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  • Gegnercheck: Abschluss gegen Uerdingen

    Am Samstag findet der letzte Spieltag der aktuellen Drittliga-Saison statt. Nachdem die Kölner im vergangenen Heimspiel mit einem 5:1 gegen die Würzburger Kickers gewinnen konnten, geht es jetzt gegen den KFC Uerdingen. Die Krefelder spielen in der MERKUR SPIEL-ARENA in Düsseldorf, da das Grotenburg-Stadion nicht den aktuellen DFB-Anforderungen für den Profifußball entspricht.

    Die aktuelle Lage:

    Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass beide Teams nicht mehr absteigen können und damit auch in der nächsten Drittliga-Saison vertreten sein werden. Doch der Weg dorthin war für beide Mannschaften schwierig. Die Höhenberger hatten in der aktuellen Saison eine Periode von 13 sieglosen Spielen in Folge und mussten lange um den Klassenerhalt zittern. In den vergangenen fünf Partien konnten die Domstädter allerdings zwölf Punkte einfahren. Dadurch steht die Viktoria nach 14 Siegen, acht Unentschieden und 15 Niederlagen mit 50 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz. Würde die Saison noch etwas länger dauern, wäre der KFC Uerdingen vielleicht ein potenzieller Abstiegskandidat. Nach einem durchwachsenen Saisonstart kämpften sich die Krefelder zum Hinrunden-Ende ins Mittelfeld der Tabelle vor. Die Uerdinger haben seit dem Re-Start der 3. Liga allerdings nur einen Sieg geholt. Dem stehen fünf Unentschieden und vier Niederlagen gegenüber. Nach dieser Negativserie steht das Team mit 47 Punkten aktuell auf dem 13. Tabellenplatz. Vom vermeintlichen Ziel, in die 2. Liga aufzusteigen, ist die Mannschaft von Trainer Stefan Krämer weit entfernt.

    Das Hinspiel:

    Am 14. Dezember fand das Hinrundenspiel im Sportpark Höhenberg statt. Die Gäste aus Uerdingen konnten einen knappen 1:0-Sieg erringen. Nachdem es torlos in die Halbzeitpause ging, ließ die zweite Halbzeit ebenfalls lange auf Highlights warten. Den entscheidenden Treffer erzielte Jean-Manuel Mbom nach einer Flanke von Roberto Rodriguez in der 85. Minute. Selbst Viktoria-Top-Torjäger Albert Bunjaku schaffte es an diesem Tag nicht, KFC-Schlussmann Lukas Königshofer zu überwinden.

    Die personelle Situation:

    Der Kader der Blau-Roten umfasst 28 Spieler. In der Wintertransferperiode verstärkten sich die Krefelder mit zwei neuen Akteuren: Innenverteidiger Edvinas Girdvainis und Mittelfeldmann Rijad Kobiljar. Der 27-jährige Girdvainis spielte zuvor in der höchsten lettischen Liga für den FK RFS. Für den Verein lief er auch in zwei Europa-League-Qualifikationsspielen auf. Kobiljar war zuvor in der slowenischen Liga eins aktiv. Dort spielte er für den NK Rudar Velenje und erzielte zwei Tore in 17 Partien. Die Krefelder müssen in der Begegnung am Samstag, wie bereits seit einigen Spieltagen, ohne ihren Top-Torschützen Tom Boere, Mittelstürmer Adriano Grimaldi, Innenverteidiger Jan Kirchhoff sowie Neuzugang Kobiljar auskommen. Den Höhenbergern fehlt Moritz Fritz (Meniskus-Anriss). Auch Mark Depta gehört nach längerer Verletzung noch nicht wieder zum Kader.           

