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  • Viktoria vs. Großaspach: Punkten ist Pflicht!

    Wenn am Karnevalsfreitag Viktoria Köln und die SG Sonnenhof Großaspach aufeinandertreffen, dann liegt auf beiden Mannschaften großer Druck.

    „Vielleicht ist er bei uns sogar größer als bei Großaspach“, sagte Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev auf der Heimspiel-Pressekonferenz vor der Partie. „Wir sind in diesem Spiel die Favoriten. Normalerweise ist es so, wenn wir zum Beispiel nach Unterhaching fahren oder gegen Uerdingen spielen, dass wir eher der Außenseiter sind. Jetzt ist die Rolle anders: Wir sind die Favoriten. Wir müssen jetzt damit umgehen können. Wir wissen ganz genau, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen müssen. Aber das sollte man nicht negativ sehen, sondern positiv. Das sollte uns motivieren.“

    Für den Coach der Kölner ist es nicht einfach, die Spielweise des Kontrahenten vorherzusehen. „Nach dem Trainerwechsel hat sich Großaspach gegen Hansa Rostock sehr tapfer präsentiert. Sie haben zwar 0:1 verloren, aber sie waren sehr lauffreudig, sehr motiviert und äußerst diszipliniert. Für mich ist es jetzt ein bisschen schwieriger, vorauszusehen, wie sie gegen uns auftreten werden – mit welcher Formation und mit welchem System.“ Der 54-Jährige warnt: „Wenn einer denkt, jetzt kommt Großaspach, da holen wir mal einfach schnell drei Punkte, dann wäre das sehr fahrlässig. Das wird ein hartes Stück Arbeit und für Großaspach ist es vielleicht schon die letzte Chance, dranzubleiben. Aber ich denke nicht so sehr an den Gegner, ich denke an uns. Wir brauchen die drei Punkte. Und darauf konzentrieren wir uns.“

    Markus Lang, Interimstrainer der SG Sonnenhof Großaspach, weiß ebenfalls um den Druck, der auf seinem Team lastet. Deshalb hat er versucht, unter der Woche im Umgang mit seiner Mannschaft positiv zu agieren. „Wir haben die Mannschaft bestmöglich auf das Auswärtsspiel in Köln vorbereitet“, so Lang auf der Internetseite seines Vereins. „Es ist zudem doch völlig klar, dass wir unbedingt einen Dreier einfahren wollen – das ist in unserer jetzigen Situation nicht nur notwendig, um den Bock umzustoßen, sondern auch deshalb wichtig, um gleichzeitig wieder neuen Mut sowie Selbstvertrauen für die kommenden Wochen zu schöpfen.“ Man fiebere dem Flutlichspiel in Köln mit großer Vorfreude entgegen. Lang: „Wir können das packen, das muss allen bewusst sein und dafür werden wir alles geben.“

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

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  • Timo Röttger: „Jedes Spiel ist wichtig“

    Timo Röttger hat schon selbst für Viktoria Köln gespielt. Der heute 34-Jährige, der in Waldbröl im Oberbergischen Land geboren wurde, wechselte dann aber zur Saison 2015/2016 zur SG Sonnenhof Großaspach. Am Freitag kommt es für den Stürmer zu einem Wiedersehen mit seinem früheren Verein. Vor der Partie zwischen den Höhenbergern und dem selbsternannten Dorfklub stellte sich Röttger unseren Fragen. 

    Herr Röttger, hätten Sie nach Ihrem Wechsel von Viktoria Köln nach Großaspach im Jahr 2015 gedacht, dass sich Ihre Wege noch einmal in der 3. Liga kreuzen würden?

    Timo Röttger: Klar. Das große Ziel der Viktoria war ja schon damals der Aufstieg in Liga 3! Es hat zwar ein wenig länger gedauert, aber ich war mir sicher, dass sie es schaffen werden und freue mich nun auch, dass wir jetzt gegeneinander spielen! 

    Die Saison lief bisher generell nicht so, wie sich das viele Fans Ihrer Mannschaft gewünscht hätten. Worin liegen die Gründe für die bislang nicht sonderlich gelungene Saison?

