Der DFB hat aufgrund der Corona-Krise den Spielbetrieb in den Bundesligen der Junioren mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Somit wird die ursprünglich für Sonntag geplante Partie der A-Junioren-Bundesliga West zwischen Viktoria Köln und dem VfL Bochum vorerst nicht stattfinden. Einen neuen Termin für das Spiel gibt es derzeit noch nicht. Somit wird es für die Mannschaft von Trainer Jürgen Kohler frühestens am 4. April weitergehen. Dann steht die Partie beim Wuppertaler SV auf dem Programm.
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Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der Westdeutsche Fußballverband (WDFV), der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) als auch der Kreisjugendausschuss Köln haben auf die aktuelle Gesundheitssituation zum Coronavirus reagiert und den Spielbetrieb in fast allen Bereichen eingestellt.
Der DFB hat die Junioren-Bundesliga vorerst für die kommenden beiden Spieltage, also bis zum 26. März 2020, ausgesetzt. Verband und Kreis haben heute den Spielbetrieb bis zum 17. bzw. 19. April 2020 abgesagt.
Auch der Trainingsbetrieb im kompletten Nachwuchsbereich der Viktoria ruht. „Die Jugendleitung von Viktoria Köln hat sich auf Grundlage der Empfehlungen von DFB, WDFV, FVM und Kreis dazu entschlossen, den Trainingsbetrieb im Verein ab sofort für alle Jugendmannschaften bis auf Weiteres einzustellen“, so Roland Koch, der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums.
Sobald das Training wieder aufgenommen werden kann, wird der Verein die jeweiligen Ansprechpartner darüber informieren.
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Die Viktoria-Fans haben ihre Wahl getroffen: Steven Lewerenz ist „Spieler des Monats Februar“. Der 28-Jährige, der in der Winterpause nach Höhenberg kam, hat sich bei der Abstimmung auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln deutlich gegen Mike Wunderlich, Jonas Carls und André Weis durchgesetzt.
Das Ergebnis kommt nicht überraschend. Denn Lewerenz erzielte in der Meisterschaft gleich mehrere wichtige Tore für seine Mannschaft.
Das nächste Voting findet Anfang April statt. Dann wird der „Spieler des Monats März“ gesucht. Ende 2020 wird dann durch die Facebook-User der Viktoria der „Spieler des Jahres“ gekürt.
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Am Sonntag empfängt Viktoria Köln in der A-Junioren-Bundesliga auf dem Kunstrasenplatz 2 im Sportpark Höhenberg den VfL Bochum. Für die Rechtsrheinischen ist es ein wichtiges Spiel. Das Team von Trainer Jürgen Kohler steht auf einem Abstiegsplatz. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt derzeit drei Punkte, wobei auch das Torverhältnis nicht gerade für die Kölner spricht. Somit wäre ein Heimsieg am 21. Spieltag sicher Balsam für die Viktoria-Seele.
„Die Stimmung nach der Niederlage gegen Aachen war natürlich nicht die beste“, verrät Kapitän Felix Strauss. „Auch wenn das ein bitterer Tag für uns war: Die Partie am letzten Samstag hat gezeigt, dass wir noch enger zusammenrücken müssen, um unser Ziel, den Klassenerhalt, zu erreichen.“ Der 18-Jährige fordert vor dem nächsten Heimspiel: „Wir müssen uns als Mannschaft beweisen und für unseren Aufwand belohnen. Wir müssen unsere Torchancen konsequenter nutzen.“
Gegen die Gäste aus Bochum, die in der Tabelle fünf Plätze vor der Viktoria stehen, sind durchaus Punkte möglich. „Zwar haben wir in der Hinrunde verloren, aber wir waren – wie auch bei vielen anderen Spielen – auf Augenhöhe mit dem VfL“, so Strauss. „Wir haben in dieser Woche daran gearbeitet, gut eingestellt ins Spiel zu gehen. Wenn wir unser Bestes geben und auf dem Platz als Mannschaft zusammenarbeiten, bin ich zuversichtlich, dass wir gegen Bochum punkten können.“
Eintrittskarten für das Spiel der A-Junioren-Bundesliga West sind an der Tageskasse erhältlich.
Hinweis zum Thema Coronavirus: Am Eingang zum Platz und auf den Toiletten gibt es Möglichkeiten zum Desinfizieren der Hände.
