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  • Viktoria verliert in der Schlussphase die Punkte

    Viktoria verliert in der Schlussphase die Punkte

    Der FC Viktoria Köln hat im ersten Heimspiel des Jahres eine 2:4-Niederlage kassiert. Zwar holten die Höhenberger vor 3.669 Zuschauern im Sportpark Höhenberg zweimal einen Rückstand auf, doch mit zwei Last-Minute-Treffern sorgte die Bundesliga-Reserve des FC Bayern München doch noch für einen Auswärtserfolg.  

    Dotchev setzte auf André Weis im Tor. In der Abwehr spielten Jonas Carls, Sead Hajrović, Lars Dietz und Marcel Gottschling. Auf der Sechserposition kamen André Dej und Kai Klefisch zum Zug. Im offensiven Mittelfeld begann Viktoria Köln mit Simon Handle, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler. Im Sturm nominierte Dotchev seinen Top-Torjäger Albert Bunjaku.

    Die Gäste aus München kontrollierten zunächst das Geschehen. Somit war erst einmal die Defensive der Kölner gefordert. Es dauerte bis zur siebten Minute, ehe sich die Höhenberger erstmals nach einem langen Sprint von Jonas Carls ein wenig in der Hälfte der Bayern festsetzten. In der zehnten Minute hatte die Viktoria Glück: Oliver Meier Batista schob den Ball aus sechs Metern links neben das Kölner Gehäuse.

     

     

    In der 14. Minute schlug es aber dennoch im Tor der Höhenberger ein. Kwasi Okyere Wriedt stand nach einem Traumpass plötzlich frei vor Weis und schob den Ball unter dem Keeper hindurch zur 1:0-Führung der Münchner ein. Sieben Minuten später war es wieder Wriedt, der mit einem Linksschuss aus 14 Metern für Gefahr sorgte. Der Bayern-Stürmer war in der Anfangsphase der überragende Mann auf dem Platz.

    Danach ließ die Torgefährlichkeit beider Teams allerdings deutlich nach. Es dauerte bis zur 38. Minute, bis Gottschling schön im Strafraum freigespielt wurde und aus halbrechter Position das Außennetz des von Christian Früchtl gehüteten Gehäuses traf. In der 42. Minute hatten die Gäste gar eine Doppelchance, doch zunächst vergab Leon Dajaku, dann Wriedt. So ging es mit dem 0:1 aus Viktoria-Sicht in die Pause.

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev vertraute trotz des Rückstandes in den zweiten 45 Minuten zunächst weiter auf seine Startelf. Diese war jetzt körperlich deutlich präsenter und sicherte sich immer mehr „zweite Bälle“. Allerdings fehlte es an Durchschlagskraft. Gefährlicher war da Batista Meier, der Weis in der 57. Minute mit einem Distanzschuss von der Strafraumgrenze prüfte.

    Nur eine Minute später zeigte allerdings Handle, wie wertvoll er für die Viktoria ist. Im Strafraum von Wunderlich freigespielt, umkurvte er zunächst Bayern-Schlussmann Früchtl und traf dann aus spitzem Winkel von der linken Seite ins lange Toreck. Nach dem Ausgleichstreffer waren die Kölner am Drücker, doch zu inkonsequent vor dem Tor. Die Bayern hatten auch kein Schussglück: So streifte ein Versuch von Mert Yilmaz in der 67. Minute am Kölner Gehäuse vorbei.  

    Besser machte es für die Münchner der eingewechselte Sarpreet Singh in der 70. Minute. Er nahm einen Abpraller 19 Meter vor dem Tor auf und versenkte ihn mit dem rechten Fuß links unten im Gehäuse der Gastgeber. Drei Minuten später hätte der FC Bayern II sogar erhöhen können, doch der Kopfball von Nicolas-Gerrit Kühn streifte die Latte und ging letztlich über das Tor. In der 75. Minute schoss Kühn links neben den Kölner Kasten.

    In der 83. Minute fiel dann aber aus heiterem Himmel der Ausgleich: Steven Lewerenz, der gerade erst seit 15 Minuten im Spiel war, traf aus 14 Metern mit einem schönen Schlenzer links oben ins Eck zum 2:2. Doch wer jetzt dachte, Viktoria Köln könnte die Partie komplett drehen, der sah sich getäuscht. Stattdessen schlugen die Münchner eiskalt zu. Zunächst traf Christopher Richards mit dem Kopf zum 3:2 für die Gäste (89.), dann sorgte Singh mit seinem zweiten Treffer für den 4:2 Endstand (90. + 4).