    Der Trainer:

    Es war eine große Überraschung, als der KFC Uerdingen nach 13 Monaten die Rückkehr von Trainer Stefan Krämer bekannt gab. Am 28. Januar des vergangenen Jahres war Krämer nach einer 0:3-Pleite bei den Blau-Roten freigestellt worden. Nun steht er seit dem 10. März  wieder an der Seitenlinie der Uerdinger und hat dort einiges vor. In der Hinrunde war Krämer noch beim 1. FC Magdeburg unter Vertrag, musste aber nach 22 Partien und einer durchwachsenen Bilanz (7 Siege, 9 Unentschieden und 6 Niederlagen) kurz vor Weihnachten gehen.

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie am Samstag in der MERKUR SPIEL-ARENA in Düsseldorf ist um 14:00 Uhr. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Wer kein Abonnement der Online-Plattform besitzt, ist bei Radio Viktoria live dabei. Über die Social Media Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden die Fans der Viktoria ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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  • Willers sagt goodbye

    Tobias Willers wird seine aktive Spielerkarriere am Ende der Saison beenden.

    „Ich bin schon mit jungen Jahren Profi geworden und habe eine Menge erlebt“, sagt der 33-Jährige, der seit dem Oktober 2017 für die Höhenberger spielt. „Es war eine sehr schöne Zeit, die ich sehr vermissen werde. Mit Viktoria Köln verbinde ich sehr viele positive Erinnerungen. Die Highlights waren natürlich der Aufstieg im letzten Jahr und der Klassenerhalt in dieser Saison.“

    Willers fährt fort: „Sicher hätte ich noch das eine oder andere Jahr dranhängen können. Aber ich habe jetzt eine berufliche Perspektive aufgezeigt bekommen, die ich unbedingt nutzen will.“ Wie die genau aussieht, ist noch vertraulich. „So viel sei aber verraten: Ich werde der Fußballwelt in anderer Funktion erhalten bleiben“, so der Abwehrspieler.

    Willers, der seine Laufbahn einst beim TuS Hasede in der Nähe von Hildesheim begann, spielte vor seiner Zeit in Köln für den VfL Osnabrück, RB Leipzig, die Sportfreunde Lotte, Rot-Weiß Oberhausen, den Wuppertaler SV und Hannover 96.

    Viktoria-Sportvorstand Franz Wunderlich: „Wir wünschen Tobias Willers viel Erfolg in seiner zukünftigen Funktion. Bei der Viktoria werden wir ihn vermissen. Er ist aus sportlicher und menschlicher Sicht eine Bereicherung für die Viktoria gewesen. Für uns war er genau der Spieler, den wir damals brauchten, um in die 3. Liga aufzusteigen. Seine Mitspieler haben zu ihm aufgeschaut und ihn aufgrund seiner Erfahrung geschätzt.“

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  • Viktoria Köln verlängert mit Seaton

    Michael Seaton wird auch zukünftig für den FC Viktoria Köln stürmen. Die Höhenberger haben den Vertrag mit dem 24-Jährigen, der schon für die Nationalmannschaft Jamaikas spielte, verlängert. Seaton war Ende des letzten Jahres aus den USA zu den Kölnern gekommen.

    „Michael hat sich hervorragend integriert“, berichtet Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter von Viktoria Köln. „Er ist kopfball- und sprungstark, sehr wuchtig und äußerst schnell. Damit ist er von seinen Fertigkeiten her ein Stürmertyp, der sehr gut zu uns passt.“

    Nach einer starken Vorbereitung zu Jahresbeginn und ersten Auftritten in der 3. Liga musste Seaton nach einem Riss des Syndesmosebands im Sprunggelenk lange pausieren. Aufgrund der hierdurch fehlenden Einsätze hätte sich der Kontrakt mit dem Stürmer nicht automatisch verlängert. 