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Die beiden nächsten Spieltage in der 3. Liga werden verlegt. Somit wird Viktoria Köln am Samstag nicht bei Eintracht Braunschweig spielen. Auch das für den 18. März geplante Viktoria-Heimspiel gegen den FSV Zwickau findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Die erworbenen Tickets für beide Partien behalten vorerst ihre Gültigkeit.
„Mit der Entscheidung folgt der DFB als Liga-Träger der Empfehlung des Ausschusses 3. Liga, die im Austausch mit den 20 Klubs ausgesprochen wurde“, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Die Spieltage 28 und 29 werden frühestens Anfang Mai nachgeholt. Die genauen Zeitpunkte werden noch festgelegt.
Die Frage, wie ab dem 30. Spieltag in der 3. Liga verfahren wird, soll am kommenden Montag geklärt werden. Der DFB hat an diesem Tag den Ausschuss und alle Klubs der 3. Liga zu einer außerordentlichen Versammlung in Frankfurt am Main eingeladen.
DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius sagt: „Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, nahezu stündlich ergeben sich neue Sachlagen. Klar ist: Die Gesundheit steht über allem. Klar ist darüber hinaus, dass wir unserer Verantwortung für die Vereine gerecht werden wollen und müssen. Vor diesem Hintergrund ist vom DFB für den Fußball in Deutschland ein vernünftiges und entschlossenes Handeln gefragt. Dies muss stets auf Grundlage der von den zuständigen Gesundheitsbehörden ausgesprochenen Verfügungen und im engen Austausch mit den beteiligten Klubs – wie nun in der 3. Liga – geschehen.“
Der Ausschuss 3. Liga, der sich zum großen Teil aus Klubvertretern zusammensetzt, hatte sich bereits am Montag in einer ersten Einschätzung grundsätzlich dafür ausgesprochen, die von behördlichen Anordnungen betroffenen Partien zunächst eher zu verlegen statt Geisterspiele auszutragen. Hintergrund ist die besondere wirtschaftliche Sensibilität in der 3. Liga, in der die Erträge aus dem Spielbetrieb existenziell für viele Klubs sind und einen wichtigen Teil der jährlichen Gesamteinnahmen ausmachen.
Die Haltung des Ausschusses erhärtete sich mehrheitlich im weiteren Austausch mit den Klubs. Der daraus folgenden Empfehlung hat sich der DFB unter Beachtung zahlreicher weiterer Faktoren und in Abwägung der Gesamtsituation nun angeschlossen.
Alle Beteiligten sind sich dabei im Klaren, dass die weiteren Folgen des Coronavirus‘ auf den Spielbetrieb der laufenden Saison noch nicht in vollem Umfang abzusehen sind. Zum Schutze des Wettbewerbs wurde sich daher darauf verständigt, die kompletten Spieltage 28 und 29 zu verlegen und nicht ausschließlich die Partien, die aktuell von behördlichen Anordnungen betroffen sind. So ist gewährleistet, dass alle Klubs die gleiche Anzahl von Spielen absolviert haben und kein verzerrtes Tabellenbild entsteht.
Das weitere Vorgehen wird am Montag in der Versammlung mit den Vereinen abgestimmt. Der Vorverkauf für die nächsten Heimspiele von Viktoria Köln wird zunächst einmal ausgesetzt.
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Welche Auswirkungen der Coronavirus auf den aktuellen Spielbetrieb in der 3. Liga hat, ist aktuell noch nicht endgültig absehbar. Der DFB steht hierzu mit den Drittliga-Vereinen in einem engen Austausch.
Am späten Montagnachmittag verkündeten die Landeshauptstadt Magdeburg und das zuständige Gesundheits- und Veterinäramt in einer Pressemitteilung, bis auf weiteres die Austragung von Veranstaltungen mit mindestens 1.000 Zuschauern zu untersagen. Betroffen wäre davon in der 3. Liga das Heimspiel des 1. FC Magdeburg am Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern.
