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  • 4:4 am letzten Spieltag – Es hat nicht gereicht

    Am letzten Spieltag der Regionalliga-Saison trennte sich unsere Viktoria von Borussia Mönchengladbach II mit 4:4 unentschieden. Da der Konkurrent KFC Uerdingen zeitgleich in Wiedenbrück deutlich führte, machte sich gegen Ende des Spiels die Enttäuschung breit. Daher verloren die Viktorianer etwas den Zugriff und kassierten noch zwei späte Gegentore. Nach Platz Zwei in der Regionalliga liegt nun der ganze Fokus auf dem Finale des Bitburger-Pokals am Pfingstmontag.

    Als der Ausgang der Uerdinger Partie noch ungewiss war, kam unsere Viktoria sofort stark in das Spiel. Backszat flankte von rechts und fand Golley in der Mitte, der das Leder aus vier Metern in die Maschen jagte. (11.) Wenig später erhöhte der Vorlagengeber zum 1:0, Felix Backszat, trocken aus 20 Metern per Flachschuss auf 2:0. (13.)

    Es war ein furioser Beginn der Hausherren. Man merkte, dass sie ihre einzige Chance auf den Meistertitel nutzen wollten. Holzweilers Querpass aus aussichtsreicher Position wurde abgefälscht und landete schließlich in den Armen von Keeper Hiemer. (15.) Auch Golleys Freistoß aus 22 Metern fand nicht den Weg ins Netz, sondern segelte knapp drüber. (18.)

    Gladbach mit dem Anschluss

    Bei starken Regenfällen brauchten die Gäste aus Mönchengladbach etwa eine halbe Stunde, um auch am Spiel teilzunehmen. Lieder verlängerte einen Freistoß per Kopf auf das Tor, wo Patzler das rutschige Leder erst im Nachfassen sicher hatte. (29.) Wenig später klärte Lanius mit einer starken Rettungstat gegen den einschussbereiten Feigenspan.

    Obwohl die Viktoria auch später weitestgehend alles im Griff hatte, klingelte es in der 35. Spielminute erstmals im Kasten der Gastgeber. Nach einer Ecke konnten die Viktorianer den Ball nicht klären, Simakala nutzte das aus und erzielte mit dem linken Innenpfosten den Anschlusstreffer.

    Mit einer 2:1-Führung ging es in die Pause. Der Druck auf den zeitgleich spielenden KFC Uerdingen war aufgebaut. Allerdings war der Tabellenführer zur Halbzeit ebenfalls souverän in Front und es schien nicht so, als würde er diese nochmal hergeben. Dieses Gefühl wirkte sich auch auf die Partie der Viktoria aus. Es wurde offener: Beide Teams hatten ihre Chancen: Saghiri verfehlte das 3:1 nach einer Ecke nur knapp, als er einen Abpraller aus halblinker Position haarscharf am kurzen Pfosten vorbeisetzte. (52.) Wenig später prüfte Benger Patzler mit einem strammen Fernschuss und scheiterte an einer guten Parade. (57.)

    Torreiche zweite Hälfte

    Erfolgreicher war kurz danach wieder Timm Golley, der nach toller Ballannahme das Leder wuchtig unter die Latte knallte und auf 3:1 erhöhte. (60.) Der eingewechselte Mustafic stellte kurz danach mit einem trockenen Flachschuss aus 25 Metern den alten Abstand wieder her. (64.), was Kreyer nach schöner Drehung im Strafraum allerdings sofort wieder konterte: 4:2. (67.)

    In der Zwischenzeit hatte Uerdingen auf dem anderen Platz aber auf 4:0 gestellt und die Meisterschaft entschieden. Das sprach sich schließlich auch auf dem Höhenberger Rasen rum und die Enttäuschung machte sich breit. Bisher größtenteils abgemeldete Gäste nutzten das eiskalt aus.

    Egbo und Simakala waren in der Schlussphase zur Stelle und verwerteten zum 4:3 und schließlich zum 4:4-Ausgleich. (86. & 88.) Diese Tore wären gegen hochkonzentrierte Viktoria wohl nicht gefallen, aber so endet das letzte Spiel der Regionalliga-Saison mit einer Punkteteilung. Jetzt gilt es, diese Spielzeit noch erfolgreich abzuschließen, indem man das Finale des Bitburger-Pokals gewinnt. Dort trifft die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen am Pfingstmontag gegen Alemannia Aachen.

    Vik! Vik! Viktoria!

    Tore:

    1:0 Timm Golley (11.)

    2:0 Felix Backszat (13.)

    2:1 Ba-Muaka Simakala (35.)

    3:1 Timm Golley (60.)

    3:2 Mirza Mustafic (64.)

    4:2 Sven Kreyer (67.)

    4:3 Mandela Egbo (86.)

    4:4 Ba-Muaka Simakala (88.)

    Zuschauer: 745

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Lanius, Willers, Lang – Nottbeck (46. Kreyer), Backszat – Holzweiler, Saghiri (71. Fiore), Handle – Golley (78. Brasnic)

    Borussia Mönchengladbach II

    Hiemer – Egbo, Lieder, Rütten, Komenda – Benger (72. Tenbült), Herzog (56. Mustafic) – Kraus, Pisano, Feigenspan (63. Makridis) – Simakala

  • Ticketinformationen zum Bitburger-Pokalfinale

    Durch den verdienten Derbysieg gegen Fortuna Köln im Halbfinale des Bitburger-Pokals hat sich unsere Viktoria für das Endspiel gegen Alemannia Aachen qualifiziert. Der Ticketverkauf für das Duell im Bonner Sportpark Nord startet in unserer Geschäftsstelle am kommenden Sonntag, den 13. Mai. Online ist er bereits angelaufen.

