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  • 3. Liga: In Chemnitz geht es um wichtige Punkte

    Die Vorfreude auf den ersten Spieltag nach der Winterpause ist riesig. Für den FC Viktoria Köln kommt es dabei am Samstagnachmittag in Chemnitz (Anpfiff: 14.00 Uhr) zu einem Wiedersehen mit Patrick Glöckner, dem früheren Coach der Höhenberger. Noch mehr Brisanz verspricht die Partie allerdings aufgrund der Tabellenkonstellation. Der gastgebende Chemnitzer FC steht mit aktuell 20 Punkten auf dem 17. Platz der 3. Liga – und damit auf einem Abstiegsrang. Die Höhenberger stehen mit 21 Zählern nur einen Platz davor. Kein Wunder also, dass sich beide Teams in der Vorbereitung die nötige Form erspielen wollten. Doch das gelang beiden Mannschaften nur bedingt.

    Chemnitz absolvierte insgesamt vier Testspiele. Dabei gab es zwei Siege und zwei Niederlagen: Nach dem 0:2 gegen Adana Demirspor gewannen die Sachsen mit 3:1 gegen den FC Aarau und mit 2:1 gegen SV Waldhof Mannheim. Zum Abschluss der Vorbereitung folgte am Samstag allerdings ein 1:2 beim Regionalligisten FC Energie Cottbus. Ich denke, dass so ein Ergebnis die Sinne noch einmal schärft“, sagte CFC-Coach Glöckner nach der Partie. „Es hat gezeigt, dass wir jedes Spiel seriös angehen sollten und bei hundert Prozent sein müssen. Heute waren einige Dinge dabei, die nicht gepasst haben. Deshalb wurden wir auch mit zwei Gegentoren bestraft.“

    Viktoria Köln bestritt gleich sechs Testspiele. Dabei gab es vier Siege (6:1 gegen TuRU Düsseldorf, 6:1 gegen Budaörsi SC, 4:1 gegen FC Astra Giurgiu, 3:2 gegen den SV Bergisch Gladbach 09) und zwei Niederlagen (3:5 gegen MTK Budapest und 1:4 gegen Alemannia Aachen). Dabei spielte sich auch der eine oder andere Spieler der Kölner in den Vordergrund, den man vor der Winterpause vielleicht noch nicht so auf der Uhr hatte. Zum Beispiel überzeugte neben Sturm-Neuzugang Michael Seaton der frühere Wolfsburger Richmond Tachie. „Er ist immer gut für ein Tor. Er hat die Schusstechnik, er hat das Tempo. Er ist ein Spieler mit sehr viel Perspektive“, so Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev.

    Immerhin steuerte Tachie zwei Tore beim 3:2-Erfolg der Kölner – beim letzten Test am Sonntag in Bergisch Gladbach – bei. Mit Blick auf die Partie in Chemnitz sucht Dotchev noch nach der Formation, „die auf dem Platz funktioniert“. Dafür muss er die Defensive weiter stärken. „Wichtig ist, dass wir unter der Woche noch einmal gut arbeiten. Wir müssen die Fehler, die wir machen, abstellen. Denn wir bekommen nach wie vor sehr viele Gegentore. Ich hoffe, dass Lars Dietz – der nach seiner Verletzung noch Spielpraxis brauchte – und Sead Hajrović in der Innenverteidigung gut harmonieren. Aber das muss sich zeigen. Tatsache ist: In Chemnitz müssen wir alles noch besser machen.“

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    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

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  • 3:2 bei letzter Generalprobe vor Chemnitz

    3:2 bei letzter Generalprobe vor Chemnitz

    Der FC Viktoria Köln hat das letzte Testspiel vor der ersten Drittligapartie im neuen Jahr mit einem Sieg abgeschlossen. Beim Regionalliga-Team vom SV Bergisch Gladbach setzten sich die Höhenberger mit 3:2 durch.   

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev bot in der BELKAW-Arena im Tor zunächst André Weis auf. In der Abwehr setzte er auf Jan-Lukas Funke, Dominik Lanius, Dario De Vita und Patrick Koronkiewicz. Das Mittelfeld bildeten Steven Lewerenz, André Dej, Hamza Saghiri und Richmond Tachie. Albert Bunjaku und Michael Seaton spielten im Sturm.

