickels zwang Mesenhöler in der 64. Minute mit einem Flachschuss zum Eingreifen. Grundsätzlich schien die Viktoria die Partie aber endlich in den Griff zu bekommen. Das bewahrheitete sich in der 66. Minute: Da schob Wunderlich nach Koronkiewicz-Pass mit dem rechten Fuß zur Kölner Führung ein.

    Doch die hatte nicht lange Bestand. Denn in der 70. Minute gab es Elfmeter für Jena: Gabriele verwandelte sicher zum 2:2. Doch die Viktoria wollte den Sieg, das war zu spüren. Und durch ein Kopfball-Tor des eingewechselten Kai Klefisch (76., nach Wunderlich-Eckball) gelang dieser noch. Nach dem Treffer zum 2:3 passierte nicht mehr viel, sodass die Viktoria mit drei Punkten im Gepäck die Heimfahrt antrat.

    Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Jonas Carls, Sead Hajrović (46. Lars Dietz), Dominik Lanius (46. Bernard Kyere), Patrick Koronkiewicz – André Dej, Hamza Saghiri (71. Kai Klefisch) – Steven Lewerenz (46. Simon Handle), Mike Wunderlich (83. Sven Kreyer), Kevin Holzweiler – Albert Bunjaku

    Tore: 0:1 Mike Wunderlich (6.), 1:1 Daniele Gabriele (16.), 1:2 Mike Wunderlich (66.), 2:2 Daniele Gabriele (70., Foulelfmeter), 2:3 Kai Klefisch (76.)

    Gelbe Karten:

    Carl Zeiss Jena: Tim Kircher (30.), Raphael Obermair (68.), Daniele Gabriele (79.)

    Viktoria Köln: Hamza Saghiri (57.), Mike Wunderlich (83.), Pavel Dotchev (86.)

    Zuschauer: 0

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  • Viktoria will nicht lockerlassen

    Der FC Viktoria Köln hat am Dienstagabend mit dem 2:0 gegen den TSV 1860 München einen wichtigen Erfolg gelandet. Die Höhenberger haben den Abstand auf die Abstiegsplätze vor dem 34. Spieltag auf vier Punkte erhöht. Gesichert ist der Klassenerhalt allerdings noch nicht. Deshalb will das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev am Samstag in der Partie beim FC Carl Zeiss Jena unbedingt an die Leistung vom Dienstag anknüpfen.

    „Für mich haben die drei Punkte aus dem München-Spiel nur dann einen Wert, wenn wir jetzt am Samstag in Jena nachlegen“, sagte Dotchev einen Tag vor der Abreise nach Thüringen. „Deshalb können wir jetzt nicht abschalten. Wir können nicht sagen, jetzt ist die Welt wieder in Ordnung. Im Gegenteil: Wir müssen versuchen, die Konzentration hochzuhalten. Wir haben jetzt keine Zeit, den Sieg vom Dienstag zu genießen.“

    Obwohl Jena bereits als Absteiger feststeht, erwartet der 54-Jährige ein umkämpftes Spiel. „Das Spiel hat durch die Relegation 2017 eine gewisse Vorgeschichte. Das ist auf beiden Seiten noch nicht vergessen“, sagt Dotchev. Er fährt fort: „Jena hat nichts mehr zu verlieren, das macht sie gefährlich. Sie haben junge Leute, die werden versuchen, sich für die nächste Saison zu empfehlen. Ich erwarte einen sehr couragierten und motivierten Gegner.“

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  • Gegnercheck: Viktoria will in Jena punkten

    Nachdem der FC Viktoria Köln am 33. Spieltag mit einem 2:0 gegen den TSV 1860 München gewonnen hat, geht es für die Höhenberger motiviert zum FC Carl Zeiss Jena.

    Beginn:

    Die Partie zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und Viktoria Köln wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit um 14.00 Uhr im Stadion vom Ernst-Abbe-Sportfeld angepfiffen.

    Das Hinspiel:

    Das umkämpfte Aufeinandertreffen am 15. Spieltag endete mit einem 2:2-Unentschieden. Daniele Gabriele (37.) eröffnete den Torreigen und traf zur Führung der Gäste. Albert Bunjaku (51.) erzielte Anfang der zweiten Halbzeit den umjubelten Ausgleichstreffer. Anschließend dominierten die Höhenberger das Spiel und gingen verdient durch Kapitän Mike Wunderlich (83.) in Führung. In einer spannenden Schlussphase gelang den Gästen aus Thüringen nach einem Eckball noch der Ausgleichstreffer durch Anton Donkor (90.).