    Ab dem Regionalliga-Spiel unserer Viktoria gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach besteht die Möglichkeit, am Stadion Karten für das Finale des Bitburger-Pokals zu kaufen. Die Tickets für das Spiel am Montag, den 21. Mai, sind in unserer Geschäftsstelle am Sportpark Höhenberg erhältlich. Unter der Woche findet der Verkauf dann zu den üblichen Öffnungszeiten von 15 Uhr bis 18 Uhr statt.

    Online sind die Karten schon jetzt schon unter www.fvm.de zu ergattern. Dennoch keine Panik: Es werden in der Geschäftsstelle genug Tickets vorhanden sein. 

    Bis Mittwoch, den 16. Mai, um 16 Uhr können Viktoria-Fans Karten in Höhenberg erwerben. Danach bleiben nur noch der Online-Weg über den FVM (www.fvm.de) und die Abendkasse erhalten.

    Tickets kosten im Vorverkauf 12€ für einen Stehplatz (7€ ermäßigt) und 17€ für einen Sitzplatz (12€ ermäßigt). An der Abendkasse kommen je 3€ Aufschlag dazu.

    Das Finale um den Bitburger-Pokal zwischen unserer Viktoria und Alemannia Aachen findet am Pfingstmontag, den 21. Mai 2018, im Bonner Sportpark Nord statt. Anstoß ist um 17 Uhr.

  • Gegen die Fohlenelf zum letzten Aufgalopp?

    Womöglich steht am kommenden Sonntag das letzte Heimspiel unserer Viktoria in dieser Saison an. Am 34. Spieltag der Regionalliga West empfängt das Team von Cheftrainer Olaf Janßen die U23 von Borussia Mönchengladbach. Mit einem Sieg gegen die Fohlen, würde die Viktoria ihre Chancen auf die Tabellenspitze wahren und müsste dann auf das Ergebnis von Konkurrent Uerdingen blicken.

    Erstmal müssten die Viktorianer ihre eigenen Hausaufgaben erledigen, bevor sie sich mit den anderen Plätzen beschäftigen können. Durch das deutlich bessere Torverhältnis würde man auf den letzten Metern an Uerdingen noch vorbeiziehen können, sollten die Krefelder beim SC Wiedenbrück Punkte lassen.

    Doch mit der U23 von Borussia Mönchengladbach hat unsere Viktoria eine harte Nuss zu knacken. Als Tabellenzwölfter sind die Borussen zwar deutlich hinter den Erwartungen zurück, bleiben aber brandgefährlich. Besonders in den letzten Wochen der Saison geht es für die Kicker der U23 darum, Empfehlungsschreiben für die kommende Spielzeit zu versenden. Bislang kamen die Fohlen aber noch nicht in den Tritt. Seit vier Spielen warten sie nun schon wieder auf einen Sieg. Auch im Spiel beim  Wuppertaler SV setzte es unter der Woche eine 3:1-Niederlage.

    Zeitgleich hat unsere Viktoria im Halbfinal-Derby des Bitburger-Pokals den Drittligisten und Stadtrivalen Fortuna Köln mit 3:0 nach Verlängerung besiegt. In einem anstrengenden Duell gingen die Viktorianer verdient als Sieger von Platz. Allerdings brauchten sie für den Erfolg die 30-minütige Verlängerung, was sich nach all den englischen Wochen der vergangenen Monate sicherlich nicht positiv auf die Kraftreserven ausgewirkt hat. Gegen Mönchengladbach kann alles passieren.

    Im Hinspiel setzte sich unsere Viktoria auswärts ganz knapp mit 1:0 durch. Nach rund einer Stunde sorgte Tobias Willers per Kopf für den erlösenden Siegtreffer und tütete die drei Punkte ein.

    Auch am letzten Spieltag hätten wir gegen einen Erfolg der Viktorianer nichts einzuwenden. Aber dafür brauchen die Spieler jede Unterstützung, die sie von den Rängen bekommen können. Nach dem harten Kampf im Derby am vergangenen Dienstag müssen neue Kraftreserven mobilisiert werden. Das Duell beginnt am Sonntag um 14 Uhr.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • U19 ist Pokalsieger! Erfolg im Elfmeterschießen gegen Bayer Leverkusen

    Der Mittelrheinpokal tritt den Weg nach Höhenberg an. In einem packenden Endspiel setzte sich unsere U19 gegen den Nachwuchs von Bayer Leverkusen durch. Erst im Elfmeterschießen fiel die Entscheidung zugunsten der Viktorianer. Damit ist die U19 in der kommenden Saison für den DFB-Pokal qualifiziert.

    Gleich von Beginn an zeigte unser Team, dass sie sich auf dem Platz im Schatten der BayArena nicht verstecken wollte. Im Duell mit der höherklassigen Truppe von Bayer Leverkusen rechnete sich die Mannschaft von Coach Lukas Beruda sofort Chancen aus, als Dario De Vita aus 20 Metern knapp verzog. (4.) Die Werkself, die ihre Saison auf dem sechsten Platz der Bundesliga beendet hatte, bot Zugriffspunkte an.

