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  • Viktoria springt runter vom Abstiegsplatz

    Der FC Viktoria Köln hat mit dem zweiten 1:0-Sieg in Folge den Sprung von den Abstiegsplätzen geschafft. Nach dem Erfolg gegen Großaspach in der Vorwoche und dem Sieg am Sonntag beim FC Ingolstadt belegt die Mannschaft von Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev in der 3. Liga Rang 16.

    Pavel Dotchev setzte im Audi Sportpark vor 4.972 Zuschauern auf Schlussmann André Weis. In der Abwehr waren Jonas Carls, Sead Hajrović, Dominik Lanius und Marcel Gottschling (für Patrick Koronkiewicz, Riss in der Sehne im Adduktorenbereich) im Einsatz. André Dej und Hamza Saghiri begannen auf der Sechserposition. Simon Handle, Mike Wunderlich und Steven Lewerenz bildeten das offensive Mittelfeld. Michael Seaton agierte kurzfristig als vorderste Spitze, nachdem sich Albert Bunjaku beim Aufwärmen einen Hexenschuss zugezogen hatte.

    Die Viktoria begann recht offensiv, schon in der ersten Minute erspielten sich die Kölner einen Eckball. Dieser blieb allerdings ohne Wirkung. Ingolstadt versuchte zunächst, den Spielaufbau der Höhenberger früh zu stören. Das änderte sich aber im Laufe der Partie. Eigene Offensivbemühungen von den Gastgebern waren zu Beginn nicht zu sehen. Ab der zehnten Minute wurden die Schanzer stärker. Besonders nach Eckbällen, so wie in der 16. Minute, wirkten sie gefährlich. Allerdings fanden zwei Standards hintereinander keinen Abnehmer.

     

     

    In der 25. Minute hatte Maximilian Beister die erste gute Chance für den FCI. Doch er fand nach seinem Linksschuss aus zehn Metern in Keeper Weis seinen Meister. Eine weitere gute Aktion der Ingolstädter folgte in der 43. Minute, als Frederic Ananou aus 25 Metern trocken abzog. Doch sein Geschoss aus zentraler Position ging über den Kasten der Kölner. Ansonsten passierte in den ersten 45 Minuten nicht mehr viel, sodass es mit dem 0:0 in die Kabinen ging.

    Pavel Dotchev schickte sein Team in unveränderter Aufstellung in die zweite Halbzeit. Das Spiel nach vorn wurde jetzt genauer und somit gefährlicher. In der 53. Minute sorgte ein großartiger Konter der Kölner für die Führung: Seaton erlief auf der linken Seite einen langen Ball aus der eigenen Hälfte und brachte ihn schön in die Mitte auf Lewerenz, der das Leder mit dem linken Fuß an Torhüter Fabijan Buntic vorbei im Gehäuse der Gastgeber versenkte.

    Fünf Minuten später zog Beister aus 18 Metern mit links ab, doch sein Schuss verfehlte das Tor von Weis. Die Viktoria geriet jetzt stärker unter Druck. Nach Fehler von Dej in der 63. Minute verhinderte Weis nach einer tollen Aktion von Dennis Eckert Ayensa mit einer Glanzparade den Ausgleich. Fünf Minuten danach gab es aber wieder Gefahr durch die Kölner. Wunderlichs Distanzschuss aus 30 Metern ging letztlich allerdings deutlich über das Ingolstädter Gehäuse. Diese Art der Entlastung war in dieser Phase aber wichtig.

    In den letzten zwanzig Minuten bekam Viktoria Köln wieder etwas mehr Ruhe in die Partie. Allerdings gelang beim Spiel in die Spitze immer noch wenig. Aufgrund der fehlenden Entlastung mussten die Gäste bis zum Schlusspfiff zittern, um nicht doch noch den Ausgleich zu kassieren. „Wir haben mit der ersten richtig guten Chance in der zweiten Halbzeit gleich ein Tor gemacht“, sagte Viktoria-Trainer Dotchev nach dem Spiel. Seine Einschätzung: „Am Ende war es ein glücklicher Sieg.“  

    Aufstellung: André Weis – Jonas Carls, Sead Hajrović, Dominik Lanius, Marcel Gottschling – André Dej (66. Moritz Fritz), Hamza Saghiri (88. Bernard Kyere) – Simon Handle, Mike Wunderlich, Steven Lewerenz (83. Fabian Holthaus) – Michael Seaton

    Tore: 0:1 Steven Lewerenz (53.)