    Seaton: „Ich freue mich, dass ich weiter für Viktoria Köln spielen werde. Die Mannschaft hat mich nach dem Wechsel unglaublich gut aufgenommen und ich habe mich sehr über das Vertrauen der Klub-Verantwortlichen gefreut. Ich bleibe gerne in Köln.“

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  • Viktoria-Saisonabschluss beim KFC Uerdingen

    Der Klassenerhalt ist für die Viktoria seit dem Spiel in Kaiserslautern unter Dach und Fach. Ein Grund für die Mannschaft, es in den letzten beiden Saisonspielen ruhiger angehen zu lassen? Auf keinen Fall! Davon konnte sich am Mittwoch der Aufstiegsaspirant Würzburger Kickers überzeugen. Nach etwas holpriger erster Halbzeit und einem Stand von 0:0, mussten die Franken mit einer 1:5-Schlappe im Gepäck die Heimreise antreten. Zum Saisonabschluss trifft Viktoria Köln auf den KFC Uerdingen. Sportlich gesehen hat das Spiel in Düsseldorf für beide Mannschaften keine Bedeutung mehr, denn auch die Uerdinger haben den Ligaverbleib bereits sicher. Daran änderte auch die 0:1-Niederlage in Rostock nichts.

    Die Uerdinger befinden sich nach dem Re-Start in einer schwierigen Phase, nur eines der vergangenen zehn Spiele konnten sie für sich entscheiden. Die Krefelder haben schon seit Wochen mit vielen Verletzungen zu kämpfen, gerade in der Offensive ist die Personaldecke dünn. Als Ausrede ließ das KFC-Trainer Stefan Krämer nach dem Rostock-Spiel aber nicht gelten. „Die Situation ist, wie sie ist, da brauchen wir nicht groß zu jammern. Im Endeffekt haben wir gar nicht so viel zugelassen, aber wieder einen Fehler zu viel gemacht.“ Auch wenn Uerdingen befreit aufspielen konnte, machten die Krefelder dem F.C. Hansa das Spiel so schwer wie möglich. „Das hat die Mannschaft auch voll mitgetragen. Dass wir im Rahmen unserer Möglichkeiten alles probieren, ist für mich Profi-Sport.“

    Der sehr deutliche Sieg der Viktoria gegen die ambitionierten Würzburger kam doch etwas überraschend. Trainer Pavel Dotchev rotierte an der einen oder anderen Stelle, gönnte unter anderem Top-Torjäger Albert Bunjaku eine Pause. Vor allem in den ersten 45 Minuten setzten die Gäste aus dem Frankenland den Hausherren arg zu, Keeper Sebastian Patzler rettete sein Team ein ums andere Mal. „In der ersten Halbzeit haben wir ein bisschen zu viel Respekt vor dem Gegner gehabt“, befand Dotchev auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. In der zweiten Hälfte machten es seine Jungs dann aber umso besser. „Ich muss an dieser Stelle nicht nur Sebastian Patzler oder Alexander Höck loben. Ich muss auch sagen, dass die Mannschaft generell ein Top-Spiel gemacht hat. Hamza Saghiri und Kai Klefisch waren schon vorher viele Spiele gut, aber heute besonders gut“, so der Chefcoach der Viktoria.

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  • Letztes Saisonspiel: Dotchev wünscht sich Sieg

    Am Samstag steht der 38. Spieltag der Drittliga-Saison 2019/2020 auf dem Programm. Dabei reist Viktoria Köln zum Auswärtsspiel ins benachbarte Düsseldorf: Dort heißt der Gegner KFC Uerdingen. Obwohl die Mannschaft der Krefelder mit einigen großen Namen gespickt ist, liegt das Team von Trainer Stefan Krämer in der Tabelle drei Punkte hinter den Höhenbergern auf Rang 13. Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev würde die aktuelle Spielzeit gerne mit einem weiteren Erfolg krönen.

