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  • Viktoria-Vorfreude auf die Roten Teufel

    Am Samstag ist mit dem 1. FC Kaiserslautern ein großer Name des deutschen Fußballs im Sportpark Höhenberg zu Gast. Entsprechend ist die Vorfreude auf die Partie. Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter von Viktoria Köln, spricht gar von einem „Festtag“. „Wenn wir jetzt als Aufsteiger gegen den 1. FC Kaiserslautern spielen, dann kann es für einen Verein wie uns kaum etwas Größeres und Schöneres geben“, so Steegmann auf der Heimspiel-Pressekonferenz am Donnerstag. „Auf jeden Fall wird es eine sehr stimmungsvolle Kulisse. Es wird ein ganz tolles Spiel für die ganze Mannschaft, das Trainerteam und den ganzen Verein. Darauf freuen wir uns. Deswegen werden wir alles raushauen, um dieses Spiel zu gewinnen.“

    Was die Punktausbeute betrifft, lief es zuletzt bei den Höhenbergern nicht so gut. Laut Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev zeigt die Mannschaft vor der Partie gegen die Roten Teufel eine hundertprozentige Einstellung. „Ich weiß, dass wir uns mit der Zeit aus dieser Situation befreien werden. Das Einzige, was die Mannschaft jetzt braucht, ist ein Erfolgserlebnis“, so Dotchev. Gegen die Pfälzer kann der Coach auf den einen oder anderen Spieler zählen, der vielleicht vorher noch in Frage stand. Dotchev: „In Duisburg musste ich dreimal verletzungsbedingt auswechseln. Aber zum Glück waren das keine schwerwiegenden Sachen. Albert Bunjaku, Dario De Vita und Mart Ristl stehen mir wieder zur Verfügung. Und ich hoffe, dass Marcel Gottschling für Samstag auch fit wird.“

    Das Pressekonferenz-Video sehen Sie im YouTube-Kanal des FC Viktoria Köln.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für das Heimspiel der Viktoria am 30. November gegen den 1. FC Kaiserslautern sind aktuell im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

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  • Vor Kaiserslautern: „Köpfe wieder hochnehmen“

    Am Samstag steht für Viktoria Köln das Heimspiel (Anpfiff: 14.00 Uhr) gegen den 1. FC Kaiserslautern auf dem Programm. Die Stimmung könnte nach der unglücklichen 1:2-Niederlage der Höhenberger besser sein. Denn die Leistung gegen den Tabellenführer aus Duisburg stimmte am Montagabend, aber das Ergebnis nicht.

    „Ich glaube, dass in der ersten Halbzeit alles so funktioniert hat, wie es der Trainer geplant hatte“, sagte Viktoria-Mittelfeldmann Hamza Saghiri nach der Auswärtspartie. „Wir sind mit 1:0 in Führung gegangen. Vor der Pause haben wir dann aber noch das bittere 1:1 gekriegt. Wenn das nicht passiert wäre, hätte die zweite Halbzeit sicher anders ausgesehen.“

    In den zweiten 45 Minuten übte der MSV Duisburg großen Druck aus. „Zunächst haben wir dem ganz gut standgehalten. Wir konnten aber nicht mehr so für Entlastung sorgen. Dann haben wir doch noch das 1:2 kassiert – Fußball ist eben auch ein Fehlersport“, so der 22-Jährige.

    Mit Blick auf das Spiel gegen die Roten Teufel fuhr Saghiri fort: „Jetzt heißt es, die Köpfe wieder hochzunehmen und einen Dreier zu holen. Denn auf der ersten Halbzeit können wir definitiv aufbauen.“

    Viel besser war natürlich die Stimmung beim 1. FC Kaiserslautern nach dem 2:0-Heimsieg am Sonntag gegen den F.C. Hansa Rostock. „Die Mannschaft hat sehr gut verteidigt, hatte ein gutes Defensivbewusstsein, nach vorne die Chancen gut herausgespielt. Wir haben heute verdient gewonnen“, freute sich Boris Schommers, der Cheftrainer der Pfälzer, vor der Kamera von Magenta Sport.

