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  • Dominik Lanius: „Versuchen, das Beste aus der Situation zu machen“

    Obwohl Dominik Lanius erst 23 Jahre alt ist, erfreut er sich bei Viktoria Köln großer Beliebtheit. Denn der Innenverteidiger kam bereits mit 15 Jahren zu den Höhenbergern. Zwar schnürte er die Fußballschuhe auch ein Jahr lang für den SC Preußen Münster, doch vor dieser Saison kehrte er in seine Kölner Heimat zurück. Im Interview spricht er über die aktuelle Saison, die Corona-Zeit und seine bisherige Laufbahn.

    Herr Lanius, die meiste Zeit Ihres Lebens haben Sie im Viktoria-Trikot verbracht. Wie fing es damals an?

    Dominik Lanius: Das ging schon recht früh los. Ich hätte eigentlich schon zwei, drei Jahre früher zur Viktoria wechseln können. Aber ich bin damals im Kölner Stadtteil Deutz zur Schule gegangen und habe auch dort gewohnt. Und weil meine Freunde in Deutz gespielt haben und wir damals noch in der gleichen Liga waren, bin ich zunächst noch geblieben. Mit 15 Jahren kam dann aber der Wechsel. Der damalige Viktoria-Trainer hatte mich gefragt, wie es denn aussieht. Und mir war klar, ich muss jetzt den Schritt machen – sonst wird es nichts. Ohne die Entscheidung hätte ich wahrscheinlich nicht den Weg in den Leistungssport gefunden. Ich habe den Schritt gemacht und tatsächlich hat es dann auch gut funktioniert.

    Im Jahr 2015 ging es dann bereits in den Herrenbereich. 2018 zog es Sie dann kurzzeitig zu Preußen Münster. Was hat Sie damals gereizt?

    Lanius: Ich hatte das Gefühl, ich müsste mal einen neuen Verein sehen. Der vorherige Viktoria-Trainer Marco Antwerpen, bei dem ich sehr viel gespielt hatte, hatte mich für Münster arbeitend angerufen. Da mein Vertrag gerade auslief und ich eine Liga höher spielen konnte, war das erst einmal ein logischer Schritt – zumal es ja zu einem Trainer ging, den ich schon kannte. Trotzdem waren das damals gemischte Gefühle bei mir. Denn nach so vielen Jahren bei Viktoria war klar, dass man auch etwas vermissen wird. Dennoch, ich habe den Schritt damals gewagt.

    Damit gehörten Sie nicht zu den Aufstiegshelden in die 3. Liga im letzten Jahr. Wurmt Sie das im Nachhinein ein wenig?

    Lanius: Ja, total. Ich war zuvor selbst schon mit Viktoria Regionalliga-Meister und hatte die Aufstiegsspiele im Jahr 2017 gegen Jena mitgemacht. Da hat es schon wehgetan, in dem Moment nicht dazuzugehören. Nichtsdestotrotz habe ich der Mannschaft und dem Verein den Drittliga-Aufstieg mehr als gegönnt.

    Somit war dann auch der Weg für die Rückkehr nach Köln frei. Hat die Heimat dann doch gefehlt?

    Lanius: Ich hatte eigentlich noch Vertrag in Münster, der aber im beidseitigen Einvernehmen aufgelöst wurde. Der Draht zu Viktoria Köln war natürlich nicht abgebrochen. Und der Faktor Heimat spielte dann tatsächlich eine große Rolle. Ich wohne drei, vier Minuten – wenn ich das Auto nutze – vom Stadion entfernt. Klar bin ich gerne in meine Heimatstadt zurückgekehrt.

    Nachdem Sie in Münster nur dreimal in der 3. Liga zum Zug kamen, ist es bei der Viktoria mit bisher 18 Einsätzen in der Meisterschaft ganz ordentlich gelaufen. Wie sind Sie selbst mit der Situation zufrieden?