    In der siebten Minute erspielten sich die Höhenberger die erste Möglichkeit: Dej nahm einen Ball 18 Meter vor dem Gehäuse per Dropkick, doch sein sehenswerter Versuch ging knapp über das Tor. 120 Sekunden später prüfte Tachie mit einem Flachschuss Keeper Peter Stürmer. Kurz danach köpfte Seaton links neben das Tor (10.).

    Anschließend folgte eine richtig gute Möglichkeit für Bergisch Gladbach: Doch Viktoria-Keeper Weis spitzelte dem allein auf das Tor zustürmenden Patrick Hill den Ball noch mit beiden Händen vom Fuß (11.). Danach verflachte die Partie ein wenig. In der 27. Minute sorgte Tachie allerdings für ein Highlight. Von Bunjaku schön in Szene gesetzt, erzielte er aus halblinker Position das 1:0 für die Viktoria.

    In der 31. Minute wechselte Dotchev Tobias Willers für De Vita ein, der sich zuvor eine Fleischwunde am rechten Fuß zugezogen hatte. Acht Minuten später setzte sich wieder Tachie am rechten Strafraumeck durch und zog von dort trocken ab – der Ball landete unhaltbar an der Unterkante der Latte und von dort im Tor. Damit stand es 2:0 für die Viktoria. In der 42. Minute gab es die Möglichkeit, die Führung auszubauen: Bunjaku traf den Pfosten.

     

     

    In der zweiten Halbzeit kamen bei Viktoria Köln Mark Depta (für Weis), Robin Bird (für Koronkiewicz), Timo Hölscher (für Bunjaku) und Sven Kreyer (für Seaton) in die Partie. Wie in der ersten Hälfte brauchten die Höhenberger eine Weile, um ihren Rhythmus zu finden. Es dauerte bis zur 61. Minute, bis Saghiri mit einem Distanzschuss Torgefahr ausstrahlte.

    In der 62. Minute sorgte Metin Kizil allerdings für den Anschlusstreffer. Somit war die Viktoria in den kommenden Minuten noch einmal gefordert. Pavel Dotchev wechselte in der 65. Minute Kai Klefisch (für Dej) und Simon Handle (für Lewerenz) ein. In der 71. Minute scheiterte Kevin Dabo mit einem harten Fernschuss an Viktoria-Keeper Depta. Drei Minuten später machte es Daniel Isken besser, sein Geschoss landete genau rechts oben im Winkel.

    Doch der Ausgleich währte nicht lange: Handle erzielte in der 77. Minute aus zwölf Metern mit einem Flachschuss die erneute Führung für die Kölner. Von diesem Rückschlag erholte sich der SV Bergisch Gladbach nicht mehr. Auf der anderen Seite ließen die Höhenberger auch nichts mehr anbrennen, sodass es beim 3:2-Auswärtserfolg blieb.

    Tore: 0:1 Richmond Tachie (27.), 0:2 Richmond Tachie (39.), 1:2 Metin Kezil (62.), 2:2 Daniel Isken (74.), 2:3 Simon Handle (77.)

    Gelbe Karten:

    SV Bergisch Gladbach 09: Cenk Durgun (58.), Milo Mc Cormick (86.)

    Viktoria Köln: –

    Zuschauer: 400

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  • Rückschlag beim Spiel in Aachen

    Rückschlag beim Spiel in Aachen

    Der FC Viktoria Köln hat eine Woche vor dem ersten Drittliga-Pflichtspiel im Jahr 2020 eine klare Niederlage hinnehmen müssen. Auf dem Tivoli unterlagen die Höhenberger beim Regionalligisten Alemannia Aachen mit 1:4 (0:0).

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev gab im Tor André Weis den Vorzug. In der Abwehr setzte er auf Steffen Lang, Sead Hajrović, Lars Dietz und Marcel Gottschling. Auf der Sechserposition spielten Mart Ristl und Kai Klefisch. Das offensive Mittelfeld bildeten Simon Handle, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler. Albert Bunjaku wurde zunächst als vorderste Spitze aufgeboten.