    „Nach dem Kantersieg gegen Würzburg wäre es großartig, wenn die Mannschaft noch einmal nachlegen kann“, so der 54-Jährige. „Denn so können wir uns noch einmal mit positiven Emotionen aus der Saison verabschieden. Bis jetzt kann ich der Mannschaft nur ein Kompliment aussprechen. Wenn ich die gesamte Saison betrachte, ist das eine tolle Leistung. Nach dem Sieg gegen die Würzburger Kickers wäre deshalb ein Erfolg gegen den KFC Uerdingen ein sehr schöner Abschluss.“

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  • 5:1 – Viktoria kontert Würzburg aus

    5:1 – Viktoria kontert Würzburg aus

    Der FC Viktoria Köln hat das letzte Heimspiel der Saison im Sportpark Höhenberg mit 5:1 (0:0) gewonnen. Gegen die Würzburger Kickers hatten die Rechtsrheinischen in der ersten Halbzeit Glück, nicht in Rückstand zu geraten. In der zweiten Hälfte klappte dann bei den Gastgebern fast alles, sodass die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev gegen den Aufstiegsaspiranten einen deutlichen Sieg einfuhr.

    Dotchev hatte einige Überraschungen bei seiner Aufstellung parat. Der 54-Jährige bot Sebastian Patzler im Tor auf. In der Abwehr setzte er auf Fabian Holthaus, Tobias Willers, Bernard Kyere und Patrick Koronkiewicz. Auf der Sechserposition kamen Kai Klefisch und Hamza Saghiri zum Einsatz. Das offensivere Mittelfeld bildeten Jonas Carls, Mike Wunderlich und Marcel Gottschling. Michael Seaton spielte in der Spitze.

    Grundsätzlich schien die Ausrichtung der Gastgeber damit etwas defensiver als sonst zu sein. Und das war sicher gegen den vorherigen Tabellenzweiten aus Würzburg ein gutes Mittel. In der vierten Minute hatte Luca Pfeiffer dennoch eine erste Kopfballchance. Nach dem anschließenden Eckstoß kam Sebastian Schuppan mit dem Kopf für die Gäste zum Abschluss (5.). Beide Male war Viktoria-Keeper Patzler zur Stelle.

     

     

    Eigene Tor-Möglichkeiten kreierten die Kölner noch nicht. Aber nach zehn Minuten waren sie besser im Spiel. Dennoch hatte Pfeiffer in der 14. Minute eine gute Einschussmöglichkeit. 60 Sekunden danach zeichnete sich Patzler gegen Dominic Baumann aus. Anschließend rettete der Viktoria-Torhüter gegen Fabio Kaufmann (21). In der 28. Minute hämmerte Robert Herrmann einen 18-Meter-Freistoß an die Latte, Patzler entschärfte den Nachschuss von Dave Gnaase.

    Eine Führung für die Kickers wäre nach einer halben Stunde verdient gewesen. Doch die Gastgeber konnten sich bis zur Pause ein wenig vom Druck der Franken befreien. In der 38. Minute hatte die Viktoria ihre erste gute Chance: Saghiri scheiterte aus 15 Metern mit einem Linksschuss an Vincent Müller (38). Wunderlich feuerte in der 43. Minute mit dem rechten Fuß knapp über das Tor. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.

    Die Kölner begannen die zweiten 45 Minuten mit der gleichen Formation. Doch nachdem es in der Pause orkanartig geregnet hatte, war es jetzt ein anderes Spiel. Mit dem nassen Rasen kamen die Höhenberger besser zurecht. Holthaus hatte in der 47. Minute eine gute Gelegenheit. Wunderlich scheiterte mit einem Flachschuss aus 15 Metern an Würzburgs Keeper Müller (48.). Und Seatons Kopfball in der 51. Minute kam nicht auf das Tor.

    Die bis dahin beste Möglichkeit für die Gäste hatte Pfeiffer in der 53. Minute: Doch sein Schuss landete links neben dem Viktoria-Gehäuse. Nur 120 Sekunden später fiel das Leder Viktoria-Kapitän Wunderlich fünf Meter vor dem Kickers-Tor auf den Fuß. Und der ließ sich die Chance nicht entgehen und traf zur 1:0-Führung für die Kölner (55.). Jetzt nahm das Schicksal seinen Lauf. Wunderlich passte bei einem Konter auf Carls, der umkurvte Torwart Müller und traf mit dem linken Fuß zum 2:0 (58.).