    Gelbe Karten:

    FC Ingolstadt: Nico Antonitsch (90.)

    Viktoria Köln: André Dej (34.), Marcel Gottschling (75.), Hamza Saghiri (87.)

    Zuschauer: 4.972

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  • U 19: Heimniederlage gegen Düsseldorf

    In der A-Junioren-Bundesliga hat Viktoria Köln das Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf verloren. Das Team von Trainer Jürgen Kohler unterlag dem Tabellenvierten in Höhenberg mit 0:2 (0:1).

    Die Gäste aus Düsseldorf begannen druckvoll. Schon in der fünften Minute hatten sie durch Elmin Heric eine gute Möglichkeit, doch die Nummer neun der Fortuna traf zum Glück für die Gastgeber nur den linken Pfosten. In der Folge befreite sich die Viktoria ein wenig, blieb aber vor dem gegnerischen Gehäuse zu ungenau. Aber auch Düsseldorf gelang nicht viel, ein Rechtsschuss von Heric in der 22. Minute blieb für lange Zeit – neben einem Abseitstreffer von Tim Köther (30.) – die einzige gute Gelegenheit. In der 42. Minute hätte es Hand-Elfmeter für die Kölner geben können. Doch die Pfeife von Schiedsrichter Timo Gansloweit blieb stumm. Mit dem Pausenpfiff folgte dann allerdings ein Schock für die Viktoria: Burak Yasin Yesilay traf zur 1:0-Gästeführung (45.).

    Mit einer entsprechenden Wut im Bauch kamen die Gastgeber aus der Kabine zurück. Dabei warfen die Höhenberger gegen die körperlich überlegenen Düsseldorfer einmal mehr ihren Kampfgeist in die Waagschale. In der 55. Minute setzte sich Robin Bird auf der rechten Seite durch und kam frei vor dem Fortuna-Tor zum Abschluss, doch Keeper Dennis Gorka rettete mit einer Fußabwehr. In der 66. Minute schlugen die Düsseldorfer aber gnadenlos zu: Terence Okoeguale lief halblinks auf Keeper Yannik Hasenbein zu und versenkte das Leder unten rechts im Netz. In der 75. Minute hatten die Gäste Glück, als Nikell Paul Touglu für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Torlinie rettete. Drei Minuten später zielte Bird nur knapp über das Tor. Es folgten noch weitere Möglichkeiten, so wie in der 87. Minute als der eingewechselte Serhat Bilgic aus zwölf Metern über das Tor schoss, doch der Anschlusstreffer gelang der Viktoria nicht mehr.

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  • U 19: Am Samstag gegen Düsseldorf

    Am Wochenende steht in der A-Junioren-Bundesliga West der 19. Spieltag auf dem Programm. Dabei trifft Viktoria Köln, derzeit Tabellenzwölfter, auf den Fünften, Fortuna Düsseldorf. Ausgetragen wird die Partie am Samstag um 11.00 Uhr – aller Voraussicht nach auf dem Kunstrasenplatz 2 in Höhenberg.

    Viktoria-Trainer Jürgen Kohler hat die Aufgabenstellung für die kommenden Wochen klar definiert. „Wir wissen, dass wir bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt spielen werden. Und am Ende des letzten Spieltags soll es so sein, dass wir drei Teams hinter uns lassen“, so der Weltmeister von 1990.