    Die Viktoria begann in der Defensive sehr sortiert. Dennoch sicherte sich das Dotchev-Team schon in der Anfangsphase deutlich mehr Spielanteile. Es dauerte bis zur 15. Minute, ehe Aachen die erste Tormöglichkeit hatte. Doch der Versuch von Steven Rakk landete über dem Gehäuse der Höhenberger. In der 29. Minute gab es die erste Chance der Viktoria als Wunderlich beinahe eine verunglückte Rückgabe der Gastgeber verwertete.

    So stand es nach einer halben Stunde noch immer 0:0. In der 33. Minute folgte die erste klare Torchance: Doch Handle beförderte das Leder aus kurzer Distanz über den Kasten von Ricco Cymer. In der 41. Minute hatte die Viktoria dann die nächste hochkarätige Möglichkeit: Wunderlich spielte Holzweiler auf der rechten Seite frei. Die Nummer 19 der Kölner passte sauber in die Mitte, doch Bunjaku schoss über das Tor. Somit ging es torlos in die Kabinen.

     

     

    Dotchev nahm in der zweiten Hälfte Patrick Koronkiewicz (für Gottschling) und Michael Seaton (für Bunjaku) in die Partie. Gleich nach dem Seitenwechsel schlug allerdings erst einmal Aachens Offensive zu. Robin Garnier erzielte in der 46. Minute das 1:0 für die Alemannia. Direkt im Gegenzug fiel aber der Ausgleich: Handle setzte sich auf der linken Seite durch und flankte in die Mitte auf Seaton, der den Ball direkt aus der Luft mit dem rechten Fuß verwandelte.

    Nachdem in der ersten Halbzeit noch die Defensivreihen dominierten, war jetzt in der Offensive insgesamt deutlich mehr Feuer im Spiel. So wie in der 58. Minute, da verwandelte Aachens Vincent Boesen einen Schuss aus 14 Metern rechts unten im Kasten der Höhenberger. In der 66. Minute verhinderte Weis nach Schuss von Garnier sogar einen höheren Rückstand. 60 Sekunden später war er gegen einen Rechtsschuss von Florian David Rüter aber machtlos. Damit stand es aus Kölner Sicht 1:3.

    Nach Aachens Treffer in der 67. Minute wechselte Dotchev die Spieler Dominik Lanius (für Hajrović), André Dej (für Klefisch) und Steven Lewerenz (für Handle) ein. Die Viktoria verstärkte in der Schlussphase noch einmal den Druck und sorgte beispielsweise durch Seaton in der 80. Minute für Gefahr. Doch in der 87. Minute fiel die endgültige Entscheidung: Manuel Glowacz erzielte per Foulelfmeter den 4:1-Endstand.

    Tore: 1:0 Robin Garnier (46.), 1:1 Michael Seaton (47.), 2:1 Vincent Boesen (58.), 3:1 Florian David Rüter (67.), 4:1 Manuel Glowacz (87., Foulelfmeter)

    Gelbe Karten:

    Alemannia Aachen: –

    Viktoria Köln: Mart Ristl (62.), Lars Dietz (83.)

    Zuschauer: 350

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  • Am Sonntag in Bergisch Gladbach

    Am 25. Januar steht für Viktoria Köln das erste Drittliga-Spiel im neuen Jahr auf dem Programm. Vorher gibt es für die Höhenberger noch zwei Vorbereitungsspiele: Am Samstag geht es zu Alemannia Aachen. Am Sonntag folgt dann der letzte Test vor dem Wiederbeginn der 3. Liga beim SV Bergisch Gladbach 09. Die Partie findet in der BELKAW-Arena statt. Anpfiff ist um 14.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

    Auch bei den Gastgebern aus dem Bergischen Land läuft die Vorbereitung auf Hochtouren. Seit dem 3. Januar ist die Mannschaft von Coach Helge Hohl, der jetzt auch auf einige zuvor verletzte Spieler zugreifen kann, im Training. Bisher gab es für den Tabellenachtzehnten der Regionalliga West in den Testspielen ein 1:3  gegen die U 23 vom 1. FC Köln (9. Januar) und ein 2:2 gegen Westfalia Herne (11. Januar).