    Jetzt klappte bei den Gastgebern fast alles. Seaton erzielte in der 63. Minute mit einem Rechtsschuss ins untere rechte Eck das 3:0. Allerdings gelang Kaufmann in der 72. Minute von der halbrechten Seite der 1:3-Anschlusstreffer. Die Würzburger wurden wieder offensiver. Doch die Viktoria konterte die Franken gnadenlos aus. Wunderlich erzielte in der 89. Minute das 4:1. Der eingewechselte Alexander Höck traf bei seinem ersten Profieinsatz in der Nachspielzeit sogar zum 5:1 (90. + 2).

    Aufstellung: Sebastian Patzler – Fabian Holthaus, Tobias Willers, Bernard Kyere (67. Dominik Lanius), Patrick Koronkiewicz (87. Dario De Vita) – Kai Klefisch, Hamza Saghiri (87. Alexander Höck) – Jonas Carls (67. Simon Handle), Mike Wunderlich, Marcel Gottschling – Michael Seaton (78. Sven Kreyer)

    Tore: 1:0 Mike Wunderlich (55.), 2:0 Jonas Carls (58.), 3:0 Michael Seaton (63.), 3:1 Fabio Kaufmann (72.), 4:1 Mike Wunderlich (89.), 5:1 Alexander Höck (90. + 2)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: –

    Würzburger Kickers: –

    Zuschauer: 0

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  • Gegnercheck: Letztes Heimspiel gegen die Kickers

    Am Mittwoch steht für Viktoria Köln das letzte Heimspiel in dieser Saison an. Nachdem die Höhenberger den Klassenerhalt sichern konnten, bekommen sie es nun mit den Würzburger Kickers zu tun. Für die Franken geht es zwei Spieltage vor Saisonende um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Diesen könnten die Kickers mit etwas Glück bereits im Sportpark Höhenberg perfekt machen.  

    Die aktuelle Lage:

    Die Viktoria liegt nach der 0:3-Auswärtsniederlage in Kaiserslautern mit 47 Punkten im Tabellenmittelfeld der 3. Liga und hat das Saisonziel „Klassenerhalt“ erreicht. Während sich die Offensive der Höhenberger mit 59 Toren als treffsicher erweist, zeigte sich die Defensive auch bei den Roten Teufeln nicht konstant genug. Mit 69 Gegentoren hat die Viktoria nach Schlusslicht Jena die meisten Tore in der Liga kassiert. Die Würzburger Kickers haben seit dem Re-Start der 3. Liga bereits sieben Siege geholt. Dem stehen ein Unentschieden und eine Niederlage gegenüber. Nach dem 3:1-Sieg gegen den F.C. Hansa Rostock ist die Mannschaft von Trainer Michael Schiele dem Aufstieg ganz nah. Wenn die Kickers am Mittwochabend bei Viktoria Köln gewinnen und die Verfolger aus Braunschweig und Ingolstadt zeitgleich patzen, wäre der Aufstieg perfekt.  

    Das Hinspiel:

    Das Hinspiel und gleichzeitig erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften endete mit einer Auswärtsniederlage für die Viktoria. In der FLYERALARM Arena in Würzburg musste sich das Team von Cheftrainer Pavel Dotchev trotz einer 1:0-Führung am Ende mit 1:3 geschlagen geben. Nachdem es torlos in die Halbzeitpause ging, schnappten sich die Höhenberger durch einen Blitz-Treffer die Führung. Albert Bunjaku schob einen Querpass von Simon Handle nach 40 Sekunden der zweiten Hälfte zum 1:0 ein. Würzburg hatte aber die richtige Antwort parat und egalisierte wenig später durch Patrick Sontheimer (52.). Daraufhin machten die Kickers munter weiter, Viktoria-Keeper Sebastian Patzler vereitelte allerdings mehre Möglichkeiten der Würzburger. Doch gegen Sebastian Schuppan (64.) und Luca Pfeiffer (75.) war der Schlussmann der Viktoria machtlos, sodass es schließlich 3:1 für die Franken hieß.  