    Aufstellung: André Weis – Jonas Carls, Sead Hajrović, Lars Dietz, Marcel Gottschling – André Dej (81. Patrick Koronkiewicz), Kai Klefisch – Simon Handle, Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler (68. Steven Lewerenz) – Albert Bunjaku (68. Michael Seaton)

    Tore: 0:1 Kwasi Okyere Wriedt (14.), 1:1 Simon Handle (58.), 1:2 Sarpreet Singh (70.), 2:2 Steven Lewerenz (83.), 2:3 Christopher Richards (89.), 2:4 Sarpreet Singh (90. + 4)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Lars Dietz (32.), Sead Hajrović (45. + 1), André Dej (80.), Marcel Gottschling (90. + 3)

    FC Bayern München: Woo-yeong Jeong (54.)  

    Zuschauer: 3.669

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

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  • U 19: Viktoria tritt Sonntag bei Schalke 04 an

    In der A-Junioren-Bundesliga geht es für den FC Viktoria Köln am Sonntag zum FC Schalke 04. Anstoß der Partie ist um 11.00 Uhr. Austragungsort wird aller Voraussicht nach das umgebaute Gelsenkirchener Parkstadion sein.

    „Wir stehen unter dem Strich, also können wir jetzt nur noch gewinnen“, sagt Viktoria-Coach Jürgen Kohler. Ob das allerdings am Sonntag möglich ist, scheint fraglich. Immerhin belegen die Gastgeber aktuell in der Tabelle mit 28 Punkten den sechsten Platz.

    Hoffnung macht dem Tabellenzwölften aus Köln das Hinspiel. Denn da siegte die Viktoria in Chorweiler mit 1:0. Damals war es Robin Bird, der in der 32. Minute per Foulelfmeter den viel umjubelten Siegtreffer erzielte und somit für den ersten Saisonsieg der Höhenberger sorgte.

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  • Dotchev hofft auf Tag wie beim Hinspiel

    Am Samstag um 14.00 Uhr heißt es im Sportpark Höhenberg endlich wieder 3. Liga: Der FC Viktoria Köln empfängt dabei die Bundesliga-Reserve des FC Bayern München.

    „Am Wochenende haben wir einen ganz anderen Gegner als zuletzt in Halle“, sagte Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev auf der Pressekonferenz vor der ersten Heimpartie des neuen Jahres. „Gegen die Münchner wird es ein ganz anderes Spiel. Das ist eine sehr starke Mannschaft. Für mich gehören sie – ungeachtet der Tabellensituation – zu den Spitzenmannschaften der Liga. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, dass wir uns auf die Punkte konzentrieren und auf unsere Situation achten. Es ist für uns die riesige Chance, nach langer Zeit zwei Siege in Folge einzufahren.“

    An das Hinrundenspiel, das Viktoria Köln Anfang August in München mit 5:2 gewann, kann sich Dotchev noch gut erinnern. „Von der Spielanlage her war alles sehr ausgeglichen. Aber wir waren an dem Tag sehr effizient. Wir haben eigentlich alle Torchancen, die wir hatten, reingemacht. Es wäre schön, jetzt am Samstag wieder so einen Tag zu haben. Aber wir sind nicht naiv. Wir wissen, die Mannschaft der Bayern hat spielstarke Spieler – alle mit Perspektive für die Bundesliga. Alle sind gescoutet und top-ausgebildet“, so der Viktoria-Cheftrainer.

    Gäste-Trainer Sebastian Hoeneß sah das erste Duell zwischen beiden Teams ähnlich. Nach zwei Siegen im Jahr 2020 hofft der Bayern-Coach in Köln auf weitere Punkte. „Wir sind im Hinspiel speziell in der ersten Halbzeit weit hinter unseren Möglichkeiten zurückgeblieben. Die zweite Hälfte war dann deutlich besser. Ganz unabhängig vom Hinspiel-Ergebnis ist die Motivation bei uns groß, unsere erfolgreiche Serie in diesem Jahr fortzusetzen und den Abstand auf ein Team hinter uns in der Tabelle nicht kleiner werden zu lassen“, so der 37-Jährige in einem Interview.