    Das Hinspiel gegen Düsseldorf ging mit 1:3 verloren. Kohler glaubt dennoch an sein Team. Am letzten Spieltag gegen Borussia Dortmund  sah er trotz der Niederlage viel Positives. „Ich glaube, wir haben da sehr gut angefangen. Die Mannschaft hat läuferisch alles reingeschmissen. Hätten wir die Rote Karte nicht bekommen, wäre es vermutlich ein anderes Spiel geworden.“

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  • Dotchev: „Jetzt sind wir wieder die Außenseiter“

    Am Sonntag tritt der FC Viktoria Köln beim Tabellenvierten, dem FC Ingolstadt, an. Auf dem Papier sind die Gastgeber klarer Favorit, schließlich stehen die Schanzer in der 3. Liga gleich 13 Plätze vor den Höhenbergern. Doch so ganz ohne Hoffnung reisen die Kölner trotzdem nicht nach Ingolstadt.

    „Jetzt sind wir wieder mal die Außenseiter,“ so Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev. „Die Mannschaft aus Ingolstadt ist momentan gereizt. Sie haben am letzten Wochenende beim F.C. Hansa Rostock wieder verloren. Sie werden zu Hause unbedingt gewinnen müssen und wollen. Deshalb sollten wir am Sonntag auch eine Top-Leistung abrufen, wenn wir etwas mitnehmen möchten.“

    Hoffnung macht ihm der Heimsieg seines Teams vom letzten Freitag gegen die SG Sonnenhof Großaspach. „Wir sind nicht blauäugig und denken nach dem Erfolg gegen Großaspach nicht, dass in Ingolstadt alles von alleine läuft. Wir müssen sehr viel investieren und sehr gut arbeiten. Denn das ist es, was zählt“, so der 54-Jährige vor dem Auswärtsspiel beim früheren Bundesligisten.

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  • Gegnercheck: Viktoria auswärts in Ingolstadt

    Am letzten Freitag ging die Viktoria mit einem 1:0 als Sieger gegen die SG Sonnenhof Großaspach vom Platz. Nun geht es am Sonntag zum Tabellenvierten der 3. Liga, den FC Ingolstadt. Genau wie im Hinspiel möchte Viktoria Köln wichtige Punkte gegen die Schanzer mitnehmen.

    Das Hinspiel:

    3:0 siegte die Viktoria in der Hinrunde gegen den FC Ingolstadt 04. Zwar begann der FCI damals stark, aber die Viktorianer steigerten sich in der Partie kontinuierlich und gingen somit verdient als Sieger vom Platz. Simon Handle (22.), Dominik Lanius (30.) und Kevin Holzweiler (70.) erzielten für die Kölner am 31. August die Treffer im heimischen Sportpark Höhenberg.

    Die personelle Situation:

    Im Winter hat sich der Verein aus Bayern personell nicht verstärkt. Allerdings hat auch kein Spieler den Verein verlassen. In der Partie am Sonntag werden den Schanzern Tobias Schröck (Adduktorenverletzung), Gordon Büch (Kreuzbandverletzung) und Thomas Keller (Bänderanriss im Sprunggelenk) fehlen. Keller hatte schon in der Hinrunde nicht die kompletten 90 Minuten absolviert, denn er wurde in der 58. Minute nach einem Foul an Marcel Gottschling des Feldes verwiesen.

    Spieler im Fokus – Frederic Ananou:

    Frederic Ananou hat erst fünf Saisoneinsätze auf seinem Konto. Allerdings war er auch sehr lange verletzt (Schulterverletzung). Nach 399 Tagen und einer starken Vorbereitung vor dem Auftakt nach der Winterpause, erkämpfte sich der Verteidiger wieder einen Stammplatz in der Startelf von Cheftrainer Jeff Saibene. In allen fünf Meisterschaftsspielen in diesem Jahr stand er die vollen 90 Minuten auf dem Platz.

    Der gebürtige Münchner spielte während seiner bisherigen Karriere beziehungsweise in der Jugend einige Jahre für den 1. FC Köln. Bis zur U 19 lief er für die Geißböcke auf, ehe er zur Saison 2016/2017 zu Roda JC Kerkrade wechselte. Dort spielte er bis Januar 2018. Anschließend führte ihn sein Weg zum FC Ingolstadt 04.