Ähnliche Weisungsankündigungen bzw. zum Teil auch schon konkrete behördliche Weisungen sind am Dienstag in Thüringen, Bayern und Nordrhein-Westfalen erfolgt. In Thüringen ist der FC Carl Zeiss Jena betroffen, als nächstes mit dem für Sonntag angesetzten Heimspiel gegen den Chemnitzer FC. Mit dem TSV 1860 München, FC Bayern München II, der SpVgg Unterhaching, dem FC Ingolstadt und den Würzburger Kickers spielen fünf bayerische Klubs in der 3. Liga. Im Land Nordrhein-Westfalen sprechen wir über Viktoria Köln, den MSV Duisburg, Preußen Münster und den KFC Uerdingen. In Köln gab es dazu noch einen Erlass der Stadt, der Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden bis einschließlich 10. April 2020 untersagt. Das würde beispielsweise das nächste Heimspiel der Viktoria am 18. März gegen den FSV Zwickau betreffen.
Der DFB ist aktuell mit dem Ausschuss 3. Liga und den Klubs in Klärung, wie zunächst mit dem Spieltag am Wochenende und auch dem anschließenden 29. Spieltag (englische Woche) verfahren wird. In seiner Sitzung am Montag hatte sich der Ausschuss 3. Liga zunächst grundsätzlich dafür ausgesprochen, betroffene Partien zunächst eher zu verlegen und keine Geisterspiele auszutragen. Hintergrund ist die besondere wirtschaftliche Sensibilität in der 3. Liga, in der die Erträge aus dem Spielbetrieb signifikant für die finanzielle Stabilität vieler Klubs sind.
In der abschließenden Entscheidungsfindung und Risikoabschätzung sind weitere – auch rechtliche Aspekte – sowie die Einschätzung weiterer möglicher Szenarien im Hinblick auf die Entwicklung der Pandemie zu berücksichtigen, um den Spielbetrieb sportlich ordnungsgemäß und bestmöglich fortführen zu können.
Die Abstimmung mit den Klubs soll zunächst zu den nächsten beiden Spieltagen – auf Grundlage der bisher offiziell vorliegenden behördlichen Anordnungen – in Kürze, frühestens aber am Mittwoch, abgeschlossen sein. Das Meinungsbild der Clubs wird dann in die weitere Entscheidungsfindung mit einfließen. Somit ist derzeit offen, wie letztlich verfahren wird.
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Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele von Viktoria Köln sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.
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Schlechte Nachrichten für Viktoria Köln: Michael Seaton, Stürmer bei den Höhenbergern, hat sich in der 85. Minute des Spiels gegen Preußen Münster bei einem Zweikampf einen Riss des Syndesmosebands im rechten Sprunggelenk zugezogen.
Dies ergab die Magnetresonanztomographie (MRT) in der Mediapark Klinik in Köln. Seaton, der erst seit diesem Jahr für die Viktoria spielberechtigt ist, wird am Mittwoch operiert. Er wird etwa zwölf Wochen pausieren müssen.
Der in Jamaika geborene Stürmer bestritt nach der Winterpause sechs Meisterschaftsspiele für Viktoria Köln. Dabei erzielte er einen Treffer und gab zwei Torvorlagen. „Das ist ein herber Ausfall“, so Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria. „Wir wünschen Michael gute Besserung und hoffen, dass die Operation gut verläuft.“
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„Das ist eine ganz enge Kiste gewesen“, so Pavel Dotchev am Samstag nach dem 2:1-Heimerfolg seiner Mannschaft gegen Preußen Münster. Nach dem dritten Sieg in Folge kletterte Viktoria Köln vom 16. auf den zwölften Tabellenrang. Trotzdem beträgt der Abstand zu den Abstiegsplätzen nur drei Punkte. Immerhin dürfte die Viktoria aber mit breiterer Brust zum Auswärtsspiel nach Braunschweig (die Eintracht unterlag am Montagabend 0:3 in Rostock) fahren, das für den 14. März angesetzt ist.
„Es war ein Spiel, in dem sich die Mannschaften mehr oder weniger neutralisiert haben“, sagte Viktoria-Cheftrainer Dotchev hinterher bei der Pressekonferenz. Das sei aufgrund der kompakten Defensive der Gäste aus Westfalen auch durchaus zu erwarten gewesen. Dotchev: „Wir lagen mit 0:1 zurück und ich wusste genau, jetzt wird es noch schwieriger für uns. Mir war klar, dass ich früher oder später die Brechstange rausholen muss.“ Das tat er dann auch, mit den Einwechslungen von Michael Seaton und Bernard Kyere.