    Für die Spieler von Viktoria Köln ist die Partie am Sonntag die letzte Möglichkeit, sich in einem Testspiel für einen Einsatz in der Startelf gegen den Chemnitzer FC zu empfehlen. Der Konkurrenzkampf auf manchen Positionen ist groß. Somit wird Cheftrainer Pavel Dotchev in Bergisch Gladbach sicher noch die eine oder andere Erkenntnis für das erste Punktspiel im neuen Jahr mitnehmen können. 

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  • Hajrovic ab sofort bei Viktoria Köln

    Der FC Viktoria Köln freut sich über einen weiteren Neuzugang. Der Drittligist hat Sead Hajrović vom FC Winterthur verpflichtet. Der Innenverteidiger ist 26 Jahre alt und spielte zuletzt in der Challenge League, der zweithöchsten Spielklasse der Schweiz.

    Hajrović war im Land der Eidgenossen nicht nur für Winterthur tätig, sondern stand auch beim FC Wohlen und Grasshoppers Zürich unter Vertrag. Davor erhielt er seinen fußballerischen Feinschliff unter anderem bei Arsenal London.

    Sead Hajrović wurde uns empfohlen. Verschiedene Quellen haben uns den Spieler glaubwürdig ans Herz gelegt“, berichtet Franz Wunderlich, Sportvorstand beim FC Viktoria Köln. „Dann haben wir uns mit der Vita auseinandergesetzt und recherchiert. Ich bin dann mit unserem Chef-Scout kurzfristig morgens um 4.30 Uhr nach Winterthur in die Schweiz gefahren – das waren an einem Tag knapp 1.100 Kilometer, um Sead persönlich kennenzulernen. Ich hatte einen sehr guten Eindruck von ihm, war von der Persönlichkeit des Spielers sehr angetan. Danach haben wir uns mit seinem bisherigen Verein auseinandergesetzt. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, dass uns Sead in der Innenverteidigung weiterhelfen wird.“

    Hajrović selbst, der heute seine erste Trainingseinheit in Köln absolviert, ist glücklich, zukünftig für die Viktoria zu spielen. „Ich freue mich auf die Stadt Köln, auf Deutschland, auf die Anhänger der Viktoria und natürlich auf die neuen Mannschaftskollegen und das Trainerteam.“

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  • Am Samstag Testspiel in Aachen

    Gerade ist die Mannschaft von Viktoria Köln aus dem Trainingslager in Belek zurückgekehrt, schon wirft das nächste Testspiel seine Schatten voraus. Am Samstag, den 18. Januar, tritt die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev um 14.00 Uhr bei Alemannia Aachen an.

    Aktuell spielen die Gastgeber vom Tivoli in der Regionalliga West. Mit 29 Punkten nach 19 Spielen belegt das Team von Trainer Fuat Kilic den siebten Rang. „Spiele gegen Aachen sind eigentlich immer interessant. Zum Beispiel gab es ja auch in der Regionalliga zahlreiche Begegnungen zwischen beiden Teams“, weiß Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria, zu berichten. „Dazu ist die Alemannia ein sehr sympathischer Traditionsverein, dem man nur wünschen kann, wieder an die früheren und besseren Zeiten anzuknüpfen.“

    Die Partie am Samstag ist für die Viktoria ein wichtiger Test. „Wir spielen bewusst auswärts, da es eine Woche später in der 3. Liga beim Chemnitzer FC genauso sein wird“, so Steegmann.  

    Eintrittskarten für die Partie (Haupttribüne) gibt es vor Ort am Aachener Tivoli. Die Tickets kosten 5 Euro.

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  • Viktoria-Talente gegen Diskriminierung

    Tolle Aktion für die Jugendmannschaften (U 16 bis U 19) von Viktoria Köln: Mit einer Führung durch das EL-DE-Haus, einem bundesweit anerkannten NS-Dokumentationszentrum, setzten sich die jungen Spieler intensiv mit dem Thema Rassismus und Diskriminierung auseinander, indem sie einen Einblick in die Arbeit der Gestapo und den kriminalpolizeilichen Behördenapparat während der Zeit des Nationalsozialismus bekamen.