    Fußballgeschichte:

    In der Saison 2016/2017 trafen die beiden Teams in der Relegation um den sportlichen Aufstieg in die 3. Liga aufeinander. Durch die mehr geschossenen Auswärts-Tore hatte der FCC damals die Nase vorn.

    Die aktuelle Lage:

    In der aktuellen Saison erspielten die Thüringer bisher vier Siege und sieben Unentschieden. 22-mal ging Jena als Verlierer vom Platz. Mit 19 Punkten sind die Thüringer das Schlusslicht der Tabelle und werden in der nächsten Saison in der Regionalliga Nordost antreten. In den noch ausstehenden Partien hat die Mannschaft von Teamchef René Klingbeil also nichts mehr zu verlieren.
    Bei den Höhenbergern sieht das ganz anders aus. Denn die Viktoria befindet sich aktuell noch mittendrin im Kampf um den Klassenerhalt. Mit 41 Punkten steht die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev aktuell auf dem 14. Tabellenplatz und hat sich durch den Sieg gegen die Münchener Löwen einen Vorsprung von vier Punkten auf einen Abstiegsplatz erkämpft.

    Die personelle Situation:

    Der Kader der Thüringer umfasst eigentlich 37 Spieler und ist damit riesig. Der Verein suspendierte allerdings am  9. Juni gleich fünf Profispieler mit sofortiger Wirkung. Dafür rückten sechs Nachwuchsspieler aus dem Kader der U 21 nach.

    Verletzte Spieler / Sperren:

    Carl Zeiss Jena muss bei der Partie am Samstag auf die Langzeitverletzten Daniel Stanese und Niklas Jahn verzichten. Außerdem fallen am 34. Spieltag voraussichtlich Matthias Kühne, Ole Käuper, Niclas Fiedler und Vasilios Dedidis verletzungsbedingt aus. Ob Nico Hammann mitspielen kann, ist unklar. Gelbgesperrt ist Aytac Sulu.
    Bei den Gästen aus der Domstadt fehlen verletzungsbedingt Michael Seaton und Torwart André Weis. Marcel Gottschling wird nach der zehnten Gelben Karte aus dem München-Spiel ebenfalls nicht zur Verfügung stehen.

    Die Partie in den Medien:

    Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle des Drittligisten auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind auch die Hörer von Radio Viktoria. Das Vereinsradio der Höhenberger ist über den Webplayer auf der Homepage der Viktoria verfügbar.

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  • Saghiri ist „Spieler des Monats“

    Die Fans der Viktoria haben entschieden: Hamza Saghiri ist „Spieler des Monats Mai“. Der 23-Jährige, der sich einst über die U 19 des Vereins für die Profis empfahl, setzte sich bei der Fan-Abstimmung auf der Facebookseite von Viktoria Köln gegen Mike Wunderlich, Jonas Carls und Marcel Gottschling durch. Sympathie brachte ihm dabei sicherlich sein erstes Saisontor, das er am 30. Mai beim Auswärtsspiel in Braunschweig erzielte – hierbei handelte es sich dazu noch um einen sehr schönen Treffer. Insgesamt absolvierte Saghiri in dieser Saison schon 28 Drittliga-Spiele. Damit gehört er zu den Stützen des Teams.

    Das nächste Voting findet Anfang Juli statt. Dann wird der „Spieler des Monats Juni“ gesucht. Ende 2020 wird dann von den Facebook-Usern der Viktoria der „Spieler des Jahres“ gekürt.

    Die Spieler des Monats aus diesem Jahr im Überblick:

    Januar: Jonas Carls

    Februar: Steven Lewerenz

    März: Dominik Lanius

    April: Mike Wunderlich

    Mai: Hamza Saghiri

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  • Nächstes Spiel: Ausgerechnet Jena!