    Lanius: Wir sind beim FC Viktoria Köln in der Innenverteidigung mehr als gut besetzt – auch von der Anzahl der Spieler her. Wenn mir deshalb vor der Saison jemand gesagt hätte, ich hätte zu diesem Zeitpunkt mehr als die Hälfte der Spiele auf dem Konto, dann wäre ich sicher zufrieden gewesen. Klar, als Spieler möchte man immer so viele Partien wie möglich machen. Das ist natürlich auch mein Anspruch. Dazu muss ich auch die entsprechende Leistung zeigen. Und gerade weil es zuletzt sehr gut lief, kam für mich die Corona-Pause nicht sehr gelegen. Aber ich hoffe, dass es danach so gut weitergeht.

    Im Moment dreht sich alles um das Thema ‚Coronavirus‘. Wie erleben Sie diese Zeit?

    Lanius: Das ist in jedem Bereich eine seltsame und sehr schwierige Zeit. Wohl keiner kann sein normales Leben so richtig ausleben, wie er es gerne hätte. Ob Freunde, Familie oder Freizeitaktivitäten, alles funktioniert momentan nicht so, wie zuvor. Mir persönlich fehlt dazu der Fußball unfassbar, weil ich ja sonst immer daran gearbeitet habe, dass ich besser werde und auch für meinen Sport lebe. Das heißt, auch als Fußballspieler muss man damit umgehen können. Aber im Endeffekt muss auch jeder versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Ich glaube, es bringt nichts, sich zu viele negative Gedanken zu machen.

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  • Koch will kürzertreten

    Roland Koch wird seine Tätigkeit bei Viktoria Köln am 30. Juni beenden. Der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums will eine kreative Pause einlegen.

    „Viktoria Köln hat mich im Sommer 2017 mit der Aufgabe betraut, ein Nachwuchsleistungszentrum aufzubauen. Nach zwei arbeitsintensiven Jahren ist es uns gemeinsam gelungen, mit einem überzeugenden sportlichen Konzept und dem Aufbau der geforderten Infrastruktur, den DFB davon zu überzeugen, uns als Nachwuchsleistungszentrum anzuerkennen“, blickt Koch zurück.

    Seit dem Sommer letzten Jahres gehört der Drittligist damit zu den großen und professionellen Ausbildungsstätten für junge Fußballer in Deutschland. Koch fährt fort: „Darüber hinaus konnte ich – im Herzen längst ein begeisterter Viktorianer – mit meinen Erfahrungen dazu beitragen, dass unsere 1. Mannschaft im letzten Jahr den Aufstieg in die 3. Liga geschafft hat.“

    Nun sieht der Fußball-Experte, der während seiner Laufbahn unter anderem für den 1. FC Köln, den VfB Stuttgart, Bayer Leverkusen, Fenerbahce Istanbul und Eintracht Frankfurt tätig war, seine Mission als erfüllt an. „Ich habe mich bei Viktoria Köln sehr wohl gefühlt. Auch nach meinem Ausscheiden werde ich den Weg von Viktoria weiter verfolgen und dem Verein stets verbunden bleiben.“

    Wie es ohne den 67-Jährigen weitergeht, wird zu gegebener Zeit verkündet. „Zunächst einmal möchte ich mich sehr für das Engagement von Roland Koch bedanken“, sagt Viktoria-Sportvorstand Franz Wunderlich. „Er ist seiner Tätigkeit mit großer Leidenschaft nachgegangen und hat viele mit seiner Begeisterungsfähigkeit inspiriert. Wir wünschen ihm von Herzen alles Gute.“

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  • Lanius ist „Spieler des Monats März“

    Die Viktoria-Fans haben entschieden: Dominik Lanius ist „Spieler des Monats März“. Der 23-Jährige setzte sich bei der Abstimmung auf der Facebook-Seite von Viktoria Köln mit großem Vorsprung gegen Mike Wunderlich, Steven Lewerenz und Albert Bunjaku durch – und das, obwohl er damit in direkter Konkurrenz mit den letzten Torschützen der Höhenberger stand. Damit würdigten die Viktoria-Anhänger seine stark steigende Form in den letzten Partien. Immerhin absolvierte der Innenverteidiger, der zu Jahresbeginn kaum Einsatzzeiten hatte, seit Mitte Februar alle Meisterschaftsspiele über 90 Minuten. Gerade bei den März-Partien in Ingolstadt und Zuhause gegen Münster verlieh er der Abwehr große Stabilität.