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  • Heimspiel-Splitter: Bayern II kommt zur Viktoria

    Am Samstag ist der FC Bayern II im Sportpark Höhenberg zu Gast. Die Münchner haben die ersten beiden Pflichtspiele im neuen Jahr gewonnen. Der FC Viktoria Köln holte in den ersten zwei Meisterschaftsspielen im neuen Jahr immerhin vier Punkte. Entsprechend selbstbewusst dürfen beide Mannschaften auftreten.

    Beginn: Das Aufeinandertreffen zwischen Viktoria Köln und den Bayern beginnt am Samstag um 14.00 Uhr. Die Tageskassen und Stadion-Tore öffnen um 12.30 Uhr.

    Bilanz: Beide Teams standen sich erst einmal in einem Meisterschaftsspiel gegenüber – in der Hinrunde beim 5:2 für Viktoria Köln. In der aktuellen Tabelle stehen die Münchner aber besser da, belegen derzeit Rang 13. Die Gastgeber aus Höhenberg stehen in der 3. Liga auf Platz 16.

    Der Viktorianer: Wer am Samstag zum Heimspiel der Viktoria kommt, sollte sich das kostenlose Heimspiel-Magazin nicht entgehen lassen. Hier gibt es interessante Neuigkeiten aus der 3. Liga, ein Interview mit Steven Lewerenz, einen Rückblick auf die Karnevalssitzung der Viktoria und viele Informationen über die Partner des Drittligisten.

    Fairness-Tabelle: Die Fairness-Tabelle der 3. Liga führt der Hallesche FC (in dieser Saison erst 42 Gelbe Karten und eine Gelbrote Karte) an. Viktoria Köln liegt auf Platz sieben (51 x Gelb, 1 x Gelbrot), der FC Bayern München auf Position elf (49 x Gelb, 1 x Gelbrot, 1 x Rot).

    Gelbe Karten: Beide Teams müssen am Samstag auf einen Spieler aufgrund von Sperren verzichten. Bei den Kölnern ist Hamza Saghiri nach der fünften Gelben Karte nicht dabei. Dem FC Bayern II fehlt aus dem gleichen Grund Timo Kern.

    Parken: Die Parkplätze rund um den Sportpark Höhenberg herum sind sehr begrenzt. Wer nicht mit dem Rad oder zu Fuß zum Spiel kommt, dem wird empfohlen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Anreisende Fans mit einem PKW werden gebeten, ihre Autos auf P22 und P21 an der KölnMesse (Pfälzischer Ring 105, 50679 Köln) abzustellen. Der Parkplatz dort ist zwar kostenpflichtig, dafür steht aber ein kostenloser Shuttle-Bus zur Verfügung, der die Zuschauer stadionnah absetzt und nach dem Spiel wieder zurückbringt.

    Radio Viktoria: Wer es nicht zum Spiel in den Sportpark Höhenberg schafft, hat die Möglichkeit, mit dem Audio-Stream von Radio Viktoria bei der Partie dabei zu sein. Diesmal besteht unser Kommentatoren-Team aus Elena Schiarizza und Farbod Hafezia. Beginn des Live-Streams ist am Samstag um 13.45 Uhr. In der Pause wird Fabian Holthaus als Gast dabei sein.

    Torjäger: In dieser Saison gibt es für den Torschützenkönig der 3. Liga eine Torjägerkanone. Diesbezüglich kommt es am Samstag zum Duell der beiden bisherigen Top-Torjäger. Denn Albert Bunjaku (Köln) und Kwasi Wriedt (München) führen die Torschützenliste aktuell mit jeweils 14 Treffern an.

    TV-Präsenz: Die Partie am Samstag wird live bei Magenta Sport (als Einzelspiel und in der Konferenz) zu sehen sein. Sendebeginn ist um 13.45 Uhr.

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 8. Februar um 14.00 Uhr eine Temperatur von 11 °Celsius. Das sind beste Bedingungen, denn während des gesamten Spiels soll es trocken bleiben.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Drittliga-Partie Viktoria Köln vs. Bayern München II sind aktuell noch im Online-Ticketshop und am 8. Februar an der Tageskasse erhältlich.