    Auch Florian Pick, am Sonntag in der 41. Minute Torschütze zum 2:0 gegen Rostock, war nach dem zweiten Sieg in Folge für die Roten Teufel überglücklich: „Wir hatten zwei sehr gute Trainingswochen, haben uns vorgenommen, wieder zu gewinnen und das auch super umgesetzt. Wir waren echt stark und hätten noch was drauflegen können."

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für das Heimspiel der Viktoria am 30. November gegen den 1. FC Kaiserslautern sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

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  • 30.11.: Noch Stehplatz-Tickets an der Tageskasse

    Noch drei Tage: Dann ist der mehrmalige Deutsche Meister 1. FC Kaiserslautern beim FC Viktoria Köln zu Gast. Die Nachfrage nach Tickets ist riesig. Schon jetzt ist klar, die bisherige Zuschauer-Bestmarke der Höhenberger in dieser Saison – 4.408 Zuschauer am 21. September gegen Eintracht Braunschweig – wird geknackt. Denn inzwischen sind 4.800 Eintrittskarten für die Partie am Samstag weg.

    Auch bei den Fans aus Kaiserslautern ist die Nachfrage nach Tickets ungebrochen. Trotzdem werden am Samstag noch Stehplatz-Karten an den Tageskassen für die Gästefans verfügbar sein. „Es gibt noch etwa 1.000 Karten im Stehplatzbereich für die FCK-Anhänger, die vor Ort am Sportpark Höhenberg erhältlich sind“, berichtet Philipp Rothenmeyer, Leiter des Ticketings beim F.C. Viktoria Köln.

    Bei den Heim-Fans ist die Begeisterung für das Drittliga-Spiel der Viktoria gegen die Roten Teufel ebenfalls riesig. 95 Prozent der Karten auf der Haupttribüne sind bereits verkauft. Auf der vor Saisonbeginn neu errichteten Südtribüne sind allerdings noch genügend Stehplatz-Tickets für die Partie am 30. November verfügbar. Auch hier wird es am Samstag an der Tageskasse noch Karten geben.

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für das Heimspiel der Viktoria am 30. November gegen den 1. FC Kaiserslautern sind aktuell im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

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  • Schommers erwartet kampfbetontes Spiel

    Am Samstag dürfen sich die Viktoria-Fans auf ein ganz besonderes Heimspiel freuen. Denn dann ist erstmalig der 1. FC Kaiserslautern im Sportpark Höhenberg zu Gast. Der Trainer der Pfälzer ist ein Rheinländer: Boris Schommers. Der 40-jährige Chefcoach der Roten Teufel stellte sich vor der Partie zum Interview.

    Herr Schommers, im September haben Sie das Traineramt in Kaiserslautern übernommen. Bei einem Verein mit so viel Tradition Cheftrainer zu werden, bedeutet eine Menge Verantwortung. Ist Ihnen die Entscheidung leicht gefallen?

    Boris Schommers: „Wenn man wie ich zuvor beim 1. FC Köln und in Nürnberg gearbeitet hat, dann weiß man, was einen bei einem Traditionsverein erwartet. Das sind Vereine mit besonders vielen Emotionen, hier kann man sehr viel bewegen – und genau das macht auch das Besondere aus. Beim FCK hat mich vor allem die Aufgabe gereizt, den neuen Weg selbst mitzugestalten und an vorderster Front daran zu arbeiten, den Verein wieder erfolgreicher zu machen.“

    Der Druck, der vom ersten Tag an auf Ihnen lastete, muss riesig sein. Wie gehen Sie damit um?

    Schommers: „Das ist für mich kein großes Problem. Ich wusste von Beginn an, was auf mich zukommt. Wenn man eine Mannschaft während der Saison übernimmt, dann ist die Aufgabe in der Regel immer schwer, weil es zuvor meist nicht gut gelaufen ist. Wir haben jetzt aber die ersten wichtigen Schritte nach vorne gemacht und sind auf einem guten Weg, die Fans wieder hinter uns zu bringen. Daran arbeiten wir weiter. Ich freue mich täglich auf die Aufgaben hier.

    Zuletzt gelang der Sprung von den Abstiegsplätzen. Nach zwei Siegen in Folge steht der 1. FC Kaiserslautern auf Position 16 in der Tabelle, mit vier Punkten Abstand zu einem Abstiegsrang. Ist die größte Gefahr damit erst einmal gebannt?