    Das nächste Voting findet Anfang Mai statt. Dann wird der „Spieler des Monats April“ gesucht. Ende 2020 wird dann von den Facebook-Usern der Viktoria der „Spieler des Jahres“ gekürt.

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  • Kein Spiel- und Trainingsbetrieb beim Nachwuchs

    Die Corona-Krise bestimmt auch im Nachwuchsbereich von Viktoria Köln weiterhin die Schlagzeilen. Seit mehr als drei Wochen ruht der Ball im Nachwuchsleistungszentrum. Am Freitag entschied der DFB (Deutscher Fußball-Bund) im Verbund mit den Landesverbänden, dass der Spiel- und Trainingsbetrieb bis auf weiteres ausgesetzt bleibt. Dies betrifft alle Jugendmannschaften im NLZ und auch die U 19, die in der A-Junioren-Bundesliga West antritt.

    In einer DFB-Mitteilung heißt es dazu: „Das weitere Vorgehen ist abhängig von der behördlichen Verfügungslage. Auch die Präsidenten der Regional- und Landesverbände haben im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung deutschlandweit für den Amateurfußball beschlossen, den Spielbetrieb aufgrund der jeweiligen staatlichen Verfügungslagen bis auf weiteres auszusetzen. Hier gilt ebenfalls, dass eine Fortsetzung des Spielbetriebs mindestens 14 Tage vorher angekündigt werden soll."

    Yannik Hohmann, Organisatorischer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von Viktoria Köln, fasst zusammen: „Damit ist noch nicht absehbar, wann die Nachwuchsteams das Training aufnehmen werden. Aktuell lässt sich nicht seriös beurteilen, wann der Spielbetrieb wieder beginnt. Die Entscheidungen der zuständigen Verbände orientieren sich an den staatlichen Vorgaben. Die Gesundheit der Menschen hat oberste Priorität. Ich hoffe zwar, dass wir bald Licht am Ende des Tunnels sehen. Aber wir müssen realistisch und geduldig sein.“

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  • Mart Ristl: „So eine Zeit kommt keinem Menschen gelegen“

    Seit dieser Saison gehört Mart Ristl zum Kader von Viktoria Köln. Der defensive Mittelfeldmann spielte zuvor beim VfR Aalen, dem FC Sochaux (Frankreich) und beim VfB Stuttgart – und zwar von der Jugend bis zu den Herren. Dabei absolvierte er sogar drei Partien in der 1. Bundesliga. Im Nachwuchsbereich kam er zu 24 Länderspielen. Ristl gilt als Spieler, der Verantwortung übernimmt und vorneweg geht – und das, obwohl er erst 23 Jahre alt ist. Jetzt stellte er sich unseren Fragen.

    Herr Ristl, im letzten Sommer wechselten Sie aus Aalen zu Viktoria Köln. Wie kam es dazu?

    Mart Ristl: Über meinen Berater gab es bereits Jahre zuvor Kontakt zu Pavel Dotchev. Bei der Viktoria hat es dann mit der Zusammenarbeit geklappt. Die Viktoria ist ein aufstrebender Verein mit Ambitionen und guten Ideen. Das ist für jeden Spieler interessant.

    Sie haben bisher 20 Drittliga-Einsätze für die Höhenberger auf Ihrem Konto. Wie sind Sie bislang mit Ihrer ersten Viktoria-Saison zufrieden?

    Ristl: Mit der Anzahl der Einsätze in der Hinrunde bin ich zufrieden, mit denen in der Rückrunde bisher nicht. Als Aufsteiger 35 Punkte nach 27 Spielen auf dem Konto zu haben, ist in Ordnung. Persönlich kann ich noch nicht zufrieden sein, denn ich habe vor allem in den letzten Spielen mein Potenzial nicht auf den Platz gebracht.