    Die personelle Situation:

    Die Kickers aus Würzburg sind mit 25 Spielern ordentlich aufgestellt. Vor der laufenden Saison hat sich das Team mit 18 Akteuren verstärkt. 16 Spieler verließen den Verein. Dass zum Saisonanfang noch nicht alles rund lief, hatte neben dem großen Umbruch in der Mannschaft auch mit den Verletzungen vom Angreifer-Duo Dominic Baumann und Maximilian Breunig zu tun. Beide fehlten in der Vorrunde wochenlang. Im Winter verstärkten sich die Rothosen punktuell mit Innenverteidiger Jonas David (Hamburger SV), Mittelfeldspieler Niklas Hoffmann (FC St. Pauli II) und Mittelstürmer Saliou Sané (Karlsruher SC). Dass Schiele mit den Neuzugängen nun deutlich mehr Optionen hat, kommt der Mannschaft gerade durch die Vielzahl englischer Wochen zugute. Voraussichtlich können die Würzburger Kickers am Mittwoch aus dem Vollen schöpfen. Der Verein hat aktuell keine verletzten oder gesperrten Spieler. Auf Seiten der Kölner fehlt neben André Weis (Muskelfaserriss, ist aber schon wieder im Training) auch Moritz Fritz (Meniskusanriss) und eventuell Kevin Holzweiler (Leistenbeschwerden).  

    Spieler im Fokus – Fabio Kaufmann:

    Fabio Kaufmann ist seit der Winterpause ein belebendes Element bei den Kickers. 18 seiner 27 Scorerpunkte hat der Deutsch-Italiener seit dem Jahreswechsel gemacht. Der 27-Jährige erzielte in der laufenden Saison bereits 13 Treffer und ist damit hinter Luca Pfeiffer (14 Tore) der torgefährlichste Spieler bei den Würzburgern. In der 2. Bundesliga hat der Rechtsfuß bereits für den VfR Aalen und den FC Erzgebirge Aue gespielt. Nachdem der Baden-Württemberger ein halbes Jahr vereinslos war, holte ihn Michael Schiele an den Dallenberg. Dort genießt der Offensivspieler das Vertrauen seines Trainers und stand bereits in 35 Spielen auf dem Platz. Nur eine Gelbsperre am vorletzten Spieltag konnte ihn aus der Startelf drängen.  

    Der Trainer:

    Die Spielführer und Trainer aller Drittligisten haben zusammen mit den Fans abgestimmt. Bei der Wahl zum Drittliga-Coach des Jahres landete Michael Schiele auf dem zweiten Platz. Der 42-Jährige, der auch schon als Co-Trainer für den VfR Aalen und Greuther Führth agierte, hat die Würzburger in dieser Spielzeit in Richtung Aufstieg geführt. Da verwundert es, dass der auslaufende Vertrag des gebürtigen Heidenheimers noch nicht verlängert wurde. Die Fans hatten sich bereits vor der Corona-Pause für Schiele eingesetzt und fordern eine Vertragsverlängerung mit dem Cheftrainer. Der Verein und Felix Magath schweigen zu dem Thema bisher.  

    Die Partie in den Medien:

    Anpfiff der Partie am Mittwoch im Sportpark Höhenberg ist um 19:00 Uhr. Die Begegnung wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Wer kein Abonnement der Online-Plattform hat, ist bei Radio Viktoria live dabei. Über die Social Media Kanäle (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) werden die Fans der Viktoria ebenfalls auf dem Laufenden gehalten.