    Röttger: Es hat mehrere Gründe, warum es dieses Jahr leider nicht so läuft, wie wir uns das alle erhofft hatten. Aber man darf auch nicht vergessen, dass wir das kleinste Dorf mit dem geringsten Etat in dieser starken Liga sind. Und wer hätte vorher jemals daran gedacht, dass wir jetzt das mittlerweile sechste Jahr in der dritthöchsten deutschen Spielklasse spielen dürfen? Bei allen Problemen, die wir auch gerade zu haben scheinen, darf das nicht vergessen werden.

    In der Hinrunde gewann Viktoria Köln in Aspach mit 3:0. Was für ein Spiel erwarten Sie am Freitag?

    Röttger: Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel gegen den Abstieg. Beide Teams brauchen die Punkte unbedingt und das wird man auch merken! 

    Beide Teams belegen aktuell einen Abstiegsplatz. Ist die Bedeutung der Partie deshalb eine ganz besondere?

    Röttger: Ich denke nicht, dass es eine besondere Partie ist, denn wie man so schön und häufig sagt, ist jedes Spiel wichtig. Gegen Unterhaching letzte Woche war es für die Viktoria bestimmt genauso wichtig und man hätte durchaus auch gewinnen können! Dasselbe trifft auf unsere Partie am vergangenen Samstag zu Hause gegen Rostock zu. Die Liga ist wirklich sehr eng und ausgeglichen. Jeder kann hier jeden schlagen, da entscheiden manchmal Kleinigkeiten – leider aktuell bei beiden Vereinen noch zu oft zugunsten der Gegner. 

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  • Wernze tritt aus dem Fokus der Öffentlichkeit

    Am Freitag erscheint zur Partie von Viktoria Köln (um 19.00 Uhr gegen die SG Sonnenhof Großaspach) wieder das Stadion-Magazin „Der Viktorianer“. Darin stellt sich Franz-Josef Wernze noch einmal zum Gespräch. Es ist sein letztes Interview, denn der 71-Jährige wird sich aus dem Fokus der Öffentlichkeit zurückziehen. Vorab lesen Sie hier schon einen Auszug aus dem Interview.

    Wernze tritt aus dem Fokus der Öffentlichkeit

    Franz-Josef Wernze ist seit vielen Jahren Mäzen des FC Viktoria Köln. Mit seinem Engagement führte er den Verein aus der Bedeutungslosigkeit zurück in den Profifußball. Er polarisierte, begeisterte und unterstützte. Jetzt will sich der 71-Jährige aus dem Fokus der Öffentlichkeit zurückziehen. „Genug ist genug“, sagt Wernze. Im Interview spricht er über seine Beweggründe und erläutert, welche Ziele er mit Viktoria Köln anstrebt.

    Herr Wernze, Sie engagieren sich nun schon seit vielen Jahren für Viktoria Köln. Verein und Geschäftsstelle haben Ihnen unendlich viel zu verdanken. Wie kommt es, dass Sie so viel Herzblut in die Viktoria stecken?

    Franz-Josef Wernze: Mein ganz großes Ziel war es immer, den Verein nach vorne zu bringen. Das war schon mein Wunsch, als ich noch in Köln-Dünnwald gewohnt habe.

    Im letzten Sommer gelang mit der Viktoria der lang ersehnte Aufstieg in die 3. Liga. War das auch für Sie ein ganz besonderer Moment?

    Wernze: Ja, das ist ohne Frage der Fall. Das ist ein Moment, der noch lange in meinem Gedächtnis bleibt.

    Früher waren Sie auch in der Öffentlichkeit sehr präsent. Das hat sich, nachdem Sie im letzten Jahr einige gesundheitliche Probleme hatten, geändert. Werden Sie zukünftig wieder mehr den Weg in die Medien suchen?