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  • Hoeneß: „Es liegen noch 16 Spieltage vor uns“

    Im ersten Heimspiel des neuen Jahres trifft Viktoria Köln am Samstag (Anpfiff: 14.00 Uhr) auf den FC Bayern München II. Für die Gäste werden dabei einige Spieler auflaufen, die auch zum Bundesliga-Kader des Rekordmeisters gehören. Mit entsprechender Zuversicht geht Sebastian Hoeneß, der Trainer der Münchner, in das Spiel in Köln.

    Herr Hoeneß, Sie stehen mit Ihrem Team als Aufsteiger im Mittelfeld der Tabelle – auf dem 13. Rang. Ist damit das Thema Abstieg schon zu den Akten gelegt?

    Sebastian Hoeneß: Nein, dafür reicht schon ein Blick auf die Tabelle. Es liegen noch 16 Spieltage vor uns und es ist immer noch alles eng zusammen. Aber klar, es ist unser großes Ziel, unsere Talente auch in der kommenden Saison in der 3. Liga weiterentwickeln zu können.

    Sie haben einen sehr guten Auftakt in das Jahr 2020 erwischt. Die bisherige Bilanz kann sich sehen lassen: Zwei Siege aus zwei Partien und dabei jeweils zu Null gespielt. Spricht das dafür, dass Sie die Defensive in den letzten Wochen besonders gestärkt haben?

    Hoeneß: Wir haben in der Hinrunde nur ein Spiel zu Null beendet, das war sicherlich zu wenig. Deswegen haben wir in der Vorbereitung auf die Rückrunde einen Trainingsschwerpunkt auf die defensive Stabilität gelegt und darauf, eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive hinzubekommen. Gegen Uerdingen und auch gegen Rostock ist uns das gut gelungen.

    Im Hinrundenspiel hat Viktoria Köln einen herausragenden Tag beim Auswärtsspiel in München erwischt und 5:2 gewonnen. Ist deshalb die Motivation, das Spiel in Köln zu gewinnen, vielleicht ein Stückchen größer?

    Hoeneß: Wir sind im Hinspiel speziell in der ersten Halbzeit weit hinter unseren Möglichkeiten zurückgeblieben. Die zweite Hälfte war dann deutlich besser. Ganz unabhängig vom Hinspiel-Ergebnis ist die Motivation bei uns groß, unsere erfolgreiche Serie in diesem Jahr fortzusetzen und den Abstand auf ein Team hinter uns in der Tabelle nicht kleiner werden zu lassen.

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    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

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  • Gegnercheck: Top-Torjäger-Duell in Höhenberg

    Die Stimmung bei Viktoria Köln ist gut. Denn letzten Freitag gingen die Höhenberger gegen den Hallescher FC mit einem 4:3 als Sieger vom Platz. Gleich drei „Winter-Neuzugänge“ trafen: Jonas Carls, Michael Seaton und Steven Lewerenz.

    Am Samstag kommt es nun zum ersten Spiel des Jahres 2020 im heimischen Sportpark Höhenberg. Damit steht auch das Duell der Top-Torjäger der 3. Liga auf dem Programm. Denn Viktoria-Stürmer Albert Bunjaku und Bayerns Kwasi Okyere Wriedt brachten es jeweils in dieser Saison schon auf 14 Treffer.

    Das Hinspiel:  

    In der Hinrunde gab es für die Viktoria bei der Bundesliga-Reserve des FC Bayern München einen Sieg: Mit einem 5:2 entschieden die Viktorianer das Auswärtsspiel für sich. Damals trafen die beiden Stürmer Albert Bunjaku (Viktoria) und Kwasi Okyere Wriedt (Bayern) doppelt für ihren Verein. Bei Viktoria zeichnete sich auch Kapitän Mike Wunderlich als Doppel-Torschütze aus. Viktoria-Offensivmann Simon Handle sorgte damals mit seinem Treffer für den 5:2-Endstand. 

    Die personelle Situation:

    Im Winter legten die Münchner mit den Leihen der beiden Offensivspieler Nicolas Kühn (Ajax Amsterdam II) und Woo-yeong Jeong (SC Freiburg) nochmals personell nach. Angelo Stiller kam aus der U 19 des FC Bayern. Thomas Rausch (FC Augsburg II), Maximilian Franzke (FC St. Pauli II), Theo Rieg (Stuttgarter Kickers) und Timothy Tillman (Greuther Fürth) verließen wiederrum den Verein.