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  • Dotchev: „Würzburg hat eine gute Balance“

    Am Mittwoch sind die Würzburger Kickers bei Viktoria Köln zu Gast. Obwohl die Gastgeber den Klassenerhalt geschafft haben, ist der Ehrgeiz da, eine starke Vorstellung gegen den Aufstiegsaspiranten zu zeigen. „Wir sind der Liga und den anderen Teams gegenüber verpflichtet, die Sache professionell und seriös anzugehen. Das ist unsere Aufgabe, wir sind Profis“, so Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev vor der Partie gegen den Tabellenzweiten der 3. Liga.

    Den Franken Paroli zu bieten, dürfte nicht einfach werden. „Wir müssen das Spiel sehr ernst nehmen“, erklärte der 54-Jährige am Montag. „Würzburg hat eine gute Balance in der Mannschaft. Sie haben erfahrene und junge Leute, spielen ein hohes Tempo, haben über die Außenpositionen sehr schnelle Leute und bringen viele Flanken aus den Halbpositionen, bei denen die Stürmer stehen, wo sie stehen müssen. Und sie haben hinten mit Sebastian Schuppan einen erfahrenen Innenverteidiger, den ich jahrelang kenne. Das ist eine sehr gute Mischung.“

    Außerdem lobte Dotchev die Arbeit von Würzburg-Coach Michael Schiele. „Er hat das Team kontinuierlich weiterentwickelt. Für mich ist es kein Zufall, dass die Mannschaft in so guter Verfassung und oben mit dabei ist.“

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  • Kommt mit Würzburg der zukünftige Zweitligist?

    Die 3. Liga bietet ihren Anhängern auch in dieser Saison ein Wechselbad an Gefühlen. Das spiegelte sich auch am Wochenende in den verschiedenen Stadien wider. Zum Beispiel bei der 0:3-Niederlage von Viktoria Köln in Kaiserslautern. Zunächst war die Enttäuschung riesig, doch als die Höhenberger die Nachricht vom Klassenerhalt ereilte, sah das gleich ganz anders aus. Bei den Würzburger Kickers dürfte die Freude ebenfalls außergewöhnlich gewesen sein. Nach dem 3:1 gegen den F.C. Hansa Rostock sind die Franken aktuell Aufstiegskandidat Nummer eins. Am Mittwoch kommt es zum Spiel in Köln.

    „Ich habe heute die Energie in den Augen gesehen, das hat mir gut gefallen – vielleicht zehn Minuten vor der Halbzeit nicht so, aber als wir wieder aus der Pause gekommen sind“, lobte Kickers-Coach Michael Schiele seine Mannschaft nach dem Erfolg gegen Rostock am Mikrofon von Magenta Sport. „Es ist wichtig, dass wir heute vorgelegt haben. Noch beschäftigen wir uns nicht mit der 2. Liga. Wir haben noch zwei Spiele. Es ist schön, dass wir jetzt noch einmal jemand überholt haben. Wir haben jetzt noch eine bessere Ausgangssituation als nach Uerdingen am Dienstag. Und die versuchen wir, zu verteidigen.“

    Pavel Dotchev brauchte nach der Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern ein wenig, um sich freuen zu können. „Jeder kämpft ums Überleben“, sagte der Viktoria-Chefcoach in der Pressekonferenz nach der Partie. „Es geht um Jobs, um Perspektiven und um Schicksale. Wir haben unsere Hausaufgaben während der Corona-Zeit gut erledigt. Wir waren so lange für den Klassenerhalt unterwegs, wir haben so viel Fleiß investiert: Das zu meistern, war eine Herausforderung für alle – für die Trainer, Betreuer, Spieler und Verantwortlichen. Wir können stolz sein, uns mit unserer kleinen Viktoria behauptet zu haben. Das ist nicht selbstverständlich.“

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  • Trotz Niederlage: Viktoria bleibt in Liga drei

    Der FC Viktoria Köln wird auch in der kommenden Saison in der 3. Liga spielen. Zwar hat die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev das Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern am Samstag mit 0:3 (0:1) verloren, doch weil Preußen Münster gleichzeitig nicht in Mannheim siegte, können die Höhenberger in der Tabelle nicht mehr auf einen Abstiegsplatz rutschen.