    Toller Auftritt unserer Viktoria

    Mit einer starken Defensive hielten unsere Viktorianer den besser werdenden Angriffen der Hausherren stand und lauerten auf Konter. Am beherzten Abwehrverhalten bissen sich die Leverkusener die Zähne aus. Kein Ball wurde verloren gegeben, jeder Zweikampf wurde angenommen. Mit vollem Einsatz warf sich die Viktoria dem Favoriten entgegen. Und wenn das Verteidigungs-Bollwerk einmal geknackt war, hatten die Viktorianer noch immer ein Ass im Ärmel: Keeper Ben Alexander Voll. Durch viele Glanztaten hielt er seine Weste sauber und rettete die ‚Null‘. Gegen Bukusu (24.) und Tokac (29.) packte er im ersten Durchgang zweimal stark zu. Auch beim Fernschuss von Stanilewicz sahen viele den Ball schon im Netz, doch die Kugel prallte an die Querlatte (28.). So ging es mit einem torlosen Zwischenstand in die Kabine.

    Nach dem Seitenwechsel zahlte sich der Einsatzwille unserer Viktorianer aus. Gemeinsam wehrten sie Attacke um Attacke souverän ab. Leverkusen fand kaum mehr den Weg in den Strafraum unserer U19, weil meist schon deutlich früher Endstation war. Dann ging es schnell in die andere Richtung: Energisch setzten die Viktorianer bei jedem Konter nach und gaben die Kugel nicht kampflos her.

    Viktoria geht in Führung!

    Für diesen Willen wurde die Mannschaft von Coach Lukas Beruda schließlich belohnt. Kapitän Klefisch flankte einen Freistoß aus dem linken Halbfeld gefühlvoll in den Strafraum, wo Harneid seinem Gegenspieler enteilte und am Elfmeterpunkt frei zum Kopfball kam. Ungestört nickte er zur Führung ein und drehte zum Jubel ab. (70.) „Es hat einen Riesenspaß gemacht, die Jungs zu sehen. Sie haben alles reingeworfen, aber sie haben auch fußballerisch überzeugt“, lobte Lukas Beruda sein Team später.

    Leverkusen kommt zurück

    Der Favorit ließ sich aber natürlich nicht so leicht abschütteln und erhöhte wieder den Druck, bis Stappmann das Leder per Kopf im Kasten unterbrachte. In Rücksprache mit seinem Assistenten gab Referee Tarik Damar den Treffer allerdings nicht. (78.) Die Erleichterung über diese Entscheidung währte aber nur wenige Minuten, denn wenig später vollendete Bukusu eine Freistoßflanke mit der Stirn zum 1:1. (85.). Leverkusen warf in der Schlussphase nochmal alles nach vorne, fiel aber wieder der starken Verteidigung zum Opfer. Am Ende wartete dann auch erneut Schlussmann Voll: Als Yalcin am linken Eck des Fünfers auftauchte, warf sich der Viktoria-Keeper in den Schuss und rettete das 1:1 in die Verlängerung.

    „Ich bin total stolz auf meine Mannschaft. Die Jungs haben bis zum Schluss gefightet, obwohl sie eigentlich schon ab der 70. Minute platt waren“, lobte Trainer Beruda sein Team nach dem Spiel. „Sie haben gezeigt, wie viel Mentalität in jedem einzelnen Spieler steckt und haben sich voll reingehangen.“ Mit Kämpferherz und großem Willen ging das Spiel schließlich in die Verlängerung, wo die Viktoria auch die offensive Spielkontrolle übernahm. Allerdings wurden die zielstrebigen und schnellen Konter nach Ballgewinn leider nicht im gegnerischen Netz untergebracht. Auch ein Foulelfmeter in der Nachspielzeit der Verlängerung fand nicht den Weg ins Ziel. (120.+1)

    Die Duelle vom Punkt

    So musste es also „Mann-gegen-Mann“ entschieden werden. Im Elfmeterschießen krönte Keeper Ben Alexander Voll seine grandiose Leistung mit der entscheidenden Rettungstat: Nachdem alle fünf Viktorianer ihre Versuche versenkt hatten, sah sich Voll im letzten Duell Leverkusens Kapitän Akkaynak gegenüber, tauchte links ab und hielt das Leder auf. Natürlich kannte der Jubel danach keine Grenzen mehr. Auf dem Platz bei den Spielern und auf den Rängen bei den mitgereisten Anhängern war die Freude riesig!

    Mit dem Pokalsieg hat sich das Team nicht nur Medaillen und Trophäe gesichert, sondern auch noch das Startrecht für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals erspielt. Erstmals ist eine U19-Mannschaft unserer Viktoria dort dabei. Auch das freute Lukas Beruda nach dem Abpfiff sehr: „Wir haben heute Geschichte geschrieben.“

    Vik! Vik! Viktoria!