    Am Dienstagabend konnte bei Viktoria Köln erst einmal kräftig durchgeatmet werden. Denn mit dem 2:0-Erfolg gegen den TSV 1860 München hat das Team aus Höhenberg das erneute Abrutschen auf einen Abstiegsplatz in der 3. Liga erst einmal verhindern können. Der Negativtrend der vorherigen drei Spiele wurde gestoppt. Stattdessen wurden drei wichtige Punkte für den Klassenerhalt eingefahren. Doch bereits am Samstagnachmittag steht im Fußballstadion im Ernst-Abbe-Sportfeld die nächste Partie für die Kölner auf dem Programm. Dann ist die Viktoria beim FC Carl Zeiss Jena zu Gast.

    „Das war ein sehr intensives Spiel“, sagte Markus Brzenska, der Co-Trainer der Viktoria, nach der Partie gegen München. „Wir haben uns in jeden Zweikampf gehauen – und wurden heute auch für unseren Aufwand belohnt. Das sind drei sehr wichtige Punkte für uns.“ Der 36-Jährige, der für den gesperrten Chefcoach Pavel Dotchev an der Seitenlinie stand, fuhr fort: „Wir haben der Mannschaft vor dem Spiel gesagt, wie wichtig es ist, dass die Null hinten steht. Denn vorne machen wir fast immer einen Treffer.“ Im nächsten Spiel am Samstag in Jena wollen die Kölner nachlegen. Und beim schnellen Blick auf die Tabelle scheint das im Bereich des Möglichen zu liegen.

    Doch der Schein könnte trügen. Denn für das Tabellenschlusslicht der 3. Liga ist es eine Partie mit riesiger Bedeutung. Zwar steht Jena bereits als Absteiger fest, doch der Wiederaufstieg ist das fest erklärte Ziel. Da wäre es natürlich besser, wenn Teams wie Chemnitz, Halle, Magdeburg oder Zwickau nicht auch noch in die Regionalliga Nordost absteigen würden. Denn dann müssten die Thüringer in der kommenden Saison genau gegen diese Klubs um den Aufstieg kämpfen. Da kommt die Viktoria gerade recht. Denn wenn man Köln schlägt, wäre das für die anderen Abstiegskandidaten aus den neuen Bundesländern eine hervorragende Schützenhilfe.

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  • Viktoria zwingt 1860 München in die Knie

    Was für ein Abend im Sportpark Höhenberg! Der FC Viktoria Köln gewinnt das Heimspiel gegen den TSV 1860 München mit 2:0. Die Gastgeber zeigten gegen die favorisierten Gäste über die komplette Spielzeit hinweg eine herausragende kämpferische Leistung. In der zweiten Hälfte belohnten sie sich mit Toren von Albert Bunjaku (56.) und Kevin Holzweiler (81.) für den betriebenen Aufwand.

    Die Viktoria begann mit Daniel Mesenhöler im Tor. In der Abwehr liefen Fabian Holthaus, Tobias Willers (Sead Hajrović fehlte aufgrund einer Gelbsperre), Lars Dietz und Marcel Gottschling auf. Auf der Sechserposition kamen Moritz Fritz und André Dej zum Einsatz. Das offensive Mittelfeld bestand aus Steven Lewerenz, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler. Im Sturm spielte Top-Torjäger Albert Bunjaku.

    Auch Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev war aufgrund der vierten Gelben Karte gesperrt. So hatte diesmal Co-Trainer Markus Brzenska an der Seitenlinie der Gastgeber das Sagen. Und der sah erst einmal eine Viktoria, die Kampf und Herz zeigte, um sich gegen den Aufstiegskandidaten aus München ordentlich aus der Affäre zu ziehen.

     

     

    Es war eine Standardsituation, die in der 14 Minute für eine erste Möglichkeit der Gäste sorgte. Doch der Freistoß von Phillipp Steinhart aus 20 Metern landete über dem Kölner Gehäuse. Ein Zwölf-Meter-Schuss von Sascha Mölders mit dem linken Fuß wirkte fünf Minuten später etwas gefährlicher. Ein Heber von Stefan Lex ging 120 Sekunden danach ebenfalls über das Tor.

    In der 32. Minute gab es die erste richtig gute Gelegenheit für die Gastgeber. Bunjaku legte von der rechten Seite für Wunderlich auf, der den Ball aber aus kurzer Distanz mit dem rechten Fuß nicht an 1860-Keeper Marco Hiller vorbeibekam. Die Partie blieb bis zur Pause intensiv und temporeich. Weitere zwingende Chancen blieben allerdings auf beiden Seiten aus, sodass es torlos in die Halbzeitpause ging.