    Schommers: „Ich sehe die Situation realistisch. Wir haben 16 Spieltage hinter uns und noch 22 vor uns. Da kann und wird sich noch viel verändern. Wichtig für uns ist vor allem, dass wir Stabilität und Kontinuität in unser Spiel bekommen. Wenn wir unsere Qualität regelmäßig aufs Spielfeld bringen, dann müssen wir uns darüber keine Gedanken machen. Aber hier haben wir zuletzt ja den richtigen Weg eingeschlagen.“

    Am 30. November treten Sie bei Viktoria Köln an. Was für ein Spiel erwarten Sie beim Drittliga-Aufsteiger?

    Schommers: „Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel und eine Partie, in der uns nichts geschenkt wird und wir uns alles hart erarbeiten müssen. Viktoria hat zuletzt unglücklich gegen den Tabellenführer verloren, spielt zu Hause, das Stadion wird gut gefüllt sein, da müssen wir dagegenhalten. Ich denke beide Teams werden alles in die Waagschale werfen.“

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  • Holthaus: „Nicht verrückt machen!“

    Seit dem Sommer dieses Jahres spielt Fabian Holthaus für den FC Viktoria Köln. Der 24-Jährige, der in Hamm geboren wurde, wechselte aus Cottbus nach Höhenberg. Vorher spielte er unter anderem für den F.C. Hansa Rostock, Fortuna Düsseldorf, Dynamo Dresden und den VfL Bochum. Im Interview verrät der Abwehrmann, wie wohl er sich in Köln fühlt.

    Herr Holthaus, im Sommer wechselten Sie von Energie Cottbus zu Viktoria Köln. Haben Sie sich schon am Rhein eingelebt?

    Fabian Holthaus: „Ja, und zwar extrem gut. Ich fühle mich hier pudelwohl. Der Verein und die Jungs aus der Mannschaft haben es mir aber auch sehr leicht gemacht. Ich lebe hier zusammen mit meiner ‚Bald-Ehefrau‘ Jasmin [die Hochzeit soll am 28. Dezember stattfinden; Anm. der Redaktion]. Wir fühlen uns hier sehr wohl.“ 

    Was war Ihr bislang schönster Moment bei Viktoria Köln?

    Holthaus: „Gerade zu Saisonbeginn gab es ganz viele schöne Momente. Der 5:2-Erfolg in München, der Heimsieg gegen Ingolstadt, aber auch der Zittersieg in Münster. Das sind Sachen, die Spaß machen und mit Erfolg zu tun haben. Einen ganz bestimmten oder auch herausragenden Moment gibt es aber nach so kurzer Zeit noch nicht.“

    Gleich zu Beginn der Saison warf Sie ein Muskelfaserriss zurück. Und auch die Adduktoren bereiteten Ihnen schon während dieser Saison Probleme. Dennoch bringen Sie es in der aktuellen Spielzeit schon auf zehn Drittliga-Einsätze …

    Holthaus: „Natürlich hatte ich in dieser Spielzeit schon ein bisschen Pech. Aber in solchen Momenten geht es darum, möglichst schnell wieder fit zu werden und sich wieder für Einsätze zu empfehlen. Dafür muss man selbst arbeiten. Deshalb habe ich zum Beispiel auch meine Ernährung umgestellt, sie ist veganer als früher. Ich fühle mich dadurch besser. Grundsätzlich geht es aber darum, der Mannschaft mit meinen Qualitäten zu helfen. Natürlich ist auch da noch Luft nach oben. Ich bin mir sicher, dass ich mich noch steigern kann und hoffe, dass das dann irgendwann auch einmal spielentscheidend sein kann.“

    Viktoria Köln hat bis zum zehnten Spieltag für einen Aufsteiger eine herausragende Saison gespielt. Aber in den letzten Partien ist ein wenig der Wurm drin. Was muss passieren, damit es wieder aufwärts geht?