    Jürgen Kohler, Trainer der A-Junioren-Bundesligamannschaft von Viktoria Köln und als Spieler Weltmeister im Jahr 1990, begrüßt solche Aktionen: „Das war eine gute Möglichkeit, unsere jungen Spieler auf Vergangenes aufmerksam zu machen. Es war eine gute Gelegenheit, das Bewusstsein für Toleranz und gegen Rassismus zu schärfen. Das sind Dinge, die im Fußball ganz wichtig sind. Schließlich spielen bei Viktoria Köln Spieler aus vielen verschiedenen Ländern.“

    Die Veranstaltung mit den Viktoria-Jugendmannschaften fand im Zuge der Viktoria-Kampagne „Rechtsrheinisch gegen rechts“ statt. Diese wurde im Jahr 2017 ins Leben gerufen. Sie zielt darauf ab, die Jugendmannschaften aktiv daran zu erinnern, wie wichtig Vielfalt, Respekt und Akzeptanz in unserer Gesellschaft sind. Denn neben dem Fußball hat die soziale Entwicklung der jungen Spieler bei Viktoria Köln einen hohen Stellenwert.

    Das betont auch Yannik Hohmann, organisatorischer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) beim FC Viktoria Köln 1904: „Uns ist sehr wichtig, dass die Talente sich nicht nur spielerisch, sondern auch persönlich neben dem Platz weiterentwickeln.“ Dazu gehört beispielsweise auch, dass jeder Spieler zu Beginn der Vereinszugehörigkeit das „Viktoria-Grundgesetz gegen Diskriminierung und Antisemitismus! Für Toleranz und Gleichberechtigung!“ unterschreibt.

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  • Team der Viktoria zurück aus Belek

    Zurück aus der Türkei nach Deutschland: Um 16.29 Uhr ist die Mannschaft von Viktoria Köln auf dem Airport Köln Bonn gelandet. Von dort aus ging es weiter zum Sportpark Höhenberg. Da der Mannschaftsbus auf der Rückfahrt in einen Stau fuhr, verzögerte sich die Ankunft ein wenig. Um 18.05 Uhr war das Team zurück am Stadion – allerdings war dies die einzige unplanmäßige Verzögerung der letzten Tage. So fällt das Trainingslager-Fazit von Chefcoach Pavel Dotchev auch sehr positiv aus.

    „Wir hatten vor Ort wirklich sehr gute Bedinungen. Das Wetter spielte mit. Die Plätze waren hervorragend. Es war ein gut gelungenes Trainingslager“, so das Resümee des 54-Jährigen. „Beim ersten Spiel gegen Budaörs waren Ergebnis und Leistung sehr gut. Aber es war schwer einzuschätzen, wie stark der Gegner tatsächlich war. Das 6:1 war aber natürlich positiv für das Selbstbewusstsein“, so Dotchev. Er fährt fort: „Die Partie gegen den MTK Budapest brachte dann das genaue Gegenteil. Unsere Defensive war zu instabil – löchrig wie ein Schweizer Käse. Das war sehr enttäuschend.“ Allerdings freute sich Dotchev über die Leistung im letzten Testspiel gegen den FC Astra Giurgiu, aktuell Tabellenzweiter der ersten rumänischen Liga. „Das war die Reaktion der Mannschaft, die ich nach der Leistung vom Vortag sehen wollte. Beim 4:1 haben wir einen sehr starken Eindruck hinterlassen. Die Niederlage zuvor hatte somit vielleicht sogar einen Sinn: Wir haben gesehen, dass es so nicht geht.“

    Die Vorbereitung der Viktoria geht in den nächsten Tagen weiter. Dotchev: „Wir sind noch lange nicht fertig. Wir haben bis zu unserem ersten Drittligaspiel in diesem Jahr noch eine Menge zu tun.“

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  • Viktoria verabschiedet sich mit Gala-Sieg

    Der FC Viktoria Köln hat sein letztes Testspiel während des Türkei-Aufenthalts gewonnen. Gegen den rumänischen Meister aus dem Jahr 2016, den FC Astra Giurgiu, gewannen die Höhenberger im Titanic Belek Stadion mit 4:1 (3:1) – und das, obwohl die meisten Fußball-Experten den Erstligisten im Vorfeld als den wohl schwersten Gegner der Vorbereitung angesehen hatten.