    Der Trainer:

    Jeff Saibene ist seit der laufenden Saison Cheftrainer der Ingolstädter. Der Luxemburger konnte bisher mit seiner Mannschaft 41 Punkte einfahren und steht mit dem Team aktuell auf Platz vier. Zuletzt musste er mit dem FCI allerdings drei Niederlagen hintereinander hinnehmen. Saibene selbst ist ehemaliger luxemburgischer Nationalspieler und lief unter anderem für Standard Lüttich, BSC Old Boys Basel oder den FC Aarau auf. Als Trainer stand er beispielsweise schon beim FC St. Gallen, dem FC Thun oder Arminia Bielefeld an der Seitenlinie.

    Die Partie in den Medien:

    Am Sonntag ist Anpfiff um 13:00 Uhr im Audi Sportpark. Die Partie wird live bei Magenta Sport zu sehen sein. Und auch die Hörer von Radio Viktoria sind wieder live dabei. Ebenso besteht die Möglichkeit, sich über die Social Media Kanäle der Viktoria (Facebook, Instagram, Twitter, YouTube) auf dem Laufenden zu halten.

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  • Andere Gemütszustände: Viktoria reist zum FCI

    Unterschiedlicher hätten die Gemütszustände wohl kaum sein können. Bevor am 1. März (Anpfiff: 13.00 Uhr) der FC Ingolstadt und Viktoria Köln aufeinandertreffen, herrschte bei der Mannschaft aus Bayern eher Frust. Auf Seiten der Höhenberger machte sich hingegen ein Gefühl der Erleichterung breit. 

    Ingolstadt musste sich am Samstag mit 0:3 (0:2) beim F.C. Hansa Rostock geschlagen geben. Damit rutschten die Schanzer vom zweiten auf den vierten Tabellenplatz ab. „Ich hatte das Gefühl jeder Schuss ist ein Treffer. Wir sind auch teilweise zu naiv, zu nett. Da, wo es weh tut, da sind wir nicht gut genug“, schimpfte FCI-Cheftrainer Jeff Saibene nach der Partie am Mikrofon von Magenta Sport.

    Die Stimmung bei Viktoria-Chefcoach Pavel Dotchev sah am späten Freitagabend nach dem 1:0-Heimerfolg ganz anders aus. Zwar hatte seine Mannschaft gegen die SG Sonnenhof Großaspach nicht spielerisch überzeugt, aber endlich mal kein Gegentor kassiert. „Bis zur letzten Sekunde war es spannend“, gestand der 54-Jährige ein. „Wir haben gut angefangen, das Spiel gut im Griff gehabt. Wir haben es geschafft, mit 1:0 in Führung zu gehen.“

    In der zweiten Hälfte änderte sich die Partie, da wurde Großaspach stärker. „Wir haben das nach der Halbzeitpause nicht gut gemacht. Weil wir es nicht geschafft haben, für Entlastung zu sorgen, ist es bis zum Schluss spannend geblieben“, so Dotchev. „Wir haben viele Spiele gehabt, in denen wir guten Fußball gezeigt und nicht gewonnen haben. Heute war es umgekehrt. Und wir haben endlich einmal zu Null gespielt.“

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  • U 19: Platzverweis wirft Viktoria aus der Bahn

    Die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler hat bravourös gekämpft und viel riskiert: Doch für eine Sensation hat es am Sonntag nicht gereicht. Beim hohen Favoriten und Tabellenzweiten Borussia Dortmund gab es für Viktoria Köln in der A-Junioren-Bundesliga eine 1:5-Niederlage. Am Ende blieb nur noch Enttäuschung und ein Ehrentreffer durch Cihat Topatan übrig.

    Dabei hielten die Höhenberger zunächst gut mit. Von einer Dortmunder Lehrstunde konnte zu Beginn keine Rede sein. Das scheinbar technische Übergewicht der Schwarzgelben glich die Kohler-Elf durch tollen Einsatz wieder aus. Dabei war Torwart Yannik Hasenbein der zunächst überragende Mann auf Seiten der Kölner. Er brachte die Stürmer der Gastgeber mit seinen Glanzparaden zur Verzweiflung. Und ihm war es zu verdanken, dass die Rechtsrheinischen nicht schon früh in Rückstand gerieten.