    Am Samstag werden die Münchner auf den gelbgesperrten Timo Kern verzichten müssen. Sarpreet Singh kehrt vermutlich nach seiner Rotsperre in den Kader von Sebastian Hoeneß zurück. Josip Stanisic wird höchstwahrscheinlich mit einer Knieverletzung ausfallen – ebenso wie Kilian Senkbeil (Knieprobleme) und Marcel Zylla (Muskelverletzung).

    Spieler im Fokus – Kwasi Okyere Wriedt:

    „Otschi“ Wriedt steht bereits seit 2017 beim FC Bayern München unter Vertrag. Der 29-jährige Stürmer konnte besonders in der vergangenen Saison zeigen, wie wichtig er für die Bayern ist: Mit 26 Treffern (24 Tore in der Regionalliga Bayern, zwei Tore in den Relegationsspielen gegen den VfL Wolfsburg) schoss er die Bayern zum Aufstieg in die 3. Liga. In dieser Saison erzielte er 14 Treffer und hat damit großen Anteil an der offensiven Spielweise des gesamten Teams. Der gebürtige Hamburger spielte in seiner Karriere auch schon für den FC St. Pauli (von der U 17 bis zur zweiten Mannschaft). Ebenso lief er für den Lüneburger SK Hansa und den VfL Osnabrück auf. Ab dem kommenden Sommer wird er für den holländischen Erstligisten Willem II Tilburg spielen. 

    Der Trainer:

    Sebastian Hoeneß coacht seit Anfang der laufenden Saison die Bundesliga-Reserve des Rekordmeisters. Zuvor war der Neffe von Uli Hoeneß für die U 19 des Vereins zuständig. Unter anderem coachte er auch die A-Jugend von Hertha Zehlendorf und war im Nachwuchsbereich von RB Leipzig tätig.

    Die bisherige Bilanz:

    Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams fand in der Hinrunde statt. Damals setzte sich die Viktoria mit 5:2 gegen Bayern II durch.

    Die Partie in den Medien:

    Im TV übertragen wird die Partie wie immer von Magenta Sport (in der Konferenz oder als Einzelspiel). Des Weiteren wird Radio Viktoria wieder live vor Ort berichten. Auch werden die Fans der Viktoria über die Social Media Kanäle der Gastgeber auf dem aktuellsten Stand gehalten.

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  • Lewerenz: „Mir ist eine Last vom Herzen gefallen“

    Seit Anfang Januar steht Steven Lewerenz bei Viktoria Köln unter Vertrag. Vor seinem Wechsel zu den Rechtsrheinischen spielte der heute 28-Jährige unter anderem für Royal Excelsior Virton, den 1. FC Magdeburg, Holstein Kiel, die Würzburger Kickers und RB Leipzig. Der gebürtige Hamburger kam vor seinem Wechsel aus Belgien in den letzten Monaten kaum zum Zug. In Köln blüht er aber richtig wieder auf. Vor dem Heimspiel am Samstag gegen den FC Bayern München II haben wir die Gelegenheit genutzt, um mit Lewerenz zu sprechen.

    Herr Lewerenz, Sie sind gerade erst Anfang des Jahres zu Viktoria Köln gekommen. Haben Sie sich schon in der Domstadt eingelebt und sind gut aufgenommen worden?

    Steven Lewerenz: Ja! Mir wurde es aber auch sehr einfach gemacht. Die Jungs aus dem Team haben mir viel gezeigt und ich fühle mich schon sehr wohl.

    Obwohl Sie bei Ihrem vorherigen Verein, Royal Excelsior Virton (Belgien), seit Monaten nicht mehr zum Zug gekommen sind, hat Viktoria-Trainer Pavel Dotchev in den ersten beiden Drittliga-Spielen des Jahres in der Schlussphase auf Sie gesetzt. Ein gutes Gefühl?