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev setzte im Tor zunächst auf André Weis. In der Abwehr stellte er Steffen Lang, Dominik Lanius, Dario De Vita und Marcel Gottschling auf. Auf der Sechserposition spielten Mart Ristl und Kai Klefisch von Beginn an. Das offensive Mittelfeld bildeten Simon Handle, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler. Michael Seaton agierte als vorderste Spitze. 

    In den ersten Minuten tasteten sich beide Teams ab. Dabei agierte die Viktoria gegen die Spitzenmannschaft aus Rumänien sehr diszipliniert. Die erste richtig gute Möglichkeit der Höhenberger gab es in der 13. Minute. Nachdem ein Eckball schon geklärt schien, flankte Wunderlich von der linken Seite in die Mitte. Dort köpfte Lanius den Ball zur 1:0-Führung für die Kölner ein.

    Obwohl der FC Astra Giurgiu versuchte, sich jetzt mehr Spielanteile zu erarbeiten, blieb die Viktoria überlegen. Einzig und allein der letzte Pass in die Spitze fehlte. Oder es war wie bei Wunderlich, der in der 33. Minute schon den Keeper des Gegners umspielt hatte, dann aber zu lange zögerte und vergab. 

    In der 41. Minute dann aber doch der Ausgleich – Denis Alibec lupfte das Leder flach über Weis hinweg rechts ins Tor. Nur zwei Minuten später schlug die Viktoria aber beeindruckend zurück. Seaton wurde im Strafraum schön freigespielt und traf zum 2:1. In der 45. Minute erhöhte der Neuzugang nach flacher Hereingabe von Handle sogar auf 3:1. Damit ging es in die Kabinen.

    In der zweiten Hälfte kam Schlussmann Mark Depta für Weis in die Partie. Ansonsten vertraute Dotchev erst einmal der Formation aus Halbzeit eins. Das zahlte sich aus. Gegen die aufkommenden Rumänen  ließ die Defensive der Viktoria kaum etwas zu. Auf der anderen Seite hatte Gottschling in der 55. Minute eine Riesenchance, den Vorsprung zu erhöhen. Doch Keeper David Lazar parierte den Ball.

    In der 64. Minute brachte Dotchev frische Leute: Jan-Lukas Funke kam für Lang, Bernard Kyere für De Vita, Hamza Saghiri für Klefisch, Steven Lewerenz für Holzweiler und Albert Bunjaku für Seaton. Das tat dem guten Spiel der Viktoria keinen Abbruch. In der 66. Minute scheiterte Wunderlich am Giurgiu-Keeper. Nur 60 Sekunden danach fehlten nach einem Schlenzer von Handle nur ein paar Zentimeter zu einem weiteren Treffer.

    In der letzten Viertelstunde brachte Dotchev noch Tobias Willers, Robin Bird, Andrej Dej, Timo Hölscher und Richmond Tachie ins Spiel. Lanius, Gottschling, Ristl, Wunderlich und Handle gingen dafür vom Feld. Doch auch jetzt brannte nichts an. Im Gegenteil: Timo Hölscher erzielte nach feinem Dribbling sogar das 4:1 für die Höhenberger (81). Damit war die Partie endgültig entschieden.

    Tore: 0:1 Dominik Lanius (13.), 1:1 Denis Alibec (41.), 1:2 Michael Seaton (43.), 1:3 Michael Seaton (45.), 1:4 Timo Hölscher (81.)   

    Gelbe Karten:

    FC Astra Giurgiu: –

    Viktoria Köln: Marcel Gottschling (74.)

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  • Viktoria wird für Fehler bestraft

    Erste Testspiel-Niederlage im Jahr 2020: Der FC Viktoria Köln unterlag am Sonntagnachmittag gegen den MTK Budapest. Im Mardan Stadion in Aksu in der türkischen Provinz Antalya hieß es am Ende 3:5 (0:2). 