  • Nach Derby-Fight: Viktoria zieht verdient ins Finale ein

    So muss man in ein Derby gehen! Dank eines starken Auftritts siegte unsere Viktoria am vergangenen Dienstag im Halbfinale des FVM-Pokals gegen Fortuna Köln nach Verlängerung mit 3:0 und steht nun völlig verdient im Endspiel. Gleich von Beginn an gaben die Viktorianer den Ton an, profitierten zusätzlich von einem frühen Platzverweis, mussten dann allerdings noch eine Extrarunde drehen. Am Ende des Tages zählt aber nur eines: der Derbysieg!

    Gegen den Drittligisten kamen unsere Viktorianer gleich gut rein und bestimmten sogar die Anfangsphase. Aus der Distanz zirkelte Koronkiewicz den Ball aus halbrechter Position auf die kurze Ecke. Keeper Boss, der mit einer Flanke rechnete, wurde auf dem falschen Fuß erwischt und lenkte die Kugel noch mit größter Mühe um den Pfosten. (7.) Direkt im Gegenzug war aber auch die Fortuna erstmals gefährlich: Keita-Ruel stieg bei einer Ecke am kurzen Pfosten am höchsten und nickte den Ball auf den Kasten. Doch Patzler rettete mit einer Glanztat auf der Linie. (8.)

    Nach der kleinen Schrecksekunde übernahm die Viktoria aber wieder das Steuer: Golley und Backszat kombinierten sich mit einem tollen Doppelpass durch die Abwehr, bis Timm plötzlich ganz frei auf der Strafraumkante auftauchte und den Platz beinahe nutzte. Mit dem Außenrist verfehlte er die linke Torseite allerdings um Haaresbreite. (16.) Auch Backszats Versuch aus spitzem Winkel segelte wenig später minimal an der langen Ecke vorbei. (17.)

    Bei hochsommerlichen Bedingungen legten beide Mannschaften in der Folge eine kleine Verschnaufpause ein. Unsere Viktoria gab aber weiterhin den Ton an und hatte das Spiel weitestgehend unter Kontrolle. Und dann folgte der vorentscheidende Moment: Fortunas Menz unterband – schon mit einer gelben Karte vorbelastet – einen Angriff der Hausherren mit einem Handspiel auf der Mittellinie. Dafür war sein Derby-Auftritt nach einer halben Stunde beendet. Mit Gelb-Rot ging er vom Platz. (31.) Unsere Viktoria war fortan in Überzahl und nutzte das beinahe aus. Golley schickte den zentral startenden Nottbeck steil. Doch der Mittelfeldmann scheiterte mit seinem strammen Abschluss aus vollem Lauf an einer guten Reaktion von Torhüter Boss. (37.)

    So ging es trotz Chancenplus unserer Jungs torlos in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel kamen die Kicker von Cheftrainer Olaf Janßen besser auf den Rasen. Holzweiler schickte Koronkiewicz rechts auf die Reise. Doch der Rechtsverteidiger der Viktoria scheiterte freistehend aus guter Position an Boss‘ Abwehrreflexen. (48.)

    Ein echter Derby-Fight!

    Auf beiden Seiten war viel Feuer drin. Oft gerieten die Spieler miteinander und den Trainern aneinander. Schiedsrichter Mario Heller und sein Gespann hatten alle Hände voll zu tun, um die Kontrahenten zu trennen. Dass dieses Duell mit 21 Spielern enden würde, war nach dieser harten zweiten Hälfte eigentlich ein kleines Wunder. Viele Akteure hatten einen möglichen Platzverweis vor Augen.  

    Mit fortlaufender Spielzeit wurden die Beine unserer Viktorianer allerdings schwach. Der volle Einsatz in den ersten 70 Minuten machte sich bemerkbar. Das nutzten die Fortunen beinahe aus. Erst grätschte Keita-Ruel eine scharfe Bröker-Flanke aus fünf Metern drüber (81.), dann tauchte Fritz unter einer Freistoß-Hereingabe von links knapp durch. (82.)

    Auch wenn der Führungstreffer der Fortuna nicht wirklich verdient gewesen wäre, so lag er in der Schlussphase der regulären Spielzeit in der Luft. Besonders Keita-Ruels Chance hätte eigentlich den Weg in das Netz hinter Patzler finden müssen. Aber so blieb es beim torlosen Unentschieden nach 90 Minuten, was im Pokal hieß: Verlängerung.

    Nach all den englischen Wochen zuvor hätte man damit rechnen können, dass die Kräfte ausgehen würden. Dem war jedoch nicht der Fall: Mit vollem Einsatz gingen die Viktorianer in jeden Zweikampf und kämpften um jeden Ball. So übernahmen die Hausherren wieder die Kontrolle und setzten das Fortuna-Tor unter Druck. Holzweiler tanzte seinen Gegenspieler auf der Strafraumkante aus und schlenzte das Leder aus halbrechter Position gefühlvoll auf den Kasten. Auf dem Lattenkreuz schlug es auf und ging ins Toraus. (98.)

    Die Erlösung!

    Dann war es endlich soweit: Das absolut verdiente 1:0 für die Viktoria! Der Ball prallte aus dem Sechzehner genau vor die Füße von Koronkiewicz, der halbrechts zu viel Platz hatte, flach abzog und Boss überwinden konnte. Die Freude kannte keine Grenzen und der Ball war gebrochen! (105.) Golley schickte Handle wenig später steil, der mutterseelenallein auf Boss zulief, aber im direkten Duell mit dem Schlussmann wieder den Kürzeren zog. (109.)