    Holthaus: „Wir dürfen uns nicht verrückt machen! Die Liga ist unfassbar eng und jeder kann jeden schlagen. Theoretisch ist man mit zwei Siegen sogar wieder an den Aufstiegsplätzen dran, gleichzeitig kann man mit zwei Niederlagen ganz unten mit dabei sein. Ich finde, wir haben in den ersten Spielen einen guten Grundstein an Punkten gelegt und jetzt müssen wir weiter unseren Stiefel runterspielen. Denn wir besitzen eine enorme Qualität. Was uns allerdings noch fehlt, ist mal so ein richtig dreckiger Sieg. Für mich ist es nur eine Frage der Zeit, wann der Knoten wieder platzt.“  

    Am 30. November kommt nun der 1. FC Kaiserslautern in den Sportpark Höhenberg. Freuen Sie sich auf das Spiel?

    Holthaus: „Auf jeden Fall! Denn wir wissen ja, dass sich viele Fans das Spiel anschauen werden. Der 1. FC Kaiserslautern hat eine enorme Tradition, man kennt den Verein überall. Insofern ist das schon ein besonderer Anreiz. Und wir wollen mit aller Gewalt gewinnen. Auf der anderen Seite möchte ich aber auch sagen, dass wir jedes Spiel mit der größtmöglichen Motivation angehen. Das gehört im Fußball einfach dazu.“

    Viktoria – Das V steht für Vussball!

    Eintrittskarten für die Drittliga-Heimspiele der Viktoria sind im Online-Ticketshop, in der Viktoria-Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg und in den bekannten Vorverkaufsstellen (bitte die jeweiligen Öffnungszeiten beachten) erhältlich.

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  • Mesenhöler und „Tico“ fallen aus

    Pech für Daniel Mesenhöler: Der Schlussmann vom FC Viktoria Köln zog sich am Sonntag beim Training eine Schulterverletzung zu und konnte deshalb am Montag beim Auswärtsspiel in Duisburg nicht auflaufen. Unterdessen ergab die Auswertung der MRT-Aufnahmen, dass sich der 24-Jährige wahrscheinlich einer Operation unterziehen muss und mehrere Monate pausieren wird.

    Bereits am Samstag verletzte sich Ernesto Carratala Jimenez – alias Tico – im Training. Der 20-Jährige hat einen doppelten Bänderriss im rechten Sprunggelenk.

    „Besser sieht es hingegen bei Dario De Vita, Mart Ristl und Albert Bunjaku aus“, berichtet Marcus Steegmann, der Sportliche Leiter der Viktoria. Alle drei Spieler mussten in der Montagspartie beim Tabellenführer aus Duisburg „angeschlagen“ aus dem Spiel genommen werden. Steegmann: „Hier sind wir guter Hoffnung, dass sie zeitnah wieder zum Einsatz kommen werden."

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  • Viktoria kann Früchte der Arbeit nicht ernten

    Der FC Viktoria Köln hat beim MSV Duisburg trotz starker Leistung eine 1:2-Niederlage kassiert. Vor 11.807 Zuschauern in der Schauinsland-Reisen-Arena lagen die Höhenberger zunächst sogar beim Tabellenersten in Führung. Am Ende kostete aber ein Fehler von Torhüter Sebastian Patzler noch den möglichen Punktgewinn.    

    Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev hatte kurzfristig einige Ausfälle zu beklagen. Keeper Daniel Mesenhöler musste aufgrund einer Schulterverletzung passen, Marcel Gottschling fiel nach grippalem Infekt ebenfalls aus. So begann Dotchev im Tor mit Sebastian Patzler. In der Viererkette setzte er auf Steffen Lang, Fabian Holthaus, Tobias Willers und Dario De Vita. Auf der Sechserposition kamen Mart Ristl und Hamza Saghiri zum Einsatz. Das offensive Mittelfeld bildeten Simon Handle, Mike Wunderlich und Kevin Holzweiler. Albert Bunjaku agierte als Spitze.

    Aber auch Duisburg musste mit Moritz Stoppelkamp kurzfristig einen erwähnenswerten Ausfall (Grippe) hinnehmen. Dennoch war beim Tabellenführer der 3. Liga zunächst nichts von einer Verunsicherung zu spüren. Die Mannschaft von MSV-Coach Torsten Lieberknecht versuchte das Spiel von hinten heraus ordentlich aufzubauen und kam durch einen Distanzschuss von Leroy-Jacques Mickels zur ersten Tormöglichkeit (5.). Die Viktoria wirkte in der Defensive ebenfalls sicher und erarbeitete sich schnell größere Spielanteile.