    Bekamen Sie deshalb zuletzt nicht mehr so viele Einsatzzeiten?

    Ristl: Das liegt zum einen daran, weil ich in den beiden Spielen unmittelbar nach der Winterpause schwächere Leistungen gebracht habe, zum anderen haben es die anderen Jungs anschließend auch richtig ordentlich gemacht. Als Spieler hofft man natürlich trotzdem, dass man in einer schwächeren Phase auch mal den Rücken gestärkt bekommt und einem weiter das Vertrauen gegeben wird. Und man muss im Training zeigen, dass man auf einem guten Weg ist.

    Kommt die Corona-Pause für Sie vielleicht zum richtigen Zeitpunkt?

    Ristl: So eine Zeit kommt keinem Menschen gelegen. Und es gibt auch nichts Schlimmeres, als untätig zuhause auf der Couch zu liegen und individuell sein Training zu absolvieren. Ich wäre gerne jeden Tag auf dem Rasen mit den Jungs und am Wochenende in vollen Stadien, was aber verständlicherweise nicht möglich ist. Für einen Mannschaftssportler gibt es nichts Schöneres als täglich in die Kabine zu kommen, anschließend auf den Platz zu gehen und mit dem Team hart zu arbeiten.

    Wie verbringen Sie Ihre Zeit aktuell?

    Ristl: Aktuell bin ich mit meiner Verlobten in meiner Stuttgarter Heimat. Ich halte mich privat fit, lerne viel und stelle mich auch gelegentlich an den Herd.

    Wie sieht Ihre persönliche Hoffnung aus? Würden Sie die Saison gerne zu Ende spielen?

    Ristl: Meine persönliche Hoffnung ist die, dass möglichst viele Menschen gesund bleiben. Auch ich selbst mache mir extrem viele Gedanken über meine Familienangehörigen im fortgeschrittenen Alter. Zum Beispiel hatte vor einigen Tagen meine Mutter Geburtstag. Und wir haben selbst dieses Treffen aus Vorsicht lieber verschoben, da allgemein das Risiko bis auf ein Minimum heruntergeschraubt werden sollte. Sportlich gesehen, wäre es natürlich schön, wenn man diese Saison nochmal auf dem Grün stehen dürfte. Aber das ist, wie gesagt, nicht das Wichtigste!

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  • April, April – LANXESS arena ein Scherz

    Am 1. April haben wir berichtet, dass Viktoria Köln die Heimspiele in der kommenden Saison in der LANXESS arena austragen wird. Da hieß es: „Die für den Sportpark Höhenberg geplante Rasenheizung kann voraussichtlich aufgrund der Corona-Krise nicht fristgerecht zur neuen Saison fertiggestellt werden. Um weiterhin im Rechtsrheinischen spielen zu können, zieht Viktoria in Deutschlands größte und bestbesuchte Multifunktionsarena im Kölner Stadtteil Deutz um.“ Das war natürlich ein Aprilscherz!

    „Wir wollen auch in der kommenden Saison im Sportpark Höhenberg spielen“, sagt Axel Freisewinkel, der Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH. „Wir haben so lange dafür gekämpft, unsere Drittliga-Spiele in Höhenberg austragen zu können. Wir haben vor dieser Saison sogar extra die Zuschauerkapazität mit einer zusätzlichen Stehplatztribüne und weiteren Sitzplätzen auf 10.001 erhöht, da machen wir jetzt keinen Rückzieher. Der Sportpark Höhenberg ist und bleibt das Zuhause der Viktoria.“

    Die Resonanz auf die falsche Nachricht war dennoch erfreulich. Die Medien hatten den Aprilscherz allerdings schnell durchschaut. „Viktoria Köln bewahrt den Humor“, titelte www.liga-drei.de. Und auf www.liga3-online.de hieß es, der Blick auf das Datum habe verraten: „Es handelt sich natürlich um einen Aprilscherz.“ Und auch die meisten User der Social Media Kanäle von Viktoria Köln bemerkten schnell, dass da etwas nicht stimmen kann. Das wichtigste Ziel, die Anhänger in schwierigen Zeiten zum Schmunzeln zu bringen, ging aber auf.