    Sekunden später war Boss aber machtlos. Bei einer Ecke von rechts wurde der eingewechselte Müller von den Fortunen am ersten Pfosten nicht gedeckt, stieg unbedrängt hoch und nickte aus fünf Metern zum verdienten 2:0 ein (110.). Dadurch war das Spiel eigentlich entschieden. Dennoch gaben die Gäste aus der Südstadt nicht auf, setzten alles auf eine Karte und liefen dann ins offene Messer: Holzweiler bediente Handle mit einem hohen Pass in den Lauf. Schlussmann Boss musste aus seinem Strafraum kommen, um eine Chance auf den Ball zu haben, wurde dabei allerdings umkurvt. Das Tor war leer und Handle hatte keine Probleme, den Ball dort unterzubringen und den Derbysieg einzutüten. (119.)

    Mit dem Erfolg gegen Fortuna Köln sind unsere Viktorianer ins Endspiel um den Bitburger-Pokal eingezogen. Am Montag, 21. Mai, trifft die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen im Bonner Sportpark Nord auf Alemannia Aachen.

    Tore:

    1:0 Patrick Koronkiewicz (105.)

    2:0 Tobias Müller (110.)

    3:0 Simon Handle (119.)

    Zuschauer: 4386

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Lanius, Willers, Lang – Nottbeck (85. Kreyer), Backszat – Holzweiler, Saghiri (91. Müller), Handle – Golley (118. Brasnic)

    Fortuna Köln

    Boss – Ernst, Menz, Fritz, Koljic (61. Bender) – Bröker, Brandenburger, Kegel (73. Kurt), Farrona Pulido (35. Theisen), – Dahmani , Keita-Ruel

  • Derbyfieber steigt! Am Dienstag kommt die Fortuna!

    Es ist soweit: Das langersehnte Pokal-Halbfinale gegen Fortuna Köln steht kurz bevor. Am Dienstagabend empfängt unsere Viktoria die Gäste aus der Südstadt. Ab 19:00 Uhr wird auf dem Höhenberger Rasen um den Finaleinzug gekämpft. Mindestens 90 Minuten voller Einsatz, um als Derbysieger und Pokalfinalist vom Platz zu gehen.

    Unsere Viktoria geht als Regionalligist sicherlich mit der Außenseiterrolle in das Spiel gegen die Drittligisten der Fortuna. Ohne Chance sind die Hausherren nach zuletzt 27 Spielen ohne Niederlage aber keinesfalls. In einem gut besuchten Höhenberger Sportpark sollten die Zuschauer eine offene Partie verfolgen können.

    Während die Viktorianer mit sportlichem Rückenwind antreten können, sind die Gäste von der anderen Rheinseite aktuell auf einer Durststrecke. Seit sieben Liga-Spielen wartet die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat auf einen Sieg und seit 276 Minuten auf ein Tor. Nur das knappe 2:1 im Viertelfinal-Spiel gegen Borussia Freialdenhoven sticht positiv aus den vergangenen Wochen hervor.

    Über den Erfolg bei der Borussia ist die Fortuna in das Halbfinale gekommen. Im früheren Verlauf der Pokalreise setzten sich die Südstädter jeweils mit 1:0 beim Landesligisten Union Schafhausen und dem Bezirksligisten Marialinden durch. Unsere Viktoria hingegen ist etwas über deutlichere Erfolge über Bergisch Gladbach (1:0), SC Brühl (7:3) und Germania Teveren (4:0) in das Halbfinale eingezogen.

    Bei dieser Begegnung sind aus Sicherheitsgründen weitere Parkplatzflächen rund um die Merheimer Heide gesperrt worden. Auf dem gegenüberliegenden öffentlichen Parkplatz ist zudem weiterhin ein Zirkus zu Gast ist, hat sich die Situation am Sportpark nicht verbessert. Daher möchten wir alle Fans bitten, am Abend mit Bus und Bahn anzureisen.  

    Wir rechnen mit einem sehr gut gefüllten Stadion. Wenige Restkarten wird es aber noch an der Tageskasse geben.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • Verdienter Auswärtssieg gegen Rhynern. Nun seit 27 Spielen ungeschlagen

    Bei heißem Sommerwetter hat unsere Viktoria am Samstag bei Westfalia Rhynern mit 1:0 gewonnen. Gegen sehr tief stehende Westfalen waren unsere Viktorianer überlegen, brachten das Leder aber nur einmal im Netz unter. Simon Handle, der Doppelpacker aus dem Spiel gegen Alemannia Aachen, sorgte auch heute für den wichtigen Treffer.

    Gleich von Beginn an kamen die Gäste gut rein und rissen das Spiel an sich. Handle bekam im Fünfer den Ball und legte mit guter Übersicht zu Saghiri zurück. Dessen Schuss aus acht Metern wurde abgeblockt und rollte in den Rückraum zum freistehenden Golley. Ihm rutschte das Leder aber über den Fuß und flog daher deutlich drüber. (8.) Aber auch Rhynern machte gut mit: Über links trieben sie den Ball nach vorne und fanden Lennard Kleine zentral, der die Kugel aus acht Metern an den linken Pfosten nagelte. (10.)