    Doch dann kam die Szene, die das gute Kölner Spiel aus der Bahn warf. Sam-Calvin Kisekka brachte Youssoufa Moukoko im Strafraum in guter Position zu Fall. Somit hieß es Strafstoß für Dortmund und Platzverweis gegen die Viktoria. Der Elfmeter brachte zwar nicht die Führung für die Gastgeber, doch die Entscheidung von Schiedsrichter Felix Bahr wirkte sich auf den Spielverlauf aus. „Wenn die Rote Karte nicht kommt, ist es ein offenes Spiel, weil wir auch nach vorne die eine oder andere gute Szene gehabt haben“, ärgerte sich Trainer Kohler hinterher.

    In der Tat danach war die Moral der Kölner nach dem Platzverweis gebrochen. Dortmund bestimmte mit einem Spieler mehr die Partie und erzielte zwei Tore durch Wunderstürmer Moukoko (23., 87.), Alaa Bakir (54.) und den eingewechselten Niclas Knoop (63.). Darüber hinaus steuerte Viktoria-Kapitän Felix Strauß, der die Abwehr zu Beginn gut zusammenhielt, in der 51. Minute ein Eigentor bei. Cihat Topatan gelang in der 70. Minute immerhin der Ehrentreffer für die Gäste aus Köln, die noch immer auf einem Abstiegsplatz stehen.

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  • Kraftakt: Viktoria bezwingt Großaspach mit 1:0

    Der FC Viktoria Köln hat das Gewinnen vor heimischem Publikum nicht verlernt. Die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Dotchev setzte sich am Freitagabend vor 1.505 Zuschauern im Sportpark Höhenberg in einem spannenden Spiel mit 1:0 (1:0) gegen die SG Sonnenhof Großaspach durch. Es war der erste Heimsieg der Gastgeber im Jahr 2020.

    Viktoria-Coach Dotchev setzte im Tor auf André Weis. In der Abwehr kamen Jonas Carls, Sead Hajrović, Dominik Lanius und Patrick Koronkiewicz zum Zug. André Dej und Kai Klefisch begannen auf der Sechserposition. Simon Handle, Mike Wunderlich und Steven Lewerenz bildeten das offensive Mittelfeld. Albert Bunjaku agierte als vorderste Spitze.

     

     

    Den ersten Aufreger gab es in vierten Minute: Bunjaku stand nach feinem Zuspiel frei vor Maximilian Reule und brachte den Ball links unten im Tor unter – doch der Treffer zählte nicht, Viktorias Top-Torjäger stand vermutlich im Abseits. In der sechsten Minute folgte ein schöner Distanzschuss von Dej, doch Reule lenkte den Ball über den Kasten. Die Viktoria dominierte in der Anfangsphase das Spiel.

    In der achten Minute platzte dann der Knoten: Handle tankte sich auf der linken Seite durch und passte den Ball in den Strafraum. Dort stand Lewerenz, der das Leder mit dem rechten Fuß links oben im Netz versenkte. In der 14. Minute scheiterte Lanius dann mit einem Kopfball am Gäste-Keeper. Danach verflachte die Partie ein wenig. Bis zur 32. Minute, da fabrizierte Dennis Slamar beinahe ein Eigentor.

    Von Großaspach kam vor der Pause wenig. Sebastian Bösel prüfte in der 41. Minute erstmals Kölns Keeper Weis, der das Leder aber mit beiden Händen festhielt. 120 Sekunden danach verlud Panagiotis Vlachodimos seinen Gegenspieler, scheiterte aber aus spitzem Winkel ebenfalls am Schlussmann der Höhenberger. So ging es mit der 1:0-Führung für die Kölner in die Halbzeit.