    Lewerenz: Wenn man lange nicht gespielt hat, fehlt natürlich ein bisschen die Spielpraxis. Auf der anderen Seite habe ich somit umso mehr für die neue Aufgabe bei Viktoria Köln gebrannt. In den Vorbereitungsspielen und im Training habe ich mich sehr bemüht, ordentlich Gas zu geben. Aber ich habe auch gemerkt, dass mir noch ein wenig die Spritzigkeit fehlt. Daher habe ich mit dem Trainer einen Plan entwickelt, wie es besser wird. Umso mehr freut es mich, dass ich der Mannschaft schon ein wenig weiterhelfen konnte. 

    Beim Auswärtssieg in Halle am letzten Freitag erzielten Sie das vorentscheidende 4:2 für Viktoria Köln. War das ein besonderes Erlebnis?

    Lewerenz: Da ist mir schon eine Last vom Herzen gefallen. Wenn man fünf Monate nicht gespielt hat, ist das aber auch ganz normal. Ich habe mich sehr gefreut, weil ich in der schweren Situation, in der wir stecken, helfen konnte. Tatsache ist aber auch: Ich bin für Vorlagen und Tore verpflichtet worden. Es freut mich sehr, dass es jetzt schon geklappt hat. Trotzdem habe ich das Ziel, viel mehr für die Mannschaft zu tun.

    Welche Ziele haben Sie sich mit der Mannschaft bis zum Saisonende gesetzt?

    Lewerenz: In unserer Mannschaft steckt sehr viel Qualität. Das Problem ist, dass wir noch zu viele Gegentore bekommen. Deshalb müssen wir in erster Linie weiter daran arbeiten, dass wir defensiv gut stehen. Dann läuft der Rest schon fast von alleine und wir bleiben in der Liga. Dabei erhoffe ich mir selbst natürlich viele Einsatzminuten. 

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  • Viktoria empfängt die „kleinen“ Bayern

    Am 8. Februar trifft der FC Viktoria Köln auf die Bundesligareserve des FC Bayern München. Die Partie zwischen dem Tabellensechzehnten und -zwölften der 3. Liga verspricht interessant zu werden, schließlich durften sich beide Teams am 22. Spieltag über drei Punkte freuen. Während die Gastgeber aus Höhenberg am 31. Januar mit 4:3 (1:0) beim Halleschen FC siegten, gewann der FC Bayern II einen Tag danach im Heimspiel gegen den F.C. Hansa Rostock mit 1:0 (1:0).

    Obwohl es für die Münchner am Ende brenzlig wurde, konnte Trainer Sebastian Hoeneß zufrieden sein. „Ich glaube, dass wir vorher schon den Sack zumachen müssen“, so der 37-Jährige hinterher. „Wir haben uns schon viele Chancen erspielt. Trotzdem stand es kurz vor Schluss dann immer noch nur 1:0. Dann wird es meistens noch einmal heiß. Ich finde trotzdem, dass unsere Jungs das gut verteidigt haben.“ Für das Team der Bayern, zu dessen Kader so interessante Spieler wie Lars Lukas Mai, Sarpreet Singh, Kwasi Okyere Wriedt und Joshua Zirkzee zählen, war es der zweite Sieg im neuen Jahr und dazu noch der zweite zu Null.

    Ganz so rosig sieht die Bilanz von Viktoria Köln im neuen Jahr noch nicht aus. Allerdings gelang auch den Höhenbergern nach dem Unentschieden der Vorwoche (2:2 in Chemnitz) beim Halleschen FC ein lang ersehnter Dreier. „Ich bin sehr glücklich und freue mich riesig für die Mannschaft“, sagte Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev nach dem 4:3-Erfolg. „Wir haben gekämpft und nicht den besten Fußball angeboten. Wir haben kaum Entlastung und wenig Ballbesitz gehabt. Aber es war uns vorher bewusst, dass wir nicht in der Lage sein werden, den Gegner zu kontrollieren. Deshalb hatten wir taktisch umgestellt. Wir haben unsere Möglichkeiten eiskalt genutzt.“

    An das Hinrundenspiel gegen die Bayern in München erinnern sich die Höhenberger mit Stolz. Denn da triumphierten die Mannen um Kapitän Mike Wunderlich in beeindruckender Art und Weise mit 5:2 (3:0). Albert Bunjaku (10. und 35.), Mike Wunderlich (19. und 69.) sowie Simon Handle (88.) sorgten Anfang August im Stadion an der Grünwalder Straße für die Viktoria-Tore. Nun soll im Rückspiel der Aufsteiger ebenfalls ein Sieg her.