    Nach der motivierten Anfangsphase zog sich der Tabellenletzte immer weiter an den eigenen Sechzehner zurück und überließ der Viktoria den Ball. Das nutzten die Gäste fast aus: Backszat pflückte einen hohen Steilpass im Strafraum stark aus der Luft und hatte dann das Auge für außerhalb postierten Golley. Dessen Flachschuss wurde von einem Feldspieler der Hausherren auf der Linie geklärt. (16.) Auch wenig später fehlte dem Torjäger das Abschlussglück. Willers schickte ihn aus der eigenen Hälfte steil. Mit der Fußspitze kam Golley zuerst an den Ball, lenkte die Kugel aber oben auf das Tornetz. (23.)

    Wie es die Tabellensituation vermuten ließ, ging es in der Folge nur noch in eine Richtung. Unsere Viktoria drückte und drückte, traf den Kasten aber nicht. Bis zur 37. Minute: Handle war nach einem Pass durch die Gasse frei durch und schob die Kugel aus halblinker Position in die lange Ecke. (37.) So ging die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen mit einer verdienten – aber knappen – Führung in die Kabine.

    Rhynern nach Seitenwechsel offensiv aktiver

    Deutlicher wurde das Ergebnis nach dem Seitenwechsel aber auch nicht mehr, da unsere Viktorianer weiterhin am Torabschluss scheiterten, wenn sie die kompakte Defensive der Hausherren geknackt hatten. In der Kabine hatte Gäste-Coach Garbe scheinbar die richtigen Worte getroffen, da seine Jungs ebenfalls wieder offensiv am Spiel teilnahmen. Ricke schnappte sich rechts den Ball und steckte sofort auf Kleine durch, der Patzlers Gehäuse mit der Fußspitze haarscharf links verfehlte. (52.) Insgesamt waren die Viktorianer aber weiterhin überlegen und hätten den Spielstand öfter erhöhen müssen. So auch Rüzgar, der in der 70. Minute halbrechts zu viel Platz hatte und gefühlvoll in die lange Ecke schlenzte. Doch leider prallte sein Ball vom linken Innenpfosten wieder ins Feld zurück.

    In der Schlussphase witterten die Hausherren wieder ihre Chance. Schließlich stand es weiterhin nur 0:1 aus ihrer Sicht. Von nachlassenden Kräften unserer Viktoria begünstigt, wurde es gegen Spielende wieder richtig spannend. Nach kurzer Unordnung in der Gäste-Defensive konnte Patzler stark mit dem Fuß klären, beim späteren Nachschuss von Cieslak rettete Willers glänzend auf der Linie (83.) Aber auch das Aufbäumen der Hausherren in den letzten Minuten half nichts mehr: Die drei Punkte wurden verdient mit nach Köln genommen.

    Tor:

    0:1 Simon Handle (37.)

    Zuschauer: 339

    SV Westfalia Rhynern

    Hahnemann – Wiese, Neumann, Polk, Wurst (85. Arenz), J. Kleine (69. Böhmer) – Beilfuß, Cieslak, Buschening (72. Gambino) – Ricke, L. Kleine

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Lanius, Willers, Lang – Müller (46. Kreyer), Backszat, Saghiri – Holzweiler (65. Rüzgar), Golley (88. Nottbeck), Handle

  • Viktoria reist nach Rhynern

    Hoffnungsvoll geht unsere Viktoria in die letzten Spiele der regulären Saison. Nach zuletzt souveränen Auftritten, in denen sich die Mannschaft von Cheftrainer Olaf Janßen auch endlich mal mit Toren belohnen konnte, reisen die Viktorianer am Wochenende zum SV Westfalia Rhynern.

    Beim Tabellenletzten geht unser Team natürlich als großer Favorit in das Rennen. Zu unterschätzen sind die Aufsteiger allerdings nicht. Unter der Woche hat Westfalia den Wuppertaler SV lange geärgert und hielt das 1:0 sogar bis in die 67. Spielminute. Doch am Ende setzte sich der WSV doch noch mit 3:1 durch. Es wurde die sechste Niederlage in Serie für Rhynern. Schon längst ist das rettende Ufer in uneinholbare Ferne gerückt. 16 Punkte müssten die Westfalen in den letzten drei Spielen noch aufholen: auch rechnerisch eine Unmöglichkeit. Auch das Vorhaben, die Saison nicht als Schlusslicht zu beenden, ist sehr ambitioniert. Um den FC Wegberg-Beeck noch einzuholen, ist ein Sieg gegen unsere Viktoria am Samstag Pflicht.

    Die Viktorianer haben allerdings einen Lauf. Seit 26 Spielen ungeschlagen und seit vier Partien souverän ohne Punktverlust treten die Kölner im Ortsteil der Stadt Hamm an. Die eindrucksvolle Serie mit starken Leistungen soll in Westfalen natürlich nicht enden. Allerdings muss Cheftrainer Olaf Janßen auf Kapitän Mike Wunderlich verzichten, der gegen Alemannia Aachen am Mittwoch mit einer Muskelverletzung ausgefallen war. Er gesellt sich leider in das Lazarett der ausfallenden Stammspieler, in dem leider schon Daniel Reiche und Sascha Eichmeier warten.