Der Viktoria-Coach fuhr fort: „Wir haben nichts mehr zu verlieren gehabt. Entscheidend war natürlich das 1:1. Nach der Roten Karte waren wir somit psychologisch gesehen im Vorteil. Ich habe das Gefühl gehabt, dass wir vielleicht noch eine Chance kriegen werden. Und Mike Wunderlich hat das dann natürlich hervorragend gemacht.“ Am Ende stand ein glücklicher 2:1-Heimsieg für die Viktoria zu Buche. „Ich freue mich für meine Jungs. Denn das waren drei Punkte, die enorm wichtig waren“, so der 54-jährige Trainer.
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Viktoria Köln hätte am Samstag so viel für den Klassenerhalt in der A-Junioren-Bundesliga tun können. Und dann das: Mit 0:3 wurden die Kölner beim Tabellenletzten TSV Alemannia Aachen in der Schlussphase regelrecht abgeschossen – obwohl sie dem Ausgleich zuvor ganz nahe waren.
Die Höhenberger starteten unglücklich in die Partie: Gerade vier Minuten waren gespielt, da musste Schlussmann Yannik Hasenbein den Ball schon aus dem Netz holen. Florent Sylaj erzielte aus fünf Metern das frühe 1:0 für den Tabellenletzten aus Aachen. In der 30. Minute verhinderte der Viktoria-Schlussmann aber mit einer Glanzparade bei einem Freistoß von Takashi Uchino sogar eine höhere Führung für die Alemannia. Kölner Tormöglichkeiten waren bis hierhin Fehlanzeige. In der 44. Minute gab es durch einen Kopfball von Viktoria-Kapitän Felix Strauß eine erste Mini-Chance, aber sein Versuch war zu unplatziert.
Viktoria-Trainer Kohler dürfte bei seiner Halbzeitansprache die richtigen Worte gefunden haben. Jedenfalls war der Tabellenzwölfte aus Köln in der zweiten Hälfte die klar dominierende Mannschaft – mit mehr Spielanteilen und den besseren Tormöglichkeiten. Einzig und allein die Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig. Aachens Abwehr verrichtete hingegen regelrechte Akkordarbeit. Und dann schlug erneut Sylaj für die Gastgeber zu. Mit zwei weiteren Treffern (80., 82.) sorgte er für den 3:0-Endstand aus Sicht der Gastgeber.
„Wenn man einfach nur auf das Ergebnis guckt, dann sagt man, wir waren chancenlos“, sagte Weltmeister Kohler nach der Partie. „Aber so war es eben nicht. Wir waren dem Ausgleich sehr nah, dann bekommen wir unglückliche Tore, die wie ein Genickschlag sind.“ Der Coach der A-Junioren fuhr fort: „Aachen hatte vier Torchancen und macht drei Treffer daraus, drei Kopfballtore. Das sagt viel aus. Wir sind da einfach nicht giftig genug, um solche Situationen zu verteidigen. Insgesamt war das heute zu wenig von uns, das muss man sagen.“
Wie geht es jetzt mit der Viktoria in der A-Junioren-Bundesliga West weiter? Mindestens Platz elf muss her, sonst wird es nichts mit der Zielsetzung Klassenerhalt. Am 15. März kommt jetzt erst einmal der VfL Bochum zur Viktoria. Bei noch sechs ausstehenden Pflichtspielen müssen aber dringend Punkte her, um das rettende Ufer noch zu erreichen. Kohler: „Wir werden alles dafür tun, die Klasse zu halten. Ich glaube an den Fußballgott und meine, tüchtige Arbeit wird belohnt.“
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Viktoria Köln hat am Samstag im Sportpark Höhenberg einen Last-minute-Sieg gegen Preußen Münster eingefahren. Pavel Dotchev, der zum 237. Mal in der 3. Liga als Trainer an der Seitenlinie stand und damit zusammen mit Peter Vollmann Rekordhalter der Spielklasse ist, lag mit seinem Team bis zur 83. Minute mit 0:1 zurück, ehe Bunjaku und Wunderlich mit ihren Treffern doch noch für einen Heimerfolg sorgten.