    Wernze: Nein, auf gar keinen Fall! Ich glaube, ich habe schon mehrfach zum Ausdruck gebracht, dass ich nicht mehr in der Öffentlichkeit stehen will. Ich werde ab sofort keine Interviews mehr geben. Es gab in den vergangenen Jahren immer wieder Anfeindungen. Diese richteten sich nicht nur gegen mich, sondern zum Teil auch gegen meine Familie. Genug ist genug! Ich habe im eigenen und natürlich im Interesse der Familie entschieden, mich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.

    Heißt das, dass Sie sich fortan nicht mehr so stark bei der Viktoria engagieren werden?

    Wernze: Das heißt es überhaupt nicht. Wenn Sie mich heute fragen, würde ich sagen, mein Engagement endet nie. …

    Das komplette Gespräch finden Sie im nächsten Viktorianer.

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  • Gegnercheck: Wichtiger Karnevalsfreitag!

    Einen Punkt nahm Viktoria Köln aus dem letzten Spiel mit nach Hause. 1:1 hieß es bei der SpVgg Unterhaching, Viktoria-Keeper André Weis konnte lediglich durch einen Strafstoß bezwungen werden. Am Freitag empfängt die Viktoria jetzt den selbsternannten Dorfklub im heimischen Sportpark Höhenberg. Gleichzeitig wird es damit zum Duell zwischen dem Viertletzten der Tabelle (Viktoria) und dem Tabellenvorletzten, der SG Sonnenhof Großaspach, kommen.

    Das Hinspiel:

    3:0 setzte sich die Viktoria in der Hinrunde gegen Großaspach durch. Albert Bunjaku (31.), Simon Handle (38.) und Viktoria-Kapitän Mike Wunderlich (66.) erzielten die Treffer für die Höhenberger. Die Partie an sich war von beiden Teams gut gespielt. Letztendlich war es die Viktoria, die mehr Glück im Abschluss hatte. So ging man gegen die SG als verdienter Sieger vom Platz.

    Die personelle Situation:

    Der Dorfklub hat sich zu Beginn des neuen Kalenderjahres dreimal verstärkt. Matthias Morys spielte bereits von Juli 2011 bis Januar 2013 und von Januar 2015 bis Juni 2015 für die SG und soll im Abstiegskampf noch einmal als Mittelstürmer helfen. Kamer Krasniqi vom BSV Rehden und Marin Sverko vom FSV Mainz 05 II sollen in der Abwehr und im Mittelfeld für Stabilität sorgen. Mittelstürmer Dimitry Imbongo-Boele, in der Hinrunde noch gegen die Kölner dabei, hat die Großaspacher mittlerweile in Richtung Finnland verlassen. Innenverteidiger Kai Gehring wird der SG Sonnenhof Großaspach am Freitag aufgrund der fünften Gelben Karte fehlen. Ebenso nicht dabei sein werden Korbinian Burger (Schambeinentzündung), Michael Vitzthum (Hüftverletzung), Joel Gerezgiher (Wadenbeinbruch), Jonas Meiser (Knie-Op) und Jamil Dem (Oberschenkelverletzung).

    Spieler im Fokus – Maximilian Reule:

    Der 26-jährige Torhüter steht seit der Saison 2017/2018 beim Dorfklub unter Vertrag. Zuvor war er auch schon für den SV Wehen Wiesbaden, den Chemnitzer FC und Karlsruher SC im Einsatz. Auch wenn es zurzeit nicht besonders rundläuft für den Dorfklub, verhalf Reule den Baden-Württembergern in dieser Saison schon zu dem einen oder anderen Punktgewinn.

    Der Trainer:

    Aktuell steht Markus Lang interimsweise an der Seitenlinie des Dorfklubs. Bis vor rund zwei Wochen saßen noch Mike Sadlo und Heiner Backhaus auf den Trainerstühlen. Nach gut einem Monat und ausgebliebenen Erfolgserlebnissen war allerdings Schluss für beide. Markus Lang war unter anderem selbst Spieler bei den Stuttgarter Kickers II. Im letzten Jahr verhinderte er in der Schlussphase der Saison als Interimstrainer den Abstieg der Großaspacher aus der 3. Liga.