    In der 14. Minute hatte Vincent Vermeij eine gute Möglichkeit aus spitzem Winkel für den MSV. Neun Minuten später spielte dann aber Holzweiler Viktoria-Torjäger Bunjaku im Strafraum frei, der diesen wunderbaren Spielzug mit einem satten Rechtsschuss ins untere linke Eck zur 1:0-Führung der Höhenberger abschloss. Die Führung durch Kölns Top-Torschützen war bis zum Treffer ein wenig glücklich. Doch in der Folge waren die Höhenberger das überlegene Team und zeigten deutlich mehr Zug zum Tor. So wie in der 33. Minute: Da zwang Holzweiler MSV-Schlussmann Leo Weinkauf mit einem Linksschuss aus 14 Metern zu einer Glanztat.

    In der 42. Minute erzielte Vermeij den überraschenden Ausgleich. Fein freigespielt schob er das Leder aus zentraler Position mit dem rechten Fuß aus zwölf Metern Torentfernung unhaltbar für Patzler zum 1:1 ein. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause.

    Die Viktoria kam in unveränderter Aufstellung aus den Kabinen zurück. Die erste große Möglichkeit in der zweiten Hälfte hatten aber die Gastgeber. Nachdem gleich zwei Abwehrspieler der Höhenberger auf dem nassen Rasen wegrutschten, hatte Vermeij freie Bahn. Doch Patzler entschärfte den 16-Meter-Rechtsschuss mit einer Glanztat (53.). In der 60. Minute hatte Mickels eine gute Kopfballgelegenheit, doch der Ball rutschte ihm am Fünfmeterraum ein wenig über den Scheitel. Die Viktoria stand jetzt gehörig unter Druck, in der 67. Minute rettete Patzler gegen Mickels erneut mit einem Riesen-Reflex, sodass es beim 1:1 blieb.  

    Ab der 75. Minute konnte sich Viktoria Köln wieder ein wenig befreien. Ein Wunderlich-Freistoß aus 20 Metern Entfernung, der links am Duisburger Gehäuse vorbeiging, war ein erster Beleg dafür. In der 85. Minute machte dann ausgerechnet Viktoria-Keeper Patzler, der bis dahin herausragend gehalten hatte, einen folgenschweren Fehler. Einen flatternden Freistoß des eingewechselten Lukas Scepanik ließ der Keeper der Höhenberger unglücklich durch die Hände gleiten, sodass der MSV Duisburg doch noch mit einem 2:1-Sieg belohnt wurde.

    Tore: 0:1 Albert Bunjaku (23.), 1:1 Vincent Vermeij (42.), 2:1 Lukas Scepanik

    Aufstellung: Sebastian Patzler – Steffen Lang, Fabian Holthaus, Tobias Willers, Dario De Vita (57. Moritz Fritz) – Mart Ristl (88. Bernard Kyere), Hamza Saghiri – Simon Handle, Mike Wunderlich, Kevin Holzweiler – Albert Bunjaku (70. Suheyel Najar)

    Gelbe Karten:

    MSV Duisburg: Vincent Gembalies (35.)

    Viktoria Köln: Suheyel Najar (84.)

    Zuschauer: 11.807

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  • U 19: Elfmeter bringt Viktoria um den Lohn

    Der FC Viktoria Köln hat in der A-Junioren-Bundesliga West eine äußerst unglückliche Niederlage kassiert. Die Mannschaft von Trainer Jürgen  Kohler erkämpfte nach frühem Rückstand bei Arminia Bielefeld in der zweiten Hälfte den Ausgleich, musste sich aber durch ein Elfmetertor in der Nachspielzeit 1:2 geschlagen geben.

    Die Bielefelder fanden zunächst besser in die Partie. In der 17. Minute erzielte Jomaine Consbruch das wichtige 1:0 für die Arminia. In der 42. Minute hatte die Nummer 8 der Gastgeber sogar die Möglichkeit, die Führung auszubauen. Doch sein Freistoß aus 18 Metern landete auf der Oberkante der Latte.

    Die Viktoria kam deutlich stärker aus der Halbzeitpause und drängte auf den Ausgleich. Der fiel in der 62. Minute: Robin Bird drückte den Ball nach einer Flanke von der linken Seite zum 1:1 über die Torlinie. Die Höhenberger gaben jetzt den Ton an. Besonders ärgerlich: Gleich zweimal wurde den Kölnern ein Elfmeter verwehrt.