    In der zweiten Hälfte brachte Dotchev mit Mart Ristl für Klefisch einen anderen Sechser in die Partie. Die Gastgeber agierten erst einmal defensiver. Das machte Großaspach stärker. Auf der anderen Seite gab das aber die Möglichkeit, gefährlich zu kontern. So wie in der 56. Minute, als den Höhenbergern zu Unrecht ein Bunjaku-Treffer aberkannt wurde. Schiedsrichter Patrick Hanslbauer entschied auf Abseits.

    In der 60. Minute scheiterte Handle freistehend an Reule. Spätestens jetzt hätte es 2:0 stehen müssen. In der 61. Minute folgte dann aber eine gute Aktion für die Gäste. Matthias Morys traf mit seinem Versuch aus 14 Metern die Latte. In der 73. Minute gab es dann aber wieder eine Chance für die Gastgeber. Doch Bunjaku brachte den Ball nach seinem Dribbling nicht über die Linie und fand seinen Meister in Reule.

    In der Folge boten sich den Gastgebern zahlreiche Kontermöglichkeiten, doch vor dem gegnerischen Gehäuse fehlte die Genauigkeit. Gleiches konnte man über Großaspach sagen. Die Gäste hatten genügend Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen. In der Schlussphase erkämpfte sich Großaspach ein deutliches Übergewicht. Trotz einiger Chancen gelang der Ausgleich aber nicht mehr.  

    Aufstellung: André Weis – Jonas Carls, Sead Hajrović, Dominik Lanius, Patrick Koronkiewicz – André Dej (78. Moritz Fritz), Kai Klefisch (46. Mart Ristl) – Simon Handle, Mike Wunderlich, Steven Lewerenz (69. Marcel Gottschling) – Albert Bunjaku

    Tore: 1:0 Steven Lewerenz (8.)

    Gelbe Karten:

    Viktoria Köln: Kai Klefisch (36.), André Dej (63.), Moritz Fritz (79.), Patrick Koronkiewicz (84.)

    SG Sonnenhof Großaspach: –

    Zuschauer: 1.505

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  • U 19: Am Sonntag zum Deutschen Meister

    In der A-Junioren-Bundesliga West hat Viktoria Köln am Wochenende eine schwere Aufgabe zu bewältigen. Das Team von Trainer Jürgen Kohler reist zu Borussia Dortmund. Anpfiff der Partie ist am Sonntag um 11.00 Uhr.

    Für den Tabellenzwölften aus Köln dürfte die Partie alles andere als einfach werden. Dortmund ist amtierender Deutscher Meister und belegt mit bislang 39 Punkten in der Tabelle Rang zwei – punktgleich mit dem Ersten, dem 1. FC Köln.

    Und obwohl Dortmund schon in der Hinrunde mit 2:0 gewann, wollen sich die Gäste aus Höhenberg so teuer wie möglich verkaufen. „Ich glaube, dass wir jederzeit in der Lage sind, auch mal für eine Überraschung zu sorgen“, sagte Jürgen Kohler zuletzt nach dem 1:1 gegen Preußen Münster.

    Dennoch, sein Team geht beim BVB als absoluter Underdog ins Rennen. Das Gute ist, nach zuletzt acht sieglosen Spielen in Folge, hat Viktoria Köln auswärts überhaupt nichts zu verlieren. Aufgrund der Abstiegssorgen wäre aber trotzdem jeder Punkt Gold wert.

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  • Heimspiel-Splitter: Viktoria vs. Großaspach

    Am Freitag kommt die SG Sonnenhof Großaspach in den Sportpark Höhenberg. Die Gäste aus Baden-Württemberg stehen aktuell nur auf dem 19. Rang der 3. Liga. Der FC Viktoria Köln ist auf Platz 17. Damit belegen beide Teams aktuell einen Abstiegsplatz. Der Ausgang der Partie ist somit von enormer Bedeutung.  

    Beginn: Das Aufeinandertreffen zwischen Viktoria Köln und der SG Sonnenhof Großaspach beginnt am Freitag um 19.00 Uhr. Die Tageskassen und Stadion-Tore öffnen um 17.30 Uhr.