    Im Hinspiel hatte die Viktoria im heimischen Sportpark Höhenberg deutlich die Nase vorne. Mit 6:1 setzten sich die Hausherren gegen Rhynern durch. Star des Spield war Simon Handle, der gleich drei der sechs Tore machte. Am Mittwoch gegen Aachen hat sich der Offensivmann mit einem Doppelpack schon in Schwung gebracht. Auch Timm Golley, der im Hinspiel doppelt erfolgreich war, ist wieder in starker Form.

    Der Ball rollt am Samstag ab 14 Uhr. Im Kampf um die Tabellenspitze ist auch dieses Duell wichtig und unsere Viktoria wird alles geben, die drei Punkte wieder mit nach Köln zu nehmen.

    Vik! Vik! Viktoria!

  • Deutlicher 4:0-Auswärtssieg in Aachen

    Im Nachholspiel gegen Alemannia Aachen hat unsere Viktoria am vergangenen Mittwoch souverän mit 4:0 gewonnen und setzte damit das nächste große Ausrufezeichen im Kampf um die Tabellenspitze. Eine starke erste Hälfte mit vier gut herausgespielten Treffern brachte die Viktorianer früh auf die Siegerstraße.

    Auf dem Rases des Tivolis in Aachen begannen die Gäste defensivorientiert. Aus einer guten Abwehrreihe und einer energischen Verteidigung heraus wollten unsere Viktorianer zum Erfolg kommen. Durch das frühe Angreifen der spielführenden Gegner dauerte es nicht lange, bis die Mannschaft von Trainer Olaf Janßen erstmals jubeln durfte. Saghiri eroberte sich die Kugel im gegnerischen Halbfeld und setzte so über Umwege Mike Wunderlich in Szene. In spitzem Winkel rechts vor dem Tor wartete unser Kapitän auf eine Flankenmöglichkeit. Diese ergab sich nicht, weshalb er es auf eigene Faust machte. Und wie! Wuchtig nagelte er den Ball in die lange Ecke. (7.)

    Auch in der Folge wartete unsere Viktoria ab, was die Hausherren so auf den Rasen brachten, um dann blitzschnell zurückzuschlagen. Im Mittelfeld eroberte sich Handle den Ball und kombinierte sich mit Wunderlich über links bis in den Strafraum. Sein Versuch aus 14 Metern segelte aber haarscharf links drüber. (11.)

    Golley erhöht per Fernschuss

    Aachen wollte spielerisch antworten, biss sich aber an der kompakten Defensive der Gäste die Zähne aus. Bei Ballverlusten ging es dann schnell in die andere Richtung. Patzler schlug die Kugel weit nach vorne und bediente damit Koronkiewicz, der sie erstmal vorne festsetzte. Schließlich hatte Golley im Rückraum zu viel Platz und netzte aus 22 Metern wuchtig ein. 2:0! (21.) Auch wenn die Alemannia mehr Ballbesitz hatte, war Viktoria deutlich zielstrebiger und sicherer, weshalb die Führung auch in Ordnung ging.

    Wenig später mussten die Gäste aber kurz durchschnaufen, als Torunarigha frei am Elfmeterpunkt auftauchte, sich schnell drehte und eine Flanke nur haarscharf über die Querlatte trat. (24.) Es sollte die einzige Aachener Möglichkeit für eine ganz lange Zeit werden. Denn fortan hatte unsere Viktoria alles im Griff und kontrollierten nun auch das Spielgerät. Der Kasten von Patzler war bis zum Pausenpfiff nicht mehr in Gefahr. Anders sah es aber am anderen Gehäuse aus.

    Handles Doppelpack zur Entscheidung

    Gleich doppelt nutzte Handle die Dominanz der Kölner aus und stellte noch vor dem Seitenwechsel auf 4:0. Erst vollendete er eine geniale Vorarbeit Golleys, der die Kugel in einer Aktion angenommen, um den Gegenspieler gelegt und anschließend rübergeschoben hatte, ins leere Tor (37.), dann erhöhte er nach erneutem Querpass Golleys aus der linken Strafraumhälfte zum 4:0 (41.)

    Mit diesem – auch in der Höhe verdienten – Zwischenstand ging es in die Kabine. Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Viktorianer alles im Griff, mussten aber erst einen herben Rückschlag einstecken, als sich Kapitän Mike Wunderlich in der gegnerischen Hälfte ohne Fremdeinwirkung verletzte und mit einer Muskelverletzung ausgewechselt werden musste. (51.)

    Da die Viktoria fortan ein paar Gänge zurückgeschaltet hatte, wurde die Überlegenheit nun mehr auf der Anzeigetafel sichtbar. Chancen hatte sie jedoch trotzdem genug: Holzweiler trieb einen Schnellangriff nach vorne, schickte Golley steil und profitierte dann davon, dass Golleys Schuss abgeblockt wurde. Allerdings brachte er den Abpraller aus zehn Metern nicht mehr im fast leeren Tor unter. (55.)

    Auch Backszat scheiterte wenig später nach langem Pass aus der eigenen Hälfte, bevor er das 5:0 erzielen konnte. Frei lief er auf den gegnerischen Kasten zu, wurde in letzter Sekunde aber noch eingeholt und gestört. (61.) Beim nächsten Angriff trat Holzweiler nach einem schönen Spielzug freistehend auf den Ball und unterbrach so den schnellen Gegenstoß. (63.)