    In den zweiten 45 Minuten hatte der TSV 1860 München den etwas besseren Start. Doch der eingewechselte Leon Klassen verzog nach Flanke von rechts in aussichtsreicher Position. Die Gäste erhöhten auf alle Fälle den Druck. In der 54. Minute rannte Mölders von der rechten Seite allein aufs Tor zu. Doch Mesenhöler partierte den Ball mit einer Fußabwehr glänzend.

    Die 56. Minute brachte dann aber ein ganz anderes Bild. Gottschling flankte von der rechten Seite und Bunjaku nahm den Ball wunderbar mit dem rechten Fuß direkt an und brachte ihn im oberen rechten Eck unter – 1:0 für die Viktoria! In der 65. Minute hatte Holzweiler die Möglichkeit, die Führung zu erhöhen. Doch sein Linksschuss aus 18 Metern landete knapp neben dem rechten Torpfosten.

    In der 81. Minute machte er es besser. Sein Lupfer mit dem linken Fuß aus 16 Metern über Hiller hinweg schlug unhaltbar zum 2:0 für die Viktoria ein. In der 86. Minute hatten die Gäste durch Timo Gebhart eine Kopfballgelegenheit, doch er verfehlte den Kasten. Ansonsten ließen die Höhenberger in der Schlussphase nichts mehr zu. Beinahe hätten sie selbst in der Nachspielzeit durch den eingewechselten Bernard Kyere sogar noch das 3:0 erzielt (90. + 3).

    Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Fabian Holthaus, Tobias Willers, Lars Dietz, Marcel Gottschling – Moritz Fritz, André Dej (59. Hamza Saghiri) – Steven Lewerenz (59. Jonas Carls), Mike Wunderlich (65. Simon Handle), Kevin Holzweiler (82. Bernard Kyere) – Albert Bunjaku (82. Sven Kreyer)

    Tore: 1:0 Albert Bunjaku (56.), 2:0 Kevin Holzweiler (81.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: André Dej (42.), Marcel Gottschling (63.), Hamza Saghiri (83.), Jonas Carls (90. + 2)

    TSV 1860 München: Kristian Böhnlein (24.), Marius Willsch (29.), Phillipp Steinhart (47.), Stefan Lex (54.), Tim Rieder (86.)

    Zuschauer: 0

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  • Steegmann mit Zuversicht

    Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria, blickt zuversichtlich auf das Heimspiel gegen den TSV 1860 München voraus. Obwohl die Gäste aufgrund der Tabellensituation als klarer Favorit ins Rennen gehen, traut der 39-Jährige den Kölnern einen Erfolg zu.

    „1860 München ist der nächste große Gegner, der auf uns wartet“, so Steegmann am Montag.  „Das ist einer der Top-Vereine in der Liga. Die Münchner gehörten zu den Klubs, die die Entscheidung – die Saison sportlich zu Ende zu spielen – sehr befürwortet haben. Denn sie haben das Ziel, in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Ich glaube, sie müssen hier unbedingt gewinnen, wenn sie diese Chance noch haben wollen. Aber: Wir brauchen in unserer Situation natürlich auch die drei Punkte.“

    Steegmann fuhr fort: „Ich glaube, dass wir in Mannheim und zuletzt in Magdeburg jeweils ein gutes Spiel gemacht haben. Es ist einfach an der Zeit, dass sich unsere Mannschaft für den gezeigten Einsatz belohnt. Ich bin sehr optimistisch und überzeugt, dass wir dieses Spiel mit aller Kraft angehen und zusammen für uns entscheiden werden.“

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  • Gegnercheck: Viktoria erwartet hungrige Löwen

    Viktoria Köln gegen den TSV 1860 München – beide Mannschaften haben am vergangenen Spieltag nicht geglänzt! Während die Kölner durch eine weitere Niederlage in den Tabellenkeller geraten sind, haben die Münchner gegen den F.C. Hansa Rostock ein direktes Duell um die Aufstiegsplätze verloren. Unterschiedlicher könnte die Ausgangssituation nicht sein.

    Beginn:

    Das Aufeinandertreffen zwischen dem FC Viktoria Köln und dem TSV 1860 München wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit am Dienstag um 20.30 Uhr im Sportpark Höhenberg angepfiffen.