    Die Partie in den Medien:

    Freitagabend, Top-Spiel beim Magenta Sport! Die Partie wird ab 18:30 Uhr live übertragen. Ebenso wird Radio Viktoria vor Ort sein und berichten. Hier sind Elena Schiarizza und Günter Zarek am Mikrofon. Genauso werden die Fans über die Social Media Kanäle der Viktoria (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden gehalten.

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  • Hajrovic: „Defensiv besser stehen und punkten“

    Seit Mitte Januar steht Sead Hajrović beim FC Viktoria Köln unter Vertrag. Der 26-Jährige wurde unter anderem im Nachwuchsleistungszentrum von Arsenal London ausgebildet und spielte vor seinem Wechsel nach Deutschland beim FC Winterthur in der Schweiz. Vor der Freitagspartie gegen die SG Sonnenhof Großaspach stellte sich der Innenverteidiger unseren Fragen.

    Herr Hajrović, seit diesem Jahr stehen Sie bei Viktoria Köln unter Vertrag. Was hat Sie daran gereizt, für die Höhenberger zu spielen?

    Sead Hajrović: Ich habe einige Jahre in der Schweiz gespielt und dort sehr viele Spiele bestritten. Da war auf jeden Fall der Anreiz vorhanden, noch einmal den Schritt ins Ausland zu wagen – dazu noch bei so einem wunderbaren Verein wie Viktoria Köln und in einer fantastischen Stadt wie Köln. Da konnte ich einfach nicht Nein sagen.

    Sie machen keinen Hehl daraus, dass Ihnen die Familie (Ihre Frau Melisa und Ihre zwei Kinder) sehr wichtig ist. Ist diese auch schon in Köln angekommen?

    Hajrović: Meine Familie ist inzwischen in Köln. Wir sind sehr zufrieden. Wir lieben die Stadt. Wir lieben die Leute, die Kultur und den Verein. Es ist alles sehr positiv.

    Ihr älterer Bruder Izet Hajrović ist in Deutschland kein Unbekannter. Er spielte für Werder Bremen und steht aktuell bei Dinamo Zagreb unter Vertrag. Kann es da in der Familie überhaupt andere Themen als Fußball geben?

    Hajrović: Auf jeden Fall gibt es auch andere Themen. Wir sind grundsätzlich eine sehr sportbegeisterte Familie. Wir sind zum Beispiel  große Basketballfans und verfolgen die NBA. Aber natürlich ist der Fußball meistens das Thema Nummer eins. Das steht außer Frage.

    Sie haben jetzt die ersten vier Meisterschaftsspiele für die Viktoria bestritten. Wie lautet Ihre erste Zwischenbilanz?

    Hajrović: Von der Punkteausbeute können wir eigentlich zufrieden sein, wobei man das natürlich nie sein sollte. Wir haben in vier Meisterschaftsspielen fünf Punkte geholt, das ist eine ordentliche Bilanz. Aber beim letzten Spiel in Unterhaching, da wäre sicher noch mehr drin gewesen. Auf der anderen Seite war das eine gute Mannschaft und man darf dann auch mit einem Punkt zufrieden sein. Im Großen und Ganzen sind wir recht gut ins Jahr 2020 gestartet, mit Ausnahme der ersten Halbzeit gegen Bayern München. Ich selbst bin sehr glücklich und dankbar, dass mir das Trainerteam die Möglichkeit gegeben hat, in allen vier Partien dabei zu sein. Dennoch muss ich sagen, dass wir in den ersten drei Meisterschaftsspielen in diesem Jahr zu viele Gegentore kassiert haben. Und ich bin nach Köln gekommen, um das zu verhindern. Deshalb bin ich, was die Sache mit den Gegentoren angeht, auch nicht so zufrieden. Letztlich ist es erst dann richtig gut, wenn wir nicht mehr so viele Treffer kassieren. Denn unser großes Ziel ist der Klassenerhalt und wir tun alles dafür, um das zu erreichen.

    Mit Pavel Dotchev haben Sie auch einen anderen Trainer als zuletzt in der Schweiz. Wie erleben Sie ihn?