    Pavel Dotchev bot im Fritz-Walter-Stadion Daniel Mesenhöler im Tor auf. In der Abwehr setzte er auf Jonas Carls, Sead Hajrović, Lars Dietz und Patrick Koronkiewicz. Im Mittelfeld sollten es Simon Handle, Kai Klefisch, Hamza Saghiri und Mike Wunderlich richten. In der Spitze spielten Steven Lewerenz und Albert Bunjaku. Kevin Holzweiler war nicht dabei. Den Mittelfeldspieler plagten Leistenprobleme.

    Viktoria Köln machte nach drei Siegen in Folge von der ersten Sekunde an einen sehr selbstbewussten Eindruck. Die Höhenberger setzten auf viel Ballbesitz. Lewerenz hatte in der elften Minute mit einem Rechtsschuss von der Strafraumgrenze die erste bessere Möglichkeit für die Gäste. Nur 60 Sekunden danach wurde ein Distanzschuss von Philipp Hercher zur sicheren Mesenhöler-Beute.

     

     

    Bunjakus abgefälschter Schuss sorgte in der 13. Minute für die erste Ecke der Gäste. In der 18. Minute folgte allerdings eine gute Hereingabe der Roten Teufel von der linken Seite. Stürmer Christian Kühlwetter stand fünf Meter vor dem Tor goldrichtig, hatte Zeit das Leder anzunehmen und versenkte den Ball mit dem linken Fuß sicher im Gehäuse der Gäste – Mesenhöler war chancenlos.

    Die Viktoria spielte jetzt erst recht nach vorne. Lewerenz prüfte FCK-Keeper Avdo Spahic in der 24. Minute mit einem 18-Meter-Schuss. Ein Wunderlich-Freistoß fünf Minuten später landete über dem Kasten der Pfälzer. Bis zum Pausenpfiff blieben die Kölner klar überlegen. Allerdings gelang es der Mannschaft um Kapitän Mike Wunderlich nicht, ihren engagierten Auftritt mit einem Treffer zu belohnen.

    In den zweiten 45 Minuten versuchte die Viktoria weiterhin, den Rückstand wettzumachen. Dabei nahm Pavel Dotchev zunächst noch keine Wechsel vor. In der 54. Minute prüfte Lewerenz aus 16 Metern erneut Spahic. Doch es ergaben sich auch Räume für die Gastgeber, sodass es hin- und herging. Beide Teams kamen zu Möglichkeiten, doch klare Einschusschancen gab es für lange Zeit nicht.

    In der 69. Minute hatte der eingewechselte Michael Seaton aus fünf Metern eine gute Kopfballgelegenheit, doch sein Versuch ging links am FCK-Tor vorbei. Danach setzte Dotchev alles auf eine Karte, agierte mit Albert Bunjaku, Michael Seaton und Bernard Kyere im Sturm. Doch es nützte nichts. Stattdessen trafen Philipp Hercher per Kopf zum 2:0 (86.) und Mohamed Morabet zum 3:0 (90.) für Kaiserslautern.

    Aufstellung: Daniel Mesenhöler – Jonas Carls, Sead Hajrović, Lars Dietz, Patrick Koronkiewicz (75. Bernard Kyere) – Simon Handle (59. Marcel Gottschling), Kai Klefisch (66. Fabian Holthaus), Hamza Saghiri (75. André Dej), Mike Wunderlich – Steven Lewerenz (66. Michael Seaton), Albert Bunjaku

    Tore: 1:0 Christian Kühlwetter (18.), 2:0 Philipp Hercher (86.), Mohamed Morabet (90.)

    Gelbe Karten:

    FC Kaiserslauern: –

    Viktoria Köln: Jonas Carls (36.), Sead Hajrović (84.)

    Zuschauer: 0

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