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  • U 12 bis U 14 starten im WDFV-Nachwuchs-Cup

    Während vielerorts das gewohnte Leben in den vergangen Tagen und Wochen ruhiger geworden ist, laufen im Hintergrund viele Planungen – auch im Fußball. Das gilt natürlich auch für die Verantwortlichen des Viktoria-Nachwuchses. Hier gibt es bereits eine wesentliche Entscheidung für die kommende Spielzeit.

    „Unsere U 12 und unsere U 13, die Teams der Jahrgänge 2008 und 2009, werden neben der U 14 (Jahrgang 2007) in der nächsten Saison im Nachwuchs-Cup des Westdeutschen Fußballverbandes vertreten sein“, erklärt Yannik Hohmann, Organisatorischer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von Viktoria Köln. Damit folgen diese Jahrgänge der U 14, die durch den im vergangenen Sommer gewonnenen Status als Nachwuchsleistungszentrum aktuell bereits von dieser Wettbewerbsmöglichkeit profitiert.

    Normalerweise würden die Teams in der Bezirks- oder Sonderliga spielen. „Zukünftig treten sie im Nachwuchs-Cup an. Hier sind die Teams aus allen Nachwuchsleistungszentren Westdeutschlands dabei und somit sehr viele namhafte Mannschaften. Das ist die qualitativ höchste Nachwuchsliga für diese Altersbereiche. Sich auf höchstem Niveau zu messen, ist für den Viktoria-Nachwuchs eine hervorragende Gelegenheit, sich auch individuell zu entwickeln“, sagt Hohmann.

    Trainer und Verantwortliche gleichermaßen freuen sich auf diesen weiteren Entwicklungsschritt. Eingebettet in das seit Jahren bewährte Trainingskonzept des Viktoria-Nachwuchses – und ergänzt durch weitere Wettkämpfe auf Kreis- und Verbandsniveau – soll es gelingen, alle Facetten der Ausbildung für einen Nachwuchsspieler zu berücksichtigen.

    Trotzdem besteht das Bewusstsein, dass allein die namhaften Gegner und Spieler die Leistungsfähigkeit nicht verbessern. Eine weiterhin kontinuierliche Ausbildungsarbeit, die Förderung von Mut und Selbstbewusstsein zum individuellen Handeln und ebenso der Umgang mit Misserfolgen sind wesentliche Aspekte, die eine tragende Rolle bei Viktoria Köln spielen.

    Hohmann: „Bis es wieder losgeht und der Ball wieder rollen darf, wünsche ich all unseren Spielern, den Familien und Freunden sowie allen Fans des Nachwuchses im Namen der Viktoria-Verantwortlichen Gesundheit und Ruhe in diesen besonderen Zeiten.“

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  • Viktoria spielt in der LANXESS arena

    Der FC Viktoria Köln wird die Heimspiele der kommenden Saison in der LANXESS arena austragen. Das haben die Verantwortlichen des Fußball-Drittligisten in Absprache mit Stefan Löcher, dem Geschäftsführer der ARENA Management GmbH, beschlossen. Grund für die Maßnahme: Die für den Sportpark Höhenberg geplante Rasenheizung kann voraussichtlich aufgrund der Corona-Krise nicht fristgerecht zur neuen Saison fertiggestellt werden. Um weiterhin im Rechtsrheinischen spielen zu können, zieht Viktoria in Deutschlands größte und bestbesuchte Multifunktionsarena im Kölner Stadtteil Deutz um.