    Hajrović: Die Zusammenarbeit ist sehr gut. Er ist sehr direkt, er spricht die guten Sachen und auch Fehler sofort an. Er ist sehr offen, das gefällt mir. Ich habe solche Menschen gerne. Denn ich finde es gut, wenn man Dinge dann auch sofort klären kann. Über seine fachliche Kompetenz braucht man nicht viel zu sagen: Er ist jemand, der weiß, was er macht. Er weiß, wie man die Gegner analysiert und stellt uns hervorragend ein.

    Was wünschen Sie sich aus sportlicher Sicht für die nächsten Wochen?

    Hajrović: Die kommenden Wochen werden sicher sehr turbulent. Es stehen sehr viele Spiele an. Es ist wichtig, dass wir die Punkte gegen Mannschaften, die hinter uns stehen, unbedingt holen. Aber genauso wollen wir die Teams, die vor uns stehen, ein bisschen ärgern können und vielleicht auch da den einen oder anderen Punkt mitnehmen. Schließlich brauchen wir noch einige Punkte, um den Klassenerhalt zu schaffen. Defensiv besser stehen und punkten, das sind sicherlich die zwei Hauptkriterien in den nächsten Wochen.

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  • Holzweiler muss pausieren

    Kevin Holzweiler wird Viktoria Köln in der 3. Liga voraussichtlich vier Wochen fehlen. Der Mittelfeldspieler zog sich in der letzten Woche einen Muskelfaserriss im vorderen, rechten Oberschenkel zu und fiel daher kurzfristig für das letzte Spiel bei der SpVgg Unterhaching aus.

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  • Am Karnevalsfreitag folgt das nächste Heimspiel

    Am Freitagabend steht für Viktoria Köln ein Heimspiel auf dem Programm. Um 19.00 Uhr empfängt die Mannschaft von Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev die SG Sonnenhof Großaspach. Während Viktoria Köln am Samstag wenigstens einen Punkt holte, ging der selbsternannte Dorfklub beim 0:1 gegen den F.C. Hansa Rostock zum dritten Mal in Folge als Verlierer vom Platz.

    „Spielentscheidend war für mich die 21. Minute, als wir eine hundertprozentige Torchance nicht zur Führung nutzen und im Gegenzug dann bitterböse mit dem Gegentor bestraft werden“, sagte Interims-Coach Markus Lang, der erst unter der Woche für das vorherige Trainer-Duo Mike Sadlo und Heiner Backhaus eingesetzt worden war, nach der Partie gegen Rostock im Interview mit Magenta Sport.

    Lang weiter: „Danach haben wir bei unserem Pfostentreffer durch Orrin McKinze Gaines dann die schnelle Möglichkeit zum Ausgleich. Aber in unserer jetzigen Situation will das sogenannte Matchglück dann einfach nicht auf unsere Seite. Wir haben bis zum Abpfiff viel investiert. Wir haben alles reingeworfen, was wir haben. Am Ende hat es dann leider nicht gereicht. Wir geben aber nicht auf und schauen nach vorn.“

    So richtig glücklich mochte auch Pavel Dotchev mit dem 1:1 beim Tabellendritten, der SpVgg Unterhaching, nicht sein. „Das Spiel war sehr intensiv“, räumte der 54-Jährige bei der Pressekonferenz nach der Partie bei der Spielvereinigung ein. „Wenn jemand vor dem Spiel gesagt hätte, wir nehmen einen Punkt mit, hätte ich gesagt ‚ja‘. Jetzt denke ich mir, dass ein wenig mehr drin war.“

    Dotchev: „Was die Defensivarbeit betrifft: Das hat die Mannschaft heute sehr gut umgesetzt. Wir haben es endlich mal wieder geschafft, in Führung zu gehen. Wir haben ein gutes Forechecking gespielt. Das 1:1 war dann eine kalte Dusche. Danach haben wir uns aber wieder gefangen und nach vorn gespielt.“ Dabei hatten die Höhenberger Pech, dass ein Treffer von Sead Hajrović in der 79. Minute nicht anerkannt wurde.