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  • U 19: Heimniederlage gegen Oberhausen

    Die A-Jugend von Viktoria Köln ist mit einer 1:3-Pflichtspielpleite in das Fußballjahr 2020 gestartet. Im Bundesliga-Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen gerieten die Höhenberger schon vor der Pause mit 0:2 in Rückstand.

    Dabei hatten die Rechtsrheinischen gleich zu Beginn des Aufeinandertreffens eine Riesen-Tormöglichkeit, als Lamin Touray aus einer Eins-zu-eins-Situation heraus vor dem Gäste-Gehäuse eine klare Einschussmöglichkeit vergab. Besser machten es dagegen die Kleeblätter aus Oberhausen: Furkan Cakmak (21.) und Erick Surmanski (29.) sorgten für den nicht unverdienten 2:0-Halbzeitstand aus Sicht von RWO. Dabei konnten sich die Viktorianer noch bei ihrem Torwart Maximilian Ueing bedanken, der kurz vor der Pause einen Foulelfmeter von Emre Mustafa Kücük parierte.

    Die Halbzeitansprache von Viktoria-Trainer Jürgen Kohler zeigte allerdings Wirkung. Kurz nach dem Wiederanpfiff verkürzte Selim Ajkic auf 1:2 (46.). Der Treffer gab den Gastgebern mächtig Auftrieb. Fortan war die Viktoria die dominierende Mannschaft, doch beste Chancen wurden teils leichtfertig vergeben. „Wir sind nach der Halbzeit sehr gut zurückgekommen und machen das 1:2“, so Kohler nach der Partie. „Wir müssen dann eigentlich das 2:2 machen und schaffen es nicht. Dann fällt nach einem Einwurf und einem Lattenschuss die Entscheidung – weil ein Spieler etwas schneller ist.“

    Nach der 3:1-Führung der Gäste durch Marius Heck in der 68. Minute war die Partie entschieden. Kohler: „Da müssen wir einfach aufmerksamer sein. Und wir müssen die Chancen, wenn wir zurückliegen, einfach auch in Tore ummünzen.“

    Das Team von Weltmeister Kohler ist damit seit sechs Meisterschaftsspielen in Folge ohne Sieg und belegt mit dem 12. Tabellenrang aktuell einen Abstiegsplatz in der A-Junioren-Bundesliga West.

    „Wir müssen jetzt schauen, dass die Moral wieder aufgebaut wird und wir negative Dinge ausblenden. Wir stehen unter dem Strich, also können wir jetzt nur noch gewinnen. Wir müssen Erfolgserlebnisse schaffen – egal ob im Training oder im Spiel“, so Kohler. Mit Ausblick auf die nächsten Spiele beim FC Schalke 04 und zu Hause gegen Preußen Münster hofft der Viktoria-Coach, dass ihm das mit seinem Team möglichst schnell gelingt.

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  • Auswärtssieg für die Viktoria in Halle

    Auswärtssieg für die Viktoria in Halle

    Der Knoten ist geplatzt! Nach 13 sieglosen Meisterschaftsspielen in Folge hat Viktoria Köln in der 3. Liga endlich wieder gewonnen. Die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev setzte sich beim favorisierten Halleschen FC in einer dramatischen Partie mit 4:3 (1:0) durch und holte damit wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

    Dotchev stellte André Weis ins Tor. In der Abwehr spielten Jonas Carls, Sead Hajrović, Lars Dietz und Marcel Gottschling. Im Mittelfeld kamen Mart Ristl, Mike Wunderlich, Kai Klefisch und Hamza Saghiri zum Einsatz. Im Sturm baute die Viktoria auf Albert Bunjaku und Michael Seaton.

    Der FC Viktoria Köln erwischte einen Start nach Maß. Kleefisch spielte einen langen Pass aus der eigenen Hälfte heraus auf Carls, der den Ball ersprintete und aus zwölf Metern im Kasten von Kai Eisele versenkte (6.). In der elften Minute hatten die Höhenberger ein wenig Glück. Ristl verlor den Ball an der Strafraumgrenze an den brandgefährlichen Terrence Boyd, spitzelte ihm das Leder aber noch gerade rechtzeitig wieder vom Fuß, sodass Weis nicht eingreifen mussste.