    Partie rollt aus

    Mit dem 4:0 im Rücken war die Viktoria sehr zufrieden und fuhr das Tempo nun zurück, wodurch die Partie an Fahrt verlor. Unsere Viktoria wollte nicht mehr machen, Aachen konnte nicht mehr machen. Nur mit Glück wurde die Alemannia noch gefährlich, als eine Ecke von rechts an den zweiten Pfosten durchrutschte und den Kopf von Pluntke fand. Doch dieser drückte das Leder im Fünfer deutlich am Kasten vorbei. (71.)

    So plätscherte das Spiel schließlich dem verdienten Ende entgegen und unser Viktoria Köln fuhr einen weiteren sicheren Erfolg ein.

    Tore:

    0:1 Mike Wunderlich (7.)

    0:2 Timm Golley (21.)

    0:3 Simon Handle (37.)

    0:4 Simon Handle (41.)

    Zuschauer: 8300

    Alemannia Aachen

    Depta – Pluntke, Hackenberg, Damaschek, Mohr – Winter, Torunarigha (64. Kleefisch), Pütz, Kühnel – Fejzullahu, Mickels (87. Konate Lueken)

    Viktoria Köln

    Patzler – Koronkiewicz, Lanius, Willers, Lang – Saghiri (79. Brasnic), Backszat – Holzweiler, Wunderlich (51. Müller), Handle – Golley (72. Kreyer)

  • U19 wieder erfolgreich – U17 sucht Wende

    Auch in der Liga läuft es für unsere U19 nach dem Einzug in das Finale des FVM-Pokals weiter rund. Am vergangenen Wochenende wurde der Nachwuchs des SV Bergisch Gladbach verdient mit 2:0 besiegt.

    Damit bleiben die Jungs von Trainer Lukas Beruda weiter an der Tabellenspitze und haben den Aufstieg in die Bundesliga weiterhin fest im Blick. Als Favorit in die Partie gegangen, kamen unsere Viktorianer auf heimischem Rasen gut in das Spiel, trafen das Tor aber nicht. „Wir hatten zahlreiche Großchancen und hätten dort auch in Führung gehen müssen. Das haben wir verpasst“, bedauerte Coach Beruda später.

    Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren weiter überlegen, mussten dem harten Programm der vergangenen Tage allerdings Tribut zollen: „Da hat man die englische Woche ein bisschen gemerkt. Die Jungs wurden etwas platt“, erklärte Beruda. Da nutzte Bergisch Gladbach plötzlich beinahe aus, scheiterte allerdings mit einer hundertprozentigen Chance an einer starken Rettungstat von Keeper Ben Voll. Insgesamt blieben unsere Viktorianer dennoch bissiger und erzielten durch Alexander Mademann schließlich den verdienten Führungstreffer. Bei einer Ecke stieg der Abwehrspieler am höchsten und machte per Kopf das 1:0. (70.) Kurz vor dem Ende machte Nicolas Brook-Lyn Merl mit dem 2:0 den Sack zu. (83.) Lukas Beruda lobte: „Wir haben im Ganzen ein Superspiel gemacht, hatten eigentlich immer die Kontrolle. Das war eine gute Leistung von uns!“

    Aus dieser englischen Woche konnte unsere U19 somit drei wichtige Siege einfahren und ist auf die Erfolge zu Recht stolz: Erst wurde Euskirchen mit 9:1 besiegt, dann setzte man sich gegen Lindenthal-Hohenlind im Halbfinale des FVM-Pokals durch und nun gewann unsere Viktoria auch gegen Bergisch Gladbach. Jetzt können unsere Jungs unter der Woche wieder Kräfte sammeln, bis es dann am kommenden Samstag beim FC Düren-Niederau wieder um drei wichtige Punkte geht.

    U17 sucht weiter die Wende

    Für unsere U17 wird es am Tabellenende der Bundesliga West leider immer düsterer. Auch beim Tabellenletzten, den Zebras vom MSV Duisburg, ging unsere Viktoria am vergangenen Wochenende ohne Punkte vom Platz. Mit 0:4 musste sich die Mannschaft von Trainerin Inka Grings am Ende geschlagen geben. Trotz guten Auftritten in den letzten Wochen konnte sich unser Nachwuchs selten dafür belohnen und versucht weiterhin kämpferisch den Abwärtstrend zu stoppen.

    Während die erste Hälfte noch offen verlief und nach 40 Minuten torlos abgepfiffen wurde, waren die Zebras im zweiten Durchgang erfolgreich. Baris Köktürk eröffnete in der 48. Minute und legte kurz nach Arton Tolajs 2:0 (56.) zum entscheidenden 3:0 nach (59.). Das spätere 4:0 durch Oussama Anhari besiegelte nach 66 Minuten das Schicksal unserer U19.

    Durch die Niederlage beim direkten Konkurrenten wächst der Rückstand. Sechs Punkte trennen unsere Jungs nun schon vom rettenden Ufer. Auch mit einem Erfolg in zwei Wochen beim ebenfalls akut abstiegsbedrohten Hombrucher SV müsste man zusätzlich noch gegen den 1. FC Köln (aktuell Fünfter) oder Borussia Mönchengladbach (aktuell Vierter) gewinnen. Das Ziel Klassenerhalt zu erreichen, wird sehr schwer. Aber wir Viktorianer geben nicht auf!