    Im Tor gab André Weis sein Viktoria-Debüt. In der Abwehr stellte Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev die Spieler Steffen Lang, Tobias Willers, Dario De Vita und Patrick Koronkiewicz auf. Auf der Sechserposition waren André Dej und Kai Klefisch im Team. Im vorderen Mittelfeld kamen zunächst Steven Lewerenz, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler zum Einsatz. Albert Bunjaku spielte im Sturm.

    Gegen den Tabellenführer der zweiten ungarischen Liga und 23-maligen Meister des Landes kamen die Höhenberger gut in Tritt. Wunderlich sorgte bereits nach 120 Sekunden mit einer Direktabnahme für Torgefahr. In der neunten Minute stand Dej plötzlich frei. Doch er vergab aus nur zehn Metern Torentfernung freistehend. Doch in der 16. und 17. Minute folgte ein Schock: Dániel Prosser sorgte mit einem Doppelschlag für eine komfortable Budapester Führung.

    Trotzdem erspielten sich die Kölner weiterhin Gelegenheiten – wie zum Beispiel durch Bunjaku (24.), Wunderlich (30.) und Steffen Lang (32.). Doch ein Treffer gelang den Höhenbergern vorerst nicht. Bei Kontern hatte die Defensive der Viktoria aber weiterhin alle Hände voll zu tun. Der MTK Budapest hatte zwar kaum Tormöglichkeiten, wirkte allerdings immer brandgefährlich. 

    In der 36. Minute klingelte es aber doch im Kasten der Ungarn. Bunjaku köpfte nach Wunderlich-Ecke von der linken Seite ins untere rechte Eck. Nur 120 Sekunden danach hatte er sogar die Möglichkeit zum Ausgleich, doch der 36-Jährige verfehlte das MTK-Gehäuse. In der 40. Minute war es dann Wunderlich, der allein vor dem Kasten der Budapester stand und an Keeper Balázs Bese scheiterte. Mit dem Pausenpfiff parierte der Torwart sogar noch einen Schuss von Lewerenz.

    Dotchev wechselte am Anfang der zweiten Hälfte Jan-Lukas Funke (für Lang) Bernard Kyere (für De Vita), Mart Ristl (für Dej), Hamza Saghiri (für Klefisch), Richmond Tachie (für Holzweiler) und Sven Kreyer (für Wunderlich) ein. In der 48. Minute folgte dann der nächste Nackenschlag. Der MTK Budapest erzielte durch Prosser das 3:1 – bereits sein dritter Treffer in der Partie. In der 60. Minute sorgte Bence Bíró für das 4:1. Zwei Minuten später erzielte László Lencse gar das 5:1.

    Dotchev brachte daraufhin in der 63. Minute Michael Seaton (für Bunjaku), Simon Handle (für Lewerenz) und Dominik Lanius (für Willers) in die Partie. Doch die Ungarn hatten jetzt ihren Spielfluss gefunden, sodass Viktoria-Schlussmann Weis alle Hände voll zu tun bekam. Immerhin gelang Kreyer in der 70. Minute aus kurzer Distanz der Anschlusstreffer – er verwandelte einen Abpraller mit dem rechten Fuß zum 2:5. 

    Tachie sorgte nach Zuspiel von Seaton sogar für das 3:5 (80.) – er schloss den Spielzug mit einem Rechtsschuss aus zehn Metern in die untere linke Ecke ab. 120 Sekunden danach köpfte Kreyer neben das MTK-Gehäuse. In der 83. Minute schoss Handle aus 20 Metern über das Tor. Dotchev wechselte in der Schlussphase offensiv, brachte sechs Minuten vor dem Abpfiff Timo Hölscher für Koronkiewicz. Danach sprang noch eine gute Chance für Seaton heraus, doch es blieb beim 3:5. 

    Tore: 1:0 Dániel Prosser (16.), 2:0 Dániel Prosser (17.), 1:2 Albert Bunjaku (36.), 3:1 Dániel Prosser (48.), 4:1 Bence Bíró (60.), 5:1 László Lencse (62.), 5:2 Sven Kreyer (75.), 5:3 Richmond Tachie (80.) 

    Gelbe Karten:

    MTK Budapest: –

    Viktoria Köln: –

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

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