    Somit wird die Partie am Karnevalsfreitag zwischen Köln und Großaspach zu einem sogenannten „Kellerduell“. Denn die Viktoria konnte sich mit dem Auswärtspunkt in der Drittliga-Tabelle nicht verbessern und belegt Rang 17. Für Großaspach sieht die Situation sogar noch schlechter aus. Mit 18 Punkten, das sind acht weniger als die Höhenberger innehaben, steht das Team aus Baden-Württemberg auf Platz 19.

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  • Comeback von Kyere, Fritz und Holthaus

    Lange haben sie verletzungsbedingt gefehlt – jetzt sind sie wieder da: Am Sonntag gaben Bernard Kyere, Moritz Fritz und Fabian Holthaus nach langen Verletzungspausen ihr Comeback. Die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev trat am Sonntag zu einem kurzfristig vereinbarten Testspiel bei Fortuna Düsseldorf an. Dieses fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf der „Kleinen Kampfbahn“ an der Esprit-Arena statt. Der Bundesligist setzte sich dabei mit 5:0 gegen den Drittligisten durch.

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev gab im Tor Mark Depta die Möglichkeit, sich zu beweisen. Steffen Lang, Tobias Willers, Bernard Kyere und Marcel Gottschling agierten als Viererkette in der Abwehr. Auf der Sechserposition kamen Moritz Fritz und Dario De Vita zum Zug. Richmond Tachie, Kai Klefisch und Steven Lewerenz bildeten das offensive Mittelfeld. Sven Kreyer spielte als vorderste Spitze.

    Der „zweite Anzug“ der Viktoria schlug sich zunächst trotz starker Windböen tapfer. Und auch Fortuna Düsseldorf hatte mit den widrigen Bedingungen etwas Mühe. Denn ein kontrollierter Spielaufbau war aufgrund des Windes schwierig. Die Düsseldorfer hatten in der siebten Minute ihre erste große Chance. Doch Viktoria-Keeper Depta entschärfte den Rechtsschuss von Marcel Sobottka per Fußabwehr.

    In der 20. Minute scheiterte Bernard Tekpetey freistehend aus 14 Metern am Kölner Schlussmann. Sechs Minuten später konnte aber auch Depta nichts mehr ausrichten: Kelvin Ofori setzte zu einem Alleingang an, den er am Strafraum mit einem herrlichen Linksschuss abschloss. Damit führte Fortuna mit 1:0. In der 33. Minute und 36. Minute hatte Sobottka Möglichkeiten, um zu erhöhen. Doch Depta rettete beide Male glänzend.

     

     

    Zwei Minuten vor der Pause fiel dann das 2:0 für Fortuna Düsseldorf. Gottschling wollte den Ball zurück auf Depta spielen, setzte stattdessen aber Tekpetey in Szene. Die Nummer 37 der Gastgeber umspielte Depta und versenkte den Ball dann von der rechten Seite aus spitzem Winkel sicher. So ging es für Viktoria Köln mit einem klaren Rückstand in die Pause.

    In der zweiten Hälfte nahm Viktoria-Trainer Dotchev Sebastian Patzler für Depta, Mart Ristl für Lewerenz und Fabian Holthaus für Willers in die Partie. Gegen die jetzt doch klar überlegenen Düsseldorfer dauerte es aber nicht lange, bis sich die Gäste den nächsten Treffer einfingen. Drei Minuten nach dem Wiederbeginn erhöhte Oliver Fink freistehend aus sieben Metern auf 3:0. In der 61. Minute traf Tekpetey zum 4:0.

    Spätestens jetzt war die Partie entschieden. Denn in dieser Formation war die Viktoria nicht in der Lage, ihr Offensivspiel in gewohnter Manier aufzuziehen und selbst für Torgefahr zu sorgen. Letztlich war es in dieser Phase Keeper Patzler und der mangelnden Chancenauswertung der Düsseldorfer zu verdanken, dass die Gäste nicht noch höher in Rückstand gerieten.  