    Bilanz: Beide Teams standen sich erst einmal in einem Meisterschaftsspiel gegenüber – am 24. August 2019 in der Hinrunde beim 3:0 für Viktoria Köln.

    Der Viktorianer: Wer am Freitagabend zum Flutlichtspiel der Viktoria kommt, sollte sich das kostenlose Heimspiel-Magazin nicht entgehen lassen. Hier gibt es interessante Neuigkeiten aus der 3. Liga, Interviews mit Sead Hajrović und Franz-Josef Wernze, das neue Mannschaftsposter mit allen Neuzugängen und viele Informationen über die Partner des Drittligisten.

    Gelbe Karten: Die Mannschaft aus Großaspach wird nach der fünften Gelben Karte auf Kai Gehring verzichten müssen. Bei Viktoria Köln ist keiner der Spieler gesperrt.

    Gegner: Die SG Sonnenhof Großaspach steht derzeit in der Tabelle zwei Plätze hinter Viktoria Köln auf dem 19. Rang. Das Team gehört gehört seit der Saison 2014/2015 der 3. Liga an. Zuvor spielten die Kicker aus dem Rems-Murr-Kreis in der Regionalliga Südwest. Die ganz großen Erfolge im Profifußball fehlen bislang noch. Die beste Drittliga-Platzierung erreichte Großaspach in der Spielzeit 2015/2016 mit dem siebten Rang.

    Parken: Die Parkplätze rund um den Sportpark Höhenberg herum sind sehr begrenzt. Wer nicht mit dem Rad oder zu Fuß zum Spiel kommt, dem wird empfohlen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Anreisende Fans mit einem PKW können bei dieser Partie leider nicht auf P22 und P21 an der Kölner Messe zurückgreifen.  

    Radio Viktoria: Wer es nicht zum Spiel in den Sportpark Höhenberg schafft, hat die Möglichkeit, mit dem Audio-Stream von Radio Viktoria bei der Partie dabei zu sein. Beginn des Live-Streams ist um 18.45 Uhr.

    Schweigeminute und „Rote Karte dem Rassismus“: Vor Anpfiff am Freitag wird ein deutliches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit gesetzt. Denn am 14. Februar wurde im Preußenstadion in Münster der Würzburger Spieler Leroy Kwadwo rassistisch beleidigt und in seinen fundamentalsten Menschenrechten verletzt. Doch es war auch ein Moment der Hoffnung und Stärke, als tausende Zuschauer, die Spieler, die Schiedsrichter, die Vereine und nicht zuletzt der Betroffene selbst ein unüberhörbares Signal in die Welt schickten: Es ist kein Platz für Rassismus und Ausgrenzung. Nicht im Stadion. Nicht in der 3. Liga. Nicht in Deutschland. Nicht in der Gesellschaft. Deshalb setzen die Clubs der 3. Liga und der DFB ein gemeinsames Zeichen. Das Motto lautet „Rote Karte dem Rassismus“. Anschließend wird es eine Schweigeminute für die Opfer von Hanau geben. Dabei haben elf Menschen ihr Leben verloren. Familien sind zerstört worden. Dieser rassistische und rechtsgerichtete Anschlag ist die nächste eindringliche Mahnung, dass alle Menschen gemeinsam gegen Hass und Rassismus sowie gegen jede Form der Diskriminierung zusammenstehen müssen – ob auf der Stadiontribüne, auf der Straße oder im Internet.

    TV-Präsenz: Die Partie wird live bei Magenta Sport zu sehen sein. Sendebeginn ist um 18.30 Uhr.

    Wetter: Die Internetseite Wetterdienst.de prognostiziert für den 21. Februar um 19.00 Uhr eine Temperatur von 7 °Celsius. Es soll zwar bewölkt sein, aber trocken bleiben.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Drittliga-Partie Viktoria Köln vs. Großaspach sind aktuell noch im Online-Ticketshop und am 20. Februar an der Tageskasse erhältlich.

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