Vor 3.147 Zuschauern baute Dotchev im Tor auf André Weis. In der Abwehr standen Jonas Carls, Sead Hajrović, Dominik Lanius und Marcel Gottschling in der Startelf. André Dej und Hamza Saghiri spielten auf der Sechserposition. Simon Handle, Mike Wunderlich und Steven Lewerenz bildeten das offensive Mittelfeld. Im Sturm kehrte Albert Bunjaku nach überstandenem Hexenschuss in die Mannschaft zurück.
Beide Teams steckten im Kampf um den Klassenerhalt. Somit dürfte vor der Partie klar gewesen sein, dass es ein sehr kampfbetontes Aufeinandertreffen werden würde. Aber Münster begann gut, hatte in der zweiten Minute gleich eine Möglichkeit durch Luca Schnellbacher. Doch Viktoria-Keeper Weis hielt den Rechtsschuss aus zehn Metern sicher. Danach übernahmen die Gastgeber allerdings die Spielkontrolle.
Die besseren Möglichkeiten hatte trotzdem Münster. In der 16. Minute war es wieder Schnellbacher, der halblinks vor dem Tor an Weis scheiterte. Königs zielte nach 29 Minuten mit einem Flachschuss aus 18 Metern knapp neben das Gehäuse. 180 Sekunden danach folgte dann aber die erste gute Chance für die Höhenberger: Wunderlichs Versuch aus elf Metern ging leicht abgefälscht knapp über das Tor.
In der 39. Minute gab es dann eine gute Freistoßsituation der Kölner. Wunderlich legte sich den Ball 18 Meter vor dem Tor zurecht, traf aber mit dem rechten Fuß nur die Mauer der Gäste. Bis zur Pause übte die Viktoria dann mehr Druck aus. Doch vor dem Gehäuse von Maximilian Schulze Niehues fehlte das nötige Quäntchen Glück und auch die Genauigkeit. So ging es mit dem 0:0 in die Kabinen.
Dotchev ging mit unveränderter Aufstellung in die zweiten 45 Minuten. Die Viktoria verstärkte den Druck, hatte nach Wiederbeginn die ersten Möglichkeiten (Wunderlich 46. und Lanius 47.). Doch Kevin Rodrigues Pires machte den Kölnern einen echten Strich durch die Rechnung. In der 49. Minute schlenzte er das Leder mit dem linken Fuß in Höhe des Sechzehnmeterraums fein ins untere linke Eck – damit hieß es 0:1.
Damit änderte sich eine Menge. Die Gastgeber versuchten, besser nach vorn zu spielen. Preußen Münster lauerte auf Konter. Dotchev setzte ab der 65. Minute noch stärker auf die Offensive, wechselte Kevin Holzweiler für den defensiveren Saghiri ein. Fünf Minuten danach hatte Münster dann die Riesenmöglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen: Zunächst scheiterte Schnellbacher allein vor Weis, dann Alexander Rossipal per Nachschuss.
In der 76. Minute brachte Dotchev Stürmer Michael Seaton für Handle in die Partie. Nach einem rüden Foul an Gottschling in der 77. Minute sah Münsters Spieler Fridolin Wagner die Rote Karte. Und dadurch drehte sich das Spiel komplett. Bunjaku traf in der 83. Minute mit dem linken Fuß aus neun Metern zum 1:1. Nur 60 Sekunden später setzte Wunderlich noch einen drauf: Sein herrlicher Freistoßtreffer aus 22 Metern sorgte für den 2:1-Endstand.
Aufstellung: André Weis – Jonas Carls, Sead Hajrović (79. Bernard Kyere), Dominik Lanius, Marcel Gottschling – André Dej, Hamza Saghiri (65. Kevin Holzweiler) – Simon Handle (76. Michael Seaton), Mike Wunderlich, Steven Lewerenz – Albert Bunjaku
Tore: 0:1 Kevin Rodrigues Pires (49.), 1:1 Albert Bunjaku (83.), 2:1 Mike Wunderlich (84.)
Gelbe Karten:
Viktoria Köln: Hamza Saghiri (54.), Jonas Carls (89.), Kevin Holzweiler (90.)
SC Preußen Münster: Jan Löhmannsröben (80.), Simon Scherder (87.)
Rote Karte:
SC Preußen Münster: Fridolin Wagner (77.)
Zuschauer: 3.147
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