    In der 81. Minute sorgte Fortuna aber doch noch einmal für ein Highlight: Steven Skrzybski nahm das Leder nach Hereingabe von rechts schön mit der Brust mit und versenkte den Ball zum 5:0 für die Gastgeber. Dabei blieb es. „Das Ergebnis war heute nicht so wichtig“, sagte Pavel Dotchev nach dem Spiel. „Wichtig war, wieder lange verletzte Spieler auf dem Platz zu haben und weiteren Akteuren Spielpraxis zu geben.“    

    Aufstellung: Mark Depta (46. Sebastian Patzler) – Steffen Lang (46. Fabian Holthaus), Tobias Willers, Bernard Kyere, Marcel Gottschling – Moritz Fritz (73. Alexander Mademann), Dario De Vita – Richmond Tachie, Kai Klefisch (76. Changil Oh), Steven Lewerenz (46. Mart Ristl) – Sven Kreyer

    Tore: 1:0 Kelvin Ofori (26.), 2:0 Bernard Tekpetey (43.), 3:0 Oliver Fink (48.), 4:0 Bernard Tekpetey (61.), 5:0 Steven Skrzybski (81.)

    Gelbe Karten:

    Fortuna Düsseldorf: Diego Contento (54.)

    Viktoria Köln: – 

    Zuschauer: Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit

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  • U 19: Viktoria spielt 1:1 gegen Münster

    Es klingt zwar hart, aber es ist realistisch: Der Klassenerhalt in der A-Junioren-Bundesliga wird für Viktoria Köln zu einer Zitterpartie. Beim 1:1 (0:0) am Sonntag gegen den SC Preußen Münster haben die Höhenberger in der Belkaw-Arena in Bergisch Gladbach vermutlich zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt liegen gelassen. Anderseits war das Unentschieden nach sieben Niederlagen in Folge vielleicht auch ein Punktgewinn. 

    Doch der Reihe nach. Eines schien vor dem Kellerduell zwischen dem Tabellenzwölften aus Köln und dem -dreizehnten aus Westfalen klar: Ein Sieg war für beide Teams eigentlich Pflicht. Entsprechend aggressiv und konzentriert begann die Viktoria gegen die auf Konter spielende Mannschaft aus Münster. So waren die Kölner das Team mit den größeren Spielanteilen und einem Stürmer namens Selim Ajkic, der zwischen der 14. und 24. Minute für eine Vorentscheidung hätte sorgen können. Erst verfehlte ein Kopfball nur knapp das Münsteraner Gehäuse, dann fehlte einem 16-Meter-Schuss die Power und in der 24. Minute vergab er völlig freistehend vor Münsters Schlussmann Tom Breuers.

    In den zweiten 45 Minuten erspielte sich die Viktoria dann erneut eine leichte Feldüberlegenheit. Deshalb durfte die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler froh sein, als in der 62. Minute endlich das 1:0 fiel: Aldin Drndar ließ dem Keeper der Preußen mit einem herrlichen Schuss aus zwölf Metern keine Chance. Leider dauerte dieses Glücksgefühl nur ganze fünf Minuten an. Da sorgte Marvin Mika für den 1:1-Ausgleich. Später folgte noch eine gute Möglichkeit für Kilian Hornbruch, doch nach einer Glanzparade von Breuers gelang es auch ihm nicht, für die erneute Führung zu sorgen.

    „Wir wissen, heute hätten wir den Sieg verdient gehabt“, sagte Weltmeister Kohler nach der Partie. „Wir hatten einige hochkarätige Möglichkeiten und Preußen Münster macht eigentlich mit der ersten richtig guten Chance das 1:1. Trotzdem glaube ich, dass wir – wenn man das Spiel komplett sieht – Fortschritte machen. Wir müssen jetzt dranbleiben und dann kommt sicher auch irgendwann das ‚Spielglück‘ zurück. Ich glaube, dass wir jederzeit in der Lage sind, auch mal für eine Überraschung zu sorgen. Nach sieben Niederlagen war der Punkt jetzt enorm wichtig, damit wir das Gefühl zurückbekommen, dass wir auch punkten können.“

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  • Viktoria entführt Punkt aus Unterhaching

    Viktoria entführt Punkt aus Unterhaching

    Der FC Viktoria Köln hat am 24. Spieltag einen Punkt beim Tabellendritten, der SpVgg Unterhaching, erobert. Die Partie im Alpenbauer Sportpark endete 1:1. Damit belegen die Höhenberger in der 3. Liga weiterhin den 17. Platz.