    Die aktuelle Lage:

    Derzeit trennen die beiden Teams elf Punkte voneinander. Denn der TSV 1860 München ging nach der Corona-Pause bereits zweimal als Sieger vom Platz und holte zusätzlich ein Unentschieden. Damit befinden sich die Löwen nur zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz. Umso mehr schmerzte die 0:1-Heimniederlage gegen den F.C. Hansa Rostock. Trotz der großen Enttäuschung an der Grünwalder Straße schaut die Mannschaft von Löwen-Trainer Michael Köllner zuversichtlich nach vorne.

    Auch die Domstädter konnten sich gegen ihren direkten Konkurrenten nicht durchsetzen. So mussten sie sich am 32. Spieltag mit einer 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg geschlagen geben und rutschten einen weiteren Tabellenplatz nach unten. Damit steht die Mannschaft von Drittliga-Rekordtrainer Pavel Dotchev aktuell auf dem 15. Tabellenplatz – nur einen Punkt von den Abstiegsrängen entfernt.

    Die personelle Situation:

    Der Münchner Kader ist mit aktuell 30 Spielern der zweitgrößte der 3. Liga. Vor der Saison hatten sich die Sechziger mit Dennis Erdmann vom 1. FC Magdeburg, Timo Gebhart von Viktoria Berlin und Prince Osei Owusu von Arminia Bielefeld sowie einigen Spielern aus dem Nachwuchs verstärkt. Im Spiel gegen die Viktoria wird den Löwen voraussichtlich nur der Langzeitverletzte Semi Belkahia mit muskulären Problemen fehlen. Es gibt keine Gelb- oder Rotsperren.

    Den Kölnern fehlt neben Michael Seaton (nach Syndesmosebandriss wieder im Training) auch Keeper André Weis (Muskelfaserriss). Gelbgesperrt sind Innenverteidiger Sead Hajrović und ausgerechnet Cheftrainer Pavel Dotchev. Somit wird Co-Trainer Markus Brzenska am Dienstag für die Höhenberger an der Seitenlinie stehen.

    Bisherige Bilanz:

    In der Hinrunde, Anfang November letzten Jahres, spielten beide Teams zum ersten Mal gegeneinander. Vor 15.000 Zuschauern siegten die Löwen in einem hitzigen Spiel mit 4:2. Individuelle Fehler sorgten dafür, dass es bereits mit einem 0:2 aus Kölner Sicht in die Pause ging. In der zweiten Hälfte kamen die Höhenberger zwar noch einmal durch einen Treffer von Simon Handle (70.) zum Zug, doch die Gastgeber zeigten sich davon wenig geschockt und jubelten in der Folge gleich doppelt. Albert Bunjaku (86.) betrieb in der Schlussphase lediglich Ergebniskosmetik und traf zum Endstand.

    Spieler im Fokus – Efkan Bekiroglu:

    Bei den Münchnern ist Efkan Bekiroglu eine der tragenden Säulen in dieser Spielzeit. Der 24-jährige Spielmacher, der seinen Durchbruch im Profifußball bei den Münchner Löwen geschafft hat, erzielte bereits acht Treffer und bereitete zwei Tore vor. Damit ist er hinter Sascha Mölders (13 Treffer) der torgefährlichste Spieler der Sechziger. Umso mehr schockiert es die Fans, dass der deutsch-türkische Fußballspieler nach der Saison ablösefrei in die Türkei zum Erstligisten Alanyaspor wechseln wird. Das Hinspiel gegen die Kölner verpasste der gebürtige Dachauer aufgrund von Oberschenkelproblemen.

    Der Trainer:

    Nach dem überraschenden Rücktritt von Daniel Bierofka übernahm im November letzten Jahres Michael Köllner den Trainerposten. Der 50-Jährige kann mittlerweile auf große Erfahrung – sowohl als Profi- als auch als Nachwuchscoach – zurückblicken. 2018 führte er den 1. FC Nürnberg zum Aufstieg in die Bundesliga, wurde nach einer längeren Sieglos-Serie allerdings entlassen.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie am Dienstag ist um 20.30 Uhr im Sportpark Höhenberg. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport zu sehen sein. Außerdem werden die Anhänger der Viktoria über die Social Media Kanäle des Drittligisten auf dem Laufenden gehalten. Live dabei sind auch die Hörer von Radio Viktoria. Das Vereinsradio der Höhenberger ist über www.viktoria-radio.de verfügbar.

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