     

     

    In der 18. Minute prüfte Marcel Hilßner den Viktoria-Keeper mit einem Linksschuss aus 20 Metern, doch der Kölner Schlussmann nahm das Leder sicher auf. Zwei Minuten später musste dann die Latte nach Kopfball von Boyd klären. Weis hatte allerdings noch seine Finger am Ball. In der 29. Minute blieb Hilßner mit seinem Schussversuch in der Abwehr der Rechtsrheinischen hängen. Jan Shcherbakovski prüfte den Viktoria-Schlussmann in der 36. Minute ebenfalls mit einem Linksschuss.

    Sechzig Sekunden danach folgte ein schöner Konter der Kölner. Doch Gottschlings Linksschuss wurde sieben Meter vor dem Gehäuse von Eisele gerade noch so von Hilßner abgeblockt. Im Gegenzug sorgte dann schon wieder Boyd für Gefahr. Sein Geschoss von der halbrechten Seite streifte knapp am linken Pfosten der Kölner vorbei. So ging es mit der 1:0-Führung der Viktoria in die Pause.

    Zu Beginn der zweiten 45 Minuten brachte Dotchev den schnellen Simon Handle für Mart Ristl in die Partie. Und wieder erwischten die Höhenberger einen Traumstart. Wunderlich flankte von rechts in die Mitte, Hajrović legte per Kopf ab und Klefisch verwandelte aus zehn Metern mit dem linken Fuß ins rechte obere Toreck der Gastgeber. Die Verunsicherung war dem HFC in der Folge deutlich anzumerken.

    Aber ausgerechnet Weis, der bis dahin sicher hielt, brachte Halle wieder ins Spiel: In der 65. Minute ließ er einen Freistoß von Hilßner unglücklich aus der Hand gleiten, sodass Sebastian Mai problemlos zum 1:2-Anschlusstreffer kam. Nur fünf Minuten später musste der Viktoria-Torhüter wieder hinter sich greifen. Eine Flanke von der linken Seite verwandelte der eingewechselte Mathias Fetsch per Kopf unhaltbar zum 2:2-Ausgleich.

    In der 73. Minute hätte Viktoria aber die erneute Führung gelingen können. Gottschling passte scharf von rechts in die Mitte, doch dort verpasste Bunjaku das Leder knapp. Nur 120 Sekunden später sorgte wieder Boyd für Torgefahr, doch sein Versuch landete links neben dem Kölner Kasten. Dann aber wieder die Viktoria: Michael Seaton verwandelte einen Abpraller mit dem linken Fuß zum 3:2 für die Kölner (79.).  

    In der 83. Minute dann ein riesiger Fauxpas von HFC-Keeper Eisele: Zwanzig Meter vor dem Tor rutschte ihm der Ball vom Fuss, sodass der gerade eingewechselte Lewerenz das Leder aus gut 25 Metern am Schlussmann vorbei verwandeln konnte. Damit stand es 4:2 aus Sicht der Höhenberger! Halle hatte in der Schlussphase gute Möglichkeiten. Eine davon nutzte Mai mit dem Abpfiff zum 3:4 aus Hallenser Sicht. Dann pfiff Schiedsrichter Tobias Reichel die Partie ab.

    Aufstellung: André Weis – Jonas Carls, Sead Hajrović, Lars Dietz, Marcel Gottschling – Mart Ristl (46. Simon Handle), Mike Wunderlich, Kai Klefisch (74. Dominik Lanius), Hamza Saghiri – Albert Bunjaku (82. Steven Lewerenz), Michael Seaton

    Tore: 0:1 Jonas Carls (6.), 0:2 Kai Klefisch (49.), 1:2 Sebastin Mai (65.), 2:2 Mathias Fetsch (70.), 2:3 Michael Seaton (79.), 2:4 Steven Lewerenz (83.), 3:4 Sebastian Mai (90. + 3)

    Gelbe Karten:

    Hallescher FC: Antonios Papadopoulos (26.)

    Viktoria Köln: Hamza Saghiri (33.), Albert Bunjaku (42.), Dominik Lanius (86.)

    Zuschauer: 7.612

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

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