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev stellte André Weis ins Tor. In der Abwehr vertraute er auf Jonas Carls, Sead Hajrović, Dominik Lanius (für den gelbgesperrten Lars Dietz)  und Patrick Koronkiewicz. Im Mittelfeld waren Simon Handle, André Dej und Hamza Saghiri etwas defensiver ausgerichtet, Mike Wunderlich sollte deutlich offensiver ausgelegt das Spiel lenken. Albert Bunjaku und Michael Seaton bildeten die Doppelspitze der Viktoria.

    Der Viktoria gelang ein Auftakt nach Maß. Carls setzte sich auf der linken Seite durch und flankte auf Bunjaku, der den Ball mit dem Kopf im unteren rechten Eck unhaltbar versenkte (2.). Beim Treffer der Kölner war Unterhachings Keeper Nico Mantl chancenlos. Dafür konnte er aber in der 15. Minute glänzen, als er eine Direktabnahme von Bunjaku glänzend mit dem linken Fuß parierte.

     

     

    Die Gastgeber schienen in der Folge offensiver, zwingende Situationen gab es aber nur selten. In der 29. Minute verschuldete Lanius 17 Meter vor dem Weis-Gehäuse eine gefährliche Freistoß-Situation für die SpVgg. Doch Sascha Bigalkes Schuss wurde zur Ecke abgefälscht: In der 40. Minute wurde es noch einmal brenzlig, denn die Viktoria bekam den Ball zunächst nicht aus dem Strafraum. Doch es ging mit der Führung in die Pause.

    In der zweiten Hälfte setzte Trainer Pavel Dotchev auf Kai Klefisch für Saghiri. Das brachte im defensiven Mittelfeld etwas mehr Sicherheit, allerdings schafften es die Höhenberger zunächst nicht, die eigenen Konter sauber zu Ende zu spielen. Doch auch Unterhaching brachte erst wieder in der 60. Minute etwas zu Stande: Marc Endres scheiterte mit seinem Kopfball nach Bigalke-Freistoß an Viktoria-Schlussmann Weis.

    In der 63. Minute gab es allerdings nach Foul von Hajrović Elfmeter für die Gastgeber: Der eingewechselte Dominik Stroh-Engel verwandelte sicher im unteren linken Eck. Nach dem Ausgleich wirkten die Gäste verunsichert. Es dauerte bis zur 74. Minute, ehe Bunjaku mit einem Kopfball nach Wunderlich-Freistoß wieder für Torgefahr sorgte. Sein Versuch landete aber rechts neben dem Mantl-Gehäuse.

    Fünf Minuten später hatte Köln Pech. Schiedsrichter Florian Exner erkannte einen Kopfballtreffer von Hajrović nicht an und entschied auf Abseits. In der Schlussphase gab die Viktoria die Bälle häufig zu schnell verloren. Allerdings gab es auch noch zwei richtig gute Möglichkeiten: Koronkiewicz fehlte kurz vor Abpfiff das Schussglück, Carls kam wenig später nur einen Schritt zu spät. Damit blieb es beim 1:1.

    Aufstellung: André Weis – Jonas Carls, Sead Hajrović, Dominik Lanius, Patrick Koronkiewicz – Simon Handle, André Dej (73. Mart Ristl), Hamza Saghiri (46. Kai Klefisch) – Mike Wunderlich – Albert Bunjaku, Michael Seaton (67. Steven Lewerenz)

    Tore: 0:1 Albert Bunjaku (2.), 1:1 Dominik Stroh-Engel (63.)

    Gelbe Karten:

    SpVgg Unterhaching: Sascha Bigalke (45.), Christoph Greger (73.)

    Viktoria Köln: Hamza Saghiri (42.), Michael Seaton (45.), André Dej (58.), Dominik Lanius (59.), Sead Hajrović (63.), Pavel Dotchev (86.)

    Zuschauer: 2.500

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