    Damit ein Fußballfeld in die Arena passt, wird für jedes Heimspiel der Viktoria ein spezieller Grasboden verlegt. Dieser wird am oberen Ende des Unterrangs positioniert. Damit bietet die Veranstaltungsstätte bei Fußballspielen Platz für 13.000 Zuschauer. „So können wir die Kosten für den Bau einer Rasenheizung sparen und 3.000 Zuschauer mehr unterbringen“, erklärt Axel Freisewinkel, der Geschäftsführer der FC Viktoria Köln 1904 Spielbetriebs GmbH, die Vorteile. „Der Platz unterhalb des Spielfeldes, das von einer riesigen Stahlkonstruktion getragen wird, soll als zusätzlicher Kabinentrakt für Ballkinder, Helfer, TV-Technik und Spieler dienen.“ Seitens des DFB (Deutscher Fußball-Bund) gibt es bereits grünes Licht für den Austragungsort in Deutz.

    Bei der LANXESS arena ist man zuversichtlich, dass die neue Spielstätte der Viktoria bei den Fußballfans gut ankommt. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, sagt Stefan Löcher. „Egal ob beim Eishockey, Handball, Basketball, Boxen oder Darts – wir waren immer ein guter Gastgeber. Dass jetzt die Austragung von Fußballspielen hinzukommt, ist gigantisch.“ Organisatorisch – den Auf- und Abbau betreffend – sei das eine Herausforderung. Löcher: „Schließlich ist es möglich, dass freitags die Kölner Haie in der DEL antreten, am Samstag die Viktoria auf Rasen spielt und sonntags ein Konzert stattfindet.“

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  • Solange der Vorrat reicht!

    Neuer Monat, neue „Fanartikel des Monats“ – und die haben es in sich! Denn im April sind alle Trikots von Viktoria Köln – egal ob mit oder ohne Beflockung – 50 Prozent günstiger. Unbeflockte Trikots für Erwachsene kosten im Moment 29,95 Euro, die für Kinder 24,95 Euro. Sie sind in verschiedenen Größen und Farben (weiß, rot oder gelb) erhältlich. Das Angebot gilt allerdings nur, solange der Vorrat reicht. Deshalb lohnt es sich, schnell zu sein. Bis Ostermontag kommen die Viktoria-Fanartikel sogar versandkostenfrei!

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  • Wer wird Spieler des Monats März?

    Seit Beginn des Jahres wählen die Fans der Viktoria ihren Spieler des Monats. Nachdem sich Jonas Carls im Januar und Steven Lewerenz im Februar durchgesetzt haben, wird jetzt der „beste Mann“ aus dem März gesucht. Zugegeben: Die Wahl fällt nicht leicht, zumal das letzte Drittliga-Spiel schon eine Weile zurückliegt. Doch bei den Partien in Ingolstadt (1. März) und gegen Münster (7. März) stachen vier Spieler besonders heraus.

    Die Abstimmung findet auf der Facebookseite von Viktoria Köln statt. Die Stimmabgabe erfolgt mit den jeweiligen Emojis, die auf den Spielerbildern zu sehen sind. Diese werden in die Kommentare gepostet.

    Für den Monat März stehen vier Akteure zur Wahl:

    – Mike Wunderlich (der Viktoria-Kapitän schoss im Heimspiel gegen Preußen Münster am 7. März den Siegtreffer zum 2:1 und zeigte beim Auswärtsspiel in Ingolstadt eine überragende kämpferische Leistung)

    – Dominik Lanius (hat seit Mitte Februar alle Spiele über 90 Minuten absolviert und verlieh der Viktoria-Abwehr als Innenverteidiger bei den Partien in Ingolstadt und Zuhause gegen Münster eine große Stabilität)

    – Steven Lewerenz (kam im Winter aus Belgien nach Höhenberg und hat schon vier Tore für die Viktoria erzielt. Am 1. März schoss er beim 1:0-Auswärtssieg gegen den FC Ingolstadt den Siegtreffer für Viktoria Köln)

    – Albert Bunjaku (ist mit 16 Treffern derzeit der beste Torschütze der Viktoria und läutete – nachdem er gegen Ingolstadt aufgrund eines Hexenschusses fehlte – gegen Preußen Münster mit dem 1:1 die Wende ein)

    Die Abstimmung läuft und wird am 7. April 2020 um 12.00 Uhr ausgewertet.

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