    Diesen gab es in der Nachspielzeit ausgerechnet für Bielefeld. So traf Serkan Temin zum 2:1 (90. + 2) für die Arminia. „Das war eine völlig unverdiente Niederlage“, schimpfte Roland Koch, Leiter der Nachwuchsabteilung bei Viktoria Köln, nach dem Schlusspfiff. „Wir hätten zwei Elfmeter bekommen müssen und kriegen am Ende einen gegen uns.“

    Grundsätzlich gab es von Koch für die Leistung des Kohler-Teams ein Riesen-Kompliment. „Die Mannschaft war hervorragend eingestellt. Wir haben uns nach dem 0:1-Rückstand aufgebäumt und das Spiel in die Hand genommen. Schade ist, dass wir am Ende nicht belohnt wurden. Denn wir waren drauf und dran, die Partie komplett zu drehen."

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  • Kaiserslautern-Spiel: 4.300 Tickets weg!

    Noch acht Tage: Dann empfängt der FC Viktoria Köln den 1. FC Kaiserslautern. Der Sportpark Höhenberg bietet bei Meisterschaftsspielen 10.001 Zuschauern einen Platz. Schon jetzt sind 4.300 Karten für das Spiel am 30. November vergriffen.

    Besonders erfreulich: Die Partie gegen den viermaligen Deutschen Meister ist auch bei den Kölner Fußballfans sehr gefragt. Zwar wurden in Kaiserslautern auch etwa 2.000 Tickets verkauft, doch in vielen Blöcken der Viktoria-Fans wird es ebenfalls eng.  

    So sind die Eintrittskarten für die Blöcke 2, 3, 4, 5 sowie die Logenplätze auf der Haupttribüne quasi ausverkauft. Lediglich in den Blöcken 1 und 6 stehen noch Sitzplatzkarten zur Verfügung. Entspannter sieht es aktuell im Stehplatzbereich der Viktoria-Anhänger aus.

    Den bislang besten Saisonbesuch verzeichnete Viktoria beim Heimspiel am 21. September gegen Braunschweig. Damals waren 4.408 Zuschauer zu Gast. „Ich bin mir sicher, diese Marke werden wir knacken“, freut sich Philipp Rothenmeyer, Leiter des Viktoria-Ticketings, auf die Partie gegen die Pfälzer.

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  • Willers: „Wir spielen gegen eine Top-Mannschaft“

    Am Montag wird es für den FC Viktoria Köln in der 3. Liga wieder ernst. Dann geht es zum Tabellenführer, dem MSV Duisburg. Vielleicht ist es die einfachste Partie der Saison, denn gegen den Spitzenreiter sind die Gäste aus Höhenberg sicherlich in der Rolle Underdogs.

    „Ja, das könnte man so meinen“, stimmt Tobias Willers, Innenverteidiger der Viktoria, zu. „Wir spielen gegen eine absolute Top-Mannschaft, die offensiv sehr gut besetzt ist.“ Der Innenverteidiger geht davon aus, dass es eine richtig gute Partie wird. Denn die Mannschaft von Viktoria-Cheftrainer Pavel Dotchev wird gut vorbereitet ins Spiel gehen.

    Schade für Viktoria Köln, dass Lars Dietz nach seiner fünften Gelben Karte fehlen wird. „Lars ist gut drauf, ist ein guter Spieler“, so Willers. „Aber wir haben 28 Mann in unserem Kader. Und gerade in der Defensive: Wenn die Jungs alle wieder fit werden, sind wir sehr gut aufgestellt. Wir werden gegen Duisburg eine schlagfertige Truppe auf dem Platz haben.“

    Auch bei den Duisburgern freut man sich, endlich wieder in der 3. Liga aufzulaufen. „Wir hatten eine lange Pause und freuen uns jetzt auf dieses Spiel“, so MSV-Mittelfeldspieler Max Jansen. „Klar, wir gehen auf Sieg. Die drei Punkte wollen wir hierbehalten. Wir wissen, dass Viktoria Köln mit einer starken Truppe aufläuft – auch wenn die letzten Spiele nicht so ordentlich waren.“

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